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vatersein.de - Forum 05. März 2021, 13:29:17 *
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Autor Thema: Kontakt zu anderen Eltern  (Gelesen 1459 mal)
PausBanderI
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 364


« am: 09. September 2020, 14:18:48 »

Tag zusammen,

sagt mal ganz ehrlich, werden Alleinerziehende wirklich so gemieden wie ich es empfinde? Ich bin ehrlich, ich finde so gut wie keinen Kontakt mit den Eltern anderer Kinder. Mir wäre das ja ehrlich gesagt egal, ich komm ganz gut zurecht, aber während andere Kinder nach dem Kindergarten zu anderen Kindern heimgehen oder sich besuchen sitzt er ganz allein daheim.

Ich bin weiß Gott nicht introvertiert und ich finde auch sofort Kontakt zu anderen Menschen, das ist nicht der Punkt. Aber wenn die Leute die vorher total kontaktfreudig Dich zum Spielplatz einladen und dann erfahren, daß man Single ist, war das meistens das letzte Treffen. Dann haben sie auf einmal gar keine Zeit mehr und überhaupt sind sie ja ständig unterwegs. Mein Kleiner kommt jetzt langsam ins Geburtstagsfeier-Alter und ich mag mir schon gar nicht vorstellen, wie das dann wird...
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Kasper
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Beiträge: 4.234



« Antwort #1 am: 09. September 2020, 14:51:50 »

Moin,

gerade wenn Kinder kleiner sind, ist es wesentlich einfacher.
Ich habe nicht auf dem Schirm wie alt Dein Kind ist, aber aufgrund der Beschreibung nehme ich an, dass es etwa 3-4 Jahre alt ist. Die meisten Eltern/-teile habe ich kennengelernt, wenn ich im Kindergarten war. Da ergeben sich automatisch Gespräche. Vorteilhaft ist auch, wenn Du Dich als Elternvertreter einbringst, dann stehst Du an der Front und wirst wahrgenommen. Und so schwer ist der Job nicht.

Ansonsten ist es tatsächlich so, dass man als alleinerziehender Vater anders wahrgenommen wird, wie eine alleinerziehende Mutter. Letzteres ist schon länger etabliert, erstere wird schnell als Gefahr für die Familie gesehen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
82Marco
Globaler Moderator
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Beiträge: 4.111



« Antwort #2 am: 09. September 2020, 15:03:26 »

Servus Paus!
Die meisten Eltern/-teile habe ich kennengelernt, wenn ich im Kindergarten war. Da ergeben sich automatisch Gespräche. Vorteilhaft ist auch, wenn Du Dich als Elternvertreter einbringst, dann stehst Du an der Front und wirst wahrgenommen. Und so schwer ist der Job nicht.
Die Erfahrung habe ich auch als getrennt lebender Elter gemacht; wenn Du Dich in das KiGa- oder Schulleben aktiv einbringst, wirst Du erst recht als "vollwertiges" Elternteil angesehen, egal wie Dein Status in der Familie ist.
Wenn die Leute Dich kennen sind sie eher bereit, was auszumachen in Hinblick auf gemeinsame Kinderfreizeit...

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
SLAM
_SLAM
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Beiträge: 522


« Antwort #3 am: 10. September 2020, 08:12:58 »

Dazu sag ich jetzt auch mal was, weil ich gerade an diesen Thread denken musste.

Heute Morgen bin ich mit meinem Ältesten zur Schule gelaufen. Dabei sind mir auch die Mütter begegnet, die ich schon seit Jahren aus dem Kindergarten kenne. Und die Botschaft, die sie schon seit Jahren ausstrahlen ist:

- Schau mich nicht an !

- Sprich mich nicht an !

- Lass mich in Ruhe !!

Und das völlig unabhängig davon, ob sie mutmaßlich alleinerziehend oder verpartnert sind. Lediglich eine leicht körperlich behinderte Frau bildet da eine Aussnahme. Ausgerechnet die Mutter mit einem Makel, verhält sich normal. An einer Solidarität unter Betroffenen kanns nicht liegen, da ich über keine Behinderung, welcher Art auch immer, leide. Ich bin auch sonst nicht hässlich, abstoßend oder zB fett. Letzteres lässt mein Triathlon Training schon gar nicht zu.

Ich habe in den letzten fünf Jahren niemand über Kita oder Kindergarten kennen gelernt. Und das obwohl ich nicht alleinerziehend bin. Alle Kontakte kamen über meine Frau zustande. Ich selbst empfinde mich da als notwendiges Übel, das halt ertragen wird. Ich hoffe, diese Mütter sind nicht so doof, dass sie denken, ich würde das nicht merken.

