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vatersein.de - Forum 28. Februar 2021, 04:19:19 *
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Autor Thema: Wem "verdanken" wir die Unterhaltsgesetze?  (Gelesen 11959 mal)
Cashcow
Gast
« Antwort #25 am: 09. März 2006, 15:50:51 »

Zitat


hi,
Du siehst da eine gewisse linie, beschreibst sie aber nicht. wie soll man(n) darauf dann eingehen???

zum mittelalterbeispiel: einen film als fakt darzustellen...? *schauder*


guckst du hier: sogar bis ins 19. Jahrhundert wurde der Pranger verwendet....

http://www.mvregio.de/nachrichten_region/nwm/7755.html
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Cashcow
Gast
« Antwort #26 am: 09. März 2006, 18:24:26 »

Zitat
@Cashcow

Die katholische Kirche traut geschiedene Eheleute nicht noch einmal kirchlich. Das ist Fakt!

Das hat einen Grund. In der katholischen Kirche ist eine Eheschließung ein Sakrament, welches nicht wieder aufgehoben werden kann, das heißt, es kann auch nicht erneut für die gleichen Personen gelten.
...


Letzlich ist es egal, warum sie es nicht tut.
Tatsache ist, daß sie es nicht tut und damit Geschiedene "bestraft" dafür, daß diese ihr Leben selbst gestalten wollen und nicht den überholten Vorstellungen von "bis daß der Tod uns scheidet" anhängen...

[Editiert am 9/3/2006 von Cashcow]
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Xe
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« Antwort #27 am: 09. März 2006, 20:11:36 »

Moin,

deine Argumentationskette ist nicht schlüssig. Die katholische Kirche läßt tatsächlich nur eine kirchliche Trauung zu, die Begründung liegt aber weniger in einer Bestrafung eines geschiedenen Menschen, sondern mehr im Sakrament "was Gott verinigt, soll (kann) der Mensch nicht trennen". Ich selber bin evangelisch, dort kann man auch mehrfach kirchlich heiraten (wonach ich allerdings absolut keinen Bedarf habe, einmal reicht mir voll und ganz).

Somit handelt es sich um eine Auslegungssache einer Strömung einer Glaubensrichtung, die zwar für eine große Menge an Gläubigen maßgeblich ist, allerdings ist das der Buddhismus auch. Somit stellt die katholische Kirche, die diese Haltung vertritt, nur eine Interpretationsweise der Welt dar.

Gruß, Xe
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Rosty
Schon was gesagt
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« Antwort #28 am: 10. März 2006, 01:08:24 »

Ich weiß noch immer nicht, wer schuld ist. Ich denke, die Kirchen im großen und ganzen nicht.
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Sei wie das Gras in der Steppe, nachdem Mongolenhorden über dich hinweggeritten sind-

                STEH WIEDER AUF
krieger
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« Antwort #29 am: 10. März 2006, 07:18:36 »

Zitat
Zitat
@Cashcow

Die katholische Kirche traut geschiedene Eheleute nicht noch einmal kirchlich. Das ist Fakt!

Das hat einen Grund. In der katholischen Kirche ist eine Eheschließung ein Sakrament, welches nicht wieder aufgehoben werden kann, das heißt, es kann auch nicht erneut für die gleichen Personen gelten.
...


Letzlich ist es egal, warum sie es nicht tut.
Tatsache ist, daß sie es nicht tut und damit Geschiedene "bestraft" dafür, daß diese ihr Leben selbst gestalten wollen und nicht den überholten Vorstellungen von "bis daß der Tod uns scheidet" anhängen...

[Editiert am 9/3/2006 von Cashcow]


du bist whrscheinlich jemand der sich noch darüber beschweren würde wenn er beim autofahren in sechsten schalten will aber nur fünf gänge hat...!
wenn dir die kath. kirche nicht gefällt, tritt aus und sage dich von ihr los.
aber hör auf dreizeiler (und schnell mal ergoogelte links) als begründung deiner thesen zu nehmen. wenn dich dieses thema so unter den nägeln juckt, sollte dir es mehr wert sein darüber zu schreiben!!!
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Dass wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung.
Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir.

