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vatersein.de - Forum 15. Juni 2021, 02:15:14 *
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Autor Thema: Plötzlich nochmal Vater?  (Gelesen 1593 mal)
Xiamen
Schon was gesagt
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Beiträge: 7


« am: 02. Mai 2021, 02:27:16 »

Hallo zusammen,
Ich bin momentan etwas durch den Wind wegen der  Ereignisse. Ich wurde von meiner ehemaligen Freundin (Beziehung ist ca. 19 Jahre her) damit konfrontiert das ich der Vater ihrers mittlerweile erwachsenen Kindes wäre. Es gab nie eine Vaterschaftsklage oder Unterhaltsforderung. Damit fühle ich mich etwas überfordert und weiß nicht was da auf mich zukommen kann. Rückwirkend Unterhalt bis zur Geburt? Wenn ich der Vater wäre würde ich meiner Verpflichtung natürlich nachkommen obwohl es für alle nach so vielen Jahren sicher nicht leicht würde ein normales Verhältnis aufzubauen. Ich bin also überfordert - was soll ich tun was muss ich tun? Ich will keinen Streit oder Ärger aber auch nicht plötzlich vor horrenden Nachzahlungen stehen die ich mir aktuell nicht leisten kann. Habt ihr einen Rat wie man da abgesehen von der emotionalen Seite damit umgehen sollte
VG
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #1 am: 02. Mai 2021, 08:37:36 »

Hallo,

na da würde ich auch erst mal blöd aus der Wäsche gucken. Ich würde erst mal schauen, ob der Geburtstag des Kindes zur Beziehungszeit passt und sofern das rechnerisch möglich ist, einen privaten Vaterschaftstest machen. Wenn dieser dich tatsächlich als Vater ausweist, solltest du dir einen Fachanwalt suchen und dich zumindest beraten lassen.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Inselreif
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Beiträge: 1.002


« Antwort #2 am: 02. Mai 2021, 12:43:27 »

Ich wurde von meiner ehemaligen Freundin (Beziehung ist ca. 19 Jahre her) damit konfrontiert das ich der Vater ihrers mittlerweile erwachsenen Kindes wäre.
Hat sie auch kundgetan, was sie damit bezweckt?

Gruss von der Insel
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Xiamen
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Beiträge: 7


« Antwort #3 am: 02. Mai 2021, 12:48:29 »

Das Kind hat angefangen zu studieren, eigene Wohnung etc. Ich denke es geht ums Geld. Aber wir wollen uns die Tage nochmal darüber unterhalten. Weiss aber noch nicht so Recht wie ich mich verhalten soll nach all der Zeit.
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Susi64
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« Antwort #4 am: 02. Mai 2021, 21:19:44 »

Hallo,

da die Vaterschaft bisher nicht festgestellt wurde kann tatsächlich ab Geburt der Unterhalt gefordert werden. Das ist rechtlich eine Grauzone, wenn sich allerdings die Mutter jetzt erst an Dich wendet kann man auch davon ausgehen, dass sie zumindest die starke Vermutung hatte, dass Du der Vater sein könntest, dann wäre ein rückwirkender Unterhaltsanspruch max. 1 Jahr rückwirkend möglich.

Wenn das Kind ein Studium aufgenommen hat, dann beträgt der Unterhaltsanspruch pauschal 860 Euro abzüglich volles Kindergeld 219 Euro = 641 Euro. Diese 860 Euro wären dann nach dem Einkommen der Eltern zu quoteln, keiner muss mehr zahlen als er alleine zahlen müsste.

Es ist sicher richtig auf einem Vaterschaftstest zu bestehen, den kann man auch zeit- und geldsparend in einer Apotheke machen. Außerdem muss sich das Kind um seinen Unterhalt kümmern, d.h. das Kind ist Dein Ansprechpartner. Das Kind muss Dir mitteilen auf welches Konto der Unterhalt gehen soll.
Lass Dich nicht beschwatzen das Geld doch auf das Konto der KM zu überweisen, dass Kind könnte behaupten, dass Du nie Unterhalt gezahlt hast!

Für ein erstes Treffen mit der KM solltest Du bereit sein, offen, freundlich, aber auch bestimmt in der Sache, dass Du nicht gewillt bist den gesamten Unterhalt zu zahlen, maximal 1 Jahr rückwirkend.

