Hallo,
ich bin neu hier und würde mich gerne an eurem Forum beteiligen und würde mir gerne etwas von der Seele reden, vielleicht gibt es ja auch Menschen, die in einer ähnlichen Lage sind.
Ich würde mich über eure Meinung sehr freuen.
Also: Mein Freund ist 10 Jahre jünger als ich , er ist nach 8 Jahre Ehe seit Sommer 2003 geschieden, hat 2 Kinder (Tochter 9 Jahre, Sohn 7 Jahre), die beide bei der Mutter leben. Die Kinder kommen alle 14 Tage von Samstag 9.00 bis Sonntag 19.00 Uhr, 2 Wochen in den Sommerferien und 1 Woche in den Herbstferien. Wir haben uns am 24.12.2002 !!! kennen gelernt und sind, wie ich jetzt im nach hinein denke viel zu schnell zusammengezogen (im Dezember 2003).
Als ich die Kinder kennen lernte (April 2003) hat mich sprichwörtlich der Schlag getroffen. Sie konnten alles machen was sie wollten, es wurden seitens des Vaters keine Grenzen gesetzt. Die Tochter insbesondere. Sie kletterte am Kühlschrank, eine hohe Gefrierkühlkombination hoch und rutsche anschließend an der Tür wieder hinunter. Der Schrank sah an den Türen entsprechend aus. Alle beiden Kinder durften auf dem Wohnzimmertisch herumturnen solang bis er entzwei ging, es war auch kein Problem auf Autos zu klettern. Die Tochter schlug ihren kleinen Bruder so bald er etwas für sich machte und sich von ihr entfernte, sie lief ihm nach und knallte ihm eine. Während des Autofahrens zankten sich die beiden und durch das Geschrei hätte ich fast einen Unfall gebaut. Kommentar des Vaters: Stell einfach die Ohren auf Durchzug!
Nachts lagen alle beide in unserem Bett.
Ich habe mir so meine Gedanken gemacht, zumal mein Freund wollte, dass ich zu ihm ziehe und er Heiratsgedanken hegte. Ich habe dem Zusammenziehen nur unter der Bedingung zugestimmt, dass sich mit Kindern etwas ändern muss, weil ich kein Interesse hatte, mir meine Möbel zerstören zu lassen, dass ich nicht bereit bin in einem Bett für 2 Personen zu viert zu schlafen und das den Kindern Grenzen gesetzt werden.
Alle diese Dinge sind aus Welt. Die Kinder haben Ihren Grenzen auch wenn man sie öfter daran erinnern muss. Ich für meinen Teil habe mittlerweile einen Standpunkt den Kindern gegenüber gefunden, bei dem es mir gut geht. Ich mische mich nur ein, wenn es meine Belange betrifft. Ansonsten halte ich mich sehr zurück. Meine Meinung ist, die Kinder haben eine Mutter und einen Vater, zum Vater kommen sie alle 2 Wochen und er hat die Pflicht sich um die Kinder zu kümmern. Mir geht es gut, wenn ich mich so wenig wie möglich engagiere und lasse die Kinder auf mich zu kommen.
Mittlerweile haben sich andere Türen und Tore aufgetan, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Er hat sein Elternhaus von seinen Eltern gekauft. Die Eltern bzw. Mutter (sein Vater ist voriges Jahr verstorben) lebt nebenan in einem neuen Haus. In einem Streit mit meinem Freund, machte ich ihm den Vorschlag Miete an ihn zu zahlen. Das hatte damit zu tun, dass ich mich total abhängig fühlte, er kann mich jederzeit aus seinem Haus „raussetzen“. Ich habe in dem Haus zwar Pflichten aber keine Rechte. Mit diesem Vorschlag hatte ich allerdings das Gefühl in einer Wohngemeinschaft zu leben und fühlte mich ausgenutzt. Im April diesen Jahren waren wir im Urlaub und hatten dort auch einige Auseinandersetzungen, in denen er mir zu verstehen gab, dass er den Gedanken, ich würde eine Miete zahlen gut fand. Er zahlt EU und KU und hat zusätzlich noch 400,00 € für das Haus zu zahlen. Mein Anteil sollte 200,00 € betragen, also genau die Hälfte der Antragungen. Ich beteiligt mich zur Hälfte an den Nebenkosten. Finanziell geht es meinem Freund einigermaßen. Ich gehe Ganztags arbeiten. Das Haus ist ca. 40 Jahre alt und es muss sehr viel daran getan werden, seine Eltern haben nur das nötigste gemacht. Ich bin dort eingezogen ohne einen Gedanken daran gehabt zu haben, etwas von dem Haus zu bekommen oder daran beteiligt zu werden, mir war klar, dass ich für mich selbst sorgen muss. Ich war bereit zu dem Zeitpunkt bereit, mich an Reparaturen am Haus finanziell zu beteiligen.
