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vatersein.de - Forum 21. Januar 2022, 13:26:47 *
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Autor Thema: Sorgerecht Umgangsrechtverfahren - mit Lügen kommt man weiter  (Gelesen 1565 mal)
amani
Schon was gesagt
*
Beiträge: 6


« am: 06. Dezember 2021, 21:18:54 »

Hallo allerseits.

Ich hoffe jemand nimmt sich die Zeit, für den längeren Text. Es geht um meinen kleinen Jungen, der bei seiner total verbitterten, enttäuschten und uneinsichtigen Mutter ist, die alles versucht um einen Keil zwischen uns zu treiben.

Ich habe mich damals von meiner ihr getrennt. Aus der Beziehung ging ein Kind hervor, wir waren nicht verheiratet.
Sorgerecht wollte sie mir geben, solang ich mit ihr zusammen war. Zu der Zeit waren Lockdowns wegen Corona und die verdammten Ämter haben die Termine erst einige Monate in Zukunft angeboten. Doch einen Monat zuvor zog ich aus. Ich habe die Tage gezählt für den Sorgerecht Termin, aber es war nicht auszuhalten, wenn ich noch länger da geblieben wäre, wäre ich wohl zum ersten Mal handgreiflich einer Frau gegenüber geworden und das wollte ich nicht.

Sie wollte dass ich zurück komme und ich wollte nur meinen Sohn. Da sie mir das Sorgerecht nicht geben wollte, habe ich es eingeklagt, auch das Umgangsrecht auch, weil sie die Besuche boykottiert hat mit fadenscheinigen Ausreden und gegen Ende mit dreisten Lügen. Meiner Familie erlaubt sie auch nicht ihn zu sehen.
Die Male als ich meinen Sohn abholte, war sie oft hysterisch, hat immer provoziert und nahm mir auf die Sekunde genau meinen Sohn aus den Armen. Obwohl mein Sohn die Arme nach mir ausgestreckt hat und anfing zu weinen, hat sie das nicht interessiert und gab mir die Schuld dass er weinte (ich würde es ihm absichtlich schwer machen). Dabei habe ich die eine Stunde einfach mit meinem Sohn genossen unter ihrer Aufsicht und er will einfach länger von seinem Papa haben.
Hinterher behauptete sie beim Jugendamt, ich hätte nach Alkohol gestunken, hätte sie beleidigt und war aggressiv. In dieser Geschichte ist sie stets das Opfer. Die sich bemüht hat. Die mir "nie" Probleme machte, meinen Sohn zu sehen. In Wahrheit hat sie bei jedem Besuch Probleme gemacht, entweder war die Übergabe mit Angriffen und Beleidigungen überschattet oder es wurde nach den Besuchen dem Jugendamt Märchen erzählt.

Ich habe viele Beweise für das heutige Verfahren gesammelt, vor allem ihre Beweggründe, warum sie lügen erzählt.
Ich sei aggressiv, gewalttätig und hätte Alkohol Probleme. Nichts davon stimmt, ich wurde NIE handgreiflich, sie hingegen hat auf meinen Oberarm mal so heftig eingeschlagen, dass ich große blauen Flecken hatte. Hab davon Fotos.

Kurz, diese Frau ist einfach verdammt verbittert, dass ich sie verlassen habe und nur mit dem Kind zu tun haben will.
Ich habe keine Einträge im Führungszeugnis, habe einen sehr guten Job, einen Uni Abschluss, eine Berufsausbildung, habe zwei Ehrenämter inne und schwarz auf weiß Beweise, wie diese Frau wirklich tickt....


