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vatersein.de - Forum 16. Juli 2019, 12:38:52 *
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Autor Thema: Unterhalt an Exfrau obwohl Kind bei mir?  (Gelesen 26706 mal)
babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #25 am: 04. Juli 2006, 11:14:41 »

hi,

thx lsw 

Gruß
babbedeckel
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Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
DeepThought
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WWW
« Antwort #26 am: 04. Juli 2006, 11:55:54 »

Moin,

bitte beachten, dass seit einiger Zeit nicht mehr je nach Kindesalter das Einkommen anteilig angerechnet wird. Statt dessen wird ein sog. Betreuungsbonus gewährt, der bei irgendwas um 100-x € liegt.

Ungeachtet dessen mindern natürlich Kinderbetreuungskosten (auch nachschulische Betreuung bei Familie/Bekannten) das Einkommen. 

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
babbedeckel
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AE-Papa


« Antwort #27 am: 04. Juli 2006, 12:16:36 »

Hi,

bitte beachten, dass seit einiger Zeit nicht mehr je nach Kindesalter das Einkommen anteilig angerechnet wird. Statt dessen wird ein sog. Betreuungsbonus gewährt, der bei irgendwas um 100-x € liegt.
Ungeachtet dessen mindern natürlich Kinderbetreuungskosten (auch nachschulische Betreuung bei Familie/Bekannten) das Einkommen. 

Also, wird das mit dem Betreuungsbonus immer gemacht ... die Gegenseite hatte bei mir 150 € angesetzt, als es um den TU etc. ging.
Was wird denn so für die nachschulische Betreuung, bei Fam./Bekannten angerechnet ?
Gibt es so einen Art Standard ?

Gruß
babbedeckel
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7fendi
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« Antwort #28 am: 27. Juli 2006, 10:34:46 »

So es hat sich wieder was getan.
Heute ist ein Brief von Ihrem Anwalt gekommen. Sie verlangt jetzt 488.- Euro Unterhalt von mir und wuerde das mit den 291,. Euro KU verrechnen.

Sie schreibt wenn Sie eine neue Stelle als Kinderkrankenschwestern annimmt wuerde sie genauso viel verdienen wie in ihrer jetigen Teilzeitstelle, weil im oeffentlichen Dienst, Ortszuschlag, Schichtzulage wegfällt.

Ausserdem kann sie keinen 400 Eurojob annehmen weil sie in ihrer Teilzeitstelle flexibel bleiben muss. Obwohl sie einen festen Schichtplan hat.

Habe mit meinen Anwalt telefoniert. Wir werden jetzt klage erheben.
Habe aber immer mehr das Gefuehl, dass ich verlieren werden. Siehe Geschichte von Uli.

Gruss
Fendi
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« Antwort #29 am: 27. Juli 2006, 10:48:12 »

Moin Fendi,

mach Dir trotzdem mal keine allzu grossen Sorgen. Nicht vergessen: EU- und KU-Ansprüche sind nicht miteinander verrechenbar. Der KU-Anspruch Eurer Tochter ist unstrittig; wer 1.400 netto hat, kann den Anspruch auch bedienen - da spielt der Porsche noch gar keine Rolle.

Auf EU müsste Deine Ex Dich dann in einem eigenen Verfahren verklagen. Hierbei könnte der Porsche ins Spiel kommen - wer ein solches Auto fährt, ist erkennbar nicht bedürftig. Auch mit der Berufung auf einen bestimmten "Lebensstandard" dürfte sie nicht weit kommen, zumal das "neue" Scheidungsrecht die Eigenverantwortung geschiedener Ehepartner stärken soll. Wenn ihr die Kohle nicht reicht, muss sie - wie jeder andere Mensch - eben den Job wechseln oder einen Nebenjob annehmen. Zeit genug hat sie ja - und ein Anrecht auf eine 30-Stunden-Woche gibt es nicht.

Mit Ulis Fall kannst Du das nicht direkt vergleichen - dessen Ex war in der Ehe nicht berufstätig.

