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Autor Thema: Wie soll ich mich verhalten ?  (Gelesen 2272 mal)
Lilie RT
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« am: 19. Juni 2005, 02:04:42 »

Hallo !

Bin neu hier !

Also Ende Oktober 2004 habe ich mein Exfreund zufällig wieder getroffen.
Nach dem 3. zufälligen treffen haben wir uns verabredet. Wir haben jeden Montag Vormittag uns für 2 1/2 Std. zum Kaffee trinken getroffen. Aber er war (damals) verheiratet und ich auch.
Aber laufe der Zeit wurden uns das treffen sehr wichtig und in beide von uns ist wieder was gewachsen. Wir haben uns alle den Jahren nie ganz vergessen.
Er hat mir immer wieder von seiner Ehe erzählt. Aber ich habe ihm kaum was von meiner Ehe erzählt.
Bis ich am Anfang April 2005 im gesagt habe wie es in meiner Ehe ausieht. Er war geschockt.
2 Tage später hat er seine Ehe hin geschmissen. Bei mir dauert das etwas länger.
Er ist dann im April (noch) hals über Kopf in ein schöne 3 1/2- Zi.- Wohnung  (im Haus seiner Eltern) gezogen. Ein paar Tage später kam sein älterster Sohn auch in die Wohnung.
Wir wussten ich muss auch ausziehen und die beste Lösung war ich ziehe vorrübergehend zu meinen Eltern. Aber wir hatten am Anfang Angst, weil unsere erste Beziehung wegen meine Eltern auseinander ging, und ich es diesmal wieder nicht durch halte wenn ich bei meinen Eltern einziehen würde. Aber mit einem Gespräch er und meinen Vater war die Angst weg. Ich dürfte dann "offiziel" zu ihm in die Wohnung kommen.
Am 23.05.2005 bin ich dann zu meinen Eltern gezogen. Mit meinem Mann gibt es keine große Probleme.
Ich habe seine 2 Söhne kennen gelernt. Der große (8 Jahre) Lebt bei ihm und der kleine (5 Jahre) bei der Mutter. Mit beiden habe ich keine Probleme. Und sie mögen mich auch.
Ich habe keine Kinder.
Seine (noch) Frau hat immer schwierigkeiten gamacht. Ausgerechnet ich !!!!
Die Ehe war seit 6 Jahren nichts mehr. Sie haben sich immer gestritten.
Wir hatten auch ab und zu Meinungsverschiedenheit wegen ihr. Weil sie es nicht akzeptieren wollte oder konnte. Sie hatte ihn schon seit Jahren nicht mehr geliebt.
Es war eine sehr schöne Zeit wir haben sehr viel geredet und uns eine gemeinsamme Zukunft "ausgemalt". Wir haben gemeinsammkeiten entdeckt.
Wir waren uns einig das ich, wenn sich alles einbisschen gelegt hat zu ihm und seinen Sohn ziehe. Nur er konnte noch nie sagen wann die Zeit da ist.
Er hatte bis gestern 2 Wochen Urlaub und es war ausgemacht (mit den Anwälten) das er in seinem Urlaub seine restlichen Sachen aus der Ehelichen Wohnung holt.
Letzte Woche hat er dann erfahren das sie eine andere Wohnung hat und umzieht. Als er dann Anfing seine Sachen zu packen kamen ihm die Erinnerungen hoch. Wenn sie ausgezogen ist. Muss er die Wohnung renovieren.
Ich habe es ihm dann auch nicht leicht gemacht weil ich wusste er war bei ihr.
