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vatersein.de - Forum 12. August 2020, 06:37:21 *
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Autor Thema: Umgang mit den Stiefkindern  (Gelesen 839 mal)
punklala
Schon was gesagt
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Beiträge: 38


« am: 29. Juli 2020, 15:02:13 »

Wir sind schon länger zusammen und haben Kinder im selben Alter. Ich akzeptiere sie, ich verstehe das mein Partner sie liebt und hätschelt, aber mir gehen sie in der Regel eher auf den Keks. Ich habe kein Problem das sie bei ihrem Papa an erster Stelle stehen, bei unserem Vater ist das bei uns noch heute so und das finde ich richtig und gut, nur habe ich einfach keine Lust auf sie und hätte das gerne akzeptiert. Sie können trotzdem soviel da sein wie sie wollen. Ist das zu verletzend?
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midnightwish
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« Antwort #1 am: 29. Juli 2020, 15:43:27 »

Zitat
nur habe ich einfach keine Lust auf sie und hätte das gerne akzeptiert.

Was verstehst du darunter?

Leben denn deine Kinder bei euch? Was ist ,wenn dein Partner es ebenso sieht wie du. Keinen Bock auf sie hat und möchte, dass du das ebenfalls akzeptierst?

Wie sollen sie dnen sooft sie wollen bei ihm sein, wenn du keine Lust auf sie hast? Glaubst du, dass sie dann noch wirklich gerne zu euch kommen, wenn sie spüren, wie du aud sie reagierst?

Würdest du deine Kinder ziehen lassen, wenn sie sich nicht mehr bei euch wohlfühlen, weil dein Partner sie ablehnt?

Wo ist liegt denn für dich der Unterschied zwischen deinen und seinen Kindern? Kannst du das irgendwie greifen? Also warum sie dich nerven?
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SLAM
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« Antwort #2 am: 29. Juli 2020, 20:33:21 »

Da kannst Du nur hoffen, dass Dein Partner nicht so drauf ist wie ich und das dann nicht auch noch liest.

Ich würde das zum Anlass nehmen, Dich in den Wind zu schießen. Wer sich gegen meine Kinder stellt, stellt sich gegen mich. So einfach ist das. Den Stellenwert, den meine Kinder bei mir einnehmen, wird nie ein Frau einnehmen. Außerdem hat grundsätzlich nur ihre Mutter meine vollumfängliche Zustimmung zum unbegrenztem Umgang mit Ihnen, sofern sie selbst das wünschen. Andere, fremde Frauen, vor allem solche wie Dich, muss man von seinen Kindern fern halten.
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« Antwort #3 am: 29. Juli 2020, 20:52:01 »

Hallo.

Manchmal jedoch empfindet man eine Abneigung ohne genau zu wissen woher diese kommt.
Dem sollte man doch eher auf den Grund gehen.
Und manchmal ist es auch zu viel verlangt, vom Partner zu erwarten, seine eigene Kinder so zu lieben wie man selbst.

Und dass punklala mit der Situation selbst unzufrieden ist, zeigt sie, indem sie sich hier äußert und nach Hilfe/Meinungen sucht.

Wie gesagt, mal tief in sich gehen und erforschen woran es liegen könnte, was man dagegen tun kann und wie man eine bessere Beziehung hinbekommt, sofern wirklich ernsthaftes Interesse daran besteht...

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
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« Antwort #4 am: 30. Juli 2020, 07:13:59 »

Hi @punkala,
Wir sind schon länger zusammen und haben Kinder im selben Alter.[...]
kannst Du den ersten Satz etwas näher erklären?
Habt Ihr jeweils "nur" "eigene" Kinder (also Kinder von jeweils anderem/vorherigem Partner) ? Oder/ und gibt es auch noch gemeinsame Kinder?
Wie ist Dein Verhältnis zu denen? Hast Du auch dort das Gefühl, wenig oder kaum Empathie für sie zu empfinden oder ähnlich "gefühlsarm" zu reagieren?
___________
Edit: Leerzeilen entfernt
« Letzte Änderung: 30. Juli 2020, 07:48:31 von Lausebackesmama » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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Lausebackesmama
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« Antwort #5 am: 30. Juli 2020, 07:56:04 »

Ich finde das jetzt nicht dramatisch. Man mag einfach nicht jeden Menschen, auch Kinder nicht. Soweit ich dich verstehe, grätschst du nicht in den Umgang, sondern bist nur nicht erpicht auf gemeinsame Zeit.
Warum nutzt du die Umgangszeit nicht einfach für Dinge, auf die Du Lust hast? Freunde treffen, Sport treiben, Veranstaltungen besuchen. Und ab und zu eine gemeinsame Unternehmung oder Mahlzeit wird ja möglich sein.

