Also zum Einen, kann das JA keinerlei Umgangsregelungen fest legen.
Schon gar nicht, ohne dass du dabei bist.
Aber du scheinst dich gedanklich schon darauf einzustellen, dass du ab sofort Umgangsvater bist.
Ist das so?
Es ist auch für uns wichtig das zu wissen, denn natürlich ergeben Ratschläge, die das Ziel haben, dich zu einem Betreuungselternteil zu machen, keinen Sinn, wenn du selbst das gar nicht willst oder kannst.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo,
mir fällt auf, daß es häufig Deine Tochter ist, die Dir mitteilt, was KM plant/besprochen/festgelegt hat. Sehe ich das richtig, daß KM Dir solche Dinge über die Tochter mitteilen läßt?
Was das Haus betrifft: Ich habe meinem Ex meine Haushälfte ohne Auszahlung überlassen mit der im Scheidungsfolgenvertrag festgehaltenen Klausel, daß mein Anteil und die gesamten Mieteinnahmen sofort an mich zurückgehen, sollte die Bank an mich herantreten, wenn er die Kredite nicht bedient.
Mittlerweile bin ich von Seiten der Bank aus der Schuldhaft entlassen.
Liebe Grüße
Frieda
Glaub nicht alles was Du denkst.
Hallo Beppo,
ich will mich nicht abspeisen lassen.
Natürlich geht das alles garnicht, wie sich KM das vorstellt.
Ich nehme an, dass sie es wohl schon für sich abgeschlossen hat.
Ich kenne im Moment keine konkreten rechtlichen Möglichkeiten, dazu muss meine RA erstmal genau erzählen, welche Möglichkeiten ich habe.
Wenn alles nach mir gehen würde, wäre KM aus dem Haus und ich mit Tochter drin.
Betreuungselternteil ist mein Ziel.
In den Berichten zuvor hat man mir deutlich gemacht, dass ich schon entsprechend argumentieren muss, insbesonder in Bezug auf Arbeitszeit. Hier hatte ich allerdings schon im Stillen den Gedanken, die Oma, Mutter der KM, mit einzubeziehen.
Eine Idee, ich suche schon nach Möglichkeiten.
Der andere Knackpunkt ist und bleibt das Haus. Sagt der Richter, dass sie bleiben darf, wird sie nicht lange den Abtrag bezahlen können. Hier sind 2 fette Probleme, die sich aufstauen.
Gruss
Dirk
Wer nicht kämpft, hat verloren.
Hallo Frieda,
ja, Tochter erzählt und ist Sprachrohr. KM hat sich bisher nicht zu Wort gemeldet.
Frieda, dass ist eine sehr interessante Klausel. Diese werde ich mir sofort notieren.
Danke Dir.
Wer nicht kämpft, hat verloren.
Moin Dirk,
Also eben in den Nachtschichten ist Tochter bei mir. Wohl auch am Wochenende nach belieben.
Jetzt Weihnachten "darf" ich mit in die Kirche, soll mich dann fernhalten, weil KM und Tochter dann bei Freunden sind. Die Weihnachtsfeiertage dann Tochter und ich.
Exen machen einen beliebten Trick, den auch Deine gerade bei Dir versucht: Dir Deine Rolle als Vater abzusprechen. Und Dich stattdessen als "billigen Babysitter" zu nutzen. Das hat aber nichts mit Umgang zu tun. Umgang soll Dir Zeit und Möglichkeit bieten, an der Entwicklung Eures Kindes teilzuhaben und auch beobachtend tätig zu sein.
Wenn Du Euer Kind "nur" ins Bett bringen kannst, wird das kein vernünftiger Umgang. Dazu muss Umgang planbar sein sein. Genau die wie KM hast auch Du Anspruch auf "freie Tage" (die Du auch brauchen wirst, um eine neue Beziehung aufzubauen). Das Exen hier gerne quer schießen wollen (um Dir diese Möglichkeiten zu verbauen) ist nichts Neues, sollte von Dir aber so nicht akzeptiert werden.
