Hallo zusammen,
meine vorgeschichte:
beziehung 2000-2011 davon die erste 1,5 und die letzten 5 jahre fernbeziehung (800)km
2005 ca 1 jahr pause
2008 geburt unseres gemeinsamen sohnes
jetzt trennung.
ich wohne immernoch 800 km entfernt von meinem sohn.
bisher war das unangenehm, aber mehr oder weniger machbar. ich hab ihn immer alle 3-5 wochen ein langes wochenende, und in meinem urlaub gesehen.
die fahrten waren teuer, aber mit bahncard und sparpreise der bahn gings immer irgendwie.
trotzdem hab ich jetzt den dispo überzogen (ca3000€)
vor kurzem ist meine beziehung zur mutter gescheitert.
entziehen will sie mir das kind nicht, aber das ist leicht gesagt.
ich muss jetzt auch für eine unterkunft sorgen, sprich hotel/pension/verpflegung, wenn ich meinen kleinen sehen will.
das ist für mich finanziell auf dauer nicht machbar.
jetzt habe ich entschlossen, meinen sicheren und guten job zu kündigen um in die nähe meines sohnes zu ziehen, damit ich ihn weiterhin sehen kann und wir nicht den bezug verlieren.
leider habe ich da oben keinen bekannteskreis, eigentlich gar nichts, ausser meinem sohn.
die jobsuche ist in der sozial schwachen gegend aber nicht sehr erfolgversprechend, das hab ich schon über die jahre zu spüren bekommen. (vielleicht auch weil mein wohnsitz 800km entfernt ist)
also werde ich, bis ich vielleicht mal was besseres bekomme, bei einer zeitarbeitsfirma einsteigen, was meinen netto lohn drastisch reduzieren wird... schätze mal 800€.
gehe jetzt auf 400€ basis nachts putzen damit ich vorher meinen dispo ausgleichen kann, denn bei 800€ wird mir die bank gleich den hahn zudrehen.
mit 800€ werde ich aber keinen unterhalt zahlen können. jetzt bekommt man aber immer wieder mit, dass es mit den müttern probleme gibt, wenn man(n) nicht mehr zahlt.
ich mach das aber nicht um sie zu ärgern, sondern weil ich für meinen kleinen da sein möchte.
ich bin jetzt 40 und weiss dass ich nicht gerade ein gutes alter habe für die jobsuche, aber trotzdem hoffe ich, dass ich irgendwann wieder zahlen kann und werde das dann auch tun! ich weiss das ich ein hochmotivierter arbeiter bin und was ich leiste.
für mich ist das ein schwerer schritt, da ich ja mit nichts ins nichts ziehe, aber die liebe zu meinem sohn gibt mir den mut den ich dafür brauche
was meint ihr,
ist das der richtige weg?
wird mir die mutter probleme bereiten wenn ich nicht mehr zahlen kann? (bisher war sie immer korrekt, aber seit der trennung hat sie mir nur den termin für meinen nächsten vater-kind besuch bestätigt)
was hätte ich sonst noch für möglichkeiten um nicht den kontakt mit meinem zwerg zu verlieren?
vielen dank für eure meinungen/hilfe
Moin
wird mir die mutter probleme bereiten wenn ich nicht mehr zahlen kann? (bisher war sie immer korrekt, aber seit
Vor Allem diese Frage wird dir, außer deiner Ex, niemand beantworten können.
Und auch die anderen Fragen sind nicht leicht zu beantworten.
Die Rechtsprechung geht davon aus, dass du dein letztes Hemd mit deinem Kind zu teilen und alles dafür zu tun hast, den Mindestunterhalt zu sichern, bzw. zu unterlassen hast, was das gefährdet.
Je nachdem, was du vorher verdient hast, tust du aber gerade etwas, was den Unterhalt gefährdet.
Und zwar selbst verschuldet und vorsätzlich.
Damit könnte ein Richter dich dazu verurteilen, weiterhin den Mindestunterhalt zu bezahlen.
Wie auch immer.
Was hast du denn vorher verdient?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo Ruhe,
zu erstmal meinen Respekt für dich das du wirklich mit dem Gedanken spielst alles aufzugeben wo du gerade lebst um in die Nähe deines Sohnes zu ziehen.
Was würdest du noch zurück lassen außer deinen Job ? Familie ? Freunde ?
