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vatersein.de - Forum 02. August 2021, 08:05:42 *
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Autor Thema: Die Neue in Papas Bett  (Gelesen 8286 mal)
tamia_von_kerzenburg
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 6


« am: 07. April 2004, 18:08:08 »

Hallihallo,
ich befinde mich in der Rolle einer neuen Partnerin. Mein Freund hat ein 2-jähirge Tochter. Da die Mutter der Kleinen sich momentan in Kur in ner psychiatrischen Klinik befindet (jawoll, als ob nicht schon alles schlimm genug wäre!!) hat er die Kleine allein. Wir sehen uns nicht täglich, sondern ca. 1x unter der Woche und an den Wochenenden. Bis jetzt hab ich die Wanze nur einmal gesehen und mit ihr...naja.. zu tun gehabt, denn meistens bringt er sie zu seinen Eltern, wenn ich bei ihm bin. Letztes WE haben wir es geradeso hinbekommen, dass sie erst Sonntag geholt werden muss. Am kommenden WE wird das aber nicht so funktionieren. Das Problem ist nicht, dass ich sie oder sie mich nicht mag etc. Wir wissen bloß beide absolut nicht, wie sie reagiert, wenn sie nach dem Aufwachen ins Schlafzimmer gehuschelt kommt und dann da auf einmal nicht die Mama, sondern ich mit ihrem Papa im Bett liege. Habt ihr ne Ahnung, wie man das einem Kind in diesem zarten Alter irgendwie erklären, verständlich machen kann? Und überhaupt, hat jemand Vermutungen, wie sie reagieren könnte?
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Märchen sind für Menschen da, uns Träume zu bereiten und Träume sind zum Leben da, die Wahrheit zu begleiten. (A.Kaschte)
Giesser
Gast
« Antwort #1 am: 07. April 2004, 18:39:27 »

Danke Tamia,


also zunächst einmal, realisiert das Kind, dass die Eltern "auseinander" sind??


Dann wäre es ja relativ einfach zu erklären.

Ansonsten kommt ihr  natürlich in Erklkärungsnotstand....

Hm, wenn es dem Kind bekannt ist - wo ist das Prob zu sagen (von Seiten des Vaters aus) Du, ich hab ne Freundin und das ist.....



LG

Torsten
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Uli
Gast
« Antwort #2 am: 07. April 2004, 19:46:01 »

Liebe Tamia,

vielleicht wäre es sinnvoller, wenn Du Dich erst mal eine Weile mit der "Wanze" beschäftigen würdest, versuchen würdest ihr Vertrauen zu gewinnen, bevor sie Dich mit ihrem Papi im Bett erwischt. Wenn Deine Beziehung auf lange Sicht angelegt sein soll, kommst Du an der "Wanze" nicht vorbei. Lieber jetzt einen sauberen Start hinbekommen, als niemals anerkannt zu werden.

LG Uli
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tamia_von_kerzenburg
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 6


« Antwort #3 am: 07. April 2004, 20:25:58 »

@giesser: ich bin mir nicht sicher ob sie das checkt, ich glaube fast nicht. Mama ist zwar nicht da, aber Mama ist eben in der Klinik, dass muss ja nicht bedeuten, dass Papa und Mama getrennt sind.

@uli: Ich glaube, dass mit der *Wanze* ist etwas falsch angekommen, dass ist in keinster Weise abschätzig gemeint, ich find Kinder toll und auch sie. Ich will auf gar keinen Fall an ihr vorbei. Hast schon recht, dass es erstmal besser wäre, sie würde tagsüber und ganz nebenbei mitkriegen, dass ich für Papa jetzt das bin, was vorher Mama war, aber wir wollen uns das nicht unbedingt nehmen lassen, denn es kommt wirklich nicht all zu häufog vor, dass wir das Bett teilen können.
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Uli
Gast
« Antwort #4 am: 07. April 2004, 21:00:27 »

Liebe Tamia,

ich habe garnicht angenommen, dass Du das mit der "Wanze" abschätzig gemeint hast. Ich habe es dennoch in Anführungszeichen gesetzt, weil ich an den Fragen, die Du hier in den Vordergrund stellst, zu erkennen glaube, dass Du Dich mit Deiner künftigen Rolle kaum bis garnicht auseinandergesetzt hast.