Dazu muss eine Regelung für die "hohen Feiertage" gefunden werden. Entweder sollte hier jährlich gewechselt werden (Weihnachten dieses Jahr bei der KM / nächstes Jahr bei Dir, Wechsel zum 1. Weihnachtstag oder Weihnachten dieses Jahr komplett bei der KM bis zum 26.12, dann bis Neujahr bei Dir - nächstes Jahr anders herum). Das muss sauber festgelegt werden. Gruß Ingo
P.S: Deine Exe hat die Dinge mit Dir abzusprechen. Kinder sind hier nicht als Boten zu missbrauchen. Auch das solltest Du Deiner Exe noch einmal mitteilen. Wenn sie nicht mit Dir reden will, können auch E-Mail Kontakte oder ein Umgangsbuch (was dann mitgegeben wird) helfen.
Wenn alles nach mir gehen würde, wäre KM aus dem Haus und ich mit Tochter drin.
Betreuungselternteil ist mein Ziel.
Gut, das will natürlich jeder irgendwie für sich aber das reicht mir nicht als Antwort.
Ich meine, kannst du es dir konkret vorstellen?
Kannst und willst du das leisten?
Weißt du, was dazu gehört?
Hast du ein Betreuungskonzept?
Was will eure Tochter?
Traust du dir das zu?
Und ganz ehrlich, im Moment wirkst du noch so konfus und Ziellos, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass du das hin bekommst.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin Dirk,
Sagt der Richter, dass sie bleiben darf, wird sie nicht lange den Abtrag bezahlen können.
Bist du sicher?
Wenn alles nach mir gehen würde, wäre KM aus dem Haus und ich mit Tochter drin.
Wenn du das theoretisch wuppen könntest, so kann sie das auch - zumindest eine Weile lang. Du hast zwar noch nicht viel zu euren Einkommensverhältnissen geschrieben, aber ich gehe davon aus, dass du ihr gegenüber unterhaltspflichtig bist. Hast du das mal durchgerechnet?
Gruß
Brainstormer
Guten Morgen zusammen!
Gut, das will natürlich jeder irgendwie für sich aber das reicht mir nicht als Antwort.
Ich meine, kannst du es dir konkret vorstellen?
Kannst und willst du das leisten?
Weißt du, was dazu gehört?
Hast du ein Betreuungskonzept?
Was will eure Tochter?
Traust du dir das zu?Und ganz ehrlich, im Moment wirkst du noch so konfus und Ziellos, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass du das hin bekommst.
In der Tat ist es so, dass es auch für mich Neuland ist, diese Rolle komplett zu übernehmen. Zutrauen bedeutet auch, sich im Klaren darüber zu sein, dass man allein eine gewaltige Verantwortung übernimmt. Mit der Verantwortung habe ich kein Problem, auch mit den daraus resultierenden Aufgaben nicht. Schule, Haushaltsorganisation, Freizeitgestaltung...
Vielmehr muss ich sehen, dass das auch beruflich vereinbar sein wird.
Aber es gibt sicherlich auch dafür Lösungen. Bei KM und mir war es so, dass sich dieses ergänzen konnte. Sie macht nur Nachtschicht, da war ich sowieso zu Hause. Im Prinzip bin ich so gestrickt, dass ich auch haushaltstechnisch sehr viel bewegt habe, da mir das im Blut liegt. Gut, so war die Situation bisher.
Stellt sich die Frage, wie es KM nun bewerkstelligen will. Aus ihrer Sicht übernehme ich Tochter in ihren Nachtschichten. Damit wäre das Thema für sie durch.
Von meiner Position sehe es so aus, dass ich mich beruflich darauf einstellen müsste. Nachts und an den WE wäre ich sowieso da, Schwerpunkt sind die Tage, an denen sie früher aus der Schule kommt und die Ferienzeit.
