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vatersein.de - Forum 30. November 2021, 03:31:02 *
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Autor Thema: Schulanfang  (Gelesen 6599 mal)
Inselreif
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.030


« Antwort #25 am: 12. Juli 2021, 09:45:29 »

Bitte etwas aufpassen, Familienrecht ist ein Teilgebiet des Zivilrechts, die Familiengerichte Teil der Zivilgerichtsbarkeit. Hier gemeint ist Schuldrecht.

Nur - die sachliche Zuständigkeit der Familiengerichte geht über das reine Familienrecht hinaus. In dem Fall wäre seit der Reform von 2009 der schuldrechtliche Anspruch als sonstige Familiensache mit allen Sonderlocken des FamFG vor dem Familengericht zu verhandeln.
Man kann natürlich Klage zur Prozessabteilung erheben, die wird auf ihre Unzuständigkeit hinweisen und nur, wenn die Gegenseite dann rügelos verhandelt, könnte tatsächlich das Verfahren dort auch zu Ende geführt werden.

Gruss von der Insel
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Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 548


« Antwort #26 am: 12. Juli 2021, 17:34:26 »

Das bringt am Ende nichts.
Sie wird vor Gericht anbringen das der Schulanfang ein wichtiger Grund ist und daher der Umgang verschoben wird.
Der Richter ohne Eier und immer mit dem Tenor "die Eltern sollen es miteinander regeln" wird zwar auf die miserable Kommunikation verweisen und ein "dudu" mit mahnenden Worten verteilen.
Ich müsse für den besonderen Grund auch Verständnis zeigen.
Das ist es alles nicht wert und bringt mir am SchulanfangsWE auch keine Pluspunkte.

Mag sein, dass ich resigniere.

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Metagame
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 15



« Antwort #27 am: 19. Juli 2021, 01:31:52 »

Lass dich bei der Einschulung blicken, sprich mit dem kleinen, mach ein paar Bilder und dann gehst du einfach. Dieses hin und her ist totaler Blödsinn für das Kind.

Genau so. Dein Sohn wird es dir danken.

Es dauert nicht mehr so lange bis er realisiert, dass die Mama immer gegen den Papa wettert.


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OlliT
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 248


« Antwort #28 am: 04. August 2021, 10:36:57 »

Wenn ich Samstag früh dort stehe und das Kind abholen möchte, wird sie die Tür nicht aufmachen. Das hat die Vergangenheit schon gezeigt.
Und dann?
Polizei interessiert sich nicht dafür.
Der Richter hat keine Eier und ich darf dann für ein Schauspiel bezahlen, dessen Höhepunkt ein verkniffenes "dudu" sein wird.

Das ist alles witzlos.
Es wird auf Plan B hinauslaufen.
Als Vater wirst du entsorgt und musst für alles Verständnis haben und zurück stecken. Nur beim Unterhalt kennt man dieses Verständnis usw nicht.

Wenn dir dass trotz Umgang passiert, dann stellst du beim Gericht einen Antrag auf  Umgangspflegschaft. Ich hatte den Fall ja auch (inkl. Hausverbot Kindergarten). Die Umgangpflegschaft übernimmt dann bei Kindesübergabe sämtliche Rechte der Eltern über das Kind. Das zieht der Mutter dann die Zähne. Meine hatte es weiter versucht und wurde dann kräftig angemahnt. Seit dem ist da Ruhe. Wichtig ist es sich immer auf das Kind zu fixieren. Die Ex würde ich nicht erwähnen und auch nicht darüber reden, denn das schafft immer Minuspunkte bei den zuständigen Stellen.
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Samson1978
_Samson1978
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 548


« Antwort #29 am: 04. August 2021, 18:37:53 »

Grundsätzlich vermutlich eine Möglichkeit, aufgrund der kurzen Zeit bis zum Schulanfang vermutlich nicht umsetzbar.

Und der Schulanfang ist der Tag für das Kind. Da ist es sicherlich eher kontraproduktiv, wenn ich wegen sowas vor Gericht gehe.
Denn ansonsten funktioniert der Umgang ja. Zwar ist die Kommunikation eher mau, aber die KM hält sich an die Zeiten.
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Metagame
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 15



« Antwort #30 am: 04. August 2021, 21:02:40 »

Ich weiß noch genau, wie es war am Tag der Einschulung von meinem Sohn. Die Mutter, die sowieso nur im Sinn hatte das Kind zu instrumentalisieren, wollte mir verbieten an der Veranstaltung teilzunehmen.
Darauf habe ich nichts gegeben und bin um 9 Uhr von der Arbeit los Richtung Schule gefahren. Angekommen dauerte es nicht lange bis ich ihn mit Mutter und Verwandtschaft im Saal erblickte und unauffällig beobachtete.

