Hallo,
nun konnte ich einige Zeit die Schicksale andere Leidensgenossen ansehen können so dass es Zeit wird auch einmal meine verfahrene Situation zu schildern.
Ich muss einige Zeit weit ausholen, dem besseren Verständnis wegen und um Missverständnisse vorzubeugen.
Es begann natürlich mit der Geburt meiner Tochter am 6.2.2002, davor hatte ich mit der Kindesmutter ein relativ ausgeglichenes Leben. Ich bekleidete eine recht gut bezahlte Stelle in einem Sportartikel-Konzern und es gab keine nennenswerten Probleme.
Über die Ansicht der bevorstehenden Kindeserziehung gab es angeblich weitgehend Einigkeit.
Nach der Geburt meiner Tochter war die Einigkeit vorbei! Da ich berufstätig war und meine Tochter der Obhut der Kindesmutter anvertrauen musste, habe ich erst viel zu spät gemerkt dass diese nichts Besseres zu tun hatte als den kleinen Wurm nach dem ich zur Arbeit war bei ihrer Mutter abzuliefern und shoppen und ähnliches zu tun. Alle Absprachen über Babyschwimmen, Musikalische Früherziehung etc. hatte auf einmal keinen Wert.
Diese Verhalten der Kindesmutter wiederum hatte zur folge dass meine Tochter schon mit ein paar Monaten mit Schokolade voll gestopft wurde, auf dem Schoss der Oma schlafen sollte, in den „Genuss“ von Zigarettenqualm kam und weiter Undinge dieser Art. Aber irgendwann hab ich durch Überstundenabau es dann auch gemerkt und die Verantwortlichen, nämlich die Mutter der Kindesmutter, ihren Bruder und natürlich die Kindesmutter selber sachlich zur Rede gestellt.
Es wurde zwar beteuert dies kommt nicht mehr vor, es sei ein Versehen gewesen, aber es wurde alles nur heimlicher gemacht.
Die Mutter der Kindesmutter vertritt bis heute noch die Ansicht dass meine Aufgabe wäre das Geld zu verdienen und die Erziehung doch der Kindesmutter überlassen sei. Bei solchen Aussagen platzt mir immer noch der Kragen, und ich empfinde dass ich meine Tochter von Leuten mit so einer Einstellung fernhalten muss.
Als nächster Hammer kam dass ich die Kindesmutter mit einem Pfarrer bei mir zuhause „erwischte“ wie die anstehende Taufe besprochen wurde. Es war aber schon vor der Geburt ein wichtiges Anliegen von mir, dass wenn mein Kind getauft wird, dann soll es ihre eigene Entscheidung sein. Die Kindesmutter war ursprünglich damit einverstanden.
Dem Pfarrer erklärte ich natürlich sachlich dass ich meine Tochter nicht Taufen lassen möchte, dieser sagte dann schade und ich soll es mir noch einmal überlegen. Ein paar Tage später hat er meine Tochter unter der Woche vormittags getauft mit der Begründung wir seien nicht verheiratet!
Damit war meine Beziehung eigentlich zu ende, ich habe einen Aufhebungsvertrag mit meiner Firma geschlossen weil ich nun meine Tochter nicht mehr der Willkür der Kindesmutter und ihrer Mutter überlassen konnte. Aber mit einem Kind ist eine Trennung nicht so einfach. Ich habe mit der Kindesmutter Gespräche beim Jugendamt und der Familienberatung geführt in dem wir uns im Kern auf einen gemeinsamen Umgang und Sorge mehr oder weniger geeinigt haben.
Die Trennung wurde mir dann aber leicht gemacht in dem die Kindesmutter schon während der Gespräche eine Einstweilige Anordnung für das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt hat und, ohne mir eine Anhörung zu gewähren oder das Jugendamt zu Rate zu ziehen, wurde diesem Antrag stattzugeben. Es wird natürlich an den Lügen liegen die die Kindesmutter beim Amtsgericht angegeben hat, von Drogen über Gewalt bis zum fremdgehen. Beim Jugendamt war sie allerdings noch nicht auf diesen Einfall gekommen, was den Wahrheitsgehalt ihrer Aussage nicht gerade stützte, aber trotzdem war meine Tochter erst einmal aus dem Haus.
Nach erbitterten Kampf, vielen Jugendamtsbesuchen und unzähligen Anwaltsbesuchen hatte ich wenigstens dank dem Jugendamt, ein Umgangsrecht für 2-mal 3 Stunden die Woche montags und mittwochs.
In der Hauptverhandlung zog die Kindesmutter überraschender Weise den Antrag auf Übertragung der elterlichen Sorge zurück, vermutlich schien sich Hoffnung zu machen die Beziehung ließe sich wiederherstellen. das Aufenthaltsbestimmungsrecht wurde ihr aber trotz der aufgedeckten Lügen zugesprochen.
