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vatersein.de - Forum 02. August 2021, 06:43:17 *
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Autor Thema: Erpresst, belogen und verklagt  (Gelesen 1178 mal)
Jokye69
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2


« am: 15. Juli 2021, 22:20:08 »

Guten Abend zusammen,

ich bin auf der Suche im Netz auf diese Seite aufmerksam geworden und erhoffe mir Hilfe. Vielleicht hilft es auch meinen Schmerz zu verarbeiten.
Bis Anfang diesen Jahres war ich ein glücklicher Vater einer gesunden Tochter. Sie ist mittlerweile 1 Jahr alt.

Bis zum 10 Monat des Kindes lebte ich in einer (schlechten) Beziehung. Meine Ex und ich waren 3 Jahre zusammen. Ich hatte von Anfang an ein komisches Bauchgefühl bei der Frau, was ich nicht genauer beschreiben kann. Es war irgendwie ein Bauchgefühl. Ich hörte aber nicht auf mein Bauchgefühl...

Sie sagte zu mir Sie würde verhüten. Wir hatten kaum Sex. Auf einmal tadaaa war Sie schwanger.
Shit...... bei mir kommt gerade alles hoch und mir kommen die Tränen.

Dann im März sagte sie das erste Mal zu mir wortwörtlich und todernst:

Ich nehme dir deine Tochter
Dein ganzes Geld
und bringe dich ins Gefängnis

Ich wusste Sie meinte es ernst, ein Freund warnte mich einen Tag später aus heiterem Himmel davor dass es sowas geben würde und dann wurde es mir bewusst wie ernst die Lage wirklich ist.  Es traf mich wie ein Schlag in die Fresse. Mir viel während des Anfrufes meines Freundes die Angeln aus der Hand!
Ich fuhr direkt nach Hause, entfernte mich belastende Dinge aus der WOhnung was Sie mir hätte vorwerfen können....

Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch vertrauen in die deutschen Gesetzte, Vater Staat und Gerichten. Ich dachte die kann mir doch nichts....
Einen Tag später machte Sie Ernst. Sie hätte es getan (mich in den Knast gebracht) !!!! Nur ich wurde gewarnt und bin schlauer. Gott sei Dank. Danke an meinen Freund. er hat mich vor dem Knast bewahrt. Danke Danke Danke S******. Ich nenne ihn nur noch meinen Messias.

Dann ging es richtig ab. Ich suchte verzweifelt Anfang April Hilfe beim Jugendamt. Telefonierte und mailte wie ein Irrer .. immer nur "ich bin nicht zuständig etc"
Ende April hatte ich mich final getrennt (nachdem Sie 3mal lapidar Schluss gemacht hatte). Als ich meine letzten Sachen mitnehmen wollte rief Sie bei der Polizei an und behauptete ich würde Sie schlagen !!!

Zack mein erster Kontakt mit der Polizei. Und dann nochmal und nochmal und nochmal... Es war ein Albtraum.

Ja ich habe auch Fehler gemacht. Ich war Abends als das Baby schlief immer Angeln weil ich die Frau nicht mehr ertragen konnte. Wir haben uns auseinandergelebt. ABER dann macht man Schluss, gibt mir ne Backpfeife schmeisst mich aus der WOhnung und gut.7
Aber man bringt doch nicht seinen Ex in den Knast....

Sie hintergnig meine Familie, schickte Fotos von blauen Flecken die sie immer irgendwo hat. Meine Eltern glaubten Ihr. Ich verlor nicht nur meine Tochter, sondern auch meine Eltern.

Aufgrund einer Bedrohung meinerseits musste ich letzten Endes zur Mordkommission. Mich erwartet wohl eine Geldstrafe.
Sie erpresste mich mit der kleinen. Ich bettelte und flehte Sie sehen zu dürfen wie ein Hund. Nichts.

