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vatersein.de - Forum 04. Dezember 2020, 15:05:03 *
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Autor Thema: Umgangsregelung vor Gericht klären ohne Anwalt  (Gelesen 1749 mal)
Dave78
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« am: 18. September 2020, 08:12:41 »

Hallo zusammen,

gibt es hier jemanden, der ohne Anwalt vors Familiengericht gezogen ist, um eine Umgangsregelung zu ändern bzw. zu klären?

Wie sind die Erfahrungen, worauf muss man achten?

VG
Dave
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« Antwort #1 am: 18. September 2020, 12:58:03 »

Hatte ich vor, habe ich aber gelassen d.h. nun mit Anwältin. Warum? Bei meinem Eilantrag bzgl. Ferienumgang hab ich mir einen Wolf 'geschrieben'. Hat gut funktioniert, aber seidem ich die Anwältin habe gehe ich das taktischer und etwas weniger emotionsgeladen an. Bspw. habe ich vieles was die Verfahrensbeiständing meiner Kinder oft sofort als ANgriff gegen mich gewertet. Nach Beratung mit der Anwältin hat sich das relativiert.

Du mußt wissen ob du 1. es dir finanziell leisten kannst und 2. ob du dem Wust an Schreiben, die dann plötzlich eintrudeln Paroli bieten kannst d.h. willst du dann hierzu Dinge schriftlich geraderücken, wenn es dir nicht paßt ... unter Beibehaltung von Fristen.

Bedenke auch, dass die KM dann vielleicht auf andere Ideen kommen könnte in Form von 'jetzt zeig ich es ihm auch mal'. Vielleicht macht sie aus Rache ein anderes Faß auf. Kann ich nicht beurteilen, sondern sind nur ein paar Denkanstöße hierzu.

Auch wenn du dir keinen Anwalt nimmst wird sie sich vielleicht jemanden an ihre Seite holen. Ist die Sache eindeutig aus deinen Augen, dann brauchst du vielleicht keine/keinen RA.
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« Antwort #2 am: 19. September 2020, 00:30:26 »

Hallo,

für wahrlich brauchst du für Umgang keinen Anwalt. Was willst du genau beantragen? Wie ist die aktuelle Situation? Gibt es einen Beschluss und wenn ja, wie alt ist dieser und warum soll er geändert werden?

Auch brauchst du auf Schriftsätze bis zur mündlichen Erörterung nicht eingehen. Hilfe für Formulierungen bekommst du gerne von uns ;)

Ich selber habe schon zahlreiche Anträge allein bzw. mit Hilfe hier aus dem Forum geschrieben, meistens mit Erfolg.

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
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« Antwort #3 am: 19. September 2020, 09:26:04 »

Wenn Du mit der Ex schon in der EB nicht an einem Tisch sitzen kannst, ohne dass die Fetzen fliegen, dann lass es.
Die Wirkung des Anwalts als emotionaler Puffer ist nicht zu unterschätzen. Genauso die Wirkung gegenüber Richtern, die sich nur mit "ihresgleichen" abgeben.
Für die Sache an sich ist er in den meisten Fällen völlig unnötig.
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Dave78
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« Antwort #4 am: 20. September 2020, 18:37:11 »

Vielen Dank!! Es bleibt mir leider nichts anderes übrig, als es ohne Anwalt zu versuchen, denn ich habe einfach nicht die Kohle. Werde über den Fortgang berichten und bestimmt noch die eine oder andere Frage haben.

LG
Dave
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« Antwort #5 am: 20. September 2020, 20:52:46 »

Aber hast du nicht im anderen Thread geschrieben, dass du Angst hättest, den Antrag (auf WM) zu stellen?

Und wenn du keine Kohle hast, dann mach das doch auf VKH-Basis und such dir einen Anwalt.
Die meisten Anwälte akzeptieren eine Abrechnung nach Tabelle und leisten, meiner Erfahrung nach, sehr gute Arbeit.
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Dave78
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« Antwort #6 am: 20. September 2020, 21:30:50 »

Angst habe ich erst wieder bekommen, nachdem ich mir das Posting in dem anderen Thread durchgelesen hatte. Das war, nachdem ich hier geschrieben hatte. Es ist immer wieder so, dass ich mich durch Leute, die mir "nur Mut" zurufen, genauso beeinflussen lasse wie durch "Skeptiker". Jedenfalls in diesem Thema mit der Umgangsklage. Das ist für mich völlig unbekanntes Terrain. Für die KM auch, aber die muss für ihren Anwalt vermutlich gar nichts zahlen, denn sie hat ja nur einen Minijob. Und dann stehe ich ohne Anwalt einem Anwalt gegenüber. Sch...

VKH bekomme ich ab etwa 700 € VK, wobei die VK wahrscheinlich niedriger sind als die Grenze. Habe bisher nur einen Internetrechner bemüht.

Beratungskosten stehen mir nicht zu. Ich bin an der Grenze, einerseits zu "reich", andererseits zu "arm".

Habe vorhin mal eine Mail an meine Anwältin geschickt und sie gefragt, mit welchen Kosten ich mindestens rechnen müsste. Mal sehen, was sie antwortet.
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Dave78
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« Antwort #7 am: 20. September 2020, 21:38:58 »

Wohl gemerkt, meine Angst bezieht sich darauf, das WM zu beantragen. Die Ferienregelung macht mir keine Sorgen. Das wird irgendwie 50:50 aufgeteilt. Wie genau, ist mir eigentlich völlig egal. Ich will nur nicht mehr vor jedem Ferienbeginn dieses Hickhack haben.
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SpecialD
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« Antwort #8 am: 20. September 2020, 21:43:38 »

Dann höre, was das WM betrifft, auf dein Bauchgefühl. Die geteilten Ferien, da Standard, sollten ein Selbstläufer sein.

