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vatersein.de - Forum 15. Juni 2021, 02:31:47 *
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Autor Thema: Frage an die Papas  (Gelesen 8165 mal)
Anne14
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« am: 02. August 2020, 01:30:25 »

Erstmal ein liebes Hallo an euch Väter, ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiter helfen....
Mein Partner und ich sind jetzt seid 3 Jahren ein Paar. Er hat eine 5 jährige Tochter und ich 2 Söhne ( 20&18)
Und wir beide 39 Jahre jung. Wir sind vor 2 Jahren zusammen gezogen. Meine Jungs und ich sind in einen kompletten neuen Landkreis gezogen. Lehrstellensuche usw. Seine Tochter wohnt bei der KM. Umfangreiche geregelt.
Jetzt zum problem:
Als wir auf wohnungssuche gingen, wollte die KM nicht das die kleine bei uns übernachte, also suchten wir eine Wohnung für uns 4.
Seid einem Jahr, hat sich die Meinung von der KM geändert. Alle 14 tage schläft die kleine jetzt bei uns ( im Bett).
Ich hatte ziemlich schnell ein Problem damit, da die kleine bis 4 gestillt wurde und sie mir permanent an die Brust fassen wollte. Ich suchte das Gespräch mit dem KV. Jetzt liegt er in der Mitte, Problem für ihn gelöst....
Jetzt ist mein ältester Sohn ausgezogen, wir hätten jetzt ein schönes grosses Zimmer frei, das ich gerne für die Maus einrichten würde. Alles was ein kleines Mädchen so braucht...
Der KV möchte dies nicht!!! Sie bleibt weiterhin bei uns im Bett. Er möchte dies nicht ändern, weil das so wichtig für beide wären. Und wenn die kleine 15 ist, dann ist das so.
Versteht mich nicht falsch, ich liebe dieses Kind, aber ich möchte mein Bett wieder für mich und meinen Partner!!
Wenn ich dieses Thema anspreche, bin ich dumm, hab keine Ahnung von Kindern usw. Ich sollte mal überlegen, das meine Kids hier leben.  Aktuell schlafe ich auf der Couch ( Maus gerade bei uns)weil er mit mir nicht mehr spricht, solange ich meine Meinung nicht ändere.
Ich weiß nicht mehr was ich tun kann/soll.. wenn sie ihr Zimmer hätt, heisst es ja für mich nicht, das sie gar nicht mehr bei uns im Bett schlafen dürfte.
Unsere Beziehung steht auf der Kippe, wegen diesem Thema.
Wie seht ihr das? Denk ich jetzt zu egoistisch?

Sorry für den langen text
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Kakadu59
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« Antwort #1 am: 02. August 2020, 06:41:40 »

Ganz spontan würde ich sagen:
Es war ein Fehler, dass Ihr fünf (jetzt 4) Euch zusammen EINE Wohnung gesucht habt (aber vermutlich hast Du nichts von den "Schlafritualen" gewußt(?).
Hast Du irgendeine Ahnung, wie die Schlafsituation bei der Mutter zu Hause ist?
Und der Gedanke, as die Kleine mit nunmehr 5 Jahren nicht dauerhaft ins "Ehebett" gehört ist keinesfalls egoistisch von Dir
Ansonsten:
Ob man mit 4 noch gestillt wird (gestillt werden muß... kann(?) vermag ich als Mann nicht zu beurteilen. Da werden aber hoffentlich noch ein paar Mädels hier aus dem Board was dazu sagen...
Aus meiner Sicht muß (sollte) die Kleine mit 5 Jahren schonim eigenen Bett schlafen... (das heißt nicht, das man da nicht auch mal mit zu den (Stief-)Eltern ins Bett  reinhuscht)
Und:
Da Du ja mittlerweile schon zwei (mittlerweile erwachsene) Jungs großgezogen hast, würde ich mir das mit der Ahnungslosigkeit und Dummheit nicht ans Bein binden und schon gar nicht einreden lassen...
Das Dein Partner nicht mit Dir darüber reden will (kann?) ist ein weiteres (und anderes) Problem.
Hat er das: "ich möchte nicht, dass das Mädchen im eigenen Zimmer, aber weiterhin dauerhaft im Ehebett schläft..." mal irgendwie begründet?
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MfG. Kakadu59

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Lausebackesmama
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« Antwort #2 am: 02. August 2020, 07:04:11 »

Auf einen Partner, der mich als dumm bezeichnet, weil ich seine Meinung nicht teile, hätte ich ja mal richtig Lust....

