Alltagssituation Schnittverletzung
Männer und Frauen neigen dazu, in alltäglichen Situationen recht unterschiedlich zu reagieren. Hier sehen wir das am Beispiel: Mann/Frau hat sich in den Finger geschnitten.
Der Mann:
Schreit 'Sch....', steckt den Finger in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft, nihmt mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, klebt es darauf und macht weiter.
Die Frau:
Denkt 'Huch', streckt die Hand weit von sich, sieht in eine andere Richtung, weil sie kein Blut sehen kann und ruft nach Hilfe; derweil bildet sich ein unübersehbarer Fleck auf dem Teppich; muss sich erst einmal setzen; weil ihr auf einmal so komisch wird und hinterlässt dabei eine Spur wie bei einer Schnitzeljagd; erklärt dem zu Hilfe eilenden Liebsten mit schmerzverzerrter Stimme, sie hätte sich beinahe die Hand amputiert, weist das angebotene Pflaster zurück, weil sie der festen Überzeugung ist, dass es für die große Wunde viel zu klein sei, schlägt heimlich im Gesundheitsbuch nach, wie viel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener überleben kann, während er in der Apotheke große Pflaster kauft, lässt sich mit heldenhaft tapferem Gesichtsausdruck das Pflaster aufkleben, will zum Abendessen einen rechsdrehenden Jogurt haben, um die Neubildung von roten Blutkörperchen zu beschleunigen, lagert vorsichtshalber die Füße hoch, während er schnell den Mikro-Makro-Probiotischen Jogurt aus Nepal einfliegen läßt, verlangt dringend nach ein paar Liebkosungen gegen die Schmerzen, hebt das Pflaster an, um zu sehen, ob es noch blutet, macht ihm Vorwürfe, er hätte das Pflaster nicht fest genug geklebt, wimmert unterdrückt, wenn er das alte Pflaster ablöst und ein neues draufklebt; kann aufgrund dieser Verletzung diesen Abend leider keinen Sex haben und tröstet sich statt dessen mit der letzten Folge vom Landarzt, die ganz zufällig gerade im Fernsehen läuft; schleicht sich nachts in regelmäßigen Abständen aus dem Bett, um im Bad nach dem verdächtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeutet und ist demzufolge am nächsten Morgen völlig übernächtig und übellaunig; nimmt sich vormittags zwei Stunden frei für einen Arztbesuch, um sich nur zur Sicherheit bestätigen zu lassen, dass sie wirklich keine Blutvergiftung habt, klaut
nachmittags aus dem Verbandkasten des Autos eine Mullbinde, lässt den adretten Gärtner die Hand bandagieren und genießt dessen Mitgefühl; dermaßen aufgebaut geht sie abends zur Tupperparty und erzählt großspurig, dass diese 'Kleinigkeit' wirklich nicht der Rede wert wäre.
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Die Frau in der Geschichte
In weiten Teilen der menschlichen Geschichte ist die Frau vertreten, leider tritt sie nur sehr selten auch deutlich in Erscheinung, wie z.B. die Jungfrau von Orleans, die ja dann auch schnell wieder das Feld der Menschheitsgeschichte verliess.
Wenn Frau es dann doch geschafft hat in beachtliche Machtpositionen zu kommen, liess sie schnell ihrer Kontrahentin den Kopf abschlagen, siehe auch Englische Geschichte des Mittelalters. Viel mehr Beispiele fraulichen Schaffens und Mitwirkens an den großen geschichtlichen Bewegungen gibt es eigentlich nicht zu erwähnen, wenn man einmal von den Entwicklungen in jüngster Zeit absieht, die wir dann noch näher im Kapitel Emanzipation betrachten werden.
Die Frau in der Bibel
Hier gibt es drei erwähnenswerte Frauengestalten, die allesamt auf recht denkwürdige Art und Weise auf sich aufmerksam gemacht haben.
Ohne namentliche Benennung ist das erste Beispiel eine Frau, die sich durchweg tags wie nachts nackt zeigte und gegen eindeutige Verbote verstossend den rechtschaffenen männlichen Gegenüber dazu verleitete, eine Art von Lebensmittel zu sich zu nehmen,dessen Auswirkung katastrophal war.
Die zweite Frauengestalt , die dann von sich reden machte, beeindruckte durch ihre Fähigkeit, starr wie eine Salzsäule zu stehen, heutige Frauen haben diese Fähigkeit verfeinert und beherrschen sie auch im Liegen. Die dritte und bei weitem bekannteste frühchristliche Frauengestalt wurde hauptsächlich durch ihre Weigerung bekannt, zuzugeben, dass ihrer Schwangerschaft ein Beischlaf vorausgegangen sei.
Bereits hier werden einige Grundzüge fraulichen Denkens deutlich, die sich aber später noch ausgeprägter darstellen werden.
Die Frau in der Evolution
Durch den Lauf der Jahrtausende haben sich die einzelnen Arten und Rassen unterschiedlich entwickelt und sich ihren Lebensräumen und Anforderungen angepasst. Beeindruckend und beispielhaft dafür ist der Wandel von im Wasser lebenden Tieren zu auf dem Lande lebenden Säugern. In der Urzeit der Menschheit waren Frauen kleiner als Männer, von der Körperkraft her unterlegen und hatten lange Haare.
Das ist auch heute noch so.
Die Frau an sich
Bei näherer Betrachtung der Frau fallen einige Verhaltensweisen auf.Da die Frau ihren eigenen Anblick im Spiegel scheinbar nur schlecht ertragen kann, beginnt sie bereits frühmorgens damit, verschiedene Farben, Puder, Decklacke, Moistures, Up-Shaper, Cremes und Lippenstifte in ihrem Gesicht zu verteilen.Wenn sie dann mit dem Ergebnis soweit zufrieden ist und von der eigentlichen Grundstruktur ihres Äusseren nichts mehr identifizierbar ist, folgt das Ritual des Haar-Stylings. Von Natur aus mit dichtem Haar gesegnet, hat frau auch hier ein Problem mit der Akzeptanz der eigenen Haarpracht.
Mit Hilfe der modernen Chemie ist es im Handumdrehen möglich, Farbe, Glanzgrad und Volumen zu variieren. Damit frau genau weiss, wo ihre Finger und Zehen aufhören und sie sich nicht unaufhörlich stößt, werden diese signalrot markiert.
Nach Abschluss aller o.g. Maßnahmen ist sie durchaus in der Lage, erhobenen Hauptes das Badezimmer zu verlassen.Nun beginnt ein bemerkenswertes Ritual, das auf der Welt einmalig ist.Sie versucht aus einem oder mehreren zum Bersten gefüllten Kleiderschränken, eine zu der Unmenge an aufgetragenen Farben und Colorationen passende Kleidung zu finden.
Bereits hier wird eine gewisse Entscheidungsunfreudigkeit deutlich, die sich als einer der roten Fäden durch das Leben der Frau zieht. Abgesehen vom Tagesablauf entweder als Hausfrau oder berufstätige Frau, endet der Tag analog zum morgendlichen Ritual.
Nachdem sie sich der Kleidung entledigt hat, wird im Badezimmer eine ebenfalls sehr zeitraubende Prozedur vorgenommen, in der alle am Morgen eingeleiteten Maßnahmen unter Zuhilfenahme verschiedenster Cremes und Wässerchen rückgängig gemacht werden.Aufgrund der Tatsache, daß hier das so geschickt verborgene Äussere wieder zum Vorschein kommt, sinkt die Laune der Frau erheblich, teilweise ins Bodenlose. Um den Anblick im Spiegel ertragen zu können, werden dann dekorativ diverse Gegenstände, wie z.B. Gurkenscheiben ins Gesicht geklebt, um vom eigentlichen Erscheinungsbild abzulenken.
Die Frau im Haushalt
Von der Frau jahrhundertelang als ihre eigene Domäne angesehen, verliert der Haushalt heute immer mehr an Attraktivität und es zieht die Frau in das Berufsleben. Einer der Auslöser wird wahrscheinlich sein, daß die Frau von heute gerne mehr wüsste über all die Dinge, die ihr dann doch sehr merkwürdig vorkommen.
