Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 17. Januar 2022, 16:45:12 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Gesundsheitsfürsorge  (Gelesen 1205 mal)
JoelPaul
Frischling

Beiträge: 4


« am: 28. November 2021, 12:53:44 »

Hallo,

mein Sohn ist 14 Jahre alt und ich habe dank der Mutter und des Gerichts seit 4 Jahren keinen Kontakt mehr. Obwohl wir ein gemeinsames SR haben. Es liefen viele Termine vorher, auch gibt es sonst keine Kommunikation usw Dank der Mutter. Ich habe mich nun fast damit abgefunden. Ich erkundige mich nur in der Schule mal immer. Mein Sohn ist sehr auffällig und angeblich hat er ADHS. Naja nu und erhielt ich von dem Anwalt der Mutter bzw vom Gericht ein Schreiben nach 3 Jahren, dass die Mutter die alleinige Gesundheitsfürsoge haben möchte, da angeblich ich es verweiger zu besteigen das mein Sohn Tabletten bekommt.

Das ist nicht wahr. Ich möchte auch mal abschließen, nun ist meine Frage, da die Gegenseite auch in dem Antrag schrieb Dir Kosten sollen gegenseitig aufgehoben werden. Das Gericht soll entscheiden oder ich soll eine Vollmacht ausstellen.

Wie soll ich reagieren? Und wie sollte eine Vollmacht aussehen?
Leider hab ich nicht die finanziellen Möglichkeiten mir einen RA zu nehmen wie die andere Seite. Meine Unterhaltspflichten tätige ich pünktlich immer. Vielen Dank
Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.037


« Antwort #1 am: 28. November 2021, 13:02:31 »

Hi JoelPaul,

was für eine Vollmacht soll das denn sein? Es ist nicht Zweck des GSR, es dann durch Universalvollmachten zu unterlaufen.

Ich gehe davon aus, dass aktuell nur der Antrag auf alleinige Gesundheitsfürsorge anhängig ist. Also nichts mit Ersetzung Deiner Zustimmung zu einer konkreten Behandlung. Und dass Du überhaupt nicht gefragt wurdest und von der Behandlung nichts wusstest.

Dann solltest Du klarstellen, dass Du nicht informiert wurdest. Du hast nichts verweigert, es gibt es keinen Grund zur Übertragung der Sorge. Auch eine Vollmacht ist nicht angezeigt, da Du auf Anfragen jederzeit kurzfristig reagieren wirst. Ferner hast Du keinen Anlass zur Klage gegeben, damit möge die Mutter die Kosten alleine tragen (letztlich muss man aber nicht darum streiten, die paar Euro machen den Kohl nicht fett).

Gleichzeitig solltest Du aber auch Informationen über die beabsichtigte Behandlung (insbesondere auch den Arzt) erbitten, damit Du Dir ein Bild machen und entscheiden kannst.

Gruss von der Insel
Gespeichert
JoelPaul
Frischling

Beiträge: 4


« Antwort #2 am: 28. November 2021, 13:11:36 »



Vielen Dank, also gehe davon aus, dass ich doch einen RA zuziehen muss. Also, mich hat die Mutter nie informiert über die Behandlung, darum war ich aktuell auch sehr überrascht. Im Anhang das Schreiben vom gegnerischen Anwalt.

https://ibb.co/n8XJZQS
https://ibb.co/WfkJbpF

------------------
Anmerkung Mod: bitte nutze die Funktion ANTWORTEN oder kürze Zitate aufs Wesentliche. 
« Letzte Änderung: 28. November 2021, 16:05:24 von Lausebackesmama » Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5.005


« Antwort #3 am: 28. November 2021, 15:48:23 »

Hallo,

wenn gemeinsames Sorgerecht besteht, dann ist Deine Einwilligung zur Behandlung notwendig. Auf der anderen Seite bist Du berechtigt zu wissen von wem und wie das Kind behandelt wird.

Eine generelle Vollmacht würde ich nicht ausstellen. Dem Anwalt würde ich einfach mitteilen, dass Du sofort bereit bist ein entsprechendes Einwilligungsformular des behandelnden Arztes/Ärztin zu unterschreiben. Deshalb bittest Du um Auskunft über den behandelnden Arzt.

Auf diese Weise kannst Du erfahren wer Dein Kind behandelt und Du könntest Dich über die Behandlung informieren.

VG Susi
Gespeichert
Celine
_AFK
***
Beiträge: 428


« Antwort #4 am: 28. November 2021, 16:32:36 »

Hallo JoelPaul,

in dem Anwaltsschreiben steht, Du habest Dich auch in einem Anruf bei der Schule geweigert, dass Euerm Sohn die Tabletten verabreicht werden. Von daher kann auch die Schule die Aussage der Mutter bestätigen.

In einem Gerichtsverfahren wirst Du mit großer Wahrscheinlichkeit diesen Teil des Sorgerechts verlieren, wenn Du Dich weiter sperrst.

Als Vollmacht kannst Du der Mutter ein formloses Schreiben zukommen lassen.
Gespeichert
JoelPaul
Frischling

Beiträge: 4


« Antwort #5 am: 28. November 2021, 17:32:58 »

**Vollzitat gekürzt**

in dem Anwaltsschreiben steht, Du habest Dich auch in einem Anruf bei der Schule geweigert, dass Euerm Sohn die Tabletten verabreicht werden. Von daher kann auch die Schule die Aussage der Mutter bestätigen.