Du bist mit dem Vater eines 2-jährigen Kindes zusammen, dass noch nicht mal weiß, dass Mama und Papa getrennt sind. Du möchtest dort, wo das Kind ausschließlich seine Mutter erwartet ihr begegnen? Was glaubst Du was das Kind tun soll, Dir in die Arme laufen? So geht das nicht!!! Wenn Du mit diesem Mann zusammenbleiben möchstest musst Du in die Rolle einer (Stief-)Mutter hineinwachsen. D.h. Du wirst mitunter Ablehnung erfahren, Du wirst über weite Strecken alles geben müssen, ohne etwas erwarten zu dürfen. Du wirst akzeptieren müssen, dass dieses Kind den Großteil Eurer Gespräche bestimmen wird, Eurer Zeit beanspruchen wird und Anlass für Unmut unter Euch sein wird. Zu gut Deutsch es wird always number one sein! Nur wenn Du bereit bist, Dich hierauf einzulassen, solltest eine Beziehung zu diesem Mann eingehen. Wenn Du das möchtest, dann arbeite zunächst daran das Vertrauen des Kindes zu gewinnen und verspiel es nicht, bevor Du es bekommen hast.

LG Uli ( 10 Jahre Stiefvater von zwei Mädchen, seit 1 1/2 Jahren AE-Vater, wieder verheiratet )
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Phill
Gast
« Antwort #5 am: 07. April 2004, 21:08:27 »

Hi Tamia!
Ich gehe mal davon aus, dass das Kind in zwei Haushalten / Wohnungen lebt. Der des Vaters und der der Mutter. Mit zwei Jahren macht man sich keine großen Gedanken über irgendwelche Zusammenhänge. Das Kind will nur seine Bedürfnisse nach Nähe, Nahrung etc. befriedigt wissen. Es muß kein Geheimnis sein, wenn der Vater eine neue Freundin hat, jedenfalls dann nicht, wenn sie nicht alle 2 Monate eine andere Person ist. Für Kinder alles kein Problem, und das Mann auch mit Frau ein Bett teilt ist auch normal für Kinder zu wissen.

Mit Gruß Phill
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Robina
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Beiträge: 116



« Antwort #6 am: 07. April 2004, 21:12:42 »

Hallo Tamia,

für mich liest sich Dein Posting so, als ob Eure Beziehung eigentlich eher erst mal als Affäre zu bezeichnen ist. Du schreibst anfangs, dass sich die Mutter in einer Klinik befindet und betonst gleichzeitig: "als ob nicht schon alles schlimm genug wäre". Ja, was denn genau ist noch schlimmer als der Klinikaufenthalt ? Weiß die Frau Deines Partners vielleicht jetzt noch gar nichts von Euch und glaubt sich (noch) in einer glücklichen Beziehung ?

Versteh mich nicht falsch, ich will mich hier mit Sicherheit nicht als Moralapostel aufspielen. Aber wenn es noch gar nicht so ganz klar ist, wie es zwischen Euch weiterläuft, vielleicht auch, weil die Mutter noch gar nichts weiß, finde ich es schwierig, (wenn nicht sogar unzumutbar für das Kind) das Kind jetzt schon durch Liebesbezeugungen und/oder Übernachtungen zu informieren. Aus Affären sollte man Kinder, egal welchen Alters, heraushalten.

Es ist natürlich eine Frage, ab wann aus einer Affäre eine feste Beziehung wird ... schon klar. Hier solltet ihr beide im Sinne des Kindes entscheiden.

Schöne Grüße
Robina
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Uli
Gast
« Antwort #7 am: 07. April 2004, 21:18:43 »

Nein Phill,

das Kind lebt im Haushalt des Vaters und es weiß nichts von einer Trennung. Du hast recht, dass 2-jährige Kinder sich keine Gedanken über Beziehungen machen. Für sie sind die Beziehungen klar! Darum fremdeln Kinder in diesen Altersgruppen ja auch. Ich kann nur sehr davor warnen dem betroffenen Kind diese Situation als normal verkaufen zu wollen.

