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vatersein.de - Forum 30. November 2021, 04:21:47 *
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Autor Thema: Teilbereiche des Sorgerechts übertragen lassen  (Gelesen 6131 mal)
Brave
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« am: 11. Dezember 2020, 00:30:40 »

Hallo,

Ich habe heute eine Nachricht des Klassenlehrers meiner Tochter bekommen, dass diese erneut nicht in der Schule war. Jeder kleinste Vorwand bzw. Gründe 'krank sein zu können' nutzt sie aus. Anfang des Jahres hat sie schon, unbemerkt von der KM, die Schule nicht besucht. Gespräche mit der KM laufen ins leere, da sie meine Tochter hierbei sogar unterstützt und mich belügt. Die Leistungen in der Schule sind seit über 1,5 Jahren sehr schwach und ich sehe hier eine klare Vernachlässigung seitens der KM. Es interessiert sie einfach nicht, dass sie meiner Tochter die Zukunft verbaut.

Kann ich mir theoretisch diesen schulischen Teil der Vorsorge übertragen lassen, da sie sich nicht kümmert? Wie heißt denn dieser Teilbereich genau? Beide werden wohl deswegen die Schule verlassen müssen.

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nadda
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« Antwort #1 am: 11. Dezember 2020, 05:53:46 »

Hi,

versuchen kann man alles, aber wir haben wir haben hier grad viel zu wenig Fakten um einschätzen zu können was wirklich ist.

Wie viele Fehltage hat sie entschuldigt und wie viele unentschuldigt?
Und dann haben wir grade Corona, frag mal nicht wie viele Fehltage unser Sohn grade hat, so viele wie noch nie! Einfach weil Kinder
grade mit jeglichen gesundheitlichen Problemen wirklich nicht zur Schule dürfen.

Was meinst du mit "Beide werden wohl deswegen die Schule verlassen müssen"Huch


LG
Nadda
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Wasserfee
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« Antwort #2 am: 11. Dezember 2020, 07:00:58 »

moin,

ich nin auch etwas erstaunt. Die Welt wird aus den Angeln gehoben aber unsere Kinder sollen "funktionieren"? Die kids sollen beim leisesten Anzeichen von Erkältungssymptomen zuhause bleiben und so handhabe ich das auch. Ich nutze da auch jeden kleinsten Huster.
Lieber Aufgaben im muckelig warmen Zimmer als bibbernd und maskiert im kalten Klassenraum.

Hier in NS wurde uns freigestellt, die Kinder ab Montag zuhause zu lassen (mit Aufgaben) oder zur Schule zu schicken. Ich lass sie zuhause.

Und dass beide die Schule verlassen müssen kann ich mir kaum vorstellen, gerade jetzt in der Coronazeit wird immer wieder betont, dass auch häufige Fehlzeiten keine Nachteile nach sich ziehen.

Und die Tochter wohnt ja gar nicht bei dir, was willst du also machen? Sie persönlich jeden morgen hinbringen?

WF
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« Antwort #3 am: 11. Dezember 2020, 07:04:15 »

Wie alt ist das Kind, um das es geht?

Mal angenommen, du bekämst das ASR für schulische Angelegenheiten. Wie stellst du dir die Umsetzung praktisch vor, insbesondere, dass sie morgens aufsteht und zur Schule geht? Vielleicht solltest du auch über die Gesundheitsfürsorge nachdenken, denn wenn sie krank ist, kann die Mutter sie ja trotzdem krank melden.

LG LBM
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« Antwort #4 am: 11. Dezember 2020, 07:24:57 »

@LBM
im Moment ist aber die Gesundheitsüfrsorge auch nicht sinnvoll, man wird ja dazu angehalten, die Kinder bei ERkältungssymptomen zuhause zu lassen. Was will der Vater machen wenn die Mutter sagt, KInd schnieft oder hustet? Will der das jedesmal kontrollieren? Holt er das Kind auch wieder ab, wenn die Lehrer dann nach der 1. Stunde entscheiden, dass sie das Kind doch nicht in  der Schule haben wollen weil es 3x geniest hat? Und sorgt er danach dann auch dafür, dass das KInd die Aufgaben macht (ist ja dann sein Job, wenn er Vorsorhe für schulische Angelegenheiten hat?