Es reduziert sich auf diese zeitlichen, möglichen Probleme. Da würde ich gern Oma involvieren. Aber so etwas muss auch richtig geplant werden und funktionieren. Tochter wird 11 Jahre alt. Wenn eine solche Situation, wie sie ja nun kein Einzelfall ist, zu lösen ist, dann werden sich die Möglichkeiten schnell aufzeigen. Aber auch diese Einzelsituation würde sich einspielen.
Ziellos und konfus, auch kopflos bin ich derzeit aber nur zeitweise. Die Situation ist keinegswegs klar, es wird im Moment nur rumimprovisiert. Von allen Seiten. Daher bemühe ich mich, da erst einmal Grund reinzubekommen. Ich hatte bei meinem bisherigen RA zwar ein Erstgespräch, aber das ist auch nichts anderes als heisse Luft gewesen, zumal er auch kein Fachanwalt für Familienrecht war. Die eigentliche Ordnung und Übersicht soll ja nun bei meinem Termin am Freitag bei der neuen RA beginnen. Hier habe ich viele Fragen zu klären.
Vor allem auch recht relevante Dinge, wie z.B. Wohnungszuweisungsantrag und Betreuung der Tochter. Weiterhin auch die Kernsache "Haus". Nur bis zum Termin steht alles still.
@Beppo: Ich habe in den Jahren immer mit zugesehen, dass hier alles rund lief. Um ein Kind zu versorgen habe ich genügend Praxis, zumal ich aus meiner ersten Ehe meinen Sohn ab dem 3. Lebensjahr um mich hatte. Nicht nur als Sonnenscheinpapa sondern auch als wichtiges soziales Bindeglied. Heute ist er 24 und wir haben täglichen Kontakt. Ich denke, hier geht es nicht nur ums bügeln oder staubsaugen sondern um die Kernfunktionen. Meine Tochter will laut Aussage bei KM bleiben, da muss ich aber sagen, das hier als Grund von KM angeführt wird, dass es wichtig ist, dass sie in ihrem sozialen Umfeld bliebe. Nun, sollte sich der Fall einstellen, ich würde ausziehen und Tochter käme mit, sprechen wir hier von einer Luftlinie von 2000 Metern. Zudem sind ihre Freunde recht verteilt und nicht konzentriert an einem Ort. Fahrerei gibt es jetzt und anderswo auch. Ich traue mir dies ohne weiteres zu. Jeder Vater ist für sein Kind ersteinmal genauso wichtig, wie die Mutter. Aber im allgemeinen ist die Rollenverteilung verschieden. Papa arbeitet, Mama ist zu Hause - Punkt. Bei mir stellt sich nicht die Frage, ob ich mir das zutraue, ich praktiziere es bereits, aber nicht vollkommen. KM ist gegenwärtig.
Ist man in einer solchen Situation, in der man die Betreuung übernimmt, ändert sich das Leben und Prioritäten ändern sich. Dieses bringt aber erst die Situation mit sich. Klare Aussage von mir: Ja, das traue ich mir zu.
@Brainstormer: Es ist momentan so, dass KM 950 € netto verdient. Leider hat sie den Draht zum Geld nicht so, wie man es sich wünscht. Vieles geht weg durch Internetbestellungen und anderen Ramsch. Die Kohle habe ich bisher hier reingesteckt. Abtrag des Hauses, Essen, Heizen, was auch immer. Bestes Beispiel: Tochters Zimmer wurde komplett renoviert und ausgestattet. KLare Absprache von KM und mir: KM kauf Tapete, ich die Möbel. So weit so gut. Aber als es dann soweit war, hiess es von der KM, dass sie sich das nicht leisten kann. Selbst solche Dinge waren für sie nicht planbar. Noch einmal. KM kann mit Geld nicht wirtschaften. Die Mittel kommen von mir.