Da tauchen Fragen auf nach der Herkunft der vielfältigen Lebensmittel, wieso platzen Eier in der Mikrowelle und woher,zum Teufel, weiss mein Funkwecker, daß es den 31.Februar nicht gibt. Aus dieser Zerrissenheit, die wir bereits aus den vorhergehenden Kapiteln kennen (siehe Kleidung), entsteht ein furchtbares, für die Frau geradezu apokalyptisches Dilemma.
Sie will ihren Status als Frau behalten, aber in der Männerwelt ihren „MANN„ stehen. Die Hinterhältigkeit, mit der die Evolution sie umgangen hat, rächt sich nun in vollem Umfang.Ungeeignet für Tätigkeiten die Körperkraft,logisches Denken,schnelle Entschlüsse oder das Ertragen des eigenen Spiegelbildes erfordern, will sie nicht mehr nur Hausfrau sein,sondern auch Berufsfrau.
Die Frau im Beruf
Anfänglich übten die Frauen Berufe aus, die mit ihnen vertrauten Tätigkeiten wie Kochen oder Putzen zu tun hatten.Nach langen Jahrhunderten des mühsamen Lernens eröffneten sich neue Berufsfelder wie z.B. Kaltmamsell oder Raumpflegerin. Heute hat sich im Schutz der Quotenregelung eine rege Beteiligung der weiblichen Bevölkerung an allen Sparten der Berufswelt entwickelt.Diese Regelung ist notwendig, um sicherzustellen, dass nicht nur nach Leistungskriterien beurteilt wird, sondern auch frau die Gelegenheit bekommt in verschiedensten Berufen ihr Bestes zu geben.
Seitdem ist die Arbeitswelt etwas bunter gworden , hat etwas mehr an Unterhaltungswert gewonnen und bietet die Möglichkeit kuriose Dinge täglich neu zu erleben.Nicht verschwiegen werden darf allerdings die Tatsache, daß seither die Zahl der Arbeitslosen drastisch zugenommen hat und auch der tägliche Berufsverkehr in einem unvernünftigen Maß angeschwollen ist.
Einmal am Ziel ihrer Träume, berufstätig und geldverdienend, beginnt frau sofort zu jammern wie sie denn nun Beruf und Haushalt und Familie und Badezimmer unter einen Hut bekommen soll. Unglücklicherweise beginnt sie nun auch noch zu verstehen, dass das sauer verdiente Geld nicht unbegrenzt zur Verfügung steht.Die von ihr bevorzugte Kleidung sowie die in großer Anzahl benötigten Schminkutensilien verschlingen einen horrenden Anteil des erarbeiteten Geldes.
Dieser Umstand trägt unter anderem dazu bei, die unzufriedene Grundstimmung zu erzeugen und zu erhalten, die von vielen Frauen mit Hilfe von Selbsthilfegruppen verstärkt und konserviert wird.
Die Frau in der Gesellschaft
In der Vergangenheit waren Rollenverteilung und gesellschaftliche Beziehungen alleine schon durch biologische Prozesse wie z.B. die Schwangerschaft geregelt.In der jüngsten Zeit haben die Bemühungen der Frauen allerdings dazu geführt, diese Ordnung zu erschüttern. Seitdem stehen ihnen ebenfalls alle Bereiche des täglichen Lebens offen, was sie auch munter nutzen.Besonders beliebt sind z.B. Friseursalons, Beauty-Farms, Solarien und nicht zuletzt Schönheitschirugen. Diese von heiterem und lautem Geschwätz erfüllten Orte sind immer wieder ein Treffpunkt,um unter seinesgleichen auf einer geistigen Ebene zu kommunizieren. Dankend wird die Gelegenheit wahrgenommen, an Gesicht und Haarpracht größere und dauerhaftere Korrekturen vornehmen zu lassen.Der dabei entstehende Austausch von Informationen, auch wenn sie nur bruchstückhaft sind, prägt in beeindruckender Weise das Weltbild der Frau, die anschliessend mit Ausdauer darangeht, die neugewonnenen Informationen und Erkenntnisse unter ihresgleichen zu verbreiten.
Um ihr das zu erleichtern, hat sich die Presse dazu entschlossen, in hoher Auflage schicke bebilderte Zeitschriften zu drucken, die in beachtlicher Weise dazu beitragen, diese Art von Informationen an die Frau zu bringen.Die Texte sind in leicht verständlicher Sprache mit einem geringen Anteil an Fremdwörtern gehalten,was den umwerfenden Erfolg dieser Publikationen zumindest zum Teil erklärt. Darüberhinaus nimmt frau auch an allen anderen kulturellen Ereignissen mit Begeisterung teil, solange sie ihrem Verständnis und Interesse entsprechen, z.B. Men-Strip.
Zeitweise wird sie sogar beobachtet, wie sie sich an Orten befindet, an denen ihr auch Männer begegnen können.Wenn der morgendliche Badezimmeraufenthalt das gewünschte Ergebnis erzielt hat, fühlt sie sich bei solchen Gelegenheiten sogar wohl und geniesst die ihr entgegengebrachte Aufmerksamkeit.Bei Gesprächen sollte mann darauf achten, auf Themen zu verzichten, die eine gewisse Komplexität besitzen oder logisches Denken erfordern,ebenso sollte auf eine gleichbleibende Lautstärke geachtet werden.
Sehr verschüchtert reagiert sie, wenn mann von ihr eine Antwort auf eine Frage mit mehr als einem Nebensatz verlangt.Ein leicht geneigter Kopf und ein charmantes Lächeln erleichtern ihr die Teilnahme an Gesprächen, mann sollte allerdings darauf achten als Brillenträger entspiegelte Gläser zu tragen, da ansonsten schreckhafte Reaktionen ihrerseits die Folge sind.
Die Frau und die Technik
Sie nimmt uneingeschränkt alle technischen Einrichtungen unserer Zeit in Anspruch, ohne jemals auch nur im Ansatz deren Prinzip und Wirkung zu erkennen.Daher sollte darauf geachtet werden, bestimmte Gefahrenbereiche von vornherein als solche zu kennzeichnen.
Die Erkenntnis, dass Garagen eine begrenzte Länge haben, hat sich in der weiblichen Welt nur schleppend verbreitet.Ebenso unverständlich ist es frau, warum in einem Auto die Spiegel so angebracht sind, daß frau ihr Make-up nicht sehen kann wenn sie fährt, und dann sind die blöden Dinger auch noch aussen. Ebenso unverständlich ist es, wieso frau ständig in das Auto eine helle bis trübe übelriechende Flüssigkeit einfüllen muss, der Zusammenhang zwischen dieser Tätigkeit oder deren Unterlassung und einem nicht mehr zu bewegenden Fahrzeug ist ihr dann auch nicht schlüssig begreiflich zu machen.
Spezielle technische Ausstattungen sind daher bei frau sehr beliebt, z.B. Automatikgetriebe oder diese schicken roten Lampen im Bereich des Armaturenbrettes, die ständig so fröhlich blinken.Mit Unverständnis wird denn auch die Tatsache zur Kenntnis genommen, dass diese Lampen nicht passend zur Farbe der Fingernägel blinken, sondern ein ernsthaftes technisches Problem im unüberschaubaren Bereich des Autos unter der vorderen Haube vermelden.
Aber nach einer Eingewöhnungszeit von höchstens 60 Monaten löst sich die schier unüberschaubare Anzahl an Hebeln und Schaltern soweit auf, daß frau ohne größere Anstrengung durch deren Betätigung das gewünschte Ergebnis erzielt.
Unverständlich dagegen erscheint ihr die Tatsache, daß die sie umgebenden Verkehrsteilnehmer nicht wissen, was sie eigentlich im fliessenden Verkehr genau will und sich dementsprechend verhalten.Auch die Vielzahl der in ihrer Umgebung blinkenden roten,gelben und grünen Lichter schafft eher Verwirrung und hinterläßt jedesmal eine leichte Verunsicherung.Aber nach dem nur knapp halbstündigen Einparkvorgang fühlt sich frau auf den eigenen zwei Beinen wieder wohl und als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.
Die Frau und die Emanzipation
Nach diesen langen Jahrtausenden des Lebens im Hintergrund der Evolution hat es frau in den letzten hundert Jahren geschafft, in erstaunlicher Weise in den Vordergrund der zivilisierten Welt zu treten.In zähem Ringen konnte sie sich Zutritt verschaffen zu all den Einrichtungen und Errungenschaften der modernen Welt, die es ihr ermöglichen aktiv die Gesellschaft mit zu gestalten.