Gruß
M
Die Rechtsprechung geht davon aus, dass du dein letztes Hemd mit deinem Kind zu teilen und alles dafür zu tun hast, den Mindestunterhalt zu sichern, bzw. zu unterlassen hast, was das gefährdet.
hm, dann ist also das geld wichtiger als der umgang? man könnte meine situation doch auch als härtefall ansehen? ich würde mich ja bemühen was besseres zu finden, allerdings kann ich ja nicht garantieren, dass mich jemand einstellt.
Was hast du denn vorher verdient?
zur zeit sinds 1500 netto + urlaubs/Wheinachtsgel und bisher jährlich ca 70 euro mehr
zu erstmal meinen Respekt für dich das du wirklich mit dem Gedanken spielst alles aufzugeben
das würden alle in meiner situation tun, die ihr kind lieben.
Was würdest du noch zurück lassen außer deinen Job ? Familie ? Freunde ?
der rest ist nicht wichtig, vereine gibts da oben bestimmt auch und meine heimat läuft ja auch nicht weg 😉
ich müsste mir halt einen neuen bekanntenkreis aufbauen, damit ich unter der woche nicht vergammel. aber das ist erst mal zweitrangig.
Hallo Ruhe,
ich habe ebenfalls großen Respekt vor Deinem geplanten Schritt. Aber sieh`s doch auch aus einem anderen Blickwinkel, positiv:
Die enormen Fahrtkosten wird`s dann nicht mehr geben und v.a.:
"ich hab ihn immer alle 3-5 wochen ein langes wochenende, und in meinem urlaub gesehen"
wird`s dann wohl auch nicht mehr sein.
Da sollte dann ganz erheblich mehr beim Umgang drin sein...sodass Du sicher nicht komplett "vergammeln" wirst....zumal der Kleine vermutlich bald oder schon in den Kiga geht und sich da sowieso Kontakte ergeben, wenn Du da -wohl anders als jetzt- auch präsent sein kannst/darfst!
Ohne Zweifel, v.a. aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten, die Du wohl realistisch einzuschätzen vermagst, eine schwierige Entscheidung! Aber Geld allein macht bekanntlich nicht glücklich und deswegen hast Du ja wohl auch Deine Entscheidung getroffen.
Bist Du denn auch gegenüber der Mutter unterhaltspflichtig?
Viele Grüsse Michi
Hi,
hm, dann ist also das geld wichtiger als der umgang?
Ja genauo so kann man das auch ausdrücken.
man könnte meine situation doch auch als härtefall ansehen? ich würde mich ja bemühen was besseres zu finden, allerdings kann ich ja nicht garantieren, dass mich jemand einstellt.
Sowas wie Härtefall gibts da nicht. Zudem müßtest du dir vorhalten lassen, das du in den letzten beiden Jahren ja auch keine Anstrengungen unternommen hast, um näher bei eurem Kind zu leben. Das wirft die Frage auf, warum du das nun ausgerechnet nach der Trennung ändern möchtest und kann schnell in dem Vorwurf ändern, das du dich so um den KU drücken willst. Das Argument, das du durch die Trennung für den Umgang mehr Geld aufwenden mußt, wird wohl eher ignoriert werden.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
hm, dann ist also das geld wichtiger als der umgang?
Ja. In den Augen erschreckend vieler Richter ist Umgang entbehrlich und tritt hinter dem Unterhalt zurück.
Das kann man schon daran erkennen, dass Umgangskosten bei der Berechnung des Unterhalts oder des Selbstbehalts überhaupt keine Rollen spielen.
Als ich mich nach der Geburt meiner ältesten Tochter beim JA erkundigt habe, was denn meine Recht als Vater seien, wurde mir gesagt:
"Sie haben das Recht, Unterhalt zu bezahlen!
Das trifft es ziemlich genau.
Erst ganz langsam und vorsichtig wird von der Justiz auch in Erwägung gezogen, dass Umgang ja auch irgendwie finanziert werden muss.
In der Praxis heißt dass aber meistens:
Solange du kein Mangelfall bist, musst du selbst für die Umgangskosten aufkommen.
Und wenn du ein Mangelfall bist, erst recht, denn sonst müsste ja dein Kind für den Umgang aufkommen.
