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vatersein.de - Forum 24. September 2021, 18:03:43 *
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Autor Thema: Frage an die Väter  (Gelesen 11992 mal)
eskima
_eskima
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.883



« am: 28. März 2004, 22:43:23 »

Hallo,

ich schreib hier ganz bewußt aus dem Zweitpartnerforum, weil ich die Faxen der Ex sowas von satt habe  gun

Die Ex hat für das Oster-WE angekündigt, dass sie D am Sonntag um 10 Uhr bei uns für einen Osterspaziergang "mit der Familie" abholen wird. Ganz eigentlich wäre es ein normales Umgangs-WE für den Angler, tja, wenn nicht Ostern wäre.

Für Ostermontag hat sie alle drei Jungs angekündigt. Was von ihren Ankündigungen zu halten sind, weiß der Leser spätestens seit meinem letzten Thread.

Also, liebe Väter, wie würdet ihr euch verhalten?

Was würdet ihr von mir für ein Verhalten erwarten?

Gruß

eskima
Gespeichert

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit

Giesser
Gast
« Antwort #1 am: 28. März 2004, 22:57:45 »

Eskima,

Du scheinst total von der Rolle zu sein!?

Warum auf einmal diese Panik (ist vielleicht das falsche Wort)?

Be cool, plane und lebe DEIN Leben!

Wenn sich der Rest "belämmert" verhält - na und! Mach Du DEIN Ding - mit den Kids natürlich!

Du kannst nicht ernsthaft glauben, dass "wir" die Entscheidungen treffen für Dich, das wäre nicht ok. geh in Dich, überlege und handle entsprechend. ich bin sicher, dass Du das Richtige tun wirst.

LG

Torsten
Gespeichert
Unbekannt
Gast
« Antwort #2 am: 29. März 2004, 07:43:58 »

Hallo Eskima,

was ist das denn??Schockiert   Wieso holt die Ex den Jungen zu einem Osterspaziergang mit der Familie ab, wenn er bei Euch ist? Ich meine prinzipiell kann man das, wie alles, wieder von zwei Seiten auffädeln - deeskalativ - na dann soll sie das halt tun, wenn sie meint - oder eskalativ, Nein das ist das BWE der Kids/des Kid und dabei bleibt es.

Was will/meint denn D dazu? Was will er denn?

Sag mal, so ein "wenig" gaga ist diese Madame aber schon, oder?c

Ganz liebe Grüße
S.
Gespeichert
dx111ge
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12


WWW
« Antwort #3 am: 29. März 2004, 08:02:26 »

normales Besuchswochende, oder Feiertage hälftig .... daher darf sie schon ..... ersten Schritt machen , man hofft ja, das sich mit jedem Zugeständnis was bessert ....
Gespeichert
Hextina
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5



« Antwort #4 am: 29. März 2004, 08:03:48 »

Moin eskima,

*hmpf*

Damm tauch ich eben wieder auf.

Zitat
weil ich die Faxen der Ex sowas von satt habe


eskima, wer hat das Problem?

eskima, wer nimmt sich das Problem?

Zitat
Also, liebe Väter, wie würdet ihr euch verhalten?


eskima, warum fragst du die Väter wenn es um _dich_ geht?

Zitat
Was würdet ihr von mir für ein Verhalten erwarten?


Finde deine Grenze.

Liebe Grüße

Tina
Gespeichert

Es ist zu fragen, wie stark Erwachsene sein müssen, um für Kinder einen Raum freizuhalten, damit diese ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung haben können und nicht von Erwartungen und Repressionen deformiert werden. (Dörner&Plog)
Unbekannt
Gast
« Antwort #5 am: 29. März 2004, 08:44:28 »

Hi Tina,

Zitat
eskima, wer hat das Problem?


Eskima hat es - sie nimmt es wohl FÜR den Angler auf sich? Oder ist noch nicht so weit es so abstrahiert zu sehen.

 
Zitat
eskima, wer nimmt sich das Problem?


Eskima, weil es AUCH ihr Problem ist.


Tina, es so abstrahiert zu sehen wie eigentlich nötig, setzt ganz gewisse Strukturen voraus - sich so gut als möglich "raus"zunehmen und dem das Problem zu "lassen" dem es eigentlich gehört ist ein hart erarbeiteter Weg der sowohl aus Erkenntnis als aber auch aus Verzweiflung resultieren kann. Ich denke, dass es gerade in diesem speziellen Fall (mit dieser Ex-Frau im Hintergrund) äußerst schwierig ist, sich da so rauszunehmen. Da spielen Hoffnungen auf ein besseres Morgen mit, auf ein lebbares Ende - da ist viel Unverständnis (verständlicherweise) über diese KM mit im Spiel und eine ständige Hilflosigkeit und ich denke auch viel Wut.