Das heißt ja nicht, lieber Brave, dass du der KM vorschreiben kannst, was sie zu tun und zu lassen hat. Da musst du dich dann selber komplett kümmern (moralisch zwar nicht, aber rechtlich ist es dann komplett deine Verantwortung).

WF
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« Antwort #5 am: 11. Dezember 2020, 07:29:19 »

Da bin ich absolut bei dir. Ich habe das jetzt auch eher allgemein und losgelöst von der Pandemielage betrachtet. Und deshalb auch gefragt, wie alt das Kind ist, um das es geht. Eine 9jährige kann man sicher eher "zur Schule zwingen" als eine 14jährige. Du lieferst sie ab, sie geht rein und 5 Minuten später, wenn die Luft rein ist wieder raus. Bei echter Schulverweigerung wird das eine echte Herausforderung.

LG LBM
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« Antwort #6 am: 11. Dezember 2020, 07:37:30 »

 mein Sohn hatt ich nach Absprache mit den Lehrern einen "Laufzettel", den er von jedem Lehrer nach der Stunde unterschreiben lassen musste. Das hat gut funktioniert, da war er so 14, 15.

WF
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Celine
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« Antwort #7 am: 11. Dezember 2020, 07:37:42 »

Zitat
Kann ich mir theoretisch diesen schulischen Teil der Vorsorge übertragen lassen, da sie sich nicht kümmert? Wie heißt denn dieser Teilbereich genau? Beide werden wohl deswegen die Schule verlassen müssen.

Bei 200km Entfernung? Das ist doch ein Witz. Da hast Du keine Chance.

Außerdem hast Du Dich doch damals mit Händen und Füßen gegen die Nachhilfe für Eure Kinder gewehrt. Ich denke, dass Du damit durchaus einen Beitrag zur aktuellen unglücklichen schulischen Situation der Kinder geleistet hast. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Richter Dir jetzt diesen Teilbereich der Sorge übertragen und somit quasi den Bock zum Gärtner machen würde.
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2020, 07:45:31 von Celine » Gespeichert
82Marco
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« Antwort #8 am: 11. Dezember 2020, 09:22:58 »

Servus allerseits!
Wie alt ist das Kind, um das es geht?
Wenn ich richtig quergelesen habe, müsste Töchting etwa 15 sein! ;o)
In diesem Alter wird sich der TO schwer tun, etwas auszurichten (unabhängig von all den anderen Baustellen, die er an der Backe hat).


Grüßung
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« Antwort #9 am: 11. Dezember 2020, 09:30:23 »

Es geht mir gar nicht um die Pandemie und mir wäre es auch viel lieber das die Schulen komplett zu machen. Vielmehr ist es so, dass sie sich auf jede Art und Weise drückt schulische Aufgaben u.ä. zu erledigen, diesen zu entgehen und sich selbst und mich zu belügen. Selbst mit Schülerhilfe, die ich nachwievor überhaupt nicht begrüße, sind die Leistungen generell schwach. Das war nie so und hat sich extrem verstärkt seitdem sie bei Ihrer Mama wohnt und mich nur etwa alle 14 Tage sieht. Meine Tochter wird 15.

Ich bin in sehr engem Kontakt mit den Lehrern meiner Kinder, helfe bei Hausaufgaben/üben für Klassenarbeiten, etc. Wchtigen Arztterminen für meine Tochter muß ich auch hinterher rennen d.h. die KM weigert sich hier bzw. sieht dies nicht als wichtig an. Da passieren einfach Dinge, die alles andere als dem Wohl meiner Tochter dienen. Für mich persönlich ist die Distanz erstmal nicht das Problem, denn ich kann relativ schnmell bei meinen Kids sein wenn was ist, will aber natürlich auch bis zum Sommer wieder in meine Region ziehen. Bzgl. Distanz sieht das vermutlich ein Richter/Richterin eher als Nachteil für mich.

Ist hier was machbar? Ich kann dem einfach nicht mehr zusehen und die KM freut sich natürlich wie ein Keks, wenn meine Tochter mal wieder nicht mit mir sprechen will, um dem Thema Schule aus dem Weg zu gehen. Ich mache mir da wirklich große Sorgen.
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2020, 09:41:04 von Brave » Gespeichert
82Marco
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« Antwort #10 am: 11. Dezember 2020, 09:43:22 »

Servus Brave!
M.E. habt Ihr gerade womöglich eine pubsitierende Tochter; es ist daher fraglich, ob sie mit Übertragung der schulischen Sorge, Belehrungen und dergl. überhaupt erreicht wird.

