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vatersein.de - Forum 04. Juli 2020, 19:38:39 *
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Autor Thema: Umgang  (Gelesen 2004 mal)
Unbekannt
Gast
« am: 28. Januar 2004, 18:36:43 »

Hallo Miteinander,
wie regelt  man/frau den Umgang mit Jugendlichen???

Mein Ex lebt seid November bei seiner neuen Partnerin.
Unsere drei Kinder leben bei mir. (16, bald 15 und 13 Jahre alt)
Ex möchte dass die Kinder den "Umgang" selber regeln.
D.h.: er hält sich alle 14 Tage das Wochenende "frei" und die Kinder können/müssen dann
entscheiden, ob und wie lange sie zu ihm kommen möchten.
In den Ferien gilt die gleiche "Regelung".

Ich befürchte, dass der Kontakt zu dem Vater so langsam aber sicher einschläft.

alegna
Gespeichert
Giesser
Gast
« Antwort #1 am: 29. Januar 2004, 00:42:59 »

Hallo Alegna,

nun, ich lese, dass der KV sich Zeit bereit hält um für die Kinder "da" zu sein. Und das ist ok denk ich.

Es ist nun an den Kindern diese Möglichkeit wahrzunehmen oder eben auch nicht; dabei setze ich voraus, dass die Entfernung nicht groß ist zwischen euch und von daher keine Hemmnisse bestehen.

Die Kinder sollen selbst entscheiden können meine ich, Ich verstehe aber auch Deine Sorge der Entfremdung, die Du nicht möchtest. Nur, willst Du sie zwingen? Das kann ja wohl kaum der richtige Weg sein!

Was meinst Du, was er machen soll/kann?

Ich denke, er verhält sich korrekt.

LG

Torsten
Gespeichert
Unbekannt
Gast
« Antwort #2 am: 29. Januar 2004, 09:36:46 »

Bei uns ist die Regelung ähnlich. Von Anfang an war für unsere Tochter (14) klar, sie kann zum Papa so oft und wann sie will. Funktioniert seit 'nem halben Jahr super. Sie geht mind. jedes 2. WE und 2 - 3 mal in der Woche für 'ne Stunde oder länger zu ihm. Kinder in dem Alter kriegen das ganz gut hin denk ich.

Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass ansonsten garnichts problemlos ist, d.h. wir haben immer noch keine Basis der Kommunikation untereinander gefunden. Aaaber die Tochter geht im Punkt Umgang ihren eigenen Weg.


LG

Nena
Gespeichert
Sternchen
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7


« Antwort #3 am: 29. Januar 2004, 13:00:03 »

Hallo,

also ich kann da aus Erfahrung sprechen, da ich selbst ein Scheidungskind mit 13 Jahren war. Und bei uns war es so, dass mein Papa um die Ecke gewohnt hat und meine Eltern das gemeinsame Sorgerecht hatten. Und es war klar, dass ich immer zu meinem Papa konnte, wenn ich wollte. Aber wenn ein Kind in dem Alter merkt, dass die Eltern nicht miteinander klar kommen und Kriege auf dem Rücken des Kindes ausgetragen werden, dann verliert es das Interesse. War zumindest bei mir so. Von wegen Briefe dem Kind mitgeben etc. Das sollte alles vom Kind fern gehalten werden und vor allen Dingen die Wut und den Hass den man vielleicht dem oder der Ex gegenüber hegt nicht am Kind ablassen und sich aufregen etc. Das bitte woanders tun. Bei Freunden etc. Das Kind ist damit überfordert und kann damit absolut nicht umgehen und das macht alles sehr schwer. Wenn es merkt, dass der Vater INTERESSE zeigt, dann wird das Kind auch regelmässig Kontakt haben wollen. Wenn der Vater dies nicht tut und nur redet, dann wird die Bindung sich abbauen. Ich sprech da aus Erfahrung und kann auch diese nur weitergeben. Bei mir war es leider so und ich habe heute und möchte bis heute auch keinen Kontakt mit meinem Vater mehr haben, weil in der Zeit zu viele Wunden entstanden sind.