Letzte Woche Dienstag hatter er mir noch dazu ein geständnis gemacht. Sie hatte ihn 2 Wochen lang genervt. Sie wollte noch einmal mit ihm ins Bett. Er hat dann nach gegeben das er seine ruhe hatte. Aber sie machte das nur um 1. ihn damit zu erbressen und 2. um uns auseinander zu bringen.
  Ich verzeihe ihm !!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe große fehler gemacht. Die ich jetzt auch bereue !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin letzte Woche Dienstag Abend und Mittwoch Mittag bei ihm aufgetaucht und er wollte es nicht. Ich wollte mit ihm nur reden.
Sie hatte mich am Mittwoch Mittag (von seinem Handy) angerufen und es gab dann noch streit und ärger. Zum glück haben meine Eltern eingeriffen.
Am Dienstag und Mittwoch Abend haben wir (auf seinem Sofa) ganz normal miteinander geredet.
Donnerstag habe ich dann gewartet bis er sich bei mir meldet. Abends hat er mir dann Angerufen und gesagt er möchte mich nicht sehen. Er möcht mit seinem Freund mal reden.
Ich habe es nicht verstanden und habe LEIDER Theater gemacht. Und Freitag früh per SMS auch. Dann habe ich wieder gewartet bis er sich bei mir meldet. Nachmittags kam dann der Anruf. Er möchte heute Abend alleine sein. OK kein Problem sagte ich.
Ich bin dann zur meiner Patentante.
Dann hat er mich doch noch unerwartet angerufen. Er wollte mich sehen. Ich habe mich natürlich gefreud. Wir haben uns dann für eine Std. (mit seinem Freund) getroffen. Da hatt er mir gesagt ich nehme ihm die Luft zum Atmen.
Am Samstag hat er mir dann morgens angerufen und kurz gesagt was bei ihm los ist. Das es äger gabe mit seiner Mutter wegen seinem Sohn und seine (noch) Frau hat auch genervt. Nachmittags hat er mich dann angerufen wenn es von meiner Seite auch OK wäre dürfte ich von Samstag auf Sonntag bei ihm schlafen. Das war unser größter wunsch. Seine Eltern hätten nix dagegen. Und sein Sohn war nicht da. Aber er meldet sich dann bis wann ich kommen soll.
Um 18 Uhr ruft er mich ganz aufgelöst an. Er hat seine Söhne zur Mutter gebracht und der kleine versteht noch nicht richtig warum der Papa immer wieder geht. Und das bricht immer fast das Herz.
Um 21 Uhr hat er mich dann angerufen das ich kommen darf. Er hatte schon auf den nüchternen mag eine Bier getrunken. Dann noch ein Bier. Und das ist gar nicht gut. Die wirkung spürt er gleich.
Er hat mir gesagt das er am nächsten Tag mit seinen 2 Söhne zu seinem leiblichen Vater fährt um mit ihm zu reden. Ich war traurig und entäuscht weil es augemacht war das ich mit gehe.
Ich habe es wieder nicht nicht verstanden und habe LEIDER wieder Theater gemacht. Wir haben dann geredet. Er hat mir gesagt er hat eine Mauer um sich rum aufgebaut und nur seine Söhne kommen an ihm ran. Und er hat mir auch gesagt. Er hat seiner Frau im April 3 mal und letzte Woche 1 mal ihr die hat gereicht zu alles rückgängig machen aber sie wollte nicht. Wir sind dann auch irgendwann zusammen ins Bett. Nach dem aus dem Filmabend nix wurde.
Wir hatten dann auch einen schönen  **tsts - ID 10**.