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« Antwort #11 am: 11. Dezember 2020, 09:46:32 »

mit 15 ist der Drops eh gelutscht
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« Antwort #12 am: 11. Dezember 2020, 12:01:21 »

Servus Brave!
M.E. habt Ihr gerade womöglich eine pubsitierende Tochter; es ist daher fraglich, ob sie mit Übertragung der schulischen Sorge, Belehrungen und dergl. überhaupt erreicht wird.

Na klar ist sie mitten in der Pubertät. Aber das kann ja nicht immer alles erklären, speziell nicht in dieser Situation. Sie versaut sich so ihre komplette Zukunft und die KM schaut vergnügt zu. Es ja anscheinend ausreichend, dass an den Kids das Geld klebt, das wichtigste.
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« Antwort #13 am: 11. Dezember 2020, 14:22:53 »

Mal als Frage: wo wohnt deine Tochter= Mutter oder WM?

Wenn du die schulische Sorge hast, wie willst du sicherstellen, dass sie in die Schule geht?
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« Antwort #14 am: 11. Dezember 2020, 16:50:27 »

Mal als Frage: wo wohnt deine Tochter= Mutter oder WM?
Wenn du die schulische Sorge hast, wie willst du sicherstellen, dass sie in die Schule geht?

Ich gebe ja zu, dass das so nicht zu realisieren ist. Sie ist bei ihrer Mama gemeldet.

Suche nach Möglichkeiten wie ich irgendwie entgegenwirken kann. Mir fällt da nix ein. Zurückziehen ist in der Mache, um näher dran zu sein. Beim JA melden, dass meine Tochter nicht ihrem Wohle entsprechend erzogen/betreut wird?
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« Antwort #15 am: 11. Dezember 2020, 18:34:37 »

Grundsätzlich ist es schon möglich, die Recht zur Regelung der schulischen Angelegenheiten zu übertragen.

Allerdings sind die Argumente, die Du vorbringst, dafür nicht geeignet. Du hast ja schon das Recht, Dich über die schulischen Angelegenheiten zu informieren, mit der Tochter zu üben, an schulischen Besprechungen teilzunehmen. Es ist nicht ganz klar, was besser werden soll, wenn Du die Mutter von diesen Teilbereich der elterlichen Sorge ausschließt. Eine allgemeine Unzufriedenheit mit ihrem Engagement reicht für den Entzug der Sorge nicht aus.

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« Antwort #16 am: 01. März 2021, 14:03:26 »

Ich melde mich hier mal wieder, weil das Thema nun akut ist. Meine Tochter nimmt weiterhin an keinerlei schulischem Distanzunterricht teil und gibt auch keinerlei Aufgaben ab. Ich bin schockiert, zumal vor ein paar Wochen ein Gespräch mit der Mutter + Kids stattgefunden hat und sie mir versicherte, dass meine Tochter das nun ernst nimmt und Gas gibt. Über das weitere Vorgehen nach den Sommerferien hatten wir dann auch gesprochen. Vergangene Woche habe ich auch ein paar mal mit meiner Tochter telefoniert und sie versicherte mir das alle soweit rund läuft, was Schule angeht.

Dem ist wohl nicht so. Vergangenen Freitag erreichte mich eine Email ihres Klassenlehrers, dass sich anscheinend gar nichts geändert hat. Zudem stellt sich meine Tochter nun auch tot, genauso wie ihre Mutter. Seit Freitag versuche ich mit beiden telefonisch und per SMS Kontakt aufzunehmen. Keine Chance, alles tot. Die Schuldirektorin hatte vor etwa zwei Wochen auch schon mit der Mutter telef. was wohl in einen Streit ausgeartet ist.

Das Jugendamt hatte ich vor ein paar Wochen ins Boot geholt, die auch schon ein paarmal mit der Mutter gesprochen haben. Diesbzgl. hatte die Schule das JA auch kontaktiert. Laut der JA Mitarbeoiterin wollte die Mutter Termine bei der Erziehungsberatung wahrnehmen, um sich Hilfe zu holen und sie sei wohl überfordert. Sie wollten ihr etwa zwei Wochen Zeit geben, um zu schauen ob sie dies macht und um dann zu sehen, ob ihr eine Familienhilfe o.ä. zur Seite gestellt wird. Die Dame beim JA hatte mich angerufen und mir dieses Update gegeben, was ich schonmal sehr positiv fand.
Mein Angebot an die Mutter (ohne JA), die Kids eine ganze Woche zu mir zu nehmen, um Struktur in den Alltag der Kids zu bringen wurde abgelehnt.

