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vatersein.de - Forum 21. Mai 2019, 09:15:20 *
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Autor Thema: Vater ohne Sorgerecht, uneheliches Kind, ein positiver Geschichtsverlauf  (Gelesen 8073 mal)
mwadmin
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 48



WWW
« am: 03. April 2006, 18:28:39 »

Hallo,

Meine Erfahrungen in Sachen Umgangsrecht möchte ich hier kurz
für das Wohl anderer Väter schildern. Die Tatsache, dass meine Ex
eine Borderlinerin ist und die damit verbundenen Schwierigkeiten in der
Beziehung und auch nach der Trennung, werde ich vernachlässigen, um
nicht zu sehr von den Kernaussagen abzuweichen.

Seit nunmehr knapp zwei Jahren lebe ich getrennt von meiner
damaligen Lebensgefährtin und Kind. Das Kind ist unehelich und mehr
oder weniger ungewollt entstanden. Soweit meine Nachforschungen
ergeben haben, kommt dies ziemlich oft in unserer Gesellschaft vor.
Ebenso lange, nämlich zwei Jahre, habe ich mit der Frau und Kind unter
einem Dach zusammen gelebt.

Die Trennung kam für mich überraschend, war aber bereits, so sich
herausstellte, über einen Zeitraum von 4-6 Monaten durch meine Ex
geplant. Anzeichen für ihr "Abspringen" gab es während der Beziehung,
eindeutiger wurde die Sachlage aber erst nach vollzogenem Auszug.

Von Knall auf Fall hatte die Frau ca. 250 km Luftlinie zwischen sich
und unserem Sohn, sowie mir gebracht. Zu dem Zeitpunkt der Trennung
hatte ich kurz vorher meinen Job verloren, sodass ich ohne Mobiltät
und gewohnter Sicherheit, in einer viel zu großen und teuren, nunmehr
familienleeren Wohnung saß und mir den Kopf zermarterte, was denn
zutun sei. Ich ging also zu einer RechtsanwältIN, um mich beraten zu
lassen und ließ mich auch von ihr in den bevorstehenden Streitigkeiten
vertreten. Neben der Tatsache, daß ich Tag und Nacht das Internet nach
Lösungen oder wenigstens Ansätzen durchsuchte, wie ich sicherstellen
könnte, mein Kind nicht zu verlieren, suchte ich "realen" Kontakt zu
allerlei Menschen, um ihnen meinen Fall zu schildern.

Genau dies war für mich die Lösung, den Absturz in die emotionale
Tiefe meiner Seele zu überstehen. Reden und Erzählen und somit
irgendwie zu verstehen, oder sich einzubilden verstanden zu haben. Ist
eigentlich egal für mich gewesen, denn es geht darum ein wenig Würde,
Selbstachtung zu behalten und neues Selbstbewusstsein aufzubauen.

Die Gegenpartei stützte sich, wegen zwei Jahren des Zusammenlebens, in
ihrer Strategie darauf, dass wir in eheähnlichen Verhältnissen gelebt
hätten und ich daher entsprechend für die Mutter finanziell zu sorgen
hätte. Die Frau hatte mir während der Beziehung das Sorgerecht
versprochen, wir hatten es aber nie umgesetzt, sodass erste
Annährungsversuche meiner Rechtsanwältin sich darauf beliefen, dass
gemeinsame Sorgerecht einzufordern, ebenso darauf, dass die
finanzielle Situation meiner Ex nicht geklärt sei und sie
entsprechende Beweise vorlegen sollte. Ich zahlte über einen Zeitraum
von vier Monaten hinweg ca. 730 Euro Mutterunterhalt und ca. 230 Euro
Kindunterhalt, obschon ich lediglich Arbeitslosengeld erhielt. Man
nahm aber zur Berechnung den Verdienst der letzten 12 Monate als
Grundlage.

Die Situation war bereits nach drei Monaten der Trennung für mich
unerträglich, weil ich den Aufenthaltsort meiner Ex nicht kannte, auch
heute (nach zwei Jahren) nicht genau kenne, sodass ich meiner
Rechtsanwältin das Mandat kündigte und lieber selbst die Zügel in die
Hand nahm. Ich dachte mir, dass das, was meine Anwältin für mich in
drei Monaten erreicht hat, nämlich NICHTS, ich selber ebenso gut
erreichen könnte. Zu dieser Entscheidung wurde ich vor allem auch
deshalb getrieben, weil mir viel zu viel Zeit ohne Neuerungen in den
Streitigkeiten verging. Rechtsanwälte sind im Urlaub oder auf
Seminaren, in dieser Zeit arbeiten sie nicht für mich. Damit kam ich
nicht klar, weil ich mein Kind sehen wollte.

Strategien:
Mir war ja inzwischen klar, was die Gegenpartei wollte. Zeit gewinnen,
sicherstellen, dass ich keinen Umgang mit meinem Kind habe und dabei
noch möglichst viel Geld aus mir rausholen. Die Strategie ging bisher
auf.

Meine Strategie sah bisher so aus, dass ich zahlen wollte, aber das
Versprechen meiner Ex auf gemeinsames Sorgerecht und baldigen Umgang
auch einforderte. Diese Strategie ging NICHT auf.

ICH ÄNDERTE ALSO MEINE STRATEGIE (OHNE RECHTSBEISTAND):
Zunächst teilte ich der Gegenpartei, also dem Rechtsbeistand meiner Ex
mit, dass sie bitte unterlassen möchte, in ihren Schreiben darauf
hinzuweisen, was für das Kind gut ist und was nicht, denn ich als
Vater weiß das besser als sie. Ferner teilte ich mit, dass ich
sukzessive, in den nächsten zwei Monaten, den Mutterunterhalt kürze,
wenn ich nicht über die finanzielle Sachlage meiner Ex in Kenntnis
gesetzt werde, denn ich hatte schließlich meine letzten 12
Monatsgehälter belegt. Hinzu kam, dass mir ein Dokument in die Hände
fiel, was aufzeigte, dass meine Ex bereits seit knapp 10 Jahren
verheiratet(!) war, ein Trennungsdokument lag nicht vor.

Letzterem Wunsch nach Aufklärung der finanziellen Lage, kam die
Gegenpartei bis heute nicht nach, sodass ich nach fünf
Trennungsmonaten einfach(!) keinen Mutterunterhalt mehr zahlte.
Mir war inzwischen mehr als klar geworden, dass das gemeinsame
Sorgerecht natürlich NIE durch meine Ex angestrebt wurde, sodass ich
mich voll und ganz auf das Umgangsrecht konzentrierte.

Flankierende Maßnahmen:
Flankierend, um mich abzusichern, nahm ich sämtliches Barvermögen von
den Konten und suchte mir einen Job, wo ich 1000 Euro netto verdiente.
Ich hatte mir inzwischen eine Wohnung besorgt, die 400 Euro warm
kostet. Die habe ich auch heute noch und hab's mir dort gemütlich
gemacht. Aus 80 qm (4 Zimmer) wurden 50qm, ein Zimmer, Bad und
Einbauküche ;-)

Ich hatte nunmehr also auch rechtlich für klare Verhältnisse gesorgt,
was meine finanzielle Seite und auch ansonsten meine allgemeine Lage
von mir verlangte. Ein lieber, netter Vater, den Absturz realisiert,
der nunmehr versuchte, das Beste daraus zu machen.