Mir ging die ganze Sache nicht aus dem Kopf, zumal ich es als sehr ungerecht empfand, Miete zu zahlen, da ich ihm den Haushalt und das Haus in Ordnung halte, er hilft auch, aber viel bleibt an mir hängen. Ich wunderte mich über diesen Betrag, der genau die Hälfte der Abtragungen war und er redete auf einmal von finanzieller Unterstützung, anteilige Kosten, aber nie davon, dass es genau die Hälfte der Abtragungen war. Lange Rede kurzer Sinn: Ich machte ihm klar, in welcher Situation ich mich befinde, zumal wenn ihm etwas zustoßen sollte. Ich investiere in das Haus und habe absolut nichts davon. Ein lebenslanges Wohnrecht möchte ich nicht, weil mir das Haus viel zu groß ist, 147 qm, mein Rente wird
nicht gerade üppig ausfallen und ich das Haus nicht unterhalten kann. Im Falle einer Gütergemeinschaft bei evtl. Heirat habe ich ihm gesagt, ich würde das Haus verkaufen und mir etwas kleineres suchen. Die Kinder würden selbstverständlich von mir ihren Anteil erhalten, zusätzlich erben sie noch je 1 Haus von Oma und Tante. Es stellte sich dann heraus, dass er das Haus auf jeden Fall für seine Kinder erhalten will. Gut, nun kannte ich seine Gedanken.
Ich habe ihm klargemacht, dass ich, wenn ich für etwas bezahlen soll auch etwas haben möchte, ich werde meine Nebenkosten zahlen, ganz klar und von meinem restlichen Geld werde ich entweder für eine Eigentumswohnung sparen oder noch mehr in meine Rente investieren. Auf jeden Fall werde ich in irgendeiner Form für mich sorgen, damit ich später nicht jeden Pfennig umdrehen muss oder im Falle, dass ihm etwas zustößt, aus dem Haus ausziehen muss, Geld investiert habe und mit nichts da stehe.
Mir ist auch klar geworden, dass er mich nicht an dem Haus beteiligen will. Das heißt für mich: ich zahle nichts, ich bekomme auch nichts, ist auch so für mich in Ordnung. Seine Ex-Frau war daran beteiligt und er musste bei der Scheidung reichlich Geld an sie bezahlen, weil sie in das Haus investiert hat. Sollte unsere Beziehung auch auseinandergehen und ich investiere in das Haus: er hat kein Geld zur Rückzahlung.
Zwischenzeitlich war ich schon auf Wohnungssuche, weil ich aus ziehen sollte, wenn ich nicht zahle. Das hat sich aber wieder erledigt. Mittlerweile war er auch bereit von den 200,00 € herunter zugehen und mich zu fragen, was ich denn zahlen könne.
Seit dieser Auseinandersetzung hat sich in mir etwas geändert. Ich habe mich von seiner Familie (Mutter und 2 Brüder), die alle nebenan wohnen insbesondere von seiner Mutter, zurückgezogen. Ich habe mich recht gut mit ihr verstanden. Als diese Diskussionen im Raum stand, habe ich bei seiner Familie Hilfe gesucht und alle haben mir beigepflichtet, dass ich die Dinge richtig sehe und sie mir helfen wollten. Der Grund für meinen Rückzug war, dass seine Mutter auch der Meinung ist, Immobilien müssen in der Familie bleiben. Was ich auch verstehen kann. Sie hat aber Angst, wenn ihrem Sohn etwas zustoßen sollte, ihre ehemaligen Schwiegertochter an das Haus kommt und dort einzieht. Die beiden haben sich überhaupt nicht verstanden. Wie dem auch sei, dann müssen mein Freund und seine Familie eine Lösung finden.