An dem Punkt wäre jetzt meine Gesprächsbereitschaft eingefroren, bis er sich wieder wie ein Erwachsener benimmt. Und auch erkennt, dass nicht er alleine über euer Bett entscheidet.

Zum Thema: meins wäre weder ein fünfjähriges Kind dauerhaft in meinem Bett noch ein Stillkind mit 4. Aber das scheint ja jetzt wenigstens vorbei zu sein.

Wie beabsichtigt er denn mit dir umzugehen, wenn die Kleine wieder bei ihrer Mutter ist?

Richte dir doch das freie Zimmer für dich ein.

LG LBM
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« Antwort #3 am: 02. August 2020, 08:40:36 »

Hallo,

es gibt auch in der Kindererziehung "Moden". Schlafen im Ehebett der Eltern ist so ein Trend. Manche finden es toll, andere wollen es nicht und beides ist nicht falsch. Auch wenn der Vater meint, dass die Tochter doch so gern mit im Ehebett schläft wird es so auf Dauer nicht gehen können. Der Auszug des großen Sohnes ist doch eine gute Gelegenheit das Kind an sein eigenes Bett und sein eigenes Zimmer zu gewöhnen.

Wenn er Dich aus dem Bett wirft, dann wäre das für mich ein Grund mir eine eigene Wohung zu suchen. Wie sieht Deine wirtschaftliche Situation aus?

VG Susi
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Anne14
Frischling

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« Antwort #4 am: 02. August 2020, 09:22:32 »

Erstmal danke für eure Antworten.

Es ist so schwierig... Grad fragte er mich,warum ich nicht ins Bett kam? Gestern meinte er allerdings noch, das wir nix zu reden hätten, bis ich meine Meinung ändere. Das soll einer verstehen. Das er mich verletzt, sieht er nicht.

Die kleine hat bei ihrer Mama ein eigenes Zimmer, da schläft sie auch größtenteils. Sie möchte auch bei uns ihr Zimmer, hat mir auchbdchon gesagt, wie sie es gerne haben möchte.

Ich würd jetzt nicht sagen, das es ein Fehler war mit dem zusammen ziehen. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, das er damals nach der Trennung sein Kind nicht sehen durfte. Es ist aber auch alles geklärt mit dem Umgang. Seine Meinung ist halt, das es wichtig für die Entwicklung ist und für ihn.
Natürlich würde ich nicht von jetzt auf jetzt sagen: dein Zimmer, ein nett und Tschüss.
Dann kommt noch hinzu, das er selber, doe kleine immer zu seiner Mama abschiebt, sobald was ansteht ( feiern usw)
Vielleicht sind es auch " nur " schuldgefühle ihr gegenüber,

Ich hab auch schon über eine räumliche Trennung nachgedacht, aber das möchte er nicht. Bei einer Freundin könnte ich schon eine zeit unterkommen, aber ich habe ja noch einen Sohn hier.
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SLAM
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« Antwort #5 am: 02. August 2020, 09:29:42 »

Mein erster Gedanke: Alle zwei Wochen für 2 Nächte auf den Partner verzichten, wo soll da das Problem sein? Danach hat man ihn ja wieder für 12 Nächte. Ob man deswegen ein Fass aufmachen muss? Das Problem liegt da vielleicht an ganz anderer Stelle.

Zum Familienbett an sich: Es gibt mWn keine Erkenntnisse über irgendeine Schädigung, Entwicklungsverzögerung etc. beim Kind durch das Schlafen bei den Eltern. ABER: Wenn man selbst das nicht möchte, muss der oder die Andere das akzeptieren.

Und für doof und unwissend muss man sich auch nicht erklären lassen, nur weil man andere Ansichten hat. Das ist keine Ebene auf der man kommunizieren kann. Das ist das Gegenteil von gewaltfreier Kommunikation. Bei mir würde sowas eine innere Kündigung einleiten mit ungewissem Ausgang.

So grundsätzlich: Hat man Ahnung von Kindern und deren Erziehung, Ernährung, Betreuung nur weil man selbst welche hat: Nein ! Hat man keine Ahnung von Kindern und deren Erziehung, Ernährung, Betreuung nur weil man selbst keine hat: Nein !

