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vatersein.de - Forum 04. Dezember 2020, 14:58:40 *
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Autor Thema: Wurde entlassen - Abfindung oder Kündigungsfrist ausnutzen?  (Gelesen 1083 mal)
Darkman
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Beiträge: 18


« am: 28. September 2020, 08:46:33 »

Hallo!

Ich wurde heute entlassen (erstmal mündlich), betriebsbedingt, die Firma hat mir eine Abfindung in Höhe von 12.000 und Kündigung zum 31.10 angeboten.

Ich habe Kündigungsfrist von 4 Monaten, meine Überlegung war, vielleicht ist es besser die Frist auszuschöpfen, damit ich 4 Monate zuhause bin und meinen Gehalt bekomme?

Oder besser Abfindung nehmen, aber ich weiß nicht, wie sich dann mein Unterhalt ändert?
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Wasserfee
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« Antwort #1 am: 28. September 2020, 08:51:55 »

moin,

hat die Kündigung Hand und Fuß? Es kann sein, dass es dir angelastet wird, wenn du keine Kündigungsschutzklage einreichst.

WF
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Darkman
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« Antwort #2 am: 28. September 2020, 08:54:32 »

Von wen angelastet?
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Wasserfee
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« Antwort #3 am: 28. September 2020, 09:04:49 »

wenn du den Titel ausgrund der folgenden Arbeitslosigkeit nicht weiter bedienen kannst.
Wenn du das dennoch kannst sehe ich keine Schwierigkeiten, ich denke nicht, dass eine Einmalzahlung in dieser Höhe zu einer Neuberechnung führen kann.
Zumal da die KM Wind davon bekommen UND klagen müsste.

WF
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Darkman
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« Antwort #4 am: 28. September 2020, 09:10:04 »

Ich habe keinen Titel.

Ja, es wird demnächst (in den nächsten Wochen) alles überprüft (von JA), da ich kurz nach der Kurzarbeit entlassen wurde. In Kurzarbeit habe ich natürlich weniger bezahlt.
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Maria22
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« Antwort #5 am: 28. September 2020, 11:08:16 »

Deine Abfindung kann durchaus zum Unterhalt herangezogen wede. Falls du einen Job findest, in dem du weniger verdienst als bei deinem alten Job, ist es durchaus möglich, dass du mit deiner Abfindung aufstocken musst.
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Lausebackesmama
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« Antwort #6 am: 28. September 2020, 11:18:48 »

Die Abfindung ist doch ein Scherz. Rechne mal gegen, wie hoch der Unterschied zu einem normalen Gehalt ist.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Darkman
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« Antwort #7 am: 28. September 2020, 11:35:22 »

Der Chef hat es pauschalisiert.

Die Summe könnte stimmen. Nicht schlimm.

Ich persönlich, möchte lieber 4 Monate als Mitarbeiter weiter mein Geld erhalten und zuhause sein.

Die Frage ist, ob das wirklich gut ist?

Und wann darf/muss ich die nächste Arbeit annehmen, nach 4 Monaten oder so schnell wie möglich?
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Wasserfee
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« Antwort #8 am: 28. September 2020, 11:40:23 »

du musst weiter den Mindestunterhalt bedienen (am besten den bishergezahlten Unterhalt weiterzahlen). Dann brauchst du auch nie wieder arbeiten, wenn du nicht willst.
Man kann dich nicht dazu zwingen zu arbeiten sondern dazu, Unterhalt zu bezahlen. Wenn dir die Kohle jemand schenkt oder du sie auf der Straße findest ist das auch okay.

WF
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Darkman
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« Antwort #9 am: 28. September 2020, 11:45:04 »

du musst weiter den Mindestunterhalt bedienen (am besten den bishergezahlten Unterhalt weiterzahlen). Dann brauchst du auch nie wieder arbeiten, wenn du nicht willst.
Man kann dich nicht dazu zwingen zu arbeiten sondern dazu, Unterhalt zu bezahlen. Wenn dir die Kohle jemand schenkt oder du sie auf der Straße findest ist das auch okay.