Heute im Gericht, hatte ich etwa 10 Minuten Gelegenheit was zu sagen, eine Geschichte, die etwas Aufschluss über ihren wahren Charakter und Beweggründe geben soll. Erstmal hat die Richterin gegen Ende etwas gedrängt, ich soll zum Ende kommen mit meiner Ausführung. Als ich fertig war, wurde es so hingenommen ohne dass eine Reaktion zu sehen war, ich hätte genauso gut übers Wetter erzählen können.
Die Ex erzählte, natürlich unter Tränen, wie schlimm ich sei, ich hätte sogar Leute auf der Straße angegriffen, ihre Mutter sei Zeuge (wie gesagt, keine Einträge, keine Anzeige, nichts.. und auch keine Angriffe). Ich habe meinen Sohn aus diesen Gründen nicht gesehen, ich habe sogar einem begleiteten Umgang zugestimmt, nicht wegen mir, sondern dass ich endlich mal meinen Sohn sehe und auch, weil ich Zeugen hätte, wenn die Ex wieder ihre Anfälle bekommt oder Lügen erzählt. Laut Gesetz muss sie sich auch bemühen mit mir umzugehen für das Kindeswohl. Doch heute hat mich das deutsche Recht extrem enttäuscht, denn es kommt mir vor, als stünde das Mutterwohl vor dem Kindeswohl. Die Vaterrechte irgendwo im Regal für abgelaufene Lebensmittel.
Ich hörte mir diese Vorwürfe an und wollte dazu mich äußern und die Richterin musste mich 2 Mal "maßregeln", weil ich diesen Lügenfluss irgendwann unterbrechen wollte. Ich sagte, es geht um meinen Sohn, den ich länger nicht gesehen habe, eben wegen diesen Lügen.

Ich habe mich der Beiständin bereit erklärt, am Telefon vor wenigen Wochen, dass ich eine Haarprobe wegen Alkohol abgebe.
Heute während dem Verfahren sagt sie, ja diese Impulsivität, die ich hätte - nach der Beschreibung der Ex- kann auch mit Drogen zu tun haben. Nicht mal die Ex kam auf die Idee mir Drogen vorzuwerfen, weil ich keine konsumierte. Für sie wäre es ein gefundenes Fressen, wenn sie so was in der Hand hätte.

Und jetzt wirds schwierig.
Ich gehe Richtung 40 und hatte weder Interesse an Drogen, noch Zigaretten, Alkohol beim Feiern mal. Eigentlich lebe ich sehr gesund. Als ich mich von der Ex getrennt habe und sie mir die Besuche regelmäßig blockiert hat, trank ich mehr. Ich hatte Phasen, da trank ich vielleicht 4x in der Woche bis zu 3 Bier.
Weil ich auf meine Gesundheit schon immer stark achtete, störten mich die Nebenwirkungen von zuviel Alk. Der Kater, dicker werden und langfristigen Folgen. Ein Kumpel kifft seit Jahren relativ viel (hat eigene Firma, ist verheiratet, 2 Kinder). Ich war häufig dabei, aber rauchte nie mit - wie gesagt, ich hatte nie Bedarf an so was.

Irgendwann dachte ich mir, ah scheiss drauf und zog 2-3x an so einer Tüte und merkte erheiternde Wirkung, also fragte ich ihn, ob er mir was geben kann. Alkohol trank ich dadurch 2 Monate gar keinen. Ich blieb dabei, der Alk Konsum ging fast Richtung 0. Ich fing damit Mitte April diesen Jahres an. Ich machte manchmal 1-2 Wochen Pause, wenn es aufgebraucht war, um zu schauen ob ich Suchterscheinungen zeige. Ich habs nicht vermisst, also rauchte ich wieder. Ich habe keine Nachteile gemerkt, sondern Vorteile, war besser drauf, brauchte kein Alk weil die Ex mir bei jeder Gelegenheit Probleme macht meinen Sohn zu besuchen.

