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vatersein.de - Forum 19. Januar 2021, 19:55:24 *
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Autor Thema: Was erwartet mich  (Gelesen 6672 mal)
Kasper
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« Antwort #25 am: 22. November 2020, 13:32:09 »

Moin,

ich tu mich mit dem hier angedeuteten Rat schwer, dass der Junge in eine Pflegeeinrichtung gehen könnte. Was ist da anders, wie bei seinem Vater?
Die Schwester geht zu ihrem Vater, nur bei dir soll es Probleme geben? Da du noch nicht mal Kontakt hattest, rate ich dir dringend, dich ins Auto zu setzen und da mal ein paar Tage vorbei zu fahren. Klär das, Bau Kontakt auf.
Bisher ist das hier nur das vorweihnachtliche Rätsel raten.

Alles was hier geschrieben wird, kann komplett richtig sein, oder aber auch der größte Blödsinn.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #26 am: 22. November 2020, 13:55:22 »

Mir ging es bei dem Vorschlag darum, dass er zusätzlich zu der belastenden Situation nicht auch noch das komplette Umfeld verliert. Dazu kommt noch, dass die Mutter ihn wohl gegen den Vater geimpft hat. Möglicherweise ist damit der Schritt zum Vater zu wechseln mit einer weiteren Baustelle belastet. Ich bin nicht "dagegen", denke nur, man sollte die Situation zu allen Seiten ausleuchten.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Kasper
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« Antwort #27 am: 22. November 2020, 14:49:42 »

Ja, möglicherweise, eventuell?
Ich wollte dich damit auch nicht kritisieren, bitte nicht falsch verstehen!

Aber nehmen wir mal die bisherigen Fakten.

- Kind wurde gegeben den Vater indoktriniert.
- daher seit etwa 4 Jahren keinen Kontakt.

- KM fällt gesundheitlich komplett aus. Zeit unbekannt, wenn nicht sogar für immer.
- Opa soll, hat, guten Kontakt zum Sohn, soll daher das Teilsorgerecht bekommen.
  Erstes Problem:
  Nicht antragsberechtigt, zu alt, .... und noch mehr Probleme.
- der tolle Opa, der so einen guten Kontakt hat, hat es zugelassen, dass der Junge komplett überfordert wurde, die Wohnung vermüllt wurde.

Ich sehe hier das gewaltige Problem, dass der Opa das Ziel der KM weiterführen will, gleichzeitig nicht geeignet ist ein 13 jähriges Kind zu erziehen. Weiterhin, es scheint bereits jetzt klar zu sein, dass die Schwester, die ebenfalls keinen Kontakt zum Vater hatte, dass sie zum Vater geht. Mit welcher Begründung wird hier mit unterschiedlichen Maß gemessen?

Daher, meine dringende Aufforderung, dass der TO sich Urlaub nimmt, sich in sein Auto setzt und ein paar Tage um seinem Sohn zu kümmert.
Das was hier passiert, ist das typische kaffeesatz lesen, und Swen beschwert sich hinterher, dass etwas nicht so läuft, wie er es gerne hätte. Wie soll es auch, wenn er seinen Hinter nicht bewegt? Derzeit sehe ich es so, dass er sein Sorgerecht nicht ausübt (ausüben will?). Was soll passieren, dass sein Sohn vorbei gebracht wird?

Er kommt nicht umhin, sich selbst zu bewegen und dann mit konkreten Fragen hier wieder auszutauchen.

Sorry fürs Kopfwaschen, aber so wird dass nichts werden bzw. Er kann gleich alles abgeben.