Am nächsten morgen war er dann wieder nüchtern. Und er hatte dann seine moralischen wieder bekommen. Es war für ihn zu früh. Er wollte in der Nacht 2 mal zu mir rüber kommen aber er konnte es nicht. Er dachte seine (noch) Frau schläft neben ihm. Ob wohl sie in dem Bett noch nie geschlafen hat. Und er hat die Seite auch gewechselt. Wir haben dann kaum miteinander geredet. Er ist dann gegangen und ich auch. Er hatte mir dann laufe des Vormittags eine SMS geschickt. Er braucht Abstand zu mir. Ich habe ihm nur einen schönen Tag gewünscht.
Am Monntag früh kam dann die SMS er möchte mich nicht mehr sehen und es hätte keinen Sinn mehr. Wir haben dann kurz geredet.
Ich habe wieder 2 blödsinne gemacht. Ich habe dann seine Mutter angerufen und wollt mit ihr reden. Aber sie hat mich irgendwie falsch vertstanden. Und habe seine Freund auch angerufen und genervt.
Für mich ist die Welt zusammen gebrochen. Ich habe nur noch geweint. Habe alle verückt gemacht. Und ich dazu noch kam noch seit Sonntag früh hat mein Herz weh getann. Am Dienstag habe ich mich so einiger massen beruhigt. Als seine (noch) Frau mich anrief. Meine Mutter hat mit ihr dann geredet.
Am Mittwoch habe ich dann meinen moralischen bekommen. Habe alle verückt gemacht. Habe ihn dann angerufen. Meine Mutter hat dann mit ihm geredet. Er war am Monntag früh beim Arzt. Er niehmt jetzt beruhigungs Tropfen.
Ich habe mich dann beruhigt.
Am Freitag nachmittag habe wir uns überraschend uns auf dem Rummel gesehen. Ich habe dann wieder nur geweint. Er ist mit seinen Söhne gleich gegangen. Weil er angst hatte ich mache wieder Theater. Wir haben dann danach 2 mal miteinander Telefoniert.
Er hat so große Probleme. Es gibt eine Gerichtsverhandlung seine (noch) Frau verklagt ihn jetzt auf Unterhalt. Und es gibt noch eine Gerichtsverhandlung sie hat ihn (im April) ein stumpfes Brotmesser an den Hals gehalten. Und er hat sie dann angezeigt.
Ich soll ihn nicht unterdruck setzten und ich soll ihm Zeit lassen. Ich nehme ihm die Luft zum Atmen. Und ich habe habe ihn an mich gekettet.  Er mir das oft gesagt nur ich habe es nicht kapiert. Er meldet sich irgendwann bei mir.
Er fühlt sich als Versager. Er hat seine Familie im stich gelassen. Aber dazu gehören 2 Personen. Sie hat sich ja nie um ihn gekümmert. Und er brauch ja die 7 schöne Jahre mit ihr nicht vergessen. Aber er soll auch an die 6 Jahre letzten Jahre denke die nichts mehr waren.
Ich weis das die Frau nie aus seinem Leben verschwindet. Wegen den Kindern
Seine Mutter ist dafür das er wieder zu seiner Frau geht.  
Ich habe Angst das er wieder zu ihr zurück geht. Wir waren uns einig das wir zusammen gehöre.
Er hat jetzt in den 2 Wochen so eine vetrautheit mit ihr. Ich habe Angts ihn zu verlieren.
Ich komme nicht mehr an ihn ran !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Er sagt ich hätte alles kaputt gemacht. Ich weis ich habe fehler gemacht. Er sagt er hätte jetzt mein wahres Gesicht gesehen weil ich in den letzten 2 Wochen so ausgeflippt bin. Aber ich bin wirklich nicht so. Ich bin sehr ruhig und friedlich.