Ich nahm also Kontakt zu Sozialämter und Jugendämtern in dem Wohnort
(eine Großstadt) auf, in dem sich meine Ex niedergelassen hatte und
teilte dort schriftlich mit, auch in Form von Kopien aus Dokumenten
meiner Ex, was Sachstand ist. Ich wurde somit zu persönlichen
Vorsprachen eingeladen und machte, UNTER EHRLICHEN TRÄNEN (warum
unterdrücken? nur weil wir Männer sind?) klar, wie sehr ich mein Kind
vermisse.

Inzwischen hatte die Gegenpartei Wind von meiner neuen Strategie
bekommen, ich hatte aber bereits verstanden, dass es NUR EIN FRAGE DER
ZEIT ist, bis ich mein Kind wiedersehen darf. Ich hatte bereits sechs
Monate der Hölle hinter mir, warum nun also aufgeben, weitermachen war
die einzig logische Folgerung. Die Gegenpartei erreichte ohne
Befragung meiner Person bei Gericht das Urteil, dass ich keinen
Kontakt mehr zu meiner Ex aufnehmen darf, nicht telefonisch nicht per
Mail, auf gar keinem Weg. Gründe die vorgelegt wurden, um dieses
Urteil zu erreichen, wurden frei erfunden. Ich hätte meine Ex
psychologisch während der Beziehung und auch nach der Beziehung
mißhandelt. Nicht vergessen, meine Ex hat schriftlich, dass sie
Borderlinerin ist. Mir war also klar, woher diese Lügen und die Idee
dazu kam.

Ich erstellte eine 5cm dicke Akte und schickte diese nebst Einspruch an
das Gericht. Wieder eine Einladung zum Gericht. Der Termin dauerte 5
Minuten, das Urteil wurde aufgehoben, die Kosten von 3000 Euro trägt
Vater Staat. So läuft das hier in "f*****" Germany. Die Obrigkeit
weiß sich zu bereichern. Auch das war mir inzwischen klar, aber mehr
als egal, denn ich hatte meinen zweijährigen Sohn bereits sieben
Monate nicht mehr gesehen, gefühlt oder gerochen. Mütter verstehen mit
Sicherheit grade die letzten zwei Worte ;-)

Das zuständige Jugendamt hatte bereits Kontakt zur Mutter aufgenommen
und einen Termin bei einem Träger für den begleiteten Umgang (in
diesem Fall war es die Caritas) eingeholt. Der Termin fand statt und
es wurden Umgangstermine festgelegt. Nach knapp neun Monaten sah ich
meinen Sohn zum ersten Mal wieder. Wir spielten in einem fremden
Spielzimmer unter den Augen einer Sozialarbeiterin. Gibt viele Frauen
in derartigen Streitigkeiten, wie mir auch auffiel. Primär sitzen sie
beim Jugendamt und Sozialamt, sowie bei den Trägern. Aber das nur am
Rande, wobei ein jeder Mann dies berücksichtigen sollte. Mit
Frauenfeindlichkeit kommt man da nicht weit! Eher mit Verständnis für
die Ex und die allgemeine Situation und auch ein wenig
Schuldeingeständnis, dass man selbst nicht ganz unbeteiligt gewesen
ist, um im Gegenzug Verständnis zu ernten. Strategien!

Als das erreicht wurde, dass ich mein Kind nunmehr alle zwei Wochen
für ein paar Stunden in einem fremden Spielzimmer sehen darf, wurde
mir klar, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, solange ich dran bleibe
und nicht zuviel fordere, dann ich mein Kind auch bei mir zuhause
haben werde. DIE ZEIT DIE VERGEHT, ist inzwischen MEIN FREUND
geworden. LASS SIE ABER NICHT UNTÄTIG VERGEHEN.

Solche Umgangstermine kosten den Staat ebenfalls Geld, von mir aus
auch einfach nur Spendengeld, aber die Träger dieser Termine wollen
natürlich nicht ewig herhalten, sondern treiben im Sinne des Vaters
den Umgang vorsichtig! nach vorne. Wenn Du lieber Leser soweit bist,
dass Du das erreicht hast, dann bist Du einen weiten Weg gegangen und
kannst sehr stolz auf Dich sein. Genau das gibt Dir Kraft.

Es kam also wie es kommen musste, es gab Zwischengespräche und
Beurteilungen, ich bin ein spielender Vater und kann wirklich gut mit
meinem Sohn, sodass ich ihn heute alle drei Wochen für vier-fünf Tage
bei mir zuhause habe. Es wären gar alle zwei Wochen für 3-4 Tage drin,
wenn ich wollte, aber ich will gar nicht ;-) Ich will nicht MEHR, als
das GLÜCK was ich bisher erreicht habe. ICH ACHTE AUF MICH.

In der Hoffnung, dass ich mit dieser Mail einigen Vätern helfen kann,
wünsche ich Euch dadraussen viel Erfolg, Kraft und vor Allem wünsche
ich Euch, dass ihr nachdenkt, lasst Euch ruhig beraten, aber glaubt
nicht alles was man Euch sagt, oder was Ihr im Internet oder sonst wo
liest. Nur zu gerne wollen Menschen überall mitreden, haben aber
eigentlich keine praxisnahe Erfahrung.

Es gibt noch viele Erfahrungen die ich auf dem Weg zum Umgang
gesammelt habe, diese sprengen aber den Rahmen.

.

..."haben Sie selbst Kinder?", fragte ich den vorsitzenden Psychologen
bei der Caritas. "Ja.", seine Antwort. "Mussten sie schon mal über den
Zeitraum von neun Monaten auf ihre Kinder verzichten?", "Nein.", seine
Antwort. Diese Menschen sind intelligent und mit den richtigen Fragen
wirst Du deinem Ziel näher gebracht.

.

Ein Antrag auf Betitelung zur Zahlung von Kindunterhalt seitens der
Gegenpartei, abgeschmettert dadurch, dass Du immer mehr gezahlt hast
und das auch belegst, als Du eigentlich musst. Und wenn es nur EIN
EURO mehr ist, Du ZAHLST MEHR ;-) verbunden mit der Frage, warum Vater
Staat freiwillig an die knappen Steuergelder gehen will?

Lesetipp für Väter die just die Trennung hinter sich haben:
B e s t i e Mensch von Thomas Müller (führender Kriminalpsychologe)
Lola Prinzip - Die Vollkommenheit der Welt (Rene Egli)

Lesen und Verstehen!!!!!

Liebe Grüße,
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Muckebruder
Gast
« Antwort #1 am: 03. April 2006, 18:42:39 »

Hallo und Willkommen im Forum !!!

Ich freu mich für Dich und hoffe das ich auch im Juli eine so positiven Geschichtsverlauf hier posten kann.

Alles Gute und vielen Dank für deine Geschichte!