Dann startete das Programm, ich stand ganz vorne links im Saal und habe zugesehen wie die ABC Schützen, einer nach dem anderen nach vorne auf die Bühne kamen, Ihren Namen sagten und sich vom Schulleiter eine
Blume abholten. Meine Sohn hatt mich bis dahin noch nicht gesehen. Danach hat eine höhere Klassenstufe ein Musikstück aufgeführt und die angehenden Erstklässler haben in den ersten drei für sie reservierten Reihen
im Saal, Platz genommen. Das war die Möglichkeit meinem Sohn zu zeigen, dass ich auch da bin. Ich bin zu ihm hin und als er mich sah, schrie er ganz laut "Papa !" und fiel mir um den Hals. Ich gab ihn ein kleines Geschenk,
wünschte ihm noch viel Spaß und sagte ihm, dass ich ihn lieb habe. Während ich die Veranstaltung zu Ende verfolgte hatten wir noch ein paar mal Blickkontakt. Zum Schluss habe ich ihm noch einmal zugewunken und bin wieder zur Arbeit gefahren. Das war's.   

Als ich Ihn dann am übernächsten WE zum Umgang abgeholt habe, fragte ich Ihn wie es in der Schule ist und er zeigte mir wie sehr es ihn gefreut hat, dass ich bei seiner Einschulung gekommen bin.

Zu dieser Zeit, hatte ich ihn am WE immer nur von 9 - 17 bei mir und konnte ihn zumindest 14-tägig einen Nachmittag von der Kita abholen. Ferien wurden erfolgreich verhindert.
Gericht, Umgangspflegschaft, Verfahrenspflegerin, alles am Start. 1 Jahr später wendete sich das Blatt. Umgang mit Übernachtung, Tag unter der Woche und die  Hälfte der Ferien waren per Beschluss geregelt. Ein Glück, dass sich
die Mutter dran gehalten hat. Es folgte eine schöne Zeit, mit Unternehmungen, gemeinsamem Hobby und Urlaub bis ins Ausland.

Jetzt ist er 15, kommt in die 10. Klasse und zwischen ihn und mir passt kein Blatt Papier. Seiner Mutter hat er zwischendurch auch mal klar gemacht, sie solle nicht schlecht über Papa reden. Es tue ihm weh...

Samson, gehe zur Einschulung und zeige deinem Sohn, dass du da bist !

Du bist kein entsorgter Vater, sondern siehst dein Kind regelmäßig. Ein Stück Rest von Anstand scheint deine Ex sich ja noch behalten zu haben. Solange das mit dem Umgang läuft, lasse die Kindsmutter links liegen.
Dann wird sie dich am ehesten wahrnehmen.


Viel Glück und Grüße

Meta
   
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Samson1978
_Samson1978
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 548


« Antwort #31 am: 05. August 2021, 19:02:40 »


Samson, gehe zur Einschulung und zeige deinem Sohn, dass du da bist !
   

Das werde ich definitiv machen.
Ich bastele auch schon an seiner persönlichen Zuckertüte.

Aber danke für deine Geschichte, die mir in vielen Punkten bekannt vorkommt.
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Traurig2019
_Traurig2019
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Beiträge: 60


« Antwort #32 am: 18. August 2021, 20:49:49 »

Ich habe hier fleißig mitgelesen, weil mich das Thema auch betrifft bzw betroffen hat.

Bei mir besteht die Schwierigkeit nicht darin, dass es ein Umgangswochenende ist, sondern in der Entfernung.

Ich war bei der Einschulung, mein Sohn wusste aber nicht, dass ich komme. Als ich das letzte Mal mit ihm gesprochen habe, wusste ich selbst noch nicht.

Fazit: Er hat sich unglaublich gefreut, er war kaum zu bremsen, mir alles mögliche zu erzählen, selbst als die "wichtigen" Leute ihre Reden gehalten haben. Mutter und die Mitgekommenen aus ihrem Umfeld haben ein Gesicht gezogen, dass ich auch da war und versucht, ihn zwischen sich und weg von mir zu setzen. Aber er hat selbst dafür gesorgt, dass die Sitzordnung passt, nämlich dass ich neben ihm sitze.

Ein sehr glückliches Kind - viel mehr kann man sich als Vater nicht wünschten.
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