Jetzt habe ich halt Sorgen wegen dieser blöden Haarprobe. Also ich lebe mehr als 3 Jahrzehnte fast wie ein Mönch was ungesunde Sachen und Drogen angeht und grade da, wo ich es mal probiere und etwas dabei bleibe, werde ich vermutlich für so eine wichtige Angelegenheit positiv getestet... Alkohol mach ich mir keine Sorgen, ich trank in den letzten 3 Monate ca 6x zu Anlässen (2x Bday, 1x Einweihungsparty und 3x ausgehen)

Mein letzter Konsum war Anfang Oktober, maximal die erste Woche im Oktober. September war da etwas mehr, zumal ich eine Affäre mit einer Studentin hatte, die gerne auch einen durchgezogen hat. Ich schätze September können es alle paar Tage einer gewesen sein, also vllt 12-15? Schwer zu sagen.
August war weniger..
Juli weniger als August und Juni auch. Mai und April 1 pro Woche weil ich damit erst anfing und kaum was vertrug.

Es waren schwache Mischungen, da ich die Lungen eines 5 jährigen hatte, weil mir reichten 3-4x ziehen bis ich eine deutliche Wirkung merkte.
Aber ich gewöhnte mich dran und gegen Ende schaffte ich einen halben pro Tag. Wenn ich eine Grammzahl angeben müsste (ich hab nie gefragt wieviel es war), kann es in den 6 Monaten April-1. Woche Oktober im Schnitt 10g pro Monat gewesen sein. Vielleicht weniger, mehr eher nicht.

Kann mir da jemand Tips geben? Wie läuft diese Haarprobe ab, was für einen Zeitraum wird betrachtet, welche Konsequenzen können mich beim beschriebenen Konsum den ich hatte erwarten? Ich mache zum ersten Mal einen Ausflug in so was und habe Angst, dass ich trotz allem und wie ich nach außen bin, als ein Junkie dargestellt werden könnte und Auswirkungen auf meine Rechte als Vater haben könnte. Dabei muss ich als Vater präsent sein, denn die Kindsmutter kommt jetzt schon mit ihren Lügen gut an, wie wird es dann sein, wenn plötzlich Rückstände von Gras (THC?) in den Haaren nachgewiesen wird?!

Sorry für den langen Text, aber es geht um meinen Sohn und ich habe einfach Angst, weil ich heute gesehen habe, dass Recht haben und Recht bekommen in so eine wichtigen Angelegenheit wie Kindswohl sehr weit auseinanderklaffen können.

Ein Tip von mir, achtet nicht auf die Kindsmutter, weil ihr euch irgendwie verpflichtet fühlt, nach wie vor für sie in Ordnung zu sein. Spielt schmutzig, wenn sie es mit euch auch macht. Mit korrektem Verhalten kommt man im echten Leben vielleicht weiter, aber im realen Leben habe ich heute eine wichtige Lektion heut.
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Kasper
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« Antwort #1 am: 07. Dezember 2021, 13:42:58 »

Moin,

und herzlich willkommen!

Ich habe keine Ahnung, wie lange sich THC Rückstände in den Haaren (oder Blut) nachweisen lassen.
Die Frage ist nur, warum du dich darauf eingelassen hast einen Test machen zu lassen?

Warst Du anwaltlich vertreten?
Wie alt ist das Kind jetzt?

Eine Impulsivität kann man, je nach persönlichen Charakter, auch mit der emotionalen Situation erklären. Das ist nicht immer automatisch ein Alkohol- oder ein Drogenproblem. Aber blöd ist es nun, einen Test zuzustimmen und dann selber entsprechend konsumiert zu haben. Auch wenn es sich, soweit ich es beurteilen kann, absolut im Rahmen verhält und kein Kindeswohl gefährdet.

Du könntest einen privaten Test machen, dann hast du das Ergebnis in der Hand!
Alkohol baut sich (glaub ich) relativ schnell ab, meist innerhalb weniger Stunden. Um da was festzustellen, musst du schon über Jahre einen schweren Alkoholmissbrauch hinter dir haben. Wie lange sich THC im Haar hält, dass weiß ich nicht. Aber wenn du ein modischer Kurzhaarträger bist, dürfte nur was festzustellen sein, was in den vergangenen Wochen passierte.

Geht das Kind in einen Kindergarten?

