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vatersein.de - Forum 28. Februar 2021, 04:25:51 *
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Autor Thema: Wem "verdanken" wir die Unterhaltsgesetze?  (Gelesen 11960 mal)
Cashcow
Gast
« am: 07. März 2006, 08:39:51 »

Ich denke, wir verdanken das der Kirche und diversen konservativen, kirchennahen Politikern/Parteien ... wir werden bestraft dafür, dass wir nicht zusammenbleiben "bis der Tod uns scheidet".
Dafür dürfen wir dann wenigstens zahlen zum Sanktnimmerleinstag!
Dazu die himmelschreiende Ungerechtigkeit, als UH-Zahler wie ein Single versteuert zu werden...

  gun  

Wäre daher der massenhafte Kirchenaustritt ein adäquates Mittel, seinen Protest auszudrücken?

Ich für meinen Teil würde es sofort tun... wenn ich nicht schon draussen wär!

CC

P.S. Ich würde ja auch aus dem Verein "Finanzamt" austreten, aber das geht leider nicht...  :cool:  

[Editiert am 7/3/2006 von Cashcow]
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Merrow
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« Antwort #1 am: 07. März 2006, 09:37:17 »

Morgen,

würde mich ja mal interessieren, wo das geschrieben steht... wo sollte das denn kirchlich vorgesehen sein?!

Ich kann mich nicht erinnern, dass Ehebrecher/innen da sonderlich sorgsam behandelt worden wären, geschweige denn, dass sie "Unterhalt" zahlen sollten ;)

Klar gewissermaßen mag ein christlicher Hintergrund insofern bestehen, dass der Schwächere geschützt werden soll. Was das aber mit den meisten Fällen, die hier vorgetragen werden zu tun hat...
Ich denke wir haben das vielmehr der Unbeweglichkeit und Langatmigkeit des Systems zu verdanken. Wobei das in meinen Augen auch ab und an auf die katholische Kirche zutrifft.

Aber der christliche Glaube hat zumindest für mich damit nichts zu tun. Wieviele Ehen werden denn heute noch kirchlich geschlossen?!

Liebe Grüsse
Merrow
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Zweifle nicht an dem, der Dir sagt er hat Angst. Aber hab Angst vor dem, der Dir sagt, er kennt keine Zweifel. (Erich Fried)
JensB2001
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« Antwort #2 am: 07. März 2006, 09:49:07 »

Hey!

Was soll denn der Quatsch...was hat denn das mit der Kirche zu tun...völliger Blödsinn...

Vielleicht hat das was damit zu tun das beide Elternteile für ihre Kinder zu sorgen haben!!??

Und wenn die Kinder nun noch betreut werden müssen das notfalls auch der betreuende Elternteil (der betreuende! .. und das kann KM wie auch der KV sein) versorgt sein muß ..
Was in einer Ehe normal und legitim ist, ist nach einer Trennung völlig anders .. da geht es mitmal nur noch darum das ja der andere doch nur Unterhalt will..

 c

Und jetzt ist noch die Kirche dran schuld..

Gruß
Jens
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Kasper
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« Antwort #3 am: 07. März 2006, 09:56:55 »

Hi,

ich denke, wenn es darum geht jemandem die Schuld geben zu müssen, dann sollte man(n) darüber nachdenken, ob nicht vielleicht die Männer selber schuld haben!?

Denn schließlich und endlich haben die Männer (nicht die hier leidenden und schreibenden) es zugelassen, dass sich Gruppierungen aller Art (in der Regel sogar Minderheiten) mit ihren Ansinnen durchsetzen konnten.
Feministinnen sind ja nun zum Beispiel Gottlob keine Mehrheit, veranstalten mit ihrem Gebrüll über die ungerechten Behandlungen solch ein Tamtam, dass viele diesen völlig unrealistischen und überzogenen Forderungen nachgeben bzw. darüber nachdenken. Durch dieses jahrzehntelange berieseln ist bei  uns in Deutschland ein Weltweit einzigartiges Groupthink-Phänomen entstanden, in dem es schon fast zum guten Ton gehört, über die Rechte der Frau zu sprechen und für diese einzustehen, zum Nachteil des Geschlechtes Mann und ungeachtet der Kontraproduktivität (denn die geht ausschließlich zu Lasten des Mannes). Diese gesellschaftliche  Verfestigung wird mehr und mehr in der Rechtssprechung und auch in den Ausführungsbestimmungen manifestiert, obwohl es anderslautende gesetzliche Vorgaben gibt.