Seither gibt es so segensreiche Dinge wie Gleichstellungsbeauftragte, die ihren Tag damit verbringen, peinlich genau darauf zu achten, daß keine Frau auch nur im mindesten benachteiligt wird. Diese Vollstrecker des weiblichen Eigensinns beharren standhaft auf jedem noch so falschen Standpunkt, wenn er denn nur der Sache dient. Biologische Feinheiten, die dem objektiven Betrachter sofort ins Auge fallen, werden hartnäckig diskutiert, bis selbst gestandene Wissenschaftler nicht mehr recht wissen, wer denn nun schwanger wird.
Althergebrachte Sitten, wie z.B. das „aus dem Mantel helfen„, werden hingegen nach wie vor gerne in Anspruch genommen, soweit sich daraus kein wie auch immer gearteter Anspruch des Mannes auf weiss der Teufel was ergibt. Aus dieser Zwiespältigkeit ergeben sich denn auch die Widersprüche, die der modernen Frau das Leben schwer machen.
Sollte ein Mann es wagen ihr zu bedeuten, daß sie gewisse Tätigkeiten auch ganz gut alleine ausführen könnte, wenn sie denn nur wollte, besteht sie darauf , daß sie eine Frau ist und daher der Mann alleine aus Höflichkeit verpflichtet ist ihr z.B. die Tür aufzuhalten. Was mithin recht unnatürlich wirkt, wenn eine gestandene Baggerfahrerin sich morgens weigert die Tür ihres Arbeitsgerätes selbst zu öffnen.
Die Frau in der Politik
Von jeher gewohnt mit ihren Geschlechtsgenossinnen laut und ununterbrochen in allen zur Verfügung stehenden Lautstärken und Klangfarben zu kommunizieren, darüberhinaus durchaus fähig aus zufällig hingeworfenen Bemerkungen ernsthaft klingende Erlebnisberichte zu gestalten, boshafterweise Gerüchte genannt, hat frau in der Politk ein interessantes Betätigungsfeld gefunden.
So hat sich in den letzten Jahren, unter Zuhilfenahme der schon erwähnten Quotenregelung, eine lustig schwätzende Schar wackerer Frauen aufgemacht, auch in die sonst so ernsthafte Politik einige weibliche Aspekte einzubringen.
Die meisten dieser bemerkenswerten Erscheinungen erkennt mann mit Leichtigkeit an der Fülle ihrer Nachnamen. Es scheint ihnen nicht möglich, sich von ihrem angeborenen Namen zu trennen, nichtsdestotrotz wollen sie auch den neuen Namen kundtun.
Sollte diese Sitte auch in den kommenden Generationen weiterhin beibehalten werden, kann es durchaus sein, daß in der ersten Generation die Zahl der Nachnamen auf vier, in der zweiten Generation die Zahl der Nachnamen auf acht usw. steigt.
Spätestens im Jahre 2100 ist es dann nicht mehr möglich, Telefonbücher in einem vernünftigen Format zu veröffentlichen oder Visitenkarten in der heute bekannten Form zu benutzen.
Abschliessend kann man(n) sagen, es ist schon eine Bereicherung das weibliche Geschlecht mit all seinen signifikanten Stärken im alltäglichen Leben um sich zu wissen und die sich daraus ergebenden Aspekte zwar mit Verwunderung, aber auch einem heiteren Einverständnis zu beobachten.
Grüße Silber
Also ich komme nicht umhin darauf mal was zu poasten was ich auf ner andren Seite gelesen habe :)
Männer: erkennen - verstehen - pflegen
EIN MANN - WAS IST DAS?
Wenn Du auf den Straßen, außerhalb Deines Hauses, unterwegs bist, werden Dir hin und wieder andere begegnen. Sofern du dich an deine üblichen Routen hältst, werden es Wesen deiner eigenen Art sein, d.h. andere Frauen. Aber hin und wieder kann es vorkommen, daß ein Wesen darunter ist, das weder Frau noch Tier zu sein scheint - hierbei könnte es sich um einen Mann handeln. Woran ist ein Mann zu erkennen? Auf den ersten Blick ähneln Männer uns. Sie haben Arme, Beine und Köpfe wie wir und gehen meistens aufrecht. Außerdem tragen sie in aller Regel Kleidung. Von der Größe her scheinen sie die meisten von uns zu überragen, und auch von der Statur her erscheinen sie größer, d.h. breiter und massiger, bei genauerem Hinsehen auch gröber.
Unterscheidungsmerkmale:
Wirf zuerst einen Blick auf den Körper. Wenn die Kleidung es erlaubt, wirst du erkennen, daß beide Brüste fehlen - das ist ein sicheres Erkennungsmerkmal. Außerdem ist bei genauerem Hinsehen zwischen den Beinen eine seltsame, selten mehr als knapp faustgroße Wölbung auszumachen - sind diese Erkennungsmerkmale beide vorhanden, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Mann. Im Gesicht sind weitere Merkmale: Das Haar wird sehr oft kurz und anliegend getragen. Es kommt in den gleichen Farben vor wie bei uns, wirkt aber meistens dunkler. Beim Älterwerden ergraut es schnell, schon bei 30jährigen können graue Strähnen gefunden werden. Außerdem kommen kahle Stellen vor:
Über der Stirn, beidseits über der Stirn, am Schädeldach. Solche Mangelstellen werden allerdings solange wie möglich mit Hilfe der restlichen Haare verborgen und sind dann nicht auf den ersten Blick erkennbar. Ein weiteres Zeichen, das einen Mann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verrät: Haare mitten im Gesicht, z.B. an der Oberlippe, am Kinn, auf den Wangen. Dieses Merkmal verweist auf die entwicklungsgeschichtlich enge Verwandtschaft zwischen Mann und (behaartem) Tier. Allerdings geben sich Männer zumeist große Mühe, dieses spezifische Merkmal zu verbergen, indem sie dieses Haar mit speziellen Geräten (Rasierern) direkt an der Hautoberfläche abschaben, zur Not täglich. Besonders bei dunkelhaarigen Exemplaren bleibt aber immer eine Art dunkler Schatten an den behandelten Stellen zurück. Wie schon erwähnt, erscheint der Mann bei näherem Hinsehen gröber als eine Frau, und das zeigt sich natuerlich auch im Gesicht. Die Nase, das Kinn und die Überaugenwülste (der Bereich über den Augen, bei den Augenbrauen) treten stärker hervor und sind kantiger und gröber geformt, die Augenbrauen scheinen dichter und länger behaart, wirken zuweilen richtig buschig, und aus Nüstern und Ohren können Haare herauswachsen.
Statur:
Wenn, wie bereits erwähnt, die Kleidung es erlaubt, fallen uns zuerst erstaunlich breite und massige Schultern und dagegen schmale Hüften auf. Der Brustkasten, vorn durch das Fehlen der Brüste abgeplattet, erscheint dennoch insgesamt größer und massiver. Auch die Arme erscheinen massiver, hauptsächlich dicker, aber auch auf eine merkwürdige Art länger. Die Hände sind unverhältnismäßig größer, die Finger breiter und kürzer, erscheinen für feines Hantieren kaum geeignet. Passend dazu sind auch die Füße oft scheinbar unverhältnismäßig groß und breit, wobei die Beine selten lang wirken. Häufig zu beobachten ist eine Fehlstellung der Knie, die sog. O-Beinigkeit, die sich auch im Gang bemerkbar macht. Bei Fettleibigkeit, was gar nicht mal selten ist, scheinen die Beine oft absurd dünn und kurz, so daß sich der Eindruck eines Eies mit Füßen aufdrängt.
