Hallo BBeutin,
also ich lass mal den Finger weg, den andere Diskutanten hier zu deutlich erheben. Dafür habe ich schon zu tief in die Abgründe meines eigenen ichs gesehen und bin dabei auf Fähigkeiten gestoßen, die ich vor einigen Jahren noch völlig ausgeschlossen hätte.
Du träumst da von einem seichten Übergang von einem Bett ins andere. Lass dir dazu sagen: Vergiss es! Wenn deine Frau nicht völlig gefühlstaub ist, weiß oder ahnt sie etwas.
Aber Du lässt Dich ein wenig zu viel treiben. Einerseits ist die gemütliche Familie im Nacken, dann will dein Gschpusi nicht nur ne Nummer, sondern gleich den ganzen Kerl und im Forum wirst Du dann auch durchs Dorf getrieben.
Dabei frage ich mich aber, ob du dir mal wirklich Gedanken darüber gemacht hast, was Dein inneres Ich will.
Frag' dich, was Du mit deiner Familie machen willst. Du bist wahrscheinlich der Arbeitende, daher gibt es nur Sekt oder Selters. Im Ehebett schlafen oder die Kids halt nur alle 2 Wochen sehen.
Dann frage dich, was Du mit dem Gschpusi machst. Sie ist wahrscheinlich aufregend. Vielleicht "regt" sie dich aber nach einiger Zeit genau so "auf", wie deine Frau. Einigermaßen scheint sie Dich ja im Griff zu haben - der Druck wächst ja.
Das Leben kennt viele Möglichkeiten. Du musst entscheiden, welcher der beste Weg für dich ist. Nicht eine Familie, nicht deine Affäre und auch nicht ein Forum.
Ob christliche Moral der höchste Wert ist, mag ich manchmal bezweifeln. In meiner Realität habe ich keine wirklich freie Entscheidung und kann daher nicht immer einen moralisch sauberen Weg nehmen; ich muss mich für den Weg entscheiden, der für mich und die meinen der Beste ist.
Gruß,
Michael
Hi zusammen,
also ehrlich gesagt habe ich wie Sehrtraurig die Luft angehalten. Einen Partner drei Jahre lang zu besch****en ist schon ein starkes Stück! Ich fürchte, dass ein auf diese Weise betrogener Ehepartner nicht gerade sehr fähig sein wird, Paar- und Elternebene zu trennen, wenn er sowas erfährt. Ohne das jetzt zu werten.
Ich finde, Du trampelst damit einer Menge Menschen auf den Gefühlen rum, der Ehefrau, der Geliebten und auf eine gewisse Weise auch den Kindern. Denen wird ein heiles Bild vermittelt, was nicht existiert. Und umso älter sie werden, desto mehr werden sie es auch als Betrug an sich empfinden.
Mein Rat ist klar: klare Fronten. Entweder Ehefrau oder Geliebte. Beides wird auf seine Art und Weise Schmerzen verursachen, aber der Schmerz kommt auch, wenn es mal durch einen dummen Zufall auffliegt. Dann wird es wohl noch schmerzhafter.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
... und bei aller Schelte, die BBeutlin nach drei Jahren Heuchelei verdient, stellt sich mir die Frage nach wie vor: Weshalb muß er deswegen die Kinder verlassen.
Kann man doch laufen lassen wie immer. Der Partner mit der vollen Nase geht zum anderen Partner und sagt:"Schatz, das mit uns beiden geht nicht mehr. Wir haben uns auseinander gelebt und müssen uns trennen. Du ziehst aus, ich helfe Dir bei der Wohnungssuche und wir finden ein gute Umgangsregelung wegen der Kinder. Darüber hinaus können Dich die Kinder immer besuchen, wenn sie das wollen." Oder gibt's in dem Szenario eine festgefügte Geschlechterrollen-Verteilung?
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
hallo,
nein, die Kinder muss er nicht verlieren. Ich könnte mir nur vorstellen (Achtung, reine Theorie), dass sie bisher die "klassische Rollenverteilung" leben, das heißt, BBeutlin geht schaffen und Ehefrau BBeutlin hütet die Kinder. So dass ihm klar ist, dass die Variante, er wird zum Zahlvater und Umgangspapa recht realistisch sein wird. Und das empfindet er als Kinder verlieren. (Theorie Ende)
Das würde ich auch so empfinden.
Nichtsdestotrotz würde ich einen geraden und fairen Weg vorschlagen. Über die Möglichkeiten, die Dir - BBeutlin - zur Verfügung stehen, kannst Du Dich hier umfassend informieren lassen.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo,
vielleicht bekommst du das in den falschen Hals, aber ich finde es schon arg dreist, einerseits zu erzaehlen welche Studien du gelesen hast und deine Gedanken dazu und andererseits aber deine Familie derart zu betruegen.
Wenn du deiner Familie was Gutes tun willst, dann sei endlich ehrlich und stell dich deiner Verantwortung.
Auch wenn du kein Einzelfall bist, das macht es nicht besser, wenn auch nicht schlimmer.