Und mit den 700,- Differenz zwischen 800,- und 1500,- Netto bliebe ja auch noch genug Geld für den Umgang übrig.
Kann sein. Muss nicht.
Dennoch kann ich dich verstehen.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi Ruhe,
magst du vielleicht mal umreißen, was du beruflich machst
und von wo nach wo du ziehen würdest?
Beste Grüße
David
Hi Ruhe,
der Umzug will gut überlegt sein, vor allem, wenn du Job, Freunde, Verwandte, soziales Umfeld verlierst. Ich selbst würde bei aller Liebe zu meinen Kindern so einen Schritt nie machen, weil ich zu viel aufgeben müsste.
Meine Ex ist vor zwei Jahren fast 1000 km weg gezogen, und zwar damit sie den Umgang boykottieren kann. Ich bin nun 23 mal hin und zurück gefahren einmal im Monat. Damit hat sie aber nicht gerechnet, was mich klammheimlich freut. Mit Bundesbahn und Bahncard 50, machmal Spartariefe. Übernachtet habe ich meist in Jugendherbergen, aber dort habe ich oft Taxi benützen müssen, es war eine teure Angelegenheit. Zum glück verdiene ich nicht schlecht, und zum Glück hat mir das Finanzamt die Umgangskosten anerkannt, nachdem ich einen langen Begründungsbrief hingesendet habe, so dass ich einen Teil von der Steuer wieder bekam.
Dein Kind ist noch recht klein. Am besten ist es, du arrangierst dich mit ihr. Wenn sie dir zusagen kann, dass sie dir umfangreichen Ferienumgang gibt, dann könntest du dein Kind auch in den Ferien mitnehmen, und dann wäre es für die Bindung mit deinem Kind vielleicht besser? Oder wenn du schon hinfährst, vielleicht geht dann immer ein verlängertes Wochenende? Besprich durchaus auch die Alternativen, dass du nach oben ziehst und dann weniger Unterhalt bezahlen kannst. Wichtig ist nur, dass du dich nicht mit ihr anlegst oder zerstreitest, denn sie kann dafür sorgen, dass du dein Kind kaum mehr siehst und dir das Leben maximal schwer machen. Also: Konsens ist angesagt, pragmatisches verhanldeln mit deiner Ex.
Ragos
magst du vielleicht mal umreißen, was du beruflich machst
und von wo nach wo du ziehen würdest?
ich bin Teamleiter in der logistik und müsste von freiburg nach bremerhaven ziehen
kann schnell in dem Vorwurf ändern, das du dich so um den KU drücken willst
jo das versteh ich, aber das will ich ja nicht. ich zahle schon immer und will auch weiter zahlen, weil die mutter den kleinen ja auch liebevoll versorgt und ich weiß, dass das geld auch dem kleinen zugute kommt!
hat mir das Finanzamt die Umgangskosten anerkannt, nachdem ich einen langen Begründungsbrief hingesendet habe
wie hast du in diesem brief begründet?
gestern haben wir telefoniert, und meine ex hält den schritt für überreagiert.
sie sagte durch unsere trennung würde sich ja nichts ändern, ich könnte bei ihr oder ihrer mutter schlafen und jederzeit den kleinen haben. also sie ist auf jeden fall cooperativ.
trotzdem bleiben die fahrtkosten und die verschenkte zeit, die ich nicht bei meinem kleinen bin.
wenn ich hoch fahre bin ich immer langes wochenende da, ich mache überstunden un nehme mir diese zum wochende verlängern. 4 tage sinds minimum, mit brückentage 7tage +
danke euch schonmal für eure vielen anregungen! 🙂
Guten Morgen!
An deiner Stelle, würde ich mir gut überlegen, ob du hier alles aufgibst und da hoch ziehst, denn es kann dir keiner garantieren, dass die KM da oben wohnen bleibt. Was machst du, wenn sie wieder umzieht? Ziehst du dann hinterher?
In unserer Region hat man, gerade auch durch die Nähe zu Frankreich und der Schweiz, denke ich, wesentlich mehr Jobchancen und das ist kein unwesentlicher Grund. Sicherlich ist für einem selbst das Geld nicht so wichtig und man denkt, dass man das schon irgendwie schafft, Hauptsache man sieht sein Kind öfter aber Richter, KM und JA setzen da oft andere Prioritäten und dann kannst du sehen, wo du das viele Geld, dass du theoretisch verdienen könntest, irgendwie ran schaffst oder aus den Rippen schneidest.
