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vatersein.de - Forum 15. September 2019, 10:34:03 *
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Autor Thema: Welche Strafe ist angebracht?  (Gelesen 2634 mal)
DieMystiks
(Fast) Eigentumsrecht
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.468


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« am: 13. Juni 2005, 17:05:15 »

Hallo zusammen,

heute brauche ich mal eure Meinung:

Als ich heute mittag von der Arbeit nach Hause kam, war mein Sohn (10J.) seit ca. 15 Min. zu hause.
Ich merkte gleich, dass etwas nicht stimmte, weil er so auffallend rumdruckste.

Er erzählte mir dann, daß er am Freitagnachmittag auf dem Weg zur Schule (Fußball-AG) mit 4 anderen Jungs eine Garagenwand besprüht hat. Sein kleiner Rettungsversuch, er hätte ja nur einen Namen eines Rappers geschrieben, liess ich nicht gelten.
Heute morgen war dann die Polizei in der Schule und befragte die anderen 4 Jungs, die wohl noch an anderen Orten fleissig gesprüht haben.

Er wurde nicht befragt, musste seine Adresse der Lehrerin mitteilen, da die Polizei schon weg war und er wohl erst später verraten wurde.

Eben rief die Lehrerin an, war empört, daß ein Kind aus ihrer Klasse dabei ist. Ich solle mich bedeckt halten und warten, was da kommt. Es werden wohl einige Kosten auf uns zukommen.

Ich rechne eigentlich damit, heute noch Besuch von der Polizei zu bekommen.

Jetzt überlege ich, wie ich ihn lernen lassen kann, daß er da keine Kleinigkeit angestellt hat. Er weiss genau um das Graffittythema (richtig geschrieben?) Bescheid. Wir hatten letztes Jahr schon Diskussionen, weshalb wir ihm auf dem Campingplatz eine Wand des Schuppens zur Verfügung gestellt haben. Dort hat er sich auch fleissig ausgetobt.

Naja, die Versuchung war wohl zu groß, die Sprühflaschen hatten die anderen Jungs. Er beteuerte mir, er hat nichts anderes als diesen Namen gesprüht, während die anderen Jungs im Jugendclub noch weiter gemacht haben.

Wie würdet ihr damit umgehen? Ich habe die Spardose einkassiert, denke aber das reicht nicht. Ich bin stocksauer und überlege nun was zu tun ist, damit er versteht, daß er auf der völlig falschen Schiene fährt.

Gruß
Tina
Gespeichert

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Manni
Gast
« Antwort #1 am: 13. Juni 2005, 17:15:26 »

---------------
Anm. Admin: Beitrag gelöscht! Hausverbot! Siehe >hier<

[Editiert am 20/6/2005 von DeepThought]
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biga
Gehört zum Inventar
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.426


« Antwort #2 am: 13. Juni 2005, 17:43:58 »

Hallo Tina,

ich denke oft reden nutzt dann auch nicht viel, weil Du ja auch schreibst, dass Du es schon getan hast.

Manchmal muss es eben spüren sein. ich finde ein Entschuldigungsschreiben an den Hauswirt und das Säubern angemessen. Sich zu entschuldigen ist schon ziemlich schwer, aber das dann auch noch mit viel Spucke sauber zu machen, lässt spüren, dass man etwas Geschaffenes kaputt gemacht hat.

LG
Biga
Gespeichert
AndreaDD
Gehört zum Inventar
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.532


« Antwort #3 am: 13. Juni 2005, 17:47:22 »

Hallo Tina,

ich würde ihn auch schrubben lassen, damit er merkt, dass er da Arbeit angerichtet hat.

Liebe Grüße
Andrea
Gespeichert

Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Manni
Gast
« Antwort #4 am: 13. Juni 2005, 17:49:04 »

---------------
Anm. Admin: Beitrag gelöscht! Hausverbot! Siehe >hier<

[Editiert am 20/6/2005 von DeepThought]
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Delphin
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 623



« Antwort #5 am: 13. Juni 2005, 17:58:47 »

@Manni

Kinderarbeit ist wenn Kinder für 10 cent proStunde Teppiche knüpfen ;)

Bevor ein Fachmann das neu macht muss der "Sprüh"ab das können die Kiddies sehr wohl machen


@Tina

Ich würde auch mit dem Knaben hingehen und anbieten das zu säubern..sollte da noch ein Fachmann ran müssen würde ich durchaus das Geld aus der Spardose (sollte reichen waren ja 5 Kids ;)  )mit ranziehen.

