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vatersein.de - Forum 04. Dezember 2020, 14:34:03 *
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Autor Thema: Weiß nicht weiter... Evtl hat jemand die selbe Situation?  (Gelesen 2315 mal)
SLAM
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« Antwort #25 am: 22. Oktober 2020, 21:12:56 »

Ich fragte dann, was ist mit der Frist? Also wenn man das Haus verlässt kann man nicht mehr zurück. Er sagte NEIN, es gibt keine Frist. Da die Immobilie zu 50 ihnen gehört, haben sie so lange Recht darauf, so lange sie diese besitzen. Sollten sie jedoch schriftlich sagen, dass sie ausziehen und es der Frau überlassen, dann läuft das anders und die Bank will Auskunft.

Auch der 4. Anwalt scheint eher wenig Ahnung zu haben:

https://www.scheidung-online.de/ehewohnung/auszug-bei-trennung/

Gut, in dem verlinkten Text stehen 6 Monate. Meine Anwältin sagte 3 Monate. Kann man sich jetzt raussuchen. Ob Dir die Immobilie zu 50% gehört oder garnicht, spielt keine Rolle. Es ist eine EHEWOHNUNG, da gelten andere Regeln. Mit einem erfolgreichen Gewaltschutz kann Dich die Frau aus dem Haus werfen lassen, selbst wenn es Dir zu 100% gehört.

Ähm, das Haus wird auch dann den Kindern erhalten, wenn DU darin mit ihnen wohnst ...
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Joey318
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« Antwort #26 am: 22. Oktober 2020, 21:38:27 »

Boah ist das kompliziert.. sie übergab mir meine Kleidung... hmm
Also muss ich in s Haus zurück.. ih warte nächste Woche ab, und hoffe dass da das Protokoll vom Gericht kommt.... wenn nicht, Scheibe ich offiziell dass ich zurückgehe....
oder?
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Kasper
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« Antwort #27 am: 22. Oktober 2020, 22:01:14 »

wenn nicht, Scheibe ich offiziell dass ich zurückgehe....
oder?
Nein.
Du gehst zurück, ohne irgendwas anzukündigen.
Richte dich darauf ein, dass die Schlösser ausgetauscht wurden und du den Schlüsseldienst rufen musst. Aber da ist kein Problem. Du lässt die Schlösser austauschen und übergibst der Ex einen Schlüssel.

Gruß
Kasper
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Joey318
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« Antwort #28 am: 22. Oktober 2020, 22:15:05 »

Nein.
Du gehst zurück, ohne irgendwas anzukündigen.
Richte dich darauf ein, dass die Schlösser ausgetauscht wurden und du den Schlüsseldienst rufen musst. Aber da ist kein Problem. Du lässt die Schlösser austauschen und übergibst der Ex einen Schlüssel.

Gruß
Kasper

Woher weißt du das alles? Warum sagt sowas kein Anwalt?Huch Ich bin total enttäuscht von diesen Haien.
Wie soll ich mich zuhause dann verhalten? Kann ich in die Kinderzimmer? Wohnzimmer? Küche? Garten? Es sind nunmal 1400qm Grundstück. Wie erwähnt habe ich den Keller ja... auch mehrere Zimmer und zwei Bäder... ich kann ja die kleinen schlecht immer in den Keller rufen...
Außerdem sagte die ex, sie will nicht mit mir unter ein Dach...

Was ist mit schwiegermonster, das im Haus seine Pest täglich verteilt? Sie ist zu 80% am scheitern beteiligt.