WF

Fabelhaft. Ich meine die Antwort.
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Kakadu59
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« Antwort #10 am: 28. September 2020, 11:47:31 »

Hi @Darkman,
aus steuerlicher Sicht wäre es (wohl) besser, wenn Du die 4 Monate weiterarbeiten würdest.
Im Falle der Abfindung zum 31.10.2020 kämen die 12000 €uro Abfindung auf Dein Jahresbrutto hinzu und führen zu einer - u.U. nicht unerheblich höheren Steuerlast für dieses Jahr.
Eventuell kannst Du ja dealen und anbieten, bis 31.12.2020 zu arbeiten und ab 01.01. eine Abfindung entgegenzunehmen...?

PS Ich würde es an Deiner Stelle mal durchrechnen (lassen), ggf meldet sich hier noch jemand, der das kann/ könnte...
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MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #11 am: 28. September 2020, 11:59:16 »

Moin,

aus meiner Erfahrung als Arbeitgeber:
Ich biete Regelmäßig Aufhebungsverträge incl. Abfindung an, manchmal probiere ich es mit Abfindungen die unter der Summe liegen, die ein MA bei Einhaltung der KüFri erhalten würde.
Die Leute unterschreiben sowas, weil sie nicht rechnen können.

Der Vorteil ist für mich: Ich bin die Person schnell los und muss mich nicht mit einmal gedanklich mit einer möglichen Kündigungsschutzklage auseinander setzen.

Feuere ich den Mitarbeiter regulär, ist das immer so eine Sache.

Noch ein Nachteil bei Aufhebungsvertrag: Du bekommst vom Arbeitsamt erst nach einer Sperrfrist Arbeitslosengeld.

Das mag alles nicht deine Frage gewesen sein, sehe ich ein, aber ggf. Nützt dir das als Allgemeiner Input.
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Darkman
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« Antwort #12 am: 28. September 2020, 12:05:38 »

Ich möchte die Firma friedlich verlassen, ohne Klagen und Anwälte.

Die Höhe der Abfindung ist unwichtig, ich will keine zusätzlichen Umrechnungen von JA etc.

Wie kann ich den Aufhebungsantrag umgehen, falls man mir damit drohen würde?

Die Firma hat mir heute gesagt, die wollen keinen Aufhebungsantrag. Aber wer weiß was weiter passiert?!


« Letzte Änderung: 28. September 2020, 12:08:37 von Darkman » Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #13 am: 28. September 2020, 12:08:46 »

Das ist auch in Ordnung.
Dann lass dich friedlich regulär Kündigen, beziehe dein Gehalt für 4 Monate und nutze die Zeit einen neuen Job zu finden.
Sollte das mit einem neuen Job nicht klappen, hast Du Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Unterschreibst Du einen Aufhebungsvertrag, findest nicht Rechtzeitig einen neuen Job, dann wird das Arbeitsamt dir eine Sperrzeit aufbrummen und Du rutscht womöglich sofort in Hartz4.

Ich habe das auch schon umgekehrt gemacht, Mitarbeitern gekündigt, die eigentlich selbst kündigen wollten, damit sie das Arbeitslosengeld bekommen und nicht wegen Eigenkündigung in die Sperrzeit fallen.
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Darkman
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« Antwort #14 am: 28. September 2020, 12:28:50 »

Um ganz ehrlich zu sein, das Angebot der Firma ist so:

Kündigung zum 31.10.2020, d.h. noch Oktobergehalt + 12.000 =

Oktobergehalt 2585€ Brutto + 12.000 Brutto (4,6 Gehälter) = 5,6 Gehälter

Weißt du was, ich sollte die Kündigung zum Ende Februar 2021 aushandeln. Quasi eine Abfindung in so einer Form.



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RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #15 am: 28. September 2020, 12:46:06 »

Sowas kannst Du natürlich auch machen.
Wobei bei einer "Regulären Kündigung", Du keine Nachteile hast, der AG kann dir da Problemlos eine Abfindung zahlen.