Gruß, Stefan
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mwadmin
Schon was gesagt
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WWW
« Antwort #2 am: 04. April 2006, 14:42:12 »

Wen meine Story interessiert (Die Namen, Orte etc. in der Geschichte sind frei erfunden), der kann sie hier nachlesen: http://www.familienunrecht.de/story.htm

Die Story wurde von einer bekannten Buchautorin, die sich im Thema gut auskennt, recht umfangreich kommentiert.

Wer mal den persönlichen Austausch mit mir suchen möchte, der kann mir gerne eine Mail schreiben, oder mich hier im Forum anschreiben.
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Biker68pm
Rege dabei
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Beiträge: 101


« Antwort #3 am: 04. April 2006, 18:01:47 »

habe deine Geschichte gelesen und muß sagen das gibt mir ungemein kraft ich hatte schon gedacht man ist als Vater der letzte  **tsts - ID 6**
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Milan
(Fast) Eigentumsrecht
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Beiträge: 3.544



« Antwort #4 am: 05. April 2006, 23:16:35 »

Hi!

Ich hab das selbe wie Du, stecke mitten drin. Nicht über einen so langen Zeitraum (jetzt 4 Monate). Aber mein betreuter Umgang wird mir durch einen rotzaggressiven Betreuer zusätzlich zur Hölle gemacht.

Aber Schlussendlich hast Du Recht - die wollen uns nicht auf ewig betreuen. Irgendwann schmeissen die uns raus und wenn die Mutter dann immer noch sperrt, dann haben wir Handhaben.

Ich will nur einiges mehr als Du erreichen: Ich beanspruche das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht. Es bleibt spannend, da das JA dem Gericht bereits empfohlen hat, der Mutter aufgrund ihres Umgangsboykotts teilweise die Sorge zu entziehen und auf einen Vormund zu übertragen. Schätze diese Frau bekommt niemals ein alleiniges Sorgerecht .. wie sie freilich beansprucht.

Ach ja - wir sind verheiratet. Aber das macht sich rechtlich bisher nicht bemerkbar.

Milan
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« Antwort #5 am: 06. April 2006, 09:23:20 »

Hi Milan,

Danke für Deine Antwort. Unter den Vorzeichen, wenn ich also auch gm. SRG gehabt hätte, waren meine Ziele von Anfang an auch andere gewesen, eben weil meine Ex ne BL ist und ich nicht meinen Sohn so einfach ihr hätte überlassen müssen. Klar, hast Du da wohl nun eine recht gute Ausgangssituation, wenn man Deiner Ex schon teils die Sorge entzogen hat, machs Dir aber nicht dadurch kaputt, dass Du plötzlich in der Person beim begleiteten Umgang jmd. hast, der gegen Dich spricht. Wer nich so jut ;-)

Grüße
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mwadmin
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« Antwort #6 am: 17. Januar 2007, 19:11:47 »

Der Vollständigkeithalber, weil auch meine Vorgeschichte nirgends mehr nachzulesen ist, poste ich sie nun nachträglich hier rein:

Frau B. lernte ich am September 2001 in einem Sonnenstudio (zu der Zeit arbeitete sie dort) kennen. Aus Sympathie verabredeten wir uns und hatten am selbigen Abend noch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Dies ging ca. einen Monat so, bis Frau B. überraschend auf mich zukam und meinte, wir müssten über Verhütung sprechen.

Im Dezember 2001 war die Schwangerschaft bereits festgestellt und Frau B.l verlies mich kurz vor Weihnachten nach einer Meinungsverschiedenheit. Zu der Zeit übernachtete ich oft in ihrer Wohnung und sie ab und an bei mir. Mein Wohnsitz war zu der Zeit schon in Düsseldorf.

Nachdem sie mich erstmalig im Dez 2001 verlies, dachte ich automatisch an Missbrauch mir gegenüber und kontaktierte einen Rechtsanwalt, um zu prüfen was auf mich im Sinne von Unterhalt (Recht und Pflicht etc.) zukommen würde. Es war klar, dass Frau B. bereits nach einer Woche unseres Beischlafs schwanger war (rechnerisch!) und sie sich im Klaren darüber war, dass sie schwanger werden würde, Verhütung kann man schliesslich nur beim Mann sehen.

Frau B. und ich kamen nach ein paar Tagen Trennung wieder zusammen und wohnten meisst in ihrer damaligen Wohnung in Düsseldorf. Da die Schwangerschaft bereits festgestellt war, sorgte ich für eine neue Wohnung in einer 1A Lage in D., um ein entsprechendes Nest der Familie ab Februar 2002 bieten zu können. Frau B.l wollte zunächst erst um Mai 2002 mit einziehen, entschied aber dann doch kurzfristig bereits im Feb 02 direkt mit einzuziehen. Grund hierfür: Sie hatte die Mieten und Kautionen nach Aussage der Hausverwaltung an der E...strasse nicht entrichtet und es drohte ihr der Rauswurf. Dies wurde aber nicht so an mich kommuniziert, sondern wurde mir erst heute nach Einsicht in Gläubigerbriefe klar.

Die weitere Geschichte beruht auf angebliche Kindesmisshandlungen gegenüber Frau B., durch Ihre Mutter, welche Frau B. zur globalen Entschuldigung für sämtliche Taten anderen Menschen gegenüber anbringt. Qualifiziert wurde dies durch ein Borderline Syndrom, welches Frau B. anhaftet und wegen dem sie Anfang 2001 in Behandlung war. Ob dieses Borderline Syndrom tatsächlich vorhanden ist, oder nur geschauspielert sei zunächst dahin gestellt.

Der Vater, die Mutter und auch Frau B. Schwester distanzieren sich von der Aussage der Kindsmisshandlung gegenüber Frau B.. Nie hätte es sowas gegeben! Man kenne aber die Anschuldigungen und spricht selbst im Sinne einer Chaosfrau von Frau B. bzw. der eigenen Tochter. Jedenfalls waren dies die Worte Ihres Vaters während eines Telefonats im Juni 2004.

Bereits im Januar 2002 bat mich Frau B. darum Ihr 3000 DM / 1500 Euro zu leihen, damit könnte sie die wichtigsten Verbindlichkeiten (Gläubiger) decken. Ich nehme heute fest an, dass sie damit Ihre Mietrückstände und Kaution berappen wollte.

Ich bat Frau B. im Dez 2001 um Klärung ihres Versicherungsstatus, sie arbeitete immer noch im Sonnenstudio, um möglichen Entbindungskosten vorzeitig ausweichen zu können. Sie belog mich und bestätigte (nicht schriftlich), sie habe mit dem Besitzer des Studios gesprochen, sie sei versichert. Zur Geburt meines Sohnes P., im Juni 02 zahlte ich dann rückwirkend 1400 Euro an die Techniker Krankenkasse (10 Monatsbeiträge) um den Versicherungsstatus von Frau B. wieder herzustellen. Nach Bitten war die Versicherung bereit hier beide Augen zuzudrücken.

Frau B. hat im Zeitraum Mai/Juni 2001 bis Mai 2002 in einem Sonnenstudio in D., geführt durch K.  B. mit Schwarzarbeit ihr Geld verdient. Vermutlich um unterschiedlichsten (mir heute z. Teil bekannten) Gläubigern auszuweichen.