Somit bin ich bei dem heiklen Thema Hausabtrag. Es sind laufende, unumgängliche Kosten. Errechnet habe ich inclusive der Nebenkosten etwa 700 Euro. Da ist aber noch nicht Brot und Margarine bei. Sie hat einen Verdienst von 950 €, der sich nach der Scheidung geringfügig auf etwa 920 € durch Steuerklasse 2 reduzieren würde. Also, es geht nicht. Meine Firma ist in den letzten Jahren extrem schlecht gelaufen. Meine Entwicklung wird dahin gehen, dass ich einen realen Nettoverdienst von etwa 2000 € wieder erreichen werde. Bisher stehe ich, zumindest für das Wirtschaftsjahr 2012 bei 1300 € netto. KM hatte bis Januar das Büro gemacht. Nun, Anrufe wurden längst nicht mehr entgegengenommen, wichtige Zahlungen wurden nicht getätigt und die Unterstützung ist auf 0,0 gesunken. Ich habe mich seit dem um alles kümmern müssen. Und das geht einfach nicht. Zumindest habe ich es geschafft, die Karre allein wieder aus dem Dreck zu ziehen. Ich hörte irgendwann nur noch: " Was hast Du heute eingenommen".
Meine Prognose bezüglich des Hausabtrages ist also nicht unbegründet.
Ehegattenunterhalt steht ihr nicht zu. Und laut Schreiben ( einige Berichte zurück ) soll ich 3000 € netto haben und KU von fas 400 € bezahlen. Das ist völliger Quatsch. Diese Angelegenheit wird durch meine RA errechnet und vom Gericht festgesetzt, wenn Tochter bei KM bleibt.
Die Frage bleibt nur, ob ich für die Nebenkosten des Hauses gerade stehen muss.
Exen machen einen beliebten Trick, den auch Deine gerade bei Dir versucht: Dir Deine Rolle als Vater abzusprechen. Und Dich stattdessen als "billigen Babysitter" zu nutzen. Das hat aber nichts mit Umgang zu tun. Umgang soll Dir Zeit und Möglichkeit bieten, an der Entwicklung Eures Kindes teilzuhaben und auch beobachtend tätig zu sein.
@Ingo30: Diese Begründungsform ist sehr interessant dargestellt. Ich werde dies mal so meiner RA mitteilen.
Man sieht einfach auch, wie schwierig es ist, sich in diesem Dschungel zurechtzufinden, ohne anzuecken.
Die Situation, die Trennung, das alles verlangt von mir Dinge, auf die ich mich nicht von heute auf morgen einstellen kann, dafür sind zuviele Aufgaben zu erledigen. Um so wichtiger ist es für mich, hier aufgefangen zu werden.
Vielen Dank für Eure unglaublich wertvollen Darstellungen. Ohne Euch wäre ich verraten und verkauft. Ist so.
Gruss
Dirk
Wer nicht kämpft, hat verloren.
Moin Dirk,
ganz kurz hierzu:
Ehegattenunterhalt steht ihr nicht zu.
Es ist leider so, dass ihr nach § 1573 BGB Aufstockungsunterhalt zustehen könnte:
(2) Reichen die Einkünfte aus einer angemessenen Erwerbstätigkeit zum vollen Unterhalt (§ 1578) nicht aus, kann er [...] den Unterschiedsbetrag zwischen den Einkünften und dem vollen Unterhalt verlangen.
Trennungsunterhalt steht ihr aber auf jeden Fall zu, was ein weiterer Grund dafür ist, nicht auszuziehen bevor alle relevanten Fragen geklärt und notariell beurkundet worden sind.
Gruß
Brainstormer
Moin Dirk,
Vielen Dank für Eure unglaublich wertvollen Darstellungen. Ohne Euch wäre ich verraten und verkauft. Ist so.
das ist schön; damit das etwas bewirkt, solltest Du allmählich aber wirklich davon wegkommen, "Beweise" für das zusammenzutragen, was Deine DEF in der Vergangenheit alles falsch gemacht haben soll. Wie ich schon schrieb: Das wird bei Behörden und Gerichten nicht erfragt und bewertet und ist für alle jetzt zu klärenden Fragen auch unerheblich. Faustregel: Wenn Ihr beide in der Vergangenheit alles richtig gemacht hättet, würdet Ihr Euch jetzt ja nicht trennen.