Trotzdem kann man ja Ursachenforschung betreiben. Eine Freundin von mir hat sich tierisch darüber geärgert, dass ihr LG bei ihrem Kind total pingelig war und rumerzogen hat ohne Ende, während sein Kind bei Besuchen machen konnte, was es wollte. Dafür konnte freilich das Kind nichts, sondern dafür gehörte der LG auf den Pott gesetzt.

Ich würde also mal überlegen, wo es klemmt und da ansetzen. Ansonsten finde ich Rückzug okay. Es soll ja primär der Vater mit den Kindern eine gute Zeit haben. Und soweit du daran nicht rummanipulierst, sehe ich kein Problem. Freundlichen Umgang miteinander und dass du die Kinder nicht spüren lässt, dass du ihretwegen gehst, setze ich jetzt voraus.

LG LBM
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« Antwort #6 am: 30. Juli 2020, 10:26:44 »

Persönlich glaube ich, dass so eine Beziehung keine Zukunft haben wird. Da du ja selbst Kinder in dem Alter hast, liegt es nicht am Umstand, dass du ein Problem mit Kindern hast (oder gehen dir deine auch auf den Kecks?). Im Residenzmodell kannnst du dem ganzen noch relativ gut aus dem Weg gehen, im Wechselmodell wäre das ein no-go. Und wenn die Kinder Erwachsen werden ist es auch nicht förderlich, wenn du sie nicht magst.

Aus meiner Perspektive eines WM-Papas mit neuer Partnerin, die auch ein eigenes Kind hat: würden wir die Kinder des jeweils anderen nicht lieb haben, gäbe es keine Beziehung. Ich würde euch auch stark davon abraten gemeinsame Kinder zu bekommen, das wird Konflikte mit sich bringen.
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Celine
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« Antwort #7 am: 30. Juli 2020, 15:23:03 »

Zitat
...nur habe ich einfach keine Lust auf sie und hätte das gerne akzeptiert. Sie können trotzdem soviel da sein wie sie wollen. Ist das zu verletzend?

Hallo Punklala,

Ehrlichkeit ist immer gut innerhalb einer Partnerschaft. Ich glaube, bei einigen Schreibern hie liegt eine ziemlich ungesunde Überidentifikation mit ihrem Nachwuchs vor, deshalb diese Hyperventiliererei auf Deine Frage.

Ich halte Deine Gefühle für durchaus nachvollziehbar. Nur weil man einen Mann liebt, heißt das nicht automatisch, dass man seine ganze Familie toll finden muss. Mein Partner sieht seinen Sohn etwa alle drei Wochen für ein Wochenende (größere Entfernung), wobei der Kleine dann bei uns ist. Ich mag das Kind eigentlich recht gerne, aber ein ganzes Wochenende ist mir auch zuviel (ich habe mich nicht umsonst gegen eigenen Nachwuchs entschieden). Ich handhabe es dann meist so, dass wir an einem Tag gemeinsam mit dem  Kleinen etwas unternehmen und den anderen Tag überlasse ich die beiden ihrer Zweisamkeit. Funktioniert gut und ist für alle Beteiligten entspannt.

 Hör auf Dein Bauchgefühl und lass Dir bloß nicht von Anderen einreden, was Du korrekterweise zu empfinden hast. Und natürlich kannst Du von Deinem Partner die Akzeptanz Deiner Gefühle verlangen.
« Letzte Änderung: 30. Juli 2020, 15:25:12 von Celine » Gespeichert
MaxMustermann1234
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« Antwort #8 am: 30. Juli 2020, 16:55:44 »

