Hallo zusammen. Ich muss das einfach mal posten. Ich hoffe, ich bin hier richtig.
Also. Ich bin seit 2003 verheiratet. Wir haben ein gemeinsames Kind und einen Sohn, den sie mit in die Ehe gebarcht hat. Ich habe den Sohn immer wie mein eigenes Kind angesehen.
Jetzt kommt sie mit einer möglichen bevorstehenden Trennung auf mich zu. Ich glaube, sie hat in den vergangenen Monaten darauf hin gearbeitet. Denn alles was ich gemacht habe, Arbeitsstellenwechsel, neues Auto, egal was, hat sie immer nur so ausgelegt, als würde ich für den Job alles tun und nciht für die Familie.
Wir haben uns dann vor 4 Jahren ein Eigenheim gekauft.
Was kommt jetzt alles auf mich zu?
Ich habe Angst, dass ich nur noch zum Wochenendpapa im 2-Wochenrhytmus mutiere.
Ich muss dazu sagen, dass ich bisher immer meine Arbeitszeiten so gelegt habe, dass ich unsere Kinder direkt nach der Arbeit betreut hatte. Ich war häufig vor meiner Frau bei den Kindern, also bevor sie von Ihrer Arbeit gekommen ist.
Moin,
du stehst am Anfang des Dilemmas bzw. der Befreiung - ja nach persönlicher Sicht.
Du solltest die Trennungs-Faq durchackern und anschließend mit gezielten Fragen hier im jeweiligen Forum eine Klärung betreiben.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Servus Markus,
und erstmal willkommen bei vatersein.de
Was bedeutet denn
Jetzt kommt sie mit einer möglichen bevorstehenden Trennung auf mich zu
Will sie sich trennen? Oder ist es ein Hilfeschrei von ihr nach mehr zuwendung, Aufmerksamkeit?
Braucht ihr eine Eheberatung?
Oder beginnt sie schon damit Fakten zu schaffen?
Sollte es tatsächlich zu einer Trennung kommen, dann ist es für dich wichtig, auf augenhöhe mit Deiner Nochfrau zu bleiben.
Leider kann man hier immer wieder davon lesen, dass Frauen Fakten schaffen und die Männer ungläubig daneben stehen und sich verwundert die Augen reiben.
Und bevor die Herren wieder richtig zu sich kommen sind sie genau da angekommen:
Ich habe Angst, dass ich nur noch zum Wochenendpapa im 2-Wochenrhytmus mutiere.
Für den Notfall:
Sorge dafür, dass Du möglichst viel Zeit mit Euren Kindern verbringen kannst.
Schaffe wichtige Dokumente an einen sicheren Ort und richte ich Trennungsfall sofort ein eigenes Konto für Dich ein, auf das nur Du zugriff hast.
Und ganz wichtig! ZIEHE NICHT AUS DEM GEMEINSAMEN HAUS AUS!!!
Will sie die Trennung, dann darf sie sich gerne eine Wohnung suchen. Du bleibst, natürlich mit Eurem Kind, im Haus.
Den Sohn, den sie mit in die Ehe gebracht hat, wird sie dabei natürlich zu sich nehmen.
Deine Frau geht auch arbeiten? Wieviel?
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Hallo und dake für die schnellen Antworten.
Also, ich glaube an zu wenig Zuwendung kann es aus meiner sicht nicht liegen. Sie hat sich, so habe ich es empfunden, in den letzten Monaten immer mehr von mir distanziert. Ich muss dazu sagen, dass sie vor etwas mehr als einem Jahr mit einem "alten Freund" von ihr Kontakt hatte. Ich glaube, bevor etwas passiert ist, habe ich sie dabei erwischt. Das wurde mir natürlich auch vor geworfen. Aber ich glaube, wenn sie so Sachen schreibt wie"ich liebe dich" usw., was würdet ihr da denken?
Ja, ich weiss, dass ich erst am Anfang stehe. Sie hat mir gesagt, dass sie mich nicht mehr liebt und dass das nun der Anfang vom Ende sei. Seit dem geht sie mir aus dem Weg und redet nicht mehr mit mir. Sie spricht quasi gar nichts mehr ab. Ich weiss auch, dass ich finanziell wahrscheinlich am Ende sein werde. All das interessiert mich nicht, bzw. ich habe mich bereits schon damit abgefunden.
