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vatersein.de - Forum 30. November 2021, 04:57:52 *
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Autor Thema: Vereinbarte Betreuungstage werden geändert  (Gelesen 1921 mal)
Stinker3000
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 21


« am: 19. Juni 2021, 10:33:22 »

Guten Tag,

meine zwei Kinder (10/12) Leben im Wechselmodell. Zwischen der KM und mir werden jedes Jahr die Betreuungstage am Anfang des Jahres in Form eines Kalenders vereinbart. War als Basis gedacht und Änderungswünsche wurden weitgehend bei rechtzeitiger Ankündigung (so 14 Tage vorher) umgesetzt. Lief bisher auch recht gut, also die letzten Jahre.

Mit Beginn dieses Jahres kam die Bemerkung der KM "Sie könne nicht mehr als 4 Wochen, wenn überhaupt, im Vorraus planen.", "Sie möchte sich nicht mehr in ein so starres System pressen lassen und eher spontan sehen." Da sie freiberuflich tätig ist und arbeitet wenn es gerade gut passt ist aus ihrer Sicht ja so etwas möglich. Da ich abhängig beschäftigt bin und mindestens 4 Wochen im Vorraus planen muss kann ich das nicht leisten. Das Habe ich ihr auch so mitgeteilt, schriftlich und mündlich. Bis jetzt hat sie sich auch dran gehalten.

Nun aber hat sie eine andere Masche aufgelegt, z.B. sie fragt ob ich die Kinder einen Tag vorher schon nehmen kann, ich sage nein, dann fährt sie einfach trotzdem an diesem Tag weg mit der Bemerkung "ich könne ja die Kinder holen wenn es mir dann passt", so lange sind sie halt allein. Z.B. Soll sie am Abend die Kinder übernehmen, im Laufe des Tages meldet sie sich mit der Bemerkung, "ich kann heute nicht nach Hause kommen, kannst du die Kinder nehmen?", die Frage ist eher Höflichkeit, sie kommt eh nicht nach Hause, auch wenn ich nein sage. Für mich beteutet das purer Stress, die gesamte Wochenplanung funktioniert nicht mehr.

Nun die spannende Frage, wie gehe ich mit der KM um damit sie sich an ihre Betreuungszeiten hält? Zwingen und so glaube ich ist keine Lösung sie würde eh machen was sie möchte.
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AnnaSophie
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« Antwort #1 am: 19. Juni 2021, 10:48:16 »

Hallo,

wie lange lebt ihr schon das wechselmodell ?
Was sagen die Kids dazu, dass die Tage mit der Mutter nicht mehr planmäßig sind?

Wie lange stellt die Mutter die Kids und dich schon vor vollendete Tatsachen?

Sophie
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Stinker3000
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« Antwort #2 am: 19. Juni 2021, 11:59:05 »

Das Wechselmodell läuft seit Januar 2019. Das WM haben wir u.a. in der Scheidungsfolgenvereinbarung schriftlich fixiert, auch wurden darin als Basis die Betreuungstage vereinbart. Mittlerweile, u.a. durch Corona, hat sich seit März 2020 eine andere Aufteilung ergeben Mo-Mi Vater, Do-Fr Mutter, WE abwechselnd. Lief bis Anfang diesen Jahres sehr gut, seit dem nicht mehr. Für die Kinder ist ein fester bzw. planbare Rythmus wichtig, so meine Sichtweise und auch die von div. Beratungsstellen. Ich sehe den Kindern die Entäuschung an wenn Mama wieder spontan ändert. Ich hoffe es auffangen zu können. Der Große ist stinkig auf Mama, dem Kleinen ist es egal, sagt er. Das Verhältnis Kinder/Mutter ist allerdings schon seit Jahren , ich sage mal "bewölkt".

Vorstellbar ist ein Zusammenhang mit der Tatsache, das sie  Anfang des Jahres wohl endlich eine Partnerin gefunden hat. Ist letztlich auch nicht wichtig, entscheidend ist die Frage, wie kann man ihr gegenübertreten damit sie ihre Pflichten wahrnimmt?
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #3 am: 19. Juni 2021, 13:04:08 »

Die Kinder sind doch schon recht groß. Wie arbeitest du denn in den Zeiten, in denen du eigentlich nicht betreust? Können sie nicht einfach zu dir nach Hause kommen und sich dort beschäftigen bis du kommst?