Kleidung:
Wird wenig variiert und nach versierten Beobachterinnen auch nicht sehr oft gewechselt. Es werden praktisch ausschließlich flache Schuhe getragen, darin zumeist dunkle (braun, schwarz, dunkelblau, ab und zu verschiedenfarbige) Socken. Manchmal werden auch, besonders zu dunkelblauen oder grauen Hosen aus feinem Stoff, weisse Socken mit kräftigfarbigen Markierungen oder Ringen an den Stulpen, sog. Tennissocken, angezogen. Insgesamt scheint es keine Relevanz zu haben, ob die Farbe der Socken zur restlichen Kleidung paßt oder nicht. Ab und an begegnen uns unter der Hose, unterhalb des Knies, sog. Sockenhalter, die die Stulpen der Socken am Hinunterrutschen auf die Knöchel hindern sollen. Die Hose ist entweder Teil eines Komplets (Jacke und Hose zusammenpassend, aus feinstem Stoff, z.B. Seide oder Kammgarn, der sog. Anzug, meist grau oder blau) oder eine Jeans. Ausnahmsweise begegnen uns auch andere Modelle, z.B. Jogginghosen oder Leinenoveralls blaßblauer Farbe, sog. Blaumänner, oder auch leinene Latzhosen in blaßblau, -grau oder -braun, ev. auch matt-orange. Röcke oder Kleider sind nur in Ausnahmefällen beobachtet worden.
Unter der Hose findet sich die Unterhose. Sie ist entweder aus zerknülltem, glatt gewebten Baumwollstoff und dann erstaunlich bunt gemustert, oder aus Baumwoll-Rippstrick und weiss (gewesen). Es sind auch schon andere Farben und glatter Baumwoll-Strick beobachtet worden. Immer ist ein sog. Eingriff vorhanden, eine Öffnung, um mit der Hand (durch den geöffneten Reißverschluß der Hose) in die Unterhose greifen zu können, ohne sie auszuziehen. In jedem Fall dient die Unterhose nicht der Ansehnlichkeit, sondern der Bequemlichkeit ihres Trägers und bietet entsprechenden Platz, d.h. ist weit geschnitten und an den Abschlüssen weich-elastisch. Engere, ansehnlichere Exemplare (Slips) werden nur zu wenigen Anlässen und kurzzeitig akzeptiert. Rumpf und Arme bekleidet der Mann entweder (wenn er einen sog. Anzug trägt) mit einer schlicht geschnittenen Bluse ohne irgendwelche Stickereien, dem sog. Hemd, das immer von blaßheller oder weißer Farbe und zumeist ohne jedes Muster ist. Besonderheit: Ein Hemd hat Knöpfe und Knopflöcher immer auf der jeweils falschen Seite.
Meistens sind eine, manchmal zwei sog. Brusttaschen über den fehlenden Brüsten aufgenäht. Auffällig ist der steife, nach außen gefaltete Kragen mit den markanten Ecken vorn. Hierzu legt sich der Mann meistens eine Schlinge aus feingewebter Seide oder Kunststoffaser um den Hals, genauer, zwischen die Seiten des umgeschlagenen Kragens. Diese Schlinge wird Schlips genannt und ist von ausgezeichneter Zugfestigkeit. Über das Hemd kommt beim Anzug dann die Jacke, das sog. Jackett, das trotz Vorhandensein von Knöpfen und Knopflöchern praktisch ständig offen getragen wird. Wenn kein Anzug getragen wird, bildet zumeist ein Pullover das Oberteil der Kleidung. Er ist entweder aus gestricktem Material (Kunstfaser, Baumwolle, Wolle) und dann in dunklen oder/und blassen Farben gemustert und eventuell verziert, oder er besteht aus außen feingestrickter, innen aufgerauhter Baumwolle und ist blaßeinfarbig, ein sog. Sweat-Shirt.
Unter diesem Pullover, auch unter dem Hemd, im Sommer eventuell auch außen getragen, findet sich meist ein sog. T-Shirt, eine Art dünner, kurzärmliger Pullover aus Baumwoll-Feinstrick, blaß-einfarbig, bisweilen auch schwarz, häufig mit aufgedruckten Bildern oder Schriftzügen. Besonders von älteren Männern wird anstelle des T-Shirts gern ein sog. Unterhemd (statt ärmeln nur Schulterträger, weiß (gewesen), Baumwoll-Rippstrick) getragen. Bei kalter Witterung, bei bestimmten Attitueden auch ständig, wird dieser Aufzug komplettiert durch eine Jacke. Sie besteht aus Leder, gewebtem oder feingewebtem und gefüttertem Stoff und ist gedeckt ein- oder mehrfarbig. Bei Anzugträgern ersetzt sie dann das Jackett, oder der Mann wählt einen Mantel (lang, dunkel, aus Kammgarn oder Wolle, selten Leder), der dann über dem Jackett getragen wird. Insgesamt fällt auf, daß Männer an sichtbaren Stellen nur sehr selten leuchtende oder kontrastreiche Farben tragen; es ließe sich vermuten, daß diese Vorliebe Teil einer Tarnung ist.
Der nackte Mann
Bei seltenen Gelegenheiten können wir den Mann auch ohne Kleidung, d.h. nackt betrachten. Dann stechen uns sofort folgende Eigenheiten ins Auge:
Das Fehlen der Brüste
An ihrer Stelle ist nichts. Sie sind einfach nicht da, nur bei Fettleibigkeit ist der betreffende Bereich etwas vorgewölbt, sonst ist an dieser Stelle lediglich die unter der Haut befindliche Muskulatur zu erahnen. Brustwarzen und Höfe sind zwar vorhanden, aber unausgeprägt. Die Warze ist weich und klein, oft seitlich verzogen, der Hof nicht sehr intensiv gefärbt und ebenfalls klein und verzogen.
Das Gewächs zwischen den Beinen
Der männliche Geschlechtsapparat ist grundsätzlich anders ausgebildet als der weibliche. Werden die Beine gespreizt, sehen wir folgendes: Eine vergrößerte Klitoris, in diesem Zusammenhang Eichel genannt, hängt an einem Stiel von ihrem angestammten Platz herab und ist, sofern wir kein beschnittenes Geschlechtsteil vor uns haben, von der sog. Vorhaut, einem losen Hautschlauch, verhüllt. In dieses Gebilde zusätzlich hineingelagert ist der Urinkanal, wir haben also eigentlich einen Schlauch vor uns, an dessen Ende die Klitoris sitzt. Der Schlauch ist innen ausgefüllt mit Schwellkörpern, die sich in bestimmten Situationen mit Blut (das zu diesem Zweck aus anderen Körperregionen abgezogen wird) füllen können und dann den Schlauch in Durchmesser und Länge vergrößern (die Vorhaut schiebt sich schließlich über die Klitoris zurück) und versteifen, so daß er sich aufrichtet und uns entgegenwächst. Dieses Koerperteil wird unter anderem Penis, Phallus, Glied oder auch Schwanz genannt, und die Vergrößerung Erektion. Hinter/unter diesem Gebilde hängt ein aus verwachsenen Schamlippen geformter Beutel (der sog. Sack oder Hodensack) mit schrumpeliger Außenhaut, dessen etwas beuliges Aussehen uns ahnen läßt, daß er mit mehreren Dingen gefüllt ist und zwar befinden sich in ihm die Hoden, ursprünglich Eierstöcke, die bei der Ausformung der männlichen Spezies umfunktioniert wurden. Normalerweise sind es zwei, von oval-länglicher Form. Sie werden in Anlehnung an ihre ursprüngliche Funktion umgangssprachlich Eier genannt. In ihrer exponierten Position stellen sie eine der schmerzempfindlichsten Stellen des Mannes dar und werden von ihm entsprechend furchtsam gehütet.
Die Körperbehaarung
Sie beweist einmal mehr, daß der Mensch sich aus einer urprünglich mit Fell versehenen Grundform entwickelt hat. In seiner groben und kurzen Konsistenz gleicht das männliche Körperhaar dem Schamhaar, zu dem es eigentlich auch gehört. Es ist dunkler, kürzer, gröber und lockiger als Kopfhaar. Manche Männer tragen am ganzen Körper Schamhaar, insbesondere begegnet es uns aber auf der Brust, oft schon am Halsansatz, zieht sich über den Bauch zum unregelmäßig abgegrenzten Schambereich, wo es sich auch auf dem Hodensack, aber nicht am Penis findet. Übergangslos wächst es von dort auf die Beine, auch nach hinten über den Po, allerdings wird es an diesen Stellen dünner. Erst unterhalb der Knie wird es dann wieder dichter und reicht bis an die Fesseln, nur in Ausnahmefällen bis auf den Spann. Im oberen Bereich begegnet es uns natürlich unter den Achseln, oft an den Schultern und auf dem Rücken, weniger oft an den Oberarmen, aber wieder dicht und borstig auf den Unterarmen bis auf die Handrücken. Selten finden wir es an den Seiten des Körpers und an den Innenseiten der Arme, nie unter den Füßen, in den Handflächen und zwischen den Fingern. Über das Gesichtshaar, den Bart, haben wir weiter oben schon gesprochen. Er kann übrigens, wenn er wachsen gelassen wird, bis auf die Brust reichen und dabei den Mund völlig verdecken, so daß eine Nahrungsaufnahme unhygienisch und schwierig wird. Der `Grad' der Haarigkeit eines Mannes scheint nicht nur von seinen Anlagen, sondern auch stark von seinem Lebensalter abzuhängen; je älter er wird, desto deutlicher tritt das Körperhaar zutage.