VG Susi

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Xiamen
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 7


« Antwort #5 am: 02. Mai 2021, 22:16:10 »

Danke schonmal für eure Hilfe. Das klingt ja niederschmetternd, komplett rückwirkend wäre eine Summe die mich in den Ruin treibt. Ich glaube ich muss mir auf jeden Fall Rechtsbeistand holen. Wenn ich von Anfang an hätte zahlen müssen wäre das verkraftbar gewesen. Aber alles auf einmal geht nicht dann kann ich gleich Hartz 4 beantragen oder abhauen. What a day....
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nadda
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« Antwort #6 am: 05. Mai 2021, 07:04:15 »

Hi,

erstmal ruhig bleiben. Der Test in der Apotheke ist gut, sorg dafür das du siehst wie der Test bei allen Beteiligten genommen wird und das da nix vertauscht werden kann.
Da gab es leider schon die irrsten Geschichten und sich erst nach Volljährigkeit zu melden ist echt ein starkes Stück!

Hast du schon Kontakt zu deinem Kind bekommen?

LG
Nadda
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Kakadu59
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« Antwort #7 am: 05. Mai 2021, 09:09:49 »

Hallo,
Hallo,
[...]
Für ein erstes Treffen mit der KM solltest Du bereit sein, offen, freundlich, aber auch bestimmt in der Sache, dass Du nicht gewillt bist den gesamten Unterhalt zu zahlen, maximal 1 Jahr rückwirkend.

VG Susi
um gar nicht erst Begehrlichkeiten zu wecken, würde ich die Unterhaltssache - zunächst - gar nicht; und schon gar nicht proaktiv anssprechen.
Ich würde wohl (und ausschließlich) zunächst hinterfragen, warum sie sich so spät gemeldet hat...
Eventuell ist es einfach eine Sache der KM hier "Reinen Tisch" machen zu wollen und dem (gemeinsamen?) Kind nicht weiterhin den biolog. Vater vorzuenthalten (und die KM hält die jetzige Zeit für passend)
Eventuell hat ja auch der Sohn die Angelegenheit ins rollen gebracht (und die KM will erste Sondierungsgespräche führen?), oder, oder...

Aus pers. Erfahrung: auch ich bin in einem Elternhaus mit leibl. Mutter und "Stiefvater" aufgewachsen. Meine Muter hat mir das im zarten Alter von ca 10 Jahren (kurz vor der Geburt meines 1. "Halb-"bruders ) - aus meiner heutigen und rückwärtigen Sicht ziemlich unsensibel - in einem 10 min. Statement erzählt...
Bis dahin bin ich in dem Glauben/ Bewusstsein aufgewachsen und großgezogen worden, dass es sich um meinen (leibl.) Vater handelt, der mit meiner Mutter Tisch und Bett teilt und sich um mich gekümmert hat...
War ne ziemlich blöde Situation, vor Allem, weil ich so gar nicht wußte, wie ich den Vater weiterhin begegnen sollte...(der hat übrigens nie mit mir darüber geredet).
Auch habe ich meinen leiblichen Vater nie kennengelernt...

Edith: über alles Andere rückwirkend Unterhalt incl. eventuell notwendigen Rechtsbeistand..) würde ich mir Gedanken machen, wenn es soweit ist bzw. wenn es soweit kommen sollte...
« Letzte Änderung: 05. Mai 2021, 09:21:14 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
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« Antwort #8 am: 05. Mai 2021, 09:12:23 »

Mal laut nachgedacht: Muß der Kontakt über die Mutter laufen? Du schreibst das Kind ist nun volljährig. Kannst du den Kontakt zu dem Kind nicht selbst herstellen und dich als der Papa vorstellen? Ich weiß, das klingt irgendwie komisch, aber wenn er/sie bereits volljährig ist, dann muß er/sie Them wie Unterhalt etc. besprechen. Das ist doch die Mutter raus.
Oder ist das in diesem Fall bzgl. Vaterschaftserkennung erstmal ganz anders gelagert?

Und ja, das ist schon ein starkes Stück. Kann man der Mutter da keinen Strick drehenI Ich meine, du hättest dich kümmenr und unterstützen können udn hast keinerlei Chance oder Möglichkeit gehabt hier bei der Erziehung mitzuwirken.
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« Antwort #9 am: 05. Mai 2021, 10:32:52 »

Kannst du den Kontakt zu dem Kind nicht selbst herstellen und dich als der Papa vorstellen?