Auch auf mehrmalige Bitten meinerseits, Frau B. möchte doch bitte beim Einwohnermeldeamt ihren neuen Wohnsitz (meine neue Mietswohnung in Düsseldorf) melden, ging Frau B. nicht ein. Bei meiner Steuererklärung konnten daher z. Bsp. Haushaltsfreibeträge (welche abtretbar sind!) nicht berücksichtigt werden. Mein Sohn, als auch Frau B. wurden erst im April 2004 auf meinen Wohnsitz durch Frau B. angemeldet, dies aber rückwirkend bis Anfang 2002. Dokumentenfälschung.

Zu dem Zeitpunkt wusste sie längst, dass sie spätestens im Mai oder Juni das „Feld“ räumen würde. Durch die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt erhielt ich dann auch prompt im Juni 2004 eine Rechnung über 1700 Euro von der GEZ an Frau B..

Frau B. erzählte mir immer wieder, sie habe ihren Führerschein nur verloren, könnte den wieder besorgen. Bei dem gemeinsamen Umzug habe ich gutgläubig Frau B. mit meinem Auto fahren lassen. Seit Mai 2004 weiss ich nun Folgendes: Ihr Vater und auch ihre Schwester erinnern sich, dass da Alkohol (Unfall!) im Spiel war und Frau B. der Führerschein vor langer Zeit entzogen wurde.

Auch im Dezember 2001 wurde ich durch sie mit ihrer Borderlinekrankheit konfrontiert. Sie spielte glaubhaft eine Multiple Persönlichkeit vor. Ich fand das sehr interessant und nicht abstossend, war aber umso erstaunter, dass dies Phänomen sobald ihr klar geworden war, dass sie schwanger ist, nicht wieder auftrat. Sie sagte mir auch im Verlauf des Jahres 2002 immer wieder, sie würde ab und an den Zugang zur Realität verlieren, doch merkte ich dies immer nur daran, dass sie versprach und nicht einhielt und mir Worte in den Mund legte und Tatsachen verdrehte. Ihre Entschuldigung, warum sie Ämter nicht aufsuchen könne, hänge mit einer „Ämterangst“ zusammen. Auch in 2004 nutzte sie die Entschuldigung noch. Sie befand sich in psychischer Behandlung in einer geschlossenen Anstalt im ersten Quartal 2001.

Schlussfolgerungen & weitere Erkenntnisse seit 14.05. gesammelt:

Aufgrund von Nachforschungen, seitdem mich Frau B. Mitte Mai 04 verlies und bei einer Freundin namens S. in Frankfurt untergekommen ist, komme ich zu folgender Vermutung:

Wegen eines Briefes (durch einen JVA Knacki vom 15.05.01) und einem Bild (Kuss zwischen Frau B. und Frau S. auch aus 2001 oder älter) und Zeugenaussagen scheint eine gegenwärtige Beziehung zu Frau S. mehr als denkbar und u. U. schon seit Jahren geplant, dass ein Mann als **tsts - ID 28** hersollte und heute auch noch als Versorger missbraucht werden soll. Frau B. pflegte immer den lesbischen Umgang und sah sich zu Frauen (auch nach eigenen Angaben) immer hingezogen.

Frau B. hatte mir eine offensichtliche Heirat zwischen ihr und einem Herrn R. B. (geb. R. K., rumänischer Staatsbürger) verheimlicht. Die Heirat wurde in 10/94 durch das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten in Rumänien beglaubigt und ins Deutsche zwecks Familienzusammenführung übersetzt. Auf meine Bitten, zu klären, ob Frau B. noch verheiratet ist, wurde bis heute nicht geantwortet.

Gegenüber meiner eigenen Mutter will Frau B. mehrfach geäussert haben, dass ich mich schon seit Monaten nicht mehr für Frau B. und ihren Körper interessieren würde. Sie würde auch nichts dabei empfinden, wenn sie mit mir schläft. Meine Mutter behielt diese Äusserungen bis zum Schluss für sich. Frau B. wartete nur darauf eine Chance zu bekommen, mich endlich mit einem entsprechenden Grund verlassen zu können. Sie manipulierte und trieb in der Hoffnung, meine Mutter würde die Vorlage geben. Am Besten für Frau B. Rechnung wäre es gewesen, wenn ich sie rausgeworfen hätte. Sie entschied sich aber im Mai 04 selbst zu gehen.

Bereits Anfang 2004 soll Frau B. mehrfach mitgeteilt haben, dass sie „nicht mehr will“ und mich bald verlassen wird. Später (März-April 04) konnte sie dann meiner Mutter sogar sagen, dass sie im Mai oder Juni 2004 die gemeinsame Wohnung in Düsseldorf und somit mich verlassen wird. Das dies sofort für Frau B. möglich war und Frau S. die Tickets bezahlte, unterstreicht vielleicht die Annahmen des möglicherweise seit 2001 geplanten Betrugs (moralisch) an mir und meinem Sohn P.

Nach Aussage von A. B. (Schwester von Frau B.) soll Frau B. beabsichtigen, beim Jugendamt in Kürze eine Erklärung abzugeben, dass falls ihr was zustösst, das Sorgerecht/ Aufenthaltsbestimmungsrecht etc. für das Kind P. an V. S. übertragen werden soll.

Das es sich nach Aussage der Kriminalpolizei nur um kleinere Delikte handelt und Rechtsanwälte für den Vater eines unehelichen Kindes kaum Chancen sehen, brauche ich Euch wohl nicht zu sagen.

Text aus Mai 2004.

mehr folgt


Anm. Admin Bitte Forenregeln beachten (Nr. 2).
« Letzte Änderung: 18. Januar 2007, 12:02:11 von DeepThought » Gespeichert

mwadmin
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« Antwort #7 am: 17. Januar 2007, 19:12:41 »

Dies ist die Antwort einer Buchautorin, der ich meine Geschichte im Juni 2004 zukommen lies:

Hallo,

meiner Meinung nach wurden Sie von dieser Frau, die ich für den weiblichen Part einer lesbischen Paarbeziehung halte, lediglich zur Zeugung eines Kindes benutzt. Der Verlauf dieser traurigen Geschichte ist typisch für die Familienplanung zweier Mütter, von denen eine sich nicht für eine natürliche Empfängnis herzugeben bereit und die andere so weit bisexuell veranlagt ist, dass sie den traditionellen schnellen Zeugungsakt einer vergleichsweise langwierigen, aufwändigen, wenig sicheren und teuren künstlichen Befruchtung vorzieht. Meist planen zwei Frauen die Schwangerschaft insofern gemeinsam, als sie die fruchtbaren Tage berechnen und sich irgendwo einen entsprechend ihren Vorstellungen aussehenden und auftretenden Mann auswählen, welcher dann an
den günstigsten Tagen angebaggert wird und schnell zum Zuge kommt.

Fast immer scheint sich zunächst eine feste Beziehung zu entwickeln, welche so lange anhält, bis der Bestand der Schwangerschaft gesichert scheint oder das Kind geboren ist und die ersten kritischen Monate, in denen es zum plötzlichen Kindstod kommen kann, überstanden sind.