Erich Kästner
bengel
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« Antwort #30 am: 10. März 2006, 07:38:36 »

Na, krieger,

"  [/i] du bist whrscheinlich jemand der sich noch darüber beschweren würde wenn er beim autofahren in sechsten schalten will aber nur fünf gänge hat...!
wenn dir die kath. kirche nicht gefällt, tritt aus und sage dich von ihr los."[/i]

Herzlichen glückwunsch zu deiner argumentation.schwarz-weisser geht’s fast nicht mehr. Frei nach dem jahrhunderte alten Motto der kath. Kirche: "bete…und halt die klappe".

Gruss Bengel
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Cashcow
Gast
« Antwort #31 am: 10. März 2006, 08:21:01 »

Zitat
Na, krieger,

"  [/i] du bist whrscheinlich jemand der sich noch darüber beschweren würde wenn er beim autofahren in sechsten schalten will aber nur fünf gänge hat...!
wenn dir die kath. kirche nicht gefällt, tritt aus und sage dich von ihr los."[/i]

Herzlichen glückwunsch zu deiner argumentation.schwarz-weisser geht’s fast nicht mehr. Frei nach dem jahrhunderte alten Motto der kath. Kirche: "bete…und halt die klappe".

Gruss Bengel
 


@bengel: Oder nach dem beliebten Spruch aus dem kalten Krieg: "Wenn dir unser System nicht passt, geh doch nach drüben..."

@krieger: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: ganz am Anfang des Themas schrieb ich bereits, daß ich aus der (ev.) Kirche raus bin... schon vor Jahren.
Warum?
Weil wir damals in einem schrecklich bigotten (evangelischen) Kaff lebten, wo man aussen vor war, wenn man keine Lust auf Bibelkreise und ähnliches hatte und wo Kinder geimpft waren mit Sprüchen wie "wer nicht an Gott glaubt, kann nicht mein Freund sein" oder "wer nicht an Gott glaubt, kommt in die Hölle".
Ich beruhigte meine Tochter damals mit den Worten: "Wer nicht an Gott glaubt, glaubt auch nicht an die Hölle!"

 :cool:  

[Editiert am 10/3/2006 von Cashcow]
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krieger
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« Antwort #32 am: 10. März 2006, 14:22:26 »

@bengel und cashcow:

aha, jemand der sich nicht mit der argumentation und thesen aufstellung in dreizeilern zufrieden gibt denkt also schwarz weiß. reaktion und ursache prinzip habt ihr beiden wohl noch nicht verstanden!
ich für meinen teil finde es schon äußerst armseelig jemand anderem diese sichtweise zu unterstellen, der schon ein paar mal nach argumenten fragte und immer nur dreizeiler erntete.
soviel dazu ihr beiden schwarz weißen nicht lesen könner! mad
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Erich Kästner
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« Antwort #33 am: 10. März 2006, 14:32:29 »

nana krieger, wer wird denn gleich in die luft gehen? kritik ist nicht so dein ding, gelle?hat   man dich an der falschen stelle erwischt? mehr als ein 3-zeiler war deine etwas kindliche trotzreaktion jetzt ja auch nicht.

aber, bleib mal in deiner ecke. ich kann damit prima leben

bengel
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« Antwort #34 am: 10. März 2006, 15:53:23 »

Zitat
nana krieger, wer wird denn gleich in die luft gehen? kritik ist nicht so dein ding, gelle?hat   man dich an der falschen stelle erwischt? mehr als ein 3-zeiler war deine etwas kindliche trotzreaktion jetzt ja auch nicht.

aber, bleib mal in deiner ecke. ich kann damit prima leben

bengel


naja, genau die reaktion die man erwartet.
da verlangt man einfach für gestellte thesen "beweise" und ist dann der doof.
und mit kritik kann ich sehr gut umgehen, aber nicht mit so einer fadenscheinlichen möchtegern kritik die ihr beide an den tag legt!!!
und ich lasse mich sicher nicht von dir, lieber bengel, in irgendeine ecke stellen ín der du dich schon heimisch niedergelassen hast. da ist nun wirklich kein platz mehr.
viel spaß noch bei eurer thesen diskussion, bei der man noch nicht mal nach beweisen nachfragen darf!!!
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« Antwort #35 am: 10. März 2006, 15:59:14 »

Hi,

Ich denke, mit polemik kommen wir wirklich nicht so recht vom fleck und ich hab, ehrlich gesagt, keine lust zu einem virtuellen schlagabtausch. Dazu bist du mir zu anstrengend.
Was das thema betrifft, habe ich meine ganz persönlichen erfahrungen geschildert, die mich auch unmittelbar betroffen haben…und gut iss.