Gruß
Kasper
« Letzte Änderung: 22. November 2020, 14:52:21 von Kasper » Gespeichert

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Lausebackesmama
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« Antwort #28 am: 22. November 2020, 16:56:16 »

Nein ich fühle mich nicht kritisiert. Ich wollte nur klarstellen, dass man das im Sinne des Jungen (und seiner Schwester) von allen Seiten beleuchten soll. Und ob der Opa zu alt/unfähig ist, sich um ihn zu kümmern, ist ebenfalls völlig unklar, genauso die Frage, ob er vom Zustand der Wohnung wusste bzw Einfluss nehmen konnte. Ein Messi ist meist psychisch krank und hat trotzdem das Recht zu verwahrlosen. Die Frage ist also, ob der Opa tatenlos zugesehen hat, dass auch die Kinder verwahrlosen. Und auch die Schule hätte das m. E. merken müssen, wenn die Kinder verwahrlosen.

Aber du hast recht: hinfahren, Kontakte knüpfen, Gespräche führen.

Und: was sagt die Mutter der jüngeren Kinder des TE?

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
swen
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« Antwort #29 am: 22. November 2020, 17:52:41 »

Danke für eure Ratschläge.
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nadda
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« Antwort #30 am: 23. November 2020, 07:50:01 »

Hi,

mir gehts auch so, das ist keine einfache Situation, für keinen der Beteiligten.
Aber, du musst als allererstes Kontakt zu deinem Sohn herstellen. Kümmer dich darum,
diesen Kontakt schnell herzustellen. Sonst darfst du dir anhören das du kein ehrliches
Interesse hast, weil du sonst schon längst den Kontakt aufgenommen hättest.

LG
Nadda
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swen
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« Antwort #31 am: 23. November 2020, 07:59:42 »

Ja da hast du schon recht .... mit JA habe ich sofort kontakt aufgenommen und heute habe ich termin bei meinen anwalt zur beratung. Und bei der verfahrensbevollmächtigten habe ich auch schon ein termin.
Da er von der Mutter geimpft worden ist muss ich da auch vorsichtig sein beim ersten kontakt nicht das ich noch mehr kaputt mache.
Hoffe ihr versteht was ich meine, und man muss es auch aus der Perspektive sehen..... wenn ich jetzt auf einmal kontakt aufnehme ist er durch einen fehler von mir ( da ich nicht weiß wie er tickt ) vielleicht komplett verstört und und hat es noch schwerer da er ja auch gehört wird von der verfahrensbevollmächtigten.
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nadda
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« Antwort #32 am: 23. November 2020, 08:07:27 »

Hi,

JA anrufen, bitten um Kontaktaufnahme mit Sohn. Fragen wie sie das am besten finden würden und so machst du das.

LG
Nadda
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Kasper
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« Antwort #33 am: 23. November 2020, 08:27:58 »

Hoffe ihr versteht was ich meine, und man muss es auch aus der Perspektive sehen..... wenn ich jetzt auf einmal kontakt aufnehme ist er durch einen fehler von mir ( da ich nicht weiß wie er tickt ) vielleicht komplett verstört und und hat es noch schwerer da er ja auch gehört wird von der verfahrensbevollmächtigten.

Manchmal macht man die größten Fehler, weil unbedingt nichts falsch machen will.
Wie und warum die KM den Jungen geimpft hat, ist ein Ding zwischen ihr und ihm. Das wäre mir egal. Noch heute solltest du zumindest mit ihm telefoniert haben, und in drei, vier Tagen bist du mit deinem hintern am Ort des Geschehens. Nicht um mit irgendeinen Anwalt oder Jugendamt zu reden, sondern mit deinem Sohn.

Ich versteh nicht, wie man so verbohrt sein kann. Und hinterher hier schreiben, das das JA nicht auf dich hört, der blöde Opa ja macht was er will und das es ja eine Frechheit wäre, weil du doch schließlich das Sorgerecht hättest.
Sorry, bevor du nicht da warst und dein Sorgerecht tatsächlich mal ausübst, Dich mit deinem Sohn unterhältst, was der will, bist eher du das Problem.