Also habe ich bis jetzt nur das „eingeschränkte“ Besuchsrecht, obwohl eine intensive Bindung zwischen mir und meiner Tochter besteht. Also weiter Gespräche mit dem Jugendamt, um die Besuchskontakte auszuweiten. Ich hatte an Übernachtung alle 14 Tage und jeden zweiten Feiertag zusätzliche Besuche gedacht, auch schon deswegen weil meine Tochter nach ihren Besuchskontakten sich stark sträubt zurück zur Mutter zu gehen, soweit dies ein fast 3 Jahre altes Mädchen ausdrücken kann, aber seit einem Jahr weigert sich die Kindesmutter erfolgreich, ohne Gründe, dagegen.
Mittlerweile, genau ab dem 1.11. 2004 verwehrt mir die Kindesmutter jeglichen Kontakt mit meiner Tochter. Als Begründung gibt sie beim Jugendamt an, ich hätte die Aufsichtspflicht verletzt und meine Tochter „unbeaufsichtigt vor der Toilette“ eines Cafes stehen lassen.
Dies entspricht genau gesehen sogar der Wahrheit, meine Tochter stand vor meiner Toilettentür weil dort nicht genug Platz war für sie. Obwohl mir eine Rechtfertigung auf diesen Vorwurf lächerlich erscheint gab ich der Kindesmutter zu verstehen dass die Tür weder abgeschlossen war, meine Tochter in einem Gespräch mit mir verwickelt war und vor dem Ausgang noch eine Toilettenfrau und eine schwere Eisentür kam. Diese wollte davon nichts hören, obwohl ihr auch das Jugendamt zu verstehen gab dass dies keine Kindesgefährdung ist, der Frau vom Jugendamt waren die Räumlichkeiten dieses Cafes bekannt. Aber trotzdem wieder von vorn:
Totale Weigerung auf ein Gespräch, auf zum Anwalt, Antrag auf Einstweilige Anordnung zur Regelung des Umgang, etc.
Die Einstweilige Anordnung ist vom Richter abgelehnt worden, ich kann also hoffen „schon“
im Januar, Februar oder März eine Hauptverhandlung „zu genießen“.
An das Wohl meine Tochter denkt also weder die Kindesmutter noch die Judikative, vertreten durch unser „kompetentes Amtsgericht“, und dem Jugendamt fehlt schlicht jede Handlungs- Befugnis.
bitte keine realen namen und orte in deinen posts 😉
-kommt net wieder vor, sorry :red:
[Editiert am 15/12/2004 von sandgren]
[Editiert am 17/12/2004 von alexander_2004]
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Hallo Alexander
und Herzlich Willkommen bei Vatersein!
Deine Geschichte zeigt wieder einmal, wie die Mühlen unserer Behörden arbeiten. Sicher, das hilft dir im Moment auch nicht weiter. Nach dem, was ich so lese, habe ich schon ein gutes Gefühl. Ich denke auch, dass du erfolgreich sein wirst, ist aber eine "Bauch"-Meinung von mir. Über die Trennung hast du nicht viel geschrieben. Scheint mir so, als ob du damit keine Probleme hast. Es ist sowieso besser, wenn du dich auf deine Kleine konzentrierst!
Mir bleibt daher nur, dir alles Gute und viel Erfolg zu wünschen. :thumbup: Habe die Kraft, für deine Tochter zu kämpfen! Im Grunde machst du es schon richtig (kenne ja nicht die Details).
Laß was von dir hören, wie es weitergegangen ist!
Tschau
Nico
Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt.
Der andere packt sie kräftig an - Und handelt.
(Dante)
Nachtrag:
@Papa Nico, danke für Dein Verständnis.
Zur Trennung selber gibt es nicht viel zu sagen, es ist halt ein starker Schmerz wenn einem alle Ideale von einem Tag auf dem anderen genommen werden, erst recht wenn Du Dein eigenes Leben den Situation und Bedürfnissen einer Familie angepasst hast und sich herausstellt das Dein Partner, für den Du es ja in erster Linie gemacht hast, vollkommen kontraproduktives Verhaltenen zeigt, und sich wie ein Kind verhält dass nur dem Ausweis nach erwachsen ist.
Ich konzentriere mich natürlich nur auf meine Tochter, sie hat schließlich ein besseres Geleit durch ihr bevorstehendes Leben verdient als die Kindesmutter.
Als vielleicht etwas dämlichen Vergleich: Ein Computer der viel zu viele Fehler enthält muss auch komplett formatiert werden, bei der Behebung der vielen Fehler entstehen so viele weiter Fehler dass man doch wieder von vorn beginnen muss.
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Ein schöner Vergleich, Alexander! Gar nicht dämlich!
Ich kenne das mit den verlorenen Idealen sehr gut. Damals habe ich mir auch ausgemalt, was für die Familie wichtig ist, und wie schön es werden kann und und und... Leider habe ich auch bei der Umsetzung Fehler gemacht. Wir beide haben Schuld daran! Bei dir wird es ähnlich sein. Im Grunde ist es überall das gleiche Phänomen.
Es ist aber gut, dass du an deine Tochter denkst. Sie sollte auch im Vordergrund stehen, was auch immer jetzt noch alles passieren mag. Du bist eben der Vater und wirst es auch immer bleiben! und sie wird dich brauchen!