Schönes wochenende. :cool:

Bengel

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Cashcow
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« Antwort #36 am: 10. März 2006, 16:17:44 »

Zitat
Moin,
das Opening kann nur als Frustablassen verstanden werden. Konstruktiv oder Investigativ ist es nicht.
...
Zudem: Wird keine KiSt gezahlt, ist das Netto höher, ist u.U. der Unterhalt höher.
...
DeepThought


Dann frag ich dich, ob der weitere Verlauf dieser Diskussion etwa konstruktiv oder investigativ ist ...

Und höheres Netto durch nicht gezahlte Kirchensteuer? Stimmt... bei z.B. 100 Euro mehr Netto gehen dann aber weniger als 50 an die Ex. Somit hat der UH-Zahler schon auch noch was davon...
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« Antwort #37 am: 10. März 2006, 16:55:06 »

Da ich angesprochen wurde...

Zitat
Stimmt... bei z.B. 100 Euro mehr Netto gehen dann aber weniger als 50 an die Ex. Somit hat der UH-Zahler schon auch noch was davon...
Nö. Wenn du Mangelfall bist, dann nicht. Zudem, wenn das Mehr dazu beiträgt, dass du in der DT in die nächste STufe kommst, kann es auch schon mal weniger als vorher bedeuten.

Zitat
Dann frag ich dich, ob der weitere Verlauf dieser Diskussion etwa konstruktiv oder investigativ ist
Nö, ist er nicht. Nur, wenn du inquisatorisch gegen die Kirche als Institution rennst, den fehlenden Willen der katholischen Kirche auf Billigung der Zweiteheschließung monierst, wozu dann noch in Sachen Unterhalt schnacken?

Für mich ist die, ähem, "Diskussion" keine, die sich an der Headline "Wem 'verdanken' wir die Unterhaltsgesetze?" hält. Zudem: Was bringt dir die Erkenntnis?

Nüscht.

Eben.

So what?

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*keinarchäologeist*
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Cashcow
Gast
« Antwort #38 am: 10. März 2006, 18:34:43 »

Zitat
...
Für mich ist die, ähem, "Diskussion" keine, die sich an der Headline "Wem 'verdanken' wir die Unterhaltsgesetze?" hält. Zudem: Was bringt dir die Erkenntnis?

Nüscht.

Eben.

So what?

DeepThought
*keinarchäologeist*


Tja, mit der Begründung "bringt nix" kannst du aber ne Menge Diskussionen für sinnlos erklären und als logische Folge die entsprechenden Foren dicht machen...

Und eine Erkenntnis hat es mir gebracht:
Ein Freund "warnte" mich schon vor Jahren: "du kannst mit den Leuten über alles streiten/reden/diskutieren, aber wehe du fängst mit religiösen Themen an..."

Nichts für ungut, du kannst auch den Thread schliessen, wenn es nach mir geht.

P.S. Ich bin weit davon entfernt, ein Mangelfall zu sein (zum Glück...) und ein Höherstufen in der DT würde mir nichts machen, da davon mein Kind profitiert (die Ex auch indirekt, ich weiss, aber gefühlsmäßig kann ich mit höherem KU eher leben  ;) )

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« Antwort #39 am: 10. März 2006, 18:48:46 »

Moin nochmal,

Zitat
Tja, mit der Begründung "bringt nix" kannst du aber ne Menge Diskussionen für sinnlos erklären und als logische Folge die entsprechenden Foren dicht machen...
Öhm, das ist ja nur meine völlig unmaßgebliche Meinung.

Ich persönlich fand den Aufhänger nicht tragfähig.

Du bist auf der Suche nach dem Urheber der Unterhaltsgesetze. Die Regelungen findest du unzweifelhaft im BGB und den daraus abgeleiteten unterhaltsrechtlichen Leitlinien. Plötzlich driftest du ab in eine Diskussion um die Akzeptanz der Zweitehe auf Seiten der kath. Kirche. Das zwingt mir die Frage auf, was das mit dem Unterhaltsrecht zu tun hat, denn eigentlich war ich der Meinung, dir ginge es um die Urheber desselben. Ob die und wenn zu welchen Teilen (auch) in kirchlichen Institutionen zu finden sind ist mir persönlich so was von Latte... Die Urheberschaft ausfindig zu machen bringt dich perspektivisch nicht einen Hüpfer weiter. Das Recht hat eine Eigendynamik entwickelt, so dass zu vermuten steht, die "Väter" und "Mütter" sind heute nicht mehr involviert. Vielleicht die "Söhne" und Töchter". Doch auch diese Feststellung bringt dich nicht weiter.

