Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 24. November 2020, 11:03:53 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1] 2   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Was erwartet mich  (Gelesen 1076 mal)
swen
Schon was gesagt
*
Beiträge: 15


« am: 19. November 2020, 15:15:31 »

Hallo

Kurzfassung

Mein Sohn jetzt 13 Jahre
Hat zu mir eigentlich keinen bezug da die Mutter dies nicht wollte wir haben gemeinsames sorgerecht .jetzt hat die mutter von meinem sohn einen schweren schlaganfall gehabt. Und ich gestern einen brief vom gericht bekommen wegen 1666 BGB .der Opa mittlerweile ca 65 will das zeitweise sorgerecht beantragen.

Was erwartet mich jetzt?
Zur info ich will mein kind bei mir haben.
Gespeichert
Wasserfee
_Wasserfee
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 673


« Antwort #1 am: 19. November 2020, 15:26:46 »

Moin,

zum Verständnis: die Mutter wollte nicht, dass du Kontakt hattest aber hast du denn versucht, beim JA eine Einigung zu finden? Warst du beim Familiengericht um eine Umgangsregelung herbeizuführen?
Wenn der Junge schon 13 ist und du so überhaupt keinen Bezug zu dem hast solltest du dir das nicht zu leicht im Zusammenleben vorstellen. Da kommen schon Eltern an ihre Grenzen, die schon immer mit den kids zusammengelebt  haben.

Kannst du dem Opa anbieten, ihn zu unterstützen und ihr wuppt die schwierige Situation gemeinsam? Und der Sohn zieht irgendwann später einmal zu dir? Oder bleibt bei seiner Mutter, wenn es ihr irgendwann hoffentlich besser geht?

Den Schlaganfall seiner Mutter zu verkraften ist sicher schon schwierig, nun auch noch adhoc zu einem fast unbekannten Vater umzusiedeln...ich weiß nicht.

Ich denke, man sollte da nach flexiblen Lösungen suchen.

Gäbe es aus deiner Sicht da welche?

WF
Gespeichert

nicht mein Zoo
nicht meine Affen
swen
Schon was gesagt
*
Beiträge: 15


« Antwort #2 am: 19. November 2020, 15:32:33 »

Ja ich habe oft versucht kontakt herbei zu führen aber es ist immer an der Mutter gescheitert, sie hat immer vertagt das alleinige sorgerecht zu bekommen ohne erfolg da sie sich nicht an Vereinbarungen hielt. Da waren wir auch schon vor gericht. Zu unterstützen ist schwer da die Entfernung um die 250 km beträgt.
Gespeichert
hamsterchen
Schon was gesagt
*
Beiträge: 46


« Antwort #3 am: 19. November 2020, 15:42:40 »

Hey Swen,

das ist natürlich sehr schade, wie es bei Dir abgelaufen ist.

wie lange habt Ihr euch den nicht gesehen??

Bitte bedenke auch, dass Du Ihn aus seinem Umfeld was er gewöhnt ist herausnehmen tust!! Neue Freunde, neue Schule, neue Gegend.

Persönlich finde ich (weil die Strecke soweit ist) würde ich Ihn beim Opa lassen, versuchen Ihn am Wochenende zu unterstützen, oder das er dann zu Dir kommt.

Gruß Hamsterchen

Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.062



« Antwort #4 am: 19. November 2020, 15:46:21 »

Servus swen!
Auf der einen Seite hast Du keinen Bezug, auf der anderen Seite willst, dass Euer Sohn in dieser schweren Zeit zu Dir kommt...wie stellst Du Dir das vor (unabhängig davon dass sein soziales Umfeld nicht bei Dir ist)?

Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.727


« Antwort #5 am: 19. November 2020, 16:01:53 »

Hallo,

der § 1666 BGB besagt:
"(1) Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, so hat das Familiengericht die Maßnahmen zu treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind. .... "

Daraus schliesse ich, dass die Mutter (zumindest z.Z.) nicht in der Lage ist sich um das Kind zu kümmern. Da Du 250km entfernt lebst und bisher keinen Kontakt hattest will das Gericht also die Sorge temporär auch auf den Großvater ausdehnen.

