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vatersein.de - Forum 21. Oktober 2021, 22:15:53 *
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Autor Thema: Schaffe es nicht mich zu trennen wegen meiner Tochter  (Gelesen 1654 mal)
Michael_E
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 10


« Antwort #25 am: 12. Oktober 2021, 14:22:40 »

Hallo Daddi,

bringe es nicht fertig auszuziehen und harre in der Situation aus.
Mich von meiner Tochter zu trennen erscheint mir einfach momentan
als unmöglich. Habe das starke Gefühl sie im Stich zu lassen.
Glücklicherweise habe ich die Probleme mit RA usw. nicht.
Hier sind wir sehr kooperativ und gönnen dem anderen seinen Teil.
Aber mir ist bewusst dass ich so nicht weitermachen kann.
Das Verhältnis zwischen mir und der Mutter meiner Tochter wird dadurch
sicher nicht besser.
Es bleibt dir wahrscheinlich nichts anderes übrig als das durchzustehen und
das beste zu geben in der Beziehung zu deinem Kind.
Bei mir ist es ja so, dass ich das ganze ausgelöst habe und die Gefühle
nicht mehr habe. Eigt wäre es fair von mir, wenn ich Ihr ermöglichen würde
eine neue Beziehung zu führen.
Aber wenn das so einfach wäre, dann wäre ich nicht hier…
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Daddi
Schon was gesagt
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Beiträge: 14


« Antwort #26 am: 12. Oktober 2021, 20:20:56 »

Guten Abend Michael,

ich kann dich voll und ganz verstehen. Im Prinzip trennst du Eltern- und Paarebene bereits, was empfohlen wird, dir im konkreten Fall aber leider nicht weiter hilft.

Aber warum hast du so ein schlechtes Gewissen wegen fehlender bzw. verloren gegangener Gefühle zur KM und siehst dich daher in der Pflicht, Konsequenzen zu ziehen? Da gehören doch in den meisten Fällen zwei dazu, wenn die Liebe geht.

Also mir steht bei dem ganzen Ärger bzw. der Sorge, das Kind nicht zu verlieren der Kopf nicht nach einer neuen Beziehung. Wäre gar nicht bereit dazu. Entsprechend sehe ich mich da auch nicht in der Verantwortung ggü. der KM.

VG

Daddi
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Michael_E
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 10


« Antwort #27 am: 13. Oktober 2021, 15:18:42 »

Hallo Daddi,

im Grunde genommen bin ich verantwortlich für die ganze Situation, da ich mich zurückgezogen habe.
Da kann sie ja nichts dafür. Sie wollte das Ganze ja noch.
Irgendwann kommt halt der Punkt an dem sie sich denkt: "Ich will wieder eine glückliche Beziehung..."

Einer meiner Horror-Vorstellungen ist, dass sie einen neuen kennenlernt, mit ihm zusammenzieht und
das gemeinsam mit unserer Tochter.

Wie sieht es bei dir denn aus? Was ist dein nächster Schritt?
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Malachit
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.917



« Antwort #28 am: 13. Oktober 2021, 17:28:55 »

Hallo Michael,

Einer meiner Horror-Vorstellungen ist, dass sie einen neuen kennenlernt, mit ihm zusammenzieht und
das gemeinsam mit unserer Tochter.

Diese "Horror-Vorstellung" verliert bereits viel von ihrem Schrecken, wenn man eine funktionierende Umgangsregelung hat - und sie hört völlig auf, eine Horror-Vorstellung zu sein, wenn man ein Wechselmodell hat.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man ziemlich bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Michael_E
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 10


« Antwort #29 am: 13. Oktober 2021, 19:28:38 »

Hallo Malachit,

danke für deine Worte. Irgendwie beruhigt mich das ein wenig.
Vielleicht ist einfach der Schritt ins Ungewisse das, was einem zu schaffen macht.

Viele Grüße
Michael
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Daddi
Schon was gesagt
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Beiträge: 14


« Antwort #30 am: 17. Oktober 2021, 14:52:31 »

Hallo Michael,

kann dir hier nur beipflichten: Dieser Schritt ins Ungewisse und die Angst, evtl. Keine vernünftige oder funktionierende  Umgangsregelung zu haben, lähmt einen.
Daher habe ich bis jetzt auch nichts weiter unternommen...leider.