Wie gesagt: Man hat schon Pferde vor der Apotheke k.otzen sehen und unglaubliche Urteile von Familiengerichten gelesen. Aber ein Automatismus ist das nicht. Ein guter (!) Familienrechtler sollte bei dieser Konstellation einer Klage auf EU mit sicht- und hörbarem Kopfschütteln begegnen.

Halt uns auf dem Laufenden!

Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
7fendi
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« Antwort #30 am: 27. Juli 2006, 11:15:18 »

Hallo Martin,

mein Problem wird eher sein, dass sie bei dem jetzigen Krankenhaus wo sie arbeitet seit 17 Jahren ist. Sie arbeitet noch nach den alten Tarifvertrag. Beim neuen Tarifvertrag  schreibt ihr Anwalt, würde sie genauso viel verdienen wie jetzt mit iher 3/4 Stelle.
Einen Nebenjob kann sie nicht annehmen weil sie flexibel sein soll.

Ich kann das alles nicht glauben.
Ausserdem berechnet mir Ihr Anwalt mein Einkommen nach Lohnsteuer 2 obwohl ich nur die 1 habe. Schreibt das es mein Problem ist.

Normaler weisse muss ich sie auf KU gar nicht verklagen. Sie müsste mich aber auf Ehegattenunterhalt verklagen. Sehe ich das richtig

Gruss
Fendi

P.S. Ich halte euch auf jedenfall auf den laufenden.
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Uli
Gast
« Antwort #31 am: 27. Juli 2006, 11:20:02 »

Zitat
Ausserdem berechnet mir Ihr Anwalt mein Einkommen nach Lohnsteuer 2 obwohl ich nur die 1 habe. Schreibt das es mein Problem ist.

das ist normal und bei mir auch nicht anders, obwohl ich StKl. IV bin. Warum bist Du denn in StKl. I? Dir stünde mit Kind doch StKl. II zu.

LG Uli
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7fendi
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« Antwort #32 am: 27. Juli 2006, 11:27:42 »

Hallo Uli,

weil meine Freundin bei mir Wohmt und da bekommt man keine StKl. 2 mehr.

Gruss
Fendi
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Weisnich
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« Antwort #33 am: 27. Juli 2006, 11:31:57 »

Hallo 7fendi,
Normaler weisse muss ich sie auf KU gar nicht verklagen. Sie müsste mich aber auf Ehegattenunterhalt verklagen. Sehe ich das richtig

Gefordert hast Du ja, oder? Also laufen die Beträge auf. Klagen kannst Du zumindest mittelfristig. Wenn Du willst aber auch jetzt.
Denn auf eine 'Verrechnung' musst Du nicht eingehen.

Und ich wäre mir nicht sicher, was beim EU rauskommt. Ich glaube eher, dass sie aufgrund des Porsche-Faktors schlechte Karten hat.
Ich habe einen Bekannten, der einen E-Mercedes hat. Dass der Firmenwagen seiner ziemlich pleiten Firma ist und dass er damit jeden Tag hunderte von km für die Firma abspult, das scheint den Richtern egal. Er halt halt nen Merser und soll zahlen. Seit geraumer Zeit wird er daher auf 0(!) Euro gepfändet. Wer nen Merser hat, der hat auch noch irgendwo Geld, obwohl er den Gegenbeweis seit einigen Aktenordnern antritt.
Gott sei Dank hat er eine super nette Freundin, die ihm hilft.

Also. Gehe da offensiv ran und lass dich nicht von irgendwelchen RA der Gegenseite ins Boxhorn jagen.

Mich als Papa würden sie gnadenlos bestrafen, wenn ich nur 30 Stunden arbeiten gehen würde. Egal unter welchen Umständen. Zumal sie ja auch mit höherem Einkommen auch mehr KU leisten könnte.

Gruss,
Michael

« Letzte Änderung: 27. Juli 2006, 11:36:09 von Weisnich » Gespeichert
7fendi
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« Antwort #34 am: 27. Juli 2006, 12:12:37 »

Das ist es ja was mir angst machst. Das die Richter meistens für die Frauen entscheiden.
Bei uns Männern sind sie gnadenlos. Wir müssen immer alles auf uns nehmen und jede Änderungen das das Gericht will hinnehmen.

