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Autor Thema: "Das haste doch vorher gewusst"  (Gelesen 5631 mal)
Schmusepapa
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.461


« Antwort #25 am: 15. August 2006, 22:54:38 »

Hallo Sylvie-Zweitweibchen,

ich denke in deinem Post geht es um zwei Dinge - die Beziehung zum Sohn deines LG und um deine Eifersucht.

Ich denke du musst da ganz ruhig bleiben und dir (und "Sohni") Zeit geben.

Bevor wir ("Ex" und ich) uns trennten, hatte mein Vater (ich nenne ihn jetzt "Opa") unserer Tochter kaum Kontakt zu seiner Enkelin. Grund war, dass meine Mutter (="Oma") manchmal bei uns war und er es nicht ertrug. Ist auch so eine Scheidungsgeschichte, gehört aber nicht zum Thema.

Danach (weil ich auch wieder in die Stadt zog, in der Opa wohnt), sahen die beiden sich dann regelmäßig. Am Anfang hing die "Kleine" auch nur an mir und wollte zu niemand anderem. Auch Opa war nicht gerade "erbaut" vom Verhalten seiner Enkelin. Ich habe Opa dann erklärt, dass er dem Kind etwas Zeit geben muss, dass es sich bei mir eingewöhnt und sich auch an ihn gewöhnt. Und da beide Seiten inzwischen deutlich "lockerer" geworden sind, ist das heute kein Problem mehr. Sie begrüßt ihn, läuft freudig auf ihn zu und gibt ihm ein Küßchen.

Nur geht das nicht von heute auf Morgen, das dauert. So lange seid ihr ja noch nicht zusammen. Der "Papa" (=dein LG) ist halt sein "Ruhepol". Zudem spürt das Kind mit seinen "feinen Antennen" vermutlich deine Unsicherheit. Zudem ist er ein Symbol für die gescheiterte Beziehung deines "Ex" - auf die du aus rein logisch nicht nachvollziehbaren Gründen eifersüchtig bist. So sehr du dich auch anstrengst, das kommt von Zeit zu Zeit innerlich in dir hoch. Und ich vermute, das Kind spürt dies.

Und jetzt argumentiere ich mal aus Sicht des Kindes. Der Sohn deines LG ist für dich ein Symbol - das Symbol seiner Vergangenheit, auf die du eifersüchtig bist. Wenn du das mental nicht in den Griff bekommst, wird er von dir innerlich nie akzeptiert oder geliebt werden. Für das Kind ist diese Situation grausam. Ich habe das als Kind selbst miterleben müssen (gottseidank war ich nicht das Opfer).

Tu was gegen deine Eifersucht. Evtl. solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Wenn du mit der Situation dauerhaft nicht klar kommst, quälst du mindestens zwei Personen: Das Kind deines LG und dich selbst. In diesem Fall solltest du die Beziehung beenden. Und wenn du mit einem "Gebrauchten" nicht klar kommst, dann hilft auf Dauer nur ein "Neuer" - damit meine ich einen "Ungebrauchten".

Solltest du deine Einstellung ändern können, wird das Verhältnis mit dem Kind vermutlich auch besser - so ganz von alleine. Ganz einfach deshalb, weil du dann viel freier mit ihm umgehen kannst. Du denkst dann nämlich nicht mehr daran, wie der Junge "entstanden" ist, wenn du ihn im Arm hälst, sondern hast einfach Spaß mit ihm und erfreust dich an seinem Lachen.

Gruß

Martin
Gespeichert
Zweitweibchen
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 17



« Antwort #26 am: 16. August 2006, 20:21:15 »

hi together

Zitat
bei den Äußerungen des Kindes in Bezug auf dich, darfst du nicht vergessen, daß der Kleine den Papa eben immer nur für eine bestimmte Zeit für sich hat.
Natürlich ist alles, was Papa ablenkt in seinen Augen dann ein Störfaktor. Das sind Dinge, die du nicht persönlich nehmen darfst.

leider nehm ich das persönlich.
ich unterstelle dem kleinen keine bösen absichten, wenn er ruft, während mein freund mich kurz in den arm nimmt.
aber so wie ich gelernt habe, zu akzeptieren und (langsam) auch zu mögen, dass er bei ihm ist, muss er doch auch verstehen, dass ich hier in der wohnung lebe, mit meinem freund zusammen bin. Oder bin ich da zu fordernd?