Warum sollte er das jetzt schon tun, ist doch viel zu früh. Seine Vaterschaft steht doch gar nicht fest.

Ich würde mich auch nicht einfach so auf Zuruf zur Vaterschaft eines inzwischen volljährigen Kindes bekennen. Ihm scheint rein gar nichts über den rechtlichen Vater bekannt zu sein. Gibt es überhaupt einen? Ist die Mutter verheiratet? Läuft eine Vaterschaftsanfechtung oder ist es schon abgeschlossen? Jedenfalls schreibt er kein Wörtchen dazu... Komischer Fall.

Und auch wenn er als Vater festgestellt wird, heißt das noch lange nicht, dass er rückwirkend Unterhalt zahlen muss.
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Xiamen
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« Antwort #10 am: 05. Mai 2021, 11:11:08 »

Hallo zusammen. Mutter ist nicht verheiratet. Sie hat ihm immer gesagt das der Vater nicht da ist. Mehr nicht. Ich habe mit ihr gesprochen und es war bisher kein Thema einer offiziellen Klage. Nur Gewissheit und ob ich bereit bin Verantwortung zu übernehmen wie auch immer. Unsere Beziehung damals endete unschön deswegen wollte sie wohl nicht das ich an dem Leben des Kindes teilnehme. Ich muss mich jetzt erstmal emotional damit auseinander setzen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich tun soll.
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« Antwort #11 am: 05. Mai 2021, 11:15:50 »

https://www.haufe.de/recht/familien-erbrecht/unterhalt-auch-bei-verschwiegener-vaterschaft-moeglich_220_287002.html
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« Antwort #12 am: 05. Mai 2021, 12:09:51 »

@Xiamen:

vielleicht nicht ganz vergleichbar, aber ich habe meinen Vater erst mit 23 kennen gelernt (ich wusste aber immer, dass er existiert). Von daher: das mit Verantwortung übernehmen kannst du vergessen. Du Wirst einen Menschen sehen, der dir ggf. sehr ähnlich ist (Genetik), aber der dir dann wieder völlig Fremd ist. Ggf. könnt ihr euch kennen lernen oder auch annähern, aber du wirst wahrscheinlich keine klassische Vaterrolle für das Kind einnehmen können, weil du einfach nicht da warst (kein Vorwurf an dich!).

Kann es sein, dass mit Verantwortung übernehmen hier tatsächlich die finanzielle Sicht der Dinge gefragt ist?

Ganz ehrlich, ich würde nach den Kontaktdaten des jungen Mannes fragen und mich da melden, um die Situation zu besprechen. Eine Kommunikation mit einer Frau, die solch schändliche Taten auf dem Gewissen hat (sie nimmt dem Kind bewusst den Vater und dem Vater das Kind), würde ich tunlichst vermeiden. Mal wieder bestätigt sich, dass Arschloch-sein unabhängig vom Geschlecht ist.
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Xiamen
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« Antwort #13 am: 16. Mai 2021, 01:04:58 »

Hallo Mal wieder... Leider entwickelt sich alles irgendwie unschön. Ich hatte mit ihr gesprochen und sie wollte ihn fragen ob er wissen will wer sein Vater ist. Das hatten wir so abgesprochen. Daraus wurde an seinem 19 Geburtstag nichts warum auch immer, das war ihr Plan um Bewegung in die Sache zu bekommen. Vor ein paar Tagen bekam ich ne Nachricht das sie diese Woche zum Anwalt  und gleichzeitig einem Freund geht und will sich beraten  lassen. Und die schöne Bemerkung " wenn wir nur vom Durchschnitt ausgehen kann ich mir davon eine schöne Eigentumswohnung kaufen". Ich glaube zu wissen das sie gar nichts fordern kann da bereits volljährig aber wer weiß.
Ich kann wohl erstmal nur abwarten was passiert, aber wenn sich das ganze in eine solche Richtung entwickelt dann hat sich es für mich erledigt das irgendwie im guten weiter zu führen. Leider wird darunter wohl derjenige leiden der dafür gar nichts kann. Ich wäre ja bereit gewesen irgendwie zu Kitten was noch geht aber so bleibt mir wohl keine Wahl als mich selbst zu schützen wie auch immer. Es bleibt also leider spannend 😬
Update wird wohl folgen....
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Malachit
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« Antwort #14 am: 16. Mai 2021, 10:54:22 »

Hallo Xiamen,

Und die schöne Bemerkung " wenn wir nur vom Durchschnitt ausgehen kann ich mir davon eine schöne Eigentumswohnung kaufen".

