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vatersein.de - Forum 27. Januar 2022, 10:03:20 *
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Autor Thema: Einkünfte offenlegen  (Gelesen 1404 mal)
Verwaltungsbeamter
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Geschlecht: Männlich
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« Antwort #25 am: 06. Januar 2022, 23:43:54 »

Das ist die Steuererstattung für 2020. Meine Ex-Frau hat damit nichts mehr zu tun, ich hatte 2020 erneut geheiratet und konnte daher für meine jetzige Frau und mich die Steuererklärung machen.
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Susi64
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« Antwort #26 am: 06. Januar 2022, 23:54:47 »

Hallo,

wir alle wissen nicht wie sich die Pandemie entwickelt und die Berechnung stellt ja nicht darauf ab, ob der TO im letzten Jahr jeden Arbeitstag auf Arbeit war sondern darauf, dass er in diesem Jahr in etwa immer am Arbeitsplatz ist. Mit der Kilometerpauschale werden nicht nur die reinen Fahrtkosten sondern alle Kosten des Fahrzeugs abgedeckt und diese entstehen auch, wenn das Fahrzeug steht.
Solange es keine Vereinbarung darüber gibt, dass er nur an 3 Tagen der Woche (oder so) am Arbeitsplatz ist, muss davon ausgegangen werden, dass er wie vertraglich vereinbart arbeitet. Da würde ich keine Luft ran lassen.

Wenn die Sätze 2022 sogar noch  höher liegen, dann sollte die Steuererstattung auch kein Problem sein.
Die Steuererstattung ist Einkommen und damit anzurechnen, aber das sind pro Monat ja nur ca. 84 Euro. Ein Unterhaltsschuldner ist verpflichtet alle Steuererleichtungen in Anspruch zu nehmen um den Unterhalt möglichst hoch zu halten.

Zu beachten ist lediglich, dass das  bereinigte Einkommen die 3. Einkommensstufe (bis 2700 Euro) nicht übersteigt, dann geht es bei 4 unterhaltberechtigten Personen sowieso 2 Stufen runter. Perspektivisch sollte man sich anschauen wie sich das Einkommen entwickelt.

VG Susi
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« Antwort #27 am: 07. Januar 2022, 00:31:56 »

Zu beachten ist lediglich, dass das  bereinigte Einkommen die 3. Einkommensstufe (bis 2700 Euro) nicht übersteigt, dann geht es bei 4 unterhaltberechtigten Personen sowieso 2 Stufen runter.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Herabstufung um eine Einkommensgruppe dürfte in der Regel ausreichend sein, siehe Link, insbesondere Punkt 5 (mit Hinweis auf BGH-Aussagen zur Stufung).

https://www.dijuf.de/files/downloads/2019/2019_09_FT%20Beistandschaftatgung_Dokumentation/2019_09_FT%20Beistandschaft_AG_6_Materialien/02.%20TE-1031%2C%20Einstufung%20in%20die%20D%C3%BCsseldorfer%20Tabelle%2C%20Themengutachten.pdf
« Letzte Änderung: 07. Januar 2022, 00:41:24 von Risiko » Gespeichert
Risiko
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« Antwort #28 am: 07. Januar 2022, 00:38:00 »

Das ist die Steuererstattung für 2020. Meine Ex-Frau hat damit nichts mehr zu tun, ich hatte 2020 erneut geheiratet und konnte daher für meine jetzige Frau und mich die Steuererklärung machen.

Ich bin bisher nicht von einer neuen Ehe mit Zusammenveranlagung, sondern von Steuerklasse 1 ausgegangen. Wie ist das denn mit dem Splittingvorteil bei euch geregelt? Welche Steuerklassenkombination? Kenn mich da steuerrechtlich bei Beamten eher wenig aus.
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #29 am: 07. Januar 2022, 07:41:05 »

Da ist bei Beamten nichts anders als bei anderen Arbeitnehmern.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Verwaltungsbeamter
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« Antwort #30 am: 07. Januar 2022, 08:13:42 »

Meine Frau und ich haben beide Steuerklasse IV, da wir beidebdasselbe arbeiten und damit auch das gleiche verdienen.

Eine Frage zu der oben benannten Anrechnung der Steuerrückerstattung habe ich noch. Und zwar simd die 1100 ja die Gesamtsumme der Erstattungen. Die Hälfte davon gehört ja meiner Frau, die nicht unterhaltspflichtig ist und auch erstmal wg Elternzeit keine Steuerm zahlen wird, die sie zurückbekommt.
Wieso wird mir dann die gesamte Summe als EK angerechnet?
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Susi64
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« Antwort #31 am: 07. Januar 2022, 09:29:47 »

Hallo,

wenn Du und Deine jetzige Ehefrau sowieso nach 4/4 versteuert dürfte eine Steuererstattung bei in etwa gleichem Einkommen auch kaum anfallen. Bei der momentanen Steuererstattung müsste bestimmt werden was Dein Anteil daran ist.

"Der aus einer neuen Ehe des Unterhaltspflichtigen resultierende Splittingvorteil ist sowohl bei der Bemessung des Unterhaltsbedarfs minderjähriger Kinder gemäß § 1610 Abs. 1 BGB als auch bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Unter-haltspflichtigen im Sinne von § 1603 Abs. 2 BGB zu berücksichtigen, soweit er auf seinem alleinigen Einkommen beruht." (BGH Az.: XII ZR 72/06, Urteil vom 17.09.2008)

VG Susi
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« Antwort #32 am: 07. Januar 2022, 10:04:09 »

Es sollte rund 50/50 sein.
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Verwaltungsbeamter
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« Antwort #33 am: 11. Januar 2022, 15:40:23 »

So, ich habe meine Berechnung heute erhalten. Für Dezember werde ich als Mangelfall geführt.