Was soll ich machen HuchHuchHuchHuchHuchHuch Wie kann ich ihm zeigen das ich nicht so bin wie er jetzt denkt HuchHuchHuch?
Einfach warten bis er sich meldet HuchHuchHuchHuch
Ich möchte ihm doch irgendwie helfen.
Ich kann ihn nicht vergessen. Muss immer an ihn denken. Ich kenne seine gewohnheite.
Ich liebe ihn und möchte mit ihm glücklich werden. Das wollte er ja am Anfang auch.
Ich weis keine Rat !!!!!!!!!!

Liebe Grüße
Andrea
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Lilie RT
Frischling

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Beiträge: 3


« Antwort #1 am: 20. Juni 2005, 19:05:33 »

Hallo AJA !

Er brauch Zeit um das alles zu verarbeiten. Das ist mir schon klar.
Aber ich kann doch nicht einfach "hin sitzen" und warten. Ich dachte er kommt zu mir und redet mit mir. Ich baue ihn wieder auf.
Aber er hat sich von mir zurück gezogen. Er hat eine Mauer um sich rum aufgebaut. Die einzigen die die durch kommen sind seine Söhne !
Ich möchte ihm doch helfen. Ihn auf bauen und trost spenden. Ich möchte für ihn da sein.
Wir haben seit Freitag kein Kontakt mehr.   Traurig  
Wie kann ich ihn unterstützen HuchHuch??  Wenn ich gar nicht mehr an ihn ran komme HuchHuchHuch
Was kann ich denn machen HuchHuch?? Außer warten bis er sich meldet HuchHuchHuch

Liebe Grüße
Andrea
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Ein Leben lang!


« Antwort #2 am: 20. Juni 2005, 19:12:46 »

Liebe Andrea!

So weh es tut, aber egal ob Kinder im Spiel sind oder nicht, wenn ein Partner noch zu sehr verstrickt ist in "Altlasten", hat eine neue Beziehung keine Chance. Ich habe das mit einem Ex selber durch, je mehr ich versucht habe, desto weniger wollte er, zum Schluß war ich dann noch der Sündenbock für alles Übel, das ihm widerfuhr...
Ich kann Dir nur den Rat geben, tu die Dinge, die Dir vor ihm wichtig waren, sag ihm, er soll sich melden, wenn er so weit ist, aber versuch DEIN Leben weiterzuleben. Eine Chance habt ihr nur, wenn ER sie will...

Alles Liebe, Lausebackesmama
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #3 am: 20. Juni 2005, 19:23:47 »

Hi Andrea,

Zitat

Er brauch Zeit um das alles zu verarbeiten. Das ist mir schon klar.
Aber ich kann doch nicht einfach "hin sitzen" und warten. Ich dachte er kommt zu mir und redet mit mir. Ich baue ihn wieder auf.
Aber er hat sich von mir zurück gezogen. Er hat eine Mauer um sich rum aufgebaut. Die einzigen die die durch kommen sind seine Söhne !
Ich möchte ihm doch helfen. Ihn auf bauen und trost spenden. Ich möchte für ihn da sein.
Wir haben seit Freitag kein Kontakt mehr.   Traurig  
Wie kann ich ihn unterstützen HuchHuch??  Wenn ich gar nicht mehr an ihn ran komme HuchHuchHuch
Was kann ich denn machen HuchHuch?? Außer warten bis er sich meldet HuchHuchHuch
 


Man könnte Deine Fragen ganz kurz beantworten mit "Du kannst nichts machen ausser warten." Das ist keine Resignation von meiner Seite, sondern einfach der Versuch, auch die andere Seite zu sehen.

Im Moment siehst DU DICH in der Rolle der Helfen-Wollenden, die es ja nur gut meint. Nach der Beschreibung der Ereignisse in Deinem Eingangsposting ("...ich habe Theater gemacht..." "...ich habe wieder Theater gemacht..." etc.) wird ER das jedoch vermutlich vollkommen anders sehen, und auch diese Sichtweise solltest Du Dir vor Augen führen:

"Theater" hat er derzeit schliesslich in Hülle und Fülle; dafür braucht er Dich nicht. Du magst es so gut meinen wie Du willst - aber mit einer nahtlos-neuen Erwartungshaltung (zusammenziehen, neues Leben etc.) hilfst Du ihm nicht, sondern reisst nur eine neue Baustelle auf - und das braucht er im Moment so nötig wie Zahnschmerzen. Er hat mit seiner Noch-Frau und seinen Kindern genug Probleme am Hals.