LG Delphin
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EINE/R ALLEIN kann ein WIR NICHT ZUSAMMENHALTEN
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #6 am: 13. Juni 2005, 18:14:56 »

 
Zitat
ich finde ein Entschuldigungsschreiben an den Hauswirt und das Säubern angemessen. Sich zu entschuldigen ist schon ziemlich schwer,


Persönlich entschuldigen finde ich besser. Hinter einem Brief kann man sich doch gut verstecken, aber Auge in Auge, vielleicht auch noch mit Hand schütteln, das merkt er sich bestimmt für lange Zeit.


Was die finanzielle Entschädigung angeht: was hältst du davon, es ihn "abarbeiten" zu lassen? In Form von kleinen Besorgungen, Mithilfe im Haushalt über das normale Maß hinaus?

Gruß AJA
Gespeichert
Delphin
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 623



« Antwort #7 am: 13. Juni 2005, 18:21:43 »

@AJA

ich finde die Konsequenz sollte im direkten Zusammenhang mit der Tat stehen.


Gruss Delphin
Gespeichert

EINE/R ALLEIN kann ein WIR NICHT ZUSAMMENHALTEN
DieMystiks
(Fast) Eigentumsrecht
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.468


WWW
« Antwort #8 am: 13. Juni 2005, 19:27:59 »

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten.

Unsere Überlegungen decken sich soweit mit euren Vorschlägen.

Wir (mein LG, Sohnemann und ich) haben uns eben die Wand angeschaut. Es ist keine Garagenhinterwand, sondern die gegenüberliegende verklinkerte Mauer.

Ich habe heute Nachmittag nichts mehr gehört und werde morgen früh zur Schule gehen und nach dem Stand der Dinge fragen.

So wie es aussieht handelt sich um eine Eigentümergemeinschaft und die werden die Kinder nicht schrubben lassen. Die werden das verständlicherweise fachmännisch beheben lassen.

Eine persönliche Entschuldigung halte ich auch für angebracht.

Ich werde euch dann  berichten wie wir die Sache aus der Welt schaffen.

LG
Tina
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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
eskima
_eskima
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« Antwort #9 am: 13. Juni 2005, 20:23:34 »

Hallo Tina,

ich drück mal die Daumen, dass das ein Fall für die private Haftpflichtversicherung ist, sowas habt ihr ja wohl?

LG

eskima
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Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit

Uli
Gast
« Antwort #10 am: 13. Juni 2005, 20:42:10 »

Liebe Tina,

persönliche Entschuldigung (mit Unterstützung der Mama) ist gut. Weitere Strafmassnahmen erübrigen sich vermutlich. Ich denke es dürfte schon jetzt Deinem Sohnemann gehörig in die Glieder gefahren sein (und wenn nicht, nützten die Strafmassnahmen auch nichts mehr).

Die älteste Tochter meiner Ex ist vor ca. 10 Jahren mit 12 Jahren (also noch zu damaligen Ehezeiten) auf frischer Tat beim "Ladendiebstahl" erwischt worden und wurde uns per Polizei ins Haus gebracht. Ich wäre vor Scham am liebsten im Boden versunken und habe im Innersten nach möglichen Sanktionen gesucht. Diese Angelegenheit war für sich aber kurativ genug!!! Die Große ist heute nahezu vorbildlich geraten!!

Tragt es mit Fassung (und hoffentlich trägts die Versicherung)

Uli
Gespeichert
Elternteil_m
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 874



« Antwort #11 am: 14. Juni 2005, 08:29:04 »

Erstmal bei Eigentümer entschuldigen lassen, und schrubben anbieten.

Mit Einverständnis der Eigentümer sollen die Jungs schrubben bis die Lappen durch sind, und wenn es nicht weg geht ( was ja wahrscheinlich ist ) sollen sie nochmal nachdenken, wie sie es wegbekommen, und selber zu der Lösung kommen, das ein Unternehmen das nun wegmachen muß, und das das dann natürlich auch viel Geld kostet.

Und in dem Moment, wenn sie das nicht bereinigt hatten, erst wieder zu den Eigentümern hin und um Geduld bitten lassen, bis das Unternehmen das entfernt hat.

Ich glaube ich meine damit:

Die Jugns sollen gemeinsam "ausarbeiten", wie sie den entstandenen Schaden reparieren. Von selbst drauf kommen lassen, sie waren ja auch beim sprayen kreativ oder ?