Also einfach nachhause...? Schlüssel musste ich ja vor der Polizei abgeben... meine Eltern haben einen zweitschlüssel... einer ist im Schuppen... (bestimmt schon weggetan)
Kann ich einfachso den Schlüsselbeins holen? Wäre das dann nicht Einbruch? Könnte sie das dann nicht wieder zum anseilt schicken? Was sagt der Richter zu sowas?
Ich danke dir so sehr für deine Texte. Ich hoffe nur dass das so alles funktioniert wie es sagst. Bitte nicht falsch verstehen und weiter schreiben. Danke danke danke

Wie erwähnt, der 4. Anwalt heute sagte, er würde auf das Protokoll warten, wo drin steht, die wohnungszuweisung ist abgelehnt. Die Ehegatten sollen sich selber einigen.... sonst gehen wir inndie Hauptverhandlung.
Könnte ich meinem Anwalt mehr Geld bieten, damit er mehr agiert? Oder ist das Bestechung und falsch? Es ist ne Frau.. 😅
Außerdem bin ich jetzt etwas verwirrt mit der Frist bezüglich ausziehen...
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Kasper
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« Antwort #29 am: 22. Oktober 2020, 22:35:33 »

Ich habe über die Jahre einige Fälle begleitet, und auch wenn ich immer wieder bemerke, dass ich doch noch nicht alles gelesen bzw. gehört habe, so gibt es Muster, die sich wiederholen. Deine Geschichte ist derzeit so ein Ding, welches man auch als Ratschlag im Brigitte-Forum nachlesen kann. Die Überschrift lautet dann so etwa „wie werde ich ihn am schnellsten los!“.

Derzeit ist es die Ehewohnung. Eine Zuweisung ist nicht erfolgt.
Du bist derzeit voller Ängste, willst nichts falsch machen. Das verstehe ich wirklich. Du kommst aber nicht darum herum, dein Recht geltend zu machen und dich ein wenig gerade zu machen. Ansonsten hast du bereits verloren.

Anwälte sind immer so ein kleines Lotteriespiel. Es gibt engagierte und diejenigen, die mit wenig Aufwand ihren Porsche bezahlt haben möchten. Und ganz viel dazwischen.
Die Fristen zum ausziehen gibt es nicht. Du bist nicht gewalttätig und auch du kannst die Polizei rufen, wenn die KM aufsticket. Den Mut muss man zwar erst einmal haben, aber auch in einem solchen Fall gilt, wer schlägt der geht. Daher, nicht wehren ... egal was passier. Lass dich grün und blau schlagen, dann sind die Argumente der Ex nichts wert. Und an die Aufnahmen denken ...

Du kannst dich im Haus frei bewegen. Macht zwei Räume aus, einer für sie, einer für sich und das wars.

Gruß
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« Antwort #30 am: 22. Oktober 2020, 23:55:07 »



Ich gebe dir vollkommen recht. Den MUT zu haben um genauso abgewichst zu sein, wie die Person die man einst so sehr verehrt hat.
ICH WILL DASS DU GEHST, diese Worte verfolgen mich im Schlaf.

Wenn noch Tipps da sind, nehme ich diese gerne an.

Wie gefragt...

was sagt der Richter? Mein Anwalt sagte ich habe ein gutes Bild gemacht, auch beim Jugendamt, nicht dass er dann sauer ist und sagt, ich mache das rückgängig

Mehr Geld für Anwältin anbieten? 😅

Ich danke viel Mals, ich kann’s garnicht gut machen für diese Hilfe hier.
Meine weinende Mutter hier sagt und hofft täglich, jeder bekommt das was er verdient. Aber nur was...

_____
Edit: Vollzitat gelöscht
« Letzte Änderung: 23. Oktober 2020, 07:33:14 von Lausebackesmama » Gespeichert
SLAM
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« Antwort #31 am: 23. Oktober 2020, 09:06:24 »

Wie soll ich mich zuhause dann verhalten? Kann ich in die Kinderzimmer? Wohnzimmer? Küche? Garten? Es sind nunmal 1400qm Grundstück. Wie erwähnt habe ich den Keller ja... auch mehrere Zimmer und zwei Bäder... ich kann ja die kleinen schlecht immer in den Keller rufen...

Ideale Voraussetzungen für eine Trennung unter einem Dach. Warum sollen die Kinder nicht bei Dir im "Keller" sein ? Gemeinschaftsräume abwechselnd nutzen, Küche zB.