Uli
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tamia_von_kerzenburg
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« Antwort #8 am: 07. April 2004, 21:27:27 »

@Uli: Ich werde und muss nicht die Stiefmutterrolle übernehmen. In ein bis zwei Monaten ist ihre Mutter aus der Klinik wieder da und die Kleine ist dann, bis auf einige WEs etc. bei ihr. Das heißt, sie ist nicht ständig da, wenn ich auch da bin und auch er muss sich nicht ständig um sie kümmern. Das sie die Nummer eins ist, ist mir völlig klar. Es ist zwar eine ungewohnte Situation, aber wie gesagt, es wäre schlimm, wenn sie nicht die Hauptrolle spielen würde. Ein weiterer Grund dafür, dass ich nicht Stiefmutter werden muss ist, dass er das auch gar nicht will, eben weil ihre Mutter ja sehr präsent ist und sie die meiste Zeit bei ihr verbringen wird. Ich freue mich darauf, zu dritt etwas mit der Kleinen zu unternehmen, etc., aber eben nicht als Ersatzmama, sondern als ne gute Freundin. Ich bin mir durchaus bewusst, dass dein Erfahrungsschatz um einiges größer ist und bin dir sehr dankbar für deine ....Ratschläge...

@Phil: Jepp, 2 Haushalte, nur eben momentan nicht( durch den Klinikaufenthalt der Mutter) Ich hoffe, es ist so easy, wie es sich bei dir anhört. Kann mir aber eben auch nicht vorstellen, dass ich ein 2-jähriges Kind schon soviele Gedanken macht.
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tamia_von_kerzenburg
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« Antwort #9 am: 07. April 2004, 21:39:13 »

Sorry, hab die letzten beiden Beiträge verpasst.

@Robina: Schlimm genug....das war nicht so ernst gemeint, aber eben die Tatsache, das die Mutter psychisch labil ist, hat die Situation bis jetzt nicht gerade vereinfacht. Du mussst dir dasd so vorstellen: Ich lerne den Mann kennen, find ihn toll, wir treffen uns, er sagt mir, das er ein Kind hat. Bissl später erfahre ich das Kind un Mutter grad nicht da sind, sondern zur Kur...und wieder ein Stück später erfahre ich, dass die Dame nen psyschischen Knacks hat ud man sehr vorsichtig mit ihr umgehen muss. Verstehst du jetzt ungefähr, was ich meine?! "Als ob nicht alles schlimm genug ist" waren ungefähr die Gedanken, die ich in dem Moment hatte, als er mir von ihrem Knacks erzählt hat......sorry, lange Rede-kurzer Sinn....Sie weiß aber bescheid, wähnt sich nicht im Glück. Und es ist zwar noch eine sehr junge Beziehung, aber keineswegs eine Affäre.....wenn das so wäre, würde ich mich komplett vom Kind fernhalten. Ich bin noch verdammt jung, aber ich hab durchaus schon ne Menge Erfahrungen mit Kids und weiß schon wie die ticken.

@uli: das mit dem Haushalt stimmt nicht ganz, aber is ja egal. Als normal wird nix verkauft, ABER einen so kleinen Würmchen kann man eben nicht viel mit Worten erklären, meine ich, sondern es muss eben durch erleben begreifen. Und zu dem Thema fremdeln kann ich glücklicherweise sagen, dass sie das bei mir nicht macht. Ich hab sie mit Erdbeeren bestochen und das hat sehr gut funktioniert. Ich gehe davon aus, dass sie auch beim nächsten Zusammentreffen nicht Reißaus nehmen wird.
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« Antwort #10 am: 07. April 2004, 21:45:00 »

Hallo Tamia,

wie ich jetzt anhand deines letzten Postings sehe, ist es nicht so, wie ich zuerst angenommen habe, die Trennung ist wohl schon vollzogen.

Aber wäre es für dich/euch, mit Rücksicht auf das Kind, das ja zurzeit sehr viele Veränderungen durchmacht, nicht doch möglich, noch etwas zu warten ? Damit meine ich nicht, dass du "versteckt" werden solltest, sondern das dein Erscheinen im Leben des Kindes etwas behutsamer vonstatten gehen sollte und es nicht gleich morgens mit einer (fremden ?) Frau neben Papa überrascht werden sollte. Es gibt doch so himmelviele Möglichkeiten, sich Kindern anzunähern. Das halte ich als ersten Schritt zu einer dauerhaften und harmonischen Beziehung zwischen dir und dem Kind für sinnvoller.

Schöne Grüße
Robina

[Editiert am 7/4/2004 von Robina]
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Robina
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« Antwort #11 am: 07. April 2004, 21:53:09 »

Nochmal Hallo Tamia *g*

auch ich habe Dein letztes Posting verpasst, hab auf Dein vorletztes geantwortet *g*.