Mach weiter so und kopf hoch. Formatiere dein Leben, spiele ein neues System unter neuen Leitlinien auf und du wirst sehen, dass es besser laufen kann, wenn man sich darum kümmert!
Tschau
Nico
Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt.
Der andere packt sie kräftig an - Und handelt.
(Dante)
Heute war wahrscheinlich der letzte Jugendamtstermin vor dem Gerichtstermin
(der wer weiß wann ist) in dem ich mit Hilfe unserer zuständigen Sachbearbeiterin versucht habe, für meine Tochter einen Umgang zu erbitten.
In den ca. 35min. kamen von der KM außer Vorwürfen nur die klare Aussage heraus, das sie mir den Umgang mit der Begründung der vernachlässigten Aufsichtspflicht (siehe 1. post, mitte, die Sache mit der Toilette) weiterhin verwehren wird.
Das selbst die Sachbearbeiterin dies für grundlos hält, und ihr Verhalten als gezielten Angriff auf mich persönlich sieht, hatte keinen Einfluss. Die KM fing mit weiteren Vorwürfen an, über die Belästigung, die sie am Handy von mir erlebt.
( ich schicke ihr regelmäßig einen Wunsch oder Bedürfnis eines Trennungskindes wie meine Tochter in der Hoffnung die KM zu sensibilisieren, wobei ein Satz wie „Höhr auf damit“ auch diese „Belästigung“ beendet hätte),
den Vorwurf sie traue sich wegen mir nicht mehr auf die Strasse, und Drogenmissbrauch kam heute auch mal wieder zu Sprache.
Das einzige Erfreuliche war das die KM meine Tochter mit zu dem Termin brachte und ich sie endlich mal wieder sehen konnte, wobei diese Freude aber auch ganz schnell verflog, da ich vor meinem Kind streiten muste.
Obwohl ich nur erwiderte, aber immer zum Kern der Sache, nämlich ob das was mit dem Entzug meiner Tochter zu tun hat, zurückkam hat die KM kein Stück eingelenkt, nicht einmal auf einen beaufsichtigten Umgang,
den die Sachbearbeiterin mir privat freiwillig, also als Hilfe, anbat.
( In anbetracht der Arbeitsauslastung des JA finde ich diese Geste echt hervorhebenswert!!!)
Fazit: Wenn auch nur ein Grund stimmen würde, den die KM angibt, und ihr Verhalten nur zum Wohl meiner Tochter wäre, hätte spätestens ein betreuter Umgang sie zum Einlenken bewegen müssen, oder?
Ob diese Möglichkeit die KM wohl nicht hören wollte?
Naja, jetzt kenne ich wenigstens die Stellungsnahme des JA beim Gericht, meine Stimmung hebt sie aber nicht im geringsten….
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
So, die Stellungsnahme des JA liegt beim Gericht vor, endlich.
Ich hoffe, dies als positiv zu Bewerten, weil unter anderem Sätze vorkommen wie:
„Die hiesige Sichtweise, das eine Kindesgefährdung nicht vorgelegen habe und eine Aussetzung der Besuchskontakte nicht gerechtfertigt sei, wurde der KM mittgeteilt.“
und der für meine Tochter und mich wohl am wichtigsten:
„Zur Wahrung eines kontinuierlichen Kontaktes erscheint eine gerichtliche Regelung sinnvoll zu sein. Die Aufnahme der Besuchskontakte im bisherigen Rahmen sollte unverzüglich vorgesetzt werden, damit die Beziehung zwischen Vater und Tochter möglichst wenig Schaden nehmen kann.“
Abweisung einer EA seitens des Gericht erfolgte, mit vollgender Begründung:
„Dem Vortrag des Antragstellers hinsichtlich des Erlasses einer einstweiligen Anordnung keine Erfolgsausicht zu. Bei dem gemeinsamen Kind handelt es sich um seine 2 ½ jährige Tochter Angesichts des Alters des Kindes ist es nicht zwingend geboten, eine sofortige Entscheidung ohne Berichterstattung durch das zuständige Jugendamt und persönliche Anhörung der Beteiligten vorzunehmen. …… Angesichts der Tatsache, dass es noch bis Oktober 2004 zur im wesentlichen reibungslosen Ausübung des Umgangsrecht gekommen ist, ist nicht zu befürchten, dass der Antragsteller über einen unzumutbaren Zeitraum vom Kontakt mit der Tochter ferngehalten wird.“
Das ist für mich der Hammer der deutschen Rechtsprechung schlechthin. In welchem Gesetzestext ist dies verankert :question: Mein Anwalt hat dazu nichts gefunden….
Dies war im übrigen der gleiche Richter, der mein Kind ohne Anhörung des JA und meiner Wenigkeit aus dem Haus geholt hat.
Wenn es den Prozess nicht erheblich Verlängern würde, würde ich den Richter wegen Befangenheit ablehnen wollen, oder eine Beschwerde vorbringen!!!