Gruß
Kasper

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Inselreif
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« Antwort #2 am: 07. Dezember 2021, 13:56:42 »

Haarwuchs ist etwa ein Zentimeter pro Monat - also Kurzhaarfrisur auf 12mm sollte passen :-)
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Samson1978
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« Antwort #3 am: 07. Dezember 2021, 14:22:17 »

Hallo,

die Fragen nach Alter der Sohnes und auch ob du einen Anwalt bei dem Gerichtstermin hattest, interessieren mich auch.

Vor Gericht ist es aber meist so, dass die Richter sich weniger mit der Dreckwäsche beschäftigen. Denen ist bewusst, dass da viele Geschichten erzählt werden und nur die Hälfte wahr ist.
Im Grunde wollen die eine Lösung für das betroffene Kind. Also bringt es wenig sich auf das blabla der KM einzulassen, sondern immer kindsorientiert argumentieren und agieren.
Und meist folgt das Gericht dem Verfahrensbeistand.

Ich vermute mal, dass du sehr impulsiv gehandelt hast und dir nun das Thema Kiffen/Alk zusätzlich auf die Füße fällt, weil die KM dies nun entsprechend ausschlachten kann.
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amani
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« Antwort #4 am: 07. Dezember 2021, 14:45:06 »

Erstmal stand ja nur ein Alkoholtest im Raum, weil die Ex bei jeder Anhörung behauptete ich hätte Alkoholprobleme. Während der Verhandlung, erklärte die Ex, mal wieder unter Tränen, wie schlimm ich bin. Die Beiständin sprach sich danach für den Alkoholtest aus und zusätzlich den Drogentest, weil ich ja so super impulsiv bin.

Dass ich mich aber unter den Zeugen stets beherrscht habe, nie laut werde, kompromissbereit bin und die Ex nicht mal verbal angriff scheint nicht wichtig zu sein.

Hätte ich den Test abgelehnt, dann würde ja automatisch ein Verdacht entstehen. Ich hoffte daher, dass sich seitdem letzten Konsum in der ersten Oktoberwoche sich die Stoffe abgebaut haben bis zur Analyse. Da ich auch kein starker Konsument war, könnte ich im Fall eines positiven Testes sagen, ich hätte mal mitgezogen.

Ich habe eine Anwältin, mit der ich nicht zufrieden war und werde auf jeden Fall wechseln, wenn es wieder vor Gericht gehen sollte. Aktuell haben wir ein Vergleich vereinbart - wenn sie umziehen sollte, dann nur im Umkreis, ich mache die Tests und wir machen eine Elternberatung.
Das Kind ist fast 2 Jahre alt.

Zum Frisör gehe ich so oder so. Hab mal gestern ca. 5,2cm nachgemessen und die sind schon etwas länger. 1,2cm wäre auch auffällig, aber so Richtung 3 cm kann es ruhig sein. Dazu werde ich mal eine Körperrasur versuchen. Rein aus optischen Zwecken.

An den privaten Test habe ich auch gedacht und gestern schon Mal ein Labor angeschrieben.

Ich finde es beängstigend, was eine Hexenjagd ausgelöst werden kann durch paar Behauptungen. Und meine Ruhe, Selbstbeherrschung vor Zeugen, was ich bisher beruflich erreicht habe trägt nicht dazu bei, die Behauptungen der Ex etwas kritischer zu sehen.

Die Beiständin hat die Impulsivität nur anhand der sich immer wiederholenden Ex vermutet. Unter Zeugen und während der Verhandlung war ich sehr bedacht ruhig zu argumentieren und meine Hände so wenig wie möglich zu nutzen bei meinen Ausführungen. Ich habe schnell gemerkt, wie sehr mich die Richterin gescannat hat. Meine Argumente waren überwiegend im Zusammenhang mit dem Kind. Die Strategie der KM war eindeutig, jedes Mal als sie zu Wort kam, sprach sie über meine Alkoholeskapaden und mein Aggressionen.