Gruß
Kasper
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swen
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« Antwort #34 am: 23. November 2020, 08:35:59 »

@ Kasper
Schön das du das so machen würdest aber mit der Brechstange ist auch nicht immer die lösung . Jeder Mensch ist anders und da du die KM nicht kennst und einschätzen kannst ( von dem was ich geschrieben habe kann man es nicht wissen ) würde ich mich mit solchen kommentaren doch etwas zurück halten. Und sachlich bleiben.

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82Marco
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« Antwort #35 am: 23. November 2020, 08:53:18 »

Servus swen,
nichtsdestotrotz hätte ich mich nach Bekanntwerden des Schlaganfalles mir Sohni zumindest tel. in Verbindung gesetzt, mich nach seinem Befinden erkundigt und meine Unterstützung angeboten...nur um den Jungen zu zeigen, das ich für ihn da bin (sein möchte).
Egal, was Du jetzt angehst: Du wirst rausfinden müssen, was der Junge in dieser Situation will, um die richtigen Heben zu bewegen. Auch hierzu ist der Kontakt zu Sohni unumgänglich...

Grüßung
Marco
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Kasper
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« Antwort #36 am: 23. November 2020, 08:56:17 »

Das ist keine Brechstange, sondern gesunder Menschenverstand.

Mal ehrlich, wie willst du die Sorge ausführen, wenn du keine Ahnung hat’s, was und wie er es will bzw. Was er vielleicht braucht?
Vielleicht wartet er ja auch nur darauf, dass du endlich mal da vorbei kommst. Aber was passiert? Nichts, du versteckst Dich.

Du hast genau zwei Möglichkeiten:
1) Du fährst hin und triffst dich mit deinem Sohn, dann weißt was Sache ist.
2) gib dein Sorgerecht freiwillig ab, Spar das Geld für den Anwalt. Mit dem Verhalten änderst du rein garnichts.

Du kannst es gerne Meine Meinung als Brechspange bezeichnen, aber ich prognostiziere Dir, dass du mit der bisherigen Vorgehensweise bald zu hören bekommst, dass dich dein Sohn nicht interessiert. Gleichzeitig wird er irgendwo in eine Betreuung gegeben, für die du mit aufkommen darfst. Dann schlägst du hier wieder auf, und teilst uns allen mit, wie unfair die Sache doch ist und wie man dich entrechtet hat.
Allerdings, entrechten tust du dich selbst. Es gibt eine Notlage, du bist Sorgerechtsinhaber und ... übst das nicht aus. Aber über viele Wenn und Abers lässt du dich aus, ohne mit deinem Sohn gesprochen zu haben ...

Wenn es so kommt, dann kann ich nur sagen: „selbst schuld!“.
Und das ohne Brechstange, sondern aus der reinen Verantwortung heraus.

Gruß
Kasper
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swen
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« Antwort #37 am: 23. November 2020, 09:12:01 »

Ich werde mich mit sicherheit hier nicht beschweren wenn das eintrifft was du geschrieben hast.  Da ist mir meine zeit zu wertvoll .
Und ich werde mich jetzt hier auch nicht mehr äußern zu dem aktuellen. Kasper du hast recht mit dem was du Schreibst .
@Marco da ich keine tel. Nummer habe von meinen sohn habe ich natürlich schon beim jugendamt nachgefragt nach tel. Nummer und ob es von der pshyschichen Belastung sinn macht jetzt schon kontakt auf zu nehmen.
Ihr könnt gerne noch hier eure meinungen schreiben aber ich werde mich nicht mehr äußern. Denke jeder macht das wo er dahinter stehen kann und auch vertreten kann bzw nach dem Ausgang muss.
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« Antwort #38 am: 23. November 2020, 09:33:55 »

Guten Morgen,

also, ganz nüchtern betrachtet halte ich Swens Vorgehen für gut, zumindest gut überlegt.