Bemalungen (z.B. Lippenstift, Make-up, lackierte Fingernägel) sind nur in Ausnahmefällen beobachtet worden.
2. DER LEBENSRAUM DES MANNES
Da der Mann sich im Grunde genommen von den gleichen Nahrungsmitteln ernährt wie wir, ist er ab und zu in den sonst ausschließlich von uns frequentierten Lebensmittelgeschäften anzutreffen. Allerdings nimmt er seine Nahrung lieber in fertig zubereiteter Form zu sich, und er fühlt sich in Supermärkten auch nicht wohl. So fällt er uns dort auf durch verlorenes Herumstehen, meistens in den Hauptverkehrsgassen, und durch orientierungsloses Umherstarren. Den Einkaufswagen schiebt er vor sich her wie einen riesigen Fremdkörper. In der Kassenschlange drängelt er gern und nimmt uns durch seine größere Körperform die Sicht. Erst wenn er zur als Sicherheit empfundenen Nähe seines Autos zurückkehren kann, weicht die Erstarrung aus ihm. Oft zu beobachten ist dann ein hastiges, unprofessionelles Verstauen der Einkäufe auf Beifahrer- und Rücksitz statt in den Kofferraum, und dann verschwindet der Mann auch schon im Inneren seines heißgeliebten Kraftfahrzeuges, wo wir ihn bald aus den Augen verlieren. Das Auto des Mannes ist eins der rätselhaftesten Mysterien. Es ist groß, aber seine Größe schlägt sich nicht nieder in großem Innenraum, sondern ist nur äußerlicher Art. Auch steht die Größe des Autos in keinem Verhältnis zur Körpergröße des Benutzers; hier scheint eine einfache Maximal-Bevorzugung (je größer desto besser) vorzuliegen.
Das Auto hat einen großen, leistungsstarken Motor, aber das Fahrzeug wird nur äußerst selten voll belastet, und es bietet auch gar nicht viele Möglichkeiten dazu. Neben vier, maximal fünf Sitzen (wie auch bei unseren eigenen Fahrzeugen) bietet es nur einen halbhohen Kofferraum mit oftmals hoher Ladekante. Umklappbare Rücksitze oder Durchladevorrichtungen sind nahezu unbekannt. Auch die erreichbare Höchstgeschwindigkeit erscheint sinnlos, da sie bei männlichen Autos von vornherein außerhalb des erlaubten und/oder praktikablen Bereichs liegt. Die Leistungsfähigkeit des männlichen Autos dient also keinem Zweck. Dafür aber liebt der Mann sein Auto wie ein Kind. Am Samstag können wir Massen von Männern an Autowaschanlagen, Waschstraßen und Tankstellen bei der Reinigung und Pflege ihres Lieblings beobachten, wobei uns oft ein erstaunlicher Dilettantismus in der Vorgehensweise auffällt.
Es scheint nicht darum zu gehen, das Fahrzeug zu säubern, sondern nur darum, sich damit zu beschäftigen. Die Stimmen mehren sich, die behaupten, es ginge dabei um eine Form der religiösen Betätigung. Ein weiterer Beweis fuer diese Theorie könnte sein, daß immer öfter Männer an solchen Stellen, wo Autos gehäuft anzutreffen sind (Parkplätze, Staus, Reparaturwerkstätten) seltsam rituell anmutende Tänze aufführen: das Fahrzeug wird ein- bis mehrmals langsam, mit häufigen Verneigungen, umkreist und sanft berührt. Kritikerinnen behaupten zwar, diese Handlung stelle lediglich eine Kontrolle des Äußeren des Fahrzeugs, z.B. auf Kratzer oder Beulen dar, aber bei der Häufung dieser Verhaltensweise und dem Eifer, mit dem sie betrieben wird, erscheint diese These zweifelhaft. Fakt ist, wir wissen nicht viel über das Verhältnis Mann/Auto. Ebenso unbekannt ist uns der Zweck der vielen und ausgedehnten Fahrten, die der Mann mit seinem Auto unternimmt.
Da der Mann, wie schon berichtet, fertig zubereitete Nahrung schätzt, ist er zu Mahlzeiten (7 - 10.30, 11.30 - 14.30, 18 - 22.00 Uhr) häufig dort anzutreffen, wo solche angeboten wird. In Restaurants geht er dabei eher selten, häufiger werden Imbißstuben frequentiert. Dabei scheint zu gelten: Je billiger die angebotene Nahrung und je zweifelhafter ihre Qualität, desto lieber. Der Mann ißt nicht gern allein und sucht die Gesellschaft seinesgleichen. Deshalb finden wir Männer am sichersten und rund um die Uhr in der sog. Kneipe, jenem Lebensraum, wo er sich am heimischsten und sichersten fühlt. Eine Kneipe ist ein enger, dämmriger, abgeschlossener Raum mit zumeist verhängten oder sonstwie undurchsichtig gemachten Fenstern, meistens mit verrauchter und abgestandener Atemluft, die zusätzlich geschwängert ist mit Alkoholdunst. Es gibt Tische, Stühle und Bänke in den Ecken, wo der Mann gesellig beisammensitzen kann, Hauptattraktion ist aber die sog. Theke. Sie ist so hoch, daß sich der Mann im Stehen gegen sie lehnen kann, und auf der Oberseite werden die Gläser und Aschenbecher abgestellt. Vor ihr stehen vollkommen überhöhte Hocker, manchmal auch Stühle, auf die sich der Mann setzt.
Vermutlich wird auf diese Weise das männliche Grundbedürfnis nach Größe kompensiert, ohne auf Bequemlichkeit verzichten zu müssen. Hinter der Theke steht der Wirt, Vertrauensperson, Vormund, Psychiater, Finanzberater, Kassierer und Mundschenk in einer Person. Er verabreicht dem Mann die Getränke, hauptsächlich Bier, eine uringelbe, leicht schäumende Flüssigkeit von durchdringendem Geruch. Bier ist das Grundnahrungsmittel des Mannes und wird von ihm gern und in jeder verfügbaren Menge konsumiert. Er deckt damit leicht des Mehrfache seines täglichen Nährstoffbedarfes (-> Fettleibigkeit, sog. Bierbauch), und der darin enthaltene Alkohol verursacht Ausfallerscheinungen, durch die uns der Mann nach Verlassen der Kneipe dann wieder besonders auffällt. Wir werden in der Kneipe nicht gern gesehen und als unerwünschte Eindringlinge empfunden, weshalb sich auch das Verhalten des Mannes in diesem Lebensraum größtenteils unserer Kenntnis entzieht.
Am Wochenende, d.h. am Samstag- und Sonntagnachmittag, können wir den Mann auch in riesigen Gruppen in sog. Fußballstadien aufspüren. Hierin finden Veranstaltungen statt, die sog. Fußballspiele, wo eine geringe Anzahl von Männern (genau 22) unter mitfiebernder und lautstarker Beobachtung aller anderen (ihre Zahl geht leicht in die Tausende) versuchen, einen einzigen, kleinen, leichten Ball, er ist meist schwarz-weiß gefleckt, mit den Füßen zu treten, wobei eine kleine Menge von schwarzgekleideten Männern, die sog. Schiedsrichter, darauf achten, daß der einzelne nicht zu lange am Ball bleibt. Dazu werden zu stark überhöhten Preisen die schon weiter oben besprochenen Lieblingsnahrungsmittel des Mannes, Bier und fettgesottene Esswaren, angeboten und konsumiert. Gelegentlich kommt es zu den sog. Schlägereien, an denen sich alle gern beteiligen.