Die Frage ist, was sagt das Schreiben des Gerichts? Will man Dir die Sorge entziehen oder soll der Großvater nur mitsorgeberechtigt (anstelle der Mutter) sein?

Prinzipiell kannst Du dem widersprechen, aber das musst Du begründen und nur die Tatsache, dass Du der Vater bist und auch das Sorgerecht hast wird nicht genügen. Du musst auch begründen wie Du Dir das in der Realität vorstellst. Eine Möglichkeit wäre schlüssig dazulegen wie Du mit Deinem Sohn leben willst. Da das Kind aber schon 13 ist wird es auch angehört werden. Das Gericht muss dann unter Abwägung der Umstände eine Entscheidung im Sinne des Kindswohls treffen.

VG Susi
Gespeichert
swen
Schon was gesagt
*
Beiträge: 15


« Antwort #6 am: 19. November 2020, 17:04:44 »

Also im schreiben steht nur das ich da sein muss und das das jugendamt den Großvater vorschlägt.
Aber er will auch das sorgerecht beantragen.
Dazu kommt das meine ex partnerin auch noch eine tochter mit 7 Jahre hat und der vater nichts wissen will von dem kind. Jetzt will der mann mit 65 jahren für 2 kinder sorgen?  Finde ich ziemlich heftig vor allem weiß man noch nicht wie die Auswirkungen das für die zukunft hat. Da wird er auch dann vermutlich ansprechpartner sein könnte ich mir vorstellen da sie ja kein partner hat.
Gespeichert
swen
Schon was gesagt
*
Beiträge: 15


« Antwort #7 am: 19. November 2020, 17:06:38 »

Meine mit auswirkungen den schlaganfall da es laut schreiben schwer war.
Gespeichert
Wasserfee
_Wasserfee
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 673


« Antwort #8 am: 19. November 2020, 17:40:24 »

nun isz es aber so, dass der Opa seine Enkel besser kennt und er für deinen Sohn eher eine Vertrauensperson ist als du.
Verstehst du, es ist egal, wie alt der Opa ist (zudem ist heutzutage 65 echt noch kein hohes Alter): er ist eine wichtige Bezugsperson für den Jungen, du nicht.

WArum das jetzt in der Vergangenheit so war ist erst mal irrelevant.

Ich würde zustimmen, dass der Junge zum Opa kommt und ihn unterstützen und so nach und nach eine Beziehung zu deinem Sohn aufbauen.

Und die Entfernung könnte man ja ändern. Spricht denn was dagegen, in die Nähe deines Jungen zu ziehen?

WF
Gespeichert

nicht mein Zoo
nicht meine Affen
Kakadu59
_Kakadu59
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 855



« Antwort #9 am: 19. November 2020, 17:45:14 »

Hallo @swen,
tatsächlich sehe ich es erstmal genau so wie @wasserfee und die anderen, die sich bisher geäußert haben.
So wie Du schreibst, hast Du so gar keinen Kontakt zum Kind?

Aktuell würde ich Dir ans Herz legen (wollen) persönlichen(!) Kontakt zum Sohn und zum Großvater herzustellen und nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen.
Und das vor dem Gerichtstermin!
Unabhängig von der gerichtlichen Anhängigkeit der Sache würde ich (an Deiner Stelle) einen GerichtsStreit unbedingt vermeiden wollen.
Mit 13 Jahren iwird Sohnemann definitiv eine eigene Meinung zu den Dingen haben, die man zumindest respektieren sollte und die vor Gericht auch Gewicht haben dürfte.