Dieser Trennt wird sich unweigerlich fortsetzen, solange der Teil, den es betrifft zu klein bzw. (finanziell) zu schwach ist und der andere Teil, weil es ihn ja (noch) nicht betrifft, wegschaut.

Es ist eine schöne Dikussion in D, die vermeintlich "Guten" müssen nur laut genug dumme Agumente herumbrüllen und alle andersdenken laut genug beschimpfen, schon werden sie in Ruhe gelassen ... was für eine verrückte Welt voller Weicheier (und da schließe ich mich nicht kategorisch aus).

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
DeepThought
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WWW
« Antwort #4 am: 07. März 2006, 09:58:05 »

Moin,

das Opening kann nur als Frustablassen verstanden werden. Konstruktiv oder Investigativ ist es nicht.

Zudem: Wird keine KiSt gezahlt, ist das Netto höher, ist u.U. der Unterhalt höher.

Es war aber wichtig, darüber einfach mal zu reden.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Kasper
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.228



« Antwort #5 am: 07. März 2006, 10:02:09 »

Tach noch mal,

bezüglich der Kirche sollte gerade für Erziehende (hierbei uninteressant ob als Eltern oder allein) bedacht werden, das es sehr viele kirchliche Kindergärten gibt. In meinem Fall handelt es sich sogar um die günstigsten Kindergärten vor Ort.

Die Finanzierung ist sowohl öffentlich-rechtlich wie auch durch die Kirchensteuer.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Robsche
Gast
« Antwort #6 am: 07. März 2006, 10:07:44 »

Tach zusammen!

CashCow, wenn Du doch noch das Formular zum Austritt aus dem "Finanzamt-Verein" findest, laß es mich wissen, trete dann auch da aus!

Gruß, Robsche
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krieger
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« Antwort #7 am: 07. März 2006, 10:15:25 »

kirche ist ja nicht nur kirche, sondern sehr viele gemeinnützige institutionen, die auch dem VATER helfen!
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Dass wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung.
Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.

Erich Kästner
_Peter
Schon was gesagt
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WWW
« Antwort #8 am: 07. März 2006, 18:19:04 »

Nur ein Gedanke, was "Cashcow" meinen könnte:

traditionell hält die Frau die Familie und die gesell. Werte zusammen.
So kennt auch meine Mutter noch die 3 beherrschenden K´s für die deutsche Bürgersfrau:
Kinder ... Kirche ... Küche

Kirche als Ort der Tradition wird auch das traditionell Bild zementiert:
Frau & Kinder gehören untrennbar zusammen - auch wenn es möglich wäre, dass der Mann zu Hause bleibt und die Frau Karriere ( kenne ein Paar, die machen diesen "Rollentausch" perfekt ) macht - dennoch !

Naja, ist halt nur so´n Gedanke.
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Liebe Grüße
 
 Peter
 
Alle Kinder haben ein Menschen- und Geburtsrecht auf die gelebte
   Beziehung zu Vater, Mutter, Großeltern und allen Verwandten
                http://www.allenkindernbeideeltern.de
Uli
Gast
« Antwort #9 am: 07. März 2006, 18:56:26 »

 
Zitat
Moin,

das Opening kann nur als Frustablassen verstanden werden. Konstruktiv oder Investigativ ist es nicht.

Zudem: Wird keine KiSt gezahlt, ist das Netto höher, ist u.U. der Unterhalt höher.