Und so frage ich mich schon die ganze Zeit: Was GENAU willtst du eigentlich mit deiner Frage ergründen oder bezwecken?

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Cashcow
Gast
« Antwort #40 am: 11. März 2006, 11:41:17 »

Zitat
...Du bist auf der Suche nach dem Urheber der Unterhaltsgesetze. Die Regelungen findest du unzweifelhaft im BGB und den daraus abgeleiteten unterhaltsrechtlichen Leitlinien.

Da steht aber nicht drin, wem wir das "verdanken"...
Zitat

Plötzlich driftest du ab in eine Diskussion um die Akzeptanz der Zweitehe auf Seiten der kath. Kirche. Das zwingt mir die Frage auf, was das mit dem Unterhaltsrecht zu tun hat, denn eigentlich war ich der Meinung, dir ginge es um die Urheber desselben.

Genau, und darum versuchte ich aufzuzeigen, wie die Kirche (meiner unmaßgeblichen Meinung nach  Zunge ) Geschiedene "bestraft" - was eben meiner Ansicht nach die Unterhaltsgesetze auch tun, insbesondere in der Form, dass man (wenn man schon nicht verheiratet bleibt bis ans Ende seiner Tage) dann wenigstens blechen darf bis ans Ende seiner Tage.
Insofern seh ich da schon einen Zusammenhang.
Zitat

Ob die und wenn zu welchen Teilen (auch) in kirchlichen Institutionen zu finden sind ist mir persönlich so was von Latte... Die Urheberschaft ausfindig zu machen bringt dich perspektivisch nicht einen Hüpfer weiter.

Ja eben, DIR ist es "Latte", mir nicht. Und wenn meine Hypothese richtig wär (was ich ja hier zur Diskussion stelle, MEHR NICHT) , wäre es ein meiner Meinung nach durchaus adäquates Mittel, seinen Protest durch Kirchenaustritt zu zeigen.
Zitat

...Und so frage ich mich schon die ganze Zeit: Was GENAU willtst du eigentlich mit deiner Frage ergründen oder bezwecken?

Siehe oben...

Wünsche ein entspanntes Wochenende.
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AJA
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« Antwort #41 am: 11. März 2006, 13:06:11 »

 
Zitat
Und wenn meine Hypothese richtig wär (was ich ja hier zur Diskussion stelle, MEHR NICHT) , wäre es ein meiner Meinung nach durchaus adäquates Mittel, seinen Protest durch Kirchenaustritt zu zeigen.


Gute Idee - Massen erhebt euch  Lächelnd

Ich hoffe, das stand dann auch auf deinem Austrittsformular deutlich drauf. Denn wie sonst soll Kirche denn merken, warum sie plötzlich alle Schäfchen verliert?

Interessant wäre für mich noch, an welchem Zeitpunkt du deine These festmachen möchtest. Im Mittelalter? Zu Luthers Zeiten? Zu Christi Geburt?

Oder wäre es nicht doch eine Möglichkeit, das Geschehene, ob es nun von Kirchenseite her geschehen ist oder nicht, stehen zu lassen und den Blick mal in die Gegenwart zu richten?

Gruß AJA
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Ein Leben lang!


« Antwort #42 am: 11. März 2006, 14:46:11 »

Das BGB, auf das die Unterhaltsthematik ja zurückgeht, ist zwischen 1871 und 1900 entwickelt worden und wurde zum 1.1.1900 gültig.
Wenn man mal an die Rolle der Frau zu Anfang des 20. Jahrhunderts denkt, sollte auch klar sein, warum sie unterhaltstechnisch so geschützt werden.

LG Lausebackesmama, die den Thread nicht wirklich versteht
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #43 am: 11. März 2006, 18:43:06 »

Moin,

dann ist es in etwa soviel wert wie das Gesetz in Missouri, daß einer autofahrenden Frau ein Mann mit einer Flagge vorauslaufen muß (inbesondere auf Autobahnen sicher der bringer) - es ist schlicht und ergreifend nicht nur veraltet, keiner wagt sich dran, es an die Realität anzupassen.