Außerdem sagte die ex, sie will nicht mit mir unter ein Dach...

Ihr Problem.

Was ist mit schwiegermonster, das im Haus seine Pest täglich verteilt? Sie ist zu 80% am scheitern beteiligt.

Ignorieren.

Wie erwähnt, der 4. Anwalt heute sagte, er würde auf das Protokoll warten, wo drin steht, die wohnungszuweisung ist abgelehnt. Die Ehegatten sollen sich selber einigen....

Falls die Zusendung zeitnah zu erwarten ist, scheint es vielleicht besser zu sein, auf das Protokoll zu warten. Wenn kein Schlüssel greifbar ist, Schlüsseldienst holen. Wie gesagt, es ist die Ehewohnung und Du hast völlig unberührt von den Miet - und Eigentumsverhältnissen als Ehemann das Recht, da zu wohnen, solange Polizei oder Gericht nichts anderes sagt.
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« Antwort #32 am: 23. Oktober 2020, 15:34:05 »

Wenn ich wieder nachhause gehe und sie erwartet Besuch, oder dieser ist da.... kann ich den wegschicken? Mal angenommen, sie sitzen auf der Terrasse. Soll ich mich dazusetzen? Oder aus dem weg gehen?
Soll ich dann auch besser Leute einladen um nicht alleine zu sein?

Sorry für die Fragen... ich will mir nur Mut anlesen... und wie Ichs mache. Meine Eltern haben einen ersatzschlüssel.... sollten die Schlösser noch nicht ausgewechselt sein... darf ich den doch bestimmt nehmen, weil... ist ja mein Haus...

Wenn sie dann anfängt die Klamotten und die Kinder zu packen.... was dann? Beim letzten Mal habe ich wohl den Fehler gemacht und gesagt, dass die Polizei kommen sollte, ich möchte nicht dass du den kleinen jetzt aus dem Tiefschlaf holst... ich weiß mir sonst nicht anders zu helfen....zack und SIE rief die Polizei.. diese dann das Jugendamt
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« Antwort #33 am: 26. Oktober 2020, 10:57:14 »

Du kannst theoretisch ihrem Besuch Hausverbot erteilen, sie kann es aber wieder aufheben. Also sinnbefreit.

Du kannst aber durchaus auch Besuch einladen, kein Problem.

Wenn sie die Polizei ruft, sachlich erklären, dass ihr euch in Trennung unter einem Dach befindet. Du hast nichts getan, es gibt keine Wohnungszuweisung an sie, also wirst du nicht gehen. Wenn sie dich nicht mehr sehen will, soll sie gehen. Es steht ihr frei jederzeit ohne Kinder zu gehen. Hab ich meiner ExFrau damals auch gesagt.

Steige nicht in Streit ein, am besten Gespräche komplett vermeiden. Wenn sie reden will, mach den Vorschlag, dass ihr das bei der örtlichen Trennungs- und Scheidungsberatung tut. Ich würde an deiner Stelle mit denen auch schnell Kontakt suchen.
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« Antwort #34 am: 26. Oktober 2020, 11:12:55 »

Steige nicht in Streit ein, am besten Gespräche komplett vermeiden. Wenn sie reden will, mach den Vorschlag, dass ihr das bei der örtlichen Trennungs- und Scheidungsberatung tut. Ich würde an deiner Stelle mit denen auch schnell Kontakt suchen.

Ist deine Frau dann ohne Kinder gegangen?
Oft habe ich ihr gesagt, wenn du gehen willst, dann geht. Geh erstmal raus, kriege einen freien Kopf.
Aber das wird sie nicht.... sie wird dann bestimmt zu ihren neuen Freunden oder Freund mit den Mäusen fahren...

Habe meinem Anwalt gesagt, dass ich nachhause gehe.. warte jetzt auf seine Reaktion.
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« Antwort #35 am: 26. Oktober 2020, 13:51:17 »

Hi, ne habe keine Chance.