Aber mir geht es in erster Linie um unsere Kinder. Ich will möglichst viel Zeit mit ihnen auch in Zukunft verbringen. Ich habe Angst davor, dass sie anfängt, dafür zu sorgen, dass die Kinder sich von mir distanzieren.
Wieso soll ich in unserem Haus wohnen bleiben und nicht ausziehen?
Ach ja, sie geht mo. und di bis 12 Uhr arbeiten, Mi bis 19:00 Uhr, do. bis 15Uhr und freitags 13 uhr. Ich arbeite bis ca. 15:15 Uhr und bau, je nachdem, Überstunden ab, wenn ich welche gemacht habe.
Servus!
Wieso soll ich in unserem Haus wohnen bleiben und nicht ausziehen?
Weil damit die ersten Fakten geschaffen wären: Du bist aus dem bisherigen "Familienleben" erst mal raus, beste Voraussetzungen für Zahl- und Wochenendspaßpapa!
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Noch ein weiterer Tipp. Besorg dir ein Bankschließfach zu dem sie keinen Zugang hat und deponiere da alle wichtigen Unterlagen, auch z.B: Gebrutsurkunde des gemeinsamen Kindes.
Warum du im Haus bleiben sollst? Gnaz einfach. Ziehst du erstmal aus, bist du draußen. Du wirst dort nie wieder wohnen, aber u.U. das Haus alleine abzahlen und zusehen wie dort ein anderer Mann mit deiner Ex und den Kindern lebt. Wenn sie sich trennen will kannn sie gerne ausziehen, aber euer gemeinsames Kind kann dann durchaus bei dir mit im Haus bleiben.
Noch eine andere Frage: Wie ist der Kontakt zwischen dem anderen Kind und dessen Vater? Wenn keiner besteht, warum nicht? Hast du ein wenig Einblick in die Geschichte und sie auf ihre nWahrheitsgehalt überprüft. Das könnte für dich die interessant Erkenntnis bringen, wie dein Umgang mit eurem Kind aussehen wird, wenn du ausziehst.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
@Tina O.K. wie sieht es denn damit aus, wenn ich versuche das Aufenthaltsrecht einzuklagen? Ich glaube, hier in unserem Lande wird die Mutter von unserer Rechtsprechung in den Himmel gehoben und alles andere wird ausgeblendet?
Der Kontakt des Vaters zu meinem Stiefsohn besteht gar nicht. Das habe ich vom Anfang an mitbekommen. Das ging aber alles von ihm aus. Ach so, der hat auch kaum Unterhalt gezahlt. Während der Erziehungszeit bin ich dafür aufgekommen.
Mit dem Haus, da hast du recht. Aber ich werde es wohl kaum schaffen, dass alles zu bezahlen, alleine. Ich habe ein eigenes Girokonto, über das meine Frau nicht verfügt. Ich habe auch schon ein paar Euro in Sicherheit gebracht. Die Unterlagen werde ich dann noch in Sicherheit bringen.
man, das tut richtig gut, sich ein wenig von der Seele zu schreiben.
Mir tut es richtig weh, wenn ich darüber nachdenke, was den Kindern dabei so alles angetan wird ;(
Aber da habe ich wohl keinen Einfluss mehr drauf! :exclam:
Servus!
...wie sieht es denn damit aus, wenn ich versuche das Aufenthaltsrecht einzuklagen?
Derzeit habt ihr gemeinsames ABR; solange ihr unter einem Dach lebt, kannst Du auch nix einklagen. Erst, wenn einer von Euch beiden nicht mehr im Haus lebt.
Wenn Du mit Eurem gemeinsamen Kind dort bleibt, hast Du evtl. bessere Chancen wegen Kontinuität das alleinige ABR zu erhalten, falls KM nicht damit einverstanden wäre ...
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Aufenthaltsrecht für Euer gemeinsames Kind brauchst Du nicht einzuklagen. Du hast es bereits! Natürlich zusammen mit der Mutter.
Scheinbar hat Deine Frau dann auch nie versucht, den Unterhalt für ihren Sohn bei seinem Vater einzuklagen usw.?
