Ein langer Kampf .....
 
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Ein langer Kampf ...

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(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

die Internistin würde ich ...  :gunman: :gunman:

Aber natürlich erst dann wenn es in das Zeitfenster passt ...

Hat die eine Kassenzulassung ???


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 13.03.2009 19:26
(@durodon)
Rege dabei Registriert

Hallo HH2K,

ja ... laut deutsche-medizinerauskunft.de hat sie eine Kassenzulassung.

Gruß durodon


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.03.2009 19:39
(@durodon)
Rege dabei Registriert

Moin,

zur Abwechslung mal etwas wirklich Schönes und Erfreuliches …

Am letzten WE hatten der Kurze und ich nach über 3 Jahren unsere erste gemeinsame Nacht … und es war super …

Wie berichtet hatten wir uns bis dahin mal wieder 6 Wochen nicht sehen können. Bereits beim Abholen sprang er mir aus geschätzten 5m in die Arme und freute sich riesig. Während Madame und ich noch am Gartentor standen flitzte er ins Auto und rief lautstark nach mir. Er wollte los …

Abends in der Pension gab es dann leider zunächst ein paar Tränen. Zuvor waren wir in einem Spielhaus und auf der Rückfahrt schlief er im Auto ein. Noch schläfrig und nicht ganz wach, rief er weinend nach seiner Mutter. Nach ca. 5 Min. konnte ich ihn jedoch beruhigen und er fragte mich, warum er denn bei mir schlafen müsse. Ich erklärte ihm, dass wir doch bald zu mir nach Hause fahren wollen und wir es deswegen etwas üben müssten. Erstaunlicherweise war danach wieder alles gut.

Am nächsten Morgen verkündete er „Wenn Du das nächste Mal kommst, schlafe ich wieder bei Dir!“ und Mittags beim Essen „Es macht Spaß bei Dir zu schlafen!“. Zwischendurch wollte er immer wieder kuscheln und einmal kam er zu mir, nahm mich in den Arm und meinte „Du bist der liebste Papa der Welt.“. In diesen Momenten musste ich mit dem Nass in meinen Augen kämpfen, aber es waren auch Momente, die mir wieder zeigten für wen und was ich kämpfe und sie geben mir für die Zukunft weitere Kraft …eben Balsam auf die geschundene Seele.

Schon fast erwartungsgemäß hatte Madame am Abend angerufen … oder besser gesagt, sie hatte es mehrfach versucht. Irgendwie hatte ich es überhört, vielleicht sollte ich mal zum HNO-Arzt … Am Sonntagmorgen rief sie erneut an und fragte mich „Wie geht es meinem Jungen?“. Nachdem ich antwortete, dass es unserem Sohn gut gehen und er gerade spielen würde, wollte sie ihn sprechen. Kein Problem …

Daraufhin folgte dieser Dialog zwischen den beiden:

Sie: „Ach mein Schatz, wie geht es Dir denn? Was machst Du denn gerade?“
Er:  „Ich will noch ein bisschen mit <durodon> spielen.“
Sie: „Mama hat solche Sehnsucht nach Dir. Ich vermisse Dich so. Du fehlst mir …“
Er:  „Ich will noch ein bisschen mit <durodon> spielen  … Okay ... Tschüss.“

Danach hielt sie mir vor, ich hätte ihm vorgesagt und eingetrichtert was er zusagen hätte. Iss klar …

Als ich ihn am Sonntag zurück brachte, hatte er sich natürlich auf seine Mama gefreut. Madame hatte es allerdings nicht für nötig gehalten ihn zu begrüßen. Ihm den Rücken zukehrend kontrollierte sie die lieber die Tasche mit seiner Wechselwäsche. Er stand freudig aufgeregt hinter ihr und wollte von sich und dem Erlebten erzählen. Erst nachdem sie damit fertig war, widmete sie sich „ihrem Jungen“ und begrüßte ihn.

Na ja, so ist sie halt  … auf jeden Fall war unsere gemeinsame Zeit super schön …

Gruß durodon


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 18.03.2009 17:42
(@Wolkenhimmel)

Hach, das klingt wirklich schön!  🙂

Aber solche KM sind immer wieder  :nichtzufassen: Was denkt sich Deine Ex nur bei solchen Dialogen?

Egal, Ihr hattet ein schönes Wochenende, auf das noch viele davon kommen werden!  :thumbup:

LG WH


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Geschrieben : 18.03.2009 17:46
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus durodon!

