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Autor Thema: Anwalt Raum München gesucht  (Gelesen 12820 mal)
derArmin
Frischling

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Beiträge: 2


« am: 13. Oktober 2016, 09:34:31 »

Servus und Hallo,

das Netz ist immer sehr informativ. Sucht man nach gewissen Begriffen so ist aber nicht gewährleistet das man das richtige findet.

Es gibt eine white-list  unter http://www.vaeter-aktuell.de/white-list/welcome.htm, aber ist die aktuell? Scheint nicht so.

Bis dato habe ich leider nicht die besten Erfahrungen gemacht. Ich habe hier einen etwas „pikanten“ Fall in Bezug auf Aufenthaltsbestimmungsrecht evtl. sogar Sorgerecht. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass Väter hier immer sehr schlechte Karten haben.

Kann hier jemand Tipps geben und mir einen Anwalt empfehlen?

Gruß
Armin
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82Marco
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« Antwort #1 am: 13. Oktober 2016, 10:01:20 »

Servus!
Viele User haben gute Erfahrungen mit RA Josef Mohr.

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
derArmin
Frischling

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Beiträge: 2


« Antwort #2 am: 13. Oktober 2016, 10:31:40 »

Servus Marco,

danke für die schnelle Info/Empfehlung.

Beim RA Josef Mohr bin ich auch schon drüber gestolpert.

Sehr interessant ist seine Info in Bezug auf PAS. Dieses Thema hatte ich einmal in einer Verhandlung angesprochen. Das JA wusste gar nicht was das ist, und die Richterin hat mir zu verstehen gegeben, dass dies Nonsens sei.

LG
Armin
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PaulPeter
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« Antwort #3 am: 14. Oktober 2016, 11:34:46 »

Ich wurde von RA Mohr vertreten und kann Dir Information aus erster Hand liefern.
Nachteil bei ihm: er ist verhältnismäßig teuer. Er macht seine Sache aber gut und ist empfehlenswert, wenn es v.a. um Umgang geht und die Kinder im Mittelpunkt stehen. Wenn es sich um eine handelsübliche Scheidung dreht, bei der die Kinder kein Problem darstellen, wird ein etwas weniger teurer Anwalt die gleiche Dienste tun. Bei Christoph Lang war ich auch, er hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. ihn möchte ich nicht zum Gegner haben. Da er selber geschieden ist, weiß er aber, wovon er spricht.

PP
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SLAM
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« Antwort #4 am: 06. Dezember 2019, 09:00:50 »

Langsam aber sicher habe ich bei meiner Anwältin so gewisse Zweifel bei der Qualifikation und auch bei dem Willen, für mich zu kämpfen. Auch, was ich inzwischen erfahren habe, ihre Tätigkeiten in gewissen Frauenrechts- und Mütterlobbyvereinigen haben diese Zweifel zusätzlich erheblich geschürt.

Da nun der Ehevertrag für nichtig erklärt werden soll, bin ich auf der Suche nach einem Anwalt, der mir wirklich diesbezüglich helfen kann und will.

Frage: Mohr oder Lang ?

Oder jemand ganz anderes (auch überregional), der insbesondere bei dem Thema Nichtigkeit von Eheverträgen besondere Erfahrung und Kompetenz aufweist.

Gegen eine AnwältIN habe ich inzwischen gewisse Vorbehalte. Ein Fehlgriff reicht mir.
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MaxMustermann1234
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« Antwort #5 am: 06. Dezember 2019, 09:41:15 »

Ist das Thema denn wirklich akut? Geht es um eine Passage oder den gesamten Vertrag? Eigentlich enthalten die Verträge doch immer eine salvatorische Klausel, dass wenn eine Passage nichtig ist, der Rest des Vertrags davon unberührt bleiben soll.

Klingt so als würde deine DEF ernst machen und hätte es auf dein Einkommen abgesehen.

Zu einem konkreten Anwalt im Raum München kann ich leider nichts sagen.
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SLAM
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« Antwort #6 am: 06. Dezember 2019, 10:20:08 »

Der ganze Vertrag.

Meine noch Anwältin meint, wenn sie die Anwältin meiner Frau wäre würde sie diesen Vertrag in der Luft zerfetzen. Und ich müsse damit rechnen, dass das die gegnerische Anwältin auch macht.

Ja, meine Frau macht Ernst. Sie hat angekündigt, mir die Kinder wegzunehmen und mich zu ruinieren.

Zitat: "Ich rupf dich wie ein Hühnchen, ich nehm dir alles weg, ich mach dich kaputt!!"