Wut über Diktat - und Eingriff in das eigene Leben.

Sorry, Telefon.........

LG
S.
Gespeichert
Hextina
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5



« Antwort #6 am: 29. März 2004, 11:01:29 »

Tach S.,

Zitat
eskima, wer hat das Problem?


Zitat
Eskima hat es - sie nimmt es wohl FÜR den Angler auf sich? Oder ist noch nicht so weit es so abstrahiert zu sehen.


Nö, das eigentliche Prob hat die Ex.
Dann wird ordentlich instrumentalisiert und alle scheinen ein Problem zuhaben.

Same here BTW, die Ex meines Mannes hat mal ihren Kopp mit allen Konsequenzen durchgesetzt. Daran ging die Ehezu Grunde und heute hat sie ein massives Problem, saueber delgiert und übertragen auf den ganzen Rest der Familie :-/

Zitat
eskima, wer nimmt sich das Problem?


Zitat
Eskima, weil es AUCH ihr Problem ist.


Nein, eskima nimmt sich ein eigenes Problem.

Zitat
Tina, es so abstrahiert zu sehen wie eigentlich nötig, setzt ganz gewisse Strukturen voraus - sich so gut als möglich "raus"zunehmen und dem das Problem zu "lassen" dem es eigentlich gehört ist ein hart erarbeiteter Weg der sowohl aus Erkenntnis als aber auch aus Verzweiflung resultieren kann.


Aus Verzweiflung, glaub ich genau gar nicht.

Aus Erkenntnis durchaus. Ansonsten stimm ich dir zu.
Ich kenne eskima ja auch sehr gut und weiß schon genau wem ich da wie antworte ;-))

Ich denke das in jeder Familie, in Zweitfamilie die u noch mit Problemen der Erstfamilie massiv belastet werden, unumgänglich ist eine ganz saubere Problemzuordnung zumachen. Sonst entseht IMO ein einziges Verstrickungschaos. Ich denke immer in Systemen, Familen sind IMO Systeme in denen _immer_ jeder auf jeden wirkt. Ändert sich einer, wird sich alles zumindest überdenken müssen, IMO neu finden. Niemals nicht wirkt da etwas linear kausal IMHO.

Zitat
Ich denke, dass es gerade in diesem speziellen Fall (mit dieser Ex-Frau im Hintergrund) äußerst schwierig ist, sich da so rauszunehmen.


Sicher, aber gerade deswegen auch um so wichtiger da exakt auszupassen was wessen Aufgabe ist IMO.

Ich passe zB auch genau auf bis wohin ich gehe.
Ich gebe meinem Mann meinen Eindruck, nicht mehr und nicht weniger.Ich habe eine glasklare Position aber ich erwarte von niemandem das er die in dieser Konsequenz teilt.

Zitat
Da spielen Hoffnungen auf ein besseres Morgen mit, auf ein lebbares Ende - da ist viel Unverständnis (verständlicherweise) über diese KM mit im Spiel und eine ständige Hilflosigkeit und ich denke auch viel Wut.


Klar, und gerade letztere (endlich?!) mal richtig fokussiert konstruktiv an die Frau zubringen, das könnte IMO ein, bis dato gemiedener, Schlüssel, einen Weg in ein noch völlig unklares besseres Morgen sein, in diese ganz speziellen Fall.

Zitat
Wut über Diktat - und Eingriff in das eigene Leben.


Grenze finden, das ist doch die einzige Chance, oder?

Gruß an den einbuchstabigen Menschen *bg*

Tina

@DeepThought, jetzt habe ich brav die hier übrlichen Quotemarks genommen ;-) Aber wie mache ich doppelte Quotes? *g,d&r*
Gespeichert

Es ist zu fragen, wie stark Erwachsene sein müssen, um für Kinder einen Raum freizuhalten, damit diese ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung haben können und nicht von Erwartungen und Repressionen deformiert werden. (Dörner&Plog)
Unbekannt
Gast
« Antwort #7 am: 29. März 2004, 12:33:13 »

Hallo Tina,

ja ja, Du hast schon recht - aber eben jeder kann sich nicht so KLAR abgrenzen, wie es ganz sicher nötig wäre.

 
Zitat
Nö, das eigentliche Prob hat die Ex.
Dann wird ordentlich instrumentalisiert und alle scheinen ein Problem zuhaben.