So gut wie nie kommt es zum dauerhaften Kontakt zwischen Vater und Kind, weil der männliche Part des lesbischen Mutterpaares eifersüchtig auf den leiblichen Vater ist und die leibliche Mutter kein Interesse an einer echten Mann-Frau-Beziehung hat. Die Übertragung des Sorgerechts der leiblichen Mutter auf die soziale Mutter für den Todesfall ist die Regel.

Die von der Frau gespielte oder tatsächlich erlebte Borderlinestörung nebst multipler Persönlichkeitskeitsstörung und chaotischer Lebensweise mag - echt oder unecht - Ursache oder Folge ihrer lesbischen Neigungen sein, welche oftmals weniger cool akzeptiert wird, als es den äu0ßeren Anschein hat. Dies kann aber nur ein versierter Psychologe oder ein längerfristiger Aufenthalt in einer psychotherapeutischen Einrichtung ergründen.

Diese Schlussfolgerung ist mein persönlicher Eindruck, den mir Ihr Aufriss vermittelt hat. Die Hand kann ich dafür allerdings nicht ins Feuer legen, denn dieser Eindruck entsteht ja aus einer sehr oberflächlichen Kenntnis der Dinge und ohne jede Kenntnis der betroffenen Menschen. Ich kann mich also absolut irren.

Da Sie mit der Mutter des Kindes nicht verheiratet waren, hat sie nur temporären Anspruch auf persönlichen Unterhalt. Übrig bleibt danach der
Kindesunterhalt, welcher m.E. selbstverständlich ist, da das Kind schließlich leben muss. Unter keinen Umständen würde ich mich von ihr zu Geldleistungen erpressen lassen, um den Umgang mit dem Kind quasi zu erkaufen. Dies würde nur zur Unersättlichkeit und am Ende doch zum Scheitern des Umgangs führen. Klüger ist es, sich angesichts der neusten Rechtssprechung, welche Ihr Recht als nicht ehelicher Vater stärkt, so dass Sie auch gegen den Willen der Mutter auf regelmäßigen Umgang mit Ihrem Kind klagen können, juristisch zur Wehr zu setzen.

Dass es moralisch verwerflich ist, einen Geschlechtspartner anzulügen, auszunutzen - ja. Aber strafbar ist die ungeschützte Empfängnis dennoch nicht. Daher ist es nicht strafbar, sich ein Kind quasi zu erschleichen, indem man heimlich ungeschützten Geschlechtsverkehr ausübt. Hätten Sie als Mann sicher verhüten wollen, wäre Ihnen dies auch als Mann möglich gewesen. Einer wildfremden Frau mussten ja, durften Sie nicht vertrauen. Es war also Ihre Risiko, von ihr hereingelegt zu werden. Dass
aus dem ungeschützten Akt ein Kind entstehen kann, ist biologisches Grundwissen. Von Safer  **tsts - ID 10** mal ganz zu schweigen.

Ebenso straffrei ist eine bisexuelle und/oder lesbische Beziehung. Und dass eine Mutter für ihr Kind und sich selbst unterhaltsberechtigt ist, ist sowieso selbstverständlich. - Vor diesem Hintergrund können Sie also wegen der unfreiwilligen Vaterschaft weder aus moralischen, noch aus seelischen oder körperlichen Gründen zu Gericht ziehen.

Strafbar sind die metariellen Schäden, welche ihnen durch diese Frau entstanden sind. Wenn Sie diese nachweisen können, wäre eine Strafanzeige sicher erfolgreich.

Sie sollten in all' diesen Fragen einen Anwalt konsultieren, der Sie nicht mit Floskeln über die Aussichtslosigkeit abfertigt, sondern die neuste
Rechtsprechung kennt und nutzen will. Da Sie in Düsseldorf leben, könnte ich Ihnen Frau Rechtsanwältin xxxxxxx empfehlen, welche mir persönlich
bekannt ist und im Interesse von Kindern hoch motiviert arbeitet.

Versuchen Sie darüber hinaus, das Jugendamt auf Ihre Seite zu bringen, damit dieses den Umgang zwischen Vater und Kind befürwortet und der Mutter eine Mediation am runden Tisch vorschlägt.

Mit einem herzlichen Gruß,
xxxx xxxxxx
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« Antwort #8 am: 17. Januar 2007, 19:14:25 »

Wäre ein wenig viel, hier alles aufzuschreiben, was seit Juli 04 so alles passiert ist, daher fasse ich mal ganz kurz zusammen:


- Verdiente bis April 04 monatlich ca. 2600 netto, dann Job verloren, im Mai 04, verlies mich meine Freundin mit Sohn.

- Rechtsanwälte eingeschaltet, haben sich gekloppt, nichts hinbekommen
Keine Umgangsregelung, kein Sorgerecht, zahlte aber bis August obschon ohne Job, monatlich 730 Euro an die Mutter sowie 254 Euro an meinen Sohn.

- Im September 04 kein Geld mehr an die Mutter gezahlt, 199 Euro an den Kleinen.

- Im Oktober 04, Job mit Nettolohn 1054 Euro aufgenommen. Zahle 200 Euro Kindesunterhalt.

- Jugendamt hat mich Okt 04 oder so kontaktiert, um einen gem. Termin mit der Gegenpartei zu finden, zu welchem Besuchstermine festgelegt werden sollten. Herausgekommen sind Besuchstermine bis Juli 05 im Turnus von ca. 3,5 Wochen für anfänglich zwei Stunden, dann drei Stunden.

- Jan 05 ca. Beschluss vom Gericht, ohne Anhörung, dass ich keinen Kontakt, weder Telefon oder Mail oder sonst wie suchen darf. Gründe frei durch Gegenpartei erfunden.

- Jan 05 Einspruch meinerseits dagegen. Feb 05, Anhörung. Dauerte ca. 10 Minuten, Beschluss aufgehoben. Beide Parteien gaben bekannt, sich freiwillig daran zu halten, keinen Kontakt ausserhalb von Rechtsanwälten zu suchen.

- Feb 05 Gerichtsschreiben, schriftl. Zusammenfassung. Natürlich steht hier drin, dass nur ich mich daran halte, keinen Kontakt aufzunehmen, von der Antragsstellerin kein Wort.

- März 05 habe ich dann erstmalig meinen Sohn auf neutralem Grund in einem Caritas-Gebäude besuchen dürfen. Begleiteter Umgang, Mediatoren wachsen halt nicht an den Bäumen, deswegen dauerte das wohl solange. Läuft gut, z. Glück hat er mich mit seinen nicht mal drei Jahren wieder erkannt. Für das bisschen Glück fahre ich bis Frankfurt ca. 2,5 Stunden. Zurück dann nochmal 2,5 Stunden. Mache das aber gerne, sei nur mal in Relation zu setzen, zu den eingeräumten Besuchszeiten.