Es war aber wichtig, darüber einfach mal zu reden.

DeepThought



Dies auch nur so zum Frust ablassen!  exclamation_smile

 
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kleinegon
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Beiträge: 591


« Antwort #10 am: 07. März 2006, 19:38:50 »

Beim berühmten §218 (für die jüngeren ;)  -- Schwangerschaftsabbruch) gingen die Frauen auf die Straßen und riefen laut: "Mein Bauch gehört mir".
Und die hatten das auch auf den Plakaten und Transparenten. Ich war begeistert: gegen das herrschende System angehen! Auf die Straße!! Mensch, da war was los, fast wie in Gorleben!
Ich solidarisierte mich mit den Frauen: kein ungewolltes Kind in die Welt setzen! Kinder sollen Wunschkinder von Vater und Mutter sein!

M e i n   B a u c h   g e h ö r t  m i r  !

Ein toller Werbespruch!

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Frauen nicht den Bauch meinten, sondern das, was drin steckt und im Wachsen war: die Kinder!

Und ich Volltrottel, als Mann, marschierte da mit. c

Die Folgen tragen die Kinder cry_smile

Kleinegon
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Hast Du nur eine Möglichkeit, dann bist Du in einer Zwangslage. Bei zwei Möglichkeiten hast Du nur das Entweder - Oder. Such Dir eine dritte Möglichkeit. Jetzt hast Du Wahlmöglichkeiten und es beginnt die Verantwortung in Freiheit.
Uli
Gast
« Antwort #11 am: 07. März 2006, 19:41:10 »

 
Zitat
Und ich Volltrottel, als Mann, marschierte da mit.   c


... nicht nur Du!  :hallucine:
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AJA
Frischling

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« Antwort #12 am: 07. März 2006, 20:00:25 »

Hi cashcow,

Zitat
Ich denke, wir verdanken das der Kirche und diversen konservativen, kirchennahen Politikern/Parteien ... wir werden bestraft dafür, dass wir nicht zusammenbleiben "bis der Tod uns scheidet".


schon gewusst  question

... dass "Kirche" heute überlegt, ein Scheidungsritual, ähnlich dem Hochzeitsritual durchzuführen?

... dass "Kirche" auch bereits Geschiedene wieder traut?

... dass es geschiedene Pfarrer gibt, die mit dem höchsten Segen wieder geheiratet haben?

Nur so viel zu deinem etwas verstaubten Weltbild  ;)

Gruß AJA
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Cashcow
Gast
« Antwort #13 am: 07. März 2006, 22:31:46 »

Schön, daß meine etwas provokante These so eine heftige Reaktion/Diskussion auslöst...

Genau genommen meinte ich "nur" die Tatsache, daß man(n) lebenslang zahlen darf, wenn man schon nicht lebenslang verheiratet bleibt... die stört mich.

Daß man erstmal zahlen muss bis die Frau für sich selbst sorgen kann, wär ja auch noch okay.
Nur sollte das eben nach wenigen(!) Jahren soweit sein - natürlich unter Berücksichtigung der Interessen der Kinder!

UND: Ich wollte nicht in Abrede stellen, daß die Kirche auch Gutes tut.

Gruß CC

P.S´. Dies hier ist KEIN Zurückrudern, nur ein Klarstellen meines "Openings"  :cool:


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bengel
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« Antwort #14 am: 08. März 2006, 07:02:54 »

Hi,

Also ich hab auch so meine zweifel, was die rolle der kirche in sachen scheidung ist. Einerseits wird die unauflöslichkeit der ehe proklamiert, andererseits bietet das katholische bildungswerk einen kurs an namens "aus der traum", der sich an die zielgruppe trennungswilliger frauen richtet, in dem sie das psychologische und moralische rüstzeug und rechtliche tipps bekommen, um ihre absicht auch durchzuziehen. Meine ex hat einen solchen kurs besucht (10 doppelstunden mit folgekurs nach einem jahr). Nach der 3. doppelstunde war unsere damalige trennung auf probe eine vollzogenen, endgültige.
Ich habe mich daraufhin beim bisthum mainz gemeldet und eine lange, aber nichtssagende email erhalte, die ich an den vatikan zwecks stellungnahme geschickt habe. Leider habe ich seit 2 jahren keine antwort.

heute sind wir seit einem halben jahr, nach 21 jahren ehe, geschieden.