Was Unterhaltsberechnungen angeht, ist der Reflex "wie, die will jetzt auch noch Geld von mir haben?" menschlich verständlich. De facto wird damit aber einfach vollkommen emotionslos die Regelung über die Trennung hinaus fortgesetzt, die Ihr selbst so getroffen habt. Unterhalt ist keine Belohnung für Wohlverhalten, sondern die Folge Eurer selbst gewählten Rollen- und Einkommensverteilung.
Eine Unterhaltsforderung wird man auch nicht dadurch los, dass man sagt "ich verdien grad nix!" Bei Angestellten werden die Einkünfte der letzten 12 Monate und bei Selbständigen die der letzten 3 Jahre genommen und ein Monatsmittel gebildet. Daraus berechnet sich die Unterhaltshöhe. Ansonsten wäre Deutschland wohl voll von Schlaumeiern, deren Einkommen angesichts drohender Trennungen plötzlich zusammengebrochen ist, um sich am Tag nach der Scheidung wundersamerweise wieder zu erholen.
Die Gegenanwältin hat jetzt mal auf den Busch geklopft und 3.000 EUR netto als Basis für Unterhaltsforderungen in den Raum geworfen. Das bietet Dir zwei Möglichkeiten:
a. Aus Angst vor einer entsprechenden Klage das Gegenteil beweisen zu wollen bzw. sofort irgendwas zu bezahlen.
b. freundlich zu erklären, dass Du über Unterhalt dann redest, wenn es Zeit dafür ist und auch andere Dinge geklärt sind; jetzt jedenfalls noch nicht (siehe #88 von @Brainstormer).
Du brauchst ein Konzept. Hier oder anderswo zusammenzutragen, was Deine DEF alles falsch gemacht hat, ist keines.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin Dirk.
Der Thread hat viele, teils kontroverse Ansätze und Detaillösungen zusammengetragen.
Ich denke, daß Du zu genau zwei Bereichen Grundsatzentscheidungen zu treffen hast, die die weiteren Überlegungen und konsequente Umsetzungen bestimmen:
- Haus halten oder abwickeln
- Lebensmittelpunkt des Kindes, Umgangsregelung ggf Wechselmodell
Die Optionen, die Vorzüge und Risiken, die Machbarkeiten solltest Du so gut es geht durchspielen.
Wie ist derzeit der Stand Deiner Überlegungen?
Vielleicht kann unser Blick von außen noch weiter helfen.
Die Entscheidungen letztlich kann Dir keiner abnehmen, nur das Leben, wenn Du nicht oder zu spät handelst.
W.
Guten Abend liebe Leute!
Ich muss unbedingt etwas los werden. Jetzt stecke ich absolut fest und bitte dringend um Beurteilung:
Heute habe ich den Anruf von JA bekommen und man bezog sich auf den gestrigen Termin mit KM. Er sagte, dass er sich gut mit ihr unterhalten konnte und sie Interesse hat, sich in Ruhe über die Umgangssituation mit Tochter in einem Dreiergespräch, also JA, KM und ich, unterhalten möchte. Somit schlug er mir einen Termin für nächsten Dienstag vor. Ich sagte, dass ich jetzt am Freitag einen RA-Termin habe und dieses Thema behandeln werde, um mich genauer über die Situation zu informieren, unabhängig von dem JA-Termin. Ich willigte ein und er rief KM an und bestätigte ihr den Termin.
Da ich heute unterwegs war, bekam ich gegen Mittag einen Anruf von KM, in der sie mich mit der freundlichsten Stimme ansprach, als hätten wir uns erst gestern kennen gelernt. Sie fragte ob ich am späten Nachmittag wieder zu Hause sei, weil sie zur Weihnachtsfeier von der Arbeitsstelle muss. Ich habe normal reagiert und sagte, dass das kein Problem ist. Es ging ja darum, dass dann "jemand" dann bei der Tochter ist.