Wenn sich das WM so auflösen sollte, dass es sich zu dir verschiebt und die KM Umgang wahrnimmt, wann immer es passt, wäre das machbar?

Ich denke nicht, dass du sie zu etwas zwingen kannst.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Stinker3000
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« Antwort #4 am: 19. Juni 2021, 13:31:20 »

Ich stimme zu, zwingen kann ich oder evtl. auch der Rechtsweg die Mutter nicht sich um ihre Kinder zu kümmern. Ist auch nicht mein Plan meine Kraft sinnlos in Richtung Zwang zu vergeuden.

Vielleicht gibt es ja eine trickreiche Möglichkeit die Mutter wieder zu einem georneten Umgang zu bewegen? Ich bin da echt noch in der Findungsphase was ich nun machen soll, daher bin ich für Ideen aus dem Forum dankbar.

Auch wenn ich mein Leben, wieder einmal, neu denken müsste, ja, die Kinder könnten auch bei mir leben und Mutters bekommt Umgang. Letztlich wäre es eine gute Lösung und entspannter für die Kinder und mich. Nun ist es aber so, die Mutter lebt u.a. vom Unterhalt den ich für die Kinder zahle. Ja, ich weiß WM, aber ich zahle ihren Unterhaltsanteil mit da sie nicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten arbeiten gehen will. Daher wird sie alles dran setzten die Auflösung des WM in einen Umgang zu verhindern. Letztlich kommt sie damit auch in die Position Unterhalt leisten zu müssen was sie natürlich vermeiden will.
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Kasper
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« Antwort #5 am: 19. Juni 2021, 13:58:35 »

Daher wird sie alles dran setzten die Auflösung des WM in einen Umgang zu verhindern. Letztlich kommt sie damit auch in die Position Unterhalt leisten zu müssen was sie natürlich vermeiden will.
Dann könnte das Dein Ansatz sein. Wenn ich mich nicht verzählt habe, leistet Du eh schon mehr wie 50% der Betreuung. Damit wäre sie Unterhaltspflicht.
Ich würde auch die eigenen Zahlungen einstellen. Es ist ihr Problem, wenn sie davon lebt, dass ist nicht der Sinn von Kindesunterhalt.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Stinker3000
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« Antwort #6 am: 20. Juni 2021, 06:28:48 »

Vielen Dank schon mal für die Antworten. Wie schon geschrieben, ich bin gerde in der Findungsphase wie ich jetzt mit der KM umgehe.

@Kasper: Der Unterhalt ist eine Nebenbaustelle. Seit das "Geschäft" der KM nicht mehr so gut läuft und sie weniger verdient höre ich von den Kindern immer öfter "Mama sagt, sie habe kein Geld und dies und das wäre nicht mehr drin", stimmt Mama hat kein Geld, die Kinder schon, denn von mir bekommt sie ausreichend Geld für die Beiden. Mir fehlt der Mut auf Risiko zu gehen und einfach die Zahlungen mit dem Hinweis auf ihre Unterhaltspflicht gegenüber den Kindern einzustellen bzw. den Unterhalt zu reduzieren auf Basis des fiktiven Einkommens was sie erwirtschaften könnte wenn sie wollte und dann mal abzuwarten was passiert.

Was ich ganz vergessen habe, zu der "neuen Masche von ihr" gehört, sie will natürlich bestimmen wenn sie jetzt die ihr durch ihren Tauschwunsch entgangenen Tage mit den Kinder zurückbekommt. Hammer war, sie ruft einfach an, sie wäre jetzt wieder da, ich solle die Kinder jetzt bringen.