Das ist mir zu pauschal.
Die Ex hat ein Problem - und damit AUTOMATISCH ALLE die mit ihr zu tun haben (müssen) - denn eine Abstraktion des Ganzen ist im Falle des involviert seins mit einer pathologisch veranlagten Person nicht bis überhaupt gar nicht möglich.

Instrumentalisiert werden natürlich nur die Kinder - denn Gegenwehr ist schwer möglich. Eskima versucht sich auf völlig normale Weise zu wehren, mit dem Angler, ohne den Angler - egal wie - es ist ein EIngriff auch in IHR gemeinsames Leben -

Tina, nach all den Erfahrungen die Du gemacht hast - die wir alle gemacht haben können wir zwar "beruhigend" sagen
 
Zitat
die Ex meines Mannes hat mal ihren Kopp mit allen Konsequenzen durchgesetzt. Daran ging die Ehezu Grunde und heute hat sie ein massives Problem, saueber delgiert und übertragen auf den ganzen Rest der Familie :-/  

"das ist nicht mein Problem - ABER sobald ich mich mit jemandem EINS fühle, und dessen weh und wohl im Auge habe, gepaart mit dem Anspruch an mein eigenes Leben, FÜR mein eigenes Leben, funktioniert das nicht mehr einwandfrei.

 
Zitat
Ich denke das in jeder Familie, in Zweitfamilie die u noch mit Problemen der Erstfamilie massiv belastet werden, unumgänglich ist eine ganz saubere Problemzuordnung zumachen. Sonst entseht IMO ein einziges Verstrickungschaos. Ich denke immer in Systemen, Familen sind IMO Systeme in denen _immer_ jeder auf jeden wirkt. Ändert sich einer, wird sich alles zumindest überdenken müssen, IMO neu finden. Niemals nicht wirkt da etwas linear kausal IMHO.

Problemzuordnung ja, aber da gehörten ja eigentlich ALLE an den Tisch. Verstrickungschaos entsteht auch dann wenn einzelne Betroffene versuchen zu spekulieren - und nichts anderes ist es, wenn man versucht systemisches Ordnung in ein Chaos zu bringen, wenn einzelne( the Ex) fehlen.

Will heißen - dann wiederum kann ich mich nur abgrenzen wenn die Verzweiflung groß genug ist.....

Liebe Grüße
S.
Gespeichert
eskima
_eskima
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.883



« Antwort #8 am: 29. März 2004, 12:48:24 »

Hallo Tina und S.,

ich bin da, ich höre euch zu, aber ich kann im Moment nicht viel beisteuern, bin irgendwie in die "sprachlose" Phase übergegangen  mad3

Aber ihr könnt euch sicher sein, dass ich mir aus euerm Wechsel eine Menge rausziehen kann.

BTW: S. kennen wir uns irgendwoher?

Liebe Grüße

eskima
Gespeichert

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit

Unbekannt
Gast
« Antwort #9 am: 29. März 2004, 12:58:37 »

Hallo Eskima,

nee, eigentlich kennen wir uns nich - nur von ML.

Grüße
S.
Gespeichert
Hextina
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5



« Antwort #10 am: 29. März 2004, 15:52:35 »

Tach du :-),

ich hatte einen Geistesblitz bevor ich dein anderes Posting las :-))

Das ja fein!

Zitat

ja ja, Du hast schon recht - aber eben jeder kann sich nicht so KLAR abgrenzen, wie es ganz sicher nötig wäre.


Logisch nicht, ich bin doch bei anderen auch immer viel stärker als bei mir selbst ;-))

Deswegen schreiben wir ja alle irgendwo, wir holen uns andere Blickwinkel und Rahmen. (IMHO)

 
Zitat

 
Zitat
Nö, das eigentliche Prob hat die Ex.
Dann wird ordentlich instrumentalisiert und alle scheinen ein Problem zuhaben.

Das ist mir zu pauschal.


Warum?

Zitat
Die Ex hat ein Problem - und damit AUTOMATISCH ALLE die mit ihr zu tun haben (müssen) - denn eine Abstraktion des Ganzen ist im Falle des involviert seins mit einer pathologisch veranlagten Person nicht bis überhaupt gar nicht möglich.


*brems*

Das muss ich erstmal aufdröseln (meine Zweitfamilie ist gerade viel mehr auch mein ureigenstes Thema als meine Ursprungsfamilie ;-)).

Ohne pathologisches Geschehen wären nicht automatisch alle involviert?