Das witzige an der Geschichte, sie hat selbst Cannabis geraucht und Alkohol getrunken als sie schwanger war. Sie wusste es zu dem Zeitpunkt nicht, aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht oder?! Davon habe ich sogar Fotos.
Ich halte es immernoch zurück und schau mir an, wie das alles weiterläuft und wenn sie sich nicht zusammenreißt, werde ich ein neues Verfahren aufmachen und durch alle Instanzen gehen, inkl. Gutachten.
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Kasper
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« Antwort #5 am: 07. Dezember 2021, 15:34:25 »

Moin,

und danke für die Klarstellung.

Ich hätte einem Alkohol- und Drogentest nur zugestimmt, wenn die KM diesen ebenfalls über sich ergehen lassen würde. Eine einfache Behauptung, dann noch nicht mal von fachlich versierten Personen, halte ich für reine Polemik.
Aber nun hast du zugestimmt!

Wurde denn in dem Vergleich irgendeine Art von Umgang vereinbart?
Oder soll das erst nach der "Elternberatung" weitergehen? Dann habe ich schon eine Ahnung wie das weitergeht...

Gruß
Kasper
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« Antwort #6 am: 07. Dezember 2021, 18:33:24 »

Hallo Kasper.

Zuerst soll der begleitete Umgang statt finden, allerdings zieht sich das, weil die KM bestand auch drauf, dass mein Sohn einer Eingewöhnungsphase unterzogen wird - mMn nur weitere Schikanen und fernhalten meines Jungen. Die Eingewöhnung fand noch nicht statt, kann bis drei Terminendauern.

Dazu fährt sie in 2 Wochen mit ihm zu ihrer Familie ins Ausland und kommt Anfang Januar zurück, dh. ich werde ihn 2-3 Monate nicht sehen!

Der Umgang ist also an den begleiteten Umgang gekoppelt. Der Alk und Drogentest hätte bei der KM nichts gebracht, da sie nichts konsumiert, höchstens Mal Wein.

Ich habe jetzt gelesen, dass THC nach der 2. Woche im Haar nachweisbar wird - also der "Countdown" zum negativem Ergebnis fing erst Mitte Oktober an. Überlege mir jetzt Möglichkeiten den Termin, sobald er kommt, irgendwie zu verschieben zumindest bis Mitte Januar. Das wäre so zynisch, wenn ich wegen einem kontrollierten kurzen Ausflug von wenigen Monaten in die Cannabis Welt als Drogenkonsument dargestellt werde...
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« Antwort #7 am: 08. Dezember 2021, 06:20:47 »

also THC und seine Abbauprodukte sind natürlich im Haar nachweisbar. In den von dir konsumierten Mengen ohnehin.
Haare wachsen ca, 1-2cm/Monat. Analysiert wird immer vom Haaransatz an, nicht von den Spitzen. Ist ja auch logisch, am Haaransatz sieht man den jüngsten Konsum.

Es kann  also durchaus sein, dass in der Theorie ein beherzter Haarschnitt und Verschieben bis Januar helfen würde,

Aber (und das ist wirklich ein großes Aber): dieses Vorgehen ist hinreichend bekannt. Hast du also vorher lange Locken und zur Haaranalyse dann windschnittige 12mm fällt das auf. Der Grund ist jedem klar, Deswegen wird oft auch eine Mindesthaarlänge zur Analyse verlangt und Färben untersagt.

Aus der Nummer kommst du also schwer raus.

Vermutlich würde ich es offensiv angehen undzugeben, dass ich ab und an mal (natürlich nur in Abwesenheit des Kindes) einen Joint geraucht habe. Das Kiffen an sich ist nämlich nicht illegal, in der aktuellen Debatte um die Legalisierung ohnehin nicht.

Alles ist mMn besser, als sich durch eine Haaranalyse der Lüge überführen zu lassen.