Meine Illusion hat sich in Luft aufgelöst. Die Illusion füreinander da zu sein. Vielleicht war das auch nötig, damit ich endlich einsehe, das Blut dicker als Wasser ist. Und ich habe begrenztes Vertrauen zu meinen Freund. Ich habe einfach Angst, dass die Diskussion wieder anfängt und wenn ich nicht zahle, ausziehen muss, obwohl wir uns mögen und auch gut verstehen und auf der anderen Seite die Hoffnung, dass eine gute Lösung für alle gefunden wird. :redhead:
Das ist jetzt sehr lang geworden. Danke fürs lesen und eure Meinungen. :heartpump:
Gruß
Dagmar
[Editiert am 1/7/2004 von maigruen]
Hallo Dagmar,
am Anfang deiner Geschichte denkt man, daß ihr alles in den Griff bekommen habt.
Was mich ziemlich stutzig gemacht hat, ist dein letzer Satz: " obwohl wir uns mögen und gut verstehen."
Ich habe den Eindruch, daß eure Beziehung abhängig von der finanziellen Situation bzw. Lösung ist.
Meiner Meinung nach, ist das nicht genug um eine Beziehung aufrecht halten zu können.
Schade ist, daß die Familie deines Partners so einen Einfluß auf all diese Dinge hat.
Sicher kann ich auch deinen Partner verstehen. Das Sprichwort " gebranntes Kind scheut Feuer" kommt ja nicht irgendwoher.
Trotzdem ist es doch so. Zahlst du die Abtragungen für das Haus mit, sollte das auch anerkannt werden. Ich kenne aus einigen Beziehungen in der Bekanntschaft das Problem. Wenn aber beide für die Abtragungen eines Hauses sorgen, kenne ich es nur so, daß es auch notariell festgelegt wurde.
Du hast Angst, daß du gehen musst, zahlst du nicht mehr. Das ist für mein Verständnis einer Partnerschaft zu viel des Guten. Wie habt ihr denn die anderen Dinge geregelt? Ich meine Einkäufe, Kleidung usw.
Vielleicht lässt sich noch eine andere Möglichkeit finden. Dein Partner sorgt für die Abtragungen, du evtl für Einkäufe und Stromkosten ( ist nur ein Beispiel).
Ich weiss nicht genau. Du schreibst von deinem Partner eigentlich nur, daß er berechnet ist.
Dein Vetrauen zu ihm ist gestört und deine Illusion von einer Partnerschaft ist futsch.
Mache dir noch einmal genau Gedanken, was ihr füreinander empfindet .
Eine Hochzeit würde ich erst einmal ganz hinten anstellen. Ich kann mir keine Ehe vorstellen, in der das Vertrauen schon vorher gedämpft wurde, in der ich Angst haben müsste, ich müsse ausziehen, wenn es finanziell mal nicht klappt.
Am besten setzt ihr euch noch einmal in Ruhe zusammen und sagt euch ehrlich, was jeder für Zukunftspläne und Ängste hat.
Natürlich weiss man nie ,was die Zukunft bringt, aber ein bischen kann man schon vorsorgen.
Hast du Lust noch etwas mehr über eure Beziehung ansich zu schreiben? So, wie es sich für mich liest, bist du nämlich zur Zeit eine ziemlich angenehme Geldquelle, die gehen kann wenn sie ausgepumpt ist.
Klingt jetzt etwas hart, aber bei so vielen Unstimmigkeiten bezüglich der finanziellen Situation frage ich mich wo der Rest einer Partnerschaft bleibt. Auf der Strecke?