Ich bin in pathologischen Geschehen aufgewachsen.
Dann ist es doch notwendiger klare Grenzen zufahren IMO. Gerade für die Kinder.

Als das Geschehen um den Vater der Blondchen pathologisch wurde, aber ich darauf mit den Hauptfokus gelegt, das man sich gerade davon abgrenzen darf und muss.

IMO ist das Geschehen in der Ex-Familie meines Mannes gernzwertig. Für mich geht sein Sohn gerade stehend K.O. unter der Last des alten ungelösten übertragenen Partner(!)konfliktes.

Da darf ich mich doch nur _sichtbar_ für alle positionieren und dann denen ihren Konflikt und ihr Geschehen lassen, was passiert sonst mit mit und meinen Kindern?

Ich bin an seiner Seite, ich sage was ich denke und das immer und immer allen, ich fühle fast mehr als er denke ich manchmal, aber meine Grenze muss ich doch aushalten bevor sie in Verzweilfung gerät.

Bruce Springsteen singt in einem Lied: .... behind some door's are tiger's......

Zitat
- egal wie - es ist ein EIngriff auch in IHR gemeinsames Leben -


Sicher, genau an dem Punkt muss dann glasklar kommuniziert, getrennt und gemeinsam gelebt werden.
[/quote]
Tina, nach all den Erfahrungen die Du gKhemacht hast - die wir alle gemacht haben können wir zwar "beruhigend" sagen
[...]
"das ist nicht mein Problem - ABER sobald ich mich mit jemandem EINS fühle, und dessen weh und wohl im Auge habe, gepaart mit dem Anspruch an mein eigenes Leben, FÜR mein eigenes Leben, funktioniert das nicht mehr einwandfrei.[/quote]

Die Zuordnung sollte IMO schon noch funktionieren, das trennen wird verdammt schwer ja.

Khalil Gibran:
Aber lasst Raum zwischen euch.
Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.
Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:
Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.
Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher.
Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht vom selben Laib.
Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein,
So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.
Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderen Obhut.
Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.
Und steht zusammen, doch nicht zu nah:
Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,
Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

Zitat

Problemzuordnung ja, aber da gehörten ja eigentlich ALLE an den Tisch. Verstrickungschaos entsteht auch dann wenn einzelne Betroffene versuchen zu spekulieren - und nichts anderes ist es, wenn man versucht systemisches Ordnung in ein Chaos zu bringen, wenn einzelne( the Ex) fehlen.


Siehe oben zuordnen kan man IMO schon, nur klären ist eben blockiert.

Frag mich im Herbst noch mal in dem großen Stabel neben mir liegt auch dieses Buch: Familientherapie ohne Familie http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492211615/ref=pd_sim_dp_3/302-0974263-8091221

Ich hoffe ich finde da evtl. ein paar Antworten.....

Zitat
Will heißen - dann wiederum kann ich mich nur abgrenzen wenn die Verzweiflung groß genug ist.....


*puh*

Das muss verdammt anstrengend und schmerzhaft sein.

Ich fühle mich eher fast ohmächtig an einigen Punkten, das ist auch irgendwie verdammt schmerzhaft.....

Liebe Grüße aus der Sonne

Tina

Liebe Grüße
S. [/quote]
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Es ist zu fragen, wie stark Erwachsene sein müssen, um für Kinder einen Raum freizuhalten, damit diese ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung haben können und nicht von Erwartungen und Repressionen deformiert werden. (Dörner&Plog)
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Gast
« Antwort #11 am: 29. März 2004, 17:54:44 »

rehi,

 
Zitat
Nö, das eigentliche Prob hat die Ex.
Dann wird ordentlich instrumentalisiert und alle scheinen ein Problem zuhaben.
Das ist mir zu pauschal.

Warum?
 


Weil man anerkennen muss dass es kein Problem zu sein scheint, sondern auch ist. Weil doch grundsätzlich alles und jeder alles und jeden erstmal instrumentalisiert.

 
Zitat
Ohne pathologisches Geschehen wären nicht automatisch alle involviert?

Doch schon, aber eine Kommunikationsbasis wäre zu finden - jemand der aus dem Hintergrund mit den Mitteln der "kleinen Frau" so agiert, wie das in diesem Fall Madame tut, der so wenig in der Lage ist sich selbst mal kritisch zu hinterfragen, sein Tun und Denken mal zu reflektieren - hat die Macht zu involvieren und subtil stetig Grenzen niederzutrampeln, so gut die auch gesteckt sein mögen. Selbstläufer quasi, weil eben auch noch Kinder im Spiel sind. Da wird dann die Macht völlig grenzenlos IMHO.