Mein Anwalt sagte, erst muss der Gutachter kommen...
Dann das gemeinsame Gespräch sein, um zu sehen wer was leisten kann und evtl die Auszahlung.

Sollte ich jetzt nachhause gehen, könnte es passieren, dass die Gegenseite die Gespräche als gescheitert sieht und wie ja bei Gericht vereinbart, dass wir eine gemeinsame Lösung suchen.
Was nicht gehen wird, weil sie ja alles haben will und wenn nicht, in eine andere Stadt mit Kindern zieht.

Es gäbe zwei Möglichkeiten meiner Frau.
Sie provoziert einen Streit und ruft die Polizei oder sie haut mit den Kindern ab.
Die Schreckschusspistolen müssen trotzdem raus, obwohl sie in einem Waffenschrank eingeschlossen sind sonst muss die Polizei diese sicherstellen.

Anwalt sagte, ich könne mich drehen und wenden wie ich will, eine Frau hat gesagt, sie will nicht mit mir unter einem Dach wohnen.

Hammer, ich habe habe geackert wie ein Sklave für Familie und Haus. Das ist der Dank. Es ist mir einfach schleierhaft, wie es sein kann, dass sie über alles bestimmt.

Ich habe keine Idee mehr...
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« Antwort #36 am: 26. Oktober 2020, 14:30:18 »

Servus,
wo würdest Du denn bis dahin verweilen, hättest Du nicht "Unterschlupf" bei Deinen Eltern gefunden?
In meinen Augen sind die Aussagen vom Anwalt quatsch; es gibt keine rechtliche Grundlage, Dich von der (noch) gemeinsame(n) Wohnung/Haus fernzuhalten.

Zitat
Ich habe keine Idee mehr...
Mach Dich gerade, agiere und nimm Du die Zügel in die Hand!

Grüßung
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« Antwort #37 am: 26. Oktober 2020, 14:37:54 »

Die Situation hier ist auch nicht mit Rosenwasser zu vergleichen...
Es sind nun mal ältere Herrschaften, die seelisch darunter leiden was hier gerade geschieht....

Es hat alles irgendwie keinen Sinn mehr... ich kann Männer verstehen die einfach für immer weit weggehen...
 Wie soll ich agieren und die Zügel hat sie in der Hand... kann ja machen was sie will.
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« Antwort #38 am: 26. Oktober 2020, 14:40:05 »

Moin,

auch meine Meinung.
Der Umstand, dass du bei deinen Eltern verweilen kannst, ist ja ganz nett, aber unter den Gesichtspunkten unerheblich. Das Haus, die Ehewohnung, ist Dein zu Hause.
Angedichtete Gewalt in Trennungsverfahren ist eine fast schon übliche Vorgehensweise, wenn man jemanden schnell aus dem Haus haben will, daher gehen die Gerichte da inzwischen vorsichtiger heran (ca. 90% aller Gewaltvorwürfe bei Trennungen sind falsch).
Auch wunder mich der Umstand mit welchem Automatismus die Kinder bei der KM bleiben sollen, nur weil diese sich jetzt "selbstverwirklichten" will. Kann sie ja auch gerne machen, aber nicht auf kosten der Kinder und von allen subventioniert.

Es gibt zwei Probleme, die ich derzeit sehe.
Das jüngere Kind ist derzeit ein Jahr alt. Da wird oft argumentiert, dass es zur Mutter gehört. Wichtig wäre hier aufzuzeigen, wie sich bisher die Betreuung dargestellt hat.
Das zweite Problem ist, dass Du derzeit schon aus der Eheleichen Wohnung raus bist und nicht wieder reingehst. Damit sind im Grunde bereits Fakten geschaffen worden, die ohne eine Rückkehr schwer wieder Rückgängig gemacht werden können.

Gruß
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« Antwort #39 am: 26. Oktober 2020, 18:16:23 »


In meinen Augen sind die Aussagen vom Anwalt quatsch; es gibt keine rechtliche Grundlage, Dich von der (noch) gemeinsame(n) Wohnung/Haus fernzuhalten.