Auch ich würde nicht sofort auf der Matte bei einem mir fremd gewordenen Menschen stehen. Eine vorsichtige, gut geplante Anbahnung halte ich für sinnvoll.
Der Vater, also Swen, hat vom Gesundheitszustand der Mutter Kenntnis bekommen und wird aktiv. Er hat sofort Gesprächsbereitschaft bzw. den Wunsch nach einem Gespräch mit seinem Sohn signalisiert.
Wenn Sohnemann nun erfährt, da ist noch sein Vater, der ihn auffangen will, dann kann er darüber nachdenken ohne evtl. von der Situation überfordert zu sein, sollte sein Vater urplötzlich vor ihm stehen oder ihn anrufen.

Auch halte ich den Wohnortwechsel nicht für schlimm, sollte er zu seinem Vater ziehen (wollen/müssen). In normalen Familien passiert das auch oder bei getrennt lebenden kann auch mal ein Elternteil versterben oder anderweitig ausfallen. Das sollte gehen.

Wichtig - wie vorher auch schon hier gesagt worden - ist m.E., wie die neue Ehefrau, die beiden anderen Kinder und der Sohnemann es sehen, wenn hier gepatchtworked wird.

Eines muss ich an dieser Stelle noch loswerden. Es mag der Traum eines jeden Elternteils sein, seine Kinder bei sich zu haben, aber es kann gaaaaaaaanz anders sein, als man es sich vorstellt. "Erst einmal Kind zu mir, dann schauen wir weiter", kann zu richtigen Problemen führen. Man darf in dieser Konstellation nicht unterschätzen, dass

a) das Kind manipuliert und entfremdet wurde,
b) die neue Ehefrau nicht die leibliche Mutter ist,
c) wir hier von einem "Pubertier" (pubertierender Teenager) sprechen,
d) die Vergangenheit und seine Gewohnheiten unbekannt sind.

Das sind alles Faktoren, die großen Unfrieden in die neue Familie bringen können.

Wie gesagt, erst einmal vorsichtige Anbahnung und Eruierung des Willens des Kindes/Teenagers.
Ein Kennen lernen ist wichtig, ein Wille kann sich ändern => anfangs kann Sohnemann sich das vielleicht nicht vorstellen, ggf. aber später ;-)

Gutes Gelingen!

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
swen
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« Antwort #39 am: 23. November 2020, 13:42:39 »

@ kasper

Nur zur info für dich ....
Das ist die antwort vom JA auf die frage des Kontaktes mit meinen Sohn.

Wegen der Kontaktaufnahme würde ich vorschlagen, dass wir dies letztendlich bei der Gerichtsverhandlung besprechen insbesondere auch in Berücksichtigung der gesundheitlichen Verfassung der Kindesmutter welche bis dorthin vielleicht klarer ist.
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nadda
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« Antwort #40 am: 23. November 2020, 17:34:14 »

Hi,

hab jetzt nicht mehr auf dem Schirm wie bald die Gerichtsverhandlung ist. Würde aber versuchen im JA gleich
einen Termin zu bekommen für eine Anbahnung. Damit sich das nicht ewig zieht. Denke auch die lassen die
Kinder jetzt erstmal beim Opa und schauen dann weiter. Eine sinnvolle Lösung wäre ja auch Kinder beim Opa,
Kontakt Anbahnung mit den Vätern und dann (so Mama bis dahin nicht fit ist) Kinder zu den Vätern.

Da ich ja erlebt habe wie schwierig es ist (und wir hatten noch Glück) wenn ein Kind nach Entfremdung und jahrelang
null Kontakt zur neuen Familie wieder Kontakt hat bin ich da auch vorsichtig. Und wir haben nur Umgangskontakte,
aber das war nicht einfach. Ein kompletter Wechsel zu uns wäre sehr viel schwieriger gewesen.

Was ich aktuell am wichtigsten finde ist das ihr Kontakt bekommt, eure Beziehung wieder aufbaut und dann sieht man
weiter.

LG
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« Antwort #41 am: 23. November 2020, 19:52:41 »

Wegen der Kontaktaufnahme würde ich vorschlagen, dass wir dies letztendlich bei der Gerichtsverhandlung besprechen insbesondere auch in Berücksichtigung der gesundheitlichen Verfassung der Kindesmutter welche bis dorthin vielleicht klarer ist.
Das zeigt mir auf, dass die schon einen Plan haben, in dem Du nicht vorkommst.