/satire On
Und bezüglich der katholischen Kirche (wobei mir auffällt, daß vorher nur von DER Kirche die Rede war) - ich hab versucht, eine Beschwerde beim spanischen Großinquisitor einzubringen, und daß er sich diesen Thread mal anschauen sollte, aber der Vatikan meint, der letzte ist bereits tot, und damals gab es noch kein Internet. Außerdem wäre das damals Hexerei gewesen.
/satire Off

Gruß, Xe
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« Antwort #44 am: 11. März 2006, 19:10:35 »

 Lächelnd   Lächelnd   Lächelnd  
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Cashcow
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« Antwort #45 am: 12. März 2006, 13:10:41 »

Zitat
Das BGB, auf das die Unterhaltsthematik ja zurückgeht, ist zwischen 1871 und 1900 entwickelt worden und wurde zum 1.1.1900 gültig.
Wenn man mal an die Rolle der Frau zu Anfang des 20. Jahrhunderts denkt, sollte auch klar sein, warum sie unterhaltstechnisch so geschützt werden.

LG Lausebackesmama, die den Thread nicht wirklich versteht


Umso mehr Zeit wird es, die Unterhaltsregelung an die Gegebenheiten des 21. JH anzupassen.
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« Antwort #46 am: 12. März 2006, 13:41:42 »

Moin,

na dann fang mal an - vor allem ist dann die Frage, wie du dein neues BGB durchsetzen willst?

Gruß, Xe
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« Antwort #47 am: 13. März 2006, 00:33:21 »

Zitat
Moin,

na dann fang mal an - vor allem ist dann die Frage, wie du dein neues BGB durchsetzen willst?

Gruß, Xe
 


sehr konstruktive Antwort... wär ja schön wenn man jeden missstand so einfach lösen könnt.
soll die konsequenz, dass mans nicht kann, etwa sein, dass man missstände nicht mal mehr anspricht???
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Cashcow
Gast
« Antwort #48 am: 13. März 2006, 08:59:01 »

Zitat

Gute Idee - Massen erhebt euch  Lächelnd

Ich hoffe, das stand dann auch auf deinem Austrittsformular deutlich drauf. Denn wie sonst soll Kirche denn merken, warum sie plötzlich alle Schäfchen verliert?


"Massen erhebt euch" soll ja vereinzelt schon funktioniert haben:
* Montagsdemos in Ostdeutschland,
* Shell-Boykott wegen der geplanten Ölbohrinsel-Versenkung der Brent Spar
sind nur zwei Beispiele die mir spontan einfallen.

Und keine Angst, ein deutlicher Mitgliederschwund würde mit Sicherheit die Medien auf den Plan rufen, die die Gründe hinterfragen würden um anschliessend darüber zu berichten.
Spiegel, Focus, Stern und ihre dazugehörigen TV-Magazine erreichen ein Millionenpublikum!


[Editiert am 13/3/2006 von Cashcow]
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« Antwort #49 am: 13. März 2006, 14:03:32 »

Zitat
Zitat
Moin,

na dann fang mal an - vor allem ist dann die Frage, wie du dein neues BGB durchsetzen willst?

Gruß, Xe
 


sehr konstruktive Antwort... wär ja schön wenn man jeden missstand so einfach lösen könnt.


Hinten dran ist ein Fragezeichen, üblicherweise ein Anzeichen dafür, daß davor eine Frage steht...

Also, wie gesagt, wenn du ein eigenes, besseres BGB schreibst - wie setzt du es in Kraft?

Zitat

soll die konsequenz, dass mans nicht kann, etwa sein, dass man missstände nicht mal mehr anspricht???


Falsch - das ist eine deiner etwas abgehobenen Interpretationen, die mittlerweile etwas überhand nehmen in diesem Thread. Die Tatsache, daß man selber etwas nicht kann bedeutet nicht, daß man nicht auf anderem Wege etwas ändern kann, auch eben duch Hinweise darauf, wie man es verbessern kann. Dein "Weg", einfach einen zentralen Teil des Rechtssystemes neu zu schreiben, Marke "ich pfeif auf alles andere" wird an der Durchsetzung dieses neuen Regelwerkes scheitern, denn was im Fall des BGB/FGG im Weg steht ist zum einen die Tatsache, daß es sich bei dem "Änderungsfähigen" hier um eine über Jahrzehnte gewachsene Bürokratie handelt und zum anderen der deutsche Staat schlicht pleite ist, ein derartiges Umschwenken also ist eher unwahrscheinlich.

Gruß, Xe
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