Absolut richtig. Ich leben ja nun seit 1,5 Jahren in einer Trennungssituation unter einem Dach und habe mich intensiv mit der juristischen Seite dieses zustands auseinandergesetzt (bzw. auseinander setzen müssen).

Fazit: Der Anwalt redet Müll. Der hat sich schon am Anfang als Laie geoutet als er behauptet hat, Du dürftest da wohnen, weil Dir 50% des Hauses gehören würden. Das ist Quatsch. Du dürftest sogar da wohnen, wenn die zukünftige Ex Alleineigentümerin wäre. Und das weiß ich ganz genau. Das ist nämlich umgedreht die Situation bei mir ! Eheleute haben das Recht in der Ehewohnung zu leben. Thats it. Einzige Möglichkeit: Gewaltschutzverfahren. Genau deswegen wird´s ja immer wieder insbesondere von Frauen versucht. Meine hats ja auch versucht. Zuweisung der Ehewohnung ohne Gewaltschutzverfahren ist bis zur Scheidung nahezu aussichtslos.
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« Antwort #40 am: 26. Oktober 2020, 18:25:08 »

Damit sind im Grunde bereits Fakten geschaffen worden, die ohne eine Rückkehr schwer wieder Rückgängig gemacht werden können.

Ja, und zwar bezüglich des Verbleibs im Haus und vor allem bezüglich der Betreuung. Jeder Tag arbeitet nun für sie. Irgendwann kommen dann so hässliche Dinge wie "Kontinuität", und das wars dann. Er zahlt und sie betreut. Ziel erreicht.
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« Antwort #41 am: 27. Oktober 2020, 11:07:30 »

@Joey:

ja, meine Ex ist gegangen. Hat auch erst eine Wohnungszuweisung anleiern wollen, aber dann das Mandat wieder entzogen als sie nach Rüksprache gemerkt hat, was sie eine gerichtiche Auseinandersetzung kosten würde. Ich habe immer gesagt: "mach was du willst, ich bleibe ein Jahr oder länger solange kein Wechselmodell vereinbart und ich beim Haus ausgezahlt wurde." Und, oh Wunder, mein Arbeitgeber hat ihr verweigert das Hausdarlehn alleine zu übernehmen. Außerdem hat mein Vater sie gefragt wie sie denn ohne PKH die ganzen Verfahren finanzieren will. Meine Eltern hätten mich unterstützt, ihre eher nicht. Und plötzlich ging alles mit Notar und ohne Anwalt. Sie ist raus, ich wohne im Haus.

Was deine Ex will, wollen viele Frauen. Ich hätte ihr gesagt, dass sie nicht mehr alle Latten am Zaun hat. Wenn sie nicht mehr mit dir unter einem Dach leben will, soll sie gehen, du kümmerst dich um die Kinder. Oder man einigt sich auf einen fairen Kompromiss. Geht aber nur, wenn du mal aus deiner Opferrolle rauskommst.
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« Antwort #42 am: 29. Oktober 2020, 07:34:30 »

Hi, also da mein Anwalt sagt, dass ich der Wohnungszuweisung nur entgangen bin, weil wir uns einigten ein gemeinsames Gespräch zu führen und einen haushutachter zu beauftragen.
Der Gutachter kommt am 04.11.20, das Gespräch wird Ende November stattfinden.

Meine Frau hat gesagt, dass sie im Haus bleiben will. Ich zahle bis Ende November die Miete, somit kann sie kein Unterhalt stellen.
Am 10.11.20 muss sie zu Gericht und über das sexuelle Delikt aussagen. Ich gehe nicht hin, weil ich nicht muss und der Anwalt mir geraten hat das auch nicht zu tun, um mich nicht provozieren zu lassen.