VG

Daddi
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MaxMustermann1234
_MaxMustermann1234
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 975


« Antwort #31 am: 18. Oktober 2021, 11:28:31 »

Glaub mir, es geht täglich bergauf, sobald ihr erstmal räumlich getrennt seid. Ich habe damals auch unter tägliche Anspannung gelebt und der Stress ist nicht gut. Die Situation bessert sich, sobald du alleine bist.
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Daddi
Schon was gesagt
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Beiträge: 14


« Antwort #32 am: 20. Oktober 2021, 19:57:07 »

Hallo Max,

und was ist, wenn die räumliche Trennung zwangsläufig dann mit erschwertem Umgang bzw. schlimmstenfalls Kindesentzug verbunden ist, weil die KM dann Rache etc. will?
Das scheint mir hier der Hauptgrund zu sein, diesen Schritt nicht zu gehen bzw. als KV sich nicht zu trauen.

VG

Daddi
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MaxMustermann1234
_MaxMustermann1234
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 975


« Antwort #33 am: 21. Oktober 2021, 08:40:24 »

Ja, natürlich würde ich versuchen drin zu bleiben und die Weichen auf ein WM zu stellen. Aber irgendwann hat man alles getan was möglich ist. Und danach sollte man sich räumlich trennen. Der TO lebt jetzt in einer diffusen Angst, weil er nicht weiß wie es weiter geht, was passieren wird usw. Das erzeugt Stress und in diesem andauernden Stress lebt er nun. Das Gehirn rattert und man kommt nicht zur Ruhe.
Ich hatte diesen Zustand über 8 Monate, mir wurde ein Wechselmodell vor die Nase gehalten, anschließend kamen zwei Schritte bei denen versucht wurde mich aus dem Haus zu kriegen, damit sie und ihr Neuer doch drin bleiben konnten. Mittlerweile denke ich, das man diese Phase so kurz wie möglich halten sollte. Denn zumindest ich sitze hier 3 Jahre später mit meiner daraus resultierenden PTBS  und muss viel Zeit und Geld investieren, um die Symptome in Grenzen zu halten.
Ich hab mich auch schon oft gefragt, ob es anders wäre, wenn ich meine Kinder gar nicht mehr sehen würde, aber das glaube ich nicht. Ich hätte das auch irgendwann verdaut und könnte mich anschließend wieder darauf konzentrieren in einer gesunden Umgebung weiter zu leben. Denn wenn man mit einer Frau unter einem Dach leben muss, die psychisch kaputt ist (und eine Frau, welche die Kinder als Waffe gegen den Ex verwendet hat definitiv nicht mehr alle Latten am Zaun), wird sie einen selbst auch irgendwann psychisch kaputt bekommen.
Schade ist, dass ich dir ehrlich sagen muss, dass du deine Kinder vor der Mutter wirst kaum schützen können. Eigentlich ist es nicht gut, wenn sie mit so einer Person als Vorbild groß werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie gewisse Verhaltensweisen als normal annehmen und ihrerseits nur in toxische Beziehungen einsteigen werden. Aber dem Deutschen Familienrecht ist das leider egal. Da ist Kontinuität (solange sie von der Mutter ausgeht) Argument Nummer 1 um ihr die Kinder zuzusprechen. Die Spätfolgen dieser Politik sehen wir doch bereits heute mit hohen Scheidungs- und Trennungsquoten und psychischen Erkrankungen auf Rekordständen. Und das ist ja nur die Spitze des Eisberges. Meine Partnerin war bspw. in einem Kurs für Frühgebärende (unter 25). Alle anderen Teilnehmer waren Minderjährig und haben sich bewusst schwängern lassen, um nicht mehr zur Schule zu müssen. Und da kann ich noch diverse weitere Beispiel nennen, welche kaputten Menschen durch die aktuelle Familienpolitik herangezogen werden. Nur sehen wollen es die politischen Entscheider nicht. Und zwar, weil denen die Interessen der Mütter wichtiger sind als das Wohl der Kinder.
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