In Anlehnung an die Meinungen der Vorschreiber: Wenn Du den Sohn zu Dir holen solltest (was ich keinesfalls für gut fände) reißt Du Ihn nicht nur aus seinem familiären und sozialen Umfeld, sondern er hat unter diesen Umständen absolut keine Möglichkeit mehr, (regelmäßigen) Kontakt zu seiner (kranken und pflegebedürftigen) Mutter zu halten.
In dieser eeh schwierigen Situation - aus meiner Sicht - ein NoGo...
« Letzte Änderung: 19. November 2020, 17:55:27 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.117



« Antwort #10 am: 19. November 2020, 18:03:41 »

Moin,

mir fehlt die Frage:
"was sagt der Sohn?"

Dies ist vielleicht ein guter Zeitpunkt, wenn auch aus traurigen Anlass, dass der Umgang schnell massiv ausgebaut wird und der Großvater nur eine Übergangsfunktion bekommt. Wenn der Schlaganfall schwer war, dann wird vielleicht mit einer Genesung garnicht mehr zu rechnen sein.
Ob ein 65järhiger sich um seine Enkel kümmern kann, oder nicht, dass spielt eine untergeordnete Rolle.

Mein Vorschlag wäre:
Innerhalb von drei Monaten den Umgang massiv ausbauen, mindestens einmal die Woche. In drei Monaten Gespräche ob und wie dein Sohn zu Dir zeihen kann, und ob er das will.
Es gibt KEINEN Grund, dass der Großvater das Sorgerecht, oder Teile davon erhält, er kann alle Notwendigkeiten mit Dir absprechen und regeln. Das ist zumutbar.
Will er Party das Sorgerecht, dann ist das nicht Sachgerecht und der Junge kann sofort zu Dir, oder in eine Betreute Wohngruppe. Da letzteres die letzte Wahl ist, käme die erstere zum Tragen.

Genauso wäre meine Begründung und Vorgehensweise.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
SLAM
_SLAM
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 369


« Antwort #11 am: 20. November 2020, 00:10:25 »

Ein trauriges Beispiel dafür, wie idiotisch es ist, den Vater bewusst aus dem Leben des Kindes herauszuhalten und jede Vater-Sohn Beziehung zu verhindern. Man weiß nie, was kommt im Leben. Wenn die Mutter das nicht getan hätte, gäbs kein besonderes Problem. Der Junge würde zu seinem Vater ziehen und fertig.

Aber wie die anderen schon schrieben, scheint es aktuell das Vernünftigste zu sein, dass sich erstmal der vertraute (?) Opa kümmert. Das Sorgerecht braucht er dazu nicht. Wenn´s hart auf hart kommt, hat er im Vergleich zu Dir, wenn ihr bisher das gemeinsame Sorgerecht hattet, mittelfristig eher schlechte Karten. Und Du versuchst, eine Beziehung zu Deinem Sohn aufzubauen. Der Rest steht in den Sternen. Viel Glück!
Gespeichert

Beim Betreten des Familiengerichts verlassen Sie den Rechtsstaat und befinden sich nun im Matriarchat.
PausBanderI
Nicht wegzudenken
****
Beiträge: 355


« Antwort #12 am: 20. November 2020, 10:18:00 »


Ein trauriges Beispiel dafür, wie idiotisch es ist, den Vater bewusst aus dem Leben des Kindes herauszuhalten und jede Vater-Sohn Beziehung zu verhindern. Man weiß nie, was kommt im Leben. Wenn die Mutter das nicht getan hätte, gäbs kein besonderes Problem. Der Junge würde zu seinem Vater ziehen und fertig.

250km und kein Kontakt vorher! Ein 13jähriger mitten in der Pubertät, dann auch noch eine 7jährige Schwester?

Aber wie die anderen schon schrieben, scheint es aktuell das Vernünftigste zu sein, dass sich erstmal der vertraute (?) Opa kümmert. Das Sorgerecht braucht er dazu nicht. Wenn´s hart auf hart kommt, hat er im Vergleich zu Dir, wenn ihr bisher das gemeinsame Sorgerecht hattet, mittelfristig eher schlechte Karten. Und Du versuchst, eine Beziehung zu Deinem Sohn aufzubauen. Der Rest steht in den Sternen. Viel Glück!