Hallo Celine,

ich würde gerne auf deinen Beitag eingehen: es gibt aber einen Unterschied zwischen deiner Situation und der der TO: du hast selbst keine Kinder. Die TO hat aber welche und es wird wohl schwierig werden, wenn ihr Partner auch keinen Bock auf ihre Kinder hätte (außer bei beiden wohnen die Kinder beim jeweils anderen Elternteil). Falls die Situation nämlich so sein sollte, dass die Kinder der TO bei ihr wohnen, die ihres Partners aber nur zu Besuch kommen, wird es schwer sein dauerhaft mit einem: "ich hab kein Bock auf deine Kinder, aber bitte Akzeptiere die Anwesenheit meiner" auszukommen.
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Celine
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« Antwort #9 am: 30. Juli 2020, 18:51:56 »

Falls die Situation nämlich so sein sollte, dass die Kinder der TO bei ihr wohnen, die ihres Partners aber nur zu Besuch kommen, wird es schwer sein dauerhaft mit einem: "ich hab kein Bock auf deine Kinder, aber bitte Akzeptiere die Anwesenheit meiner" auszukommen.

Hallo Max,

das sehe ich nicht ganz so. Ich denke nicht, dass sich zwangsläufig eine Reziprozität entwickelt („findest du mein Kind nervig, dann finde ich dein Kind nervig“). Kinder sind nun mal auch Menschen und mit manchen kann man gut und mit manchen eben nicht.

Zudem ist die Situation mit Besuchskindern eine völlig andere als mit dauerhaft anwesenden Kindern. Bei Besuchskindern verhält es sich ähnlich wie mit Wochenendbeziehungen: Man versucht natürlich, die knappe Zeit ganz intensiv zu nutzen und das Wochenende zu einem ganz tollen Superwochenende zu machen. Das ist bisweilen dann halt viel anstrengender als mit einem Kind, das man immer bei sich zu Hause hat. Ich bin überzeugt, mein Partner würde seinem Kleinen viel weniger durchgehen lassen, wenn er ihn immer bei sich hätte. Aber so genießt er es (verständlicherweise), den Jungen nach Strich und Faden zu verwöhnen, wenn er ihn schon mal hat.

Von daher ist ein Besuchskind meist stressiger als ein dauerhaft ansässiges. Am besten und entspanntesten ist es, sich als Partnerin rechtzeitig auszuklinken, die Zeit anderweitig zu genießen und den Vater und Kind ihre „Klettenzeit“ zu gönnen (und sich auf die Zeit zu freuen, in der man den Mann wieder für sich alleine hat 😀).
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« Antwort #10 am: 30. Juli 2020, 23:23:58 »

Am stressfreiesten für alle Beteiligten wäre es, wenn sich Frauen, die keine Kinder mögen, konsequenter- und ehrlichweise nur mit einem Mann verpartnern, der keine Kinder hat.
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Celine
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« Antwort #11 am: 30. Juli 2020, 23:47:09 »

In der Tat wäre es das. Aber Du kennst ja den Spruch: Wo die Liebe hinfällt...
Und irgendeine Macke hat schließlich jeder Mann.
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« Antwort #12 am: 30. Juli 2020, 23:50:25 »

Slam, sei lieb! Celine kennt tolle Wörter wie Reziprozität (klaue ich mal von ihr) und sagt nur, dass sie keine Kinder wollte, nicht nicht mögen ;)

Und nein, man muss nicht die Kinder des Partners lieben, oder doch? Immerhin sind sie ein Teil des Partners.
Ich denke, wenn sich alle einig sind und mit der Situation arrangieren können, ist doch gut!

Ehrlich und offen finde ich gut... trotzdem mal reflektieren, wenn eine Abneigung da ist, woher diese kommt.

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punklala
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« Antwort #13 am: 31. Juli 2020, 06:25:17 »