Ich hoffe ihr findet eine Lösung
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Dagmar,
so wie ich das verstanden habe geht es dir nicht um Eigentum sondern, du willst im Alter auch versorgt sein. Das sollte eigentlich auch das Interesse deines Partners sein, wenn er dir gutes will... Wäre die Einräumung eines Lebenslangen Wohnrechtes, denn eine Lösung für Dich mit der Du leben könntest?
Gruß Marla
Hallo Tina,
danke für deine schnelle Antwort:
„Trotzdem ist es doch so. Zahlst du die Abtragungen für das Haus mit, sollte das auch anerkannt werden. Ich kenne aus einigen Beziehungen in der Bekanntschaft das Problem. Wenn aber beide für die Abtragungen eines Hauses sorgen, kenne ich es nur so, daß es auch notariell festgelegt wurde.“
Genau so sehe ich es auch und habe es auch meinem Freund gesagt.
“Du hast Angst, daß du gehen musst, zahlst du nicht mehr.“
Vielleicht habe es schlecht erklärt. Ich zahle nichts für das Haus und werde es auch in Zukunft nur dann tun, wenn ich einen Gegenwert erhalte. Darüber habe ich mit ihm gesprochen und das war vor ca. 4 Wochen, seit dem war keine Rede mehr davon und ich hatte das Gefühl, dass er mich versteht und es war die Rede davon evtl. durch eine Versicherung uns beide abzusichern.
„Das ist für mein Verständnis einer Partnerschaft zu viel des Guten. Wie habt ihr denn die anderen Dinge geregelt? Ich meine Einkäufe, Kleidung usw.“
Für die Kleidung ist jeder selbst zuständig und die laufenden Haushaltskosten wie Lebensmittel etc. werden geteilt bzw. jeder zahlt einen bestimmten Betrag in die Kasse und davon wird eingekauft. Für Nebenkosten wie Strom, Wasser etc. zahle ich einen monatlich einen bestimmten Betrag, der nach einem Jahr abgerechnet wird.
„Ich weiss nicht genau. Du schreibst von deinem Partner eigentlich nur, daß er berechnet ist.“
Zur Zeit habe ich den Eindruck auch, was ich vielleicht mit dem „gebrannten Kind“ erklären kann. Aber da kann ich nichts für. Er macht sich keine Gedanken, ob die Lebensmittel für die Kinder aus der Haushaltskasse gezahlt werden, was ich ehrlich gesagt nicht einsehe und es ihm auch gesagt habe. Kommentar meines Freundes: Er gehe selbst einkaufen. Hat er getan und kam mit Joghurt zurück. Ich habe einige Anschaffungen gemacht (Gardinen, Spülmaschine) im nachhinein ist mir aufgefallen, dass es alles Dinge sind, die ich im Falle eines Falles mitnehmen kann. Was mir aufgefallen ist, für seine Kinder gibt er zusätzlich viel Geld aus (z. B. Handy für die Tochter zum Zeugnis) und für seinen Freund zum Geburtstag ein schnurloses Telefon für 75,00 €, im Gegensatz dazu bekam ich zum Geburtstag einen Wanderrucksack, den er auf der Arbeit gegen einen alten tauschen konnte und zusätzlich noch 5,00 € bezahlt hat. Ansonsten gibt er für meine Verhältnisse für sein Hobby (Schützenverein: Gewehre und Pistolen) recht viel Geld aus, wo er doch gar keins hat!!!
“Dein Vetrauen zu ihm ist gestört und deine Illusion von einer Partnerschaft ist futsch.“
Ich habe das Gefühl in dieser Beziehung nichts zu erwarten und für meine Zukunft zu sorgen.
“Eine Hochzeit würde ich erst einmal ganz hinten anstellen.“
Das ist mir gestern morgen passiert, als ich aufstand kam mir der Gedanke in den Kopf, wenn er mich fragen würde, würde ich zum jetzigen Zeitpunkt „nein“ sagen.
Hast du Lust noch etwas mehr über eure Beziehung ansich zu schreiben?
