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Autor Thema: Mediation bei Trennung und Scheidung - ein Erfahrungsbericht  (Gelesen 2664 mal)
DeepThought
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.328



WWW
« am: 16. Januar 2007, 12:37:18 »

Quelle: juris Logo
Fundstelle: Streit 2006, 181-184 Abkürzung Fundstelle
Kongress: Feministischer Juristinnentag (32) 2006 Bremen
Mediation bei Trennung und Scheidung - ein Erfahrungsbericht
 
   
Kurzreferat
   
In ihrem in zwei große Abschnitte unterteilten Beitrag berichtet Verfasserin, eine Fachanwältin für Familienrecht, von ihrer nach Abschuss der Ausbildung im Jahr 2003 aufgenommenen Mediatorentätigkeit. Sie geht zunächst auf den Umfang, die Inhalte und die Vergütung ihrer Tätigkeit ein, die sie äußerst positiv sieht. Im zweiten Abschnitt zeichnet sie anhand von Beispielsfällen aus der Praxis ein eher kritisches Bild von anderen Mediatorinnen, die mitunter nachlässig und nicht immer zielführend im Interesse ihrer Mandantinnen arbeiteten. So komme es für am Mediationsverfahren beteiligte Frauen häufig zu nachteiligen Vereinbarungen zum Unterhalt sowie im Bereich der gemeinsamen elterlichen Sorge.



Man beachte:

Kongress: Feministischer Juristinnentag (32) 2006 Bremen
So komme es für am Mediationsverfahren beteiligte Frauen häufig zu nachteiligen Vereinbarungen zum Unterhalt sowie im Bereich der gemeinsamen elterlichen Sorge.

So viel zur Unparteilichkeit dieser Mediatorin.  gun

DeepThought
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
lonesomewolf
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 957



« Antwort #1 am: 16. Januar 2007, 13:49:30 »



mediation bei trennung und scheidung - mein erfahrungsbericht:

als es sich im zuge meiner trennung sich immer deutlicher abzeichnete,
dass seitens meiner ex nicht die geringste bereitschaft bestand,
sich mit mir auch nur über einen trennungspunkt auseinanderzusetzen,

wandte ich mich an eine rechtanwältin und mediatorin,
die mir von meiner - ebenfalls als mediatorin tätigen schwester - empfohlen wurde

nachdem sie ihre vergütung (100,- eus/std.) vorstellte, erzählte ich ihr meine geschichte

als ich sie abschließend fragte, ob sie mir/uns in dieser angelegenheit helfen könne, sagte sie:

"selbstverständlich vertrete ich gerne ihre interessen,
jedoch kann ich sie jetzt nur noch als anwältin vertreten

als mediatorin komme ich für sie nämlich nicht mehr in frage,
da ich durch ihre geschichte einseitig vorbelastet bin."



um eine erfahrung reicher (und um 200,- eus plus steuer ärmer) verliess ich ihr büro ...


Zitat
Im zweiten Abschnitt zeichnet sie anhand von Beispielsfällen aus der Praxis ein eher kritisches Bild von anderen Mediatorinnen, die mitunter nachlässig und nicht immer zielführend im Interesse ihrer Mandantinnen arbeiteten.


frage:
wie konnte die verfasserin eines solches aufsatzes nur die berufsbezeichnung mediatorin erlangen?

(wenngleich das verhalten meiner o.g. mediatorin sicher auch hinterfragenswert ist)



lg

wolf

p.s.

dass zu einer mediation die bereitschaft zu entgegenkommen auf beiden seiten vorhanden sein muss, beide parteien zugeständnisse machen müssen, sollte doch wohl allgemeinhin -auch bei juristinnen - bekannt sein


p.p.s.

dass ich mit meiner o.g. erfahrung noch 2 weitere mediatorinnen aufsuchte
(diesmal jedoch ohne sie zuvor "zu verbrennen"), 
exchen zu beiden gesprächen nicht erschien, das nur am rande ...


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wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun

(j.b.molière)
brille007
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.784



« Antwort #2 am: 16. Januar 2007, 18:06:46 »

Moin Deep,

Man beachte:

Kongress: Feministischer Juristinnentag (32) 2006 Bremen
So komme es für am Mediationsverfahren beteiligte Frauen häufig zu nachteiligen Vereinbarungen zum Unterhalt sowie im Bereich der gemeinsamen elterlichen Sorge.