In erster Linie geht es mir garnicht ums Haus, sondern um die Kinder.
Habe einen anderen Anwalt besucht und er hält das alles für Quatsch... hmmm keine Ahnung...
Dieser sagte, wir sollten auf das ABR klagen, da meine Frau die Kinder wegen ihrer Arbeit nicht so betreuen kann wie ich...
Aber ich wohne bei meinen Eltern und bin noch im Haus gemeldet, sie sagte das hat damit nichts zu tun und wäre egal.
Mein „hauptanwalt“ sagt, es bringt nichts auf das ABR zu klagen, wenn die Wohnverhältnisse nicht geklärt sind....
Meine Frau will mich komplett ausziehen und ihr Argument ist nach wie vor: willst du den Kindern das Haus nehmen?
Ich weiß auch nicht ob es sich lohnt den Anwalt jetzt zu wechseln... der jetzt besuchte Anwalt hat einen sehr guten Ruf hier in meiner Stadt. Er soll wohl sehr hart sein und alle Krallen ausfahren...
Wenn das Gutachten kommt, dann wird der jetzige Anwalt seine Rechnung an mich sicherlich hoch stellen, wenn dieser weiß was das Haus Wert ist.
Ich überlege mir dem Jugendamt zu sprechen, ob dieses mir das ABR übertragen würde, weiss aber auch nicht ob das ein vor oder Nachteil wäre.
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« Antwort #43 am: 29. Oktober 2020, 08:29:36 »

Servus!
Hi, also da mein Anwalt sagt, dass ich der Wohnungszuweisung nur entgangen bin, weil wir uns einigten ein gemeinsames Gespräch zu führen und einen haushutachter zu beauftragen.
Der Gutachter kommt am 04.11.20, das Gespräch wird Ende November stattfinden.
Was genau steht in der Ablehnung (davon ausgehend, dass die Wohnungszuweisung ordnungsgemäß bei Gericht beantragt wurde), welche Du hier unter #1  erwähnt hattest?
Dorst schrubst Du auch, Du hättest wieder nach Hause dürfen, was Du aber aus Angst vor weiterem Theater nicht getan hast ... ich finde, Du eierst die ganze Zeit um das Thema rum und hoffst, dass Dir irgendjemand die Entscheidung abnimmt. Wenn Du so weiter machst, wird das auch geschehen: KM wird die Entscheidung abnehmen, Fakten schaffen und Dich rauskicken, wenn Du nicht endlich anfängst, zu agieren; den Allerwertesten in der Hose kann Dir niemand von uns implantieren, da musst Du Dich schon selbst gerade machen.
Bei der Gelegenheit: magst evtl. meine unten stehende Signatur verinnerlichen, vielleicht hilft´s!

Grüßung
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« Antwort #44 am: 29. Oktober 2020, 09:49:50 »

Das Protokoll habe ich vom Gericht, morgen 2 Wochen, immernoch nicht. Habe da gerade angerufen was da Sache ist.... man sagte mir es ist ein Haufen Papiere auf dem Tisch und es dauert halt.... kleiner Trost, es wurde unter eilig eingetragen...

Mein Anwalt hält es nicht für sinnig ins Haus zu gehen... aber das kann doch nicht sein... man ej
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« Antwort #45 am: 29. Oktober 2020, 10:14:18 »


Ich überlege mir dem Jugendamt zu sprechen, ob dieses mir das ABR übertragen würde, weiss aber auch nicht ob das ein vor oder Nachteil wäre.


Hi Joey318,

das Jugendamt kann Dir das ABR nicht übertragen. Das kann nur ein Gericht und so einfach ist das nicht.

Zum Rest: Ich möchte Dich nur davor warnen, Deine Entscheidung von Ratschlägen aus diesem Forum (oder auch anderen Foren) abhängig zu machen. Du solltest Dir einfach klarmachen, dass das Risiko für Deine Handlungen Du alleine trägst. Gerade solche Aussagen, die auf Deine Emotionen abzielen „mach Dich gerade“ oder „nimm die Zügel in die Hand“ sind mit Vorsicht zu genießen.