Das könnte Dir ja glatt Hoffnung für die Zukunft machen. 😉
Auf alle Fälle kommt es Dir auch entgegen, wenn sie möglichst viel arbeitet und damit für ihren eigenen Unterhalt sorgt.
Wenn Du hier im Forum mal einige Berichte von Betroffenen liest dann findest Du immer wieder ein gleiches Muster zum Thema Trennung:
Frauen sind gut vernetzt. Sehr schnell finden sie Menschen, die ihnen einen "optimalen Weg" durch das Thema Trennung und Scheidung aufzeigen können.
Optimal für Frauen heißt: Ich bekomme die Kinder, wohne weiter im Haus, dass vom Ex bezahlt wird und kassiere dabei noch Unterhalt.
Und für das Übel, dass der Vater alle 14 Tage die Kinder am Wochenende bei sich haben dürfte finde ich auch noch eine Lösung. Im schlimmsten Fall stemple ich ihn zum Gewalttäter, Kinderschänder und Alkoholiker ab.
In der konkreten Scheidungssituation kannst Du durchaus erleben, dass Deine Frau nichts mehr mit der Person zu tun hat, die Du mal kennen und lieben gelernt hast.
Halte Dich stets zurück, lass Dich nicht zu verbalen oder gar körperlichen Attacken hinreissen. Lass Dich nicht von großen Sprüchen beeindrucken. Auch nicht, wenn sie von einem Anwalt, dem Jugendamt oder sonst wo her stammen.
Nur Gerichte entscheiden!
Werde Dir genau bewusst, wie die optimale Lösung für Dich aussehen soll und gehe entsprechend konsequent diesen Weg.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Tja, meine Lösung wäre: Am besten gar nicht! Aber das kann ich nun mal nicht entscheiden.
Ich versuche natürlich, so lange wie es geht in unserem Haus zu bleiben. Mal sehen, was in den nächsten Tagen so passiert. auf jeden Fall versuche ich alles, möglichst viel mit den Kindern zu machen.
Ach so, wegen des Stiefsohnes: Den Unterhalt haben wir eingeklagt, aber sie hält weitestgehend die Füße still.
Was meinst du mit auf Augenhöhe bleiben?
derzeit redet sie gar nicht mit mir. Sie verabredet noch nichteinmal den Tagesablauf mit mir. Wie soll ich da nur auf Augenhöhe bleiben?
Ich versuche erst mal abzuwarten und spreche Sie nur an, wenn es unbedingt sein muss. Sie reagiert auch irgendwie komisch, abweisend und ich glaube derzeit kann ich mit ihr über gar nichts reden!
Kannst Du tanzen?
Wer führt, der bestimmt in welche Richtung es geht.
So musst du es Dir auch bei einer Trennung vor Augen halten.
Deine Frau sagt zu Dir "Ich trenne mich".
Du musst es akzeptieren, weil sie weiter nicht mit Dir reden möchte.
Wer führt im Augenblick bei Euch beiden und wer wird geführt?
Du musst ein paar klare Positionen bekannt geben damit sie spürt, das sie mit Dir nicht machen kann, wie es ihr gefällt.
Z.B. in dem Du eben erklärst, dass Du nicht aus dem Haus ausziehen wirst und selbstverständlich mit Eurem gemeinsamen Kind dort wohnen bleiben wirst. Will sie die Trennung, kann sie sich gerne auf eigene Kosten eine Wohnung suchen.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Da ist ja das Problem. Die redet einfach nicht.
Noch nichteinmal, wie sie sich das weiter vorstellt.
Ich denke mal, ich werde mir das noch ein paar Tage anschauen. Mal sehen was passiert.
Sie muss ja endlich mal kundtuen, was sie nun will. Bzgl wer von uns auszieht, das hat sie noch gar nicht kund getan. Sie spricht einfach nicht mit mir.
Was soll diese Scheiße? Tschuldigung für den Ausdruck, aber wie soll man sich mit jemanden Unterhalten, der etwas in den Raum wirft, aber dann nicht mehr weiterredet?
Ich bin ja zu allem bereit, insbesondere wegen der Kinder. Ich will nicht, dass sie irgendwie leieden.