So fuhr ich nach Hause und war doch sehr überrascht über ihre Freundlichkeit. Nun, die Situation war die alte. Kein Wort, Hass, Abneigung.
Als KM dann gegen 17:30 wegfuhr, kam plötzlich meine Tochter ins Wohnzimmer und sagte mir: Papa, warum erzählst du dem JA denn so eine Scheisse. Mama hat sich all die Jahre kaum um mich gekümmert. Dann hast du erzählt, dass sie Alkoholikerin ist. Und dann hat Mama erzählt, dass du fotografiert hast, nachdem sie den Keller und die Wohnung vollgekotzt hat. Und KM-Freundin (KM-Freundin ist die derzeit beste Freundin von KM, die lustigerweise auch zusätzlich noch als Schreibkraft bei der RA von KM arbeitet und die gerade alle Aktenordner, die hier seit Tagen fehlen, in ihrer Wohnung mit KM "überarbeitet) hat gesagt dass du alles zugegeben hast.
Ich habe garnichts zugegeben, bei niemandem. Sie hat daraus Schlüsse gezogen, weil ich kurz drauf beim JA war.
Mir zog es die Schuhe aus. Ich war sowas von platt und fertig. Nach all dieser Super-Inszenierung mit dem bevorstehenden JA-Termin.
Man möge mir verzeihen, aber ich möchte Tochter nachher nochmal fragen und das Gespräch aufzeichnen als Beweis.
WAS SOLL DAS JETZT??? Ich begreife das einfach nicht mehr. Wie kann man Tochter soetwas eintrichtern???? Wie, bitteschön, darf ich das denn jetzt deuten?
Hilfe!
Dirk
Wer nicht kämpft, hat verloren.
Wie hast du denn gegenüber deiner Tochter reagiert?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Ich habe es mir ruhig angehört und bisher nichts darauf gesagt.
Wer nicht kämpft, hat verloren.
Naja in dem Fall hätte ich schon mal nachgefragt, wie sie denn auf sowas kommen würde, wer das behauptet hat und auch klar machen, dass das Unsinn ist.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Sie sagte mir, dass das von KM kommt, sagte aber auch, dass ich bestimmt gleich wieder hinlaufe und alles erzähle.
Ich bin fix und fertig. Ich wünschte, dass alle, die dies lesen und mit behandeln, alles live mitkriegen könnten, was hier abgegangen ist und was noch kommen mag.
Wer nicht kämpft, hat verloren.
Dirk, sorry.
Ich sehe absolut schwarz.
Wenn Du da wohnen bleibt und Dich nicht hinreichend abgrenzen kannst, dann sehe ich Dich im Knast oder in der Klapse, weil Du durchdrehst, oder unter der Erde, nachdem Du von der Brücke gesprungen bist.
Ich rate unverändert und verschärft:
Geh da raus! Rette Deine Haut!
Ich bin sogar geneigt, Dir auch eine Umgangspause zu empfehlen, bis Du auf der sicheren Seite bist und wieder Deinen Stand gefunden hast, sich das alles etwas beruhigt hat.
W.
Moin Dirk,
mit Deiner Tochter hast Du in dieser Frage nicht mehr zu besprechen als - vielleicht - ein lässiges "da hat bestimmt irgendwer was falsch verstanden" oder "ja, und in China ist ein Sack Reis umgefallen". Ansonsten erfährst Du nächste Woche beim JA-Termin, dass Du ohne Not Eure Tochter für Deinen Trennungskrieg instrumentalisierst.
Sie sagte mir, dass das von KM kommt, sagte aber auch, dass ich bestimmt gleich wieder hinlaufe und alles erzähle.
und Du bist drauf und dran, ihr diesen Gefallen zu tun. Deine DEF weiss sicher am besten, auf welche Knöpfe sie bei Dir drücken muss, damit Du die Fassung verlierst.