Was das Angebot der Kindsmutter angeht, bei ihr zu übernachten, würde ich auch nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen, denn irgendwo hat sie dich so auch unter Kontrolle.
Versuche doch da oben Kontakt zu anderen Alleinerziehenden oder Umgangselternteilen zu bekommen, vll. gibt es ja auch die Möglichkeit dort zu übernachten oder tagsüber zusammen was zu unternehmen. Ansonsten kann ich Couchsurfing empfehlen. Das kostet nichts und man lernt schnell neue Leute kennen.
Ein Freundeskreis ist nicht nur für Kinder wichtig, sondern auch für deren Eltern. Von wem sollen sonst die Kiddies lernen, dass Freundschaften wichtig sind im Leben? Ausserdem hat man so auch Personen, mit denen man nicht nur über dieses Thema spricht, sondern auch mal abschalten und damit neue Energie tanken kann.
LG, das Schwarzwaldmädel
Hi Ruhe,
wie wäre es denn mit einem Umzug in den Bereich Oldenburg/Bremen.
Hier sind die Job-Chancen garantiert um einiges besser und die Verkehrsanbindung nach Bremerhaven
wäre von Bremen gar kein Problem und von Oldenburg ´ne 3/4 Std.
Was hat die KM denn für einen beruflichen Werdegang?
Wenn sie diesbzgl. nicht allzu engagiert ist, wird sie dort auch nicht wegziehen.
Beste Grüße
David
Es gibt auch KM, die ziehen weg, weil sie einen Mann kennenlernen. Dabei ist egal, ob sie berufstätig sind und sich dort was neues suchen oder Hartz4-Empfängerinnen sind. Es gibt sogar solche, die erst wegziehen, wenn sie merken, dass der KV Kontakte geknüpft hat und es mittlerweile für ihn relativ einfach ist, dort Umgänge wahrzunehmen. Manche nennen das auch Boykott.
Ich wäre jedenfalls sehr vorsichtig und bedacht, denn die Sache ist, finde ich, noch zu frisch, um sagen zu können, ob die KM zu den boykottierenden oder zu den umgangsfördernden AE gehört.
LG, das Schwarzwaldmädel
Was das Angebot der Kindsmutter angeht, bei ihr zu übernachten, würde ich auch nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen, denn irgendwo hat sie dich so auch unter Kontrolle.
unter kontrolle hat sie mich ja so oder so
Versuche doch da oben Kontakt zu anderen Alleinerziehenden oder Umgangselternteilen zu bekommen
das ist eine super idee! und sie zeigt mir auch dass ich noch gar nicht klar denken kann... denn auf sowas könnte man auch selber kommen :redhead:
wie wäre es denn mit einem Umzug in den Bereich Oldenburg/Bremen.
hab ich auch schon versucht. ich glaube, dass die meisten bedenken haben, weil ich eben noch hier unten wohne. darum ja die idee mit der zeitarbeit, daran sollte man doch erkennen, dass ich arbeiten "will"
Was hat die KM denn für einen beruflichen Werdegang?
Wenn sie diesbzgl. nicht allzu engagiert ist, wird sie dort auch nicht wegziehen.
das ist das nächste problem, sie war friseurin und schult ab juni auf heilerzieherin um. ein praktisches jahr "irgendwo" ist halt auch möglich
allerdings weiss ich nicht, wie weit sie da mit dem kleinen gehen würde, der wird ja dann auch aus seinem umfeld gerissen.
Manche nennen das auch Boykott.
solange ich noch bei sinnen bin, würde sie mir niemals den umgang mit dem kleinen verwehren, das ist das einzigste was ich zu 100% sicher weiß 😉
wenn ich jetzt allgemein die antworten zusammen fasse, stehen die mehrzal von euch einem zeitarbeit/umzug eher skeptisch gegenüber.
der gedanke, dass sie mal weiter weg ziehen könnte (beruflich,partner oder was auch immer) erschreckt mich jetzt doch etwas, denn sie schult ja um, und dann will sie danach auch einen job... und das da oben???
Hi Ruhe,
im Endeffekt mußt du natürlich selbst entscheiden, was du machst.