Morgen,
vielen Dank für die vielen und verschiedenen Antworten, ich habe sie immer mal wieder gelesen und in meine Überlegungen mit einfließen lassen.
Übrigens ich habe geschrieben das sie mich nerven, nicht das ich sie nicht leiden kann.
Zum Beispiel genieße ich ihre einzelnen Besuche, außerhalb der Regelwochenenden, durchaus. Das habe ich angeregt, da man doch auch mal Zeit mit den Eltern einzeln haben sollte und nicht immer als Doppelpack gehandhabt werden möchte.
Ich glaube mich nervt vor allem dieses TamTam um sie und und auch teilweise die Art der Erziehung von meinem LG und seiner Ex. Auch das vieles, was bei uns normal ist, dann auf links gedreht wird.
Sie sind jetzt beide auf der Hauptschule, am liebsten wird konventionell gegessen, zocken ist das Höchste.
Ich finde glaube ich vieles so dumm. Mit meinem Kind wird geübt für die Schule und fürs Gymnasium, er kocht vegetarisch und bei uns gibt es bio. Die Ex ist auch so omnipräsent in seiner Familie. Also sie und die Kinder gehen auf die Feiern, er nicht. Gut ich bin da pragmatisch und habe auch gerne  meine Ruhe. Aber alle nehmen das, was mein LG tut und ist, immer als so selbstverständlich hin und wertschätzen nichts.
Ich finde das undankbar.
Früher habe ich mich immer aufgeregt, habe dann aber beschlossen mich da rauszuhalten und meine Lebenszeit nicht mit derlei Themen zu verschwenden, vor allem weil es nicht meine Elternaufgabe ist, sondern deren.
Ich habe aber zum Beispiel keine Lust irgendwas quer zu finanzieren, oder das diese Kinder die Hälfte von zum Beispiel einem Haus bekommen, dasS ich mit finanziere. Um ihr Erbe soll sich LG und Mutter kümmern und nicht ich.
Ich habe jetzt alles  relativ assoziativ aufgeschrieben, was mir durch das Hirn schießt, bei diesem Thema.Das sind Dinge die mir durch den Kopf gehen, aber nicht zwingend mein Handeln bestimmen.


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« Antwort #14 am: 31. Juli 2020, 06:57:09 »

Ich finde den Ansatz einfach nicht richtig, dass man alle Kinder "lieben muss". Man sollte reflektiert und wertschätzend mit ihnen umgehen, insbesondere wenn sie einem vom Charakter nicht liegen. Kinder sind auch nur Menschen und man kann sie so toll oder so blöd finden, wie alle anderen Menschen.

Ich habe mir allerdings schon gedacht, dass Vieles, was dich nervt, einfach daran liegt, was die verantwortlichen Erwachsenen, sprich die Eltern daraus machen. Daher fände ich es gut, wenn du deinem Partner auch vermittelst, dass sein widersprüchliches Verhalten dazu führt, dass du von diesen Wochenenden genervt bist. Ich glaube, das verkennen einige Umgangseltern, die sich- durchaus auch verständlich - für ihren Nachwuchs in der Umgangszeit verbiegen, nur um keinen Stress aufkommen zu lassen.

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« Antwort #15 am: 31. Juli 2020, 08:38:05 »

Moin,

da passt ihr ja recht gut zusammen.

Entweder passt er sich Deinen Erwartungen, Erziehungs-/Ernährungsstil an oder es wird, in nicht weiter Ferne, richtig krachen.
Und dabei ist das Thema Geld noch nicht mal berücksichtigt.
Einer von Euch ist bestimmt immer angep...... und das staut sich auf.

Warum können Menschen, die eine Partnerschaft eingehen wollen, nicht mal vorher offen über Vorstellungen und Ziele reden? Dann
würde man sich bestimmt einigen Stress ersparen.

Ich weiß z. B., dass ich mich ganz sicher für Niemanden (nicht mal ein kleines Stück) ändern würde und habe daraus meine Konsequenzen gezogen.

Viel Glück
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« Antwort #16 am: 31. Juli 2020, 08:46:09 »

Ich finde den Ansatz einfach nicht richtig, dass man alle Kinder "lieben muss". Man sollte reflektiert und wertschätzend mit ihnen umgehen, insbesondere wenn sie einem vom Charakter nicht liegen. Kinder sind auch nur Menschen und man kann sie so toll oder so blöd finden, wie alle anderen Menschen.

Was das betrifft bin ich absolut bei Dir. Wenn ich da zB an meinen 8-jährigen Neffen denke, kann ich nur sagen OMG ! Ich halte diesen Jungen für eine kleine miese Ratte. Der hat die wunderbare Eigenschaft sich mit größeren, älteren und stärkeren Kindern gut zu stellen und sich anzubiedern, und die kleineren, schwächeren und jüngeren Kindern bei jeder Gelegenheit zu drücken, dissen und auch körperlich zu misshandeln. Ich halte ihn für ein kleines Arsxxloch aus dem mal ein großes Arsxxloch wird.