 
Zitat
Ich bin in pathologischen Geschehen aufgewachsen.  

me too :-((

 
Zitat
Dann ist es doch notwendiger klare Grenzen zufahren IMO. Gerade für die Kinder.


Das siehst Du so, das seh ich so und ganz viele andere auch - aber man kann es auch so sehen dass GERADE die Kinder darunter zu leiden hätten, wenn man sich strikt abgrenzt - und der Partner auch. Ich denke das ist tatsächlich maximale Gratwanderung.
Warum zieht man denn Grenzen - um sich zu schützen?

Im Falle von Eskima würde ich sagen dass ist absolut nötig - aber ist es auch machbar?

 
Zitat
IMO ist das Geschehen in der Ex-Familie meines Mannes gernzwertig. Für mich geht sein Sohn gerade stehend K.O. unter der Last des alten ungelösten übertragenen Partner(!)konfliktes.

Da darf ich mich doch nur _sichtbar_ für alle positionieren und dann denen ihren Konflikt und ihr Geschehen lassen, was passiert sonst mit mit und meinen Kindern?


Tina, ich kenne das - und gerade ich habe klare und deutliche Grenzen für mich gesetzt - vielleicht aus den gleichen Gründen wie Du, schließlich habe ich hier auch noch Kind - aber ich weiß, hätte ich nicht mein Kind noch im Haus wären meine Grenzen schwammiger und mein positionieren sähe anders aus. Ich habe auch meine Probleme damit (und wie!) meinem Mann, seiner Ex und den Kindern beim ausfechten Ihrer (selbstgemachten) Konflikte zuzusehen und zuzulassen. Bei uns läuft ebenso ein Diktat ab wie bei Eskima - und so manches mal habe ich das Gefühl ich bin vom wirklichen Wahnsinn umgeben - aber .............

 
Zitat
Die Zuordnung sollte IMO schon noch funktionieren, das trennen wird verdammt schwer ja.

okay, aber dann hast du zugeordnet und dann?

 
Zitat
Ich fühle mich eher fast ohmächtig an einigen Punkten, das ist auch irgendwie verdammt schmerzhaft.....


mee too!

Mir fällt auch gar nichts irgendwie "großes" dazu ein - ich persönlich finde es zum :pukey: dass manche so gar nicht in der Lage sind mal auf ihr eigenes Tun zu gucken - denn eines ist, für mich, unbenommen - wir, Väter und Mütter haben einen Erziehungsauftrag und es gibt Regeln im Umgang miteinander. Die wichtigste IMHO ist Respekt. Und der fehlt mir bei den von Eskima beschriebenen Vorgängen bzgl. der Ex an allen Ecken und Enden - in Bezug auf alle involvierten Personen.

Liebe Grüße auch aus der Sonne - quasi um´s Eck.
S.
Gespeichert
Hextina
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5



« Antwort #12 am: 29. März 2004, 19:08:20 »

Zitat
rehi,


G-nau. :-)

Man ist das ein Klasse Thread! (IMO)

Das muss euch beiden erstmal einer nachmachen, mich so in einem Board zu involvieren ;-)))

 
Zitat
Zitat
Nö, das eigentliche Prob hat die Ex.
Dann wird ordentlich instrumentalisiert und alle scheinen ein Problem zuhaben.
Das ist mir zu pauschal.

Warum?
 


Weil man anerkennen muss dass es kein Problem zu sein scheint, sondern auch ist. Weil doch grundsätzlich alles und jeder alles und jeden erstmal instrumentalisiert.


Das ist mir jetzt zu pauschal *g*

Gibt es dazu eine Theorie, ernsthaft ich weiß da bist du weit stärker als ich.
 

 
Zitat
Zitat
Ohne pathologisches Geschehen wären nicht automatisch alle involviert?

Doch schon, aber eine Kommunikationsbasis wäre zu finden


Okay, es gäbe dann die Möglichkeit, ich mein so krass möchte ich den Umkehrschluss dann doch nicht ziehen ;-)
 
Zitat

- jemand der aus dem Hintergrund mit den Mitteln der "kleinen Frau" so agiert, wie das in diesem Fall Madame tut, der so wenig in der Lage ist sich selbst mal kritisch zu hinterfragen, sein Tun und Denken mal zu reflektieren - hat die Macht zu involvieren und subtil stetig Grenzen niederzutrampeln, so gut die auch gesteckt sein mögen. Selbstläufer quasi, weil eben auch noch Kinder im Spiel sind. Da wird dann die Macht völlig grenzenlos IMHO.