Aus vielfacher und jahrelanger Partnerschaftserfahrung kann ich Dir nur raten: Halte Dich zurück. Signalisiere ihm einmal (!), vielleicht per Brief, dass Du seine Situation verstehst, ihm Deine Hilfe aber nicht aufdrängen möchtest. Streiche ausserdem Sätze wie "Ich mein's doch nur gut" komplett aus Deinem Wortschatz. Die Probleme, die er derzeit hat, sind mannigfaltig und nicht innerhalb weniger Wochen zu lösen. Es hilft ihm nicht, wenn er von zwei Seiten Pistolen auf die Brust gesetzt bekommt; viele Menschen reagieren da mit Rückzug. Lass ihn SEINE Angelegenheiten und Probleme so regeln, wie ER es für richtig hält. Erst dann ist Platz für Dich - wenn die Basis zwischen Euch tatsächlich tragfähig genug für eine neue Beziehung ist. Wenn sie es nicht ist, wäre sie es auch durch dauerndes Herumzerren an ihm nicht geworden.

Es gibt ein hübsches afrikanisches Sprichwort: "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!" Das gilt auch und gerade hier...

Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Lilie RT
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« Antwort #4 am: 20. Juni 2005, 19:38:28 »

Hallo !

Ich weis gar nicht was er möchte. Ich habe keine Ahnung mehr !!!!!!!  cry_smile  cry_smile  cry_smile  cry_smile
Er weis es glaub selber nicht mehr !!!!!!!!!!

Liebe Grüße
Andrea
Gespeichert
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #5 am: 20. Juni 2005, 23:06:25 »

Martins Worten ist nichts hinzuzufügen.

Die Frau, die den Erstmann im Trennungsstress "übernimmt" braucht überdimensionale Kräfte. Die muss mit sich selbst im Reinen sein. Sie muss Geduld haben und viele Ungereimtheiten verstehen.

Gruß AJA

PS: Das gilt natürlich im gleichen Maß für die entsprechenden Männer  ;)
Gespeichert
brille007
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.785



« Antwort #6 am: 20. Juni 2005, 19:46:34 »

Hi Andrea,
Zitat

Ich weis gar nicht was er möchte. Ich habe keine Ahnung mehr !!!!!!!  cry_smile  cry_smile  cry_smile  cry_smile
Er weis es glaub selber nicht mehr !!!!!!!!!!

das kann gut sein - in dieser Phase weiss man oft viel besser, was man NICHT möchte. Und eines dieser Dinge ist zusätzlicher Stress.

Fakt ist: Wenn er es selbst nicht weiss - wie solltest Du es dann wissen?
Auch in dieser Lebensphase ist jeder selbst Herr seiner Entscheidungen. Du kannst ihn nicht zwingen, zu nichts. Du kannst nur mit übertriebener Präsenz für eine Abwehrhaltung Dir gegenüber sorgen. Ganz egal, wie (gut) Du es gemeint hast.

Lass den Dingen ihre Zeit. Wenn Ihr zusammenkommen sollt, passiert es auch - irgendwann. Falls nicht, hat es halt nicht gereicht.

Grüssles
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #7 am: 19. Juni 2005, 18:35:07 »

Hallo Andrea,

zwei Dinge gehen mir durch den Kopf, wenn ich dein Post lese.

1. Dein Freund scheint sich noch nicht von seiner Frau gelöst zu haben. Bei so einer Trennung gehen einem unendlich viele Dinge durch den Kopf, selbst wenn die Trennung von einem selbst ausgegangen ist, man also nicht der "Verlassene" ist. Es gibt viele Jahre Vergangenheit, die einen doch verbinden, die kann man nicht einfach abhaken. Und selbst wenn noch so viele schlimme Dinge passiert sind, auch die relativieren sich mit der Zeit (oft nach Jahren), es muss aufgearbeitet werden. Da existieren Kinder, an die zu denken ist. In der Trennungsphase braucht man oft alle Kraft über seine eigene Verletztheit hinaus das Beste für die Kinder zu tun. Da braucht man Hilfe und kann nicht selbst Hilfe sein!