Richtig. Und genau das sollte in der Verhandlung so besprochen werden.
Gespeichert
SpecialD
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 681


« Antwort #13 am: 20. November 2020, 12:42:47 »

Hallo,

erst einmal muss gesagt werden, dass der Opa nicht antragsberechtigt ist. Er kann es anregen, dann grieft §26 FamFG und das Familiengericht kann von Amts wegen ein Verfahren eröffnen.

Also, wer ist hier überhaupt Antragsteller? Das JA nach §1666 BGB? Das ginge.

Was kann dich alles erwarten?

Die Mutter kann einen Vormund vorschlagen, der im Falle des Ablebens berücksichtigt werden muss (§1776 BGB), aber dann kämst du als Vater ins Spiel (§1678 ff. BGB).
Man kann auch das Sorgerecht der Mutter ruhen lassen (§1674 BGB). Dann muss man aber sehen, was mit deinen Sorgerechtsanteilen ist.
Es mag sein, dass man dir Teile entzieht und auf einen Ergänzungspfleger überträgt (§ 1909 BGB).

Es wird ein Verfahrensbeistand nach § 158 FamFG bestellt werden, der die Interessen des Kindes vertritt. Das Wort (der Wille) eines 13-jährigen ist sehr gewichtig.

Ein Sorgerechtsentzug deinerseits ist eigentlich so einfach nicht möglich, da du so erst einmal nichts falschgemacht hast. Du wärst dann die logische Wahl (Art. 8 EMRK, Art. 6 GG), auch wenn kein Kontakt zwischen Sohn und dir bestand. Man müsste sodann Maßnahmen ergreifen und den Kontakt zwischen euch anbahnen, vorausgesetzt Sohnemann will es bzw. das Gericht entscheidet es so.

Was ist, neben deiner Frage, eigentlich dein Wunsch?

LG D

Gespeichert

„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Wasserfee
_Wasserfee
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 673


« Antwort #14 am: 20. November 2020, 14:07:16 »

@SpecialD

Hallo

Kurzfassung

Mein Sohn jetzt 13 Jahre
Hat zu mir eigentlich keinen bezug da die Mutter dies nicht wollte wir haben gemeinsames sorgerecht .jetzt hat die mutter von meinem sohn einen schweren schlaganfall gehabt. Und ich gestern einen brief vom gericht bekommen wegen 1666 BGB .der Opa mittlerweile ca 65 will das zeitweise sorgerecht beantragen.

Was erwartet mich jetzt?
Zur info ich will mein kind bei mir haben.


Dennoch sollte der TO in betracht ziehen, seinen Wohnort in die Nähe des Kindes zu verlegen, damit sich nicht alles für den Jungen ändert und er auch noch einen umfangreichen Umgang it der Mutter pflegen kann.

Denn eines sollte klar sein: wenn der Junge zum Vater zieht reißt - gerade durch das handicap der Mutter - der Kontakt wahrscheinlich ab. Und damt auch zu seinem kompletten aktuellen sozialen Umfeld.

Das KANN nicht der Weisheit letzter Schluß sein.

WF
_________
Edit: Zitat repariert
« Letzte Änderung: 20. November 2020, 18:34:33 von Lausebackesmama » Gespeichert

nicht mein Zoo
nicht meine Affen
SpecialD
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 681


« Antwort #15 am: 20. November 2020, 14:19:19 »

Danke WF

Das hatte ich gesehen und damit angedeutet:

Ein Sorgerechtsentzug deinerseits ist eigentlich so einfach nicht möglich, da du so erst einmal nichts falsch gemacht hast. Du wärst dann die logische Wahl (Art. 8 EMRK, Art. 6 GG), auch wenn kein Kontakt zwischen Sohn und dir bestand. Man müsste sodann Maßnahmen ergreifen und den Kontakt zwischen euch anbahnen, vorausgesetzt Sohnemann will es bzw. das Gericht entscheidet es so.