Und in der Situation braucht man halt einen entsprechenden, knallharten Anwalt, der mutig allen Forderungen entschlossen entgegentritt. Und meine Anwältin scheint dazu nicht in der Lage oder willens zu sein.
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« Antwort #7 am: 06. Dezember 2019, 10:49:48 »

Vor welchem Familiengericht bist Du denn? MÜnchen oder Umland?
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Kasper
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« Antwort #8 am: 06. Dezember 2019, 12:37:49 »

Zitat: "Ich rupf dich wie ein Hühnchen, ich nehm dir alles weg, ich mach dich kaputt!!"
Ein schönes Beispiel dafür, dass unser Familienrecht nur darauf ausgelegt ist, eine Seite zu finanzieren und kämpfe über die Kinder auszutragen, um dann für die Unterstüzungsindustrie Kunden heranzuziehen. Sowas nennt man auch "Kundenbindung"!

Gruß
Kasper
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« Antwort #9 am: 06. Dezember 2019, 16:24:44 »

Ich muss deiner Anwältin Recht geben: die Ehe ist dazu da, um den wirtschaftlich schwächeren Partner auf Dauer abzusichern, deshalb haben historisch ja Väter ihre Töchter "verheiratet". In Deutschland ist die dazu passende Gesetzgebung halt geblieben. Und wenn du einmal den Vertrag unterschrieben hast, kommst du da auch nicht mehr raus. Der Ehevertrag benachteiligt klar deine DEF, denn sie war arbeitslos. Sie wird sagen, dass sie sich heiraten wollte, aber nicht in der Position dies unter fairen Bedingungen zu tun (ist ja auch faktisch wahrscheinlich so). In so einer Situation heiratet man einfach nicht, jedenfalls dann nicht, wenn man nicht bereit dazu ist den Partner bis ans Lebensende zu alimentieren.
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« Antwort #10 am: 06. Dezember 2019, 18:44:54 »

Und was ist mit der Eigenverantwortung ??

https://www.mainz-kwasniok.de/nachscheidungsunterhalt/

Heute kann man sich eben nicht mehr lebenslang in der Ehematte ausruhen, selbst wenn die Ehe schon lange nicht mehr besteht.

Einmal Zahnarztfrau, immer Zahnarztfrau, ist seit 2008 vorbei. Ich bin zwar kein Zahnarzt, aber das trifft auch auf meine Frau zu.
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« Antwort #11 am: 09. Dezember 2019, 09:19:54 »

Das ist leider falsch, die Reform von 2008 wurde 2013 relativiert, um Fälle wie deinen abzufangen. Wenn die Ehefrau es sich nämlich doch in der Hängematte der Ehe bequem gemacht hat und der Mann dies zuließ, so werden diese Frauen nun davor geschützt im Scheidungsfall auf H4-Niveau abzusinken. Unterhaltsformen wie Altersicherungsunterhalt, Betrreuungsunterhalt, Unterhalt wegen ehebedingter Nachteile usw. kommen bei dir in Frage.

Wenn du ehrlich bist, ist deine Frau aber auch nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen, sie hatte doch schon vor der Ehe keine eigenen Einkünfte. Sie nun nach der Ehe wieder an den Sozialstaat zu verweisen wird nicht funktionieren, das ist nicht der Sinn von Ehe.
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« Antwort #12 am: 09. Dezember 2019, 21:23:02 »

Also wenn ich sowieso mein Leben lang für diese Frau sorgen muss, verheiratet oder nicht, dann kann ich auch gleich mit ihr zusammen bleiben, zumindest für die nächsten 12/13 Jahre. Dann sehe ich wenigstens meine Kinder täglich und kann sie erziehen, betreuen, etc., und zwar als Gegengewicht zur Mutter.

Dann versteh ich aber auch grundsätzlich nicht den Sinn einer Scheidung.

Heiraten bedeutet also, die Frau lebenslang durchzufüttern. Das ist der Sinn der Ehe. Aha. Das wusste ich ehrlich gesagt nicht bei der Hochzeit. Langsam verstehe ich auch, warum der Hochzeitstag der schönste Tag im Leben einer Frau ist. Endlich ausgesorgt, endlich einen Depp gefunden, der den Kühlschrank voll macht, lebenslang. Toll.

Ach übrigens, meine Anwältin meint, dass man Frau maximal 3 Jahre lang nachehelichen Unterhalt bekommt. Und die Anwältin meiner Frau ? Die hat ihr wohl verklickert, dass sie nach ein paar Jahren Vollzeit arbeiten muss, und auf jeden Fall sozial absteigt. Seitdem bemüht sich meine Frau doch sehr, die Ehe wieder aufleben zu lassen ....Wenn ich demnächst komplett durchdrehe, dann soll niemand fragen wieso ....