Gruss

Bengel

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Cashcow
Gast
« Antwort #15 am: 08. März 2006, 08:20:26 »

Ich habe auch nie behauptet, dass die Kirche wie sie  heutzutage denkt und handelt, an den Unterhaltsgesetzen "schuld" ist, sondern daß ihr "verstaubtes Weltbild" in vergangenen Zeiten mit dazu geführt hat... und wir (fast) alle heute noch die Folgen tragen (oder geniessen: als UH-Empfänger)

 :cool:


[Editiert am 8/3/2006 von Cashcow]
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krieger
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« Antwort #16 am: 08. März 2006, 08:36:48 »

Zitat
Ich habe auch nie behauptet, dass die Kirche wie sie  heutzutage denkt und handelt, an den Unterhaltsgesetzen "schuld" ist, sondern daß ihr "verstaubtes Weltbild" in vergangenen Zeiten mit dazu geführt hat... und wir (fast) alle heute noch die Folgen tragen (oder geniessen: als UH-Empfänger)

 :cool:


[Editiert am 8/3/2006 von Cashcow]


vielleicht belegst du deine aufgestellten thesen mal einfach mit fakten und beweisen.
fakt und inhaltlose thesen zu erstellen ist ein wenig ärmlich...
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Erich Kästner
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« Antwort #17 am: 08. März 2006, 08:37:33 »

Hallo Bengel,

ich denke die (kath.) Kirche praktiziert doch die Unterhaltsgesetze. Die Kirche zahlt doch Unterhalt für die unehelichen Kinder der Pfarrer - vorausgesetzt der Vater bleibt unerkannt. Ist doch sehr sozial - ich glaube mein Arbeitgeber würde das nicht machen.
 schild_ironie

Da die Pfarrer zudem nicht heiraten dürfen, können sie auch nie geschieden werden - vielleicht ein Modell, das man auf die gesamte Republik übertragen sollte?

Gruß

Martin
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« Antwort #18 am: 08. März 2006, 09:51:31 »

Moin,

@bengel:

dies ist einer der Gründe, warum ich aus der Kirche ausgetreten bin. Sie (die Kirche) sieht sich nicht mehr als Religionsgemeinschaft sondern ist nach meiner Auffassung zu einer selbstgerechten Ökogeminde mutiert, die vor der Realität die Augen verschließt.

Der Nährboden für Feministinnen ist in der Kirche recht nahrhaft und diese bietet Ihnen unter dem Deckmantel der Religion einen recht guten Schutz, aber ich muss diesen ja nicht auch noch finanzieren.

Finanzierung ist im übrigen ein gutes Stichwort.
Viele Bereiche unterliegen rückläufiger Mittel, oft wird dies aus verständlichen Gründen kritisiert, aber gerade in diesen Bereichen fürht dies zu einer interessanten Diskussion über sinn und unsinn von zb Frauenhäusern ...

Sorry, bin vom Thema abgewichen.

Gruß
Kasper
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« Antwort #19 am: 08. März 2006, 09:55:20 »

Hi,

das aller tollste bei der antwort vom bisthum war, das ich mir rat bei meinem pfarrer holen soll. c

bengel
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« Antwort #20 am: 08. März 2006, 09:59:40 »

@Kaspar
ich hoffe das war nicht auf die katholische Kirche bezogen.. denn die bietet eindeutig keinen Nährboden für Feministinnen.. die ist nämlich nicht gleichberechtigt ausgelegt
Meiner Meinung nach werden Frauen da diskriminiert.