Und dann frage ich mich noch, wie dumm deine andere Frau sein muss, wo sie weiss, dass du deine Ehefrau betruegst, die Frau mit der du Kinder hast...
Finde deinen Arsch, der muss ja irgendwo in deiner Hose sein...
unglaublich, riviera
Hi,
ich würde die Kinder nicht diesem unkalkulierbaren Risiko aussetzen !
Halte gegenüber der KM die Klappe und versuche stillschweigend und diskret im Hintergrund eine andersartige Lösung zu finden.
Ein extremes Beispiel findest Du hier: http://www.randomhouse.de/book_new/edition.jsp?edi=169188 .
Sorry für meine deutlichen Worte - aber glaubst Du ernsthaft dass die KM wohlwollend mitspielt ????
Ich ziehe nicht aus.
(Achtung, reine Theorie)
Das ist der Punkt - reine Theorie.
Komm mal mit den Fakten rüber, BBeutlin. Wie sieht die Arbeitsteilung in eurer Ehe aus. Ich kann nämlich schon anhand der theoretischen Annahme von LBM für den weiteren Verlauf eine Prognose abgeben - und die sieht gar nicht schön aus. Weder für Dich, noch für deine Kinder. LBM sieht das ja auch kommen. Und eventuell wäre es dann besser für alle beteiligten, auf jeden Fall bei Trennung, und bei gegebener Voraussetzung, den Verbleib der Kinder bei BBeutlin in's Auge zu fassen. Auch wenn manchen hier diese Option wegen der Begleitumstände mit Sicherheit dreist erscheinen mag. Sie ist ohnehin unwahrscheinlich umzusetzen.
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Sorry, kann ich gar nicht nachvollziehen!
Ich meine, ich weiss was du damit meinst und keine Frage, Kinder dann zum Spielball machen in Sachen Rache geht GAR nicht, aber wenn das rauskommt, dann...?
nochmehrmitdemkopfschuettel
Gruss riviera
Hallo,
ich kann mich obigem Kommentar nur anschließen. Weißt Du eigentlich wie man sich fühlt, wenn man so hintergangen wird???? Es tut verdammt weh. Ich habe es zum Glück nach wenigen Wochen erfahren und Du treibst dieses Spiel schon 3 Jahre!!! Unglaublich. Ich glaube nicht, dass das Verhältnis zwischen meinem Ex und mir jetzt so gut wäre, wenn er dieses Spiel mit mir gespielt hätte. Das mit dem Verlieben kann leider nunmal passieren, aber jahrelanges Lügen, da bringt wohl niemand mehr Verständnis auf.
Eva
Du willst doch jetzt dem TO nicht raten, eine Lösung zu finden, wie er hinter dem Rücken seiner Frau sich mit den Kindern vom Acker machen kann?
😡
Das würde allem ja echt noch die Krone aufsetzen.
Gruß, LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
LBM, das war Bronze, um mal ein bisschen zu petzen!
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
@ LBM: Kinder brauchen beide Eltern und Kinder wurden uns nur vorübergehend ausgeliehen damit sie wachsen und gedeihen.
Soll heissen dass er meiner Meinung nach weiter machen soll wie bisher.
Oder diplomatisch formuliert: Hinter dem Rücken der KM heimlich die Affäre fort führen und diese geheim halten.
Ich ziehe nicht aus.
*puh*
Ich finde, das ist eine Lösung, die von keinen Respekt vor den Frauen an seiner Seite zeugen würde.
So eine Dreierkiste ist in Ordnung, wenn alle drei Beteiligten davon wissen und damit einverstanden sind.
Aber nicht, wenn zumindest einer von dreien hintergangen wird.
Ich finde, das zeugt nicht gerade von E**rn in der Hose. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich für eine wirklich wütende Reaktion der Ehefrau vollstes Verständnis habe, wenn sie so hinterrücks belogen und betrogen wird.
Denn nicht, dass er sich verliebt ist die "Schande", sondern die Lüge, mit der er sein Eheleben weiterführt.
@Beppo:
Nein, ich verstehe Bronze schon so, dass er die Option, dass die Kinder beim Vater verbleiben im Trennungsfall, nicht ausschließt (völlig korrekt), während ich
Hamburgs Vorschlag eher so aufgefasst habe, dass er sich mit den Kids vom Acker machen soll und die KM+EF "zurücklässt" (nicht korrekt): Zwischen beiden Lösungen liegen Welten.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Und die Konsequenz aus all der Schelte?
Ob BBeutlin seine Ehe retten kann oder nicht, kann ich von hier aus nicht beurteilen. Wer kann das hier? Dass er sich unmoralisch verhalten hat, kann man aus seinen Schilderungen entnehmen. Und nun? Also, was ist der Rat? BBeutlin sollte jetzt kleinlaut seine Sachen packen und verduften, um wenige Wochen später erneut in diesem Forum aufzutauchen und uns einen vorzuheulen, rachsüchtige KM ließe ihn die Kinder nicht mehr sehen. Dann kommen die guten Tipps zu seinen Umgangsrechten, und dass die KM die Paar- und die Elternebene nicht trennen kann und er müsse versuchen beim JA jemanden zu finden, der das der KM nahe bringt usw. usw.