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Beim Betreten des Familiengerichts verlassen Sie den Rechtsstaat und befinden sich nun im Matriarchat.
Susi64
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« Antwort #4 am: 10. September 2020, 08:49:20 »

Hallo,

ich denke, dass Du das nicht überbewerten solltest. Es gibt schon "geschlossene" Frauenzirkel, wo Mann nur als Randerscheinung, wenn nicht gar Störenfried empfunden wird.
Spricht ein Mann eine Frau an und ist er "zu haben", dann kann es ganz schnell Gerede geben, aber es gibt auf alle Fälle die Frage "Was will er wirklich?" (Wer den Film findet kann sich gerne den"Kindergartencop" mit A. Schwarzenegger anschauen und wie die Mütter auf den Kindergarden-teacher reagieren).

Ansonsten gibt es viele Gründe warum es nicht zum Kontakt kommt, weil man keinen will, weil man sich in einer Trennungssituation positioniert hat oder auch einfach nicht hineingezogen werden will.
Letztlich ist es allgemein so, dass die Gesellschaft immer mehr vereinsamt.

Du solltest das nicht überbewerten. Am einfachsten lernt man andere Eltern kennen, wenn die Kinder immer wieder miteinander spielen, die Beziehung der Kinder führt zur Beziehung der Eltern und nicht umgekehrt.
Mann auf den Spielplatz in unseren hysterischen Zeiten ist auch ein besonderes Thema.

VG Susi
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MaxMustermann1234
_MaxMustermann1234
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Beiträge: 797


« Antwort #5 am: 10. September 2020, 09:49:58 »

Ich bin zwar nicht alleinerziehend, sondern habe ein WM, aber auch ich kenne das Phänomen. Ich glaube, dass ganze hat mehrere Ursachen:

- wenn ein Kind nach der Trennung nicht ausschließlich bei der Mutter lebt, denken andere Mütter, du hättest der Mutter etwas weggenommen, was ihr zusteht. So kann ich schon mal die Frauen aussortieren, mit denen ich eh keinen Kontakt haben wollen würde: Kindesbesitzerinnen.

- Dazu kommt, dass viele Frauen gerne geschlossene Frauenzirkel bilden, damit dort Dinge besprochen werden können, die Männer nicht hören sollen. Meine Partnerin klagt mir auch das Leid, das sie da häufig rein gerät, obwohl sie nicht mal will. Bspw. diskutiert eine Gruppe in ihrer Arbeit gerade darüber, dass eine Kollegin gerne ein Kind hätte, aber mit Männern nicht so gut klar kommt und gibt dieser Tipps, wie man am besten schwanger werden könnte (ich vermute mal, dass wir den Vater hier wiederfinden werden).

Aber glaub mir, es gibt auch Frauen (zugegeben wenige) die bei dem ganzen Theater nicht mitmachen. Eine davon bei meiner Tochter in der Klasse, eine ist die Tochter meiner Nachbarn. Da sollte man versuchen Kontakte zu knüpfen. Meistens sind das die Mütter, die selbst Vollzeit arbeiten und deren Lebensinhalt nicht in der Mutterrolle liegt.

Sei froh, dass es bei dir nur darum geht, dass du nicht mehr eingeladen wirst. Bei mir hat mal ne Mutter beim Fußball meines großen Sohnes meinem 3 Jahre alten kleinen Sohn einreden wollen, er müsse bei Mama leben.
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RichardvonWeizsaecker
_RichardvonWeizsaeck
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 255



« Antwort #6 am: 10. September 2020, 10:06:43 »


Mann auf den Spielplatz in unseren hysterischen Zeiten ist auch ein besonderes Thema.


Das habe ich so jetzt schon öfters gelesen, in Zeitungsartikeln, hier im Forum,..
Ich habe da wesentlich positivere Erfahrungen gemacht.
Wenn andere Männer mit ihren Kindern alleine dort waren, hatte ich den Eindruck, dass die sich dann gerne Gleichgeschlechtlich gesellen wollen, was mir eher  zuwider läuft, da ich nicht dort bin um mich über Fußball oder die Arbeit zu unterhalten, sondern diese Zeit ernsthaft als Qualitytime mit meiner Tochter betrachte und sie auch meine volle Aufmerksamkeit bekommt.