Ich meinte es weitergehend.

Was stellt er sich vor, wie will er das machen, hat er schon was in die Wege geleitet, kann er die Betreuung gewährleisten, kann er umziehen, kann er einschätzen, wie der Sohn reagieren wird, usw.

Wir wissen ja nichts über den TO und dann Ratschläge geben, naja, vorher müsste man seine genauen Gedanken, Ängste, Sorgen und Hoffnungen kennen.

LG D



Gespeichert

„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.317


« Antwort #16 am: 20. November 2020, 18:04:30 »

Hi,

wann hattest du das letzte Mal persönlichen Kontakt zu deinem Sohn?

LG
Nadda
Gespeichert
swen
Schon was gesagt
*
Beiträge: 15


« Antwort #17 am: 21. November 2020, 22:02:14 »

So jetzt hat sich die lage doch noch etwas geändert.
Also mein sohn und ich hatten die letzten 4-5 Jahre kein kontakt , war aber von der Mutter so erarbeitet .... sie hat immer schlecht über mich geredet.
Aber das ist dahin gestellt was mal war. Aktuell spielt das auch keine Rolle da sie wie oben geschrieben einen schweren schlaganfall hatte.
Sie ist jetzt aktuell nicht mehr in der lage für meinen sohn zu sorgen.
Ich habe natürlich auch schon kontakt mit dem jugendamt aufgenommen und habe erschreckend gehört das ihr Miethaus messie artig vermüllt war und um die 10 personen ein paar tage gebraucht haben um das haus auf zu räumen, desweiteren hat sie 17 tiere von und bis hamster alles dabei 🙈auch ca. 40 Wäscheladungen sind angefallen.
Jetzt macht mein sohn sich vorwürfe das er ihr nicht noch mehr abgenommen hat im Haus .

Bin seit den informationen platt.
Und stehe grade komplett rat los da war ich machen soll.
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4.117



« Antwort #18 am: 21. November 2020, 22:50:27 »

In diesem Zusammenhang stellt sich mir dann die Frage, warum der Opa, der ja eine so tolle Bezugsperson sein soll, nichts gegen die Zustände getan hat bzw. Seine Tochter unterstützte.
Das führt mich zu der Überlegung, ob er nicht absolut ungeeignet ist, sich um die Kinder zu kümmern.

Hast du inzwischen mal versucht Kontakt zu deinem Sohn zu bekommen?
Das wäre jetzt erst mal der erste und wichtigste Schritt.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
swen
Schon was gesagt
*
Beiträge: 15


« Antwort #19 am: 22. November 2020, 07:48:29 »

Nein den Kontakt habe ich noch nicht gesucht da die Mutter ja kein gutes Haar an mir ließ gegenüber meinen Sohn.
Morgen habe ich den Termin bei meinen Anwalt da werde ich alles besprechen auch meine letzte Information vom jugendamt, danach werde ich mich mit der Verfahrensbeistandschaft in verbindung setzen . Ich möchte bei meinen sohn sehr vorsichtig sein und es langsam anfangen da er ja nichts gutes von mir gehört hat. Und ich ihm ja nicht in so kurzer zeit das gegenteil beweisen kann.
Mit dem jugendamt habe ich ja schon Telefoniert und meine Absichten mitgeteilt und das ich am anfang über eine ErziehungsBeratungsstelle den kontakt wieder Aufbauen will.
Was würdet ihr an meiner stelle machen?
Ja eure antworten oben habe ich zur Kenntnis genommen aber ihn dort zu lassen ist leider für mich keine Option.
Gespeichert
Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.726


Ein Leben lang!