Gruss
Sternchen
Gespeichert
Unbekannt
Gast
« Antwort #4 am: 29. Januar 2004, 22:30:04 »

....-leider können die Kinder nicht kommen wann sie wollen. Und wenn sie ihn sprechen wollen, errreichen sie meistens nur die Mailbox, dann wird , wenn sie Glück haben, nach zwei Tagen zurückgerufen.
Wenn ich sie nicht "gezwungen" hätte unsere "Regelung", -er wollte sie jedes  2. wochenende- einmal einzuhalten, dann wären sie bis heute noch nicht bei ihm gewesen.

Sie wollen jetzt auch nicht unbedingt und melden sich auch nicht mehr bei ihm. Ganz im Gegenteil, die Reaktionen sind z- T. ziemlich krass
 "ich habe keinen Vater, nur einen **tsts - ID 28**.."
 "Wenn mein Vatersich nicht an Regeln hält, warum sollte ich es tun?"
 "Ich vermisse meinen Vater gar nicht!"...

Und von ihm kommt leider auch nur:
" Du bist für die Kinder verantwortlich (damit meint er angefangen von Noten, über Computer, verhütung...bis zu den Eleternabenden)"
"ich bin nur für sie verantwortlich , in der Zeit, in der sie bei mir sind."
"Ich habe ein neues Leben angefangen...!"

Gruß
Alegna

Gespeichert
DeepThought
Owner & Fast-alles-Versteher
Administrator
*******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12.315



WWW
« Antwort #5 am: 30. Januar 2004, 01:24:03 »

Hallo Alegna,

dein Eingangspostkng hatte ich so verstanden, dass dein Ex sich die Zeit frei hält. Dem scheint ja doch nicht so zu sein...

Ich mutmaße, ihr habt GSR und somit ist dein Ex sehr wohl in der Pflicht. Da ihr offensichlich nicht sehr weit voneinander entfernt wohnt, kann auch er zu einem Elternabend gehen, Arztbesuche machen und "kritische" Gespräche führen.

Sicherlich hat er ein neues Leben angefangen, doch du und eure Kinder auch. Und mir scheint es fast, als wolle er sein früheres Leben aus seinen Erinnerungen verbannen und schließt darin eure Kinder mit ein.

Und das geht nicht! Hier ist er in die Pflicht zu nehmen. Eure Kinder haben schon die Familie verloren, bitte nicht auch noch den Vater.

Die Reaktionen der Kinder sind in gewisser Weise verständlich und vielleicht nicht ausschließlich auf den Vater bezogen, sondern zum Teil auch situationsbedingt. Es ist wenn du so willst ein Stück Ventil wegen der Trennung. Sie fühlen sich verlassen, im Stich gelassen und sehen nun, dass der Vater nicht um sie ringt. Es ist also auch Enttäuschung dabei.

Deinen Ex würde ich mal gehörig auf den Pott setzen, einen verlässlichen und regelmäßigen Umgang einfordern. Wenn er dazu nicht bereit ist, gebe ich ihm gern ein paar Dutzend Telefonnummern von Vätern, die ihre Kinder seit Jahren nicht mehr sehen können/dürfen.

DeepThought
Gespeichert


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Giesser
Gast
« Antwort #6 am: 31. Januar 2004, 10:05:27 »

Hallo Alegna,

schade, die Realität sieht also anders aus, als es zunächst den Anschein hatte.

Dass er ein "neues" Leben anfangen möchte ist ok denk ich, nur - will er seine Kinder nicht mehr?? Vielleicht ist es Dir möglich ihm einen sachlichen Brief zu schreiben (oder sogar mit ihm zu sprechen), in dem Du versuchst eine Umgangsregelung zu erzielen?

Deep hat recht, wenn er schreibt, dass die Reaktion der Kinder situationbedingt ist. Je nach Vorfällen bei der Trennung ist das sicher auch verständlich.

Anders die Einstellung des KV. Sich auf den Standpunkt zu stellen nur für die Zeit, zu der die Kinder bei ihm sind "zuständig" zu sein halte ich für bedenklich. Hat er kein Interesse daran, dass es ihnen gut geht?

Ein klares Wort sollte ihn mal daran erinnern, dass die Kinder nichts für den Bruch eurer Ehe können und dass er sie dafür nicht "strafen" sollte.

Ich drück Dir die Daumen, dass Du auf offene Ohren bei ihm triffst und die Kids den Vater nicht verlieren; er hätte dann ein deutlich "ärmeres" neues Leben.

LG

Torsten
Gespeichert
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