Bei Frauen hatte ich den Eindruck, die fanden das Zuckersüß mich mit dem Kind zu sehen, da hatte ich teilweise sogar das Empfinden, angebaggert zu werden.
Jedenfalls sind die Frauen wirklich immer äußerst nett mit mir umgegangen, teilweise fast schon zu nett.

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TotoHH
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« Antwort #7 am: 10. September 2020, 11:27:00 »

Moin zusammen.
Ich will hier mal bewusst einen Gegenpunkt aus meiner Erfahrung setzen:
Wir hatten schon in Kindergartenzeiten ein echtes WM, d.h sowohl KM als auch ich waren abwechselnd präsent beim Bringen/ Abholen/ Veranstaltungen etc. Über längere Zeiträume während der Zeit in Kita und Grundschule war ich Single, d.h. eine andere Frau an meiner Seite gab es nicht. Wir leben in einer liberalen Großstadt.
Und ehrlich gesagt nie, aber auch wirklich nie!, hatte ich das Gefühl, als Mann / Vater schräg angeschau worden zu sein. Nicht rund um den KiGa, nicht auf dem Spielplatz, nicht in der Grundschule. Ja, natürlich war es ein (positiv besetztes) Thema, wie wir unser WM organisieren, genauso wie man über die Nöte von Alleinerziehenden und über den Familienstress in klassischen Doppelverdienerfamilien gesprochen hat.
Also, das liberale Umfeld einer Großstadt sowie sein eigenes Rollenverständnis mag immer wichtig sein. Aber so ganz ungewöhnlich sind solche Rollenmodelle nicht mehr!

Gruß. toto
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Kasper
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« Antwort #8 am: 10. September 2020, 11:55:58 »

Moin,

gerade wenn die Kinder kleiner sind, dann geht keine Verabredung ohne Absprache. Die Kleinen müssen überwacht werden, man muss mit denen Spielen. Meine KiGa Mitarbeiterin, die ich übrigens seit 16 Jahren kannte, lachte schon manchmal, weil ich für alle drei Kinder die "Verabredungen" mitgenommen habe. Gerade im Sommer, dann spielten die alle im Garten und ich habe irgendwas im Garten gearbeitet, um sie im Blick zu haben. Klappte gut. Und dann entstehen Sogeffekte, dass die Kinder auch zu denen gehen ... erst wenn sie älter werden verläuft sich das und sie machen das selber bzw. wollen die Eltern nicht mehr dabei haben.
Bekannt wurde ich, weil ich mich im KiGa eingebracht habe, und später auch in der Schule. Elternvertreter, Förderverein, und wenn Aufräumarbeiten anstanden, Laub sammeln, Laterne laufen, ich war möglichst immer dabei. Da ergeben sich immer irgendwelche Kontakte.

Im Nachhinein betrachtet wurde das bestimmt ausgenutzt, weil ich auch mal angerufen wurde, wenn Eltern ihre Kinder berufsbedingt nicht zeitig abholen konnten, aber es hatte den Vorteil, dass die Kinder immer ein volles Haus hatten und ich dadurch Kontakt zu anderen Eltern.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
PausBanderI
Nicht wegzudenken
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« Antwort #9 am: 11. September 2020, 14:44:34 »

Naja dank Corona fallen so gut wie alle Kindergartenaktivitäten flach. Und Elternabende gabs auch die letzten drei Jahre nicht wegen mangelnden Interesses.

Da schiene ich aber im "Dorf" wirklich den Zonk gezogen zu haben was das angeht. Hier wird wohl das Familienidyll mit allen Mitteln abgeschirmt.

Ich werde übrigens auch nicht schief angeschaut, zu mir ist jeder nett und toll. Nur näheren Kontakt, mal die Kinder sich besuchen lassen usw, Fehlanzeige.

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TotoHH
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.419


« Antwort #10 am: 11. September 2020, 16:01:42 »

Hier wird wohl das Familienidyll mit allen Mitteln abgeschirmt.

Mit meiner "Großstadterfahrung" stelle ich mir gerade die Frage, was das Familienidyll wohl sein mag?
Wenn ich an die Grundschulzeit meines Kindes zurückdenke, überlege ich gerade, wie oft das klassische Familienbild Vater+Mutter+2 Kinder überhaupt noch vorhanden war? Gefühlt war das nicht die Mehrheit der unterschiedlichsten Konstellationen. Da gab es alles - AE Mütter, WMe, verwitwete Väter, Patchwork-Familien, neuverheiratete ETs und Halb-/ Stiefgeschwister,....
Ist das wirklich der Unterschied zw. Stadt und Land?
Oder liberaler Norden vs. konservativer Süden?
Oder gar Ost vs West?