« Antwort #20 am: 22. November 2020, 10:03:00 »

Hallo Swen,

Dein Sohn ist ja schon recht alt. Ich glaube nicht, dass Du trotz Sorgerecht viel entscheiden können wirst. Ich würde versuchen zu organisieren, dass Du Deinen Sohn bald kennen lernst. Und dann würde ich ihm einfach anbieten, dich kennenzulernen und sich ein eigenes Bild zu machen. Und dann würde ich entscheiden, wie du dein Sorgerecht einsetzt.

Du hast ja verschiedene Möglichkeiten, zB auch eine ortsansässige Pflegefamilie, die ihm die Möglichkeit gibt, in seiner gewohnten Umgebung mit seiner Schwester zu bleiben. Und du kannst dann regelmäßig Kontakt mit ihm aufbauen und schauen, ob ihr euch so annähert, dass ihr zusammen leben könnt. Auch die Beziehung zu seiner Schwester würde ich in die Entscheidung, wie es weiter geht, mit betrachten. Ist sie eng, dann ist die Situation schwieriger zu lösen als wenn sie beide nicht viel miteinander am Hut haben.

Ich würde all diese Dinge beim Gespräch mit dem Jugendamt mit einfließen lassen, denn damit zeigst du, dass du dich mit der Situation und den Bedürfnissen des Jungen auseinandersetzt. Mitnehmen oder nicht mitnehmen ist m. E. zu kurz gefasst.

Auch deine eigene Gefühlslage finde ich nicht unerheblich. Du hast dein Kind lange nicht gesehen, stimmt dann von deiner Seite aus die Chemie? Kannst du ihm Gefühle geben oder sperrt sich etwas, weil er dir fremd ist? All diese Gedanken sind wichtig für ein Gelingen in eurer Beziehung. Deshalb halte ich ein Treffen für wichtig. Ohne das sind alle Gespräche blanke Theorie.

LG LBM
Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.727


« Antwort #21 am: 22. November 2020, 11:02:53 »

Hallo,

Du solltest Dir überlegen, dass sich DEIN Leben grundlegend ändert, wenn der 13jährige von heute auf morgen bei Dir wohnen soll. Er wird völlig entwurzelt sein und kommt, nicht zuletzt durch den Schlaganfall der Mutter, bei Dir traumatisiert an.
Wie willst Du damit umgehen? Welche Hilfen willst Du ihm bieten?
Wenn Du darauf nicht vorbereitet bist wird die Situation in kürzester Zeit eskalieren. Wenn Du diese Punkte nicht berücksichtigst wird auch ein JA Dir das Kind nicht übergeben, weil es einfach verantwortungslos wäre.

VG Susi
Gespeichert
swen
Schon was gesagt
*
Beiträge: 15


« Antwort #22 am: 22. November 2020, 11:11:08 »

Ja das weiß ich.
Also meine Situation ist das ich verheiratet bin selber nochmal 2 kinder habe mit 10 und 6 Jahre mein sohn mit 10 kennt ihm sie haben sich kurz kennengelernt vor jahren und er weiß das es sein halb bruder ist.
Natürlich werde ich auch JA ins boot nehmen und sehr wahrscheinlich einen Psychologen damit er alles verarbeiten kann.
Mit dem vater seiner schwester habe ich auch schon Kontakt aufgenommen und er will seine tochter auch zu sich nehmen und wir werden dafür sorgen das beide sich weiterhin auch kontakt mit einander haben.
Gespeichert
Wasserfee
_Wasserfee
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 673


« Antwort #23 am: 22. November 2020, 11:31:51 »

Und Kontakt zur Mutter?
Nicht, dass der Sohn fühlt, dass er seine kranke Mutter im Stich gelassen hätte
Gespeichert

nicht mein Zoo
nicht meine Affen
swen
Schon was gesagt
*
Beiträge: 15


« Antwort #24 am: 22. November 2020, 11:35:48 »

Wenn er will ist das natürlich auch der fall
Gespeichert
Seiten: [1] 2   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Behörden / Gerichte (Moderator: DeepThought)  |  Thema: Was erwartet mich
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 15 232
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 1
Mitglied(er) online: 3
Gäste Online: 83

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2020 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team