Was würde ich tun? Als wenn meine fiktive Partnerin mir erklären würde, dass sie ihr Kind an jedem Tag, bei dem es bei seinem Vater ist, unendlich vermisst und beim gemeinsamen Wochenende das Kind immer um sich rum haben will, dann würde ich das akzeptieren und die 2 Nächte halt auf dem Sofa schlafen.
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Malachit
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« Antwort #6 am: 02. August 2020, 09:39:40 »

Hallo Anne,

Er möchte dies nicht ändern, weil das so wichtig für beide wären. Und wenn die kleine 15 ist, dann ist das so.

Na wenn das so ist: Könntest du nicht deinen Achtzehnjährigen überreden, vorübergehend ebenfalls ins "Familienbett" umzuziehen?

Das dumme Gesicht, das dein Partner bei dieser Aktion zieht, dürfte jedenfalls unbezahlbar sein ;-)

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #7 am: 02. August 2020, 09:48:23 »

@ Malachit: den Gedanken hatte ich auch schon Lächelnd

@ Slam: nein, das ist sicher kein Drama. Aber es geht halt nicht, dass er das über ihren Kopf entscheidet "sie schläft bei uns oder DU gehst". Konsequent wäre, der Kleinen das Zimmer her zu richten und dann eine Schlafmöglichkeit für das Kind und den Vater zu schaffen. Und diese Möglichkeit besteht ja sogar durch das freie Zimmer.

LG LBM
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« Antwort #8 am: 02. August 2020, 09:56:10 »

@ Slam: nein, das ist sicher kein Drama. Aber es geht halt nicht, dass er das über ihren Kopf entscheidet "sie schläft bei uns oder DU gehst".

Richtig. Das Problem ist nicht, dass das Kind bei seinem Vater schläft. Das Problem ist, wie dieser Mann mit seiner Partnerin umgeht. Er versucht ja nichtmal GEMEINSAM unter Berücksichtigung aller Interessen eine Lösung zu finden.
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Anne14
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« Antwort #9 am: 02. August 2020, 10:15:19 »

Ich muss dazu sagen, das meine eigenen Kinder bei mir auch nicht im Bett schliefen. Waren sie krank, träumten schlecht usw überhaupt kein Problem.
Und es ist ja nicht nur das schlafen.. Ich wollte ihr dieses Zimmer einrichten,  ihre Spielsachen einräumen, machen wir auch nicht. Die Spielsachen bleiben im Wohnzimmer wie im Schlafzimmer.

Ich würde mir ja dieses Zimmer für mich einrichten, darf ich auch nicht, wenn die kleine da ist und ich arbeiten muss, kann ich ja auf der Couch schlafen.

Und wie er mit mir umgeht, geht einfach nicht. Ich möchte abends einen Film schauen, nein Kind darf fern schauen. Könnte da soviel aufzählen.

Wo ist das Problem, wenn wir das Zimmer schön einrichten die kleine langsam ranführen? Oder er sich eben ein Bett mit rein stellt..
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Lausebackesmama
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« Antwort #10 am: 02. August 2020, 10:27:28 »

Warum genau bist du mit diesem egoistischen Mann zusammen, der dir in deiner eigenen Wohnung vorschreibt, was du darfst?

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« Antwort #11 am: 02. August 2020, 12:38:17 »

Warum genau bist du mit diesem egoistischen Mann zusammen, der dir in deiner eigenen Wohnung vorschreibt, was du darfst?

Hab ich mich auch gerade gefragt... ABER:

Mal ehrlich, ich kann das schon verstehen, daß man als Vater seine Tochter so gerne bei sich hat, wenn man sie nur alle zwei Wochen mal sieht. Da würde ich wahrscheinlich eingehen in der Zwischenzeit. Ist es da wirklich zuviel verlangt, wenn man der Person die man liebt alle zwei Wochen mal seinen Willen lässt?

Bedenke bitte: Du hast zwei erwachsene Kinder, die wahrscheinlich immer bei Dir gelebt haben. Er hat ein Kleinkind, das er alle 14 Tage sieht.