Mir stellt sich die Frage, ob das persönlich gemeint ist, den am Datum diese Beschlusses lag doch ein Bericht des JA vor.
Ich fordere eine Dienstaufsicht für Richter!!!!!!
[Nachtrag: Der Bericht des zuständigen JA lag nicht am Tag der Ablehnung vor, die zuständige SB. hat schlicht Schreibfehler in ihrem Bericht!]
[Editiert am 21/1/2005 von alexander_2004]
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Hallo liebes Forum,
dieses mal gibt es endlich Anlass zu einem erfreulichen Eintrag.
Der Termin zur mündlichen Verhandlung wurde sehr kurzfristig auf heute Vormittag angesetzt. Damit nicht Freude genug, auch der Richter, der meiner Meinung nach mehr als befangen ist, wurde durch eine nette Richterin, welche selber Kinder hat, ausgetauscht.
Die Verhandlung war kurz und schmerzlos:
Nachdem die Richterin ihrem Unmut eine solche Lappalie verhandeln zu müssen kundtat, hatte die KM nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder solle sie gefälligst einen wirklichen Grund vortragen, oder sie solle einlenken.
Auch als dann die KM lächerlicher Weise angab, nur begleiteten Umgang zu gewähren, musste die Richterin sich wieder zurückhalten. Aber Sätzte wie"Es gibt Problemefälle von drohender Entführung oder Gewalt, aber nicht in diesem Fall" gingen doch von ihrer Lippe.
Nach einem kurzen Gespräch mit ihrer Anwältin hat die KM auch eingelenkt.
Zwar verbietet sie nach wie vor jede Übernachtung, aber die regelmäßigen Besuche wird sie ab Mittwoch wieder zulassen.
Darauf hin hat die Richterin klar geäußert, dass dies erstmal so in Ordnung ist, das Gericht aber eine weitere Stellungsnahme des JA einholen will, um dann in 8 Wochen über die Übernachtungen zu entscheiden. Grundsätzlich stehen einem fast 3 jährigen Kind Übernachtungskontakte zu, so die Richterin
🙂 Die Gründe, die die KM dazu in den Raum geworfen hat, waren vollkommen flach und unhaltbar; Sie kenne meine Kollegen und meinen Drogenkonsum….bla bla bla.
Die Forumsregeln verbieten mir darüber jetzt im Detail meine Meinung zu äußern, aber woher will eine Frau, mit der ich bald über ein Jahr nichts Näheres zu tun habe, wissen was ich in meiner Freizeit mache.
Aber die gesamte Argumentation der KM hinkt von vorne bis hinten, beim JA habe ich ihr für die Besuchszeit meiner Tochter den Haustürschlüssel angeboten, was ihr eine völlige Kontrolle ermöglicht hätte, abgesehen von der eigentlichen Tatsache dass "mein Drogenkonsum" wenn überhaupt mit Genuss und nicht Missbrauch bezeichnet werden muss.
(Was besseres ist der KM also zum Glück nicht eingefallen...)
Fazit: Ein guter Schritt in die Richtung eines Trennungsvater mit Kind!!!
[Editiert am 24/1/2005 von alexander_2004]
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Hallo Alexander2004,
schön, daß sich das Blatt für dich und deine Tochter gewendet hat. Ist ja schon wie ein Wink des Schicksals, der Richterwechsel.
Jetzt kannst du dich erstmal über die Zeit mit deiner Tochter freuen und diese geniessen.
Die Bemerkung über "deinen Drogenkonsum" lasse ich jetzt einfach mal so stehen.
Einerseits ist sie nichtssagend, andererseits sträuben sich mir die Haare.
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Tina,
ich freue mich auch schon wie ein König, meinen Zwerg am Mittwoch in die Arme nehmen zu können.
Ich habe Deine Posts noch nicht alle gelesen, habe aber unter anderem bis jetzt daraus verstanden, dass in Deiner Familie Berauschung quasi alles zerstört hat, und Du heute noch immer mit dem Suchtproblem des KV zu kämpfen hast, richtig?
Vielleicht sollte ich etwas ins Detail gehen, nur um im voraus Missverständnisse vorzubeugen. Drogen haben meiner Ansicht nach ein sehr weit gefächertes Gesicht.
Ich rede nicht unbedingt von illegalen Drogen, sondern (hauptsächlich) Alkohol, Nikotin und –wird besonders gerne Unterschätzt, Koffein.
Und wenn ich am Abend in Geselliger Runde die orientalische Wasserpfeife kreisen lasse, ist das für mich ein Genuss. Wenn ich aber am frühen morgen, bevor ich angesprochen werde, eine Zigarette brauchen würde, verstehe ich dies unter Sucht und im weiterne Sinne Mißbrauch.
Ich bin größtenteils gesundheits- bewusst, aber gelegentlich gönne ich mir auch eine Portion Koffein, um etwas „flinker“ durch den Tag zu kommen. (Meistens wenn ich bis Spät in der Nacht am PC saß, und wichtige Termine am nächsten morgen angesetzt waren).