Wer seinen Partner drei Jahre lang beshiced, muss sich ernsthaft doch nur eins fragen lassen - was zum Teufel glaubst Du da eigentlich noch retten zu können, BBeutlin. Hälst Du Deine Deine Frau wirklich für so leidensfähig? Weißt Du bei dem offenkundigen Ausmaß der Abwendung zwischen Dir und Deiner Frau überhaupt noch etwas zuverlässig Zutreffendes über die Leidensfähigkeit Deiner Frau zu sagen? Und bist Du selbst so leidensfähig? Hast Du Dir die Frage auch mal gestellt? Und welche Bürde willst Du vor diesem Ehe-Hintergrund eigentlich Deinen Kindern auflasten? Ein Satz, der sich mir nach einem Jahr Eheberatung in die Birne gebrannt hatte, war der folgende: Kinder sind nicht der Kitt einer Ehe. Und nach fast 1,5 Jahren Trennung kann ich dazu nur sagen - stimmt. Die halten die Spannung zwischen den Eltern nämlich gar nicht unbeschadet auf unbestimmte Zeit aus. Meine Jüngste hat mir vor einem halben Jahr gesagt, sie habe es immer gefühlt, dass wir uns trennen würden. Immer, das ist bei so einem kleinen Kind eine unscharfe Aussage. Doch ich weiß, dass sie sich seit fast fünf Jahren vor dem großen Knall darüber Sorgen machte und von uns in selbstbetrügerischer Weise beruhigt wurde. Die Bauchweh haben wir ihr damit nie genommen. Ich werde bis heute das Gefühl nicht los, dass ich nicht nur mit der Trennung vor meinen Kindern haltlos versagte, sondern schon viel früher - und damit machte ich für sie alles nur schlimmer. Hast Du über all das mal für Dich nachgedacht? Nicht darüber, was Dir passiert, sondern was mit den anderen gemacht wird?
Das muß sich einer, der drei Jahre lang die ganze Familie belügt von uns fragen lassen, und nicht mehr. Und dann kommen wir nämlich an den wesentlichen Punkt in diesem Forum, das vatersein oder muttersein heißt - und nicht partnersein. Nicht Steine schmeißen, sondern auf die Elternebene helfen. Debatten auf der Paarebene sind voller Stolperstellen, helfen keinen Deut weiter und stehen uns einfach nicht zu, finde ich.
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
während ich
Hamburgs Vorschlag eher so aufgefasst habe, dass er sich mit den Kids vom Acker machen soll und die KM+EF "zurücklässt" (nicht korrekt):
@LBM: Sorry - da hatte ich mich evtl. unklar ausgedückt. Diese Lösung meinte ich nicht.
Ich ziehe nicht aus.
Bronze, :thumbup: :thumbup: :thumbup:
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Bronze, :thumbup: :thumbup: :thumbup:
danke, petze 😉
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Dann habe ich Dich falsch verstanden, Hamburg.
@Bronze: auch meine Zustimmung :thumbup:
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
@BBeutlin
Noch etwas mußt Du Dich ganz eindringlich selbst Fragen, BBeutlin. Du schreibst, Deine Geliebte wäre Teils der Motor, der Dich in Deinen Trennungsgedanken antreibt. Ich glaube Dir die innere Zerrissenheit, die Du dargestellt hast, sofort. Ein Leben mit den Kindern leben wollen und es mit der Frau nicht können. Mein Empfinden dazu ist, dass Deine Geliebte vor der Gewalt, die in der Entscheidung zu dieser inneren Frage liegt, die Füße still zu halten hat. Kein Treiben, kein Drängen, kein wird schon. Tut sie das nicht, könnte das ein Anzeichen dafür sein, dass sie nicht allzuviel von Deiner Liebe zu Deinen Kindern versteht und es eines Tages ein böses Erwachen gibt. Dann ist Honeymoon over und die nächste Entscheidung steht an.
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
@Bronze: Da muss ich widersprechen!
Dass die Geliebte zur Trennung drängt, verstehe ich. Denn irgendwann möchte sie vielleicht auch mal Hand in Hand mit ihm durch die Stadt gehen, ohne sich verstecken zu müssen und drei Jahre verstecken ist schon viel zu viel. Das muss ja nicht heißen, dass sie ihn zwingen will, den Kinderverlust in Kauf zu nehmen. Vielleicht will sie ihn ja auch mit Kindern.
Aber all das sind eben auch die Fragen, die uns der TO mal beantworten sollte, damit man ihm zielgerichteter helfen kann. Nämlich, wie die Optionen aussehen, Kinderverbleib, Einstellung der Neuen zu den Kindern (das jüngste war ja grad geschlüpft, als sie in sein Leben trat??), welche Wünsche und Ideen er hat.
Sonst ist das hier ein bißchen Wühlen im Dunklen.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