Solche Scharfmacheraussagen schreiben sich leicht in einem anonymen Forum, bei denen der Schreiber von den Konsequenzen nicht direkt betroffen sein wird. Im Zweifel würde ich da doch eher auf meinen Anwalt hören. Wie gesagt, wenn die „guten Ratschläge“ schief gehen, übernimmt keiner hier für Dich die Verantwortung.

Deshalb Vorsicht davor, wenn man Dich aufstacheln will.
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« Antwort #46 am: 29. Oktober 2020, 10:30:54 »

Deshalb Vorsicht davor, wenn man Dich aufstacheln will.
Ein Ratschlag, den selber nicht so gerne annimmst, wenn es gegen Deine Meinung geht.

Allerdings hast Du damit recht, dass die Konsequenz muss er selber tragen. Das muss man aber auch, wenn der Anwalt falsch berät, oder einfach der Richter eine ganz andere Meinung hat. Alles kann passieren. Man(n) kann sogar alles richtig machen, und dennoch wird man komplett über den Tisch gezogen.

Tatsache ist, es ist die Ehewohnung. Es gibt keine Zuweisung. Und selbst wenn, dann geht man einen Schritt weiter zum OLG. Habe ich auch in der Wohnungszuweisung. Man muss nur dazu bereit sein und sich nicht in komplett dämliche Vergleiche treiben lassen.
Fakt ist leider auch, dass die KM gerade alles so hinbiegt, dass du ihr ein schönes Leben finanzierst. Dafür benötigt sie die Kinder, denn mit denen steht und fällt der ganze Geldfluss.

Im übrigen werden Deine Termine im November nicht haltbar sein. Der neue Lockdown kommt auf uns zu und es werden jetzt wieder viele Termine ausfallen.

Aber du musst dir eine Strategie ausdenken. Vielleicht ist der andere Anwalt mit den Haaren auf den Zähnen auch etwas besser. Ich mag es zwar auch gerne sachlich und vernünftig, aber wenn die Gegenseite nur irgendwelche Scheiße erzählt, will ich meinen Anwalt auch nicht mehr ruhig da sitzen sehen. Und manchmal muss man auch Fallen aufstellen, damit sich die Sache beruhigt.

Gruß
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« Antwort #47 am: 29. Oktober 2020, 10:31:08 »

Moin

Ich möchte @Celine zustimmen, was Deine zukünftigen Handlungen betrifft. Diese sind für Dich unumkehrbar, und Du solltest solche Handlungen für Dich relativ vorhersagend überschauen können. Bei Deiner Aufgewühltheit bin ich da allerdings skeptisch. Im Inneren könntest Du aber auch "scharfmacheriche" Äußerungen in soweit aufnehmen, dass sie dazu beitragen, zu einer neuen objektiven Betrachtung zu kommen. M.E. brauchst Du auch etwas Ruhe, ja Abstand. Hm, leicht daher gesagt für einen Außenstehenden wie mich.

Ich kann Dir nur empfehlen, Dich irgendwie zu sortieren. Versuche es zumindest. Mach' etwas, was Dich abschalten lässt.

LG oldie
« Letzte Änderung: 29. Oktober 2020, 10:40:43 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #48 am: 29. Oktober 2020, 10:44:15 »

Mein Tipp wäre: suche den kleinsten gemeinsamen Nenner aus allen Tipps, die du von allen Menschen bekommst. Das ist meistens eine sinnvolle Strategie. Hinterfrage jeden Tipp. Frag deinen Anwalt WIESO er es für falsch hält zurück zu gehen. Frag ihn, was realistisch am Ende für dich bleibt. Sagt er dir bspw. dass er davon ausgehe, dass die Kinder bei ihr bleiben und du für alles aufkommst, dann überleg dir, ob du das willst. Wenn nicht, such einen anderen Anwalt. Du musst eine Strategie für dich finden, die zu einem Ziel führen könnte mit dem du zufrieden bist. Genauso muss die Strategie zu dir passen. Wenn du bspw. konfliktscheu bist, wirst du dich halt auf einen Anwalt verlassen müssen.
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