Also, das stimmt nicht. Ich habe zu keinem Zeitpunkt der Schule eine Einsanhme von Medikamenten untersagt. Das kann die Schule auch nicht bestätigen. Ich habe bisher nur schriftlichen Kontakt zur Schule und es geht nur um schulische Leitungen mehr nicht und das ist schriftlich. Zu keinem Zeitpunkt hab ich mit der Schule telefonischen Kontakt gehabt.
_______________________________________________________________________________________________________
Anm.-Mod:
@JoelPAul:bitte zukünftig diesen Hinweis beachten:
Zitat
Anmerkung Mod: bitte nutze die Funktion ANTWORTEN oder kürze Zitate aufs Wesentliche.
« Letzte Änderung: 29. November 2021, 08:00:17 von 82Marco » Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.270



« Antwort #6 am: 29. November 2021, 10:54:54 »

Servus JoelPaul,
ich denke, Inselreif hat in seiner Antwort #1 alles Wesentliche zu Deiner Vorgehensweise zum gestellten Antrag geschrieben.
Außerdem finde ich solltest Du so schnell es geht mit dem Arzt, der die Diagnose gestellt hat, Kontakt aufnehmen, denn meiner Meinung nach ist eine medikamentöse Behandlung -ohne die Hintergründe und Ursachen (hier gehörst Du womöglich dazu) der Erkrankung zu beleuchten- nicht zielführend.

Grüßung
Marco

P.S. zum Verständnis:
Zitat
Naja nu und erhielt ich von dem Anwalt der Mutter bzw vom Gericht ein Schreiben nach 3 Jahren, dass die Mutter die alleinige Gesundheitsfürsoge haben möchte
drei Jahre nach was (vermutlich Kontaktabbruch, oder?)??
« Letzte Änderung: 29. November 2021, 11:47:14 von 82Marco » Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
MaxMustermann1234
_MaxMustermann1234
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.032


« Antwort #7 am: 30. November 2021, 15:14:30 »

Er hat Post vom Gericht bekommen, dass ein Verfahren wegen Übertragung eines Teils des Sorgerechts anhängig ist. Sorgerechtssachen zählen zu den Familienstreitsachen, da gilt doch noch immer Anwaltspflicht, oder nicht? Müsste eigentlich auch in dem Schreiben des Gerichts stehen. Oder hat nur ein Anwalt geschrieben?
Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.037


« Antwort #8 am: 30. November 2021, 15:22:18 »

Sorgerecht ist eine Kindschaftssache, keine Familienstreitsache, kein Anwaltszwang.
Gespeichert
JoelPaul
Frischling

Beiträge: 4


« Antwort #9 am: 30. November 2021, 16:19:58 »

Vielen Dank an alle.

Mein Problem ist, ich weiss nicht wie ich das dem Gericht schreiben soll.

Gespeichert
MaxMustermann1234
_MaxMustermann1234
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.032


« Antwort #10 am: 01. Dezember 2021, 09:29:43 »

Dass du dich nie dagegen gestellt hast, dass das Kind die Tabletten nimmt und dich somit gegen den Antrag stellst. Gleichzeitig erkärst du, dass du deine Zustimmung dazu gibst, dass das Kind die ärztlich verordneten Medikamente auch einnimmt.

Persönlich bezweifle ich auch, dass die Einnahme von verordneten Medikamenten eine Sache der gemeinsamen Sorge ist. Wenn das Kind untersucht wurde und die Medikamente verordnet wurde, dann ist es sicher eine Sache der Alltagssorge, dass sie auch gegeben werden.
Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.270



« Antwort #11 am: 01. Dezember 2021, 10:38:29 »

Persönlich bezweifle ich auch, dass die Einnahme von verordneten Medikamenten eine Sache der gemeinsamen Sorge ist. Wenn das Kind untersucht wurde und die Medikamente verordnet wurde, dann ist es sicher eine Sache der Alltagssorge, dass sie auch gegeben werden.
Prinzipiell bin ich bei Dir, Max; ich denke aber, dass es von der Art der Medikation abhängt.
Bei Ritalin oder ähnlichen Psychopharmaka, welche meines Wissens bei ADHS-Behandlungen eingesetzt werden können, ist m.E. eine gemeinsame Einwilligung angesagt.
Davon ab bin ich überzeugt, dass eine vollständige Anamnese mit Diagnostik nur unter Miteinbeziehung des KV erfolgen kann....

Insofern würde ich für eine Behandlung prinzipiell Einverständnis signalisieren, VORHER sollte aber ein Beratungsgespräch beim behandelnden Arzt stattfinden (oder KM liefert glaubhaft die erforderlichen Infos).
Die Aussage Kind hat ADHS und braucht Tabletten wäre mir für eine Zustimmung zu dürftig.

Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.489



« Antwort #12 am: 01. Dezember 2021, 11:33:24 »

Prinzipiell bin ich bei Dir, Max; ich denke aber, dass es von der Art der Medikation abhängt.
Bei Ritalin oder ähnlichen Psychopharmaka, welche meines Wissens bei ADHS-Behandlungen eingesetzt werden können, ist m.E. eine gemeinsame Einwilligung angesagt.
Korrekt. Rivalin o.ä. Fällt unter das Betäubungsmittelgesetz, und ist ausdrücklich Zustimmungspflichtig.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
MaxMustermann1234
_MaxMustermann1234
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.032


« Antwort #13 am: 01. Dezember 2021, 12:25:46 »

Mich wundert es, dass eine solche Untersuchung und Diagnosestellung ohne Einverständnis erfolgt ist. Nachdem sie aber da ist, hätte ich gesagt, dass das reine Verabreichen auch so erfolgen kann. Ich sehe das gem. Sorgerecht also eher da, dass der Arzt überhaupt das Kind untersucht.
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Lausebackesmama)  |  Thema: Gesundsheitsfürsorge
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 15 411
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 2
Gäste Online: 28

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2022 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team