Wir würden eingestuft beim Jugendamt als "hochstrittige Eltern". Aufgrund Ihres Anrufes bei der Polizei mussten wir zum Jugendamt. zu den Affen die mir Monate zuvor nicht geholfen hatten. Ich hatte gewarnt Sie erpresst mich, ich brauche hilfe. REIN GAR NICHTS. Ein TIpp eine Beratung zu machen hatte ich bekommen.

Vor ca 3 Wochen (ich kann nicht mehr klar denken, bin sehr traurig und manchmal auch verwirrt weil alles viel zu viel war). Es war die härteste Zeit meines Kompletten Lebens. Mein Anwalt riet mir mein Kind abzuschreiben. Ich konnte es einfach nicht.. hätte ich mal auf ihn gehört.

Ich habe den Mindestumgang beim FAM eingeklagt. Das Urteil ist vollstreckbar. Juli und August darf ich meine Tochter 3 Stunden die Woche sehen.
Gott sei dank ohne meine Freunde vom Judenamt. Danach 3 mal die Woche und jeden zweiten Samstag nachmittags.

Leute.. ich bin froh dass ich nicht im knast gelandet bin!!!!!
Mein Geld weg (2000 euro fürs gericht, nochmal wahrscheinlich tausende Euros für die Bedrohung) mein Kind seit April kaum gesehen. Es ist für mich der reinste Horror.

Ich kann mittlerweile wieder essen und schlafen, klar denken. Aber ich werde es wahrscheinlich niemals verarbeiten können.
Ich bin im Urlaub in den Bergen und würde am liebsten von der Klippe springen. Ich war niemals suizidal, 36 jahre stabil im Leben aber der Verlust der Tochter und Familie wegen einem lügnerischen Stück Scheisse hat mich kaputt gemacht.

Ich hatte 3 Wochen lang nach dem ersten Polizeibesuch durchgesoffen, nicht geschlafen und nicht gegessen. Das war auch der Moment wo ich sie bedrohte.
Hab mich daraufhin selber einweisen lassen in eine Entzugsklinik....
Die Ansage von der Ex war,  wenn ich nichts mehr trinke darf ich mein Kind immer sehen. Am zweiten Tag in der Klinik als ich nüchtern war kam mir in den Sinn, dass der falsche Elternteil drinnen ist und ich doch eh wieder verarscht werde.
Ich brach ab, kam nach hause und hatte ein Kontaktverbot bis Ende des Jahres im Briefkasten.

Lange Rede kurzer Sinn.. Was eine Scheisse!!!! Wie kann ein Mensch sowas verarbeiten? Psychologische Hilfe? Ich weiss es nicht.
Ich unternehme lieber was, gestalte mein Leben neu. Treffe Frauen, Fahre am Wochenende weg. Aber diese Momente wo man weint und nicht mehr weiter weiss, sich fragt wie es der Tochter geht... kommen immer und immer wieder.

Leute meine Tastatur ist vollgeheult. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie man so einen Schmerz verarbeiten kann???
Bitte

Ich denke auch daran mein Kind wie mein Anwalt riet abzuschreiben um selber wieder klar zu kommen. Nun ist es so:
Das Urteil zum mindestumgang des Gerichtes ist vollstreckbar.
Was wäre wenn ich den Umgang abbreche? Kann ich dann auch verklagt werden (das Urteil war noch nicht in der Post)? Dann muss ich wohl noch in den Bau.

Es gibt für mich wohl nur diese Möglichkeiten
1. Mein Kind abschreiben , riskieren dass ich in den Bau muss
2. den Mindestumgang warnehmen, 3 mal die Woche nach der Arbeit für eine Stunde angekrochen kommen und dabei lächeln. Meinem Kind eine gute Zeit machen, die Beziehung aufbauen und das Beste draus machen. Meine Hoffnung ist, dass *meine Tochter* später selber sieht was für ein lügnerisches Stück Scheisse Ihre Mutter ist und wir mehr Zeit verbringen.
3. Mich vom Berg stürzen

Leute ich wäre über jeden einzelnen Tipp dankbar.
Fragen nochmal konkret:

Kann ich verklagt werden wenn ich mein kind fallen lassen und den Umgang komplett nicht mehr wahrnehmen aufgrund des vollstreckbaren Urteils?
Wann kann diese Umgangsregelung erweitert werden und wie oder bleibt diese so für immer?
Wie kann ein Mensch sowas verarbeiten. Es ist jetzt 3 Monate her und mir geht es immer noch beschissen (besser aber beschissen)

Beste Grüße und viel Stärke an ALLE Männer und Frauen die Vergleichbares mitgemacht haben. Ich dachte sowas passiert mir niemals, RTL 2 Niveau und und und... Das Leben hält Überraschungen bereit. Ganz ganz böse, aber hoffentlich auch wieder Gute.
KOPF HOCH, Bitte um Hilfe

Sven

------------------
Edit Mod: Reale Namen entfernt. Bitte anonymisiert schreiben.
« Letzte Änderung: 16. Juli 2021, 08:18:00 von Lausebackesmama » Gespeichert
AnnaSophie
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« Antwort #1 am: 16. Juli 2021, 09:04:43 »

Hallo,

Kurze Frage vorab: du bist sicher, dass es dein Kind ist?

Sophie
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Kasper
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« Antwort #2 am: 16. Juli 2021, 11:02:58 »

Moin,

ich ging vor längerer Zeit einmal davon aus, dass sich das System der ungerechtfertigten Strafanzeigen langsam im Sande verlaufen würde. Leider muss ich feststellen, dass es entweder nie zu Ende war, oder jetzt wieder anzieht. In letzter Zeit haben mich viele Geschichten erreicht, die ähnlich wie deine waren. Es ist echt grausam und man fragt sich was mit unserer Justiz los ist, dass sie mit unbewiesenen Behauptungen auf diese Pferde aufspringen.

Wie du eingangs schreibst, versuchst du mit diesen Post auch dir selber psychisch zu helfen. Das ist grundsätzlich schon mal gut.

Die Frage von Sophie finde ich auch interessant, inwiefern du dir sicher bist, dass es sich um dein Kind handelt. Wäre schön, wenn du hier zu noch was schreiben könntest.
Dann schriebst du, dass du ein Kontaktverbot bis Ende des Jahres hast. Gleichzeitig schreibst du das du einen Umgangsbeschluss hast, der dir einen regelmäßigen Umgang zu sichert. Wie ist hierbei die derzeitige Lage?

Grundsätzlich sind die Zeit Zusammenhänge noch sehr frisch. Trennung im März, das sind gerade mal 3-4 Monate. Es kann also in Bezug auf den Umgang mit der Kleinen noch längst nicht alles zu spät sein. Problematisch an der Angelegenheit ist aber auch, dass die Tochter jetzt gerade mal ein Jahr alt ist.
Warst du zu Beratungen beim Jugendamt? Kannst du uns berichten wie die sich dir gegenüber positioniert haben?

Finger weg vom Alkohol hast du ja schon selber bemerkt.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
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« Antwort #3 am: 16. Juli 2021, 11:18:01 »

Hallo,

das wichtigste für dich ist es tatsächlich sich Hilfe zu holen. Wenn Du auch nur annähernd so aufgeregt wie hier bei allen anderen auch auftrittst schadest Du Dir sehr.
Es ist wichtig sachlich aufzutreten, dass das schwer ist und Dir schwer fällt ist völlig normal, nur bringt es eben nur noch mehr Ärger.

Dein Kind ist erst 1 Jahr alt und Du hast ziemlich viel Umgang bekommen, also nutze ihn für Dein Kind. 3 mal die Woche und jeden 2. Samstag ist schon etwas. Natürlich kann der Umgang ausgebaut und verändert werden. Als erstes im gegenseitigen Einvernehmen. Wenn das Kind größer wird kann der Umgang jedes 2. Wochenende Freitagnachmittag bis Sonntagabend oder Montagmorgen stattfinden. Unter der Woche kannst Du dann auch noch Termine wahrnehmen.
Im Moment wäre es dafür aber wichtig, dass Du die Termine auch wahrnimmst, ansonsten wird das mit der Ausweitung/Änderung nichts. Nimm am besten auch eine weitere Person als Zeugen mit und betrete auf gar keinen Fall die Wohnung der KM.