Gegen harte Drogen habe ich ansonsten auch hoch stehende Nackenhaare, allein weil sich der Alkohol dezent in mein Leben geschlichen hat. Aber es war in den ersten Nächten nach dem Entzug bzw. Auszug meiner Tochter eine einfache Lösung in den Schlaf zu finden.
An vielen Beispielen in meiner Familie mütterlicher seits haben harte Drogen eine Menge zerstört.
In der Gegenwart meines Kindes rauche ich noch nicht einmal Zigaretten, in der Wohnung herrschte auf mein Drängen hin bis zu dem Auszug meiner Tochter striktes Rauchverbot.
Also –meiner Meinung nach kann man in meinem Fall höchstens von Genuss sprechen,
ich bin Herr meiner Sinne, lasse auch von mir keine Entschuldigung zu, wie zum Beispiel ein Korn ist doch O.K. und bin noch zu keinem Zeitpunkt (durch Drogen) unberechenbar geworden oder gewesen.
In diesem Sinne: Wer sich verteidigt klagt sich an, aber das Bild eines Süchtigen wurde von mir zu oft durch die KM repliziert. Davon habe ich mittlerweile die Schnauze gestrichen voll.
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Hi Alexander2004,
nun ist deine Aussage nicht mehr nichtssagend.
Kann sein...nee nicht kann sein, ist so, daß ich auf dieses Thema empfindlicher reagiere als vielleicht andere.
Da du ja jetzt etwas mehr geschildert hast, kann ich mir auch ein Bild von dem machen, was du eigentlich aussagen wolltest 😉
Ich kann deine Wut auf Verleumdungen der Km verstehen, oder vielleicht ist es auch eine Angst von ihr, was die Drogen angeht?
Ich habe nie das Drogenthema offiziell in der Scheidung "benutzt". Ich denke es ist für alle Beteiligten so schon schwer genug.
Ich habe es nur einmal während eines Beratungsgespräches bezügl ASR erwähnt. Da ich nicht sicher war, wie ernst es das JA mit der Schweigepflicht nimmt, habe ich nach diesem Gespräch meinen Ex über darüber informiert.
So konnte man der schmutzigen Wäsche völlig aus dem Weg gehen.
Geniesse die Zeit mit deinem Kind und danke für deine Offenheit.
Lieben Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo,
jetzt habe ich das erste mal seit eine Ewigkeit 3,5 Stunden mit meiner Tochter verbringen dürfen, und war im Nachhinein entsetzt was in der Zeit von November bis heute bei meinem Kind „angerichtet“ wurde. Das Verhältnis ist nach wie vor herzlich, nur die Offenheit hat stark gelitten. Als erstes hat mich geschockt, gleich am frühen Morgen, dass meine Tochter mich mit Vornamen abredet. OK, viele werden sagen, ich soll dies nicht überbewerten, werde ich auch nicht, sie kann mich nennen wie sie will und schließlich möchte ich auch in erster Linie ihr vertrauter Freund als ihr Vater sein, aber ein Stich in die Herzgegend musste ich deutlich spüren, ohne mir etwas anmerken lassen zu dürfen. Auch ist mir deutlich aufgefallen, welche Propaganda gegen mich gelaufen sein muss, mein Töchterchen hat viele Sätze nicht beendet, aber andere Attitüden verdeutlicht. Zum Beispiel meinte sie aus jedem Zusammenhang heraus plötzlich das sie zu Dick sei und ähnliche Aussagen die NUR von der KM kommen können. Als Erläuterung: Meine Tochter ist weder dick noch zu dünn, beim Kinderarzt hat sie exakt die Mitte einer Kurve die die „ideale Größe und Gewicht“ von Kindern ihres Alters darstellt. Aber im Laufe der Zeit haben wir eine „Tradition“ eingeführt dass wir einen Tag in der Woche ein Besuch in einem Fastfood Restaurant machen, in dem meine Tochter mit Wonne und Spaß eine Portion Pommes verdrückt und anschließend in den Spielgelegenheiten vor Ort rumtollt. Dies gefällt der KM überhaupt nicht, obwohl dieser Brauch schon zu Zeiten unserer gemeinsamen Erziehung eingeführt wurde, und mittlerweile passt dies der KM nicht mehr, das Jugendamt meint dazu es liege wohl daran dass die KM meiner Tochter und mir den Spaß aus vergangenen Zeiten nicht gönne, damals hätte es der KM auch Freude gemacht, und ohne sie können wir ja keinen Spaß haben – so das Jugendamt.
Und das meine noch nicht ganz dreijährige Tochter über ihr Gewicht spricht, schlussfolgere ich dass gezielte Maßnahmen gegen diesen Brauch gestartet wurde.
Auch gemeinsames Schwimmen mit meiner Tochter wird versucht zu verhindern, dieses Mal soll sie Fieber gehabt haben, was natürlich Schwimmen unmöglich macht.
Aber als ich gemessen habe war eine normale Körpertemperatur, und von Erkältung oder Fieber nicht die Spur.