Ja, weil es leider die gängige Rechtssprechung so zulässt.

Da gibt dann wohl nur noch sehr schwer eine positive Bewältigungsstrategien.

Zitat
Zitat
Ich bin in pathologischen Geschehen aufgewachsen.  

me too :-((


Können wir bitte mal irgendeine Lebensparallele auslassen :-//


 
Zitat
Zitat
Dann ist es doch notwendiger klare Grenzen zufahren IMO. Gerade für die Kinder.


Das siehst Du so, das seh ich so und ganz viele andere auch - aber man kann es auch so sehen dass GERADE die Kinder darunter zu leiden hätten, wenn man sich strikt abgrenzt - und der Partner auch. Ich denke das ist tatsächlich maximale Gratwanderung.


Ja zu der Gratwanderung.

Sicher gibt es immer eines Breakeven wann es für welchen Beteiligten - das werden in der Regel die schwächsten also die Kinder sein - am gefährlichten ist. Nix desto Trotz wenn es so grenzwertig ist, muss man doch irgendwann schlicht an das eigene 'Überleben' denken.

Ich lese eskima und ihre Geschichte jetzt im 3. Jahr, ich denke da muss man dann irgendwann fast an so drastische Massnahmen denken. (Ja, das habe ich gesagt ;-))
Temporär zumindest, in jedem Fall in Absprache usw, einfach um so evtl. zu durchbrechen und eben auch sich selbst mal wieder Selbstachtung erfahren zulassen.

Zitat
Warum zieht man denn Grenzen - um sich zu schützen?


Sicher, aber es geht um die Grenze wo Kinder zur Konfliktübertragung hergenommen werden. Das kann man natürlich durch eine destruktive Bewältigung wie 'Flucht' evtl. temporär beenden und auch somit sogar evtl. beenden.
Paradoxon sind manchmal auch lösungsführend ;-)

Zitat

Im Falle von Eskima würde ich sagen dass ist absolut nötig - aber ist es auch machbar?


Das kann wohl nur eskima beantworten, ich kann nur für mich sprechen und ja , ich meine ich könnte mich so abgrenzen, jetzt mal ganz theoretisch daher geredet.

Zitat

 
Zitat
IMO ist das Geschehen in der Ex-Familie meines Mannes gernzwertig. Für mich geht sein Sohn gerade stehend K.O. unter der Last des alten ungelösten übertragenen Partner(!)konfliktes.

Da darf ich mich doch nur _sichtbar_ für alle positionieren und dann denen ihren Konflikt und ihr Geschehen lassen, was passiert sonst mit mit und meinen Kindern?


Tina, ich kenne das - und gerade ich habe klare und deutliche Grenzen für mich gesetzt - vielleicht aus den gleichen Gründen wie Du, schließlich habe ich hier auch noch Kind - aber ich weiß, hätte ich nicht mein Kind noch im Haus wären meine Grenzen schwammiger und mein positionieren sähe anders aus. Ich habe auch meine Probleme damit (und wie!) meinem Mann, seiner Ex und den Kindern beim ausfechten Ihrer (selbstgemachten) Konflikte zuzusehen und zuzulassen. Bei uns läuft ebenso ein Diktat ab wie bei Eskima - und so manches mal habe ich das Gefühl ich bin vom wirklichen Wahnsinn umgeben - aber .............


Ich lass das jetzt einfach nochmal stehen.

Ich weiß zB gar nicht ob ich dem Wahnsinn ohne eigene Kinder überhaupt auch nur nachempfinden könnte. Geschweige denn ob ich ihn aushalten und leben könnte. Meine Grenzen wären vermutlich _höher_, eben weil ich keine eigenen Kinder, und die damit verbundenen Erfahrungen hätte.

Das ist doch Einzelfall, hier herrscht nicht so ein krasses Diktat, es ist versteckter und verwobener.
 

Zitat
Zitat
Die Zuordnung sollte IMO schon noch funktionieren, das trennen wird verdammt schwer ja.

okay, aber dann hast du zugeordnet und dann?


Dann weiß ich wo ich welches Problem sehe, und welche Schuhe ich mir nicht anziehen brauche, auch wenn andere das tun.