Übrigens, all die anderen hier: Vor ein paar Tagen steinigt ihr hier eine Frau die sagt, daß sie die Kinder ihres Partners nicht mag. Und jetzt macht ihr auf empört, weil ein Vater sagt „Mein Kind kommt an erster Stelle“? Samma bissl bigott?
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Malachit
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« Antwort #12 am: 02. August 2020, 14:10:45 »

Servus PausBanderI,

Übrigens, all die anderen hier: Vor ein paar Tagen steinigt ihr hier eine Frau die sagt, daß sie die Kinder ihres Partners nicht mag. Und jetzt macht ihr auf empört, weil ein Vater sagt „Mein Kind kommt an erster Stelle“? Samma bissl bigott?

Wo genau siehst du hier eine Steinigung mit nachfolgender Bigotterie?

Mit diesem "Vor ein paar Tagen steinigt ihr hier eine Frau" kann m.E. nur "Umgang mit den Stiefkindern" gemeint sein, und da es keine vereinheitlichte Forums-Meinung gibt, sondern nur individuelle Wortmeldungen, kann der Vorwurf eigentlich nur auf jemanden gemünzt sein, der bei beiden Themen geantwortet hat. Wenn ich mich nicht irre, kämen dafür also nur Kakadu59, Lausebackesmama und SLAM in Frage:

  • Kakadu59 hat drüben im anderen Thema ganz sicher nicht mit Steinen geworfen, sondern lediglich um nähere Erklärung gebeten, und deshalb ein paar konkrete Fragen gestellt.
  • Lausebackesmama hat drüben genausowenig mit Steinen geworfen, sondern sich im Gegenteil durchaus verständnisvoll zur Situation von punklala geäußert.
  • Und SLAM hat dort zwar eine deutliche Gegenposition bezogen (vom Steinigen ist das allerdings m.E. wirklich sehr weit entfernt), aber genau die gleiche Position "Kind kommt ohne Wenn und Aber an erster Stelle" bezieht er hier in diesem Thema ja nun ebenfalls. So gesehen ist er da einfach nur konsequent - mit Bigotterie hat das m.E. erst mal nix zu tun.

Bigotterie wäre es, wenn man in der Öffentlichkeit einen hehren Standpunkt vertritt, und es im eigenen Leben deutlich laxer angehen lässt; d.h. wenn man moralische Ansprüche an andere Leute stellt, die man selbst auf seiner eigenen Baustelle gerade eben nicht erfüllen möchte.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #13 am: 02. August 2020, 14:56:24 »

@PausBanderl: ich sehe da gar kein Problem. Aber (!) in einer Partnerschaft bespricht man so ein Thema und findet gemeinsam Lösungen oder Kompromisse. Einer davon wäre: Zimmer für Kind und Papa schläft da mit. Der Andere, Freundin richtet sich dort ein Zimmer für sich ein und hat dann dort ein vernünftiges Bett. Sie haben ja eine "luxuriöse" Situation räumlich gesehen.

Aber der Partner setzt ja seinen Kopf auf Teufel komm raus durch und ist zu keiner Lösung außer seiner bereit. Da würde mir echt der Ar*** platzen. So können neue Beziehungen nur zum Scheitern verurteilt sein, wenn der betroffene Elternteil nicht gewillt ist, alle Personen zu sehen. Zumal das Kind in diesem Fall das Zimmer gerne hätte und auch dieses Bedürfnis vom Vater ignoriert wird.

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« Antwort #14 am: 02. August 2020, 15:00:20 »

@PausBanderl: ich sehe da gar kein Problem. Aber (!) in einer Partnerschaft bespricht man so ein Thema und findet gemeinsam Lösungen oder Kompromisse.

Absolut. Aber wir kennen dessen Situation nicht.

Und wenn ich da mal nur so die Ex-Frau des Unterfertigten zitieren darf:

„In einer Ehe muß man einen Kompromiß finden. Mach einfach was ich sage!“
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« Antwort #15 am: 02. August 2020, 15:02:47 »

Mein Mann sagt gern: Meinungsaustausch ist, wenn du mit deiner Meinung rein kommst und mit meiner wieder raus gehst.

Er ist seit 10 Jahren untröstlich, dass das nicht funktioniert.