Dann auch mit abbezahlen lassen !

und vielleicht als letztes noch:

Gibt es in Eurer Stadt vielleicht offizielle Projekte zum "Sprayen" ?

Anbieten, das sie sich im legalen Bereich austoben sollen. Halt nicht nur Verbote anbieten.
Vielleicht auch gemeinsam mit der Lehrerin ? Prävention hilft ihr bestimmt, damit nicht nochmal Schande auf "ihre Klasse" fällt.  
Gespeichert

Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
Uli
Gast
« Antwort #12 am: 14. Juni 2005, 08:48:05 »

 
Zitat
Gibt es in Eurer Stadt vielleicht offizielle Projekte zum "Sprayen" ?


Die sind doch uninteressant. Es geht doch um den Reiz des Verbotenen.
Gespeichert
AJA
Frischling

Beiträge: 0


« Antwort #13 am: 14. Juni 2005, 15:08:25 »

@Delphin

 
Zitat
ich finde die Konsequenz sollte im direkten Zusammenhang mit der Tat stehen.


Da gebe ich dir Recht bei kleinen Kindern. Ein dreijähriger wird nicht verstehen, warum er keine Gute-Nacht-Geschichte bekommt, weil er mittags einen Blumentopf ausgeräumt hat.
Aber ich denke, einem 10-jährigen kann man die Zusammenhänge schon erklären:

 
Zitat
Du hast Kosten verursacht, die du allein nicht tragen kannst. Ich helfe dir dabei, aber dafür musst du auch etwas tun!


Und so habe ich das hier verstanden:

 
Zitat
Ich habe die Spardose einkassiert, denke aber das reicht nicht.


Gruß AJA
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DieMystiks
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Beiträge: 3.468


WWW
« Antwort #14 am: 14. Juni 2005, 15:47:43 »


Hallo zusammen,

nur kurz zur Aufklärung,

die Spardose ist wegen des Schadens kassiert worden.
Er weiss, die Spardose wird einbehalten, bis wir wissen, was auf uns zukommt.
Wir haben uns gestern noch über die evtl. Höhe des Schadens unterhalten. Dann wollen wir zusammen überlegen, wie wir uns einigen können. Es geht ihm überhaupt nicht gut seit gestern. Wir wollen auch jetzt nicht ständig auf dem Thema rumreiten, da er noch wichtige Arbeiten in der Schule schreibt, auf die er sich jetzt konzentrieren muss. Es hat viel Mühe und Zeit gekostet ihm die Fähigkeit der Konzentration nach der Trennung wieder zu geben. Ich will vermeiden, daß durch diesen Vorfall alles "für Katz "war.

Eine Haftpflichtversicherung haben wir, aber die werden nicht für Schäden aufkommen, die aus Mutwilligkeit entstanden sind, so meine Info.

Er weiss, wir werden das Kind zusammen schaukeln. Ich glaube wir (meinLG und ich) konnten ihm gestern zu verstehen geben, daß wir ihn nicht fallen lassen.

Wie es letztendlich ausgeht werde ich euch dann berichten.

Gruß
Tina
Gespeichert

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
DieMystiks
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Geschlecht: Weiblich
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WWW
« Antwort #15 am: 14. Juli 2005, 16:22:18 »


Hallo zusammen,

möchte nur kurz, wie versprochen berichten.
So wirklich ein ergebnis gibt es nicht.

Es kam im Nachhinein heraus, daß eine clique von Kindern mehrere Häuserwände und auch die Wände i Jugendclub beschmiert haben. Dabei war mein Sohn nicht, bis auf besagte Mauer.

Nun haben alle Kinder mit Eltern eine "Einladung" für morgen bei der Polizei. Wir nicht.
Keine Ahnung warum aber ich vermute, daß die Anzeige vom Jugendclub kommt.

Wir warten weiter ab und fahren morgen erst einmal in die Ferien. Ziemlich blöde finde ich, die Kinder/Eltern in den Schulferien einzuladen c
Naja, wenn noch eine Einladung kommt, müssen die eben warten.

Mein Sohn hat wohl geschluckt, daß er wirklich Bockmist gebaut hat. Er kam jeden Tag aus der Schule und schaute ob Post gekommen ist.

Also irgendwie noch kein Ergebnis, und deshalb auch keine weiteren Konsequenzen.

Wir bügeln das, wenn noch nötig, gemeinsam aus.
Gruß
Tina
Gespeichert

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