Ich bleibe dabei. Du musst den Kontakt aufnehmen, zu Deinem Sohn.

Gruß
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« Antwort #42 am: 23. November 2020, 20:05:13 »

Hi,

stimmt, die haben einen Plan ohne dich. Die Frage ist ob du den Plan noch beeinflussen kannst.
Aber die Chance wenigstens in Kontakt zu treten darfst du nicht verschlafen. Wenn das Urteil durch ist
braucht dich keiner mehr.

LG
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« Antwort #43 am: 24. November 2020, 09:46:55 »

Mit Sicherheit haben die einen Plan ohne ihn. Allerdings ist mir unverständlich, warum das JA die Masche der Mutter, den Vater raus zu halten fortführt. Dafür sind sie eigentlich nicht da.

Andererseits steht da etwas von einem schweren Schlaganfall. Vor zwei Jahren erlebte ich das bei einer Bekannten. In der Regel bedeutet das schwere Einschränkungen, zB nicht mehr sprechen können und/oder halbseitig gelähmt zu sein. Einschränkungen, die uU nicht mehr weggehen. Die Frau bekam übrigens einen zweiten, an dem sie dann auch gestorben ist.

Angesichts dessen frage ich mich schon, was das JA vor hat. Das Kind lieber in eine Pflegefamilie als dem Vater zu geben? Wenn ja, warum ? Oder dem Opa? Der Person, die es zugelassen hat, dass seine Tochter verwahrlost ist und die Kinder in unhaltbaren Zuständen aufwuchsen ??

Zum Glück (oder auch nicht, jenachdem) entscheidet das nicht das JA sondern ein Gericht.
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« Antwort #44 am: 24. November 2020, 10:17:44 »

Hallo @nadda

Der Schlaganfall war am 11.11.2020
Der Brief vom Gericht kam 18.11.2020
Erster Kontakt Jugendamt 18.11.2020
Erste Information über gesundheitsstand der KM 20.11.2020 ( Nicht gehen und Sprechen )
Gespräch Verfahrensbevollmächtigte 24.11.2020
GV 03.12.2020
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« Antwort #45 am: 24. November 2020, 10:23:47 »

Du solltest auf jeden Fall aufpassen, dass du nicht ohne Sorgerecht aus dem Verfahren raus gehst, denn das ist bei 1666 BGB durchaus möglich, selbst wenn du dir nichts zu Schulden hast kommen lassen. Man nennt das unverschuldetes Versagen. Und ich vermute mal, dass es das ist, was man dir andichten will. Schlauer bist du definitiv, wenn die Stellungnahme des Jugendamts vorliegt.

Nimmst du dir jetzt eigentlich einen Anwalt?
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« Antwort #46 am: 24. November 2020, 10:33:18 »

Natürlich war ich gestern beim Anwalt und habe mich beraten lassen. Zu der Befürchtung ohne wieder raus zu gehen habe ich nicht.
Da hätte sie sich mehr einbringen müssen ( wir waren in der Vergangenheit 2 mal vor Gericht jedes mal weil sie das Alleinige wollte .... sie aber auflagen bekommen hat wo sie sich nicht dran hielt.)
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« Antwort #47 am: 24. November 2020, 12:40:54 »

Natürlich war ich gestern beim Anwalt und habe mich beraten lassen.

Ich hoffe, es ist ein guter Anwalt. Eine Garantie gibts dafür leider nicht, da es auch unter den Anwälten und Anwältinnen Nullnummern gibt, wie in allen anderen Berufen auch.