Es gibt noch eine weitere Stelle, wo wir den Mann wochentags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr finden können: Den Arbeitsplatz. Hier erledigt er Tätigkeiten, die über seinen eigenen Bedarf weit hinausgehen - oder gar nichts damit zu tun haben - und läßt sich dafür bezahlen. Nirgendwo anders lassen sich die männlichen Kasten und Hierarchien so gut unterscheiden als am Arbeitsplatz. Anzugträger arbeiten in Büros oder im Außendienst, was heißt, sie ziehen von Büro zu Büro und schwatzen. Blaumann- und Latzhosenträger arbeiten in Werkhallen oder in der Öffentlichkeit, wo sie den Verkehr lahmlegen, Strom- und Telefonleitungen, manchmal auch Wasser- und Gasrohre unterbrechen, Bier trinken und schwatzen. Ein Sinn ist in den Tätigkeiten der Männer eher selten zu erkennen, ja, manchmal scheint es, als arbeiteten sie, um Arbeit zu erzeugen. In anderen Fällen wiederum versetzt uns ihre Produktivität in Erstaunen, so z.B. in der Fabrikation von Nahrungsmittelprodukten, die zum Sieden in Fett geeignet sind, bei der Herstellung von Bier und bei der Montage von Autos.
3. DER MANN IM HAUS
Obgleich es wenig sinnvoll erscheint, versuchen immer wieder welche von uns, sich einen Mann im Haus zu halten. Hier nun einige Hinweise, die den Umgang mit dem Hausmann erleichtern können: Da der Mann uns ähnelt und sogar in vielerlei Hinsicht zu gleichen scheint, glauben viele, sie könnten mit ihm umgehen wie mit unseresgleichen. Das ist ein Fehler und führt zu großen Ärgernissen. Zu weit besseren Ergebnissen gelangt die Frau, die den Mann von vornherein als etwas grundsätzlich anderes behandelt und nichts voraussetzt. Dann ist der Umgang mit dem Mann nicht mehr schwierig, nur noch ein wenig mühselig.
Verständigung
Der Mann denkt nicht wie wir in Zusammenhängen, sondern in Begriffen. Er faßt Sachverhalte nicht zusammen, um sie zu begreifen, sondern teilt sie in Einzelaspekte auf, um sie in sein Begriffsvermögen einzuordnen. Danach neigt er leicht zu der Ansicht, daß das nichts miteinander zu tun habe, "was natürlich jede Frau, die mit dieser Eigenart unvertraut ist, irritiert, allein schon, weil ja jede Frau weiss, daß alles miteinander zu tun hat". Allein schon deshalb tut sich der Mann mit dem Verstehen längerer, zusammenhängender Sätze schwer, und es ist anzuraten, langsam und deutlich, in kurzen, leicht überschaubaren Sätzen und mit einfachen Worten zu einem Mann zu sprechen. Auch sind Gedankensprünge unbedingt zu vermeiden, und dort, wo sie unvermeidlich sind, mußt du dir die Zeit nehmen, sie geduldig und anschaulich zu erklären. Überhaupt ist Geduld im Umgang mit einem Mann eine der wertvollsten Tugenden. Der Mann ist ein Geschöpf von tiefer Unsicherheit. Ständig stellt er an sich selbst Ansprüche, die er nicht erfüllen kann: stets will er der Größte, Beste, Mächtigste, Reichste; immer will er überlegen sein. Nichts gilt dem Mann mehr als die Meinung anderer über ihn. Aus dieser Haltung resultiert eine Mischung aus Frustration und Unsicherheit, die sich in Aggression äußert. Der Mann ist ständig gestreßt, er streßt sich selbst, leidet an sich selbst. Um unter diesen Umständen länger als ein paar Jahre existieren zu können, bedarf er intensiver Pflege.
Herausgerissen aus der freien Wildbahn, verliert der Mann in dramatischer Weise die Fähigkeit, selbst für seine Bedürfnisse sorgen zu können. Außerdem gilt es, einige Vorbereitungen zu treffen, denn ein Haus ist nicht von vornherein auf die Haltung eines Mannes eingerichtet.
Die Toilette
So wenig, wie du von deiner Katze oder einem Hund erwarten würdest, ordentlich Deine Toilette zu benutzen, so wenig solltest du dies von einem Mann verlangen. Denn ein Mann hockt sich nicht hin, um Wasser zu lassen, er tut dies im Stehen, und das verursacht Spritzer. Für den Mann benötigst du also eine spezielle Toilette, das sog. Urinal. Es ist in allen gutbestückten Sanitärfachgeschäften und Baumärkten erhältlich und wird gemäß Anleitung montiert, direkt an die Wand, etwas höher als eine normale Toilette. Natürlich benötigt es Wasseranschluß, damit der Mann nach Verrichtung spülen kann. Der Platz für das Urinal will sorgsam gewählt werden; besonders empfehlenswert ist ein kleines, zweckmäßigerweise ausgefliestes Gelass von ein bis zwei Quadratmetern mit gut funktionierender Lüftung. Ebenfalls ratsam ist die Anwendung eines kleinen psychologischen Tricks, um den Mann zum sorgfältigen Zielen zu bewegen: Besonders bewährt hat sich das Aufmalen oder Einätzen des Bildes einer kleinen Fliege in den unteren Prallbereich der Urinalrückwand. Durch diese simple Maßnahme kann der Reinigungsaufwand für die Männertoilette oft mehr als halbiert werden! Außerdem sollte hier ein kleines Handwaschbecken montiert werden, damit sich der Mann hinterher die Hände waschen kann. Das tut er nicht automatisch; es gilt, ihn mit liebevoller Geduld dazu abzurichten.
Der Aufenthaltsraum
Um deinen Mann möglichst konfliktfrei zu halten, solltest du ein normal-großes oder sogar größeres Zimmer für ihn bereitstellen, ausgestattet wie folgt: Auf den Fußboden gehört ein durchgehender, strapazierfähiger und dennoch weicher Teppichboden, zweckmäßigerweise fleckenresistent (entweder durch entsprechende Musterung oder Imprägnation). Beachte bei der Farbauswahl, daß der Mann kontrastreiche Muster oder leuchtende Farben selten schätzt. Die Wände sollten abwaschbar tapeziert oder gestrichen sein. Außerdem muß durch eine geeignete Vorrichtung sichergestellt werden, daß frische Außenluft die sicher bald abgestandene Zimmerluft ergänzen kann. Richtige Fenster sind dafür nicht unbedingt nötig; eine einfache Deckenlampe genügt zur Beleuchtung des Raumes. Wichtig ist, daß das Zimmer mit mehreren belastbaren Steckdosen ausgestattet ist. Ebenfalls vorhanden sein sollte eine Heizung, die dem Raum eine behagliche Temperatur verleihen kann.
Wichtigstes Möbelstück im Zimmer des Mannes ist das Sofa, es sollte stabil und weich gepolstert sein und dabei groß genug, um sowohl ein entspanntes Sitzen als auch ausgestrecktes Auf-der-Seite-Liegen zu ermöglichen. Als Bezug empfiehlt sich natürlich ein fleckabweisendes Material; dabei darf das Sofa aber keinesfalls ungemütlich wirken. Passend zu diesem Sofa sollte ein niedriger Couchtisch aufgestellt werden; er muß sicher stehen und groß genug sein, um mehrere Bierflaschen, Schüsseln mit Knabbereien, Zigaretten, Feuerzeug, Aschenbecher, Fernbedienung(en) sowie Zeitschriften, Zeitungen und diversen Abfall gleichzeitig aufnehmen zu können. Dem Sofa gegenüber soll eine Schrankwand aufgebaut werden; in ihr ist das wichtigste Gerät, der Fernseher, untergebracht, und den restlichen Platz benötigt der Mann fuer die Unterbringung und Zur-Schau- Stellung seiner Schätze, denn Männer sind Sammler und horten mit Leidenschaft alles Mögliche. Harmlos sind noch Briefmarken, gebrauchte Bierdeckel und Streichholzmäppchen, schwieriger wird es bei größeren Dingen wie Flugzeugmodellen oder Autoreifen.