Damit wäre dann wenigstens geklärt, was der wahre Grund für diese überraschende Meldung nach 19 Jahren ist.

Gehe also mal lieber davon aus: Das gibt Krieg, und der wird schmutzig.

Falls du's noch nicht kennst, schaue bitte mal unter https://trennungsfaq.com/ nach - das meiste davon betrifft dich zwar nicht mehr, da das Kind bereits volljährig ist, aber du bekommst einen unerfreulich guten Eindruck davon, in welchem Minenfeld du dich bewegst.

Und im dortigen Forum tummeln sich anders als hier auch ein paar Leute, die als Gegenmaßnahme eine ebenfalls schmutzige Kriegsführung befürworten. Man muss das nicht mögen, aber es gibt Situationen, da ist das unvermeidlich. Ob deine Situation dazugehören wird, kann ich noch nicht beurteilen.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man ziemlich bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
nadda
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« Antwort #15 am: 16. Mai 2021, 12:21:24 »

Hi,

hast Du die Möglichkeit das "Kind" selbst zu kontaktieren? Wenn ja würde ich genau das tun. Freundlich Kontakt aufnehmen,
um ein Kennenlernen bitten. Geld erstmal überhaupt nicht erwähnen. Aktuell ist die KM ja nicht mehr zuständig, die kann versuchen
für die Vergangenheit Ärger zu machen, aber aktuell muss ja das "Kind" selbst fordern, zumindest für laufenden Unterhalt.

Und wenn du in Kontakt kommst, dann hast du vielleicht auch die Möglichkeit einen privaten Vaterschaftstest zu machen um sicher
zu stellen ob du überhaupt der Vater bist.

Bitte triff keine unüberlegten Entscheidungen, frage vorher hier nach, das kann sehr unschön werden. Allerdings kann es auch sehr
zügig wieder erledigt sein, noch gibt es keine sicheren Fakten.

LG
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Kasper
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« Antwort #16 am: 16. Mai 2021, 12:21:48 »

Und im dortigen Forum tummeln sich anders als hier auch ein paar Leute, die als Gegenmaßnahme eine ebenfalls schmutzige Kriegsführung befürworten. Man muss das nicht mögen, aber es gibt Situationen, da ist das unvermeidlich. Ob deine Situation dazugehören wird, kann ich noch nicht beurteilen.
Das Problem ist allerdings, dass man dabei den Bogen auch schnell überspannen kann und, dass sollte man nicht vergessen, man sich mit diesen Baustellen auch noch beschäftigen muss. Das kann dann irgendwann so lebensbestimmend sein, dass man nichts anderes mehr macht. Diesen Verlust der Lebensqualität sollte man sich gut überlegen und dies nur machen, wenn es wirklich notwendig ist.

Dass das mit der „schönen Eigentumswohnung“ nichts wird, muss sie selber lernen. Aber leider wird es dann auch nichts mit einem halbwegs normalem Kontakt.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Xiamen
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« Antwort #17 am: 16. Mai 2021, 15:18:32 »

Hallo zusammen ich habe keine Kontaktdaten und mein Angebot meine an ihn zu übermitteln wurde nicht angenommen. Was mir unbegreiflich ist das sie sich bewusst all die Jahre entschieden hat nichts zu unternehmen und jetzt versucht schwere Geschütze aufzufahren. Naja ich werde sehen was passiert wenn sie mit dem Anwalt gesprochen hat...
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« Antwort #18 am: 16. Mai 2021, 17:43:00 »

Hallo,

Wenn sie 19 Jahre wusste, dass du der Vater bist und vermutlich auch dich hätte finden können, ist es dann nicht so, dass sie aufgrund dieser Tatsache nichtndaran gehindert war den Unterhalt einzufordern?