Ich habe mich nun auch entschieden wieder zurückzuziehen bis zum Sommer, um für die Kids da zu sein. Die ganze Situation ist sowas von unerträglich und katapultiert meine Kids in maximale Verantwortungslosigkeit und null Selbständigkeit.

Nun, ich weiß nicht was ich nun tun kann. Was mehr kann ich vom JA fordern und sollte ich nun ein Sorgerechtsverfahren anstossen? Sie schadet meinen Kids maximal und das anscheinend rücksichtslos. Schule und JA stehen hinter mir. Ich will hier was konstruktives tun weiß aber nicht was.
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« Antwort #17 am: 01. März 2021, 14:28:47 »

Sieh mal, die Tochter ist 15 und lebt ihre Freiheiten bei der Mutter. Klar kannst du das ABR beantragen. Was glaubst du denn, was die Tochter sagen wird, bei wem sie lieber wohnen will: bei Papa, der auf Schule drängt, oder bei Mama, wo der Teenager tun und lassen kann, was er will. 

In einem Sorgerechtsverfahren müsstest du das Glück habe, dass die d Beteiligten das Kindeswohl als höher werten wie den Kindeswillen. Halte ich für nahezu aussichtslos. Natürlich kannst du es versuchen, aber mach dir nicht zu viel Hoffnungen. Ich vermute, dass die eher versuchen werden an den beiden herum zu experimentieren (Familienhilfe u.Ä.).
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« Antwort #18 am: 01. März 2021, 16:38:20 »

Ich sehe es wie Max. Das ASR für Schule macht nur Sinn, wenn die Kinder bei dir leben und du täglichen Einfluss nehmen kannst. Aber erstens werden sie nicht gegen ihren Willen wechseln und zweitens ist auch so der Einfluss ein Anderer, als man ihn vielleicht bei einer 8jährigen hat, bei der man einfach die Ordner durch schaut oder sich daneben setzt, wenn sie Hausaufgaben macht.

Ich kann mir schwer vorstellen, dass du iegend etwas positiv bewegen kannst, wenn keine Erkenntnisse in deiner Tochter reifen.

Vielleicht wäre es eine Überlegung, dass du mit ihr mal über zukünftige Berufswünsche redest und wie sie ohne/mit schlechtem Abschluss eine Wunschausbildung machen will. Und die Mutter würde ich fragen, ob ihr bewusst ist, dass es ab 18 für auf der faulen Haut liegen keinen Unterhalt mehr gibt und ob sie den Spaß dann alleine finanzieren möchte.

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« Antwort #19 am: 01. März 2021, 18:09:39 »

Ich gebe euch Recht, ja, sie ist 15 und sie tanzt der Mutter auf dem Kopf. Man würde es gar nicht denken, wenn man sie sieht. Der Knaller kommt jetzt: Nachdem rauskam, dass sie weiterhin nix für die Schule tut wurde sie mit einem Iphone 11 belohnt. Gehts noch! Ich könnte in die Luft gehen. Wie kann ein Teenie in diesem Alter dann verstehen, was wichtig ist, wenn man fürs nix tun so dolle Sachen bekommt. Mein Sohn war auch nur entsetzt.

Wäre dies Anlaß bspw. ein Wechselmodell ins Spiel zu bringen nach Umzug?

Ich kann doch nicht tatenlos zuschauen!??
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« Antwort #20 am: 02. März 2021, 11:14:40 »

Sieh mal, jedes Gericht wird deine Tochter anhören, was sie denn will. Wahrscheinlich wird auch jeder Richter dein Anliegen verstehen, aber selbst ich würde sagen, dass die Tochter in einer solchen Situation eher bei der Mutter bleiben sollte. Du kannst einer 15-jähringen nicht erklären, dass sie gegen ihren Willen plötzlich zum Vater ziehen muss, weil es besser für sie ist. Die wird bocken und ihre Rechte mit Füßen getreten sehen.