Lächelnd
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« Antwort #16 am: 02. August 2020, 15:49:15 »

Hallo Anne,

dann plaudere ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen: mein Partner hat einen Sohn, der fast so alt ist wie die Tochter Deines Partners. Er (also der Kleine), liebt es ebenfalls nachts bei seinem Vater im Bett zu schlafen. Da er nur alle drei Wochen für ein Wochenende kommt und ich der Meinung bin, dass sich diese Angewohnheit ohnehin irgendwann „rauswächst“, und ich darüber hinaus einen sehr guten Schlaf habe, stört mich das auch nicht. Allerdings ist es für meinen Partner und mich schon ein Problem, zwei Nächte am Stück zölibatär zu bleiben. Meist endet es dann so, dass wir warten, bis der Kleine tief und fest schläft, und uns dann in mein Arbeitszimmer (es liegt am weitesten vom Schlafzimmer entfernt) schleichen und dort das machen, wovon wir nicht lassen können. Danach schleichen wir kichernd zurück ins Bett und fühlen uns irgendwie wie die Teenager dabei (wann liebt man sich sonst schon in unserem Alter auf dem Fußboden?).

Du siehst, dass man manchmal auch aus Zitronen Limonade machen kann. Was allerdings gar nicht geht, ist die Art, wie Dein Partner mit Dir umgeht, und auch die Tatsache, dass seine Tochter quasi die gesamte Wohnung mit ihren Sachen belegt. Das ist bei uns schon sehr klar geregelt, dass der Kleine sein Zeug in seine Kommode in seinem Zimmer räumt. Dort soll er auch irgendwann in seinem Bett schlafen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass er dies über kurz oder lang von selbst tun wird.
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Kakadu59
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« Antwort #17 am: 02. August 2020, 20:06:17 »

[...]
Jetzt ist mein ältester Sohn ausgezogen, wir hätten jetzt ein schönes grosses Zimmer frei, das ich gerne für die Maus einrichten würde. Alles was ein kleines Mädchen so braucht...
Der KV möchte dies nicht!!! Sie bleibt weiterhin bei uns im Bett. Er möchte dies nicht ändern, weil das so wichtig für beide wären. Und wenn die kleine 15 ist, dann ist das so.
[...]

[...]
Und es ist ja nicht nur das schlafen.. Ich wollte ihr dieses Zimmer einrichten,  ihre Spielsachen einräumen, machen wir auch nicht. Die Spielsachen bleiben im Wohnzimmer wie im Schlafzimmer.
[...]
Ich würde mir ja dieses Zimmer für mich einrichten, darf ich auch nicht,
Wo ist das Problem, wenn wir das Zimmer schön einrichten die kleine langsam ranführen? Oder er sich eben ein Bett mit rein stellt..

Das Problem scheint also definitiv nicht beim Kind zu liegen.
Es hat zu Hause eigene Räumlichkeiten und ein eigenes Bett und könnte es jetzt auch bei der TO haben.

Einzig der Vater stellt sich quer.
Bleibt die spannende "Gretchenfrage" warum?

PS: @Lausebackesmama: der Spruch in #15 ist echt geil... thumbup thumbup
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« Antwort #18 am: 02. August 2020, 20:25:20 »

Moin,

ich war mit dreien alleine. Die haben sich manchmal gekloppt, damit sie in meinem Bett schlafen dürfen, ich habe es als Ausnahme gelten lassen. Nicht, weil ich sie nicht liebe, sondern weil jeder in seinem Bett am erholsamsten schlafen kann. Dies schließt die Zeiten von krank, schlecht, böse Träume, etc. natürlich aus, kommen aber seltener vor.
Daher würde ich ihr das eigene Zimmer einrichten, dann der langsame Umschwung. Und wenn der KV unbedingt will, dann soll er seinen Ar.sch is Kinderzimmer bewegen. Ich würde mich um keinen Preis aus meinem Bett graulen lassen.

Gruß
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« Antwort #19 am: 02. August 2020, 20:47:20 »

@Kasper:
D'accord thumbup
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« Antwort #20 am: 03. August 2020, 09:48:58 »

Hallo Anne,

ich habe zu Hause zwei Kinder in einem ähnlichen Alter: meinen dreijährigen Sohn und die 2 jährige Tochter meiner Partnerin (die anderen sind größer und wollen gar nicht zu mir ins Bett). Generell erlauben wir bei uns nicht, dass Kinder (bis auf Ausnahmen) bei uns im Bett einschlafen. Wenn ein Kind Einschlafprobleme hat (aktuell die Kleine), dann lege ich mich daneben. Es gab schon Nächte, da habe ich 5 Mal das Bett gewechselt (Albträume der Großen kamen dazu), aber wir wollen keine Kinder die Ganze Nacht im Bett haben. Meine Partnerin belegt eh schon die Hälfte, wenn noch ein Kind dazu kommt, kann ich nicht mehr schlafen. Mein Sohn hat momentan die Angewohnheit morgens gegen 5 leise hoch zu kommen und sich neben mich zu legen. Für die 2 Stunden erlaube ich das (bin zu müde ihn runter zu bringen), aber wenn ich schlecht geschlafen habe und noch weiter schlafen muss, schicke ich ihn auch zu seinen großen Brunder.

