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Autor Thema: Gründe für derz. Gesetzgebung  (Gelesen 4284 mal)
Akira
Schon was gesagt
*
Beiträge: 7


« am: 16. April 2004, 09:36:24 »

Hallo zusammen...

komme zunehmend ins Grübeln, warum manche Gesetze exestieren. Deswegen wollte ich euch mal löchern, wenn Ihr nichts dagegen habt.

1. Nehmen wir mal an ein Ehepaar trennt sich. Alle gehen getrennte Wege, sorgen selbst für Ihren Unterhalt. Nach einigen Jahren verliert einer den Job und ist auf Sozialhilfe angewiesen. Nun muss der EX-Partner zahlen. Warum? Man trennt sich doch um dem Anderen aus dem Weg gehen zu können. Klar, Belastung Sozialkasse... aber, wenn die nie geheiratet hätten, dann müsste doch die Sozialkasse für die Person aufkommen (wofür zahlen wir denn Steuern?!).
Deswegen verstehe ich es nicht ganz, dass der EX dann zu zahlen hat... man hat sich doch getrennt und will auch (meistens) nichts mehr mit dem Menschen zu tun haben. Gibt es einen aderen, logischen Grund (außer Belastung Sozialkasse), warum der EX-Partner dann wieder zur Kasse gebeten wird?

2. Wenn z.B. ein Krankenpfleger/in eine(n) Chefarzt/Chefärztin heiratet und einige Zeit mit Ihm/Ihr zusammenlebt und dabei aber weitergearbeitet hat, wieso muss der/die Chefarzt(in) dieser Person nach der Trennung den gleichen Lebensstandart bieten, wie es auch in der Ehe der Fall war?

3. Ein Mann betrügt seine Frau mehrmals, nach der Trennung ist der Mann arbeitslos und lebt mit seiner arbeitslosen Geliebten zusammen. Chronische Arbeitsunlust. Kann also nicht für sich aufkommen und tut auch nichts dafür, fordert aber Unterhalt für sich von der EX-Frau. Schreibt lieblose Bewerbungen und wird deswegen auch nicht genommen... wo bleibt die Gerechtigkeit?

4. Eine Frau bringt einen Mann aus einem anderen Land mit. Füttert Ihn durch, bezahlt alle Kosten (Hochzeit, Wohnung, Kleidung, Essen), Sprachkurse, vielleicht sogar Studium. Frau kann deswegen nicht weiter in der Karriereleiter aufsteigen. Mann bekommt eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis, trennt sich dann sofort wieder, heimst den Zugewinn und den halben Hausrat ein, lässt sich TU zahlen, während er schon mit seiner neuen Freundin zusammenlebt. Danach hat er einen guten Job, Aufenthalt, Studium etc. Gerechtigkeit?

5. Kann mir einer einen Grund nennen, warum die "Schuldfrage" beim scheitern einer Ehe abgeschafft wurde?

Fragen über Fragen... bitte nicht umbringen. Mich interessieren einfach nur die Gründe für solche Gesetzesgebungen und u.U. wie man sich davor schützen kann.

Vielen Dank.

Akira
Gespeichert
Thomas
Rege dabei
***
Beiträge: 166


« Antwort #1 am: 16. April 2004, 10:22:53 »

Auch ein Hallo Akira,

Deine Frage ist klasse.
Aber eine klare antwort auf Deine Frage wirst Du wahrscheinlich nicht bekommen.

Ich denke mal, daß man dieses nur umgehen kann indem man eine solche beziehung nicht eingeht.
Der grund für diese Gesetze kann eigentlich nur zur entlastung der Sozialkasse da sein.
Auf der anderen seite, kann ich mir aber auch vorstellen, daß solche Gesetze auch etweilige Scheinehen abschrecken sollen. Oder auch Ehebetrüger. Somit als abschreckung übereilt eine Ehe zu beenden.
Wobei ich sagen möchte, trotz des ganzen mist den ich erfahren durfte, ich würde nochmal Heiraten.


Grüße

Thomas
Gespeichert
Akira
Schon was gesagt
*
Beiträge: 7


« Antwort #2 am: 16. April 2004, 11:23:25 »

Zitat
Auf der anderen seite, kann ich mir aber auch vorstellen, daß solche Gesetze auch etweilige Scheinehen abschrecken sollen. Oder auch Ehebetrüger. Somit als abschreckung übereilt eine Ehe zu beenden.


Hmm... ich denke eher, dass folgende Wirkung eintritt:

1. Scheinehen werden öfter geschlossen um den Partner "auszunehmen" und/oder für sich einen Vorteil (z.B. die Aufenthaltserlaubnis) zu erzielen, da es die Gesetzgebung begünstigt.