Anzuraten ist die Aufstellung eines regelbaren Kühlschrankes, in dem die Biervorräte unterzubringen und gleichzeitig auf niedriger Temperatur zu halten sind (Der Mann nimmt sein Bier nur gekühlt zu sich, wobei es nie zu kalt, aber auch nicht zu warm sein darf). Damit sind die Grundbedürfnisse männlichen Wohnens bereits gestillt. Es gibt jedoch noch weiteres Zubehör: Je nach Neigung Videorecorder, Videokamera, HiFi-Anlage, Photoapparat, Spielcomputer, Fernrohr, diverse Zeitschriften, Uhren mit vielen Einstellmöglichkeiten, Modelleisenbahn - aller möglicher technischer Krimskrams, eben. Die Beschäftigung mit sowas hält Männer bei Laune.
Der Schlafplatz
Da der Mann im Haus zu exponentialer Gewichtszunahme neigt, ist ein Sofa mit Bettfunktion auf Dauer kein ausreichender Schlafplatz für ihn. Hier sollten nicht die Kosten gescheut werden, ein geräumiges Bett mit geeigneter Matratze und gutem Lattenrost anzuschaffen, denn sonst leidet der Mann bald unter Rückenschmerzen, fühlt sich geringschätzig behandelt, wird griesgrämig und unzufrieden. Auch ein wohlgefülltes Kopfkissen und eine weiche Daunendecke sollten bereitgelegt werden, damit dem erholsamen männlichen Schlaf in dieser Hinsicht keine Hindernisse in den Weg gelegt werden. Wo soll das Bett aufgestellt werden? Wenn kein Extra-Raum hierfür bereitgestellt werden kann, was das Empfehlenswerteste wäre, kann eine Unterbringung im Aufenthaltsraum erwogen werden. Dann müßte allerdings allabendlich die Raumtemperatur abgesenkt und ein mindestens 5- minütiges Volllüften des Raumes erfolgen, um den notwendigen Luftaustausch zu gewährleisten.
Keine gute Idee ist die Aufstellung des Bettes in Deinem eigenen Schlafzimmer, denn erstens erzeugen viele Männer während des Schlafes laute Geräusche mit Nase und Rachen, das sog. Schnarchen, das zuweilen nicht einmal einem vorbeidonnernden 12-Tonner in Lautstärke nachsteht, und zum zweiten neigen Männer zur Vereinnahmung, d.h. Du würdest Dir bald in Deinem eigenen Schlafzimmer wie ein Gast oder Eindringling vorkommen. Deshalb ist im Interesse deines guten Schlafes die Unterbringung des Männerbettes in einem anderen Raum auf jeden Fall vorzuziehen. In der Nähe des Bettes sollte eventuell noch eine Truhe oder ein anderes einfaches Möbel aufgestellt werden, worin Kleidung, Unterwäsche und Schuhe für den Mann gelagert werden können. Infolge der geringen Anzahl dieser Teile lohnt die Anschaffung eines richtigen Kleiderschrankes meist nicht.
Es gibt immer wieder Frauen, die die Haltung des Mannes im Haus mit weniger Aufwand versuchen; aber schon nach wenigen Wochen geben diese meist zu, an der falschen Stelle gespart zu haben. Der nicht artgerecht untergebrachte Mann ist ein Hort des Unfriedens im eigenen Haus!! Sind jedoch alle oben genannten Vorkehrungen getroffen, dauert es sicher nicht mehr lange, bis du deinen Mann nahezu knochenlos entspannt in seinem Sofa liegen sehen kannst, die zufrieden blinzelnden Äuglein fest auf die Mattscheibe des Fernsehers geheftet, und nur hin und wieder eine Hand bewegend, um durch die Programme zu zappen, ein Schlückchen Bier zu süffeln oder sich genüßlich zwischen den Beinen zu kratzen.
Der Umgang mit dem Hausmann
Wenn du deinen Mann bekommst, hat er meistens die Obhut seiner Mutter schon vor einiger Zeit verlassen und von dem, was sie ihm beigebracht hat, alles das vergessen, was ihm unbequem oder unverständlich erschien. Er wird also Eigenheiten haben und wahrscheinlich mit erstaunlichem Starrsinn auf ihnen beharren. Es wird zumindest während der ersten Jahre einen guten Teil Deiner Zeit beanspruchen, Deinen Mann haushaltsgerecht zu erziehen. Das Allerwichtigste, was Du Deinem Mann beibringen solltest, ist, welche Räume im Haus ihm zur Verfügung stehen und welche nicht. Denn ein Mann neigt, wie schon gesagt, zur Vereinnahmung, und schon bei geringer Nachlässigkeit im Beharren auf die eigenen Bereiche wirst Du erleben, wie er Dich enteignet. Auch gibt er einmal erobertes Terrain kaum jemals wieder her. Hier genügt es nicht, ihm die Grenzen einmal begreiflich zu machen; es sind ständige und strenge Wiederholungen nötig. Der Mann agiert in dieser Hinsicht wie ein Mischling aus Hund und Katze: Wie ein Hund testet er die Grenzen aus, die du ihm setzt, und wie eine Katze versucht er es immer wieder und in jedem unbeobachteten Moment. Nachlässigkeit führt hier unbedingt zum Desaster!
Wenn Dein Mann in der Nacht in dein Schlafzimmer kommt, solltest du ihn umgehend wieder hinauswerfen und ihm verdeutlichen, daß er hier nichts zu suchen hat, es sei denn, Du bittest ihn persönlich herein. Es soll ihm zwar erlaubt werden, leise zu klopfen oder an der Tür zu scharren, aber wenn er keine Antwort erhält, muß er sich gleich wieder trollen.
Weiterhin solltest du klarmachen, daß Flure Durchgangswege sind und nicht, auch nicht nur jetzt eben, vollgestellt werden dürfen.
Lichtschalter:
Es ist zwar mühsam, aber es lohnt sich, dem Mann beizubringen, daß eingeschaltetes Licht sich nicht von selbst wieder löscht. Gleiches gilt für offene Türen.
Reinlichkeit:
Der Mann ist ausgesprochen bequem, und wenn ihn nichts daran hindert, zieht er täglich genau das wieder an, was am Abend vor dem Bett liegengeblieben ist, auch die Unterwäsche!! Hier erfordert es eine Menge Geduld und Beharrlichkeit, eine Änderung herbeizuführen. Dasselbe gilt für die tägliche körperliche Hygiene. Eventuell wirst du Diskussionen führen müssen über schmutzige Wäsche, die in den Wäschekorb gehört, seiner Meinung nach aber noch mal angezogen werden kann. Laß Dich nicht beirren! Immer, wenn ein Mann nur vage ausdrückt, wann etwas geschehen wird oder sogar nur kann, meint er nie, genauso, wie `jetzt' für ihn die Ewigkeit, also immer ist.
Mach Dir keine Illusionen über die Arbeit, die der Mann im Haus bedeutet! Pflegeleicht sind nur Männer, die zu Gast sind. Ein Hausmann ist ein vollkommener Egomane und will sich Deiner ausschließlichen Aufmerksamkeit und Zuwendung stets sicher sein, auch dann, wenn er verlangt, in Ruhe gelassen zu werden. Jedem anderen Menschen, Tier oder Hobby, dem Du in Versuchung kommen solltest, Zuneigung zuzuwenden, wird er mit hemmungsloser Eifersucht begegnen, denn jede Sekunde, die Du Dich mit etwas anderem beschäftigst, enthältst du ihm vor - so begreift er es jedenfalls in seinem beschränkten Denken. So versteht es sich von selbst, daß in einem Haushalt mit Kindern ein Mann nichts zu suchen hat, schließlich kannst Du Dich nicht zerreissen. Überhaupt soll hier die Empfehlung ausgesprochen werden, mit der Haltung eines Mannes im Haus erst zu beginnen, wenn die Kinder aus dem Haus sind.
