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Frau liess mich mitten waehrend ihres gewuenschten Umzugs sitzen!

 
(@verlassener)
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Alles in Kurzform, da ich auf Arbeit sitze und noch etliche Dinge erledigen muss.

Meine Frau (Suedamerikanerin) wollte unbedingt die Wohnung wechseln weil sie mit der alten von Anfang an nicht zufrieden war.

Durch eine Bekannte bekam sie eine Wohnung angeboten mit der ich nicht zufrieden war und hatte ihr das umgehend mitgeteilt. Der Wohungswechsel sollte hauptsaechlich wegen der Laermbelaestigung statt finden. So sind wir von unmittelbarer Naehe zu Strassenbahngleisen zu einer Wohnung gezogen die in unmittelbarer Naehe zum Autobahnzubringer sowie zum Strassenbahn Depot liegt.

Da ich genau wusste, dass meine Frau anfaengt  "zu spinnen" willigte ich widerwillig dem Umzug zu.

Meine Frau wusste die genauen Daten des Umzugs, hielt sich aber nicht an einfachste Abmachungen wie z.B. bitte um 18:30 Uhr zuhause zu sein damit ich schonmal Kartons in die neue Wohnung fahren konnte. Weder in der alten noch in der neuen Wohnung war sie auffindbar, ihr Handy hatte sie in der alten Wohnung liegen lassen.

Einen Tag vor dem grossen Umzug war der Aufzug in der neuen Wohnung nicht mehr benutzbar, d.h. alles bei schoenstem Pfingstwetter in den dritten Stock tragen.

Sie brachte es auch nicht fertig fuer die Helfer rechtzeitig Getraenke zu organisieren. Weswegen ich sie auch darauf ansprach. Nach dem Umzug war geplant, dass wir mit den Helfen im Garten grillen. Fuer sie war es aber wichtiger mit ihren Vereinsfreunden einen Tanz fuer eine Veranstaltung am naechsten Tag einzustudieren.

Da wir noch Farbe zum Streichen benoetigten bot ich ihr an in diesem Zuge auch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Da uebereichte sie mir eine Liste von ihren Freundinnen die auch noch Dinge benoetigten. Mit Protest und Widerwillen besorgte ich aber die zusaetzlichen Sachen abends gegen 21:30 Uhr.

Am naechsten Tag fuhr ich sie mit den Sachen zum Veranstaltungsort und fuhren bei einer Bekannten vorbei die einen CD-Player stellen wollte. Diese war nicht zuhause. Dafuer die Nachbarin die auch zu diesem Verein gehoert. Ich fragte meine Frau warum diese denn zuhause sei? Als Antwort erhielt ich: die hat gesagt die habe keine Zeit. Auf meine Frage warum sie nicht auf die Idee gekommen ist weil wir ja im Umzug stecken gab es keine Antwort. Ihre Schwester die hinten im Wagen sass teilte ihr mit, dass es wichtiger waere der Familie zu helfen und dann Parties zu machen. Ich fuhr dann spaeter zurueck um meinem Bekannten in der alten Wohnung beim Streichen zu helfen. Danach fuhren wir gemeinsam zu diesem Fest.

Am naechsten morgen sprach ich mit ihr ganz ruhig und bat sie um ihre Hilfe. Sie meinte, sie haette keine Motivation mehr und wuerde deswegen so wenig wie moeglich machen. Meinen Einwand, dass ich gar keine Motiviation habe und trotzdem die Dinge erledigen muss verhallte unverstanden.

Da ich zwei Tage lang bei ca. 28 Grad Celsius die selbe Unterwaesche trug war ich gereizt, kippte eine Ikea-Tasche, in der sich ein Topf befand, aus und warf einige Kleidungsstuecke in das Schlafzimmer. Weder bewarf ich meine Frau noch bedrohte ich sie. Ich sagte zu ihr, sie solle bitte mit unserer Tochter (3 1/2 Jahre) die Wohnung verlassen sonst wuerde ich alles kurz und klein schlagen. Sie verliess das Haus mit ihrem Neffen und ich beruhigte mich innerhalb weniger Minuten. und ging zurueck in die alte Wohnung zum weiterarbeiten.