Wenn ich so nachdenke, hat er sich in der Zeit, wo wir zusammenleben schon sehr geändert. Er ist offener geworden nicht mehr so kontrollierend, er macht sich Gedanken über die Dinge, die ich sage, z. B. wenn es um die Kinder geht sieht die Dinge auch ein, wenn mich etwas stört, wobei ich immer im Auge behalte, dass es uns allen gut gehen soll. Seit ich in das Haus gezogen hat sich sein ganzes Leben und seine Gewohnheiten verändert. Ich habe immer das Gefühl, dass er mit seinen Gedanken vollkommen woanders ist, bei seinen Interessen. Er ist sehr an Technik interessiert. Wir haben ein gemeinsames Hobby wandern. Um gemeinsame Unternehmungen kümmere ich mich. Ich empfinde die Beziehung so, dass ich für den meisten Teil der Dinge zuständig bin, die uns zwei oder seine Angelegenheiten betreffen und er viel macht, was nur ihn betrifft. Ich weiß zur Zeit nicht, wo ich stehe und ertappe mich des öfteren dabei an Auszug zu denken.
Gruß
Dagmar
Hallo Marla,
das mit dem lebenslangen Wohnrecht ist so ein Problem, weil ich aufgrund meiner nicht gerade üppigen Rente, die ich mal bekommen werde, das Haus nicht unterhalten kann. Bei einer Heirat würde es anders aussehen, ich bekäme die Rente meines Freundes dazu. Aber das Thema habe ich zunächst erst einmal abgehakt. Zur Zeit habe ich so meine Zweifel, ob mein Freund mir Gutes will und daher rührt auch mein begrenztes Vertrauen. Wir haben mal das Thema der gegenseitigen Absicherung durch eine Versicherung angeschnitten und die Beratung eines Notars in Erwägung gezogen. Mal sehen, was wird.
Viele Grüße
Dagmar
Hallo zusammen,
danke an alle die meine Geschichte gelesen und die geantwortet haben.
„Meine Geschichte“ hat gestern Abend ein Ende gefunden. Mein Freund sagte mit 2 Dinge über die er sich in der letzten Woche geärgert hat. Es ging um sein Hobby (Waffen kaufen), die nicht gerade billig sind. Die andere Sache handelte sich um die Kinder. Sie bekommen von ihren beiden Onkeln meistens Geld zum Geburtstag geschenkt und sie können dann entscheiden, ob sie mit zur Mutter nehmen oder beim Vater auf ein Sparbuch tun. Ich zweifelte daran, das Kinder in dem Alter entscheiden sollten, wo das Geld hinkommt. Aber das ist nicht meine Angelegenheit. Das wurde mir auch gestern Abend gesagt, ich habe mich aus seinen Dingen herauszuhalten. Mich hat der Schlag getroffen und habe überlegt, was ich dann in dem Haus noch soll. 😮
Dann sagte er mir, ich hätte ihn noch gar nicht gefragt, wo ich die 150,00 € hin überweisen soll. Ich fiel aus allen Wolken und wusste davon nichts. In unserer Diskussion waren so verblieben, dass wir uns bei einem Notar erkundigen und uns überlegen wie wir uns gegenseitig absichern können. Das er doch Geld haben will, davon war keine Rede mehr. Aber ich war misstrauisch geworden und hatte das Gefühl wie auf einem Pulverfass zu leben. Nach 2 Minuten überlegen, war mir klar, er hat kein Interesse mehr an der Beziehung und will das ich ausziehe und er wusste, wenn ich zahlen soll und keinen Gegenwert habe, dass ich dann gehe.
Gestern Abend war ich erleichtert und heute morgen kommt die ganze Enttäuschung hoch. Ich bin dabei mir eine Wohnung zu suchen, um so schnell wie möglich auszuziehen.
Viele Grüße :heartpump:
Dagmar
hi dagmar,
ich kann nur eins sagen, verlass ihn er scheint ein spinner zu sein.
wem geld wichtiger ist als eine beziehung sollte doch lieber alleine bleiben.
mel
Hi Dagmar,
du hast nur ein Leben...und nur Du kannst es leben...kein anderer...
und geld ist kein Faktor....