2. Aus deinen Worten lese ich kein bisschen von der Kraft heraus, die du brauchst um einem getrennten Mann in der Situation die Stütze zu sein, die er braucht. Nimms mir nicht übel, das ist mein Eindruck nach deinen wenigen Zeilen. Vielleicht kannst du mich noch eines besseren belehren. Im Moment kann ich dir nur raten, ihm die Zeit zu geben, die er braucht. Erzwingen lässt sich hier gar nichts.

Gruß AJA
Gespeichert
tinchen
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 68



« Antwort #8 am: 21. Juni 2005, 06:48:46 »

guten morgen andrea,

ich möchte mich den vorschreibern anschließen und dir raten, lass ihn los. so lange, bis er weiß, welcher weg für ihn der richtige ist. klammern bringt ihn, und auch dich nicht weiter.
lebe dein leben, sei dir selbst genug, komm mit dir ins reine. aber überschütte ihn nicht mit deiner liebe.

ich möchte dir etwas mit auf den weg geben, das mir vor ein paar jahren in ähnlicher situation die augen geöffnet hatte. dieses gedicht habe ich mir an einem gut sichtbaren platz ausgedruckt aufgehängt, so dass ich es jeden tag immer und immer wieder lesen musste und es somit verinnerlichen konnte.


 
ich könnte auf dich zugehen,
aber ich tue es nicht.
ich könnte dich ansehen,
aber ich beherrsche mich.
ich könnte von mir erzählen,
aber ich halte mich zurück.
ich könnte dir bilder malen,
aber ich will es dir nicht so leicht machen.
ich könnte alles zudecken, wie sonst,
aber ich decke auf.
ich könnte dich fragen,
aber ich brauche deine antwort nicht.

ich könnte dich so lieben,
wie ich es immer getan habe,
aber ich wähle einen anderen weg.
du wirst merken,
dass ich nicht immer da sein werde,
weil das oft genug hieß,
dass ich abwesend war.
ich werde nicht sofort kommen,
wenn du nach mir rufst.
du wirst mich hartnäckig finden,
daran wirst du meine zuwendung erkennen.
ich werde dir widerstehen,
daran wirst du dich bilden können.
ich werde schweigen lernen
und nicht mehr daran leiden.

ich tue alles,
weil ich glaube,
dass ich dich nur finden werde,
wenn ich dich nicht mehr so suche,
als hätte ich kein eigenes leben
und meins hinge an deinem.

ich weiß jetzt,
nur wenn ich dich so verliere,
wie ich dich einmal hielt,
wirst du dich finden,
vielleicht in armseligkeit und tränen,
aber du wirst dich finden.

das wird auch der moment sein,
wo du mich zum ersten mal
so entdecken wirst,
wie ich bin.
dann wirst du ganz neu
die wahl haben,
mich zu lieben
oder nicht.

aus "liebendes wahrnehmen"

© ulrich schaffer




ich wünsche dir viel kraft und stärke auf deinem weg... auf deinem eigenen weg.

liebe grüße, tinchen
Gespeichert
bengel
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.602



« Antwort #9 am: 21. Juni 2005, 10:35:16 »

morgen zusammen,

also, dem gedicht von tinchen kann ich nichts mehr hinzufügen. besser und treffender kann man es nicht sagen und auch ich find mich in jeder zeile wieder.

gruss bengel
Gespeichert
Floret
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 76


« Antwort #10 am: 28. Juni 2005, 14:32:48 »

Hi!

Tut mir leid, aber ich finde mich zwar auch in dem Gedicht wieder, bin aber schon einen Schritt weiter.  Aus meinen Topics wissen einige vielleicht schon, dass ich auch meinen Ex-Freund wieder getroffen habe, nämlich genau nachdem er sich damals nicht genau äußern konnte, ob er mich liebt oder nicht und ich ihn dann verlassen habe. Habe mich nicht gemeldet, habe mein Leben gelebt, so wie in dem Gedicht. Und es hat funktioniert. Er rief mich an, wir trafen uns, entdeckten die große Liebe, den Wunsch uns immer ganz fest zu halten geistig und körperlich.
 