Deine Enttäuschung gegenüber dem JA ist verständlich, aber das JA kann beim Umgang und anderen Streitigkeiten der Eltern auch nichts anderes machen als beraten und wenn die KM nicht will, dann hat das JA keine Möglichkeit das zu ändern. Das JA kann den Unterhalt eintreiben und das Kind in Obhut nehmen, wenn es eine Kindswohlgefährdung sieht, etwas anderes nicht.
Es wäre also sinnvoller gewesen ruhig als besorgter und engagierter Vater aufzutreten und damit das JA auf Deine Seite zu ziehen als allen zu zeigen, dass es da sehr wohl ein Gewaltpotential gibt!

Solltest Du Dein Kind abschreiben, dann würde das Gericht nur etwas unternehmen, wenn es die KM beantragt, da kein Umgang aber in ihrem Interesse ist, glaube ich nicht, dass das passiert. Probleme bekommst Du aber, wenn Du keinen Unterhalt zahlst!

Soll der Umgang ausgeweitet werden, dann gehe das strategisch an und eben auch freundlich. Schreibe auf wie Du Dir die Entwicklung des Umgangs vorstellst, also z.B. in einem 1/4 gibt es diese Veränderung, in 1/2 Jahr kann mit einer Übernachtung angefangen werden, .... .
Mache Dir auch Gedanken über hohe Feiertage und Urlaube. Das kannst Du auch mit Deinem Anwalt besprechen. Dann schickst Du das Schreiben an die KM und bittest um eine Antwort innerhalb von 2-3 Wochen.
Wenn dann nichts passiert, dann wendest Du Dich freundlich an das JA mit der Bitte um Vermittlung.
Passiert auch hier nichts, weil die KM ja nicht mitmachen muss, dann wendest Du Dich an das Gericht um eine Änderung zu erreichen.

Erfolg wirst Du aber nur haben können, wenn das Gewaltverfahren abgeschlossen ist und Du Zweifel an Deinem Verhalten ausschliessen kannst. Durch Dein impulsives Verhalten hast Du sehr viel kaputt gemacht.

VG Susi

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Samson1978
_Samson1978
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« Antwort #4 am: 16. Juli 2021, 14:54:32 »

Hallo,

den Weg hat dir Susi ja sehr ausführlich beschrieben.

Du musst dir jetzt zwei Gesichter zulegen. Nach außen bist du freundlich, kooperativ und kommunikativ. Immer im Sinne eures Kindes und weil du mehr Zeit mit deinem Kind haben möchtest und ein verantwortungsvoller Vater sein möchtest.
Deine Wut, Aggression, Trauer, Ängste, Zerissenheit, Unsicherheit und was dich sonst auffrisst musst du in andere Kanäle bündeln. Therapie, Freunde, Sport, was auch immer dir hilft.
Weder das JuA, Kita (später Schule) noch das Gericht werden sich groß darum kümmern. Die wollen sehen, dass du als Vater ein kompetenter Ansprechpartner bist.
Agiere sachlich und nie negativ über die KM. Wenn es zu emotional wird, lass es deinen Anwalt machen, der ist Profi.
Suche dir einen, bei dem du dich gut aufgehoben fühlst.
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Jokye69
Frischling

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Beiträge: 2


« Antwort #5 am: 18. Juli 2021, 09:53:57 »

Herzlichen Dank für Eure Antworten!!!! Das hilft mir schon sehr sehr weiter.
Ich habe mich nun im Urlaub dafür entschlossen für mein Kind zu kämpfen und gute Miene zu Bösem Spiel zu machen.