Viel Glück
Rudy
Hallo Dagmar!
Hab Dir eine PN geschickt. Bitte antworte, ja?
LG Shica
Die Gerechtigkeit ist eine Etage, zu der die Justiz keinen Zugang hat (Dürenmatt)
Hallo Dagmar,
es ist zwar nun schwer aber jetzt weisst du wo du dran bist. Ich wünsche dir viel Glück bei der Wohnungssuche. Hoffentlich findest du schnell etwas passendes.
Es ist sicher besser so. Du hättest in dieser Beziehung wohl immer auf der Verliererseite gestanden.
Jetzt kannst du neu anfangen und nach vorne schauen.
Die Enttäuschung kann dir jetzt keiner nehmen und ich hoffe du kannst diese Geschichte bald unter "abgehakter Lebenserfahrung" in die Schublade packen.
Du kannst ja bei Zeiten mal schreiben, wie es so weitergeht bei dir.
Viel Glück und immer den Kopf hoch 😉
Lieben Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Dagmar!
Hab Dir eine PN geschickt. Bitte antworte, ja?
LG Shica
Hallo Shica,
bin heute erst wieder hier im Forum und las deine Nachricht.
Leider weiß ich nicht, wie ich an PN komme, ichkenne mich noch nicht so gut aus hier.
Ich versuche es mal weiter.
Viele Grüße
Dagmar
Hallo Ihr Lieben,
danke für eure tröstenden Worte, ich hatte heute morgen Tränen in den Augen, als ich eure Nachrichten las. ;(
Also: Ich habe am Freitag, 02.07. um 9.00 Uhr eine Wohnung gesucht, um 12.00 Uhr hatte ich einen Besichtigungstermin um 13.00 Uhr habe ich zugesagt, dass ich Wohnung nehme. Samstag 11.03 Uhr den Mietvertrag unterschrieben. Am 31.07. ziehe ich um und mein „Noch-Freund“ weiß noch nichts und ich werde auch nichts sagen. Ich besorge mir einen Umzugswagen und Freunde, die mir helfen. Das Auto ist da und dann war es das.
Am Wochenende waren die Kinder da und er hat Sachen für sie gekauft und sich wieder etwas für seine Waffen gekauft. Mir wurde jetzt so richtig klar, dass ich auf seiner Liste immer mehr nach hinten rutsche und ich war froh, dass ich meine neue Wohnung habe. Er läuft mit einem Fragezeichen im Gesicht umher, ich kümmere mich um meine Angelegenheiten, ich rede nicht, es gibt ja auch nichts mehr zu sagen, sitze ich am Internet und er versucht herauszubekommen, was ich so mache. Wohnung suchen? Und sieht er mich in Zeitungen lesen, bei denen die Seiten "Bekanntsschaftsanzeigen", "Seitensprungagentur" etc. "Bauen und Heimwerken" aufgeschlagen sind. Am Sonntag hat er es dann aufgegeben. Ich hätte mich kringeln können.
Meine "Zweitfraukarriere" ist nun vorbei.
Ich werde öfter hier hereinschauen und vielleicht kann ich ja dem einen oder anderen schreiben, obwohl ich weder geschieden bin noch Kinder habe.
Ich danke herzlich die meine Berichte gelesen haben und denen, die geschrieben haben.
Liebe Grüße :heartpump:
dagmar
Moin Dagmar,
trauriger Abschluss, aber, so denke ich, für dich persönlich besser.
Leider weiß ich nicht, wie ich an PN komme,
Da gibts links oben den Block "Wer ist online". Am unteren Ende des Blockes steht "provate Nachrichten", einfach draufklicken. PNs sind E-Mails, die allerdings nur hier auf vatersein.de gültig sind.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo DeepThought,
ja traurig bin ich. ;(
Ich hatte mir die Beziehung anders vorgestellt.
Manche Dinge hatten sich sehr zum Guten gewendet.
Aber ich kann keinen Menschen und seine negativen Erfahrungen ändern.
Danke für PN-Hinweis, ich habe gesucht und gefunden 🙂
Liebe Grüße :heartpump:
Dagmar
