Alkoholvorwurf
 
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Alkoholvorwurf

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(@ruffys)
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Geschrieben : 13.06.2022 20:57

Da du ja nicht zum FamG willst bleibt dir nichts anderes übrig als es hinzunehmen. Vielleicht mit dem Vorschlag das ihr euch nach 4 Wochen hinsetzt und neu verhandelt. Wichtig ist das du erstmal wieder regelmäßig Kontakt zum Kind hast fals du doch noch zum Gericht gehen willst.

Dein Kind ist in einem Alter wo es sich auch nach 8 Wochen (sofern vorher regelmäßiger Kontakt bestand) noch riesig auf papa freut da Manipulationen kaum bis keine Auswirkungen zeigen, das geht erst mit ca. 4 los. 

 

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(@luc-reif)
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Geschrieben : 14.06.2022 00:41

Geschrieben von: @patenthalse

Das einzige was mich - erstmal, kreidefressend -, noch stört, ist dass die KM diese Vereinbarung "für mindestens sechs Monate" so festhalten will, "damit Ruhe einkehrt"... Das sei ihre Bedingung zur Zustimmung. 

Mh. Du hast dich für diesen Weg entschieden...jetzt solltest du da auch "konsequent" sein.

Heißt: du hast beschlossen, dich auf die KM einzulassen --> lass' dich ein! --> nimm' ihr Angebot an --> arbeite damit weiter

 

Du verlässt dich doch nach eigenen Angaben darauf bzw. hast den Weg, daran zu glauben, doch bewusst gewählt?

Ruffys meint denke ich das Gleiche.

Also, Konsequenz bedeutet in diesem Fall: glaube an die KM und ihre Nöte und ihren guten Willen. Glaube deshalb auch daran, dass sie den Umgang schnell und freiwillig ausweiten wird, weil es ihr 1.) wichtig ist (sie beginnt, das "große Ganze" zu sehen) und 2.) Not erfinderisch macht (sie hält dich plötzlich für einen besseren Vater, weil es eben einfacher ist, als keinen Vater zu haben, der einem was abnimmt).

Versteh' das nicht falsch, kein Urteil. Nur ein Hinweis: du hast diese "Vertrauensentscheidung" getroffen - sei damit dann eben auch konsequent

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(@kasawumbu)
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Geschrieben : 14.06.2022 11:38

Hallo und guten Tag

ich möchte hier mal eine Lanze für patenthalse brechen. Wenn er der Meinung ist im Moment etwas bewegen zu können dann soll er bitte alles dazu versuchen. Die Option auf das Gericht geht ja nicht verloren. Wenn Schnauze voll dann aber mit dem großen Werkzeugkasten drangehen.

Viele Grüße

 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen von kasawumbu
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(@patenthalse)
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Geschrieben : 14.06.2022 15:10

Geschrieben von: @ruffys

Vielleicht mit dem Vorschlag das ihr euch nach 4 Wochen hinsetzt und neu verhandelt. Wichtig ist das du erstmal wieder regelmäßig Kontakt zum Kind hast fals du doch noch zum Gericht gehen willst.

Moin,

Ich habe sie jetzt freundlich gefragt, da sie selbst ja von Stufenplan redet, ob es ihr bzw uns als Eltern möglich wäre, einen solchen gemeinsam zu entwickeln, der zB. mit der ersten Übernachtung des Kindes bei mir in 6 Monaten abschließt. Noch nichts gehört, KM ist aber sonst gut drauf und hat großes tägliches Kommunikationsbedürfnis mit mir (über alles, was nicht Regelwerk Umgang betrifft). Ich sehe das als gutes, freundliches Zeichen.