Wie in diesem Topic haben wir uns beide von unseren Ehepartnern getrennt und nun ist er zurück gegangen, plant sein Leben wieder mit seiner Frau, liebt mich, sie aber auch. Die Gewohnheit, mit ihr zusammenzusein steht gegen den, wenn auch positiven, Stress, mit mir etwas Neues anzufangen.

Er hat mir gesagt, er will mich nicht mehr sehen, damit er mich vergessen kann - wie im Gedicht. Jetzt kommt das aber: Hatten wir alles schon, klappt nicht! Er meint, alles wäre zu früh gewesen. Was zum Teufel (Entschuldige Deep) heißt zu früh?

Ja, ich denke, in Ruhe lassen ist eine mögliche Lösung, aber in meinem Fall habe ich gefragt, was ich tun soll, soll ich nicht mehr schreiben? Nerve ich? Nein, tue ich nicht. Er freut sich, wenn er von mir hört.

Steht nicht alles unter dem Motto des Selbstschutzes? Kämpfe ich weil ich ihn nur "haben" will? Oder weil ich ihn wirklich liebe? In meinem Fall: Ich liebe ihn und wenn in diesem Fall hier die Liebe auch gegenseitig ist, ist eine ganz leichte Kontaktaufnahme oder ein Halten des Kontaktes mit "Takt" bestimmt auch nicht falsch. Aber ein bißchen muss Frau auch an die eigene Würde denken.

Es ist schwer, das alles zu pauschalisieren. Ich lerne von Tag zu Tag mehr, dass es heißt "Augen zu und durch". Es kann Jahre dauern und für mich gilt, dass ich die Zeit arbeiten lasse. Er weiß, dass ich ihn über alles in der Welt liebe und dass ich da bin, aber entweder er kommt oder nicht. Es tut so weh zu warten und nichts tun zu können, zu wissen, dass er mit seiner Frau im Bett liegt, ihr Dinge sagt, die er mir gesagt hat, aber ich hoffe auf die Zeit und die Zukunft - und darauf, dass er nicht mit ihr im Bett liegt :-) ; irgendwo wird uns der Weg hinbringen. Die Fehler der Vergangenheit, die mich ihn haben verlassen haben, die mich zum Aufgeben gebracht haben, werde ich nicht noch einmal machen, damit gebe ich mich selber auf.

Also: "Guter Rat ist teuer" bzw. unmöglich.

Ich kann nur sagen, dass mich die Kontakte mit all den anderen Zweitpartnerinnen und auch zu einem Mann, der auf der anderen Seite der ganzen Sache steht, hier im Forum wenigstens in soweit trösten, als dass ich nicht den einzigen Mann auf der Welt liebe, der für seine Familie lieber sich selber aufgibt, bzw. die gewohnte Liebe wählt, als neu anzufangen bzw. sehr lange braucht, um den Absprung zu schaffen. Dass das Ganze bestimmt nicht "normal" ist, aber ebnen auch kein Ausnahmefall. Nur würde ich gerne mal einen Fall hören, in dem das Ganze glücklich für beide Seiten ausging.

Für mich und alle anderen und hier vor allem für dich Andrea hoffe ich, dass wir noch da sind, wenn die Männer, die wir lieben vielleicht doch noch kommen bzw. dass wir irgendwann frei sind, uns doch noch einmal so zu verlieben und zu lieben, so wie wir es jetzt tun. So lange müssen wir aber auch ein eigenes Leben führen. Mit Freunden und vielleicht irgendwann auch mit einem anderen, der wieder an uns herankommt.

Liebe Grüße

Floret

[Editiert am 28/6/2005 von Floret]
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