Summa summarum: wenn dein Partner das so wichtig findet, soll er bei seiner Tochter schlafen. Persönlich finde ich aber, dass Kinder in dem Alter ohne Erwachsene im Bett schlafen sollte, genauso wie sie nicht noch mit 4 durch Stillen in eine Abhängigkeit zur Mutter gezwungen werden, die eigentlich nicht da ist.

Zu eurem Streit: ich vermute, dass ihr nicht ordentlich miteinander redet. Die Lösungsfindung deines Partner ist (typisch männlich) minimalistisch: sie fast die an die Brust, er legt sich dazwischen. Aber dein Problem ist das Kind in eurem Bett an sich, nicht die Grabscherei. Mach ihm das klar, sucht nach einer Lösung. Ändert eure Streitkultur (dumm sollte nicht fallen), denn wenn man ordentlich streitet, wird eine Beziehung sicherlich nicht wegen einer Meinungsverschiedenheit auf der Kippe stehen für die man eine Lösung finden kann.
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« Antwort #21 am: 03. August 2020, 10:55:00 »

Servus Anne!
Ergänzend zu
Zu eurem Streit: ich vermute, dass ihr nicht ordentlich miteinander redet. Die Lösungsfindung deines Partner ist (typisch männlich) minimalistisch: sie fast die an die Brust, er legt sich dazwischen.
Ich vermisse hier auch die Wertschätzung bzw. die Augenhöhe des LG gegenüber Dir, Anne; so geht man(n) bei dem Versuch, Probleme zu lösen, nicht mit dem Partner um!
Ich würde (unabhängig von der berechtigten Frage, wieso Du Dir das antust) dem Vorschlag von LBM folgen: das frei gewordene Zimmer wird entweder für Dich oder für LG mit Kind einrichten, damit gepaart eine deutliche Ansage, wo Kind die Sachen nach Gebrauch aufzuräumen hat.
Hier sollte m.E. auch darauf geachtet werden, dass für ALLE Kids in dem Haushalt die gleichen Regeln gelten, egal ob zu Besuch oder dauerhaft dort lebend...

Grüßung
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« Antwort #22 am: 06. April 2021, 10:51:36 »

Hallo Anne,
Ich selbst habe jetzt eine Situation,wo wir alle noch zusammen wohnen,die KM aber schon wieder einen neuen hat,obwohl wir uns erst vor ein paar Tagen getrennt haben.
Ich persönlich kann deinen Partner verstehen,da er die Nähe zu seiner Tochter sucht und diese auch genießen tut. Genau das gleiche habe ich auch,wenn die kleinen zu uns ins Bett kommen und bei uns schlafen. Meiner Meinung nach,solltest du das verstehen und akzeptieren,da es doch nur jede 14 Tage sind,also nur denke ich,maximal 2 Nächte. Ich denke das eine Frau nie verstehen wird wie sich getrennt lebende Väter damit fühlen, so gesehen von den eigenen Kindern getrennt zu sein,da ihr Frauen nach der Trennung fast immer bekommt und diese Tag für Tag bei euch habt,so das es euch nicht stören tut,wenn die Kinder jede 2 Wochen für 1-2 Nächte bei den KV verbringen,ich denke da nützt ihr die Zeit um euch zu entspannen und um sich auszuruhen. Du solltest das auch so sehen,das die kleine bestimmt ebenfalls die Nähe zu den KV genießen tut,aber irgendwann geht das vorbei,das sie selbst in einen eigenen Bett schlafen will und das wird dann dein Partner akzeptieren. Es wäre echt traurig,wenn eine Beziehung wegen so etwas in Brüche gehen sollte. Lg
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« Antwort #23 am: 06. April 2021, 11:16:05 »

Hallo Adam,
es macht wenig Sinn, einen Beitrag zu kommentieren, der seit über einem halben Jahr nicht angeschaut wurde.
Der TO hat sich seit seinem letzten Beitrag hier auch nicht mehr gemeldet...

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