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vatersein.de - Forum 18. Mai 2021, 06:46:58 *
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Autor Thema: Plötzlich ist es vorbei...  (Gelesen 518 mal)
thegentleman123
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2



« am: 02. Mai 2021, 12:31:08 »

Hallo zusammen,

ich muss einfach mal ein bisschen Luft ablassen und wollte einfach mal loswerden, wie meine Trennung gelaufen ist...

Meine (ex-)Frau hat sich vor ca. 2 Jahren von mir getrennt. Wir haben 3 Kinder (10,13 und 17) und hatten 2017 gerade unser neu gekauftes Haus bezogen. Der "Wurm" war schon lange drin aber es gipfelte dann in der Trennung im 2018. Auch eine Eheberatung zeigte sich sinn- und zwecklos. Ich bin dann gar nicht direkt ausgezogen, sondern habe noch etwa 10 Monate mit im Haus gelebt, da es finanziell nicht möglich erschien auszuzuiehen.

Im Oktober 2019 hab ich das dann doch gemacht, weil es einfach kein haltbarer Zustand war, so weiter zu machen.
Und da stand ich dann... aus dem neuen Haus, mit eigenem Garten, schöner Inneneinrichtung und drei Kindern -> gelandet in einer Dachgeschosswohnung, mit 43 qm, kleiner Küche, kein Balkon...Singledasein wie mit 17 zu Ausbildungsbeginn...

Sicher kenne viele die Emotionen, die einen hier überrennen - Frust, Wut, Enttäuschung, Trauer, Angst usw...

Mittlerweile hat sich alles schon etwas eingespielt ...
die beiden kleineren Kinder sind alle 14 Tage bei mir, ich fahre auch einmal die Woche nachmittags dorthin. Mein großes Kind ist schon nicht mehr so oft dabei - aber als Teenie hat man dann auch andere Interessen als regelmäßige Papa-WE´s...

Ich finde die Trennung auch mittlerweile als Erlösung von vielen bedrückenden Aspekten, die einfach doof waren oder sogar noch sind. ABER:
irgendwie bin ich immer noch sauer, Frustriert und wütend wenn ich unsere beiden Situationen gegenüberstelle.
Klar habe ich für den Moment mehr Zeit für mich, muss mich nur um mich kümmern und bezahle jeden Monat den Unterhalt für die Kinder ab (und das mache ich auch gerne !)...
Andererseits finanziere ich ihr ihre Altersvorsorge (Haus) durch den Unterhalt. Sie trägt den Kredit mittlerweile alleine, da sie ja auch sonst Miete zahlen müsste (das wäre sicher mehr).
Dazu fordert sie immer mehr von mir ein - sei häufiger da, mach mehr mit den Kindern, kümmer dich mit ums Haus, usw.

Dann kommen natürlich auch noch neue Kerle, mit denen sie irgendwie was hat...
Sobald ich wen kennenlerne, hab ich ganz schnell keine Lust mehr darauf....

Kennt ihr sowas ? Wie geht ihr damit um ?

Und... danke wenn ihr bis hierhin gelesen habt....
Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 997


« Antwort #1 am: 02. Mai 2021, 13:11:47 »

und bezahle jeden Monat den Unterhalt für die Kinder ab (und das mache ich auch gerne !)...
Andererseits finanziere ich ihr ihre Altersvorsorge (Haus) durch den Unterhalt. Sie trägt den Kredit mittlerweile alleine, da sie ja auch sonst Miete zahlen müsste (das wäre sicher mehr).
Hmm, für wen zahlst Du nun Unterhalt? Für die Kinder oder für die Ex? Der Unterhalt der Kinder finanziert kein Haus sondern das Leben der Kinder. Und wenn es auch Dein Haus ist, zahlt die Ex auch durch Übernahme Deines Tilgungsanteils in Deine Altersvorsorge ein.

Ihr solltet zusehen, bezüglich der Hütte und der Finanzen klare Verhältnisse zu schaffen.

Gruss von der Insel
Gespeichert
thegentleman123
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2



« Antwort #2 am: 02. Mai 2021, 21:02:29 »

Naja... Ich zahle natürlich für.die Kids. Die sollen das ja auch haben...

Demnach zahle ich natürlich nichts für das Haus ab... dafür reicht mein Einkommen dann einfach nicht mehr.

Du hast sicher nicht ganz Unrecht, was die Regelung der Finanzen betrifft. Bisher war alles sehr einvernehmlich. Aber leider kommt doch immer ein blöder Beigeschmack vorbei...
Gespeichert
MaxMustermann1234
_MaxMustermann1234
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 856


« Antwort #3 am: 02. Mai 2021, 21:48:07 »

Naja, im Kindesunterhalt ist auch ein Anteil für das Wohnen der Kinder mit inbegriffen. Da deine Ex nicht mietet, sondern Eigentum hat, ist es schon so, dass du dich an ihrem Vermögensaufbau beteiligst.

Was soll man sagen, das Unterhaltsrecht kommt aus einer anderen Zeit. Reformbedarf ist definitiv da, allein der Wille im Frauenministerium fehlt was anderes zu tun als die Unterhaltssätze stetig hochzusetzen.
Gespeichert
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