Aber du mußt ja sicher nicht sofort entscheiden.
Du könntest doch weiterhin nach einer geeigneten Stelle im Norden schauen
und nebenbei mal bei der KM durchklingen lassen, dass du gerne wieder
räumlich näher kommen würdest. Vielleicht beantwortet ihre Reaktion auch schon einige deiner Fragen.
Allerdings halte ich Zeitarbeit für totale sch... Vielleicht als letzten Ausweg,
jedoch glaube ich, dass man aus dem System nur schlecht wieder herauskommt,
wenn man erst einmal drin ist.
Schaue doch mal hier:
http://jobs.nwzonline.de/Search.aspx
Vielleicht ist ja was dabei. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast du deinen Ursprung
doch im Umfeld Bremerhaven. Dass kann man bei einem zukünftigen AG doch gut begründen.
Es sei denn, du handelst zur Zeit mit Ski-Liften o.ä. 😉
Beste Grüße
David
hallo,
Du könntest doch weiterhin nach einer geeigneten Stelle im Norden schauen
bin ich schon dabei 🙂
und nebenbei mal bei der KM durchklingen lassen, dass du gerne wieder
räumlich näher kommen würdest. Vielleicht beantwortet ihre Reaktion auch schon einige deiner Fragen.
haben wir gestern schon. ich hatte den anschein, dass sie es nicht besonders lustig fand, weil ich mich, ihrer ansicht nach, in den letzten jahren zu wenig "bemüht" habe.
sie meinte auch, dass sie ich "überreagiere" weil sich ja so gesehen "nichts ändern" wird. sie bot mir ja unterkunft an.
allerdings denke ich in der zeit auch weiter... wenn sie mal einen neuen partner hat, wird der das verständlicherweise auch nicht sehr lustig finden...
und eine gewisse distanz sollten wir trotz kind auch einbehalten... immerhin sind wir nicht mehr zusammen.
Allerdings halte ich Zeitarbeit für totale sch... Vielleicht als letzten Ausweg
Das IST mein letzter Ausweg..
jedoch glaube ich, dass man aus dem System nur schlecht wieder herauskommt,
wenn man erst einmal drin ist.
hm, ich dachte eher, dass das vielleicht eine chance ist einen besseren job zu finden. wie gesagt hab ich das gefühl, dass die meisten arbeitgeber abgeneigt sind weil ich 800km entfernt wohne. an meinen zeugnissen kanns mit sicherheit nicht liegen.
hat hier schon jemand erfahrung mit ZA ?
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast du deinen Ursprung
doch im Umfeld Bremerhaven. Dass kann man bei einem zukünftigen AG doch gut begründen.
Es sei denn, du handelst zur Zeit mit Ski-Liften o.ä.
ich bin waschechter badener! 😉
sie hat ihren ursprung da oben, aber außer mutter,tochter, bruder und ein paar bekannten hat sie da auch nix, was dann wieder zu denken gibt, ob sie nach ihrer umschulung - job bedingt - vielleicht doch weg zieht... ihre tochter wird nächstes jahr 18 und wird mit sicherheit ihre eigenen wege gehen...
aber dann kenn ich mich ja dank euch besser aus und kann evtl. hinterher pilgern (das war ironisch :wink:)
Guten Abend,
So, ein kleiner Zwischenbericht:
Ich war heute bei Caritas zu einem Gespräch.
Wie auch die meisten hier, raten die mir von einem überstürzten Umzug ab.
Allgemein auch aus den Gründen die ich hier schon erfahren habe.
Richter,JA,KM....
Danke Deutschland, dass du so viel für Väter unternimmst....
Es war zwar ein sehr freundliches und hilfreiches Gespräch,
allerdings haut mich das so richtig derbe auf den Boden der Tatsachen.
Wie wird jetzt die Zukunft verlaufen. Meinen Sohn werde ich wohl seltener sehen als sonst, viel seltener...
Unterstützung von Ämter oder Staat kann ich mir knicken, das einzigste was ich kann, ist mit Psychologen reden die mir eintrichtern, dass es besser so ist und gar nicht so wichtig, seinen Sohn aufwachsen zu sehen? Oder dass es das Recht der Mutter ist, sich einen geeigneteren Vater zu suchen?
