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vatersein.de - Forum 24. September 2021, 17:29:48 *
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Autor Thema: Auswandern nach Holland und zwei Kinder bleiben in Deutschland?  (Gelesen 5891 mal)
derkoch
Frischling

Beiträge: 1


« am: 03. September 2020, 11:50:17 »

Hallo Zusammen,
ich schreibe das erste Mal in so ein Forum, jedoch bedrückt mich eine Frage und hoffe vielleicht auf eure Erfahrungen.

Zu meiner Lage: ich bin 43. Jahre alt und habe 2 echt tolle Mädchen im Alter von 9 und 6. Beide leben bei Ihrer Mutter und ich sehe sie alle 2 Wochen und einmal in der Woche. Wir haben gemeinsames Sorgerecht. Verstehen uns mal gut mal nicht so gut. Wie das nun mal so ist.

Mit meiner neuen Partnerin habe ich einen Sohn bekommen. Alle verstehen sich sehr gut. Meine Mädels lieben ihn mehr als mich ;-) auf jeden fall wenn es darum geht wenn wir telefonieren. Dieses Konstrukt könnte einfach so weiter gehen und es wäre ok.

Nur leider schwärme ich seit Kindheit an um Holland (ok Niederlande ;-) ) und habe auch einen Teil meiner Familie dort leben. Mittlerweile werden aber die Sehnsüchte größer meine Sachen zu packen um dort hin zu ziehen. Meine Partnerin wäre mit dabei.

Nur was mache ich mit meinen Mädels? Ich kann sie doch nicht einfach im Stich lassen? Denn so fühlt sich das gerade an. Nur was ist dann mit mir? Will ich bis sie 18. sind unzufrieden sein? Kann man trotzdem ein guter Vater sein? Wir wären so 330 km entfernt und ich glaube das man die 2 Wochen Regelung dann alleine finanziell nicht mehr stemmen kann. Alle drei Wochen kann gehen. Würde ich meinen Mädels zu viel zu Muten?

Das sie mit nach Holland kommen, das läßt Ihre Mutter nicht zu. Der Lebensmittelpunkt liegt halt bei Ihr. Sie haben alle ihre Freunde und Schule dort. Es ist ja schon manchmal schwierig wenn sie am Wochenende bei mir sind wenn sie dann mal nicht auf einen Geburtstag gehen können, da die Zeit die ich mit ihnen verbringen möchte mir wichtig ist.

Habt ihr schon mal so eine Situation erlebt? Ich bin wirklich hin und her gerissen.

Danke euch
Gespeichert
Maria22
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 70


« Antwort #1 am: 03. September 2020, 16:20:38 »

Sowas kann durchaus klappen, ist aber sehr davon abhänging, wie beide Elternteile zusammenarbeiten.

Als mein Kind noch mit dem leiblichen Vater Kontakt hatte, war die Distanz weit mehr als 300km, wenn auch nicht im Ausland. Der Umgang war etwa alle zwei Monate, dann aber mindestens 3, eher 5 Tage. Wir haben uns mit dem Fahren abgewechselt und jeder hat seine eigenen Fahrten bezahlt. Als er beruflich längere Zeit nicht weg konnte, habe ich ein paar Fahrten hintereinander gemacht. Als ich schwanger war, kam er eben öfters hierher. Wir haben aber beide nicht auf unsere Rechte bestanden, wir haben halt geschaut, was funktioniert. Für das Kind war es niht zu viel, es hat die intensive Zeit mit dem Vater sehr genossen (war damals im Alter deiner jüngsten Tochter).

Wenn du die Distanz schaffst, bist du für die Umgangskosten alleine verantwortlich. Wenn du aufgrund der Konsten den Umgang weniger wahrnehmen kannst, kann dir das im Falle des Streitfalls vor Gericht negativ ausgelegt werden. Wenn die Mutter dir nicht wohlgesonnen ist, hat sie nun durchaus Gründe, den Kindern einzureden, du lässt sie im Stich, um deinen Traum zu verwirklichen. Deine Befürchtungen der Entfremdung sind dann berechtigt.

Die Mutter kann dir nicht verbieten, die Kinder für deinen Umgang nach Holland zu nehmen, wenn du sie rechtzeitig wieder zurückbringst (okay, gerade ist Holland gerade Risikogebiet, da sähe es eventuell anders aus). Dass sie permanent zu dir nach Holland ziehen und du das durchsetzen kannst - da hast du Recht, ohne Einwilligung der Mutter kannst du das vergessen.