Auch nochwas: Ich bekomme einen Bonus. Kriegt meine Frau eigentlich davon die Hälfte? Ohne zu googeln kann ich mir angesichts des Unterhaltswahnsinns die Antwort schon denken.

Warum jemand, der vor der Ehe nicht gearbeitet hat, ehebedingte Nachteile geltend machen kann, verstehe ich nachwievor nicht. Meine Anwältin ist übrigens der Meinung, dass sie das NICHT kann. Bei meiner Frau sprechen wir eher über ehebedingte Vorteile, zB Aufstieg über zwei gesellschaftliche Schichten durch die Ehe.

Ehebedingte Nachteile habe ICH. Ich hatte vor der Ehe ein ziemlich kostspieliges Hobby. Nach der Eheschließung konnte ich das nach einiger Zeit nicht mehr ausübern, weil ich nämlich neben ihrem Unterhalt auch für den ihres Kindes, das sie in die Ehe mitgebracht hat, aufkommen musste. Jetzt könnte ich wieder, da die Karriere sehr erfreulioch verlaufen ist. Mir ist aber die Lust vergangen.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2019, 21:31:04 von SLAM » Gespeichert

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« Antwort #13 am: 09. Dezember 2019, 22:25:27 »

Wenn du ehrlich bist, ist deine Frau aber auch nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen, sie hatte doch schon vor der Ehe keine eigenen Einkünfte. Sie nun nach der Ehe wieder an den Sozialstaat zu verweisen wird nicht funktionieren, das ist nicht der Sinn von Ehe.

Die Ehe ist vieles, aber bestimmt nicht der Kauf eines gesicherten Lebensstandards. Wie kommt man denn darauf, so einen Mummpitz zu verzapfen?
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« Antwort #14 am: 09. Dezember 2019, 22:56:58 »

Du hast eine Schrottimmobilie gekauft. Gekauft wie gesehen. Nun hast du erfahren, dass neben einer liebevollen Restaurierung eine Schwammsanierung fällig wird, um sie irgendwie wieder los zu werden.

So ungefähr ist das. Du hast gekauft wie gesehen ohne zu bedenken, dass du im Fall des "Verkaufs" nicht ohne Verluste raus gehen kannst.

Ich drücke dir die Daumen, dass irgendwie deiner Ex eine Eigenverantwortung zugemutet wird und das meine ich ganz ehrlich. Aber "das habe ich nicht gewusst" halte ich für eine denkbar naive Reaktion. Unwissenheit schützt leider nicht vor Konsequenzen. Und eine Ehe ist auch heute nicht nur Mittel zur Namensangleichung sondern eben auch zur gegenseitigen Versorgung.

LG LBM
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« Antwort #15 am: 10. Dezember 2019, 09:20:22 »

Die Ehe ist vieles, aber bestimmt nicht der Kauf eines gesicherten Lebensstandards. Wie kommt man denn darauf, so einen Mummpitz zu verzapfen?

Doch, in gewissen Fällen ist sie das. Nämlich dann, wenn der eine Ehegatte sich um Haushalt und Kinder kümmert und halt nicht arbeiten geht. Der Staat sieht das als finanziell gleichwertig an. Wenn sie geltend macht, dass ihr daraus ein dauerhafter Karriereknick entstanden ist, so wird das problematisch, denn der kann zu lebenslangen Ehegattenunterhalt führen.

Generell wird die Anwältin des TO versuchen zu argumentieren, dass der DEF mit der Vollendung des 3ten Lebensjahres des kleinsten Kindes eine Teilzeittätigkeit zuzumuten ist, später auf der weiterführenden Schule dann Vollzeit. Wenn er dann aber einen unbefristeten Unterhalt ausgeurteilt hat und sie wirklich keine Stelle findet (ich kenne sie nicht und weiß nicht wie glaubhaft das ist), dann wird es problematisch von dem Unterhalt runter zu kommen. Aber generell hat der Anwalt der DEF auch Recht: sie wird ihren sozialen Status sicher nicht auf Dauer halten können.

Zur Frage des Bonus: gibt es diesen jährlich, so gehört er zum Gehalt, fließt er nicht jährlich, ist er auf mehrere Jahre zu verteilen. Wir viele hängt vom Richter ab.

Zur Frage, ob erst in 13 Jahren trennen: blöde Idee. Dann sollte dir klar sein, dass sie nach fast 2 Jahrzehnten ohne Job sicher nicht auf eine Vollzeitstelle verwiesen werden wird. Dann hast du wirklich ein Problem. Zum Versorgungsausgleich hast du ja auch schon was gehört.

