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Unterhaltsneuberechnung

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(@codex)
Zeigt sich öfters Registriert

Geschrieben : 21.06.2022 09:05

@tacheles Leider noch nicht

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Themenstarter
Kakadu59
(@kakadu59)
Rege dabei Registriert

Geschrieben : 23.06.2022 13:05

Geschrieben von: @cel

Von ihm kannst Du wiederum jetzt die Herausgabe an Dich verlangen.

...verlangen kann man viel. Der Sohn ist allerdings nicht verpflichtet, den Unterhaltstitel herauszugeben...

Gruß Kakadu59
"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)

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(@mirko999)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 23.06.2022 16:10

@kakadu59

Dann braucht der Sohn eine Erziehungsmaßnahme wenn er es nicht freiwillig macht 🥳

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(@tacheles)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 23.06.2022 16:29

Geschrieben von: @mirko999

Dann braucht der Sohn eine Erziehungsmaßnahme wenn er es nicht freiwillig macht 🥳

Das kann auch ohne Stress funktionieren.

https://www.vatersein.de/forum/beitragsnummer/404143/

 

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(@mirko999)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 23.06.2022 20:30

@tacheles

Ich habe nicht vom Streß gesprochen sondern von Erziehungsmaßnahmen

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(@tacheles)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 23.06.2022 23:04

Geschrieben von: @codex

Am 23.09.2020 teilte mir die Beistandschaft mit, dass der vollstreckbare Unterhaltstitel der Kindsmutter übersandt wurde , zur Weitergabe an unseren Sohn.

Da aktuell von Erziehungsmaßnahmen gequakt wird:

  1. Der Beistand vom Jugendamt hat eins hinter die Löffel verdient, weil er einen Titel eine Woche vor Volljährigkeit des Kindes an die Mama gesendet hat.
  2. Und @Mirko999, weil er den Thread nicht wirklich gelesen hat. 
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(@mirko999)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 24.06.2022 09:20

@tacheles

Dann mach dich schon mal warm. Nicht, dass du dir noch eine böse Zerrung holst.

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(@susi64)
(Fast) Eigentumsrechte Registriert

Geschrieben : 24.06.2022 18:27

Geschrieben von: @tacheles

Da aktuell von Erziehungsmaßnahmen gequakt wird:

  1. Der Beistand vom Jugendamt hat eins hinter die Löffel verdient, weil er einen Titel eine Woche vor Volljährigkeit des Kindes an die Mama gesendet hat.

Die Beistandschaft hat völlig korrekt gehandelt. Der Titel steht dem Kind zu, solange das Kind minderjährig ist, wird es vom Betreuungselternteil vertreten. Mit Volljährigkeit des Kindes endet zum einen die Beistandschaft und zum anderen wird das Kind nicht mehr vom Betreuungseltenteil verteten. Dem Kind ist also der Titel zu übergeben.

VG Susi

 

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(@tacheles)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 24.06.2022 19:34

Eine Beistandschaft endet, wenn sie nicht vorher "gekündigt" wird, mit Eintritt der Volljährigkeit des Kindes (§ 1715 BGB). Dann - und nicht schon eine Woche vorher - ist der im Besitz der Beistandschaft (bis Eintritt Volljährigkeit gesetzlicher Vertreter des Kindes) befindliche Titel herauszugeben. Lautet der Titel auf den Namen des Kindes, was bei Jugendamtsurkunden regelmäßig der Fall ist, ist das Kind ab Eintritt der Volljährigkeit "Eigentümer der Sache" und hat einen Herausgabeanspruch (§ 985 BGB). Diesen Anspruch müsste es Dank Jugendamt nun gegen seine eigene Mutter geltend machen, denn die stellt sich bekanntlich quer. Möglicherweise hängt die vollstreckbare Ausfertigung der Urkunde in einem Bilderrahmen an ihrer Schlafzimmerwand. Vollstreckungsbefugt ist sie sowieso nicht mehr (vgl. z.B. OLG Brandenburg, 9 UF 232/18).

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 Cel
(@cel)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 24.06.2022 20:18

Tacheles, mit Verlaub, aber das ist Unfug. Das Jugendamt vertritt das Kind Dir gegenüber. Es muss den Titel zurückgeben, wenn die Beistandschaft endet oder aufgekündigt wird, das ist richtig. Das bedeutet aber nun nicht, dass es den Titel nicht schon vorher zurückgeben k a n n.

Um es zu verdeutlichen Es ist wie beim Steuerberater. Du gibst ihm Deine Belege, er macht für Dich die Erklärung und reicht sie als Dein Vertreter beim Finanzamt ein. Kündigst Du ihm das Mandat, muss er Dir selbstverständlich alle Deine Belege zurückgeben. Er k a n n (und wird) sie Dir aber meistens schon vorher zurückgeben, nämlich dann, wenn er sie nicht mehr braucht.

So ist es auch mit dem Jugendamt: Nachdem Du den letzten Unterhalt vor Volljährigkeit gezahlt hast, hatte das Jugendamt seine Aufgabe erfüllt und hat folglich den Titel zurückgeben, allerdings korrekterweise an die Mutter, die zu dem Zeitpunkt noch die Vertreterin des Kindes war.

Alles richtig gelaufen.

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(@tacheles)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 24.06.2022 20:30

Geschrieben von: @codex

Ich habe mal noch ein Frage: Mein Sohn ist im August 2020 18 geworden und hat im selben Monat eine Ausbildung begonnen.

Hierzu teilte mir die Beistandschaft am 17.08.2020 mit, dass kein Elternteil derzeit zur Zahlung von Barunterhalt herangezogen werden kann. (Sohn kann durch Ausbildungsgehalt sein Lebensunterhalt allein bestreiten)

Am 23.09.2020 teilte mir die Beistandschaft mit, dass der vollstreckbare Unterhaltstitel der Kindsmutter übersandt wurde , zur Weitergabe an unseren Sohn.