Du müsstest nicht warten, bis sie 18 sind. Mit 14,15 haben sie durchaus ein Mitspracherecht und mache den Umgang über Distanz einfacher mit, auch gegen den Willen der Mutter.

Übringens können sie mit 6 und 9 schon alleine Bahn fahren, wenn sie den Begleitdienst in Anspruch nehmen. Rechtzeitig gebucht kostet das nicht die Welt.
Gespeichert
SLAM
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 528


« Antwort #2 am: 03. September 2020, 20:24:49 »

Männer sind einfach zu soft und ziemperlich.

Weißt Du was die meisten Kindsmütter in der Situation tun würde? Mit Dreck werfen, die Kinder manipulieren, das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen und bekommen, schlussendlich den Vater auf Kindsunterhalt verklagen, um anschließend glücklich und zufrieden in den Niederlanden ihren Traum zu leben.
Gespeichert

Beim Betreten des Familiengerichts verlassen Sie den Rechtsstaat und befinden sich nun im Matriarchat.
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.419


« Antwort #3 am: 04. September 2020, 08:07:24 »

Moin koch.

Da gibt es kein Richtig und (fast) kein Falsch (für falsch halte ich allerdings die von Slam in den Raum gestellte Idee)! Am Ende musst DU die Entscheidung treffen und dabei berücksichtigen, was das für Dich, aber auch für alle anderen Beteiligten (alte Familie, neue Familie) bedeutet.

Ich vergleiche es immer gerne, wie die Situation wäre, wenn mit der ersten Familie noch alles im Lot wäre. Auch dann hättet ihr als Familie abgewogen, ob ein Wegzug nicht nur Papas Bedürfnisse stillt, sondern auch und überhaupt für Mama (beruflich) darstellbar ist und wie es wohl den Kindern damit ginge. Und jetzt kommt eben noch erschwerend hinzu, dass ein Wohlwollen/ gar mitkommen der alten Familie nicht zu erwarten ist und den Kindern mit Fernpendeln und/ oder weniger Papa-Zeit doch einiges aufgebürdet wird. Und das alles weil es Dich nach Holland zieht?? Schon recht ich-bezogen.....

Es wird irgendwie gehen und zu organisieren sein, dazu gibt es genug Umgangspendlerei, aber meist, weil es erzwungenermassen nicht anders geht (Job, ein BET das ich-bezogen agiert und Entfernung schafft...)

Ich würde in Deiner Situation momentan die Verantwortung als Papa in den Vordergrund stellen und zumindestens kfr nicht die Entfernung schaffen. Aber, die Kinder werden älter, die Besuchsfrequenz wird unregelmäßiger, irgendwann ist vielleicht der WE-Besuch bei Papa in NL gar interessant. Und vielleicht stillt bis dahin ja auch eine Wochenendwhg  im gelobten Holland Deine Sehnsucht??

Das alles natürlich nur, wenn ein Verbleib in D Dich nicht so „deprimiert“, dass die Lebensqualität in allen Bereichen drunter leidet!

Ich finde es gut, dass Du hier Meinungen einholst. Du wirst bestimmt ganz unterschiedliche, ausführliche und kurze/ knappe lesen. Vielleicht macht es sogar Sinn, das Thema im RL mit jemanden professionell zu reflektieren(Coach!)

gruß, toto
Gespeichert
Bester Papa
_Bester Papa
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 894


« Antwort #4 am: 04. September 2020, 10:38:13 »

Hi.

Ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass das schief geht ist höher als dass das klappt. Ich denke auch, dass Du das ABR nicht bekommen wirst. Und ob die Kids es mit 14,15 noch so cool finden, den Papa in Holland zu besuchen, wage ich zu bezweifeln. Kann gut gehen, muss aber nicht.

Genau so wie ich mich aufrege, dass eine Mutter mit ihren Kindern einfach weit weg zieht, rege ich mich genauso auf, wenn es umgekehrt passiert.

Du hast Deine Kinder nun mal hier. Wenn man das Ausland so sehr liebt, sollte man sich das vorher überlegen, bevor man Kinder in die Welt setzt.

Meine Meinung.

BP
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