 

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Themenstarter
(@patenthalse)
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Geschrieben : 14.06.2022 15:15

Geschrieben von: @luc-reif

Heißt: du hast beschlossen, dich auf die KM einzulassen --> lass' dich ein! --> nimm' ihr Angebot an --> arbeite damit weiter

Moin Luc,

Mach ich auch. Ich lehne ihren Vorschlag ja nicht ab oder zetere herum. Ich nehme ihn an, sehe das Kind voraussichtlich jede Woche für 2-3 Stunden, möchte aber behutsam bereits vorfühlen, ob mit der KM eine Erweiterung innerhalb des nächsten halben Jahres machbar ist. Weil, wenn da jetzt schon direkt von der KM Veto kommt, auf keinen Fall, absolut null nada niemals, unter keinen denkbaren Umständen, dann macht man das zwar so freundlich weiter, weiß aber, dass die Wahrscheinlichkeit einer baldigen gerichtlichen Episode soeben gestiegen ist.

Meßfühler.

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Themenstarter
(@patenthalse)
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Geschrieben : 14.06.2022 15:21

Geschrieben von: @kasawumbu

Wenn Schnauze voll dann aber mit dem großen Werkzeugkasten drangehen.

Moin Kasawumbu, 

Danke.

Wenn Gericht dann aus allen Rohren. 

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Themenstarter
(@luc-reif)
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Geschrieben : 14.06.2022 15:30

Geschrieben von: @patenthalse

Ich nehme ihn an, sehe das Kind voraussichtlich jede Woche für 2-3 Stunden, möchte aber behutsam bereits vorfühlen, ob mit der KM eine Erweiterung innerhalb des nächsten halben Jahres machbar ist.

Sprich's halt einmal an - und wenn da nix kommt, reg' dich nicht auf und sprich's auch nicht nochmal an. Das meinte ich mit "du hast beschlossen, die Vertrauensschiene zu fahren". Streite dann nicht, sondern vertraue auf die 'Vernunft' der KM. Denn wenn sie vernünftig ist, wird sie sich irgendwann selbst entlasten wollen und eben das 'große Ganze' sehen. Dann hast du deine Kinder plötzlich mehr als dir lieb ist 😀

Geschrieben von: @patenthalse

Weil, wenn da jetzt schon direkt von der KM Veto kommt, auf keinen Fall, absolut null nada niemals, unter keinen denkbaren Umständen, dann macht man das zwar so freundlich weiter, weiß aber, dass die Wahrscheinlichkeit einer baldigen gerichtlichen Episode soeben gestiegen ist.

Das weißt du nicht. Stimmungen (von Frauen) ändern sich zwar plötzlich, aber nicht so schnell. Ich würde mir über sowas jetzt keine Gedanken machen.

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(@patenthalse)
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Geschrieben : 19.06.2022 12:24

Update:

Vorgestern war Umgang geplant - nach ihrem Modell - 2 bis 3 Stunden nachmittags. Es gab Verkehrschaos, daher ordentlich Verzögerung auf der Hinfahrt. KM und Kind waren eh unterwegs, länger als geplant. Frage Abbruch und neuen Termin morgen. Also hin und her getextet, und KM bietet an, dass ich auf der Couch schlafen kann und dann halt morgen Papazeit, anstatt endlose Hin- und Herfahrerei. Mit dem Gedanken an den auch hier erwähnten möglichen Stress zögere ich, stimme dann aber zu. 

Frühabends Treffen im Restaurant, alles sehr natürlich und friedlich, mit Kind gespielt, das Kind abends noch endlos wach, da aufregender Tag und Papa da. Waren bestimmt 4 Stunden. Ansonsten alles total problemlos, KM hat mir sehr nett das Bett gemacht usw. Nächster Tag nach dem Aufwachen und Rumalbern dann 2 Stunden Spielplatz, viel Freude, dann Kind abgegeben und Abreise. Zeit mit Kind: 4+3 Stunden an 2 Tagen.

Keine Vorkommnisse!

KM insinuiert, dass man das - die Übernachtung - ja öfter so machen könne, da verlässlicher, planbarer, man nicht alles auf einen Tag setzt.

Also ich bin ganz positiv überrascht. Von mir aus gerne weiter so!