So viel zur Unparteilichkeit dieser Mediatorin.  gun

nach meiner Meinung und Erfahrung schliessen sich eine gleichzeitige Anwalts- und Mediatorentätigkeit einfach aus; man lässt ja auch keinen Wolf auf eine Schafherde aufpassen. Ein Mensch müsste schon schizophren sein, um beide Tätigkeiten wirklich gut ausüben zu können: Im einen Fall muss man mit aller Verve die Interesen eines Mandanten vertreten; im anderen soll man genau dies unterlassen. Das funktioniert nicht.

Ein guter Mediator führt (und vor allem: leitet!) Gespräche, bringt zerstrittene Paare zumindest zu einer Minimal-Kommunikation. Die Interessen, die er vertritt, sind die der Fairness und des Wohls der betroffenen Kinder. Wer eine Mediatorentätigkeit mit persönlichen Feminismus-Attitüden (oder auch Frauenhass) verbindet, hat sich von vornherein disqualifiziert, weil die nötige Neutralität und Sachlichkeit fehlt.

Aber es ist natürlich praktisch, zwei honorarpflichtige Tätigkeiten zusammenzuführen - klappt die Mediation nicht, hat man vielleicht einen Mandanten...

Just my 2 cents
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
neuezeit
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 652



« Antwort #3 am: 17. Januar 2007, 09:41:46 »

...
Ein guter Mediator führt (und vor allem: leitet!) Gespräche, bringt zerstrittene Paare zumindest zu einer Minimal-Kommunikation. Die Interessen, die er vertritt, sind die der Fairness und des Wohls der betroffenen Kinder. Wer eine Mediatorentätigkeit mit persönlichen Feminismus-Attitüden (oder auch Frauenhass) verbindet, hat sich von vornherein disqualifiziert, weil die nötige Neutralität und Sachlichkeit fehlt.
...
Just my 2 cents
Martin

Meine/unsere Erfahrung mit der Mediation beurteile zumindest ich als positiv. Es war eine empfundene neutrale Gesprächsführung mit einem umsetzbaren und akzeptablen Ergebnis (Anfang 2006). Anschließend konnten wir ohne weitere externe Beteiligung (also bisher weder Med. noch RA) darauf eigenständig aufbauen und uns weiterhin einigen!

Aber das was deep da gefunden hat ist schon krass.

neuezeit
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So ist das Leben
haddock
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Beiträge: 837


« Antwort #4 am: 17. Januar 2007, 11:29:43 »

Das Wesen der Mediation ist durch absolute Neutralität und geradezu schematische Vorgehensweise des Mediators geprägt!
Zunächst werden die strittigen Punkte benannt und formuliert (ist auch manchmal nicht so einfach), dann werden die einzelnen Topics eines nach dem anderen abgearbeitet. Nicht immer muss es ein Kompromiss (oder der Mittelweg) sein, bevor nicht beide Parteien zufrieden sind und den Punkt abhaken wird er nicht beendet. Wenn alle Punkte abgearbeitet sind, wird eine schriftl. Vereinbarung getroffen - das Eergebnis einer Mediation.
Die Kunst, die einen guten Mediator ausmacht, ist eben die Möglichkeiten der Einigung bei den Beteiligten auszuloten-zu erspüren, und durchaus in die eine oder andere Richtung zu manipulieren. Dabei darf er die Richtung allerdings nicht nach eigenem Gusto lenken, sondern muß dabei strikt seine Neutralität wahren. Diese Neutralität des mediators ist es, was eine Mediation ausmacht.

Die Dame, die da gefordert hat, es müßte mehr zu Gunsten der Frauen, ergebnisorientiert mediert (?) werden, führt damit jede Mediation ad absurdum und schadet dem Vertrauen in diese Einigungsmöglichkeit erheblich! Mich würde interessieren, wo sie diese Mediatorenqualifikation gemacht hat, denn dieser Ausbildungsträger sollte dieser Frau schnellstmöglich die Erlaubnis entziehen sich Mediatorin zu nennen !!!

Gruß
Haddock
Gespeichert
bluppdiwupp
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« Antwort #5 am: 12. November 2008, 09:52:09 »

Dieser Vorgang der Rechtsanwältin ist doch sehr wünschenswert. Jedoch sollte sie diese unabdingbare Vorgabe doch vor der Sitzung deutlich sagen. Nach meinen Erfahrungen, wird dies normalerweise schon beim Erstgespräch am Telefon geklärt.
Mediation, vor allem Paar/Scheidungsmediation werden vorzugsweiße von einem Mediator und einer Mediatorin geleitet. Wichtig für mich war es außerdem, dass nicht nur Rechtsanwälte das Ganze ausführen, sondern auch einer der Mediatoren Pädagoge oder Psychologe ist.
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