Ich habe also wieder Umgang, muss aber jede Menge „Pionierarbeit“ leisten, um meiner Tochter eine klare, grade Persönlichkeit zu ermöglichen, die nicht als Instrument zum weiterführen eines Krieges verwendet kann, die KM scheint die Trennung immer noch nicht überwunden zu haben, denn egal welchen Blickwinkel ich ansetzte, ich kann ihr Verhalten nicht als dem Kindeswohl zuträglich ansehen.
Fazit: Immer auf die kleinsten, wie ungerecht.
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Mir geht es ähnlich; habe morgen Gerichtstermin , da auch ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt habe. Meine Ex hat früher selbst gesagt, das sie abgeschrieben sei, sobald der Papa da ist. Meine Tochter - 6 Jahre - äußert bei mir ständig, warum siie nicht bei mir bleiben kann. Die KM legt seit unserer Trennung 05/2004 einen Eifer an den Tag, mich zu diskreditieren, den sie lieber in die Entwickliung unserer Tochter investiert hätte. Die KM war im 08/2004 bei mir auf der Arbeit und hat eine Körperverletzung durch mich vorgetäuscht & Anzeige erstattet, um mir den Umgang mit meiner Tochter unmöglich zu machen. Im 10/2004 habe ich durch ihre ständigen Anrufe meinen Job verloren. Sie erfindet die tollsten Geschichten, um mich seelisch zu zermürben. Telefonkontakte und Besuche teilt sie mir nach Gutdünken zu, ihre Anwältin spielt dieses Spiel mit. Weiß nicht, welche Version die KM der Anwältin erzählt hat, manchmal weiß die KM ihre Lügen nach 10 Minuten auch nicht mehr. Unsere Tochter ist 3 Tage vor der Ehe geboren, auch das hat die KM versucht auszunutzen, um mir den Umgang mit der Tochter unmöglich zu machen. Bin gespannt, wie morgen entschieden wird. :question:
Hallo Optimist63,
ich wünsche Dir morgen viel viel Glück!
Ich wollte Dir erst raten, notfalls betreuten Umgang anzubieten, aber in Deinem Fall scheint das eher nicht richtig zu sein. Also bevor ich Mist erzähle lieber noch einmal
Viel viel Glück, möge das Beste für Deine Tochter herrauskommen!!!
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Uns geht es auch nicht besser.
Am Sonntag war mein Stiefsohn hier und wir haben seinen Geburtstag nachgefeiert. Andreas fragte beim Kaffee: Hast du denn deinen Geburtstag schön gefeiert und was hast du denn so geschenkt bekommen? Antwort: "Das soll ich nicht erzählen". :knockout:
Wir waren beide erstmal ganz sprachlos.
Gruß
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Hallo Andrea,
ich hoffe für Euch dass Euer Stiefsohn das Vertrauen vollständig zurückgewinnt,
genau so etwas ähnliches sehe ich auf mich zukommen.
Wenn ich ehrlich bin, ich weiß noch nicht mal wie ich dagegen vorbeugen soll.
Ich hoffe darauf, dass meine Tochter von selbst erfährt dass ich mit der KM nur die wichtigsten und persönlichkeits- relevanten Dinge bespreche,
und dass meine Tochter mir blind vertraut.
Beim Jugendamt werde ich dies als nächstes Thema aufgreifen, schließlich stehen ja noch Debatten über Übernachtung aus, und da wird natürlich seitens der KM im Namen des „Kindeswohl“ einige Behauptungen kommen…..
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Hallo Alexander,
Vertrauen zu uns hat er schon, denke ich. Er wird auf der anderen Seite kräftig eingschüchtert.
Wir begegnen solchen Sachen, indem Andreas ihm sagt: Du darfst hier immer ehrlich sein. Das verspreche ich dir.
Gruß
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Hallo Andrea,
wie schon gesagt, ich bin auf die (hoffentlich nicht) bevorstehende Problematik nicht vorbereitet. Ich hoffe, dass ich meiner Tochter auch deutlich das Gefühl vermitteln kann, dass sie sich nicht vor ihrer Mutter fürchten muss. Denn in einem schlimmen Fall würde ich wahrscheinlich auch ohne gesetzliches Recht die nötigen Dinge in die Wege leiten.
Wenn ich erfahre, dass Dinge gesagt werden, wie zum Beispiel
„Wenn Papa das erfährt darfst Du nicht mehr…“ oder ähnlich, setzte ich alle Hebel und Mittel in Bewegung, um die KM in ihre Schranken zu weisen.
Zur Erläuterung, ich selbst komme aus einem modern geführten Kinderheim, und einige Kontakte sind in all den Jahren erhalten geblieben, und die Hilfen die ich von dort erfahre ist für meine Tochter und mich sehr förderlich.
Bei Dir denke ich, dass es im laufe der Zeit dann schon fruchten wird.
Kinder sind zum Glück ja nicht doof, im Gegensatz vieler Erwachsenen.