Wenn ich mir vorstelle, meine nächste potentielle Partnerin hat so einen Satansbraten zuhause... Ich glaube aus dieser Partnerschaft würde nichts werden. Als Vater hat man dann doch auch die Aufgabe, seine Kinder zu beschützen. Und das ist etwas, was ich auch von meiner Exfrau erwarte, dass sie die Kinder vor Missbrauch oder Misshandlung durch einen Stiefvater und dessen ggf. deutlich älteren Kinder beschützt. Ich habe ihr schon gesagt, ein Anruf würde genügen. Diesbezüglich vertraue ich nicht auf den Kuscheljustiz-Rechtsstaat. Da nehme ich die Dinge selbst in die Hand.
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« Antwort #17 am: 31. Juli 2020, 09:23:35 »

Servus punklala!
Daher fände ich es gut, wenn du deinem Partner auch vermittelst, dass sein widersprüchliches Verhalten dazu führt, dass du von diesen Wochenenden genervt bist. Ich glaube, das verkennen einige Umgangseltern, die sich- durchaus auch verständlich - für ihren Nachwuchs in der Umgangszeit verbiegen, nur um keinen Stress aufkommen zu lassen.
Zum andere gibst Du damit Deinem Partner auch die Möglichkeit,
sein eigenes -teils widersprüchliches- Verhalten zu überdenken,
etwas daran ändern zu wollen/können und
letztendlich auch, Dich zu verstehen!

Grüßung
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« Antwort #18 am: 31. Juli 2020, 09:33:52 »

An der Stelle kann man überlegen die Beziehung zu verlassen oder aber den Partner, den man ja liebt, sanft dahin zu schubsen, dass die Entwicklung des kleinen Satansbratens in eine echt unschöne Richtung driftet. Kritisieren, ob das Kind in seinem Verhalten oder den Erwachsenen in seiner Erziehung ist ja nicht per se etwas Schlechtes, der Ton macht die Musik. Und vielleicht werden die Betroffenen ja auch auf einen blinden Fleck hingewiesen, dessen Beseitigung dem Kind im Leben vielleicht weiter hilft.

Mit zunehmendem Alter komme ich auch immer mehr zu der Erkenntnis, dass man ja auch nicht zwangsläufig zusammen wohnen muss. Davon hängt ja nicht das Prädikat der Beziehung ab und man kann auch getrennten Wohnungen und ohne 100% Schnittmenge eine glückliche, wertvolle Beziehung führen.

LG LBM
« Letzte Änderung: 31. Juli 2020, 09:35:23 von Lausebackesmama » Gespeichert

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« Antwort #19 am: 31. Juli 2020, 09:57:26 »

Ja es ist manchmal nicht so einfach, aber mir wird gerade klar das man sich ja mit dem Partner gemeinsam entwickelt und ein gemeinsames Realitätskonstrukt entwirft und da hatte er halt mit seiner Ex ein anderes, wie mit mir. Im übrigen ich habe mich in jeder Partnerschaft auch verändert und finde das für mich normal, da man ja oft neues kennen lernt. Das erklärt vielleicht auch, warum er mit meinem Kind lernt und seinen nicht.
Im Übrigen finde ich dieses an erster Stelle stehen die Kinder und dann kommt mein Partner befremdlich. Ich suche ja keinen Papa sondern einen LG und ich persönlich finde da gibt es kein konkurrieren, da die Zuwendung welche seine Kinder verlangen, nichts mit dem zu tun hat, was uns verbindet.
Ich habe auch nicht das Gefühl an irgend einer zweiten Stelle zu stehen, würde das aber auch nicht mitmachen, da ich mit solchen Aussagen nicht klar kommen würde. Natürlich stehen Partner und Kinder an erster Stelle, aber nicht In Konkurrenz. Wenn ich Lust auf einen Papa habe, besuche ich meinen eigenen.
Danke für die rege Diskussion, ist gut  mal neue Gedanken zu lesen und nicht immer nur seinen eigenen Ideen nachzuhängen.
« Letzte Änderung: 31. Juli 2020, 10:01:10 von punklala » Gespeichert
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