Also, um es noch mal deutlicher auszudrücken: Das Kind macht zurzeit einige Veränderungen durch, damit meine ich nicht nur die Trennung, sondern vor allem den Entzug der Mutter durch die Kur. Im Klartext: das Kind wird es vermutlich so sehen, wenn es dich morgens im Bett des Paps vorfindet: Mama weg und Papa muß ich jetzt auch noch teilen ! Das kann (muß zwar nicht) nach hinten losgehen.

Dem würde ich aus dem Weg gehen - hab ein wenig Geduld, die Situation wird sich ja hoffentlich bald wieder normalisieren.

Schöne Grüße
Robina
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Uli
Gast
« Antwort #12 am: 07. April 2004, 21:54:05 »

Die Tatsache, dass man diesem Würmchen die Situation nicht erklären kann, macht für Euch die Situation schwieriger und nicht einfacher! Du musst diesem Kind Vertrauen und Sicherheit durch ein Erfahren geben. Wenn es nicht die "richtigen" Erfahrungen macht, werden ihm Deine Erdbeeren nicht mehr schmecken. Kinder lassen sich nicht bestechen (zumindest nicht mit 2 Jahren).

LG Uli
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tamia_von_kerzenburg
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« Antwort #13 am: 07. April 2004, 22:00:35 »

@Robina: Du hast auf jeden Fall recht, es wäre das beste, dieser morgendlich Konfrontation noch etwas aus dem Weg zu gehen. So scharf bin ich da ja auch nicht drauf. Aber mit der Vernunft ist das sone Sache, wenn man frisch verliebt ist.
Aber ne Normalisierung der Situation wäre traumhaft, aber die wird wohl noch ne Weile auf sich warten lassen.

@Uli: Natürlich macht es die Situation schwieriger, ich hab nix anderes behauptet (fühl mich gerade etwas arg missverstanden). Und das mit dem bestechen sollte auch nicht so wörtlich genommen werden. Ich hab sie damit ja zu nix gezwungen oder so, aber das hat uns beiden die Annäherung erleichtert. Und sie hat gleich gemerkt, dass ich mich irgendwie für sie interessiere und nicht völlig teilnahmslos bin.
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Robina
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« Antwort #14 am: 07. April 2004, 22:17:42 »

Hi Tamia,

ja, mit der Verliebtheit und dem Nichtwartenkönnen - da kann ich dich supergut verstehen und verflixt gut nachvollziehen, dass einem da der Verzicht, zumal es so einfach scheint mit einem so kleinen Kind, sehr sehr schwerfällt.

Aber es scheint eben nur so einfach zu sein, gerade in diesem Alter des Kindes ist eine solche Situation wesentlich schwieriger zu händeln, da man ihr eben nichts erklären kann, sondern nur auf die Gefühlsbasis angewiesen ist.

Aber wovon noch gar nicht die Rede war - wie sieht die Situation eigentlich dein Freund, der doch der Vater des Kindes ist ? Hat er sich irgendwie mal dazu geäußert ?

Wenn ich dich recht verstehe, wird das Kind nur am WE zeitweise von den Großeltern väterlicherseits betreut - in der Woche betreut er sie durchgehend selbst ? Ist denn da nicht mal etwas Zeit für euch allein abzuknapsen ?

Der Verzicht auf das gemeinsame Aufwachen wäre die beste Entscheidung für das Kind - zumindest jetzt in dieser momentanen Situation. Aber auch die beste Entscheidung, wenn dir an dieser Beziehung, aus der sich das Kind nicht heraushalten lässt, sehr viel liegt. Letztlich kommt dein Verzicht dir selbst irgendwann zu gute.

Schöne Grüße
Robina
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Uli
Gast
« Antwort #15 am: 07. April 2004, 22:30:07 »