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Hallo,
Es gibt eine weiter Angriffswelle seitens der Kindesmutter;
Da ist ihr doch glatt eingefallen, dass sich noch Dinge aus ihrem Eigentum in meinem Besitz befinden müssten. Im Detail geht es um Kinderkram, wie etwa „Controler – Pads “ eines Entertainment – System, Inline – Scatter und noch ein paar Dinge, ich habe eigentlich nicht richtig zugehört, es erschien mir zu lächerlich.
Abgesehen davon, dass Die KM schon vor der Bekanntgabe der EA über das ABR ihre „Plörren“ aus der damals gemeinsamen Wohnung geholt hat, besaß sie im Laufe des Sorgerechtsverfahren die Frechheit, dass Kinderzimmer und spezielles Spielzeug per Beschluss des AG „herauszuklagen“. Ich habe mich zur derzeit gegen die Herausgabe gewehrt, allein schon weil mir nicht bewusst war dass ich keine Chance auf das ABR oder ASR hatte Dieses Vorgehen war Ihr nur möglich, weil ich in besseren Zeiten so dumm war über ihre Mutter die erforderlichen Möbel zu bestellen. Das habe ich im übrigen damals auch nur aus Sympathie zur KM gemacht, ich hatte als Konzernmitarbeiter bedeutend bessere Preise, aber ihre Mutter bestand auf eine Sammelbestellung über ihren Namen, und deshalb hatte ich auch darüber keine Rechnung. Da es sich zum Schluss des Sorgerechtsstreits soweit wieder eingerenkt hatte habe ich auch von dieser Aktion des Einklagens nichts mehr erwähnt.
Nachdem die Einigkeit vorüber war, und die ersten Prozesse ihrerseits gestartet wurden mir den Umgang mit meiner Tochter zu erschweren bzw. diesen zu Boykotieren habe ich sie noch gebeten ihren restlichen Plunder aus meiner Wohnung zu entfernen. Dieser Aufforderung kam sie auch damals nach, an einem ihrer Abholtage kam sogar ein Handy weg, in dem zufälliger Weise alle SMS von und zu ihr gespeichert waren. Da der Sorgerechtsstreit bereits gelaufen war und ich dieses Gerät sowieso nicht mehr benutzte ist mir das auch erst spät aufgefallen – und nur weil ich über einem langen Zeitraum keine Besuche mehr empfangen habe bin ich ausschließlich auf die KM gestoßen
(ich als trauriger, verletzter Vater bin ein schlechter Gesellschafter, und für Menschen hatte ich längere Zeit keine Nerven). Natürlich habe ich bis heute auch kein Wort erwähnt, es würde doch nur weiteren Ärger bringen.
Aber nun erhalte ich eine SMS in der sie Gegenstände verlangt. Ich habe sie erstmal schriftlich gebeten, diese Dinge naher aufzulisten.
Der Haken ist nur, die letzten Überbleibsel ihrer Sachen wie Wäsche, Kerzen und ähnliche Kleinigkeiten habe ich schon lange entsorgt. Und da ich im Augenblick im Umzug stecke, wären mir weitere Dinge aufgefallen.
Das heißt für mich dass es sich um eine weiter „Aktion“ von ihr handelt, es dürfte ihr doch nach knapp 1 ½ Jahren nichts mehr fehlen, oder?
Mein Anwalt hat sich nur in soweit geäußert, dass „ich verpflichtet bin eventuelles Eigentum herauszugeben“.
Hat denn jemand ähnliche Erfahrungen, oder reicht es dass sie schon Spielzeug u. ä. herausgeklagt hat um anzuzeigen dass nichts Weiteres vorhanden ist?
Wahrscheinlich mache ich mir schon im Voraus verrückt, negative Auswirkungen auf den Umgang kann es doch rechtlich nicht haben, oder?
Wenn mir jemand Ratschläge geben kann, bitte unbedingt per PM!!!
thx, Danke
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
Hallo alexander_2004,
ich habe Deine Geschichte gelesen! Ich habe so was ähnliches durchgemacht. Man kommt darüber hinweg, dass kannst Du mir glauben. Du hast geschrieben das Dir die KM wohl das Handy geklaut hat. Was war das denn für ein Handy? Wieso hast Du die KM nicht darauf angesprochen.
Was mir in Deiner Geschichte aufgefallen ist, ist das Du die ganze Zeit nur versuchst die KM schlecht zu machen und nicht mal über Deine eigenen Fehler nachdenkst oder schreibst!
Glaub mir das hilft!!
Denn meiner Meinung nach gehören da immer 2 zu!!
Vielleicht hat die KM die größeren Fehler begangen aber unschuldig bist Du doch auch nicht.
ODER?
Niemand kann sagen er wäre unschuldig!!
Hast Du denn früher mal Drogen zu Dir genommen? Ich frage nach, denn ich sehe aus Deiner Geschichte herraus das Drogen ein Thema bei Euch ist.
Ich würde darin kein Problem sehen, solange man es von den Kindern fernhält!!