Zielführender ist wirklich ein Gespräch mit dem Mädchen, um ihr klar zu machen, was in den nächsten Jahren auf sie zukommt. Ohne Abschluss (den sie nicht machen wird, wenn sie nicht zur Schule geht) ist ihre Perspektive H4. Selbst wenn sie sich von einem Fremden in der Disko schwängern lässt, gibt es keinen üppigen Unterhalt (wahrscheinlich nur H4-Niveau). Und die Unterhaltsparty ist mit dem 18ten auf Seiten deiner Ex auch zu Ende, also wird es von da auch weniger Unterstützung geben.

Mehr kannst du nicht machen. Mein ältester Sohn ist 8 und lebt im WM. Auch da mache ich mir nichts vor: es ist an ihm die Verhaltensweisen seiner Eltern zu bewerten und seine Schlüsse daraus zu ziehen. Der Einfluss ist halt beschränkt. Und wenn er halt irgendwann für sich entscheidet, dass er seiner Mutter nacheifern will, dann kann ich nichts dagegen unternehmen. Und dein Einfluss ist noch geringer: Kind lebt bei der Mutter und ist 15. Aber steigern kannst du diesen in dieser Situation nur noch, wenn die Tochter mitwirkt. Wenn nicht, dann ist das so.

Als Elternteil kannst du nur Wege aufzeigen. Welchen Weg die Kinder nehmen, entscheiden sie aber irgendwann selbst.
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« Antwort #21 am: 02. März 2021, 11:47:28 »

Natürlich kann ich meiner Tochter nur die Tür zeigen und durchgehen muß sie selbst. In ein paar Jahren muß sie selbst genau wissen was sie tut und alleine laufen. Bis dahin ist es meine Pflicht und Aufgabe als Elternteil weiterhin positiv auf sie einzuwirken. Dazu gehört auch das Thema Schule und weitere wichtigen Dinge, die zum Erwachsenwerden dazugehören, ob ihr das gefällt oder nicht.

Dennoch, die KM hat sich aber anscheinend bewußt dafür entschieden den Kids zu schaden und ich darf 'zugucken'. Ich kann mich entscheiden ob ich das so hinnehmen möchte oder (was auch immer) dagegen tue. Vielleicht spreche ich da nochmal mit meinem Anwalt.

Wißt ihr was normalerweise ein JA in so einer Situation machen würde, wenn sich das nicht weiter bessert mit meiner Tochter bzgl. Schule, etc.?
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« Antwort #22 am: 02. März 2021, 14:08:05 »

Es wird nichts tun, schon gar nicht in Coronazeiten. Schlimmstenfalls bekommt sie irgendwann ein normales Abgangszeugnis aus der 9. Klasse, das besagt, dass sie mal auf einer Schule war.

Mal anders: was glaubst du denn, sollte das Jugendamt mit schulverweigernden Jugendlichen?

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« Antwort #23 am: 02. März 2021, 14:38:08 »

Das Ordnungsamt kann den Eltern eine Geldstrafe wegen Verstoßes gegen die Schuldpflicht aufbrummen. Ob die das auch bei einer Alleinerziehenden tun, wage ich zu bezweifeln. Das Jugendamt wird Erziehungshilfe anbieten. Das war's mehr wird nicht passieren. Sei mal realistisch: du kannst das Kind bestenfalls zur Schule bringen, anbinden aber nicht.

Das positive Einwirken kannst du auch ohne dass die Tochter bei dir wohnt, wenn sie 15 ist. Wenn sie aber nicht WILL, dann hast du da keine Handhabe mehr. Was machst du denn in einer Nicht-Trennungs-Familie, wenn das Kind nicht mehr will.
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« Antwort #24 am: 02. März 2021, 14:41:33 »

Mal anders: was glaubst du denn, sollte das Jugendamt mit schulverweigernden Jugendlichen?

In Hessen kann über das Schulamt => Ordnungsamt ein Bußgeld auferlegt werden. Ab 14. sogar dem Kind selbst. Ob das fruchtet ist eine andere Frage.
Anderes Stichwort 'Vernachlässigung der Erziehungspflicht'. In einem Fall wurden den Eltern von Schulverweigern die Teilbereiche des Sorgerechts 'Schule' und 'Gesundheit' entzogen.

Ich will nur, dass meine Tochter die nötige Unterstützung bekommt, um sie auf das Leben vorzubereiten, weiter nichts.
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