- April diese Woche. Meine Ex kontaktiert mich per SMS und sendet mir ein Mailkonto zu. Sie möchte gerne den Kontakt zwischen uns ein wenig aufleben lassen. Fand ich nett, habe daher eine kurze Mail geschickt mit Downloadlink zu einem Kurzvideo welches ich vom letzten Besuchstermin hatte. Teilte Ihr aber auch mit, dass ich nicht wüsste,was ich davon halten soll, dass sie zu mir Kontakt sucht.

- Sie schrieb sie würde das für unseren Sohn tun, ansonsten sollte ich mir merken, dass sie einen Schritt auf mich zugegangen sei. Das war natürlich ein Stich in die Wunde. So ähnlich könnte es sein, wenn ein Verbrecher zum Opfer geht und sagt, "hey, lass uns mal drüber reden, aber pass auf was Du sagst, ich bin schliesslich auf Dich zugegangen!"

weiteres folgt.
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« Antwort #9 am: 17. Januar 2007, 19:18:04 »

19 Juni 2005

Hallo Tagebuch 

Mal wieder ein paar Sachen festhalten, was bisher so passiert ist...

Hatten kürzlich unsere Zwischenbesprechung beim Träger für den begleiteten Umgang. Wollte ja eigentlich erreichen, dass ich meinen Sohn gem. Umgangsrecht auch mal am Wochenende bei mir haben kann. Natürlich wurde dem nicht zu gestimmt, erklären konnte man mir das auch nicht. Die Mutter sprach davon, dass sie sich das vielleicht in einem Jahr oder so vorstellen kann. Typisch für die Frau, dass sie sehr geschickt, Tage vorher mir noch mitteilt, dass ihr das ein oder andere freie Wochenende auch zusagen würde. Solche Zeichen hat sie immer gerne gesetzt, um mich dann später zu enttäuschen.

Vor versammelter Mannschaft (Jugendamt, Caritas) schlägt meine Ex also freizügig vor, weil Papa und Sohn sich so lieben, dass die beiden sich zukünftig öfter sehen sollen, Caritas applaudiert und findet das alles super positiv und spricht Komplimente aus, dass sich alles so prächtig bei uns entwickelt. Ich frage, was ich hier in einer (für mich) fremden Stadt mit meinem Sohn die ganze Zeit (und vor allem bei Regen) machen soll und das ich ihn wohl lieber in meiner Welt sehen würde?! Meine Ex: "Kein Problem, hier gibts ganz viele indoor Spielplätze, lasse ich Dir alles per Mail mal zukommen!" - Nach dem Gespräch draussen sagt sie zu mir, ich könnte mir die Sachen selbst zusammen suchen. Die Caritasfrau war noch dabei, hat diese "kleine" Spitze/Lüge aber wohl überhört. So war meine Ex immer, naja, jedenfalls ab dem Zeitpunkt, als sie wusste, das sie schwanger ist.

Nun hat es nicht zum großen Schritt gereicht, macht aber nichts, einen kleinen bin ich dennoch nach vorne gekommen. Nun sehe ich meinen Sohn alle zwei Wochen für ca. 4 Stunden. Insofern ist das doppelt soviel Zeit die ich zukünfitg mit dem Racker erleben darf, als uns bisher vergönnt war.

Gerne würde ich noch ein paar neue Erkenntnisse hier reinschreiben, aber ich glaube, dass meine Ex hier inzwischen mitliest, deswegen halt ich mich zurück
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« Antwort #10 am: 17. Januar 2007, 19:19:18 »

29 September 2005

Mal eben wieder ein Update. Hatte im Mai meinen Job gekündigt, um mir eine neue Arbeitsstelle zu suchen, wieder mehr Geld verdienen, kam ja mit der Knete irgendwie gar nicht zurecht 

Gesagt getan, suche nun eine Wohnung bei Frankfurt. Den Job habe ich seit August, sodass ich in Frankfurt von Düsseldorf aus arbeite *grinst* Brauche nur noch eine Wohnung. Suche schon seit einigen Wochen, um möglichst nahe an meinen Sohn heranzuziehen, ist aber schwierig was Ansprechendes zu finden. Preis/Leistung stimmt da in FFM irgendwie nicht so recht. Aber das wird schon. Schritt für Schritt.

Ich werde meine Ziele erreichen. Jeder noch so kleine Teilerfolg zählt! Aus Niederlagen in der Familienrechtssache schöpfe ich inzwischen bald mehr Kraft als aus Erfolgen. Niederlagen haben diesen "Jetzt-Erst-Recht"-Antrieb 

Erfolge bedeuten zumeist, dass mir etwas gegeben wird, wo ich immer denke, dass ich es auch schnell wieder verlieren kann, also blos nicht dran gewöhnen an den Umgang mit dem eigenen Kind, sondern es stets schätzen und dankbar drum sein. Die anderen wissen nicht, wie es ist und können es nicht nachvollziehen. Verzeihen muss ich ihnen deshalb aber nicht.

Hatte vor ein paar Tagen einen Brief der RA Gegenpartei erhalten, als Antwort auf mein Schreiben, dass ich nun mehr Unterhalt zahle, weil ich es mir erlauben kann. Sie schrieben mir schwammig bzgl. eines Vollstreckungstitels, den ich in Form einer Jugendamtsurkunde meiner Ex zur Verfügung stellen könnte, damit der Unterhalt dynamisch angepasst werden kann. Für wie blöde halten diese verwichsten RAs einen eigentlich? Ein Vollstreckungstitel ist genau das, was es heist und hat weniger mit Dynamik zutun. Da habe ich mir dann das Gesicht der RA kurz mal vorgestellt, hatte sie bei Gericht mal gesehen und laut losgelacht, weil die völlig behemmert aussieht. Einfach nur hässlich, meine Meinung. Kleidet sich dazu schäbig und macht nichts aus sich. Ein reines Kotzmittel. *grins* Kann froh sein, dass meine Ex nicht irgendeine Hammerbraut dort als RA auffährt, sonst wäre ich sicher erheblich freundlicher. Gar merkwürdig, weil meine Ex im Grunde gut weiss, wie man Menschen manipuliert. Hm... *grübelt* Die Tante sieht aber auch aus wie aus einem Lespenrudel, insofern passt das dann schon.

Habe also einen lieben Brief zurück geschrieben und klargemacht, dass es keinen Anlass für Vollstreckungstitel gibt, wohl aber Gründe für das gemeinsame Sorgerecht (Borderlinestörung meiner Ex) sprechen, dass ich weiterhin freiwillig mehr Unterhalt zahle als ich muss und sie sich bitte nicht wundern möchten, wenn ich auf Forderungen mit Gegenforderungen antworte. Ferner habe ich erneut angeboten, dass meine Ex gerne in meinen Haushalt zurück kommen mag, das spart Steuergelder und kommt dem nach, was unser Sohnemann will. Es gibt auch Wohnungen die sich sauber trennen lassen, also nicht gleich losbrüllen ihr dadraussen...