Zitat
Zitat
Ich fühle mich eher fast ohmächtig an einigen Punkten, das ist auch irgendwie verdammt schmerzhaft.....


mee too!
[/quote]

Tja, manchmal möchte ich einfach nur so tumb wie die andere Seite sein :-/

Zitat
Mir fällt auch gar nichts irgendwie "großes" dazu ein - ich persönlich finde es zum :pukey: dass manche so gar nicht in der Lage sind mal auf ihr eigenes Tun zu gucken - denn eines ist, für mich, unbenommen - wir, Väter und Mütter haben einen Erziehungsauftrag und es gibt Regeln im Umgang miteinander. Die wichtigste IMHO ist Respekt. Und der fehlt mir bei den von Eskima beschriebenen Vorgängen bzgl. der Ex an allen Ecken und Enden - in Bezug auf alle involvierten Personen.
 


*tobender applaus!*

Liebe Grüße um's Eck zurück

Tina

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« Antwort #13 am: 29. März 2004, 19:37:03 »

um... puzzled (kann sein ich habs überlesen)
auf die ausgangsfrage zurückzukommen.....
was will das Kind?  
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Flocke
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« Antwort #14 am: 29. März 2004, 19:55:27 »

Hallo Eskima

das selbe Spiel  exclamation_smile  es ist zum K......
Den Jungen fragen wird Euch auch nicht weiterbringen, denn die Erfahrung hat ja leider gezeigt dass die Jungs nur das sagen was Mama ihnen vorplappert. Außerdem steht bei einem Streit bezüglich Sonntag auch wieder der Montag mit allen drei auf der Kippe. Es wird leider nie einen Weg geben mit dieser Frau irgendeine Lösung zu finden. Ihr könnt Euch auf den Kopf stellen und mit den Füssen dazu wackeln es wird ihr nie recht sein, und dass sie die Kinder für ihre Zwecke mißbraucht könnt Ihr auch nicht verhindern. Ihr habt doch alles versucht und geht dabei letztendlich beide kaputt. Das dürft Ihr nicht zulassen !!!!!
Lasst sie den Jungen sonntags abholen und macht Euch beiden einen schönen Tag. Feiert mit den Kindern am Montag Ostern

Liebe Grüße heartpump
Flocke
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« Antwort #15 am: 29. März 2004, 20:20:24 »

Hi Flocke,
ohne Fragen lässt sich auch rausfinden wie
ein Kind dazu steht, ob ihm so ein Osterspaziergang
mit der "nicht Ganzen Familie" sehr wichtig ist....

und wenn das nicht so ganz furchtbar wichtig ist,
würde ich, sollte ich jemals meine Kinder wiedersehen
ganz sicher nicht ein WE unterbrechen
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eskima
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« Antwort #16 am: 29. März 2004, 21:21:32 »

Hallo chriss,

wir wollten D eigentlich am WE gefragt haben, aber er konnte ja nicht mit zu uns kommen. Das nächste WE ist kinderfrei und dann ist Ostern.

Mal rein hypothetisch: wenn wir dem Jungen den gleichen Spaziergang mit uns anbieten würden, dann würde er sich für _uns_ entscheiden. Es geht um den alljährlichen Osterspaziergang mit Ostereiersuchen im Tierpark. Aber ich mag den Jungen nicht zerreissen, er und seine Geschwister hätte es auszubaden. Naja, mein Mann sowieso.

Vor einigen Jahren wollte der Angler genau für diesen Spaziergang seine Kinder abholen und hat sie nicht bekommen, obwohl sie mit ihm gehen wollten. Es ist ein reines Machtspiel auf dem Rücken der Kinder.

Wir sehen jetzt verschiedene Möglichkeiten:

D nur für Samstag abholen
D am Sonntag von der KM abholen lassen (eher nicht)
D abholen und am Sonntag nicht zu Hause sein und ihn abends pünktlich zuhause abliefern
D gar nicht abholen und dann alle Jungs (und Mädchen wenn sie wollen) am Montag zu uns zu nehmen.

Liebe Grüße

eskima
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« Antwort #17 am: 29. März 2004, 21:57:06 »

mein Bauch sagt C)

aber ist nicht immer der beste Berater
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« Antwort #18 am: 30. März 2004, 01:04:32 »

Hm..vieles etwas weit vom Thema abgeglitten !!!   Traurig

Und dieses Machspiel der KM muß einfach unterbunden werden ..da muß doch etwas machbar sein?!

Gruß
Jens
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Unbekannt
Gast
« Antwort #19 am: 30. März 2004, 08:46:38 »

Hallo Jens,

 
Zitat
Hm..vieles etwas weit vom Thema abgeglitten !!!  


Findest Du? Warum?

 
Zitat
Und dieses Machspiel der KM muß einfach unterbunden werden ..da muß doch etwas machbar sein?!  


Vorschläge?