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Themenstarter
(@luc-reif)
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Geschrieben : 21.06.2022 12:31

@patenthalse 

Du lädst uns dann aber zur Hochzeit ein? 😉

Nein, ohne Witz: hört sich doch gut an.

Pass halt auf, die KM will mit Sicherheit "noch was" von dir. Ist meiner Meinung nach ein Balanceakt, sich darauf nicht einzulassen ohne gleichzeitig ihren Zorn erneut heraufzubeschwören. Musst du jonglieren. Oder die halt drauf einlassen 😉

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(@patenthalse)
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Geschrieben : 21.06.2022 13:25

Geschrieben von: @luc-reif

Du lädst uns dann aber zur Hochzeit ein?

Haha, ja klar! Das fehlt mir nämlich noch in meiner nicht grade kleinen Sammlung vermeidbarer Fehler.

Pass halt auf, die KM will mit Sicherheit "noch was" von dir. Ist meiner Meinung nach ein Balanceakt, sich darauf nicht einzulassen ohne gleichzeitig ihren Zorn erneut heraufzubeschwören

Oh bestimmt. Als mehr als eine Schönwetterphase sehe ich das hier nicht. Dafür kenne ich die KM zu gut. Die nächsten Wolken werden mit der bereits beschriebenen Umbuchung von Schwarzgeld auf offiziellen KU aufziehen. Weiterhin wird es sicherlich mittelfristig Konflikte wegen Lebensmodellen, Erziehungsstilen und dem typischen Verantwortungs-Schiebespielchen geben, a.k.a. die KM hat immer recht; wer das nicht akzeptiert, sieht das Kind nicht.

Aber trotzdem alles besser als schlichte, umfassende Umgangsverweigerung.

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Themenstarter
(@patenthalse)
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Geschrieben : 26.06.2022 13:09

Nächstes Wochenende. 

Erfreulicherweise verlief es genau so spannungsarm oder -frei wie das vorherige. Same procedure: Freitag mittag hin, das Kindlein von der Kita abgeholt, dann zwei Stunden Spielzeit, dann wegen Bruthitze zu der KM nach Hause (die war noch nicht da, kam dann aber), dann alle gemeinsam zum Pizzaessen raus. Dann wieder zurück, noch allerlei Alberei, Kind spät ins Bett, ich draußen noch ein Bier getrunken... Auf dem Sofa geschlafen.

Samstag ähnlich, Aufstehen, fertigmachen, Kind und ich auf den Spielplatz, später mit KM Frühstücks-Terrassen-Café, dann ab zum Bahnhof. Freitag 8 Stunden, Samstag 4 Stunden. 

So kann das weiter laufen... (Ja, wird es nicht, ich weiß).

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Themenstarter
(@wasserfee)
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Geschrieben : 26.06.2022 14:20

Moin,

freut mich für euch.

Aber NIEMALS hätte ich an deiner Stelle in Gegenwart der Ex Alkohol getrunken.

Nicht mal ein Bier.

 

WF

 

nicht mein Zoo
nicht meine Affen

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Mirko999 gefällt
(@mirko999)
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Geschrieben : 26.06.2022 14:35

@wasserfee

Antwort kommt noch 😉😉😉

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(@luc-reif)
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Geschrieben : 26.06.2022 18:27

Geschrieben von: @patenthalse

Freitag 8 Stunden, Samstag 4 Stunden. 

Dokumentierst du das eigentlich auch irgendwie? Und zwar gerichtsfest?

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(@ruffys)
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Geschrieben : 26.06.2022 20:54

Geschrieben von: @patenthalse
 
 Freitag 8 Stunden, Samstag 4 Stunden. 

So kann das weiter laufen... (Ja, wird es nicht, ich weiß).

Nicht das da bald kind nummer 3 unterwegs ist 😉 Aber besser als kein kontakt.

Hast du das Frühstück umsonst bekommen bzw Pizzeria getrennte Rechnung?