Im allgemeinen ist das Modell, dass die Frau einen Versorger heiratet, nicht mehr so gängig. Häufiger ist heute, dass man gleichberechtigt heiratet und beide arbeiten gehen.
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« Antwort #16 am: 10. Dezember 2019, 12:25:31 »

Doch, in gewissen Fällen ist sie das. Nämlich dann, wenn der eine Ehegatte sich um Haushalt und Kinder kümmert und halt nicht arbeiten geht. Der Staat sieht das als finanziell gleichwertig an. Wenn sie geltend macht, dass ihr daraus ein dauerhafter Karriereknick entstanden ist, so wird das problematisch, denn der kann zu lebenslangen Ehegattenunterhalt führen.
Dies setzt aber voraus, dass diese "Ehefrau" eine entsprechende Ausbildung hat und so ein Weg theoretisch hätte gegangen werden können. Eine lebenslange Versorgung, zu 3K+x, mit einer (wie auch immer abgeschlossenen) Hauptschulausbildung und ohne vorherige Erwerbsbiographie halte ich für schwierig.

Im allgemeinen ist das Modell, dass die Frau einen Versorger heiratet, nicht mehr so gängig. Häufiger ist heute, dass man gleichberechtigt heiratet und beide arbeiten gehen.
Interessanterweise habe ich gerade erst einen Artikel gelesen, dass unsere Generation XYZ Mell eher dazu neigt, dass sogenannte Traditionsmodell fahren zu wollen. In erster Linie die sogenannten befreiten Frauen, die lieber mit dem Kind die ersten Jahre zu Hause bleiben wollen.
Interessant wird es, wenn gut ausgebildete Frauen zu Hause bleiben (wollen) und weniger gut ausgebildete Männer (statistisch geht es diesen Weg) den Unterhalt für drei/vier Personen beschaffen sollen. Wenn dann eine Trennung stattfindet, wie wirkt sich das aus? Lauter Akademikerinnen die an dem Sozialhaushalt kleben. Das geht schief ...

Ach übrigens, meine Anwältin meint, dass man Frau maximal 3 Jahre lang nachehelichen Unterhalt bekommt. Und die Anwältin meiner Frau ? Die hat ihr wohl verklickert, dass sie nach ein paar Jahren Vollzeit arbeiten muss, und auf jeden Fall sozial absteigt. Seitdem bemüht sich meine Frau doch sehr, die Ehe wieder aufleben zu lassen ....Wenn ich demnächst komplett durchdrehe, dann soll niemand fragen wieso ....
Wenn Du Dich darauf einlässt, dann hast Du wirklich selber Schuld ...
Aber ich denke das es so in die Richtung geht, drei, vielleicht bis zu 5 Jahre nachehelicher Unterhalt. Ich denke nicht das es auf eine lebenslange Versorgung hinausläuft.

Warum jemand, der vor der Ehe nicht gearbeitet hat, ehebedingte Nachteile geltend machen kann, verstehe ich nachwievor nicht. Meine Anwältin ist übrigens der Meinung, dass sie das NICHT kann. Bei meiner Frau sprechen wir eher über ehebedingte Vorteile, zB Aufstieg über zwei gesellschaftliche Schichten durch die Ehe.
Das ist eher der politische Konsens in der Rechtssprechung. Frauen soll es gut gehen, sie müssen geschützt werden und vor allem sind diese ausnahmslos nicht daran schuld, wenn es zu einer Trennung kommt. Daher ist der Mann zu einem Zahlsklaven zu verdonnern, damit die selbständigen und emanzipierten Frauen sich selbstverwirklichten können.
Erkennbar ist das daran, dass der BU ein Schadensersatz ist, der Aufgrund der Geburt eines Kindes gezahlt wird (die breitbeinige Verantwortung der Frau wird komplett ausgeklammert).

Ehebedingte Nachteile habe ICH. Ich hatte vor der Ehe ein ziemlich kostspieliges Hobby. Nach der Eheschließung konnte ich das nach einiger Zeit nicht mehr ausübern, weil ich nämlich neben ihrem Unterhalt auch für den ihres Kindes, das sie in die Ehe mitgebracht hat, aufkommen musste. Jetzt könnte ich wieder, da die Karriere sehr erfreulioch verlaufen ist. Mir ist aber die Lust vergangen.
Naja, wer hat denn bei einer Heirat "mehr" Geld in der Tasche? Eher selten und wenn Kinder da sind, dann auf keinen Fall mehr.
Die Vorteile ... wäre schön wenn man diese verrechnen könnte .... Oder wegen Undankbarkeit zurück fordern könnte, wie im Erb- und Schenkungsrecht ;-) !