Ihr Neffe kam nach ca. einer halben Stunde und wollte etwas abholen. Ich wollte mit ihm zur neuen Wohnung als ich zwei Polizeiwagen mit insgesamt 5 Mann bemerkte die wohl mich suchten.

Nach einigen Telefonaten und einem klaerendem Gespraech auf der Polizeiwache wurde der Fall nach Besichtigung der "randalierten Wohnung" als Ehestreit (ohne Anzeige) ad akta gelegt. Es war ganz gut, dass die Hausmeisterin direkt neben uns wohnt und beteuerte, dass sie nicht gehoert hatte.

Meine Frau haute mit unserer Tochter zu einer Freundin ab. Ihre aelteste Schwester, die zufaellig zu Besuch war, versuchte mit ihr zu sprechen aber meine Frau blockiert total und verweigert jegliche Zusammenarbeit.

Meine Frau warf  mir vor, dass ich sie unterdruecke und sie nicht arbeiten lassen wuerde was sie wolle. Dabei ist das genau das Gegenteil der Fall. Ich schreibe fuer sie Bewerbungen, fahre sie zu Interviews und unterstuetze sie mit Rat und Tat. So wollte sie als selbstaendige Uebersetzerin in Polizeiangelegenheiten fuer eine Firma arbeiten. Mein Einwaende, dass im Falle einer fehlerhaften Uebersetzung sie die Haftung uebernehmen muesse und damit unsere Tochter und ich einer hohen finanziellen Existenzgefahr ausgesetzt waeren, liess sie nicht gelten. Ich bot ihr an mit diesem Vertrag andere Personen zu konsultieren was sie aber verweigerte.

Sie wollte dann als Erzieherin arbeiten aber ohne Ausbildung oder zumindest Praktika stehen die Chancen schlecht. Deshalb sagte ich ihr, dass sie sich (arbeitslos gemeldet) um eine ABM-Massnahme bemuehen sollte. Diese bekam sie dann aber anstatt ihr ein Praktium zu vermitteln wurde ihr mitgeteilt, dass man erstmal ihr Selbstbewusstsein aufbauen wolle. Sie sei ja so eine tolle Frau (was im Prinzip stimmt) und es wuerde ja in ihrem Fall ausreichen jede zweite Woche mal fuer eine Stunde 10km zu ihnen ins Buero zu fahren.

Meine Einwaende, dass ihr das gar nicht hilft und sie dann nach Ablauf im November am gleichen Punkt steht kapierte weder die Sachbearbeiterin noch meine Frau. Fuer die Sachbearbeiterin ist das ja auch leicht verdientes Geld da sie vom Arbeitsamt ca. 300-400 EUR "Verwaltungskostenpauschale" vom Amt kassieren.

Diese Vorwuerfe kann ich widerlegen und deshalb sagt sie ihrer Schwester, da waeren noch weitere Dinge vorgefallen ueber die sie aber nicht sprechen wolle.

Auch brachte eine gemeinsame Ehetherapie fuer sie nicht die gewuenschten Erfolge weil sie von ihrem Landsmann hoeren musste, dass auch sie etwas fuer die Beziehung tun muss.

Allen erzaehlt sie, dass sie arbeiten wolle aber ich brachte bis dato die Kleine morgens in den Kindergarten. Ich stand um 8:20 auf, kochte Kaffee und den Kakao fuer unsere Tochter und weckte sie. Meine Frau musste ich meist mit den Worten: "es ist jetzt 8:50 Uhr, bitte steh auf und hilf mir. Ich muss mich fertig machen und zur Arbeit und unsere Tochter muss noch angezogen werden sowie das Kindergarten-Fruehstueck fuer die Kleine vorbereitet werden.

Heute habe ich erstmal ein beratendes Gespraech bei einem Anwalt wie ich vorgehen soll. Ich werde auf jedenfall versuchen das ABR = Aufenthaltsbestimmungsrecht  zu bekommen. Es kann ja nicht im Sinne des Kindes sein, dass meine Frau von Freundin A zu B mit ihr vagabundiert.

In einer aehnlichen Situation steckte ich erst September letzten Jahres, dazu spaeter aber mehr.

Falls jemand einen guten Anwalt (PLZ 50679) empfehlen kann,  wuerde ich mich ueber Infos und moralische Unterstuetzung freuen!