Und nein. Nachdem was die KM abgezogen hat, bin ich mir in der Tat nicht mal mehr sicher ob es mein Kind ist. Ich hatte bereits DNA (für eigenes Interesse) eingeschickt.
Allerdings war die DNA des Kindes nicht ausreichend und ich habe ein weiteres Testkit erhalten, welches ich beim nächsten Umgang nutzen und einschicken werde.

Auch wenn es ein erneuter Schlag ins Gesicht wäre sollte ich nicht der Vater sein... Dann weiß ich schon was ich mache. Es wird eine BigBand gemietet, Plakate gedruckt (BIld vom Kind mit Strich durch und Schriftzug "NIcht der Vater" und es wird durch die Stadt gezogen, gefeiert und getanzt mit allen meinen Freunden die es miterlebt haben
Aber ich gehe davon aus, dass ich sehr wohl der Vater bin.

Ich weiß ich habe durch mein Fehlverhalten danach sehr sehr viel kaputt gemacht. Habe mich selber nicht mehr wieder erkannt. Diese Aggression in mir hatte ich noch nie. Der vermeintliche Verlust des Kindes ist wirklich das Allerschlimmste was es gibt (was ich bislang erlebt habe)

Es wird von Tag zu Tag besser mit mir. Ich komme wieder ansatzweise klar.
Danke nochmal für Eure Tipps. Ich werde diese beherzigen.

Umgang ist nun geregelt. Freue mich auf meine Tochter.
Danke Euch

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Samson1978
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« Antwort #6 am: 18. Juli 2021, 15:10:07 »


Auch wenn es ein erneuter Schlag ins Gesicht wäre sollte ich nicht der Vater sein... Dann weiß ich schon was ich mache. Es wird eine BigBand gemietet, Plakate gedruckt (BIld vom Kind mit Strich durch und Schriftzug "NIcht der Vater" und es wird durch die Stadt gezogen, gefeiert und getanzt mit allen meinen Freunden die es miterlebt haben

Auch wenn es emotional sicherlich verständlich ist. Diese Aktion würde ich AUF GAR KEINEN FALL machen. Ich hoffe das war nur ein Spaß.
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Metagame
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« Antwort #7 am: 19. Juli 2021, 02:11:30 »

Deine KM weiß anscheinend welche Knöpfe sie drücken muss und du stolperst prompt über jedes Stöckchen. Autsch.

Hole dir therapeutische Hilfe. So wie du dich hier darstellst, packst du das nicht und richtest nur noch mehr Schaden an.

btw,

"Nach dem neuen Gen-Diagnostik-Gesetz (GenDG) stellen heimliche Vaterschaftstests eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer einen solchen Test in Auftrag gibt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro rechnen. "Unbeteiligte Dritte", wie z.B. Großeltern oder die ausführenden Labore, müssen sogar mit deutlich höheren Bußen rechnen"

Don't take your guns to town !

Just my 2 cents

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« Antwort #8 am: 19. Juli 2021, 10:25:42 »

"Nach dem neuen Gen-Diagnostik-Gesetz (GenDG) stellen heimliche Vaterschaftstests eine Ordnungswidrigkeit dar."

DASS muß mir mal jemand erklären!

**edit: quoting korrigiert**
« Letzte Änderung: 19. Juli 2021, 10:28:58 von 82Marco » Gespeichert
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« Antwort #9 am: 19. Juli 2021, 12:07:06 »

Hallo,

eine Erklärung dazu findest du hier!

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
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« Antwort #10 am: 19. Juli 2021, 13:41:14 »

Hallo Metagame,

Er will sich erst einmal Gewissheit verschaffen und keinen Rechtsstreit damit  beginnen.
Wenn das Kind von ihm ist, prima.
Wenn es nicht von ihm ist, man hat zwei Jahre Zeit ab Geburt zu erklären, dass man davon überzeugt ist, dass das Kind nicht von einem selbst ist und einen offiziellen Vaterschaftstest zu fordern.