Gruß
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« Antwort #17 am: 10. Dezember 2019, 15:43:10 »

Du hast eine Schrottimmobilie gekauft. Gekauft wie gesehen. Nun hast du erfahren, dass neben einer liebevollen Restaurierung eine Schwammsanierung fällig wird, um sie irgendwie wieder los zu werden.

So ungefähr ist das. Du hast gekauft wie gesehen ohne zu bedenken, dass du im Fall des "Verkaufs" nicht ohne Verluste raus gehen kannst.

Na ja, ganz so unbedarft war ich jetzt auch nicht. Immerhin habe ich einen Ehevertrag aufsetzten lassen, der dazu dient, Schadensbegrenzung zu betreiben.

Aktuell redet meine Frau ja wider mit mir. ZB darüber, was ihre Anwältin so von sich gibt. Die meinte, Frau XY, da müssen wir jetzt schauen, dass wir das Maximale für sie rausholen. Dann viel BlaBlaBla, und am Ende sagt meine Frau dann wohl zu ihrer Anwältin, dass sie keinen Krieg sondern sich lediglich scheiden lassen wolle.

Da frag ich mich schon, was ist denn da los ? Anwälte gießen Öl ins Feuer ! Wieso ? Mehr Krieg, mehr Schriftsätze, mehr Kohle, oder wie soll ich das sonst verstehen ??

Irgendwie ekelhaft das Ganze.

Ich möchte nicht wissen, in wievielen Fällen, die Paare sich eigentlich friedlich trennen wollten, aber letztendlich von den Anwälten ein Krieg veranstaltet wurde, um Kasse zu machen. Ein Kommmentar einer Expertin in der BamS geht auch in diese Richtung. Widerlich !
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« Antwort #18 am: 10. Dezember 2019, 16:39:14 »

Ich möchte nicht wissen, in wievielen Fällen, die Paare sich eigentlich friedlich trennen wollten, aber letztendlich von den Anwälten ein Krieg veranstaltet wurde, um Kasse zu machen. Ein Kommmentar einer Expertin in der BamS geht auch in diese Richtung. Widerlich !
Ich denke inzwischen, dass die zu 90% das Problem am ganzen sind ...

Gruß
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« Antwort #19 am: 10. Dezember 2019, 17:01:40 »

Na ja, ganz so unbedarft war ich jetzt auch nicht. Immerhin habe ich einen Ehevertrag aufsetzten lassen, der dazu dient, Schadensbegrenzung zu betreiben.

Aktuell redet meine Frau ja wider mit mir. ZB darüber, was ihre Anwältin so von sich gibt. Die meinte, Frau XY, da müssen wir jetzt schauen, dass wir das Maximale für sie rausholen. Dann viel BlaBlaBla, und am Ende sagt meine Frau dann wohl zu ihrer Anwältin, dass sie keinen Krieg sondern sich lediglich scheiden lassen wolle.

Da frag ich mich schon, was ist denn da los ? Anwälte gießen Öl ins Feuer ! Wieso ? Mehr Krieg, mehr Schriftsätze, mehr Kohle, oder wie soll ich das sonst verstehen ??

Irgendwie ekelhaft das Ganze.

Ich möchte nicht wissen, in wievielen Fällen, die Paare sich eigentlich friedlich trennen wollten, aber letztendlich von den Anwälten ein Krieg veranstaltet wurde, um Kasse zu machen. Ein Kommmentar einer Expertin in der BamS geht auch in diese Richtung. Widerlich !
Bei mir fing es auch so an. Am Ende hat sich meine Ex das erteilte Mandat auf Wohnungszuweisung wieder entzogen, wir haben eine Mediation gemacht und alles günstig selbst beim Notar geregelt. Ich kann es nur widerholt anregen: das spart Geld und Nerven!!!
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« Antwort #20 am: 22. Juli 2020, 13:39:45 »

Servus!
Viele User haben gute Erfahrungen mit RA Josef Mohr.

Grüßung
Marco

Hierzu aber von mir ein Kommentar. Der Rechtswalt arbeitet auch nur auf Honorar. Beratungshilfeschein oder Kostenübernahme Rechtschutzversicherung, sind dem egal. §34 Abs.1 RVG spricht hier von 190€ + Mwst..
Hier ist Mohr aber entfernt, in dem er eine Vergütungsvereinbarung auferlegt um dann in seine Honorarvereinbarung kommt.

Er verlangt 250€ + Mwst.
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