Unser Kind war seit unserer Trennung bei Ihr. Dann kann sie sie nicht mehr gebrauchen und ich war froh das sie nun bei mir ist. Ich habe während der ganzen Zeit KU und EU bezahlt.
Sie weigert sich nun zu zahlen, möchte weiterhin 30 Stunden arbeiten und möchte von mir
488.- EU.
Das sie von ihrem Konto nur monatlich 300 Euro braucht, weil den Rest ihr neuer bezahlt,
dass interessiert keinen.
Sie fahren alle 4-6 Wochen zum Gardasee. Wer glaubt ihr wer das alles bezahlt.

Ich werde natürlich in die Offensive gehen, weil das Sie sich auf meine Kosten ein schönes Leben macht und sie auch noch alles von ihrem neuen LG finanziert bekommt, sehe ich gar nicht ein.

Ausserdem steht der KU meiner Tochter zu.


Gruss
Fendi
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« Antwort #35 am: 27. Juli 2006, 12:30:07 »

Moin Fendi,

bitte krieg ganz schnell eines aus dem Kopf: Was Ihr Neuer für sie alles bezahlt und was sie deshalb alles spart, ist zunächst vollkommen unerheblich; sie können auch jede Woche an den Gardasee fahren, wenn sie Lust dazu haben. Wenn Du sowas vor Gericht anbringst, sammelst Du Minuspunkte. Du könntest - bestenfalls - argumentieren, dass sie in der Zeit, die sie am Gardasee verbringt, auch wunderbar ihrer gesteigerten Erwerbsobliegenheit nachkommen könnte.

Was Dir in einem EU-Verfahren etwas bringen kann, ist die "Verfestigung einer Lebensgemeinschaft" - möglicherweise mit Verweis auf die Tatsache, dass im Sozialrecht bereits nach einem Jahr von einer solchen ausgegangen wird (im Gegensatz zum Familienrecht, wo üblicherweise - aber nicht zwingend - 2 bis 3 Jahre vorausgesetzt werden). Wenn Du überdies die geässerten Heiratsabsichten belegen kannst - umso besser.

Ein guter Anwalt könnte überdies vortragen, dass eine EU-Klage ein durchsichtiger Versuch sei, sich den zähneknirschend gezahlten KU durch die Hintertür wiederzuholen.

Wichtig ist allein:
1. Eure Tochter hat einen KU-Anspruch, den Muttern bedienen muss. Hierüber reichst Du jetzt eine Klage ein, die im Sinne Eurer Tochter entschieden werden wird.
2. Eine Unterhaltspflicht in Sachen EU entfällt, da Madame erkennbar nicht bedürftig ist. EU ist keine Entschädigung für eine gewesene Ehe, sondern soll dem helfen, der nicht in der Lage ist, seinen eigenen Unterhalt nachhaltig zu sichern. Das ist hier nicht der Fall - vs.de ist voll von Vätern, die von 890 EUR Selbstbehalt im Monat leben müssen.
3. Wenn Madame der Ansicht ist, Du wärest EU-pflichtig, muss sie hierfür sowieso eine eigene Klage anstrengen. Mit der KU-Geschichte hat das nichts zu tun.
4. Falls Madame "Aufstockungsunterhalt" mit Verweis auf den früheren "Lebensstandard" verlangt, sollte man argumentieren, dass ihr wirtschaftlicher Lebensstandard durch die Liason mit "Mr. Porsche" und den Wegfall des Kindes nicht nur gleich geblieben, sondern sogar nachhaltig gestiegen sei.

Jetzt klarer?

Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin
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Uli
Gast
« Antwort #36 am: 27. Juli 2006, 12:30:55 »

Lies die mal das neue Unterhaltsrecht, das am 01.04.07 in Kraft tritt durch >hier< und >hier<. Wenn sie ihren LG bis dahin noch hat, ist der Unterhalt futsch. Die Gerichte sind eigentlich (EIGENTLICH!) gehalten, sich bereits daran zu orentieren.