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amani
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« Antwort #8 am: 08. Dezember 2021, 13:05:10 »

Meine Haare trage ich eh kürzer, nach einem Frisörbesuch sind sie schätzungsweise 2-3cm kürzer als jetzt - hab mal ein Haar rausgezupft und 5,2cm gemessen.

Ich bin ja noch nie aufgefallen, schon gar nicht im Zusammenhang mit Drogen, habe ja nie welche konsumiert, bis auf diese wenigen Monate und vor 2-3 Jahren in Amsterdam just4fun mit der KM.

Naja, Hauptsache für mich ist, dass ich mit meinem Sohn in Kontakt bleibe, er wird früher oder später selbst dahinter kommen.
Aber gut, um einen Vater von seinem Kind fernzuhalten braucht man schwerwiegende Gründe... dass dabei auch der Sohn vom Vater ferngehalten wird, scheint hierzulande nicht so relevant zu sein, um dem nachzugehen... sehr sehr frustrierend.

Erfährt die KM vom Ergebnis?

Wie genau geht es weiter nach der Haaranalyse? Ich gebe mein Haar ab, das Ergebnis bekommt dann das Gericht oder das Jugendamt? Angenommen das Haar wird Ende Dezember entnommen, dann wäre der Dezember und der November negativ, der Oktober wohl wegen den 2 Wochen Nachlauf positiv (oder teils positiv?), September auch. Wenn 4 cm geprüft werden. Vor wem genau muss ich mich dann überhaupt erklären? Was können die Konsequenzen bezogen auf das Sorge- und Umgangsrecht sein? Hoffentlich haben die Frisöre bei den ich bisher war Recht, dass mein Haar schnell wächst.

Ich fühl mich immer mehr wie ein Schwerverbrecher. Komischerweise sind die ganzen Anschuldigungen erst entstanden oder erst relevant geworden, seitdem ich das Verfahren gestartet habe, davor nicht. Sie wollte mich ja wieder zurück. Ich ging davon aus, dass die Institutionen wie Jugendamt, Beistand, Caritas und das Gericht 1+1 zusammenzählen können.
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« Antwort #9 am: 08. Dezember 2021, 15:12:46 »

Wer zeichnet denn verantwortlich für diesen Test?
Wurde das nur so in den Raum geworfen? Wer organisiert das? Ist es gerichtlich angeordnet?

Ich vermute eher, dass du dich selber kümmern musst und diesen Text bei einer Apotheke (oder ähnlichen) machen musst.

Gruß
Kasper
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« Antwort #10 am: 08. Dezember 2021, 16:08:12 »

Erstmal hieß es das Jugendamt soll das initiieren. Als ich nach der Verhandlung mit dem JA sprach, wurde mir am Telefon gesagt, das Gericht soll das dann doch anordnen. Wenn ich mich richtig erinnere, wird es über die Klinik gemacht.

Die Haaranalyse wurde in den Vergleich mit aufgenommen. Sie darf nur im Umkreis der Stadt, in der ich auch wohne, umziehen. Sie hatte mir ja mehrfach angedroht mit meinem Sohn ins Ausland oder in entfernte Städte wegzuziehen. Ich habe der Haaranalyse zugestimmt. Dazu noch eine Elternberatung, nach der ich verlangt habe.

Das unabhängige Labor welches ich anschrieb verlangt 450 Euro. Während der Verhandlung wurde nichts über die Kosten gesagt. Ich habe zwar gesagt, ich mache es, aber nicht wer mögliche Kosten begleicht.

Der ursprüngliche Sinn war das Alkoholergebnis. Das wird definitiv niedrig genug ausfallen, weil ich  kaum was trinke und nur in Gesellschaft (in den letzten 4 Wochen= einmal 1 Glühwein und einmal 3 Gläser Wein in Abstand von 2-3 Wochen). In den letzten 3 Monaten insgesamt an 5-6 Abenden getrunken.
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« Antwort #11 am: 08. Dezember 2021, 19:58:03 »

Hallo Amani,

den besten Rat den ich dir geben kann - tue etwas für Dich.