Du könntest dich regulär zum Ende Februar Kündigen lassen, mit Freistellung und so zum selben Ergebnis kommen.
Wenn Du mit deinem AG ein gutes Verhältnis  hast, wird sich sicherlich eine Kündigung so gestalten lassen, das beide Parteien mit dem Ergebnis zufrieden sind und niemand übervorteilt wird.
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Darkman
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« Antwort #16 am: 28. September 2020, 12:55:50 »

Danke für die Infos.

Sag mal, wie muss das zwischen mir und AG formuliert und auf dem Papier festgehalten werden, damit ich tatsächlich, in Ruhe, zuhause, 5 Monate meine Gehälter kriege?

Damit man mich nicht austrickst.

Heißt das "Freistellung von der Arbeit unter Fortzahlung des Gehaltes"?

Ich habe so einen Punkt in meinem Arbeitsvertrag.

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midnightwish
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« Antwort #17 am: 28. September 2020, 13:31:12 »

Nicht ganz.

Es muss unwiderrufliche Freistellung heißen.

Sonst könnte der AG dich jederzeit wieder zurückholen, solange der Arbeitsvertrag noch besteht.

Meist wird das dann kombiniert mit dem Zusatz, dass mit dieser Art der Freistellung auch etwaige Urlaubsansprüche und Überstunden mit abgegolten sind.
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Kasper
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« Antwort #18 am: 28. September 2020, 13:36:46 »

Moin,

bei Deinen Gedankenspielen ... wie sieht denn die Möglichkeit aus, dass Du schnell in einen neuen Job kommst?
Das sollte bei den Überlegungen mit enthalten sein. Selbst wenn dieser geringer bezahlt wird, dann kannst du die Entschädigung (12.000) für Dich verbraten bzw. damit nach und nach den KU bezahlen und hast mehr zum Leben bzw. es ist etwas entspannter.
Wenn Du aber kaum eine Chance auf einen neuen Job hast, dann ist diese Abfindungsgeschichte gefährlich, weil das Problem nur verschoben wird.

Gruß
Kasper
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Darkman
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« Antwort #19 am: 28. September 2020, 13:57:55 »

Wenn Du aber kaum eine Chance auf einen neuen Job hast, dann ist diese Abfindungsgeschichte gefährlich, weil das Problem nur verschoben wird.

So schnell werde ich keinen neuen Job finden, man kann es nicht abschätzen, da momentan alle in Corona Stimmung sind. 😂

Übrigens, wenn ich Ende Oktober rausfliege und 12.000 mitnehme, welches Problem kriege ich vom JA, muss ich dann als ALG1 Empfänger mehr Unterhalt zahlen?

Ich habe keinen Titel.
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« Antwort #20 am: 28. September 2020, 17:36:19 »

Grundsätzlich müssen Abfindungen für den Unterhalt verwendet werden, im schlimmsten Fall so viel, dass du genauso viel zahlst wie vorher
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Bonnie 2


« Antwort #21 am: 29. September 2020, 18:47:04 »

Moin

Ob die Abfindung passt oder nicht, ist u.a. deutlich abhängig von Deiner Beschäftigungsdauer. Ebenso zählt da hinein Dein Verdienst. Was da angemessen ist regelt das Arbeitsrecht (glaube ich zumindest ;-))
Wenn Du Deine Kündigung mitgeteilt bekommen hast, wurdest Du hoffentlich bereits aktiv und hast das Arbeitsamt informiert. Ansonsten gibt es da die nächsten Probleme, z.B. ALG1-Bezug. Denn Du bist verpflichtet, sofort nach Erhalt dieser Info das Arbeitsamt zu informieren.

Wenn Du keine (Ersatz-)Job findest, wird lt. Rechtslage davon ausgegangen, dass für die nächsten 6 Monate die Arbeitslosigkeit in Unterhaltsangelegenheiten von Dir abgefesert wird. Wie? - das ist Dein Problem. Anschließend kann geschaut werden, ob besagte Abfindung nicht auch noch für einen längeren Zeitraum für den Unterhalt aufzuzerren ist. Ein (Mindest-)Zeitraum von 18 Monaten wird da gerne ins Feld geführt.