In einer guten Woche haben wir wieder ein Auswertungsgespräch bei der Caritas. Bin gespannt wie die ihren Tee diesmal trinken 
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« Antwort #11 am: 17. Januar 2007, 19:21:00 »

09 Oktober 2005

Der Termin für ein weiteres Zwischengespräch bei der Caritas wurde abgesagt, weil die zuständige Person beim Jugendamt erkrankte. Komischerweise sagte mir der Name der Sachbearbeiterin nichts. Jedenfalls war für die Besprechung offenbar eine andere Person geplant, als die welche bisher diesen Treffen beiwohnte. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.

Gestern habe ich derweil meinen Sohn im Rahmen des Umgangsrechts alle zwei Wochen gesehen. Wieder vier schöne Stunden mit ihm zusammen verbracht. Mir fiel auf, dass er sehr erschöpft war, als ich ihn abholte. Nach ca. einer Stunde oder so ging es ihm aber wohl etwas besser, er hat wohl seine letzten Reserven mobilisiert (das mit drei Jahren), um die Zeit mit mir auch geniessen zu können.

Irgendwann konnte er dann aber nicht mehr und ich musste ihn tragen. Tragen heisst dann, rechter Arm zwei-drei Taschen, linker Arm ein Fahrrad und Huckepack den Kleinen, der auch schon weit über 10 Kilo wiegen dürfte. Nun bin ich nicht der Kräftigste und konnte dem nach ca. 15 Minuten dann nicht mehr gerecht werden. Klar, dass mein Sohn weinte, weil er nicht mehr laufen wollte. Immer schlimm für mich, wenn mein Sohn während der Zeit mit mir weint. Kommt selten vor, tue auch alles dafür um es zu vermeiden.

Naja wie es kam, hatte ich während der Zeit kurz mit seiner Mutter telefoniert und ihr mitgeteilt, dass wir uns wg. diesen Umständen und der Tatsache, dass mein Sohn noch mit mir Boot fahren wollte, etwa 15-30 Minuten verspäten würden. Ich muss dazu sagen, dass ich für die vier Stunden Umgang mit meinem Kind ca. fünf Stunden insgesamt an Autofahrt auf mich nehmen muss. Die Mutter meinte dann, 16.30 sei aber das allerspäteste, weil sie unter Zeitdruck wäre.

Nun blickte ich also auf ein, nicht zum ersten Mal, erschöpftes Kind und frage mich, warum die Mutter am Tag des Umgang unter Zeitdruck ist. Was muss da nach dem Umgang noch so Wichtiges an einem Samstag Abend geschehen, wo mein Sohn sicher nicht aussen vor ist und sich ausruhen kann? Mittagschlaf macht er nach Angaben der Mutter eh nie, weil sie ihn sonst am Abend nicht ins Bett bekommt.

Ich erklärte ihr also bei Abgabe meines Sohnes den Umstand, dass mein Sohn völlig fertig ist und ich es bedenklich finde, dass er schon wieder ziemlich geschafft von ihr gegen Mittag zum Umgangstermin gebracht wurde. Sie meinte, dass ich eh nichts dazu zu sagen hätte - spielt also ihre Machtstellung aus. Als ich ein wenig schroffer in meinen Ausführungen wurde, dass ich nicht möchte, dass sie mein Kind "verheizt", meinte sie, ich solle mich mässigen. Auch das ist Machtstellung ausspielen. Ich habe dann zu ihr gesagt sie sei eine Zicke. Noch ein nettes Wort für sie. Am Liebsten hätte ich was ganz anderes gesagt. Genau solche Emotionen will sie aber hervorrufen, um diese gegen mich einzusetzen. Sie schrieb mir schon in einer Email, dass ich ihr einen grossen Gefallen getan hätte, wenn ich mich nach der Trennung verzogen hätte.
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« Antwort #12 am: 17. Januar 2007, 19:21:57 »

02 November 2005

Morgen ist es wieder soweit. Zwischengespräch bei der Caritas. Leider kann es die Gegenpartei einfach nicht unterlassen, immer wieder zu provozieren. Bzgl. des Vorschlags der Gegenpartei einen Vollstreckungstitel zu beantragen, habe ich ja seiner Zeit mitgeteilt, dass dies nicht nötig ist, weil ich immer pünktlich und mehr zahle, als ich muss. Heute finde ich also nun den Antrag, durch meine Ex, eingereicht beim Familiengericht im Briefkasten. Auch in diesem Antrag stehen mal wieder ein paar Lügen, so z. B., dass ich nicht komplett meiner Auskunftspflicht bzgl. meiner Einkommen nachgekommen wäre. Gelogen, aber deutsche Gerichte fressen es erst mal.

Das Traurigste daran ist wirklich, dass ich, sollte ich mich auf einen Titel einlassen, WENIGER zahlen muss, als ich im Moment freiwillig zahle. Meine Ex möchte blos möglichst wenig Stress mit mir, dabei gilt es noch zu belegen, in wie weit ich sie stresse.

Ferner wurde Mitte der Woche der Wunsch von ihr geäußert, den Umgang auf den Sonntag zu legen und nicht mehr Samstag stattfinden zu lassen. Auch das sei dann stressfreier für meinen Sohn. Ist schlichtweg in meinen Augen auch nur gelogen, es ist weniger Stress für sie und der "Samstag ist dann einfach nicht (in ihren Augen) "versaut"". Egoismus, um nichts anderes geht es dabei.
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« Antwort #13 am: 17. Januar 2007, 19:23:34 »

03 Nov 2005

Mit 220 über die Autobahn, blos schnell weg aus Frankfurt, wieder nach Hause in meine vier eigenen Wände, auch wenn es klein ist, fühle ich mich hier sicher und gut.

Tja, nun kam es wieder zum Zwischentermin bei der Caritas mit Jugendamt. Das Jugendamt wechselt nun öfter die teilnehmenden Personen, scheint ein kaputtes Amt zu sein. Fällt mir nichts Besseres zu ein. Bei der Caritas in Frankfurt sind es immer noch die gleichen Teilnehmer wie beim ersten Termin vor fast einem Jahr.

Ich hatte mir wieder vorgenommen kein Blatt vor den Mund zu nehmen, weil ich dieses Rumgeschleime und die damit verbundene Beeinflussung der "neutralen" Personen einfach hasse. Ich zeige mich lieber ein wenig, sage wie ich leide oder gelitten habe und wem ich das zuschreibe. "Sie sind aber provokant", muss ich mir dann immer anhören. "Provokant ist alleine schon die Situation, dass wir hier sitzen und über MEINEN Sohn sprechen, Menschen die mich nicht kennen, meinen Sohn noch weniger, meinen, sie könnten urteilen." Ich frage, ob der Hauptredner der Caritas selber Kinder hat und ob er jemals auf eines verzichten musste? An seiner Reaktion war sichtlich, dass ich genau traf, bringt aber nichts, denn darum geht es denen nicht.

Ich versuche ihnen klar zu machen, was ich seit über einem Jahr an Reisekosten, Zeit, Stress und Herzschmerz auf mich nehme, geht gut, bis dann meine Ex dazwischen jammert und sagt "Es ginge ja immer nur um mich, sie müsste ja ständig einen Spagat machen", naja so ähnlich jedenfalls. Mir fehlen einfach nur die Worte, heute jedenfalls ist das letzte Fünkchen Hoffnung verloren gegangen, mit der Frau jemals wieder irgendwie klar zu kommen, nicht eine Beziehung zu führen, sondern sich ein wenig auszutauschen, damit unser Sohn, auch tatsächlich UNSER Sohn ist und es sich so für ihn anfühlt.