Uli
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« Antwort #37 am: 27. Juli 2006, 12:39:01 »

Danke Uli,

ich werde mir das Ganze in Ruhe durchlesen.

Ich dachte immer meine Exfrau hat nur Anspruch auf EU wenn sie auch bedürftig ist.
Vor allem da ja das Kind bei mir ist.
Ich hätte nicht gedacht, dass sie EU von mir fordert und das sie vielleicht sogar bei Gericht
mit dieser Forderung durchkommt und das mit einer 3/4 Stelle.

Gruss
Fendi
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« Antwort #38 am: 27. Juli 2006, 12:47:03 »

@ Martin

sorry, habe deinen Beitrag gerade gelesen. Wenn das eintrifft was du schreibst, waere es voll in Ordnung.

Was ich auch noch ein Problem mit ihr habe ist, das sie versucht unsere "Kleine" gegen mich aufzubringen. Mit Äusserunge wie, dein Vater hat dich doch nur genommen, weil er keinen Unterhalt mehr für dich bezahlen wollte, oder siehst du jetzt will er mich auf KU verklagen, obwohl ich doch nur 3/4 Stelle hab. Da sie EU von mir will sagt sie nichts zu der Kleinen.

Ich hatte gedacht, das nach der Scheidung ruhe einkehrt, aber anscheinend weit gefehlt.
Das schlimme ist, dass ich merke, das es langsam an die Substanz beí mir geht.

Gruss
Fendi
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« Antwort #39 am: 27. Juli 2006, 13:06:35 »

Moin Fendi,

was die "Benutzung" Eurer Tochter für solche bescheuerten Botschaften angeht, würde ich Madame einen kurzen Brief oder eine Mail schreiben, in der ich sie freundlich bitte, trennungsrelevante Sachverhalte bitte ausschliesslich mit Dir zu besprechen und kein minderjähriges Kind damit zu belasten; schon gar nicht mit nachweislich falschen Fakten. (Meine Ex hat unseren Kindern auch erzählt, dass der Inhalt des Kühlschranks von Oma und Opa finanziert würde, weil Papa nichts zahlt - bis ich den Kids einen Kontoauszug zeigte, in dem die monatliche Hypothek für das von Madame bewohnte, ehemals eheliche Haus mit 1.500 EUR beziffert war. Dann war schlagartig Ruhe).

Der KU ist ein Anspruch Eurer Tochter gegen die sie nicht betreuende Mutter; Du klagst ihn also nur "stellvertretend" für sie ein. Deshalb kannst Du rein rechtlich auch gar nicht darauf verzichten - was wäre, wenn Du morgen arbeitslos oder erwerbsunfähig würdest?

Eine 3/4-Stelle ist übrigens auch kein "Schutz" vor KU; es geht nur um die Höhe der Einkünfte, aber nicht um die Anzahl der Stunden, die man braucht, um sie zu erwirtschaften. Im übrigen ist Madame gesteigert erwerbsverpflichtet, ganz unabhängig von ihren Schichtplänen. KU-pflichtige Väter bekommen in dieser Situation im Zweifelsfall schon mal gesagt "Dann gehen Sie halt abends in Kneipen Rosen verkaufen!" Wie war das nochmal mit der grundgesetzlich garantierten Gleichberechtigung von Mann und Frau? ;-)

Was eine mögliche EU-Forderung angeht: Sieh das locker. Wie Uli schon sagte, ist da einiges im Fluss. In seinem zweiten Link steht auf Seite 30 u. a.:

Ein aufgrund des Eingreifens dieser Bestimmung eventuell geminderter Lebensstandard des geschiedenen Ehegatten muss nicht Anlass dafür geben, dass ein Aufstockungsunterhaltsanspruch (§ 1573 Abs. 2 BGB) begründet wird. Vielmehr ist dem durch eine Begrenzung des Unterhaltsanspruchs nach dem neuen § 1578b Entwurf in angemessener Weise zu begegnen.