In der evangelischen sieht es da schon anders aus.. wobei man eben immer so sehen muss, dass es überall Menschen gibt, die Vorteile, die gar nicht für ihr Handeln gedacht waren ausnutzen.

Merrow
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« Antwort #21 am: 08. März 2006, 10:16:41 »

@Merrow:

ich dachte eigentlich dies mehr allgemein.
Aber da ich ein kühles Nordlicht bin, beziehe ich diese Sichtweise aus der evangelischen Kirche.

Nur ein Beispiel:
Als mein Sohn getauft wurde, konnten wir bestimmen, was mit der Kollekte passieren sollte. Es gab 5 Projekte zur Auswahl.
Was mich eigentlich wirklich aufregte, war das hier nichtssagende Projekte dabei waren die erstens weit weit weg im Ausland waren, hierbei konnte eh keiner nachvollziehen was mit dem Geld passiert. Wir haben uns dann für die Unterstützung von bedürftigen Familien und Kindern im eigenen Heimatort entschieden.
Ich denke, man sollte erst einmal den eigenen Bereich sauber halten, bevor man anfängt die Türe anderer Leute sauber zu machen.

Und wieder vom Thema abgekommen. Sorry.

Gruß
Kasper
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Cashcow
Gast
« Antwort #22 am: 08. März 2006, 20:15:42 »

Zitat

vielleicht belegst du deine aufgestellten thesen mal einfach mit fakten und beweisen.
fakt und inhaltlose thesen zu erstellen ist ein wenig ärmlich...


Ich seh da schon eine gewisse Linie vom An-den-Pranger-stellen von Ehebrechern im Mittelalter (siehe auch den Film "Der scharlachrote Buchstabe") über die Weigerung der kath. Kirche, Geschiedene wieder zu trauen (mag inzwischen auch anders sein, keine Ahnung, aber bis vor kurzem wars noch so), zur finanziellen "Bestrafung" durch unsere Unterhaltsgesetze.
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« Antwort #23 am: 09. März 2006, 11:00:18 »

Zitat
Zitat

vielleicht belegst du deine aufgestellten thesen mal einfach mit fakten und beweisen.
fakt und inhaltlose thesen zu erstellen ist ein wenig ärmlich...


Ich seh da schon eine gewisse Linie vom An-den-Pranger-stellen von Ehebrechern im Mittelalter (siehe auch den Film "Der scharlachrote Buchstabe") über die Weigerung der kath. Kirche, Geschiedene wieder zu trauen (mag inzwischen auch anders sein, keine Ahnung, aber bis vor kurzem wars noch so), zur finanziellen "Bestrafung" durch unsere Unterhaltsgesetze.


hi,
Du siehst da eine gewisse linie, beschreibst sie aber nicht. wie soll man(n) darauf dann eingehen???

zum mittelalterbeispiel: einen film als fakt darzustellen...? *schauder*
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Erich Kästner
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« Antwort #24 am: 09. März 2006, 14:09:41 »

@Cashcow

Die katholische Kirche traut geschiedene Eheleute nicht noch einmal kirchlich. Das ist Fakt!

Das hat einen Grund. In der katholischen Kirche ist eine Eheschließung ein Sakrament, welches nicht wieder aufgehoben werden kann, das heißt, es kann auch nicht erneut für die gleichen Personen gelten.

In der evangelischen Kirche ist die Trauung ein Segen, der wiederholt werden kann. Wenn es dabei Probleme geben sollte hängt das vom jeweiligen Pfarrer ab. Man findet dort aber IMMER einen Pfarrer, der einen erneut traut.

Sorry, das musste jetzt einfach sein, auch wenns nicht das Ursprungsthema ist.

Ich finde es einfach nicht angemessen, wenn man irgendwelche Thesen in den Raum wirft und dann immer weiter mit halben Infos jongliert. Deswegen das mal zur Klarstellung.


@Kaspar
dann haben wir uns ja doch richtig verstanden
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