Gruß S.
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« Antwort #20 am: 30. März 2004, 15:30:26 »

Moin,
ohne Kommunikation geht es leider nie. Vielleicht solltet Ihr der KM vorschlagen, D erst gegen Mittag abzuholen, dann können sowohl Ihr als auch die KM mit D Ostern feiern....wie war es denn letztes Jahr? Und als nächstes eine feste Regelung für Feiertage finden, die alle, und insbesondere D befriedigt.
Wir machen es folgendermaßen, und zwar jedes Jahr im Wechsel:

Ostern  : Kinder bis Ostersonntag Mittag ( also nach Osterfrühstück und Suchen ) zu mir oder meiner zukünftigen Exfrau

Weihnachten:    Heiligabend bei mir und dann ab Mittag 1. Weihnachtstag und zweiter Weihnachtstag zu KM.

Wochenendvereinbarungen, die hiervon berührt werden verschieben sich dann um eine Woche.

Ähnliche Regelung auch für Geburtstage, sowohl die Geburtstage der Kinder als auch die der KM und meiner, aber natürlich auch meiner neuen Partnerin gehören dazu und fallen aus dem normalen Besuchsschema raus.

Leider schein es für die KM schwer zu ertragen, dass die Kinder zu der "Neuen" ein inniges Verhältnis haben, auch wenn sie es rational durchholen. Und die einzige Möglichkeit, den alten Partner und damit auch die "Neue" zu treffen, ist über Umgang- und Besuchsrecht.

Eigentlich heißt es da, cool bleiben; es läuft sich aus, wenn man nicht darauf reagiert. Dann macht es der KM auch keinen Spaß mehr, weil sie ja schlußendlich an Einflußnahme und Macht interessiert ist. Aber ich weiß, dass das sehr schwer ist. Und zwar für alle.....und am schwersten für die Kinder, die diese Spannungen mehr spüren , als wir uns vorstellen können.

Also Kopf hoch, näcjavascript:insertAtCaret(':)','')
http://www.vatersein.de/modules/eBoard/images/smilies/smile.gifhstes Jahr ist auch wieder Ostern....und dann ist Rückspiel ( Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ).

Rudy






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eskima
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« Antwort #21 am: 31. März 2004, 22:10:40 »

Hallo,

nachdem sich hier soviele Menschen einen Kopf um mich gemacht haben, möchte ich euch meine Gedankengänge als Abschluß (?) nicht vorenthalten.

Fakt ist, dass die KM alleiniges Sorgerecht hat. Ehemals Altfall (1997 geschieden), dann vom Angler in erster Instanz GSR zugesprochen und vor dem OLG wieder verloren. Die Begründung war, dass die Streitigkeiten unter den ehemaligen Eheleuten zu groß für GSR sind. Die Frage nach dem Warum stand nicht zur Debatte, auch nicht, dass mein Mann ein Urteil über gemeinsame Gespräche hat oder dass er zum OLG drei Angebote für Familientherapie mitgebracht hat und die KM jegliche Gespräche verweigert.

Also hat KM die Macht, rechtlich zugesprochen durch drei Richter des OLG Schleswig. Der Angler hat ein Umgangsrecht, auf das er pochen kann. Auch gerichtlich zugesprochen.

Die KM würde ihre Kinder ihrem eigenen Machtstreben opfern, IMHO. Bei der Frage, ob dem Angler das Wohl seiner Kinder oder der Umgangstitel wichtiger ist, gibt es nur eine Antwort: er will seine Kinder nicht zerreißen.

Ergo bleibt nur eine Anerkennung der Macht der KM. Der Angler muß seine Grenzen wahren, darf sich nicht von der KM auf der Nase herumtanzen lassen, hat aber andrerseits den Kontakt mit den Jungs im Auge. Die Jungs haben ja auch über sieben Jahre für den Kontakt mit dem Vater gekämpft und so manches Mal "Hölle bei Mama" für "Kontakt mit Papa" in Kauf genommen.

Zu meinem Problem wird es dann, wenn Ex aktiv in die Besuchszeiten eingreift und ich nicht mehr mein WE mit meinem Mann vernünftig planen kann. Also müssen wir zusammen planen und dann muß der Angler unsere, seine Grenzen bei der Ex setzen.

Auch, wenn sie dann den Umgang vereitelt.

Unter dem Strich werden wir wohl in den nächsten Jahren keine Ruhe reinbekommen, so richtig meine ich, aber ich will weder meinen Mann, noch die Kinder, zerreißen.

Was für mich bleibt, ist eine Menge Unverständnis für richterliche Entscheidungen und für mütterliche Eskapaden eben dieser Frau.

Gruß

eskima
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