Mein Bruder geht einen ähnlichen Weg mit Übernachtung bei ex (aber ohne schwarzgeld zahlung). Um seine Verpflegung muss er sich selbst kümmern. Das geht mittlerweile ca 2 Jahre so, davor auch mal umgangs Boykott. Da ers kind ca 4J. nicht mitnehmen darf hab ich meine Nichte noch nie gesehen. Mehr als ein/zweimal JA hat er nicht gemacht.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Woche 2 mal von Ruffys
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(@patenthalse)
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Geschrieben : 27.06.2022 01:44

Geschrieben von: @wasserfee

Aber NIEMALS hätte ich an deiner Stelle in Gegenwart der Ex Alkohol getrunken.

Nicht mal ein Bier.

Ja. Verstehe. Aber es hat mich irgendwie auch geritten -- vielleicht ist es ein bisschen irre in meiner Situation, aber ich finde halt, dass "wenn man nichts zu verbergen hat", also Alkoholismus, man auch Normalität leben kann und sollte, eben besagtes Bier. Aus irgendeinem Grund finde ich dieses eine Bier stärker als überhaupt keinen Alkohol anzurühren; mir käme das so demonstrativ und unnötig hörig vor, eben als ob man jetzt aufgrund der falschen Anschuldigungen der KM sich irgendwie vorauseilend anbiedern, irgendwie demonstrieren muss, dass man ein extra guter Junge ist, und damit indirekt diese Anschuldigungen noch bestätigt.

Sicher hast du Recht, wenn man auf Nummer sicher gehen und jegliche Angriffsfläche vermeiden will, sollte man sowas unterlassen. 

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Themenstarter
(@patenthalse)
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Geschrieben : 27.06.2022 01:47

Geschrieben von: @luc-reif
Geschrieben von: @patenthalse

Freitag 8 Stunden, Samstag 4 Stunden. 

Dokumentierst du das eigentlich auch irgendwie? Und zwar gerichtsfest?

Irgendwie schon: Notiz in einem Tagebuch, Bahntickets, Nachrichten mit Zeitstempel. Weiß nicht genau, was es für Gerichtsfestigkeit braucht. Aber es ist schon für Dritte nachvollziehbar was an diesen Tagen passiert, wenn nötig.

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(@patenthalse)
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Geschrieben : 27.06.2022 02:04

Geschrieben von: @ruffys

Nicht das da bald kind nummer 3 unterwegs ist 😉 Aber besser als kein kontakt.

Hast du das Frühstück umsonst bekommen bzw Pizzeria getrennte Rechnung?

Tatsächlich ist meine vordringliche Sorge, dass sich durch die Übernachtungen bei der KM und die sich daraus ergebenden Normalität im Umgang mit ihr, ihrerseits die Beziehungshoffnung wieder verstärkt, und die Enttäuschung dieser wiederum zur nächsten Runde Umgangs-/Rachekrieg führt. Ich sehe das als großes Problempotential.

Bezüglich Essen und Rechnungen: ich habe die KM in beiden Fällen eingeladen, einmal weil's einfach mein Wunsch war, aber auch so ein bisschen als "Bezahlung" für die Übernachtung, und weiterhin weil ich das Theater und Diskussionen über getrennte Rechnungen nicht wollte, "wir können kaum was zu essen kaufen, ich hab noch 15€ auf dem Konto für den Rest des Monats, der feine Herr reist mit dem ICE, und will jetzt getrennte Rechnungen?"

Ich denke es wäre möglich gewesen, aber irgendwie hätte das so einen knauserigen Vibe gehabt, unsympathisch, unnötig. Sie hat sich übrigens auch durchaus und mehrfach für die Einladung bedankt. Hätte sie das nicht, gäb's das nächstes Mal nicht mehr.