Also: Ab zum Anwalt, damit Madame in Verzug gerät und Eure Tochter ihren KU bekommt. Ich halte die EU-Forderung vor allem für ein taktisches Manöver, das Dich von der Geltendmachung von KU abhalten soll.

Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin
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« Antwort #40 am: 27. Juli 2006, 13:15:03 »

Hi Martin,

also KU wurde per Brief seit Juni gefordert. Sie begenetet damals das sie EU will und KU gegenrechnen möchte.

Wir haben damals erwidert, dass wir nicht verzichten und ihr einen Frist bis zum 24.07.06 setzen.
Jetzt hat ihr Anwalt geschrieben, natürlich kennen wir den KU an und würden diesen sogar Titulieren lassen.
Sie verlangt aber jetzt eben rückwirkend seit 4/06 diese 488.- Euro  EU.
Muss bis 24.07 .06 zahlen (Brief ist heute gekommen. Sehr kurze Frist nicht), sonst reicht sie Klage ein.
Bezahlt hat sie ja KU nicht, weil sie denkt wenn sie 488.- bekommt und 291.- KU zahlen muss, muss ich ihr 197.- Euro überweisen.

Gruss
Fendi
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« Antwort #41 am: 27. Juli 2006, 13:19:26 »

stell doch "spasseshalber" mal Strafantrag nach § 170 StGB. 
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« Antwort #42 am: 27. Juli 2006, 13:22:08 »

@Uli

Was ist das für ein §170.

Gruss
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« Antwort #43 am: 27. Juli 2006, 13:28:19 »

Hi 7fendi.

§ 170
Verletzung der Unterhaltspflicht

(1) Wer sich einer gesetzlichen Unterhaltspflicht entzieht, so daß der Lebensbedarf des Unterhaltsberechtigten gefährdet ist oder ohne die Hilfe anderer gefährdet wäre, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Wer einer Schwangeren zum Unterhalt verpflichtet ist und ihr diesen Unterhalt in verwerflicher Weise vorenthält und dadurch den Schwangerschaftsabbruch bewirkt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
 

ciao

Todtraurig
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Ich äußere nur meine Meinung.
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« Antwort #44 am: 27. Juli 2006, 13:30:10 »

Moin Fendi,
also KU wurde per Brief seit Juni gefordert. Sie begenetet damals das sie EU will und KU gegenrechnen möchte.

Nochmal: Was sie "will", ist in diesem Fall unerheblich. Wenn sie "will" kann sie sich auch ein Loch ins Knie bohren und heisse Milch reingiessen.

Fakt ist: Der KU-Anspruch Eurer Tochter ist UNSTRITTIG und von ihr zu bedienen; ihr EU-"Anspruch" dagegen ist HÖCHST STRITTIG und nur auf dem Klageweg durchzusetzen. Wie "gross" ihre Chancen dort sind, habe ich Dir bereits geschrieben. Wenn sie einen nicht ganz blöden Anwalt hat, hat der ihr dasselbe gesagt - deshalb versucht sie jetzt vermutlich, ihre Zahlungspflicht durch ihr "Verrechnungsmodell" zu unterlaufen und Dir einzureden, Du hättest dadurch sogar noch einen finanziellen Vorteil. Warum glaubst Du ihr diesen Käse?

BTW: Der Titel über den KU ist kein "nettes Entgegenkommen" und keine Verhandlungsmasse Deiner Ex, sondern ebenfalls ein Anspruch Eurer Tochter, aus dem heraus Du ggf. den KU sofort pfänden lassen kannst. Also setz jetzt Deinen Anwalt in Marsch und schlaf wieder ruhig!

Grüssles
Martin
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« Antwort #45 am: 27. Juli 2006, 13:38:44 »

Sorry Martin,

ich habe das Ganze schon richtig verstanden und ich glaube nicht alles.
Ich bin halt nur nervös, da es hier im Forum auch andere Fälle gibt,
die sich mit meinen Rechtsverständnis nicht in einklang bringen lassen.
Wie gesagt ich habe nur davor Angst das das Gericht anderes Entscheidet.