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« Antwort #9 am: 21. September 2020, 12:49:31 »

Ach ja, falls du jemand in deiner Nähe hast, kannst du ihn/sie als Beistand hinzuziehen (§§10, 12 FamFG). Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich ehrenamtlich engagiert!?
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ralbid79
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« Antwort #10 am: 19. Oktober 2020, 11:36:54 »

Ich habe mich schon selbst vertreten vor Gericht (Sorgerecht). Es funktioniert, du musst dir aber ein verdammt dickes Fell zulegen. Die Art, wie Anwälte und Anwältinnen vorgehen orientiert sich daran, dass sie ja die Gegenseite vertreten.

Und Stelle dich darauf ein, dass genau das Eintritt, was du gelesen hast. Es wird gefeuert.

Ich habe einfach nicht auf Vorwürfe reagiert sondern nur noch das Wohl meiner Tochter in den Vordergrund gestellt. Geurteilt über die Mutter habe ich nie.

In der Verhandlung würde ich genau einmal durch den Richter etwas gefragt. Der Rest bestand durch einen Monolog der Anwältin der Gegenseite. Irgendwann fuhr es einfach nur aus dem Richter raus, dass er nichts mehr hören wollte, da dieses ja alles schon schriftlich vorliegt. Ob das nun ordentlich gewesen ist, mag ich bezweifeln.

Mach dir Gedanken wie du alles umsetzen würdest, erstelle Modelle, finde gute Argumente und konzentriere dich nur darauf, dass das deine angestrebten Umgangsmodell für euer Kind das beste ist. Und wenn es böse wird im schriftlichen Verfahren Sorge dafür, dass es dich nicht zu sehr trifft. Und Versuche dich kurz zu fassen.

Anwälte diskutieren am liebsten auf professioneller Basis mit Kollegen und mögen es nicht, wenn nicht-Juristen anfangen zu argumentieren. Es geht aber im Familienrecht nicht um ein denunzieren eines Elternteils, meistens steht das Wohl eines Kindes im Mittelpunkt und dieses kennt sich nicht am Paragraphendschungel aus.

Solltest du die geringsten Zweifel haben, nimm dir Unterstützung.
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Samson1978
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« Antwort #11 am: 19. Oktober 2020, 17:17:14 »

Dem kann ich nur zustimmen.
Es ist machbar sich allein vertreten, dann bist du aber in einer Doppelrolle. Einerseits emotional und andererseits musst du dich mit den Spielchen des RA der Gegenseite auseinandersetzen.
Da helfen sicherlich gute und sachliche Argumente, aber Anwälte machen das jeden Tag. Die kennen die Spielregeln und nutzen das aus. Das muss man im Vorfeld wissen.
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Bester Papa
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« Antwort #12 am: 19. Oktober 2020, 20:09:14 »

Hier im Forum wird immer wieder gerne mal die unbewiesene These behauptet, dass sich Richter nur mit "ihresgleichen " abgeben.

Ich war zwar in meinem Sorgerechtsprozess auch mit Anwalt vertreten, habe aber während der Verhandlung die meiste Zeit geredet.
Und was den Schriftverkehr anbelangte, stammte auch mindestens 50% von mir.
Die Richterin am OLG war sogar froh,  zu einigen Punkten Antworten von mir zu bekommen anstatt sich die ganze Zeit die Lügenmärchen der gegnerischen Anwältin anhören zu müssen.

Wichtig ist, dass Du Deine Vorstellungen rüber bringst und lieber etwas mehr forderst und Vorwürfe der gegnerischen Seite sachlich widerlegst.
Und immer nur aus der Sicht des Kindes argumentieren. Es geht ums Kind, nicht um Dich und auch nicht um Deine Ex.
Lass die Gegenseite in der Verhandlung beginnen und sich zunächst um Kopf und Kragen reden.
Und dan kommst Du und  haust dem gegnerischen Anwalt seine Lügen nur so um die Ohren.
Vorbereitung ist natürlich das A und O.
Das ganze Geplänkel mit dem Schriftverkehr dient eh nur dazu, dass die Anwälte ihre Taschen füllen.

In Sorge und Umgangsverfahren geht es meiner Meinung nach weniger um juristisches Geplänkel, sondern wer sich besser verkaufen kann.

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« Antwort #13 am: 22. Oktober 2020, 11:33:19 »

Lieber Dave, laß Dich nicht verunsichern. Wenn du da alleine sitzt (ohne Anwalt) dann muß der Gegnerische Anwalt(in) mit Dir sprechen, falls erforderlich. Lege sachlich dein Anliegen dar und blende 'Unterstellungen' weitesgehend aus, außer du mußt wirklich was wichtiges klarstellen, weil man versucht dich zu denunzieren. Fokus sind für einen Verfahrenbeistand und Richter(in) die Kinder. Im schlimmsten Fall wirst du allein der Kinder wegen eine Kröte schlucken müssen auch wenn es dir augenscheinlich alleinig um Vorteil der Ex ist.

Sei einfach du selbst und 'kämpfe'
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