Bezüglich Kind mitnehmen: das frage ich mich auch. Wie man das am besten angeht. Vor der Geburt von Kind #2 nicht, das sehe ich ein. In einem Hotel o.ä. als Probe ist auch Unsinn, sie soll sich ja an mein Zuhause gewöhnen. Wann also ist der richtige Zeitpunkt, das Kind mitzunehmen... 

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(@luc-reif)
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Geschrieben : 27.06.2022 07:14

Geschrieben von: @patenthalse

Bezüglich Kind mitnehmen: das frage ich mich auch. Wie man das am besten angeht. Vor der Geburt von Kind #2 nicht, das sehe ich ein. In einem Hotel o.ä. als Probe ist auch Unsinn, sie soll sich ja an mein Zuhause gewöhnen. Wann also ist der richtige Zeitpunkt, das Kind mitzunehmen... 

Das hier ist natürlich direkt damit

Geschrieben von: @patenthalse

Tatsächlich ist meine vordringliche Sorge, dass sich durch die Übernachtungen bei der KM und die sich daraus ergebenden Normalität im Umgang mit ihr, ihrerseits die Beziehungshoffnung wieder verstärkt,

verbunden.

Ferndiagnosen verbieten sich natürlich immer und ich bin auch kein Psychologe.

Aber das ist alles ein so alter Hut, dass es mich wundern würde, wenn es anders wäre:

Die KM kann so lange hoffen, wie du regelmäßig bei ihr antanzt. Und sei es die unbewusste Hoffnung, dass aus dem einen Bier mal 3-5 werden, du deine guten Vorsätze über Bord wirfst und zuletzt nach einer heißen Nacht in ihren Armen aufwachst.

Machst du das jemals, hast du vermutlich ein Problem, wenn du ihr dann sagst "du Schatz, so war das nun auch wieder nicht gemeint". Kommt eine andere Frau, hast du vermutlich ein Problem. Aber passt schon: ihre Venusfliegenfallentaktik sollte für dich eben Anlass sein, regelmäßigen Umgang und das besagte "gute Verhältnis" einzustielen.

Mach halt auch irgendwann mal ein paar Fotos von euch Dreien/Vieren: glückliche, gute, unbeschwerte Zeit usw.

Und kommuniziere du immer nur übers Kind - kein privater Austausch. Höflich, nett, inhaltlich klar abgegrenzt.

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(@patenthalse)
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Geschrieben : 27.06.2022 13:01

Geschrieben von: @luc-reif

Die KM kann so lange hoffen, wie du regelmäßig bei ihr antanzt. Und sei es die unbewusste Hoffnung, dass aus dem einen Bier mal 3-5 werden, du deine guten Vorsätze über Bord wirfst und zuletzt nach einer heißen Nacht in ihren Armen aufwachst.

Ja, wie gesagt sehr unwahrscheinlich bis ausgeschlossen; wenn überhaupt, dann nur unter der Prämisse völliger Rückabwicklung der Trennung usw. Das will ich aber (natürlich) nicht.

Daher sehe ich nicht die Gefahr von zu viel Bier einer- und/oder spontanen sexuellen Eskapaden andererseits, allerdings die Gefahr von gefühltem "Gewohnheitsrecht" seitens der KM, dass wenn man da ja schon ist, sich aufhält, da schläft, Sachen miteinander macht, natürlich kindsbezogen, aber dennoch: dass das eine Art von gemeinsamer Normalität etabliert, die einfach als Voraussetzung gesehen wird, deren Ausweitung betrieben wird, solange bis eine beziehungsähnliche Situation wiederhergestellt ist oder ich die Reißleine ziehe, und beim folgenden Zusammenbruch dieser Normalität neuerlich Umgangsverweigerung als Strafe betrieben wird.

Daher muss ich mir hinter die Löffel schreiben, dass das nicht weiter ausufern darf. Es ist nun aber so, dass die Situation mit dem Neugeborenen auch erstmal eher mehr Kontakt und Zeit zusammen erfordern wird. Das ist ein gewisses Dilemma. 

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