Ich weiss im Moment auch nicht, wie ich sie noch zu einem Gespräch bewegen kann. Villeicht ist das noch ein wenig zu frisch und sie reagiert auf alles emotional. Sie versucht mich dann, so kenne ich sie, verbal total nieder zu machen. Das kann sie verdammt gut! Da bin ich ihr auf jeden Fall unterlegen.
Moin,
Ich weiss im Moment auch nicht, wie ich sie noch zu einem Gespräch bewegen kann. Villeicht ist das noch ein wenig zu frisch und sie reagiert auf alles emotional. Sie versucht mich dann, so kenne ich sie, verbal total nieder zu machen. Das kann sie verdammt gut! Da bin ich ihr auf jeden Fall unterlegen.
solange Du wie ein winselndes Hündchen versuchst, sie zu einem Gespräch zu "zwingen", wird es keines geben; das wird Dir jeder echte Frauenversteher bestätigen: Betteln führt leicht zur Verachtung. Deine Strategie sollte daher Eigenständigkeit sein: Sei (nach aussen) vergnügt, kümmere Dich um die Kinder, hab erkennbar Spass am Leben.
Ich kann Dir beinahe versprechen, dass sich das Spiel innerhalb weniger Tage umdreht. Und dann wäre es Zeit für einen Mediator, unter dessen Anleitung Ihr lernt, die anstehenden Probleme zu lösen. Kein Mensch (nicht einmal ein Chirurg) kommt auf die Idee, den eigenen Blinddarm zu operieren - aber bei hochkomplexen Paarprozessen glauben viele Leute, man könnte sie einfach und ohne fremde Hilfe durch "Gespräche" aus der Welt schaffen...
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Sie versucht mich dann, so kenne ich sie, verbal total nieder zu machen. Das kann sie verdammt gut! Da bin ich ihr auf jeden Fall unterlegen.
Solange Du das selber glaubst, wird es natürlich auch so bleiben.
Du ziehst Dir aber am Ende jeden Schuh an, den sie Dir vor die Nase hält.
Ich habe gelernt, dass hinter diesen verbalen Angriffen auch oft die Tatsache steckt, dass Angriff eben die beste Verteidigung ist.
Ich mache also jemanden für was verantwortlich bzw. gebe ihm die Schuld daran um eigene Schuld oder eigenes Fehlverhalten zu legitimieren oder zu verdecken.
Zeige hier einfach mal Grenzen ganz deutlich auf. Verbal oder auch, wie es Martin schreibt.
Hab Spass im Leben und signalisiere dadurch, dass sie Dich mit ihrer Art so nicht mehr treffen kann.
Im Augenblick kocht sie Dich einfach auf kleiner Flamme. Sie wartet einfach, bis Du genug davon hast und Du Dich dieser Situation durch Flucht entziehst.
Dann hat sie, ohne auch nur mit der Wimper zucken zu müssen, ihr erstes großes Ziel erreicht: Du bist raus aus dem Haus.
Soweit darfst Du es nicht kommen lassen.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Hallo Markus321,
willkommen im Forum. Es ist schon mal sehr gut, dass Du gleich aktiv wirst und Dich hier schlau machst.
Was Du schreibst, klingt auch für mich ganz so, als ob Deine Partnerin sich bereits völlig verabschiedet hat.
Zusätzlich zu den guten Sachen, die die anderen hier schon geschrieben haben, würde ich Dir zwei Dinge empfehlen:
- Vereinbare einen Termin bei einer Väterberatung in Deiner Nähe (Adressen findest Du im Netz, notfalls auch über Anfrage hier). Da bekommst Du Unterstützung durch Infos, aber auch emotional. Das ist sehr wichtig, es kommen nämlich harte Zeiten auf Dich zu.
- Lass Dir dort eine gute Mediationseinrichtung empfehlen und mache dort einen zeitnahen Terminvorschlag aus. Den unterbreitest Du dann der Mutter. Damit wirst Du sie am ehesten dazu bringen, mit Dir über die Zukunft zu kommunizieren. Zugleich dokumentierst Du auch nach außen hin, dass Du eine friedliche und kooperative Lösung suchst.
Auf jeden Fall nichts aufschieben, nicht abwarten. Deine Ex weiss schon, was sie will und wird es durchsetzen, weil die Lage auch für sie natürlich sehr unangenehm ist.