Schon fast erwartungsgemäß hatte Madame am Abend angerufen … oder besser gesagt, sie hatte es mehrfach versucht.

Ich habe seinerseits in ähnlicher Situation den Spiess umgedreht. Ich habe KM gesagt, wenn die Jungs es wollen oder irgend etwas für sie Wissenswertes vorgefallen ist, erfolgt von unserer Seite ein Anruf. Erfolgt keiner, kann sie davon ausgehn, dass alles in Ordnung ist. Wir werden jedenfalls nicht ans Telefon gehen, sie kann gerne den AB bequatschen, wenn sie Wichtiges mitzuteilen hat....
Sie hat es trotzdem ein paar Mal versucht, ich nicht ran ... wenig später war der Kas bissn, wie wir hier sagen :wink:!!

Ich wünsche Dir weiterhin tolle Tage mit Junior!

Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 18.03.2009 18:01
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Super, das freut mich sehr für euch!

Weiter so!

LG Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

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Geschrieben : 18.03.2009 18:08
(@adelante)
Rege dabei Registriert

Puuuuhhhh, da kommen einem ja die Tränen!

Glückwunsch, auf dass die kommenden Treffen auch so schön laufen und Du in Deiner sehr angenehme und schönen Art zu schreiben weiter erzählen kannst  🙂

Liebe Grüße

Adelante


AntwortZitat
Geschrieben : 18.03.2009 18:29
(@durodon)
Rege dabei Registriert

Danke für eure Worte und Anteilnahme!!!

Ich hoffe sehr das die noch vier ausstehenden und vereinbarten Umgänge auch so stattfinden. Bei meiner Madame bin ich da allerdings noch skeptisch …

Am Sonntagabend rief mich noch der VP an, um sich nach dem Verlauf des Umgangs zu erkundigen. Er zeigte sich hoch erfreut und meinte das wir beim Anhörungstermin am 5. Mai aus der einen Übernachtung zwei machen werden. Ich bin dafür …

Zusätzlich möchte ich an diesem Tag auch das Thema Ferien und Feiertage angehen. In meinem Fall und insbesondere aufgrund der Entfernung halte ich nicht sonderlich viel von der bisherigen Regelung für die Feiertage. Bisher durften der Kurze und ich uns am 2 Feiertag zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten sehen.

Am liebsten hätte ich eine Regelung im jährlichen Wechsel, also Ostern bei ihr, Pfingsten bei mir, Weihnachten wieder bei ihr und Sylvester bei mir. Im nächsten Jahr das Ganze umgekehrt. Nun meinte meine RAin das dies u.U. schwierig werden könnte, da die Kinder in der Regel die hohen Feiertage bei dem betreuenden Elternteil verbringen, wir es aber aufgrund der Entfernung trotzdem versuchen könnten. Hat hier jemand in diesem Zusammenhang Erfahrung und / oder einen entsprechenden Beschluss? Oder ist es in der Tat utopisch?

Gruß durodon


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 18.03.2009 20:27
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich habe sowas.

Alle Feiertage im jährlichen Wechsel.

Es ist allerdings ein Vergleich und kein Beschluss.
Er kam jedoch auf deutliches "nahelegen" der Richterin zustande.

Die war super!

Als meine Ex erbost vortrug, dass die Kinder Weihnachten bei der Mutter verbringen wollten, immer im Kanon orchestriert von der JA-Schnatter,  fuhr ihr die Richterin in die Hacken und sagte: "Quatsch! Kinder wollen Weihnachten auch mit dem Vater verbringen!"
Sie stimmte dann Zähne knirschend dem "Vergleich" zu. Inklusive der von mir gewünschten Umgangsmodalitäten.

Kehrseite der Medaille ist, dass ich zu der Zeit noch nicht wusste, dass ich mir damit den A. abputzen kann, weil sie sich nicht dran halten muss.

Nun gut, in den wichtigsten Punkten hält sie sich dran.

Es geht also durchaus.
Hängt eben immer vom Richter ab.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

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Geschrieben : 18.03.2009 20:37
(@durodon)
Rege dabei Registriert

Hallo Beppo,

na das ist ja mal ein Lichtblick. Es freut mich für Dich und Deine Kids. Und das es „nur“ ein Vergleich ist … ja ist natürlich wackelig, aber meine Madame hat sich bisher auch einen Feuchten um zwangsgeldbewährte Beschlüsse geschert und daraus resultierende Konsequenzen gab es auch nicht.