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 15.05.2008 13:33
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Verlassener und herzlich willkommen bei Vatersein.de.

So ganz viel kann ich zu deiner Geschichte nicht sagen, nur dass du hier viele ähnliche oder auch ganz Andere zum gleichen Thema finden wirst.

So richtig etwas raten, kann ich dir so auf Anhieb auch nicht, zumal ich auch keinen RA in deiner Ecke kenne.
Vielleicht solltest du diese Frage noch mal in dem dafür vorgesehenen Unterforum stellen, da diese Frage in deinem langen Beitrag etwas untergehen könnte.

Den ersten, richtigen, Schritt zum RA hast du ja schon geplant und Erfahrung hast ja anscheinend auch schon.

Vielleicht hast du ja noch konkrete Fragen, damit wir dir gezielt helfen können.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.05.2008 21:06
(@verlassener)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Beppo,

Danke fuer den Tipp mit dem Unterforum.

Das gestrige Beratungsgespraech beim Anwalt war nicht sehr erfreulich. Solange meine Frau nicht extrem aus der Reihe schlaegt wuerde es keine Gruende geben dass ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht erhalten koenne. Meine Einwaende, dass die Kleine ein eigenes Zimmer hat und in der gewohnten Umgebung waere wurden mit der Begruendung: Umzug, die Kleine kenne die neue Wohnung nicht. Diese Argumentation wuerde vor Gericht einfach weggewischt. Er gab mir den Tipp Kontakt mit dem Jugendamt zu suchen. Die hatten natuerlich schon geschlossen.

Bei einem spaeteren Telefonat mit Bekannten in Berlin erfuhr ich, dass meine Frau wohl vorhabe nach Berlin abzuhauen. Der Ehemann mit dem ich sprach hatte schon leidliche Erfahrung mit Scheidung, Kindern, etc. und machte mir so gut wie keine Hoffnung. Das war wie ein Schlag in die Magengrube.

Daraufhin wollte ich meine Tochter sehen aber die Freundin bei der sich meine Frau aufhaelt wollte mich mit den Worten: „die essen gerade“ abwimmeln. Meine Frau brachte mir die Kleine nach unten und die Reaktion von S... hatte sie in der Form wohl nicht erwartet/befuerchtet. Die Kleine klammerte sich an mich und weinte bitterlich! Das ging ihr wohl auch zu Herzen. Wir beredeten, dass ich sie mit in die neue Wohnung nehmen kann und sie wollte sie dann spaeter abholen.

Ich spielte mit ihr, wir kochten miteinander und sie war total happy. S... sagte zu mir „Ich liebe dich sehr aber leider muss ich gehen“ und blickte ganz traurig. Gegen 21:30 brachte ich sie dann wieder rueber weil es ja schon spaet war und meine Frau nicht auftauchte. Ich klingelte und S... fing an zu weinen, sagte die ganze Zeit „ich will nach Hause!“ und zog mich in Richtung der neuen Wohnung hin. Ich sprach beruhigend auf sie ein, dass Mama auf sie wartete und sie antwortete „ich gehe auch ohne Decke (ihre Kuscheldecke) nach Hause. Diese Szenen hielt ich mit der Handycam fest damit niemand behaupten koenne ich haette die Kleine zu irgendwas gezwungen. Wir gingen zurueck, ich machte (wie immer) ihren Schlafkakao und ich musste mich neben ihr ins Kinderbett legen. Sie schlief umgehend ein, klammerte sich aber die ganze Zeit an ihr Bett.

Gegen 23 Uhr kam dann meine Frau. Ich hatte schon Befuerchtungen, dass die Polizei wieder dabei waere und es gab danach noch eine Stunde Diskussion in der Kueche. Ich bat sie mehrmals nicht nach Berlin zu gehen weil unsere Kleine sonst wegen der Trennung nur leiden wuerde. Ihr war das mehr oder weniger egal und sie teilte mir mit sie haette alle Macht der Welt zu tun und zu lassen was sie wolle und auch mit unserer Tochter sogar nach Peru abhauen zu koennen. Auf meine Einwaende, dass es hier nicht um sie oder mich sondern um das Wohl des Kindes geht reagierte sie nur abweisend. Sie verliess dann auch wuetend die Wohnung und drohte mir unsere Tochter zu entziehen. Ich wuerde sie nie wieder sehen.