Ein Mann ist wie ein riesiger ewiger Säugling und kann die durch den Fortgang der Kinder entstandene Leere ausfüllen, sowohl räumlich (Du brauchst die ehemaligen Kinderzimmer für ihn), als auch was Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung betrifft. Um überhaupt etwas Zeit für Dich zu haben, solltest Du ihn weiter arbeiten lassen - dann ist er wochentags tagsüber aus dem Haus, und von dem Geld, das man ihm bezahlt, kannst Du ihn versorgen. Ebenso solltest Du seinen Hobbys, z.B. Fußballspiele im Stadion ansehen, samstags Autowaschen, abends Kneipenbesuche, keine Steine in den Weg legen. Damit schlägst Du gleich mehrere Fliegen mit derselben Klappe, hast Zeit für Dich, während er sich zumindest zeitweise selbst um sich kümmert. Wenn es Dir dann auch noch gelingt, ihm weiszumachen, Du würdest auch während seiner außerhäuslichen Aktivitäten nur für ihn dasein (aufräumen putzen waschen kochen), steigerst Du sein Wohlbefinden ins Unermeßliche.
Die Ernährung des Hausmannes
Ein Mann verträgt im Grunde genommen die gleichen Nahrungsmittel wie wir, nur schätzt er sie nicht besonders. Er hat eine eigene Ernährungsphilosophie. So glaubt er beispielsweise fest und unverbrüchlich, daß nur Fleisch ihm die Lebenskraft erhält, und zwar je stärker das Tier, von dem es stammt, desto besser. Hellem Fleisch bringt er Mißtrauen entgegen, Fisch ist ihm erst recht suspekt. Geduldet werden Kartoffeln, Reis und Nudeln, alles mit Soße, als Beilagen zum Fleisch, das er am liebsten kross gebraten/in Fett gesotten zu sich nimmt. Grünzeug, d.h. im Grunde genommen sämtliches Gemüse, ist für ihn Viehfutter - Futter für die Tiere, deren Fleisch er essen will. Getreide, insbesondere Müsli, ist Vogelfutter, und der einzige Vogel, den er schätzt, ist das fettriefende halbe Hähnchen aus dem Imbiß.
Es erfordert also einige Tricks, um einen Mann auch nur halbwegs gesund zu ernähren. Bewährt haben sich gefüllte Braten, die nach anfänglichem Zögern doch meist vollständig aufgegessen werden, wenn die Füllung nicht zu gün ist. Hauptsache, sie sind außen schön kross (aber nie zu hart, vertrocknet oder angebrannt!!). Manchmal ist es auch möglich, dem Fleisch einen Überzug aus fein geriebenen Körnern statt einfacher Panade zu geben, aber nicht zu oft, sonst wird er mißtrauisch. Gut sind Hackfleischgerichte, denen sich verhältnismäßig leicht gesündere Zutaten beimengen lassen, ohne daß er es auf Anhieb merkt, oder auch die Unterbringung von Hackfleisch IN Gemüse (z.B. Paprika, Gemüsezwiebeln, Gurken, Artischocken). Ebenso läßt sich mit der Soße eine Menge anfangen. Unerläßlich ist dabei ein großzügiger Umgang mit Gewürzen, damit der Eigengeschmack gesunder Speisen überdeckt wird.
Den Rest besorgt dann schon das von ihm während des Essens getrunkene Bier. Rohkost läßt sich nur über den Umweg durch eine Essigtunke in einen Mann manövrieren, als Mixed Pickles oder ähnliches wird es dann aber oft überraschend widerstandslos genommen, z.B. als Beilage zum Steak. Es ist u.U. den Versuch wert, sein Toastbrot unter den dicken Wurstscheiben gegen das höherwertige Vollkornbrot auszutauschen. Wenn es geröstet wird und harte Krusten vorher entfernt, fällt ihm der Tausch vielleicht nicht einmal auf. Die Abwehr gegen ein vegetarisches Gericht könnte durch das Anbieten eines überbackenen Auflaufes eventuell unterlaufen werden. Wichtig ist, daß die Oberfläche mit viel Käse und Brosamen versehen wird, damit das Ganze fettig und kross wirkt. Ansonsten bleibt nur, Gemüse immer wieder als attraktiv angerichtete Beilage anzubieten. Wird es dann genommen, soll der Mann ausgiebig dafür gelobt werden.
Mann und **
Als Partner für sexuelle Aktivitäten ist der Mann nicht ohne weiteres geeignet, denn ein vollwertiger Sexualpartner sollte gesund sein und in der Lage, uns zu befriedigen. Genau hier hapert es bei Männern aber oft. Sie wollen nämlich ständig, aber dann nur kurz. Vor- und Nachspiel, zärtliches Streicheln, In-den Arm-Nehmen, eine Massage - alles das bekommst du von einem Mann nur, wenn er es für unvermeidlich hält, also wenn er keine andere Möglichkeit sieht, zu seiner eigenen Befriedigung zu kommen. Laß dir von verklärter Propaganda keinen Bären aufbinden! Den für einen Mann und eine Frau gleichermaßen befriedigenden Akt gibt es in aller Regel gar nicht. Normalerweise ist der Mann schon fertig, während du gerade erst warm wirst, und wenn du dann auf deiner Befriedigung bestehst, nervt ihn das. Daraus folgt: Mit einem einzigen Mann kommst du nichts ans Ziel. Andererseits aber will er dann schon wieder, wenn Du vom letzten Mal noch genug hast, und das bedeutet: Der Mann ist Dir zuviel.
Da es keinen Sinn hat, an diesen feststehenden Tatsachen herumzudiskutieren, muß eine andere Lösung her. Die einfachste Formel lautet: Diversifikation. Beispiel: Du hältst Dir einen privaten Mann und kennst zwei weitere Frauen, die das ebenfalls tun. Wenn Du jetzt Lust hast, holst Du Dir die Männer einfach alle drei ins Bett, wo sie nacheinander zum Zuge kommen. Dadurch wird der einzelne Mann nicht überanstrengt, und Du erhältst trotzdem Deine volle Befriedigung. Und wenn dann Deine Freundinnen Lust haben, machen sie es genauso wie du, was zur Folge hat, daß auch die Männer ihren Lustgenuß genau so bekommen, wie sie ihn mögen: kurz, aber oft. (Man nennt diese Lösung auch zweimal drei gleich **.) Weiterer Vorteil: Die Sexualität Eurer Männer steht so unter eurer Kontrolle, und das epedemische Ausbreiten von Geschlechtskrankheiten durch Männer, die zuviel herumkommen, wird vermieden. Wenn Ihr es dann auch noch fertigbringt, den Männern eine solche Absprache zu verheimlichen, erhöht das den Reiz für sie noch: Sie glauben dann nämlich, das sie die Macher sind und fühlen sich mächtig wohl bei der daraus folgenden Heimlichtuerei. Natürlich sind solche Arrangements auch ohne weiteres mit nicht im Haus gehaltenen Männern möglich, und oftmals zeigen sich solche Männer dann auch noch eifriger, erhoffen sie sich doch durch besondere Beflissenheit auf diesem Gebiet eine Aufnahme ins Haus.
Überhaupt wird Dir der nicht im Haus gehaltene Mann immer besser gefallen als ein Hausmann, denn er wird fast jede Anstrengung auf sich nehmen, um Dir zu gefallen. Es geht ihm dabei aber nicht um Dich, sondern um einen Platz in Deinem Haus, was für ihn das Paradies ist. Einmal dort angekommen, würde er natürlich übergangslos zu seiner eigentlichen, egoistischen Lebensweise zurückkehren, aber soweit muß es ja nicht kommen. Solange Du ihm nur nicht die Hoffnung auf den Platz in Deinem Haus nimmst, kannst Du seine Balz auf unbegrenzte Zeit ausdehnen. Sogar mehrere Männer lassen sich gern auf so ein Spiel ein, es bekommt dann eine zusätzliche Tiefe durch die Möglichkeit, die einzelnen Männer gegeneinander auszuspielen. Selbst wenn bereits ein Mann im Haus war, wurde nie beobachtet, daß die anderen Bewerber dies als Hindernis auffassten.
Insgesamt kommen wir zu dem Schluß, daß die Haltung eines Mannes im Haus mehr Arbeit als Freude bereitet und deswegen davon abzuraten ist. Männer und Häuser vertragen sich nicht. Wir können viel mehr Spaß an ihnen haben, wenn wir uns darauf beschränken, sie in der freien Wildbahn zu beobachten, wie sie emsig ihre Autos waschen, verirrt in unseren Supermärkten herumstolpern und voller Eifer um uns balzen!
Verfasst von Dorothea Dorsch
Es ist vergebliche Liebesmüh, beim Küssen die Augen zu schliessen.Früher oder später gehen sie einem doch auf.