Mir wurde die Steuerrückerstattung in voller Höhe angerechnet und eine Anerkennung meiner privaten Altersvorsorge sowie eines Kredits zur Deckung von Kosten aus der Trennung wurden abgelehnt. Als Begründung wird angeführt, dass ich eine gesteigerte Unterhaltsflicht habe und die Sicherung des Mindestunterhalts der minderjährigen Kinder hat Vorrang vor einer privaten Altersvorsorge. Auch eine Schuldentilgung ist nicht zu berücksichtigen, wenn der Mindestunterhalt nicht gesichert ist.

Im neuen Jahr wurde der Familienzuschlag berücksichtigt, die Steuerrückerstattung wieder nicht auf meine Frau und mich aufgeteilt und eine Weihnachtszuwendung wurde geschätzt. Ist eine solche Schätzung überhaupt zulässig?

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Susi64
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« Antwort #34 am: 12. Januar 2022, 14:01:57 »

Hallo,

wenn gerechnet wird, dann können entweder die letzten 12 Monate zugrunde gelegt werden oder es wird mit der Zukunft gerechnet, eine Vermischung ist nicht zulässig.
Bei der Steuerersstattung kann nur der Anteil berücksichtigt werden der Dir zugerechnet werden kann. Wenn es eine Steuererstattung aus dem Zusammenleben mit Deiner Ex ist, so kann das nicht für die Zukunft fortgeschrieben werden, da die Verhältnisse jetzt anders sind. Richtig ist aber das die Steuerstattung dann zu berücksichtigen ist, wenn sie gezahlt wird.

Im Mangelfall können Abzugsposten auf das notwendigste reduziert werden. Dir kann eine (fiktive) Nebentätigkeit angerechnet werden. Dir könnte eine Haushaltsersparnis angerechnet werden, wenn Deine Frau für sich selbst sorgen kann. Im Moment ist das aber nicht gegeben. Du kannst auf öffentliche Verkehrsmittel verwiesen werden, um die berufsbedingten Aufwendungen zu senken. Altersvorsorge und Schulden müssen nicht berücksichtigt werden.

Wenn ein Mangelfall vorliegt kann auch häufiger eine Einkommensauskunft verlangt werden.

Wenn davon auszugehen ist, dass eine Weihnachtszuwendung erfolgt, dann kann diese auch geschätzt werden, wenn die konkreten Daten nicht verfügbar sind. Hier kannst Du nur intervenieren, wennn die Schätzung zu hoch ausfällt und begründen warum sie niedriger sein wird.

Ein Mangelfall ist immer schwierig, das beste ist, wenn zumindest der Mindestunterhalt gezahlt werden kann. Ansonsten gibt es eben sehr scharfe Regeln, die dafür sorgen sollen, dass der Mindestunterhalt gezahlt werden kann.

VG Susi
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« Antwort #35 am: 12. Januar 2022, 14:20:24 »

So, ich habe meine Berechnung heute erhalten. Für Dezember werde ich als Mangelfall geführt.

Und wieviel soll ab Januar gezahlt werden? Bleibt es bei den bereits titulierten 100% des Mindestunterhalts oder wird mehr verlangt? Wir diskutierten vorher schon über eine mögliche Herabstufung um 1 oder 2 Einkommensgruppen? Was ist denn an der Stelle Sache?

Im neuen Jahr wurde der Familienzuschlag berücksichtigt,

Dann haben sie den Familienzuschlag also fiktiv mit einbezogen, denn Auskünfte liegen ihnen darüber noch gar nicht vor.

Rein aus Neugier: Welche organisatorischen Gründe sind es, die zu einer verspäteten Zahlung des Familienzuschlags führen bzw. geführt haben?
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Verwaltungsbeamter
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« Antwort #36 am: 12. Januar 2022, 20:05:42 »

Und wieviel soll ab Januar gezahlt werden? Bleibt es bei den bereits titulierten 100% des Mindestunterhalts oder wird mehr verlangt? Wir diskutierten vorher schon über eine mögliche Herabstufung um 1 oder 2 Einkommensgruppen? Was ist denn an der Stelle Sache?



Ab Januar bleibt es bei 100%. Allerdings bin ich dann sofort auf Höhe Selbstbehalt, sodass ein Mehrbedarf entfallen müsste.


Dann haben sie den Familienzuschlag also fiktiv mit einbezogen, denn Auskünfte liegen ihnen darüber noch gar nicht vor.


Ich hatte eine Bezügesimulation vorgelegt, in der der Familienzuschlag vermerkt ist.


Rein aus Neugier: Welche organisatorischen Gründe sind es, die zu einer verspäteten Zahlung des Familienzuschlags führen bzw. geführt haben?

Für den Familienzuschlag ist der Kindergeldbescheid nötig, da üblicherweise an die KM ausgezahlt wird. Da ich Mehrstaatler bin, ist die BA zuständig und nicht die Familienkasse für Beamte. Das hat alles ziemlich verzögert.

_____
Edit: Zitate repariert
« Letzte Änderung: 12. Januar 2022, 20:24:25 von Lausebackesmama » Gespeichert
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