Etwas ratlose Grüße, toto
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Susi64
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« Antwort #11 am: 11. September 2020, 16:44:22 »

Hallo,

es ist alles und nichts. Natürlich macht es einen Unterschied ob man in der Großstadt wohnt, wo die meisten nicht einmal die Nachbarn kennen, in einer Kleinstadt, wo sich die Strasse kennt oder auf dem Dorf, wo das halbe Dorf miteinander verschwippschwägert ist.

Umso größer die Verbindung ist, umso größer ist der soziale Zusammenhalt und auch die soziale Kontrolle. Da haben es Fremde (Neiankimmer) immer schwer dazu zu gehören. Noch nach 20 Jahren ist der Neiankimmer eben der Neiankimmer.

Auch die Ossi/Wessi-Trennung ist nur scheinbar "natürlich", praktisch entsteht sie durch die verschieden gelebte Vergangenheit und damit "Kultur". Die dann wiederum dazu führt, dass separiert wird. Hinzu kommt, dass man private Kontakte eher aus Kindheit- und Jugend behält, Arbeitskontakte dagegen immer wieder neu entstehen.

Letztlich hängt es von vielem ab, ob man nun Anschluss findet oder nicht.

Für das Kind würde ich weniger schwarz sehen, denn klappt es jetzt mit dem Kiga nicht so, so gibt es doch die große Chance, wenn er in die Schule kommt, denn dann knüpfen die Kinder die Freundschaften und die Eltern müssen dann entscheiden ob es passt oder nicht.

VG Susi
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nadda
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« Antwort #12 am: 13. September 2020, 18:17:51 »

Hi,

kenne das Gefühl nicht dazu zu gehören - das passiert mir ständig. Allerdings habe ich auch wenig Bedarf zu diesen "Müttergruppen" dazuzupassen. Sorry, das Gelaber darüber welche Probe in dieser Woche geschrieben wird, ob die Kinder die Hausaufgabe auch richtig gemacht haben usw. das ist nicht meine Welt. Bei vielen habe ich das Gefühl das sich ihr ganzes Leben nur ums Kind dreht. Mein Leben dreht sich natürlich auch um die Kinder, aber ich  habe auch eigene Interessen. Meine Wohnung ist eher Chaos als Ordnung, hier gibt es Regeln aber für die Kinder auch viele Freiheiten. Und ja, meine Kinder dürfen alleine im Garten spielen, da steh ich nicht nebendran, es gibt ein offenes Fenster und eine offene Tür ;-)

Meine Kinder haben alle irgendwann Freundschaften geknüpft und dann ist es unser Job zu diesen Familien Kontakt zu knüpfen damit sie sich gegenseitig besuchen können. Es gab die ein oder andere Freundschaft die nicht funktioniert hat - meistens weil die Eltern das alles zu kompliziert nehmen. Ich habe kein Problem spontan ein Freundeskind von der Schule mitzunehmen und bis Abends zu betreuen, es ist egal ob einer mehr oder weniger mit am Tisch sitzt. Es kann auch spontan jemand übernachten, alles kein Ding. Schwierig wird es wenn man Besuche von Kindern über zwei Wochen im voraus planen soll, das Kind nicht schmutzig werden darf (bei uns im Garten unmöglich) und die Mama erwartet von mir einen Kaffee zu bekommen wenn sie das Kind bringt. Ja manchmal hab ich Zeit für diesen Kaffee, aber ich habe keine Lust auf diese Erwartungshaltung von so mancher Supi Mama die dann bei Besuchskindern auch noch immer Kuchen backt.

Meine Kinder haben Freunde und Freundinnen, ich muss die Eltern dieser Kinder nicht lieben, ein vernünftiger Umgang wäre aber schon nicht verkehrt. Tatsache ist aber, das es als Alleinerziehende und jetzt als Patchworkfamily Mama einfach anders ist. Wir organisieren unser Leben anders, wir leben anders, wir haben andere Probleme und die Probleme die wir zum Glück hinter uns gelassen haben, die haben leider Spuren in unserer Seele hinterlassen. Vermutlich sind wir einfach Eltern mit ein bisschen mehr Lebenserfahrung und deshalb auch mit anderen Werten und Vorstellungen.

LG
Nadda
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