Könnte es sein, dass jemand anderes denkt er sei der Vater oder warum ist sie nicht bereit den Kontakt zu befördern? Vielleicht weiß Junior gar nicht, dass du sein Vater bist, weil sein sozialer Vater immer da war oder sogar rechtlich sein Vater ist, weil in der Geburtsurkunde angegeben?

Sophie
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Xiamen
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« Antwort #19 am: 16. Mai 2021, 19:37:34 »

Tja warum hat sie sich nie gemeldet. Nach unserem letzten Gespräch sagte sie mir sie wollte das Kind für sich alleine haben. Ob sie jemals Unterhalt bezogen hat kann ich nicht sagen. Sie hatte wohl eine Beziehung und ihr ehemaliger Freund hat sich um das Kind gekümmert aber nicht als Vater anerkannt. Ebenfalls sagte sie mir das sie dem Kind sagte der Vater hat keine Zeit weil er im Ausland arbeitet. Das war so aber erst so ab seinem  ca. 6 Lebensjahr. Ich war in der Zeit nie in Deutschland abgemeldet und ein Kontakt wäre immer möglich gewesen. Alles in allem eine Scheiss Situation bei der emotional keiner gewinnen kann.
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« Antwort #20 am: 16. Mai 2021, 20:50:01 »

Hallo,

ich denke schon, dass Geld die Triebfeder ist.
Wenn also Post vom Anwalt kommt als erstes prüfen wer ihn beauftragt hat.

Es wird darauf hinauslaufen, dass man Dich vermutlich als ganz schlechten Vater darstellt und das man dem Kind doch einen Kontakt mit Dir gar nicht zumuten kann. Deshalb will es die KM alleine machen.
Inwieweit die KM damit durchkommt weiß ich nicht. Es kann aber sein, dass sich dann das Kind weigert mit Dir in Kontakt zu treten und nur über den Anwalt kommunizieren will.
In diesem Fall würde ich ein Treffen beim Anwalt anstreben. Es sollte schon möglich sein, dass Du Kontakt mit Deinem Kind aufnehmen kannst.

Noch wichtiger ist die Frage wieviel Geld man eigentlich von Dir fordern kann. In diesem Fall spielt die Tatsache, dass die Mutter nie Unterhalt gefordert hat, aber gewusst hat, dass Du der Vater bist (sein könntest), ansonsten wäre sie ja nicht jetzt zu Dir gekommen, sehr wohl eine Rolle.
Dazu solltest Du den Beschluss das Saarländischen OLG v. 31.7.2014, Az. 9 WF 49/14 kennen bzw. die Mitteilung hier. U.U. solltest Du Dir auch einen Anwalt nehmen. Sollte es vor Gericht gehen, dann brauchst Du sowieso einen Anwalt, da es sich um Unterhalt handelt.

VG Susi
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« Antwort #21 am: 17. Mai 2021, 08:30:18 »

Hallo,
Zunächst: war bei Eurem pers. Treffen auch schon von Geld und "Eigentumswohmung" die Rede?
Ansonsten:
Hallo zusammen ich habe keine Kontaktdaten und mein Angebot meine an ihn zu übermitteln wurde nicht angenommen. Was mir unbegreiflich ist das sie sich bewusst all die Jahre entschieden hat nichts zu unternehmen und jetzt versucht schwere Geschütze aufzufahren. Naja ich werde sehen was passiert wenn sie mit dem Anwalt gesprochen hat...
Gibt es irgendwelche Eckdaten zum Kind; wie Geburtsdatum; Name?
Wenn ja kannst/ könntest Du eine EMA-Anfrage (EMA = Einwohnermeldeamt ) lostreten. Kostet um die 5 bis 10 € und die hättest schon mal die Adresse....

Alles in Allem eine extrem unschöne Geschichte.
Würde (ich an Deiner Stelle) auf jeden Fall mal die Fühler nach einem guten Familienrechtler austrecken. Ob Du Ihn brauchen wirst wird man sehen...

PS: Mache Dir von ALLEN(!!) Gesprächen Gesprächsnotizen. Pers. Gespräche (mit der KM) würde ich versuchen aufzuzeichnen (z.B. mit dem Handy;- aber Vorsicht ist nicht erlaubt!) und davon 1:1 Gesprächsnotizen erstellen oder aber einen Zeugen mitnehmen.
 
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MfG. Kakadu59

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