Zumindest ist meine Richterin nicht besonders gut auf meine Madame zu sprechen. Ob´s was hilft wird sich zeigen. Ich werde bei Gelegenheit mal beim VP vorfühlen. Zum einen kann es nicht schaden wenn er mein Ansinnen unterstützten würde und zum anderen gibt es zwischen ihm und der Richterin auch Verknüpfungen die mehr in Richtung privater Natur gehen. Vielleicht kann ich über diesen Weg eine Tendenz in Erfahrung bringen.

Vielen Dank für Deine Antwort …

Gruß durodon


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 18.03.2009 21:34




(@durodon)
Rege dabei Registriert

Moin,

auf Madame ist verlass …

Leider befürchte ich seit heute das neuer Ärger ins Haus steht. Madame rief mich heute kurz nach Mittag an … oder besser gesagt, es war die „heilige Inquisition“, denn ihre Eltern oder wer auch immer waren deutlich im Background zu spüren und auch zu vernehmen.

Nun denn … der Schwachsinn geht weiter …

Madame fragte mich, warum der Kurze am Sonntag bei der Übergabe so ein „gequollenes Gesicht“ gehabt hätte, es gäbe mehrere Zeugen die dieses beobachtet hätten. Nachdem ich ihr mitteilte, dass ich überhaupt nicht wisse wovon sie eigentlich rede und er mit Sicherheit kein „gequollenes Gesicht“ gehabt hätte, ich auch Fotos und Videoaufnahmen von kurz vor dem Zeitpunkt der Übergabe hätte, die dieses belegen, fragte sie stotternd, mit Pausen und einer Souffleuse im Hintergrund, einen sorgfältig vorbereiteten Fragenkatalog ab.

Was er gegessen hätte? Wo er was gegessen hätte? Wo wir genau, zu welchem Zeitpunkt waren? Ob und wann er einen Mittagsschlaf gehalten hätte? Und das er geweint hätte, würde ich natürlich auch bestreiten …  etc. pp. bla bla bla …

Mal unabhängig davon, das ich ihr diese Informationen bereits am Sonntag bei der Übergabe mitteilte und Ja! er hat kurz geweint und genauso wie ich es euch geschrieben habe, habe ich es bereits am Sonntagabend dem VP berichtet, finde ich es schon erstaunlich, das Madame bis Donnerstags Mittag braucht, um über ein angebliches „gequollenes Gesicht“ zu debattieren. Jeder normal denkende Mensch würde dies noch am selben Abend oder spätestens am nächsten Tag thematisieren.

Was ich euch noch nicht berichtet habe ist folgendes: Während der letzten Anhörung, waren  zunächst der VP und anschließend auch der MA vom JA der Meinung, das unser Kommunikationsproblem auf Elternebene vielleicht mit einer Mediation bei der Familienberatung verbessert werden könnte. Grotesker Weise war Madame´s RAin auch dafür, Madame selber aber dagegen. Auch wenn ich nicht wirklich daran glaube, hatte ich es bereits mehrfach vorgeschlagen, zuletzt während des gemeinsamen Gesprächs beim JA. Von daher hatte ich mir am Anfang der Woche vom MA des JA die Telefonnummer und den Namen der Dame von der Familienberatung geben lassen. Mit ihr habe ich einen Termin am 26.03. vereinbart.

Wo ich Madame jetzt gerade an der Strippe hatte, habe ich ihr davon berichtet und ihr mitgeteilt, das ich mich freuen würde, wenn wir diesen Termin gemeinsam wahr nehmen würden. Na da war was los … Madame ist förmlich detoniert … Und Nein! Natürlich nimmt sie nicht daran teil, dazu hätte man sie vorher befragen müssen … Mal abwarten wie das weiter geht …

Es ist mir unerklärlich wie sich drei Menschen, damit meine ich Madame und ihre Eltern, eine einzige Gehirnzelle teilen können … oder vielleicht ist es doch nur eine Halbe? Na ja … wie dem auch sei … Ich habe mich bereits darauf eingestellt, das die Umgänge wohl doch nicht in der vereinbarten Form stattfinden werden. Aus diesem Grund habe ich sowohl den VP, als auch meine RAin bereits informiert.