Meine Frage ist, wie kann so eine Problematik aufgelöst werden bzw. begrenzt? Bei so viel Dreistigkeit fehlen mir echt Ideen...
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #7 am: 20. Juni 2021, 09:41:20 »

Dann solltest du ihr mal liebevoll sagen, dass sie sich wohl mit der Nummer geirrt hat. Die Kinder befinden sich nicht beim Babysitter sondern bei ihrem Vater und da bestimmt sie nicht die Verweildauer nach Lust und Laune.

Oder frage sie einfach mal, wie sie es finden würde, wenn du es handhaben würdest wie sie es aktuell tut, inklusive Kommandos im Kasernenton.

Also ein Stoppschild solltest du dringend aufzeigen.

Wie würden die Kinder reagieren, wenn sie die aus Bockigkeit nicht mehr raus rückt?

LG LBM
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Kasper
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« Antwort #8 am: 20. Juni 2021, 23:46:39 »

Vielleicht schaffst Du Dir mal Eier an?

Gruß
Kasper
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Brave
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« Antwort #9 am: 21. Juni 2021, 09:01:05 »

Hat deine Ex ihre Jugend wiederentdeckt? Neuer Partner hin- oder her. Das interessiert nicht wirklich. Sie hat und muß sich kümmern.

Ihr habt ein vereinbartes Wechselmodell und daran gilt es sich zu halten. Ein Richter würde ihr was husten bzgl. "Ich komme heute nicht nachhause, kannst du bitte die Kinder nehmen". Wenn die Kinder am Ende die Entscheidung treffen, weil entsprechendes Alter, daß sie mal doch nicht mitkommen, dann ist das so.

Kohle kassieren und dann die Kids wegschieben bzw. bestimmen wollen wie der Umgag aussieht sollte so nicht sein.
Du solltest ihr wirklich mal die Grenzen ihres Tuns aufzeigen und dann auch die Konsequenz durchziehen. Vielleicht hast du jetzt auch die Möglichkeit deine Kids komplett zu dir zu nehmen? Sieh dies auch als Chance und wenn es sein muß - ja - mußt du vor Gericht ziehen. Aber vergeude bitte keine wertvolle Zeit.
Habt ihr schon eine Regelung für die ansteheneden Sommerferien? Würde mich nicht wundern, wenn das plötzlich ganz anders gehandhbat werden muß.
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MaxMustermann1234
_MaxMustermann1234
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« Antwort #10 am: 21. Juni 2021, 09:32:06 »

Einfachste Weg ist:

3 Monate das Ding mit machen und die Kinder jedes Mal nehmen. Jeden Termin mit der passenden Nachricht von ihr dokumentieren. Wenn du bei 55% ankommst, zum Jugendamt gehen, eine Beistandsschaft einrichten lassen und Unterhalt fordern. Ab 55% ist das kein WM mehr. Auch wenn du die Kinder jedes mal auf Abruf betreuen musst, ist das eben kein WM mehr. Glaub mir, wenn ihr die Forderung ins Haus flattert, wird sie sich zukünftig selbst um die Betreuung kümmern.
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Stinker3000
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« Antwort #11 am: 22. Juni 2021, 16:52:48 »

@Brave: Ja, sie will ihre Jugend nachholen, um jeden Preis. Jetzt hat auch nach langer Zeit eine passende Partnerin gefunden und seit dem läuft das WM nicht mehr rund. Ach ja, mit den Sommerferien gab es schon heftige Diskussionen da ich beruflich nur in einen bestimmten Zeitraum Urlaub nehmen kann.

@MaxMustermann1234: Ja, ich mache brav mit und dokumentiere. Im Regelbetrieb des WM bin ich bei einer Quote von 58% zu 42%. Zusätzlich nehme ich noch große Teile der elterlichen Sorge war, Arztbesuche, Schule, Kleidung, Nachhilfe.

Ich bin echt am überlegen ob jetzt nicht die Zeit gekommen ist zu versuchen das WM in einen erweiterten Umgang 60/40 für die KM zu kippen, nur stellt sich die Frage wie da meine Chancen sind das dies gelingen könnte. Im Grunde würde sich für die Kinder dadurch nichts ändern. Ich muss mich da mal rechtlich beraten lassen.
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