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen, dass Du der KM ihre Privaten Sachen herrausgeben mußt, auch wenn es schon länger her ist als die KM ausgezogen ist, wenn es Ihre Sachen sind bist Du verpflichtet ihr die zu geben.
Alles Gute!!
Hallo Chrissie,
Ich habe so was ähnliches durchgemacht.
es tut mir leid dass Du etwas Ähnliches durchmachen musstest, denn dann weist Du ja auch wie zermürbend und ausgepowert man sich fühlt wenn man um sein Kind kämpfen muss.
Man kommt darüber hinweg, dass kannst Du mir glauben.
Das man über eine verlorene Liebe hinwegkommt ist mir klar, aber über „Machtkämpfe“ um das eigene Kind, dass glaube ich nicht, dass dies so einfach wegzustecken ist.
Dabei würde mich sehr interessieren wie das bei Dir gelaufen ist.
Was mir in Deiner Geschichte aufgefallen ist, ist das Du die ganze Zeit nur versuchst die KM schlecht zu machen und nicht mal über Deine eigenen Fehler nachdenkst oder schreibst!
Dass ich mehr als genug Fehler in der Beziehung gemacht habe ist wohl jedem klar, aber es rechtfertigt nicht das Verhalten der KM.
Die KM versucht mich zu verletzten in dem meine Tochter mir vorenthalten wird, Druck gegen mich über meine Tochter ausgeübt wird und auch sonst alle Bemühungen meinerseits abgeblockt werden.
Das ist so offensichtlich gelaufen, dass selbst dem Jugendamt dieses Verhalten klar aufgefallen ist und auch die KM damit konfrontiert hat. Zur Einsicht hat es im Übrigen nicht beigetragen. Über meine Fehler habe ich lange und tief nachgedacht, bin auch sicherlich selbstkritisch mit mir umgegangen. Trotzdem kann ich nicht das Verhalten der KM, auch schon während der Beziehung, nachvollziehen. Weiterhin muss ich darauf bestehen, dass ich die KM nicht schlecht mache, die unvorstellbaren, sehr traurigen Vorfälle haben alle stattgefunden. Sicherlich ist es eine subjektive Schilderung, aber die Freunde die einige dieser Situationen miterleben „durften“ haben mich bekräftigt das es überraschend sachlich ist.
Du hast geschrieben das Dir die KM wohl das Handy geklaut hat. Was war das denn für ein Handy? Wieso hast Du die KM nicht darauf angesprochen.
Über das Thema mit dem Handy möchte ich nicht näher eingehen, ich habe mir dieses Problem nur von der Seele geschrieben und werde die KM damit nicht konfrontieren können, das Abhandenkommen ist mir zwar schon kurze Zeit später aufgefallen, aber als Chaot konnte ich erst durch meinen Umzug sicherstellen dass es nicht woanders hingekommen ist.
Es war aber ein Gerät mit Speicherkarten, daher die unvorstellbare Speicherkapazität. Einige Karten hatte ich woanders weggelegt und das Verfahren ist gelaufen, daher ist der Verlust nicht schlimm.
Hast Du denn früher mal Drogen zu Dir genommen? Ich frage nach, denn ich sehe aus Deiner Geschichte herraus das Drogen ein Thema bei Euch ist. Ich würde darin kein Problem sehen, solange man es von den Kindern fernhält!!
Zu diesem Thema habe ich einige Posts vorher schon Stellung bezogen, und meine Erfahrungen habe ich natürlich nicht nur durch lesen gesammelt. Und wenn Du der Meinung bist, Konsum von Drogen wäre in Abwesenheit der Kinder in Ordnung, kannst Du auch sicherlich nachvollziehen wie wütend, aufgebracht und tief enttäuscht ich war als der Bruder der KM meiner Tochter Zigarettenqualm ins Gesicht blies und grinsend meinte „Sie muss sich ja daran gewöhnen…“.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen, dass Du der KM ihre Privaten Sachen herrausgeben mußt, auch wenn es schon länger her ist als die KM ausgezogen ist, wenn es Ihre Sachen sind bist Du verpflichtet ihr die zu geben.
Das ist soweit klar, das Problem ist nur dass es nach einer neuen Stichelei der KM aussieht. Wie Du weiter oben gelesen hast, hat sie so etwas schon mal als Angriff genutzt und es macht den Eindruck dass dies so etwas Ähnliches werden soll.
So, jetzt bin ich auf Deine Anregungen und Fragen soweit eingegangen und habe mich hoffentlich auch verständlich ausgedrückt. Nun stellt sich mir die Frage, wie und warum Du auf meine Posts gestoßen bist. Von Dir hast Du ja noch nichts geschrieben und ich wundere mich dass Du bei all den traurigen bis unglaublichen Posts ausgerechnet auf meine gestoßen bist,
und zu anderen Fällen bis jetzt nichts zu schreiben hattest.
Es entsteht dadurch für mich der eindruck, Du stammst aus meinem näheren Umfeld, und dann könnten wir uns auch persönlich unterhalten.
Für Dein Kind(?) und Dich auch alles Gute!
- Jeder bekommt was er verdient, irgendwann! -