Mittlerweise ist es zunehmend diese unerträgliche Dummheit, die ich kaum noch aushalten kann. Wie sagte mir vorhin der VP? Er glaube Madame ist krank, psychisch krank … Wobei ich mich frage: Und ihre Eltern gleich in der Reihe mit? Wenn Madame die nächsten Umgänge nicht in der vereinbarten Form zulässt, bin sowohl ich mir, als auch der VP und meine RAin ziemlich sicher, dass die Richterin am 5. Mai eine Umgangspflegschaft mit Sorgerechtsentzug während der Umgänge beschließen wird. Dann befinden wir uns nicht mehr in einem Umgangs-, sondern in einem Sorgerechtsverfahren. Wie dämlich kann man (oder in diesem Fall besser Frau) eigentlich sein …

Manchmal kommt mir das alles vor wie beim Schach … da ist es auch wichtig, das man seine Figuren entsprechend in Stellung bringt ... aber wenn Madame es so will, an mir soll es nicht scheitern.

So what … ich werde es erleben und euch berichten ….

Gruß durodon


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 19.03.2009 20:22
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Irgendwann kommt der Punkt, an dem schlechte Nachrichten vor ihr, gute Nachrichten werden.

Man weiß nie, wofür es gut ist.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 19.03.2009 20:42
(@durodon)
Rege dabei Registriert

Du sagst es Beppo ...

nur begreifen werde ich es wohl nie ...

Sowohl der VP, als auch der MA vom JA erklärten mir unabhängig von einander, das sie der Meinung wären, das die neue RAin von Madame einen positiven Einfluss auf sie hätte. Da kennen sie meine Madame aber schlecht ...

Gruß durodon


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 19.03.2009 21:03
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,
Genau so ist das bei mir auch, habe Zuspruch vom JA, BU und Gericht. Jetzt ignoriert aber die KM diese und hällt sich an dem was eine Verhaltenstherapeutin und die Kita sagen. 
Und weiter wird der Umgang verhindert.
Aber langsam schwinden Ihre Möglichkeiten.
MfG Dibaa


AntwortZitat
Geschrieben : 19.03.2009 21:25
(@durodon)
Rege dabei Registriert

Moin zusammen,

jetzt brauche ich wirklich mal eure Hilfe und ein paar Tipps … insbesondere da ich z. Zt. weder meine RAin noch den VP erreichen kann …

Im Vorfeld sei noch folgendes berichtet:

Am 3.3. haben Madame und ich eine Vereinbarung bzgl. des Umgangs getroffen. Diese Vereinbarung besagt, dass die Umgänge von Sa. 10 Uhr bis So. 17 Uhr stattfinden. Der erste dieser Umgänge fand am 14./15.03. statt. Es war super schön, hat bestens funktioniert und der Kurze hat mir mehrfach mitgeteilt wie wohl er sich fühlt und das er, wenn ich das nächste Mal komme, wieder bei mir schläft. Diese Vereinbarung kam nur auf massiven Druck der Richterin zustande, ansonsten hätte sie eine Umgangspflegschaft, mit Sorgerechtsentzug für Madame, während des Umgangs beschlossen.

Morgen wäre der nächste Übernachtungsumgang und am nächsten Samstag ein vereinbarter Tagesumgang von 10 – 17 Uhr.

Heute (!) rief mich Madame an und teilte mir mit, dass sie Übernachtungen nicht mehr zulassen werde. Es würde nicht um meine Interessen und nicht um ihre Interessen gehen, sondern nur um die „eines 3 jährigen Jungen“ und von daher würde sie keine Übernachtungen mehr zulassen. Ich könne ihn morgen sehen und am Sonntag auch ein paar Stunden, aber ohne Übernachtung. Sie hätte dies mit ihrer RAin bereits besprochen und diese hätte auch vergeblich versucht meine RAin zu erreichen. Ich teilte ihr mit, dass es für mich außer Frage stehen würde und ich auf den morgigen Übernachtungsumgang bestehe. Nach kurzem hin und her und permanentem Wiederholen ihres Standpunktes legte sie unvermittelt auf.

Ich werde morgen versuchen den Kurzen abzuholen. Allerdings gehe ich davon aus, dass Madame ihn mir nur heraus gibt, wenn ich ihr unterschreibe, dass ich ihn abends wieder zurück bringe.

Wie soll ich mich jetzt verhalten?

Auf der einen Seite widerstrebt es mir zutiefst wiedermal ihrer Erpressung Folge zu leisten. Auf der anderen Seite stellt sich mir die Frage wie es juristisch bewertet werden könnte, wenn ich nichts unterschreibe und Madame den Kurzen daraufhin nicht herausgibt. Wird man mir vorhalten können, dass es mir nicht um den Kurzen gehen würde, weil ich ja ansonsten zumindest die angebotenen Tagesumgänge wahrgenommen hätte?