Vielleicht finde ich ja doch irgendwann nen Job da oben, vielleicht sogar bevor mein zwerg den bezug zu mir verloren hat.
Und vielleicht ist meine ex dann auch wirklich so cooperativ wie sie es jetzt angibt.... damit ich doch noch ne chance habe, kontakt mit dem kleinen zu halten?
Fühl mich jetzt richtig scheiße... und wer seine kinder zuhause hat, sollte das schätzen! Das kann sich schneller ändern als man denkt!
gute nacht und danke an alle!
Hi Ruhe,
Fühl mich jetzt richtig **tsts - ID 35**... und wer seine kinder zuhause hat, sollte das schätzen!
Ja, es ist nicht einfach über so eine weite Entfernung, ich kann da ein Lied drüber singen. Jetzt bist du auf den harten Boden angelangt. Wobei, er könnte noch wesentlich härter sein, denn: dass du eine Ex hast, die mit dir kooperiert und normalen Umgang ermöglicht: das solltest du aber auch schätzen, das ist beileibe nicht selbstverständlich! Das kann sich auch schneller ändern als man denkt...
Und an das Reisen gewöhnt man sich...
Und bezüglich dem Finanzamt: ich habe das Finanzamt darauf hingewiesen, dass jedes Kind dringend Mutter und Vater braucht, dass Kinder die ohne Vater aufwachsen viel häufiger Drogen nehmen und Suizid machen, und dass es meine Pflicht ist mich um meine Kinder als Vater zu kümmern. und dann habe ich auch noch in Stichpunkten den Umgangsboykott der letzten 7 Jahre aufgelistet. Vermutlich hat das dann das Herz der Sachbearbeiterin erweicht. Für mich ein typischer Fall von "Glück gehabt"...
Ragos
Nun steck den Kopf mal nicht vorschnell in den Sand! Bislang hast du doch Kontakt zu eurem Kind und auch zur Kindsmutter, also mal den Teufel mal nicht an die Wand. Andere KV haben auch 800 km oder mehr zu fahren, verdienen weniger als sie Selbstbehalt hätten und schaffen es dennoch irgendwie, ihr Kind regelmässig zu sehen, zu telefonieren, Briefe und Bilder auszutauschen etc.
Vll. könntet ihr ja skypen oder sowas, um die Zeiten zwischen den besuchen zu verkürzen? Ansonsten eben Mitfahrzentrale, Bahncard, Billigflüge etc. nutzen oder statt einem Weihnachtsgeschenk die nächsten Fahrten zum Kind sponsern lassen? Es gibt Mittel und Wege, andere schaffen es ja auch.
Wenn dein Sohn älter ist, kann er eventuell alleine mit der Bahn fahren. Von bestimmten Bahnhöfen aus, kann man die Kiddies nämlich von einem MA der Bahnhofsmission begleiten lassen. Irgendwann kann er dann auch alleine fliegen usw. und so fort.
Du packst das schon 😉
LG, das Schwarzwaldmädel
guten morgen,
ich steck den kopf ja nicht in den sand, ich werde solange alles versuchen wie es nur möglich ist, um mit meinem sohn kontakt zu halten.
das mit dem reisen ist ja kein ding, die übernachtungen sind das problem!
skypen hab ich auch schon lange mal vorgeschlagen, aber da hat mama "keine zeit" oder bock zu... sie meldet sich ja auch so nicht mehr (bis vor 4 wochen hat sie mindestens 2-3 mal in der woche stundenlang mit mir telefoniert, obwohl "für sie schon lange schluss ist".
mit dem vater ihrer großen hat sie gar kein kontakt. alles nötigste läuft über sehr unpersönliche zettelchen über die tochter. liegt aber auch mit an ihm.
dieser wohnt nur 25km entfernt, und seine tochter sieht er einigermaßen regelmäßig weil sie selbst hinfahren kann.
Er erfährt alles und telefoniert mit ihr, weil sie das schon alleine kann.
mein junge kann das leider noch nicht!
wird schon weitergehen,
aber einen umzug werde ich weiter im auge behalten, solange hab ich halt weniger umgang... allerdings nicht als ZA, weil ich sonst als Straftäter oder Rabenvater verurteilt werde, wenns die erste zeit nicht mit dem unterhalt klappt.
lg Ruhe