Aus deinen Mails höre ich heraus, dass Du doch Bedenken hast wegen dem vergangenem Drogenkonsum. 

Es werden schwierige Zeiten werden für Dich und da ist es nur verständlich, wenn man(n) zu alten Lösungen greift. Umso wichtiger ist es auf sich zu achten.

Es gibt tolle Rehas und Klinken sowie gute Selbsthilfegruppen. Da bringt Dich auch persönlich weiter. Es gibt inzwischen auch gute Männergruppe ... je nachdem wo Du herkommst. Emotionale Unterstüzung und ein guter Anwalt sind das ah und oh!

SOLLTE etwas beim Drogenscreening herauskommen und du warst z.B. in einer guten psychosomatischen (!) Klinik vorab, so kannst du mit dem Thema sogar vor Gericht punkten.

Du hast aus eigener Initiative heraus gemacht. Schnickschnack mit den Haaren würde ich nicht machen. Das schafft kein Vertrauen. Weder bei der Mutter noch vor dem Richter.

Zudem wirst Du dort auch ein Statement bekommen, dass Du -  bei Erfolg - drogenfrei bist sowie eine Stellungnahme, wie sehr dich das Thema belastet.

Und ich würde inzwischen nicht mehr zögern, Fehlverhalten der Mutter auch zu benennen. Viele Männer sind das m.E. nach viel zu zurückhaltend und wollen die Ex noch beschützen. Wenn sie gekifft hat und das hat sie ja, dann verlange auch eine Drogenscreening bei Ihr.

Liebe Grüsse Fred

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amani
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« Antwort #12 am: 08. Dezember 2021, 21:20:09 »

Hallo Fred, danke für deine Anteilnahme.

Ich habe keine Bedenken wegen dem Konsum, sondern wegen den Folgen. Du musst dir vorstellen, dass ich wegen NICHTS meinen Sohn nicht sehe.
Einzig was ich gemacht habe, ist sich zu trennen und dann das Sorgerecht/Umgangsrecht einzuklagen, da bis dahin keine Einigung fand.

Das fand die KM alles andere als gut und spielt mit schmutzigen Mitteln.
Ich habe sogar Nachrichten, Aufnahmen als Gegenbeweis. Ich hatte auch ziemlich belastbare Sachen gegen sie, doch ich kam ja nicht dazu diese in der Verhandlung zu benennen.

Wir beide hatten unsere Probleme in der Beziehung, die ich oft beendet habe. Ich weiß, dass sie mich wohl stark geliebt hat. Und dass sie jetzt sehr verletzt ist, wogegen sie halt nichts macht, sondern den Sündenbock in mir sucht. Sie weiß, dass mein Sohn und ich eine sehr enge Bindung hatten, auf die sie auch mal etwas neidisch war. Naja. Ihre Wut ist ihr wichtiger, als dass mein Junge mal seinen Vater sieht, von dem er meistens nur unter Tränen zu trennen ist...

Kiffen und Cookies sind 2-3 Jahre her, sie ist kein Typ für so was und es war eine einmalige Sache.
Ich will es ihr nicht noch schwerer machen, ich könnte es, aber mein Sohn braucht auch eine gesunde Mutter. Durch die Beschlüsse im Sorgerecht und begleiteten Umgang, sind vorerst zwei wichtige Sachen festgelegt - nämlich sie bleiben im Umkreis und ich darf ihn erstmal regelmäßig sehen (und durch den BU habe ich immer einen Zeugen, der einmal sieht wie fröhlich Sohn mit mir ist und damit die KM hinterher nicht wieder Märchen über mich erzählt).

Mich interessieren die Konsequenzen bei einer positiven Haarprobe - meine Anwältin meinte, auch wenn THC positiv wird, wäre es nicht so wild, da der Test eher harte Drogen bescheinigen/ausschließen soll.
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« Antwort #13 am: 09. Dezember 2021, 19:03:32 »

Moin Amani,

eines muss dir in diesen Gewässern klar sein, wenn jemand einfach nur etwas behaupten will, dann macht er das immer wieder ... frei nach dem Motto "es wird schon was dran sein!".
Du kannst nur für dich einen Weg finden, diesem zu begegnen und nicht über jeden Stock zu springen, den man dir vorhält.