Zitat
Versuche weiter dich einzubringen. Lass den Beiden mal ein wenig Zeit zu Zweit. Geh mal eine Freundin besuchen o.ä.

Am Anfang war es so, dass wenn er seinen Sohn hatte, ich an dem Tag etwas anderes unternommen habe.
Meist habe ich mir meinen Neffen geschnappt und bin mit ihm, meiner Freundin und ihrer kleinen irgendwo ins Grüne gefahren, während mein LG in seinem alten Haus war und sich dort mit seinem Sohn beschäftigt hat.
Meine Freundin und ich hatten so eine Art Abkommen *hihi* und haben es beide genossen, regelmässige Tage zu haben, an denen wir uns austoben konnten 

Seit ca 2 Monaten bin ich mit meinem Freund und seinem Sohn zusammen, wenn der kleine hier ist.

Wenn ich so zurück denke - anfänglich sollte ich auf dem Sofa schlafen, damit der kleine bei papa im bett schlafen kann, dann kam die idee, dass wir ein kinderbett in unser intimes reich stellen- klappt es jetzt ganz gut.
Ich schlafe da, wo ich hingehöre und gebe "unterwegs" mein bestes.

Zitat
Solltest du deine Einstellung ändern können, wird das Verhältnis mit dem Kind vermutlich auch besser - so ganz von alleine. Ganz einfach deshalb, weil du dann viel freier mit ihm umgehen kannst. Du denkst dann nämlich nicht mehr daran, wie der Junge "entstanden" ist, wenn du ihn im Arm hälst, sondern hast einfach Spaß mit ihm und erfreust dich an seinem Lachen.

Ich hoffe, die Zeit, mein guter Wille und die Hilfe meines Freundes helfen mir und dem kleinen, irgendwann normal miteinander umzugehen.
Gespeichert
DieMystiks
(Fast) Eigentumsrecht
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.468


WWW
« Antwort #27 am: 16. August 2006, 20:56:11 »



Hallo Zweitweibchen,

ja ich denke du bist momentan zu fordernd.

Du akzeptierst.....du bist aber erwachsen!

Der Kleine muss lernen zu akzeptieren. Das dauert bei Kindern halt länger. Er muss verstehen, daß Mama und Papa sich nciht mehr lieb haben und auch nciht mehr unter einem Dach leben. Er muss verstehen, daß Papa eine eigene Wohnung hat und dazu wohnt da auch noch eine andere Frau.

Er sieht Papa dich in den Arm nehmen, wobei es für ihn ja eher normal ist, würde er das mit der Mama machen.

Wir haben lange vermieden uns z.B. in den Arm zu nehmen wenn die Kinder dabei sind, bei meinem Kind, wie bei seinen Kindern.

Sicher kannst du nun sagen, das Kind sieht doch, daß wir in einem Bett schlafen. Richtig, aber das wird schon in Augen des Kindes seltsam genug sein.

Vergleiche nicht dein Verständnis mit dem des Kindes oder deine Akzeptanz mit der des Kindes. Das sind 2 verschiedene Welten.

Durch die Trennung der Eltern verlieren die Kinder ihr Urvertrauen. Es dauert oft lange, bis sie wieder Sicherheit und Vertrauen gefunden haben.

Versucht gemeinsam ein paar Dinge anders zu gestalten während des Umgangs, probiert einfach mehr aus und bezieht das Kind mit ein. Lasst ihn spüren, daß ihr für die Zeit des Umgangs ein Team zu dritt seid.

Ihr müsst ihm viel Hilfestellung geben und ohne Druck.

Arbeite mehr an dir und deinen Gefühlen, sehe alles etwas gelassener. Auch das kann man lernen und dann wirst du sehen, daß es auch entspannt und harmonisch mit dem Kleinen geht.

Viel Glück

Gruß
Tina
Gespeichert

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
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