Was du von Ihren Anwalt schreibst:
Zitat
Wenn sie einen nicht ganz blöden Anwalt hat, hat der ihr dasselbe gesagt - deshalb versucht sie jetzt vermutlich, ihre Zahlungspflicht durch ihr "Verrechnungsmodell" zu unterlaufen

Bei der Scheidung am 8.06.06 sind unsere Anwälte, meine Ex und ich zusammmen gestanden und haben über KU gesprochen. Da hat ihr Anwalt gesagt, den KU müssen sie bezahlen.
Will er als Anwalt mit ihr nur Geld verdienen?
In den Schreiben von heute ist vom Verrechnungsmodel nicht mehr die rede.  Sie erwähnten nur, dass sie nicht verstehen, das ich nicht darauf eingegangen bin.

Werde folgendermaßen Vorgehen.
1. Werde Klage wg KU einreichen.
2. Werde auf Ihre Klage auf EU warten und hoffen das es gut ausgeht.
3. Hoffe das dann endlich mal wieder normalität in mein Leben einkehrt.


Gruss
Fendi
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« Antwort #46 am: 27. Juli 2006, 14:31:52 »

Moin Fendi,

ich wollte nur vermeiden, dass Du aus "vorauseilender Resignation" gar nicht erst den KU einklagst. DANN hätte Deine Ex Dich nämlich erst richtig vorgeführt - und würde sich mit ihrem Porschefahrer vermutlich auch noch ins Fäustchen lachen darüber, was für ein Weichei Du doch bist.

Daran, dass es in Deutschland manchmal hanebüchene Urteile gibt, wirst Du nichts ändern. Aber aus lauter Schiss davor "sicherheitshalber" einen unstrittigen Anspruch eines Kindes nicht einzuklagen, wäre der falsche Weg.

Was Deine Ex und ihr Anwalt "nicht verstehen", kann Dir vollkommen wurscht sein. Und natürlich will Letzterer Geld mit Ersterer verdienen - das ist sein Job: Anwälte gewinnen immer, egal, wie ein Verfahren ausgeht. Dafür, dass er Deiner Ex erklärt, dass das Einklagen von EU in diesem Fall nicht erfolgversprechend ist, gips keine Kohle.

Briefe Deinen Anwalt ordentlich und lass ihn machen - dafür ist er da. Und schlaf ruhig - Du hast weit mehr als die meisten Väter hier: Dein Kind lebt bei Dir.

Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin
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AE-Papa


« Antwort #47 am: 27. Juli 2006, 16:07:08 »

Hi,

@Fendi, mit Interesse verfolge ich Deinen Thread und kann mich nur anschließen was Brille etc sagt.
Verklag EXe auf KU. Mit dem EU wird´s natürlich interessant, besonders im Hinblick auf die Gesetzesänderung des Unterhaltsrechts. In dem u.a. steht

Zitat:
"Die Eigenverantwortung geschiedener Ehegatten für den eigenen Unterhalt wird gestärkt
durch die Neufassung des Grundsatzes der Eigenverantwortung, die Ausgestaltung der
Erwerbstätigkeit als Obliegenheit und die Schaffung einer neuen, alle Unterhaltstatbestände
erfassenden Möglichkeit, Unterhaltsansprüche in Bezug auf die Höhe oder den
Unterhaltszeitraum zu beschränken. Zugleich werden die Anforderungen an die Wiederaufnahme
einer Erwerbstätigkeit nach der Scheidung verschärft. Bei den Änderungen
werden die Belange der Kinder, die noch der Betreuung bedürfen, berücksichtigt."

Das heißt für mich, daß EXe jetzt gefälligts mehr arbeiten soll, um IHREN Lebensstandard
zu gewährleisten.
Es kann doch nicht sein, daß EXe -so wie bei Dir- ein schönes Leben hat, und du die GANZE Verantwortung ... und noch einen 40-stunden-Job....usw.usw.