Liebe Tamia,

ich glaube garnicht, dass ich Dich mißverstehe. Ich habe mal in Dein Profil geschaut. Du bist 19 Jahre und mithin so alt, wie meine zweitälteste Stieftochter, zu der ich inzwischen wieder ein gutes Verhältnis habe. Ich bin 46 Jahre alt. Wir sehen die Welt aus anderen Richtungen und das muss auch so sein! Ich möchte hier nicht die Weisheit des Alters hervorkehren, die habe ich schon bei meinen Eltern gehasst und sie können noch immer nicht davon lassen. Aber wie man das Rad nicht zweimal erfinden muss, muss man auch nicht zwangsläufig Fehler machen, die vermeidbar wären.
Was nun Eure Absicht anbelangt, künftig die Rolle der Besuchseltern einnehmen zu wollen, so kann auch diese von der Realität schnell eingeholt werden. Meine Exe ist in ihrer Mutterrolle stets aufgegangen. Sie hätte am liebsten noch 10 Kinder gehabt. Da sie sagen wir mal psychisch etwas ungewöhnlich war, hätte ich meine Kurzen gerne zu mir geholt. Ich bin aber immer davon ausgegangen, dass mir das niemals gelingen würde. Ausserden hätte ich meine Kinder niemals gegen deren Willen von ihrer Mutter weggeholt. Unter diesen Vorraussetzungen habe ich eine neue Partnerin kennengelernt und nach zwei Jahren geheiratet. Nur 3 Monate später kamen beide Kinder völlig überraschend zu mir, da meine Exe zunehmend psychisch ungewöhnlicher wurde. Meine jetzige Frau wurde nicht danach gefragt, ob ihr diese Situation gefallen würde. Sie hat sie angenommen und dafür bin ich ihr unendlich dankbar. Ich möchte hier nur versuchen, Dir aufzuzeigen, dass diese Dinge nicht planbar sind.

LG Uli
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tamia_von_kerzenburg
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« Antwort #16 am: 13. April 2004, 23:07:51 »

Hallihallo,
ich bin euch nochmals sehr dankbar. Aalso, obs euch interessiert oder net is mir jetzt mal Wurscht :)  Das WE lief prima, sie doch die ganze Zeit bei seinen Eltern, außer am Montag. Da sie aber sowieso in die Kita musste, ist er eben aufgestanden bevor sie wach war und hat sie dann, ohne dass sie mich im Bett entdeckt hat, rüber gebracht. Da wir (also Kind und ich) uns am Montag ja auch fast den halben Tag gesehen haben, hat sie natürlich auch bissl mehr mitbekommen, was so zwischen mir und ihrem Papa geht. Es läuft besser, als von mir erwartet.

@Robina: Tja, der Papa, der weiß eben auch nicht so recht, wie wir das managen sollen und hat mich gefragt, wie ich das sehe, was ich schätze, wie sie reagiert usw., naja, aber wie gesagt, mit Kindern hat ich schon ne Menge zu schaffen, aber das is mir halt neu.

@Uli:Klar, du hast natürlich vollkommen recht, dass sich da alles sehr schnell sehr gewaltig ändern kann..aberdavon geh ich eben im Moment nicht aus...so vieles ist möglich, wenn ich alles in Betracht ziehe und für alles nen Schlachtplan entwickle, werd ich ja bekloppt...dass seh ich im Moment auch noch nicht so ganz als meine Aufgabe. Um mal genau von deinem "Fall" auszugehen: selbst entscheiden kann die Kleine ja sowas noch nicht und ihre Mutter wird sie nicht einfach so weggeben, dass halte ich wirklich für verdammt unwahrscheinlich, schon allein deshalb, weil das ja bedeuten würde, dass auch ich mich mehr um die Kleine kümmern würde und ...naja, ich bin nunmal ihr Feindbild Nummer Eins...
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Märchen sind für Menschen da, uns Träume zu bereiten und Träume sind zum Leben da, die Wahrheit zu begleiten. (A.Kaschte)
mel
Gast
« Antwort #17 am: 15. April 2004, 11:19:54 »

hi tamia,
 
Zitat
Aalso, obs euch interessiert oder net is mir jetzt mal Wurscht


ich denke mal, das deine einstellung ein wenig mit deinem alter zu tun hat.
wenn es dir wurscht ist was willst du denn hier?

wir treffen uns hier um unsere meinungen und erfahrungen zu machen.
was willst du? den vater mit oder ohne kind?
warum muss die kleine bei den eltern sein?
wenn ihr zusammen leben wollt solltet ihr gemeinsam für die kleine da sein und nicht oma und opa.

gerade die ersten 3 jahre sind für die kinder sehr wichtig, man nen sie auch die prägejahre, in dieser zeit kannst auch du ein tolles verhältnis zum kind aufbauen.

ich kann allerdings die einstellung vom KV auch nicht verstehen, mir wäre mein kind wichtiger als eine beziehung.
desweiteren würde ich mein kind nicht zu oma und opa geben nur damit ich meinen B*** spass haben kann.
ihr solltet trotz eures alters überlegen was ihr wollt.
mel
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