Da bereits am 17.08.2020 keine Unterhaltspflicht mehr bestand, hätte hier nicht die Beistandschaft den Titel mir Herausgeben müssen?

 

@codex

Ich möchte hier bzgl. des Schreibens vom 17.8.2020 nachhaken. Der Sohn war am 17.8.2020 noch nicht volljährig? Was steht denn zum Barunterhalt wortwörtlich darin? Ein Verzicht auf die Rechte aus dem Titel lässt sich daraus nicht ableiten?

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(@tacheles)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 25.06.2022 11:08

Geschrieben von: @cel

Gläubiger ist aber Dein Sohn, nicht die Beistandsschaft. Die Beistandsschaft konnte den Titel nicht in seiner Vertretung herausgeben, da sie ihn ab seinem 18. Geburtstag nicht mehr vertreten hat. Also war sie verpflichtet, den Titel dem Sohn zukommen zu lassen. Von ihm kannst Du wiederum jetzt die Herausgabe an Dich verlangen.

Das sehe ich auch so. 😆 

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(@codex)
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Geschrieben : 04.07.2022 10:06

Hallo,

vielen lieben Dank für Eure ganze Kommentare, ich möchte euch mal zum aktuellen Stand informieren.

Meine Tochter hat nun ab 01.10. einen Ausbildungsplatz. Vertrag wird diese oder nächste Woche unterschrieben. Verdienst ca. 1100 €. Das Jugendamt wird im August den Ausbildungsvertrag bei der KM anfordern und dann Neuberechnung durchführen. Morgen oder Donnerstag je nach Öffnungszeiten des Jugendamtes werde ich Titel anpassen lassen. (Großartig rum handeln werde ich nicht mehr, werde die 423,50 monatlich akzeptieren. Da mein Einkommen inzwischen auch höher als 1614 Euro monatlich ist....)

Rückgabe Unterhaltstitel Sohn, später Tochter werde ich mal durch Anwalt klären lassen. (Durch meine Gewerkschaft ist soweit ich weiß Beratungsrechtschutz (auch Familienrecht) gegeben) 

Kurze Frage noch: Durch den Kinderbonus den die KM für Tochter erhält kann ich ja 50 Euro Unterhalt abziehen. Eigentlich im Juliunterhalt, da dieser bereits gezahlt ist und das Kindergeld der KM ja auch erst im Laufe des Julis zugeht, kann ich diese 50 Euro noch im Augustunterhalt abziehen?

Kleine lustige Geschichte noch: Letzten Freitag war feierliche Zeugnisübergabe und Abschlussfeier meiner Tochter. Die KM nahm nicht teil, weil sie nicht auf mich treffen wollte 🙂

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Themenstarter
(@ruffys)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 04.07.2022 10:11

Abziehen darfst das normal nich mehr, einige scheinen kein Geld zu brauchen wenns nicht rechtzeitig angepasst wurde 😉 

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(@codex)
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Geschrieben : 04.07.2022 10:26

@ruffys Das Problem ist ganz einfach, dass ich diesen Fakt, dass man als Unterhaltzahlender 50 Euro abziehen darf, einfach bis 02.07. nicht wusste. Das erzählt dir ja keiner. Hab dies auch nur durch Zufall mitbekommen. 

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Themenstarter
(@susi64)
(Fast) Eigentumsrechte Registriert

Geschrieben : 04.07.2022 10:47

Hallo,

wenn Deine Tochter ab 1.10.22 einen derartig gut bezahlten Ausbildungsplatz hat, dann würde ich jetzt einfach entsprechend zahlen und keinen Titel erstellen lassen. Den Titel abzuändern macht viel mehr Probleme.

VG Susi

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(@tacheles)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 04.07.2022 11:10

Geschrieben von: @codex

Rückgabe Unterhaltstitel Sohn, später Tochter werde ich mal durch Anwalt klären lassen. (Durch meine Gewerkschaft ist soweit ich weiß Beratungsrechtschutz (auch Familienrecht) gegeben)

Nur sehr wenige Rechtsschutzversicherungen bieten Unterhaltsrechtsschutz. Soweit ich weiß, macht ARAG das schon seit vielen Jahren. Lässt sich das aber auch gut bezahlen. Und hat lange Wartezeiten... Aber einen Beratungsrechtsschutz in Unterhaltssachen bieten wohl alle seriösen Rechtsschutzversicherer. Dann darf man mal kostenlos mit einem Anwalt quatschen. Die Leistungen finden sich in den Bedingungen. 

Aber dass Gewerkschaften das nun auch im Angebot haben, ist mir neu. Mal im Kleingedruckten nachgelesen? 

Für die Forendiskussion ist aber auch interessant, wie Junior auf deinen Vorschlag reagiert hat. 

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(@tacheles)
Schon was gesagt Registriert

Geschrieben : 04.07.2022 11:14

Geschrieben von: @codex

Das erzählt dir ja keiner. Hab dies auch nur durch Zufall mitbekommen. 

Vielleicht ab und zu mal ins Forum schauen? 😜 

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(@codex)
Zeigt sich öfters Registriert

Geschrieben : 04.07.2022 11:43

@tacheles Ja da hast du recht. Hatte aber so viel Stress momentan. Arbeit (Zugbegleiter, derzeit 9 Euro Ticket ist die Hölle) und Abschlussfeier Tochter. Naja wenn Tochter die 50 Euro als Taschengeld bekommt, bin ich auch zufrieden... 

 

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Themenstarter
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