Ich bin fix und fertig. Ich wünschte, dass alle, die dies lesen und mit behandeln, alles live mitkriegen könnten, was hier abgegangen ist und was noch kommen mag.
das einzige, was Du jetzt tatsächlich tun solltest, ist damit aufzuhören, über die Stöckchen Deiner Madame zu springen. Wen soll es denn interessieren und was soll es beweisen, wer wann wohin gekotzt hat und wer warum ein Foto davon gemacht hat?
Wenn Dich sowas bereits "fix und fertig macht", fällst Du bei dem, was noch kommen kann, tot um.
Häng Dir irgendwo eine Dartscheibe mit deinem Foto Deiner DEF hin, aber versuche um Himmels Willen, Dich nicht wegen solchem Pipifax aus der Fassung bringen zu lassen!
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo,
es ist unsagbar schlimm, was sie mit Tochter macht. Ich bin hier allein mit dieser Geschichte konfrontiert und versuche auch, den Überblick zu halten. Es ist so offensichtlich, dass KM sich nur damit beschäftigt, mich mürbe zu machen.
Soll ich mir eingestehen, dass ich die Bindung zu meinem Kind verloren habe und einfach gehen? Kann man so etwas, oder besser, sollte man so etwas nicht dem JA mitteilen?
Das sind ja keine Bagatellen. Sicherlich muss man zusehen, dass man über den Dingen steht, aber ich kann doch nicht alles hinnehmen.
Wenn ich den Rückzug antrete, werde ich alles verlieren. Das ist so. Weil weiterhin versucht wird, das Vater-Tochter Verhältnis zu vernichten. Offensichtlicher geht es nicht mehr.
Vielleicht ist es gut, dies dem JA mitzuteilen, aber auch sagen, dass man den Termin wahrnimmt, damit man diese Falschheit lokalisieren kann. Ist es vielleicht auch gut, dass sich eine geeignete Person vom JA sich mal mit Tochter unterhält?
Gruss
Dirk
Wer nicht kämpft, hat verloren.
Moin Dirk,
bleib doch einfach mal coo und setz ein nettes Lächeln auf - genau wie es der Trennungs-FAQ (nicht ohne Grund) rät.
Was bei Dir gerade abläuft, ist doch nichts außergewöhnliches. Du verfällst jedoch schnell in alte Muster und machst den - typischen- Männer Fehler, "Nettigkeiten" oder "Freundlichkeit" als gute Geste anzusehen. Davon musst Du dich verabschieden.
Deine Exe zieht (wie ein Großteil der trennungswilligen Frauen) den Trennungsplan mit Präzsion und fachlicher Unterstützung durch (Einflüsterin die auch noch beim Anwalt arbeit, Yippieh). Auch das die Ordner jetzt ausgewertet werden, zeigt Dir, was da läuft. Lass Dich nicht von Deiner Exe einlullen. Freundlichkeit wird in dieser Phase nur als aufschiebendes Mittel vor dem großen Knall benötigt.
Du solltest Deiner Tochter jetzt auch noch einmal nachdrücklich vermitteln, dass dies zur Zeit eine Sache zwischen Mama und Papa ist, die sie nicht belasten braucht. Und das sie bitte das nächste Mal die KM auffordern soll, diese Punkte mit Dir zu besprechen.
Hör bitte auch auf, Dir irgendetwas vom JA zu wünschen bzw. dort etwas zu erwarten. Das JA hat KEINE Weisungsbefugnis gegenüber Dir und Deiner Exe. Deine Exe kann dort auf lieb Kind machen und ihren Plan weiter durchziehen. Einbremsen kann sie wenn nur das Gericht und deshalb ist es auch wichtig, Deinen Anwaltstermin wahr zu nehmen.
Du hast mit Deiner Exe offensichtlich schon jemand erwischt, wo Du ziemlich aufpassen musst. Das Ziel ist wohl, bei Dir einen Ausraster zu provozieren um danach den Gewaltschutzparagraphen ziehen zu können. Obacht! Gruß Ingo