Ich hoffe und wünsche mir ein paar Meinungen von euch …

Gruß durodon


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 27.03.2009 20:02
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,
Also auf Grund dieses Satzes:
Es würde nicht um meine Interessen und nicht um ihre Interessen gehen, sondern nur um die „eines 3 jährigen Jungen“ und von daher würde sie keine Übernachtungen mehr zulassen.

Der kommt mir ziemlich Bekannt vor. Da steht eine dritte Person dahinter, Kita oder therapeutin.
Hat die KM mal irgendwas gesagt in Bezug auf "Verhaltensstörungen des Kindes"???
Bei mir ist das gerade aktuell, deswegen kommt mir auch der Satz so bekannt vor.

Hmmm... als Tip, würde ich sagen (schreiben), nicht vor dem Kind darüber Diskutieren und erst mal annehmen, auch wenn es bloß für diesen Tag ist. Am Montag kannst Du ja immer noch beim JA oder RA anrufen. Wenn Du der KM das so vermittelst geht das -hoffentlich- auch ohne Unterschrift. Vielleicht kannst Du ja auch nachfragen wie das in Zukunft laufen soll, oder ob es nur mal eine Ausnahme ist.

Habe hier auch mal was von einer Not-Nummer des JA gelesen, aber genaueres weiß ich leider nicht mehr.

MfG Dibba

PS: Dibaa noch neun Wochen Therapie hat!!!  :knockout: 🙂


AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 21:07
(@ginnie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,
am liebsten würde ich dir zu folgendem raten:

Du sagst, ok, du unterschreibst es ihr, aber erst wenn der Kleine im Auto sitzt, und dann nur wenn du dasselbe schriftstück mit ihrer Unterschrift bekommst (bzw fotografierst es per handy).
Dann hat sie die Unterschrift, du deine Ruhe, und den Kleinen  😉

Abends rufst du an und sagst du hältst dich an die vor dem gericht vereinbarten Umgänge. Und sagst, deine Unterschrift zählt nicht, da du sie nur unter zwang abgegeben hast.
Die Umgangsvereinbarung hast du ja vom gericht schriftlich, oder? (falls die Polizei auftaucht)

Leider weiß ich nicht ob du so unverfroren sein kannst oder ob es nach hinten losgeht.

Leider ist hier guter Rat sehr schwer, und du kannst nur deinem Bauchgefühl folgen.

Also auch wenn du dem Erpressungsversuch nachgibst, sicher dir auf jeden Fall eine Kopie, und dann ab damit vor Gericht. Die Richterin scheint ja schon die Nase voll zu haben.

ligr ginnie


Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 21:11
(@durodon)
Rege dabei Registriert

Moin zusammen,

… was bisher geschah …

Erwartungsgemäß hat Madame die Umgangsvereinbarung von Anfang März gekippt. Als ich den Kurzen zum Umgang abholen wollte, kam sie mit laufender Videokamera und einer von ihr vorbereiteten, neuen Umgangsvereinbarung auf mich zu. Sollte ich diese Vereinbarung nicht unterschreiben, würde sie keinen Umgang mehr zulassen.

In ihrer Vereinbarung stand, dass die vor Gericht getroffene Vereinbarung keine Gültigkeit mehr haben würde und die neue Vereinbarung eine Gültigkeit auf unbestimmte Zeit hätte. Umgänge würden  nur noch ohne Übernachtung stattfinden (Sa. 10-17 Uhr und So. 9-12 Uhr) und der Kurze und ich dürfen uns nur an einem bestimmten Ort aufhalten.

Nachdem ich sie gelesen hatte und ihr mitteilte, dass ich nicht unterschreiben werde, faltete ich das Blatt und wollte es einstecken. Unvermittelt und wie von der Tarantel gestochen wurde Madame handgreiflich und entriss mir das Papier. Nun denn … sowohl an diesem, als auch am folgenden Wochenende fand daraufhin kein Umgang statt …

… und nun wird es wohl passieren …

Letzten Dienstag kam es zur erneuten Anhörung im Umgangsverfahren. Madame erklärte, dass sich der Kurze neuerdings wieder einnässen und auch ansonsten auffällig wäre. Madame´s Vater hatte wieder einen seiner Arztkollegen (diesmal war es der Kinderarzt) dazu gebracht eine ärztliche Bescheinigung auszustellen … allerdings völlig substanzlos. Die Richterin war jetzt nicht wirklich erbaut bei jeder Anhörung irgendwelche Schreiben von irgendwelchen Ärzten zu bekommen und wurde diesbezüglich sehr deutlich.