2. Gut betuchte Partner, die um die Gesetze wissen, meiden die Heirat und somit auch die Zeugung von Kindern, was schlussendlich dazu führt, dass wir bald das älteste Volk der Welt werden. Siehe die leeren Rentenkassen. Ist ja keiner da um da einzuzahlen.

3. Wo Liebende geheiratet haben, wird jetzt erstmal 3x vorher nachgedacht. Gibt es keinen anderen Weg zusammenzuleben (Moslems, sehr gläubige Christen, etc.), so wird geheiratet. Eheverträge werden aufgesetzt. Misstrauen gegeneinander entsteht. Scheidungszahlen erhöhen sich (Grund: Misstrauen?).

4. Da die Schuldfrage mittlerweile abgeschafft worden ist ebnete sich der Weg für Äußerungen wie z.B. "Wenn eine Frau nach der dritten Scheidung noch keinen Porsche fährt, hat Sie was falsch gemacht". Auch sind die Steine aus dem Weg geräumt worden um in der Ehe weiterhin die "Sau rauszulassen". Eine Ehe ist IMHO KEINE Zweckgemeinschaft. Eine Ehe erfordert Vertrauen, Treue und Fürsorge! Aber wie kann man diese erwarten, wenn man schon von Anfang an mit Eheverträgen, etc. konfrontiert wird.

5. Aufgrund des Gesetzgebung häufen sich die "Parasiten" auf weiblicher und männlicher Seite. Ein Partner genießt den Luxus, den sich der andere schwer erarbeiten musste. Nach einer Trennung darf er/sie aber weiterhin in den Genuß dieses Lebens kommen. Warum also arbeiten gehen? 60 Stunden Woche? Niemals... TU, EU... Ehevertrag? Sittenwiedrig!

6. Kinder sind die, die leiden. Sie werden oft als Versicherung mitgeschleppt um den Lebensstandart zu sichern. Die Kinder wissen es nicht, spüren es aber. Auch als Instrumente der geistigen und finanziellen Folter scheuen die Ehepartner den Einsatz der kleinen Lebewesen nicht. Es gibt nichts schlimmeres für einen Elternteil, als wenn er seine Kinder nicht sieht oder sich diese (z.B. aus Gründen welcher sich ein Elternteil ausgedacht hat) vom EX Partner distanzieren. Die Kinder sind noch zu klein um es zu bemerken. Entfremden sich also schnell und mutieren zum Werkzeug. Wenn sie dann anfangen zu begreifen hat sich die falsche Meinung entweder so tief festgesetzt oder die Entfremdung ist so weit fortgeschritten, dass es eh' keine Chance gibt den Kontakt wieder aufzubauen. Fragen wie z.B. "Bin 19. Wieviel Unterhalt kann ich von meinem Vater/Mutter fordern?" machen mich traurig... der KV/ die KU mutiert zu einer Kuh, welche nur gemolken wird...

7. Wenn man erstmal verheiratet war, wird man sich von dem Partner nicht mehr trennen können. Auch nach einer Scheidung bleibt man lebenslang finanziell verbunden. Den Kindern zuliebe erträgt man u.U. die moralische Verbundenheit zum gehassten EX, welche erhebliche Schäden hinterlässt. Dass viele die Heirat deswegen nicht mehr wagen finde ich mehr als verständlich.

So brauchen sich die Politiker nicht mehr zu wundern, wenn die Rentenkassen leer sind, die Schwarzarbeit zunimmt und das Alter der Bevölkerung steigt.

Entschuldigt den langen Text.

Akira

Akira

[Editiert am 16/4/2004 von Akira]
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« Antwort #3 am: 16. April 2004, 12:25:43 »

Ich habe das in "Politik, Gesellschaft & Soziales" verschoben. Es ist ja doch mehr eine Grundsatzdiskussion, als direkt ein individuelles Unterhaltsthema.

Eine Antwort als sloches gibt es nur schwer so lange es kein Buch füllen soll.

Hingegen die leeren Rentenkassen nicht ausschließlich das Resultat des geringen Bevölerungswachstums, sondern wesentlich in der Wiedervereinigung begründet sind. Die teilweise Zweckentfremdung der Beitragseinzahlungen tat ihr übriges dazu.

Du hat vollkommen recht: Die Kinder sind diejenigen, die hierunter leiden. Und die Quittung bekommt der Staat schon heute hierfür. Wenn man sich jedoch einmal mit dem "Morgenthau-Plan" beschäftigt hat, könnte man Absicht vermuten.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
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