Im schlimmsten Fall kann Dir die Abfindung voll UH-rechtlich angerechnet werden. Alles über (ich glaube) 6000€ auch sozialrechtlich. Anders gesagt, vom System her betrachtet ist es erst Dein Geld, wenn Du auch ohne versprochene staatl. Stützen überleben kannst.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #22 am: 30. September 2020, 05:03:13 »

Hi @Darkman

[...] muss ich dann als ALG1 Empfänger mehr Unterhalt zahlen?

Ich habe keinen Titel.

Fett: Damit kommst Du jetzt?
Keinen Titel zu haben ist für Dich (angesichts der Situation, aber auch ganz allgemein) zunächst extemst vorteilhaft.
Die Frage die sich mir allerdings stellt:
Wurdest Du von der KM zu einer Einkommesoffenlegung aufgefordert oder steht eine solche zeitnah an)?

Wenn nein, sind die/ Deine Gedanken wegen höherer Unterhaltszahlungen völlig unbegründet (und nein, Du müßtest nicht mehr Unterhaltszahlungen leisten).
Du bist als Unterhaltspflichtiger ET nicht(!) dazu verpflichtet, im vorrauseilenden Gehorsam der Gegenseite (->KM) Deine höheren Einkünfte offen zu legen.
In sofern ist/ wäre auch dieser Beitrag:
Grundsätzlich müssen Abfindungen für den Unterhalt verwendet werden, im schlimmsten Fall so viel, dass du genauso viel zahlst wie vorher
aktuell für Dich nicht von Bedeutung.

Wann wurdest Du zuletzt aufgefordert, in Sachen Kindesunterhalt Deine Einkommenssituation offenzulegen?

Edith 1: Übrigens würde auch ein Unterhaltstitel nichts an der Situation ändern, dass ein höheres Einkommen eben nicht im vorauseilenden Gehorsam angegeben werden muß.
Du kannst also Deine berufliche Situation -zunächst - völlig isoliert von der Unterhaltszahlung angehen.

Edith 2: für den (nicht zu hoffenden und wünschenden) Fall, dass Du keine Arbeit findest und zukünftig/ temporär über weniger Einkomen verfügst wäre durch den fehlenden Titel eine Anpassung der Unterhaltszahlungen nicht nur denkbar sondern auch problemlos möglich.
Für den Fall würde ich aber - der Fairness halber -mindestens einen kurzen Zweizeiler an die KM schreiben, damit diese Bescheid weiß und sich auf die veränderte Situationeinstellen kann
« Letzte Änderung: 30. September 2020, 05:15:41 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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Wasserfee
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« Antwort #23 am: 30. September 2020, 07:54:57 »

steht alles in #4

Zitat
Ich habe keinen Titel.

Ja, es wird demnächst (in den nächsten Wochen) alles überprüft (von JA), da ich kurz nach der Kurzarbeit entlassen wurde. In Kurzarbeit habe ich natürlich weniger bezahlt.

LG
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« Antwort #24 am: 30. September 2020, 08:30:33 »

Hallo,

wenn eine Abfindung gezahlt wird, dann ist sie unterhaltsrechtlich Einkommen. Da es sich aber um  viel Geld handelt wird es auf einen angemessenen Zeitraum verteilt (ca. 3 Jahre). Ist die Summe eher gering kann auch 1 Jahr ausreichend sein.
Es kann dann durchaus sein, dass Du mit Alg 1 + Anteil Abfindung für den Mindestunterhalt leistungsfähig bist.

D.h., ja, es kann sein, dass Du mehr Unterhalt zahlen musst als, wenn es nur Alg1 gegen würde, allerdings hast Du ja auch mehr Einkommen.

Wenn das JA prüft dann steht auch immer im Raum, dass ein Titel gefordert werden könnte, dagegen kannst Du Dich leider nicht wehren, Du musst aber darauf achten, dass der Titel nicht zu hoch ist.

VG Susi
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