Waehrend dieser ganzen Zeit hatte ich wohl aus versehen das komplette Gespraech aufgezeichnet.

Nach ca. 10 Minuten kehrte sie zurueck und wie beredeten ganz ruhig wie es weiter gehen solle. Sie war auch fix und fertig, legte sich zu unserer Tochter ins Bett und versuchte zu schlafen. Sie sagte mir, sie koenne nicht ohne S... sein, sie sei noch fleischlich verbunden. Ich erwiderte, dass ich das seelisch sei. Fleisch ohne Seele waere nicht moeglich.

Mitten in der Nacht schrie unsere Tochter. Meine Frau wollte sie beruhigen aber sie schrie „nein, nein!“. Ich sprang auf, streichelte sie und beruhigte sie mit den Worten „alles ist gut, Papa ist bei dir“.

Meine Frau hatte sich heute morgen auch etwas staerker beruhigt aber diesmal werde ich mit den Ton- und Videoaufnahmen im Ruecken das Jugendamt kontaktieren und um Hilfe bitten.

Frage: soll ich das Jugendamt von den Aufnahmen in Kenntnis setzen oder nur erzaehlen wie die Reaktion meiner Tochter war und das der KM es im Prinzip scheissegal ist, dass unsere Tochter unter der Trennung von ihrem Papa extrem leidet?


Anm.: Bitte Forenregeln beachten (Nr. 2).


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 16.05.2008 12:16
(@pappasorglos)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo (Nun-doch-nicht?) Verlassener,

irgendwie stellst Du die falschen Fragen.

Hast Du schonmal hinterfragt, ob Euer Problem vielleicht auch was mit Deinem Kontrollzwang zu tun hat? Werf Deine Video(?!) Aufnahmen in den Mülleimer, hör auf, Euren Alltag auf Minuten genau zu protokollieren und nimm es vielleicht auch mal ernst, wenn Deine Frau sich unterdrückt fühlt.

Das klingt hier alles noch nicht nach der klassischen Nummer mit geplantem Kindesentzug und Väterentsorgung, eher noch nach ganz normaler Beziehungskrise. Und Dein Kontrollzwang und Deine Unbeherrschtheit gegen die südamerikanische "mañana"-Mentalilät ist halt eine Herrausforderung.

Schalt mal einen Gang zurück und denk auch mal über Dich nach.


AntwortZitat
Geschrieben : 16.05.2008 19:17
(@verlassener)
Schon was gesagt Registriert

Ich glaube ihr habt zum Teil Recht!

Falls ihr aber denkt ich waere ein Kontrollfreak dann muss ich euch leider enttaeuschen. Die Aufnahmen machte ich zur eigenen Sicherheit und das ist auch nicht an der Tagesordnung.

Ich werde in Zukunft zwei (oder mehr) Gaenge runterschalten aber bei solch einer Situation gehoeren immer zwei dazu die das zu verantworten haben.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 16.05.2008 19:59
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Verlassener,

nur zur Info: Du kannst aufnehmen, was Du möchtest - aber Du wirst mit Deinen Aufnahmen nie jemanden beeindrucken, weil Du sie nirgends verwenden kannst. § 201 StGB beispielsweise schützt die Vertraulichkeit des gesprochenen Wortes; daran ändert auch die besondere Situation einer Trennung nichts: Wenn Deine Frau nicht weiss, dass Du Eure Gespräche aufnimmst, kannst Du die Aufnahmen auch nicht als Beweismittel für oder gegen etwas verwenden; Du kannst die bestenfalls noch einmal allein anhören, um ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen, das vorhersehbar aber auch niemanden interessieren wird.

Wie pappasorglos schon schrieb: Du bist viel zu sehr auf der Suche nach irgendeiner Form von "Schuld" und nicht so sehr nach Lösungen. Du willst anderen lieber Dinge beweisen können als selbst etwas zu ändern. Sowas führt auch in ganz "normalen" Ehen (also ohne unterschiedliche kulturelle Hintergründe wie bei Euch) zu jeder Menge Ärger und Streit. Das Zauberwort heisst "Kommunikation" und nicht "Konfrontation" und macht nicht nur die Qualität einer Ehe, sondern auch die einer Scheidung aus.

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 16.05.2008 20:34