Zu einem Test kann man dich nicht verpflichten!
Wenn du dies dennoch freiwillig tust, gibst du der Gegenseite nur Munition in die Hand (egal, ob was dran ist, oder nicht). Viele, dies schreibe ich auch aus Erfahrung, Schrecken im ersten Moment für irgendwelchen Aussagen zurück. Unwissend, dass dies in den seltensten Fällen juristisch Bestand hat. Oftmals werden unsinnige Entscheidungen in der nächsten Instanz einkassiert ... Manchmal auch nicht.

Du musst lernen dich zu positionieren. Ich weiß, leicht geschrieben, schwer umzusetzen ...
Wenn die dir Drogen- oder Alkoholmissbrauch vorwerfen, müssen die das beweisen. Irgendwelche Aussagen, dass die eine oder andere Verhaltensweise darauf zurück zu führen wäre, ist meist an den Haaren herbeigezogen, da den Mitteilenden oftmals die fachliche Ausbildung hierzu fehlt. Die sagen das, weil sie in ihrer Stammtischrunde es gerne so hätten.

Ich möchte dir zu dem begleiteten Umgang einen "kleinen" Zahn ziehen. Selbst wenn alles gut läuft, sind diese Kreise geschult, etwas negatives zu schreiben. Ich kann dir von einem realen Fall berichten, in dem der Vater ebenfalls unbegleiteten Umgang hatte, und der Umgangsbegleiter diesem gesagt hat, das er den den Auftrag hätte, eine Kindeswohlgefährdung zu berichten. Ich kann nicht zuviel berichten, aber die Sache wurde natürlich vor dem Familiengericht nicht als Beleg angenommen, dass es keine gäbe. Aufgrund von Umständen hat die Staatsanwaltschaft aber Ermittlungen wegen Abrechnungsbetrug aufgenommen. Es gibt also nun zwei verschiedene Ansichten vor deutschen Gerichten, die mit den gleichen Gesetzen arbeiten ...
Einmal wird es negiert bzw. schlicht unter den Tisch fallen gelassen. Ein anderes sieht einen Betrug ... Das ist scheinbar der Rechtsstaat Deutschland.

Denk ein wenig an Eigensicherung und versuche ein wenig Abstand von der Sachlage zu bekommen. Spring nicht auf jede Vorhaltung an.

Gruß
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« Antwort #14 am: 09. Dezember 2021, 19:34:07 »

Moin,

das Thema mit dem Drogenscreening habe ich auch bis zum erbrechen durch.
Zunächst, Du bist dazu in keinster weise Verpflichtet, auch dann nicht wenn das Gericht diesen Test anordnet.
Vgl: OLG Frankfurt am Main, Beschluss v. 07.04.2015, Az.: 5 WF 66/15

Bei mir lief es so:
Die Richterin hat einen Test angeordnet für beide Elternteile, die Gerichtsmedizin der Charite hier in Berlin hat die Probennahme und Auswertung durchgeführt und das Gutachten dem Gericht übersendet.
Das negative Ergebnis bei mir wurde Schultern zuckend zur Kenntnis genommen, die nicht zu verwertenden Probe der Mutter nicht weiter kommentiert.

Die von dir konsumierte Menge wird bei einer Haaranalyse zu einem Positiven Ergebnis führen, da habe ich keine Zweifel dran.
Solange das Gericht nichts anordnet, würde ich gar nichts machen.
Was da in irgendwelchen vergleichen drin steht, da hält sich nie einer an irgendwas.

Wenn das Gericht etwas anordnet, teste dich selbst, _bevor_ du zur richtigen Probenentnahmen must, da hast Du ja schon ein paar Anbieter gefunden.

Viel glück!

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