Es wurden also neue Termine festgelegt, im Zwei-Wochenrythmus wie immer, gleiche Dauer, nur etwas später, damit, so vermute ich, meine Ex ihrer Schwarzarbeit auch Samstag Vormittags nachgehen kann. Dann kam der Knackpunkt bei welchem ich fast den Raum verlassen hätte oder mich übergeben wollte.

O-Ton meine Ex: Zwischen dem 23.12. und 10.01.2006 hätte sie keine Zeit, daher könnte sie keine Umgangstermine vereinbaren, sie hätte eine Reise geschenkt bekommen!

Ich hoffe sehr, es gibt eine überirdische Gerechtigkeit, die sie eines Tages voll trifft.

Alles Weitere spare ich mir, bin noch viel zu geladen und würde hier nur über die Alte abmeckern.

Schade mein Sohn, Deinen dritten Geburtstag durften wir nicht feiern und Weihnachten 2005 (wie auch 2004 schon) sowie Neujahr 2006 (wie auch 2004/2005 schon) ist ebenfalls komplett gestorben. Nicht wegen mir, sondern weil Deine Mutter es so will! Das ist die einzige Wahrheit.
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« Antwort #14 am: 17. Januar 2007, 19:25:06 »

04 Feb 2006

Im Dezember habe ich erstmalig meinen Sohn für 2-3 Tage bei mir gehabt. Wir haben dann Weihnachten vorgefeiert. Die Mutter hat sich vielleicht gedacht, dass es doch nicht so "ok" ist, wenn mein Sohnemann Weihnachten nicht bei mir sein kann. Wäre schön, wenn es so war. Naja, jedenfalls haben mein Sohn und ich ne Superzeit gehabt, viel gespielt und einfach nur genossen, beieinander sein zu können.

Weil das so gut lief, hat seine Mutter dann vorgeschlagen, dass mein Sohn auch zukünftig über mehrere Tage bei mir sein kann, wenn ich das auch möchte. Na klar, was wohl sonst.

Seit Januar diesen Jahres sehe ich also meinen Sohn nur noch einmal im Monat, ABER am Stück dafür 4-5 Tage mit Übernachtungen etc. Einmal im Monat, weil ich es mir leider nicht öfter erlauben kann, ihn aus Frankfurt zu holen. Er bekommt natürlich immer meine volle Aufmerksamkeit, was zu leichten Problemen führt, wenn er wieder zu seiner Mutter geht. Klar, bei mir ist halt Party (Urlaubspapa) und bei Mama der Alltag. Das alte Wochenendpapa Problem halt.

Naja, im Moment läufts prima, das Jugendamt und Caritas haben ganze Arbeit geleistet. Irgendwann ergibt man sich halt seinem Schicksal und zieht sich aus diesem ganzen Krampf zurück. Jedenfalls bin ich inzwischen erheblich entspannter. Ich habe den Alltagsstress nicht, sondern nur FUN mit meinem Kind. Kein guter Deal, aber ich kann damit leben, auch wenn die Zeit nun zwischen den Treffen doch wieder sehr lang ist....
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« Antwort #15 am: 17. Januar 2007, 20:17:19 »

Feb 2006 - September 2006

Bis September 2006 verlief alles prima. Hole meinen Sohn alle drei Wochen für 3-4 Tage ab und habe eine gute Zeit mit ihm. Die Stimmung meiner Ex mir gegenüber ist merklich aufgelockert  Wir tauschen uns fröhlich in Bezug auf unseren Sohn aus. Zunehmend werden aber auch andere Themen besprochen, ihre Jobsuche und der Druck unter dem sie nun so steht, sie hört aber auch mir zu. Ich meine im September hatte ich irgendwann mal eine Nacht bei ihr in der Wohnung gepennt und bin dann tags drauf erst mit meinen Sohn zurück gefahren, passiert ist zu dem Zeitpunkt aber nichts zwischen ihr und mir.

Ende September verbrachten wir einen prima Abend in ihrer Wohnung miteinander, der Kleine schlief bereits. Wie es nun mal kam, teilte ich ihr mit, dass ich sie immer noch liebe. Oh Gott, ja, ich habe es getan. Muss selbst Bordi sein, oder ein anderes Problem haben, deswegen melde ich mich ja nun auch hier, um Hilfe zu erfahren. "Du schafst es immer wieder mich um den kleinen Finger zu wickeln", sagte ich ihr. Sie meinte dann, sie hätte dies schon längst getan, wenn sie nur gewusst hätte wie.

Nunja, wie lebten also von nun an größtenteils in ihrer Wohung, bis Ende Dezember 2006. Sie hatte im November jobtechnisch enorme Verpflichtungen, da kam ich ihr wohl wieder grade recht, denn diesen ganzen Monat durch habe ich ihren Haushalt "geschmissen", unseren Sohn überall hingefahren, sie manchmal auch. Bezahlt hat sie mich mit Zuneigung, die dann SOFORT Anfang Dezember wieder abriss und auch fortwährend bis heute ausblieb.

Im Dezember nutzte sie jede auch nur so kleine Möglichkeit sich mit mir zu streiten. Weihnachten verlief noch ganz schön, primär wohl weil wir uns ja auch unserem Sohn zuliebe nichts eskalieren lassen wollten. 31.12.06 dann Abends Annährung von ihr, ich packe zu und werde wieder weggeschoben. Eskalation, sie betrinkt sich und feiert Silvester "weitestgehend" alleine, während ich unseren verängstigten Sohn (mochte die Böller nicht) im Arm halte (in seinem Zimmer). Eskalation primär deshalb, weil sie gedanklich auf einer anderen Hochzeit tanzte. Sie war sich nicht ganz sicher, ob sie die Nacht nicht doch vielleicht der Einladung auf eine Lesbenparty folgen sollte. Dort wären zwei-drei ihrer besten Freundinnen anzutreffen gewesen. Mir zuliebe hat sie das ja abgesagt und nun musste sie mich dafür bestrafen. Ich packte in der Nacht noch meine Sachen, tags drauf fuhr ich dann auch nach Hause. Reden mit ihr war auch nicht mehr möglich.

Seither (letzte zwei Wochen) wirds täglich schlimmer. Ich komme gedanklich einfach nicht von ihr los. Oft denke ich, dass es nicht nur daran liegt, dass wir ein gemeinsames Kind haben. Irgendwas stimmt da mit mir nicht. Ich weiss, dass ich gut beraten bin, mich NIE NIE wieder auf sie einzulassen und ihr auch nicht eine Träne nachzuheulen, aber es fällt schwer. Sollte ich zu einem Psychologen? Ich denke nicht, dass es ausreicht, mich weiter über andere Dramen von Menschen in Kenntnis zu setzen, die ebenfalls an eine BL-erin geraten sind. Was meint Ihr?

« Letzte Änderung: 17. Januar 2007, 20:24:44 von mwadmin » Gespeichert

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