Auch die Argumentation -von Brille- mit dem Hinweis auf das Sozialgesetz müßte doch fruchten !?

Mir steht das ganze noch bevor, daher bist du mein Vorreiter 

Gruß
derTUbezahlendeundverrechneteKU babbedeckel  puzzled

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Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Aniram
Gast
« Antwort #48 am: 27. Juli 2006, 17:09:37 »

Hallo Fendi !

Ich kann mich ebenfalls nur Brille anschließen, wobei ich das
niemals so wunderbar ausführen könnte wie er.

Fakt ist jedenfalls für mich:

Sie hatte vorher mit Kind für sich:            € 149,--
Ihr blieben nach jetziger Rechnung:         € 197,--

also knapp € 50,-- mehr und Du bzw. Deine Tochter könnten
den KU betreffend durch die Finger gucken.

Woraus sie für sich jetzt einen Unterhalt in Höhe von € 488,--
errechnet ist mir ein Rätsel. Warum sollte sie jetzt um soviel
mehr an Unterhalt für sich bekommen als vorher mit Kind ?
Genauso rätselhaft ist mir die Differenz des KU des Du bezahlt
hast und den sie jetzt für sich in Abzug bringt.

Was will die Frau eigentlich ? Sie verdient € 1.400,-- und hat
die für sich alleine. Andere müssen eine Familie damit erhalten.
Selbst wenn die Beziehung mit Mr. Porsche in die Brüche gehen
sollte, kann sie damit immer noch ganz gut leben. Und das Auto
läßt sich gut verkaufen, ein Porsche verliert nicht so leicht an
Wert wie z.B. ein Renault Clio. Bis es dieser Frau schlecht geht,
fließt also viel Wasser die Donau runter. Und das läßt sich be-
heben, sie kann ja mehr arbeiten, Zeit dafür hat sie.

Lass Dich von der Frau und ihren Anwalt bloss nicht verschrecken
und hol Dir in dem Fall "was Dir bzw. deiner Tochter zusteht !"

Gruß

Marina



« Letzte Änderung: 27. Juli 2006, 17:19:39 von Aniram » Gespeichert
7fendi
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« Antwort #49 am: 27. Juli 2006, 20:09:21 »

@Aniram

Warum sie mehr bekommt ist ganz einfach.

Zum einem werde ich nach Lohnsteuer 2 berechnet, obwohl ich in der einser bin.

Zum zweiten habe ich damals den KU von meinem bereinigten Netto abziehen können.
Das macht sie jetzt.

Zum dritten habe ich einen Kredit aus der Ehe nach der Scheidung zurückbezahlt. Der wurde auch in Höhe
von 250.- von meinem bereinigten Netto abgezogen. Jetzt nicht mehr.

Dieses Forum und euer Wissen hat mich in meiner Meinung bestärkt. Vor allem Du brille007.
Ich werde sie auf jedenfall auf KU verklagen.
Und sollte sie Klage einreichen werde ich alles versuchen das abzuwenden.

Ich habe nächste Woche meinen Anwaltstermin, werde mit ihr alles besprechen, vor allem natülich
euere wichtigen Tipps.
Sobald sich wieder was ergibt, werde ich natürlich berichten.

Ich bin auf jedenfall gespannt ob sie mit ihrer Geschichte durchkommt.
Zum einen, dass nach dem neuen Tarifvertrag im öffentl. Dienst das gleiche bei Neueinstellungen verdient wird,
wie jetzt wo sie einen 3/4 Stelle hat.

Zum anderen das sie keinen 400.- Eurojob annehmen kann, weil sie flexibel sein muss, dass sie in der Arbeit einspringen kann
wenn jemand krank wird. Obwohl sie einen Schichtplan hat.

Sollte das durch gehen, kann ich nur jeden Vater wünschen, der vom Gericht verurteilt wurde einen 400.- Eurojob anzunehmen,
darauf auch pochen kann, er kann auch keinen annehmen, den sollte mal einer in seinem Hauptberuf krank werden, er einspringen muss.


Gruss
Fendi


Gruss
Fendi
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