Deinen Fall finde ich interessant. Würde mich freuen, wenn Du nach der Verhandlung einen kurzen Bericht einstellen würdest.
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« Antwort #48 am: 24. November 2020, 13:01:18 »

werde ich machen @Slam

bin am überlegen ob es gewicht hat ob wir geteiltes Sorgerecht haben auch das aufenthaltsbestimmungsrecht ist nicht alleine bei ihr.
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« Antwort #49 am: 24. November 2020, 13:24:56 »

Moin,

natürlich hat das Gewicht.
Du bist Inhaber der Sorge, mit gleichen Rechten wie die KM.
Die KM ist ausgefallen und im Grunde bist Du nun der Ansprechpartner, die KM kann ihren Teil der Sorge nicht mehr ausüben.
Im Grunde versteh ich nicht, warum es eine Gerichtsverhandlung gibt. Denn es gibt einen sorgenberechtigtes Elternteil und der erste Schritt müsste sein, dass das JA ein Gespräch mit Dir führt und nicht einen Antrag stellt. Sie könnten mit Dir ein vernünftiges Gespräch führen und dann wird, u.u. einvernehmlich, eine Lösung besprochen. Egal wie diese aussieht.
Dies wurde augenscheinlich nicht getan und daher komme ich zu dem Punkt, dass diese Gerichtsverhandlung nur noch reine Makulatur ist. Denn das Gerichtsverfahren dient nur zu dem Zweck, dass das JA (oder der Opa) einen bereits festgelegten Plan umsetzen will, ohne Dich zu beteiligen.
Der richtige Schritt wäre gewesen, dass es eine Runde gibt, an der Du teilnimmst und dann wäre alles besprochen worden. Du hättest Deine Zustimmung gegeben, oder halt auch nicht. Und erst bei Nichtzustimmung ist ein Antrag berechtigt, nicht vorher.
Auch die Mitteilung des Jugendamtes, dass man "dies bei Gericht besprechen könnte" zeigt mir, dass es hier keinerlei Interesse gibt, dass sie dich mit dem Jungen in Kontakt bringen wollen bzw. überhaupt darüber nachdenken, dich bei irgendwelchen Gesprächen zu beteiligen.

Nur als Gedankengang, da ich (und dieses Forum) die schwere des Schlaganfalls nicht abschätzen können. Wenn sie diese Symptome, wie Du sie beschreibst, hat, dann wird hier schon längerfristig nachgedacht werden müssen. Da kann jetzt alles passieren ...

Daher, auch in Verbindung mit den Vorschlägen/Anmerkungen der Vorschreiben, wäre immer noch meine Vorgehensweise:
- Junge bleibt vorübergehend beim Opa, um in dieser Phase Stabilität zu erreichen.
- Die Umgänge mit Dir müssen sofort und massiv aufgenommen werden. Vielleicht bis Weihnachten alle zwei Wochen. Über Weihnachten mindestens einen Feiertag bei Dir, im neuen Jahr dann vielleicht wöchentlich.
Damit soll erreicht werden, dass ihr euch besser kennenlernt und du auch auf die Wünsche Deines Sohnes eingehen kannst.
Eine Sorgerechtsübertragung ist nicht notwendig, da Du bereit stehst und der Opa und auch das Jugendamt sich mit Dir absprechen können udn dann auch müssen. Es gibt keinen Grund für eine Sorgerechtsübertragung, oder Teilen davon.

Ich denke aber, dass das JA beantragen wird, dass die Sorge auf das JA, oder einen Ergänzungspfleger übertragen wird, und der Opa dann alles machen soll.
Wobei ich immer wieder an die verhüllte Wohnung denken muss, da dies keine Aufgabe eines 13 jährigen Jungen ist und ich mich wundere, dass der Opa da nicht unterstützt hat, es aber jetzt plötzlich kann.

Das wird ein steiniger Weg für Dich werden. Die werden versuchen Dir ordentliche Probleme zu bereiten.
Eine betreute Wohnform halte ich für unangebracht, da er dann auch zu Dir könnte. Das neue Umfeld und ein Wechsel wären das Gleiche und er bliebe bei seiner Familie.

Gruß
Kasper
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