Und dieser ist dann auch Gerichtsfedt bzw. Wird ggf. Sogar von diesem angefordert.

Sophie
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« Antwort #11 am: 19. Juli 2021, 14:00:51 »

Servus!
Er will sich erst einmal Gewissheit verschaffen und keinen Rechtsstreit damit  beginnen.
Er darf sich eben trotzdem nicht erwischen lassen, wenn keine Zustimmung KM vorliegt oder
er lässt diesen im benachbarten Ausland machen, da soll´s ja angeblich Möglichkeiten geben...

Grüßung
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« Antwort #12 am: 19. Juli 2021, 14:53:53 »

Er will sich erst einmal Gewissheit verschaffen und keinen Rechtsstreit damit  beginnen.

Meine Intension war Punkt 5 der Nutzungsbedingungen von vatersein.de
Dort steht geschrieben, dass nur durch Speicherung der Daten ein Missbrauch der Dienste hier vermieden werden kann und diese Daten im Bedarfsfall ermöglichen, begangene Straftaten aufzuklären.

Also, nicht dass der TO mit so einem illegalen Test aus Versehen einen Rechtsstreit beginnt bzw. konfrontiert ist.

Des Weiteren halte ich es für fahrlässig einen illegalen Vaterschaftstest zu bagatellisieren. Angenommen der Test ist tatsächlich negativ, so ändert sich mit dieser Gewissheit die Außendarstellung des TO
unfreiwillig dramatisch und alle Beteiligten fragen sich was Ihn auf einmal so sicher macht nicht der Vater zu sein. Nicht zielführend, aber das ist wirklich nur meine Meinung.

Ob sich die KM dauerhaft weigern kann einem Test zu zustimmen weiß ich nicht, aber das kann der TO bestimmt am Besten selbst herausfinden.

Gruß

Meta


 
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« Antwort #13 am: 19. Juli 2021, 15:14:53 »

Des Weiteren halte ich es für fahrlässig einen illegalen Vaterschaftstest zu bagatellisieren.  
Nunja, die Gesetzeslage ist hinlänglich bekannt, die sogenannte "Bagatellisierung" kann aber auch ein paar tausend EUR bei der Wahl der Mittel einsparen...
Zitat
Ob sich die KM dauerhaft weigern kann einem Test zu zustimmen weiß ich nicht
Wenn TO (oder der Testbegehrende) tatsächlich der biol. Vater ist, gips genaugenommen keinen Grund, sich zu weigern, oder?

Grüßung
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« Antwort #14 am: 19. Juli 2021, 15:36:43 »

...Wenn TO (oder der Testbegehrende) tatsächlich der biol. Vater ist, gips genaugenommen keinen Grund, sich zu weigern, oder?

Nein, das ist natürlich richtig.

Gruß

Meta
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« Antwort #15 am: 19. Juli 2021, 17:21:39 »

Hallo,

die KM kann sich aus Prinzip weigern. Das besagt letztlich weder wer der biologische Vater, noch wer nicht. U.U. weiss sie es ja wirklich nicht.

Im Prinzip geht die Sache so:
Hat der TO die Vaterschaft anerkannt, dann ist der rechtliche Vater und verpflichtet Unterhalt zu zahlen. Er kann in diesem Fall die Vaterschaft (gerichtlich) anfechten, wenn ihm Umstände bekannt sind, die seine Vaterschaft in Frage stellen, dazu hat er 2 Jahre Zeit. Macht er das in diesem Zeitraum nicht, dann kann er die Vaterschaft auch nicht mehr anfechten.

Hat/Hätte er die Vaterschaft nicht anerkannt, dann könnte die KM/Beistand des Kindes beim JA eine gerichtliche Vaterschaftsfeststellungsklage betreiben (§ 1600d BGB), dann gäbe es einen gerichtlich angeordneten Vaterschaftstest.

Alles andere hängt von der Kooperationsbereitschaft der KM ab.

VG Susi
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