Auf die Frage der Richterin warum Madame nicht an der vereinbarten Beratung bei der Familienberatung teilnimmt, hatte Madame nur Ausflüchte parat. Warum sie Briefe von mir (ein von der Familienberaterin und mir verfasstes Schreiben) mit dem Vermerk „Annahme verweigert“ zurückgehen lässt, quittierte Madame mit der Bemerkung, sie hätte auch noch etwas anderes zu tun als irgendwelche Schreiben zu beantworten. … das kam jetzt auch nicht ganz so gut …

Zwischendrin griff sie in einem mehr als respektlosen Ton und abfälligen Gesten den VP an. Auffällig war die Zurückhaltung ihrer RAin. Diese hatte während der gesamten 1,5 Stunden fast gar nichts gesagt, außer so „sinnvolle“ Beiträge wie: „Es ist doch völlig egal was in den Schreiben der Ärzte steht. Das muss man nicht so genau nehmen.“, oder der hier: „Man könne doch Madame´s Vater einsetzten, um zwischen uns zu vermitteln.“  :knockout:

Zum Schluss beantragte ich einen Umgang von Fr. nach dem Kindergarten bis So. 17 Uhr und eine angemessene Ferien- und Feiertagsregelung. Ferner regte ich die Einrichtung einer Ergänzungspflegschaft an. Madame beantragte gemäß ihrer o.g. Vereinbarung zu beschließen. Der VP unterstützte voll umfänglich meinen Antrag. Nur der nette Herr vom JA war zwar für eine Ergänzungspflegschaft, allerdings ohne Übernachtungen. Er hätte am Tag zuvor noch ein Telefonat mit Madame geführt und hätte sie daraufhin noch spontan besucht. Dabei hätte er mit dem  Kurzen gesprochen und er hätte ihm bereichtet, er würde nicht bei mir schlafen wollen.

Nun denn … Beschlussverkündung ist am 26.5. … ich bin gespannt …

Gruß durodon


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 07.05.2009 19:33
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Durodon,

ich bin nicht wirklich in der Lage, dazu was inhaltlich beizutragen. Aber was Deine Madame da abzieht ist wirklich allerletzte Schublade. Ich finde auch, dass es auffällig ist, dass die Anwältin sich da zurückhält. Vielleicht hat sie gemerkt, dass sie nicht wahrgenommen wird von Deiner Exe.
Das Ganze ist - wie Dein Name schon sagt - "duro", anstrengend, hart...

Ich drücke Dir alle Daumen für den 26.5. und dass Du Deinen Antrag vollumfänglich durch bekommst.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 07.05.2009 19:39
(@durodon)
Rege dabei Registriert

Danke LBM,

Groteskerweise ist mir das am wichtigsten, was ich gar nicht beantragt sondern nur angeregt habe – die Ergänzungspflegschaft. In diesem Fall müsste die Richterin ein Sorgerechtsverfahren von Amtswegen eröffnen und nicht weil ich es beantragt habe. Es könnte ein Ergänzungspfleger eingesetzt werden und Madame (vielleicht auch uns beiden) das Sorgerecht während des Umgangs entzogen werden. Dies könnte aber letztendlich zur Umsetzung des Umgangs führen.

Zur Erinnerung:
Allein im Umgangsverfahren gab es innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre 6 Beschlüsse und 2 Vereinbarungen. Madame hat sich bisher an rein gar nichts gehalten und die Umgänge nach ihrem Gusto reduziert oder ganz boykottiert. Aus diesem Grund erwarte ich auch zunächst ihre Beschwerde gegen den kommenden Beschluss, glaube aber nicht wirklich an einen Erfolg (das OLG hatte sich bereits vor einem Jahr deutlich positioniert).

Sollte Madame sich in diesem Fall immer noch nicht an den Beschluss halten und den Kurzen z.B. nicht an den Ergänzungspfleger herausgeben, macht sie sich zum einen strafbar, und zum anderen werde ich dann letztendlich einen ABR Antrag stellen (müssen).

Gruß durodon


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 07.05.2009 20:11




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