Und auch von mir nochmal den ganz dringenden Rat: auf keinen Fall ausziehen - warum denn? Es gibt kein Gesetz, dass die Väter ausziehen müssen, wenn die Mütter sich trennen wollen - lediglich eine unbegründete Erwartungshaltung von Seiten der Mütter. Ich war vor einigen Jahren auch in Deiner Situation und bin geblieben. Es war hart, aber es hat sich sehr gelohnt. Geh nicht mit der Einstellung ran, "so lange wie möglich" zu bleiben.
Der einzige Weg, Dich schnell aus dem Haus rauszukriegen, ist das Gewaltschutzgesetz. Hier ist es ganz wichtig, Dich nicht provozieren zu lassen, nicht einmal zu lauten Worten. Und zu zeigen, dass Du an friedlichen Lösungen interessiert bist - etwa indem Du einen Mediationsvorschlag unterbreitest, Dich vielleicht auch schon einmal von Dir aus beim Jugendamt meldest. Vielleicht könnt Ihr auch dort die Mediation machen. Aber das besprichst Du am besten auch mit den Väterberatern bei Dir vor Ort, die kennen auch das örtliche Jugendamt meist ganz gut.
Gruss und viel Kraft,
Tarek
Hey Markus,
viel Kraft wünschen wir Dir und wie die anderen schon geschrieben haben - nicht ausziehen! Du wirst selber merken, dass das eigene Heim schon ein wichtiger Bezugspunkt für Dich ist. Es lässt sich aus den eigenen vier Wänden auch wesentlich besser kämpfen. Und dieser Kampf wird Dir alles abverlangen, dass kann Dir hier jeder vorhersagen.
Das weitere Problem ist, dass die lieben Exen meist innerhalb von 2-3 Wochen Dir ihren neuen festen Lebenspartner vorstellen werden (wahrscheinlich der besagte Freund). Das dürfen Sie ja alles gerne tun - aber es muss nicht in Eurem alten Haus sein. Dafür kann sie selber mal eine Küche kaufen, ihr neuer Freund kann ihr beim Streichen helfen etc. und dann kann sie selber erfahren, wie schön das neue Leben ist.
Bereite Dich umgehend vor und sichere insbesondere alle wichtigen Unterlagen. Dein nächster Weg sollte Dich auch zu einem guten Familienanwalt führen. Dort kannst Du Dich erstberaten lassen und es gibt Dir auch die Sicherheit, auf diesen Schritt vorbereitet zu sein, denn die Einflüsterer Deiner Ex (die beste Freundin, die schon 3 mal geschieden ist) werden schon ihr Bestes tun, glaub mir.
Du brauchst schnell Klarheit über die anstehenden Verfplichtungen (Unterhalt Kinder, Trennungsunterhalt und Verpflichtgung fürs Haus). Hier gibt es viele Möglichkeiten, die man oft am Anfang gar nicht sieht (Vermietung, einvernehmlicher Verkauf etc.) die man genau durchprüfen muss. Deshalb Kopf hoch und auf in den Kampf. Gruß Ingo
:thumbup: Danke, für eure Hilfe. Übrigens das mit dem die Schuld in die Schuhe schieben und mal auf nichts eingehen, bzw. Spaß am Leben haben klappt prima. Ich glaube sie merkt wohl, dass ich mich mit bestimmten Sachen, die sie geäßert hat nicht abfinden werde, bzw. nicht daruaf eingehe. Ich werde jetzt in den nächsten Tagen insbesondere Unterlagen und auch ein paar EUR in Sicherheit bringen.
Dann werde ich mal sehen, was passiert.
Und das mit dem Im Haus wohnen bleiben und soviel Zeit wie möglich mit den Kindern verbringen, ist vollkommen einleuchtend für mich! Im Großen und Ganzen: Die ist mir völlig Latte! Und das merkt sie gerade!
Noch mal Dank euch!
Werde bestimmt noch das eine oder andere Mal Rat von euch brauchen!
Werde bestimmt noch das eine oder andere Mal Rat von euch brauchen!
Davon gehe ich aus 😉
Jetzt ist es wichtig, dass Du nicht wieder an Esprit verlierst!
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
