Das arme Schwein...
 
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(@ulliberne)
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HANS EICHEL, Bundesminister der Finanzen

Hans Eichel ist ein armes Schwein. Man behandelt ihn, als sei er Rudolf Scharping, wo er doch in Wirklichkeit der Vorgänger von Roland Koch und der Nachfolger von Oskar Lafontaine ist. Von Eichel kann Schlimmes und nach ihm noch Schlimmeres kommen. Wenn Gerhard Schröder also gescheit ist, darf er Hans Eichel als Finanzminister nicht auswechseln.

Eichel muss auch deswegen bleiben, weil er so wunderbar verwirrt dreinschauen kann. Muss er wieder mal begründen, warum er die Staatsverschuldung erhöht, guckt er einen durch seine Brillengläser so kasselänerisch niedlich an, dass man ihn fast knuddeln möchte, weil er Äuglein macht wie Benny, das Plüscheichhörnchen.

Außerdem gibt es im Kabinett sonst niemanden, dem man so deutlich ansieht, dass er aus dem öffentlichen Dienst, speziell aus dem Lehrerstand, kommt. Damit verkörpert Eichel nahezu idealtypisch jenen großen Teil der Bundestagsabgeordneten, die aus dem Bereich der Exekutive in den lukrativeren Bereich der Legislative übergewechselt sind. Hans Eichel repräsentiert uns alle glänzend: Niemand von uns kann so richtig mit Geld umgehen; in uns allen wohnt ein Lehrer, und wenn wir, zumindest die Männer, mal die Fenster putzen, bekommen wir einen Bandscheibenvorfall.

(kürzlich im Netz irgendwo gefunden)

[Editiert am 18/4/2005 von ulliberne]


ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 18.04.2005 16:38