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vatersein.de - Forum 27. Januar 2022, 08:40:25 *
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Autor Thema: Keine Reaktion auf Umgangsplan  (Gelesen 7549 mal)
JackRusty
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Beiträge: 47


« am: 09. Juli 2020, 16:11:56 »

Hallo zusammen,

ich habe folgende Frage an euch:

nachdem der Umgang meines Sohnes seitens der KM massiv durch Ausreden und Versprechungen gestört wurde habe ich als letztes per Anwalt der KM einen Jahresplan mit allen weiteren Wochenenden und Ferien des Jahres geschickt. Darauf hat sie seit ca. vier Wochen nicht reagiert woraufhin mein Anwalt nun die Klage vor Gericht eingereicht hat. Desweiteren stand ich vor zwei Wochen zur üblichen Uhrzeit vor verschlossenen Türen; somit konnte ich den Umgang auch nicht wahrnehmen. Letzten Endes wohl auch besser für mich, da ich somit einen „Beweis“ mehr vor Gericht habe.

Nun folgendes - da dieses WE wieder mein Umgang anstehen würde, stellt sich mir die Frage: soll ich mich jetzt wieder melden und hinterher laufen, auf den Umgang hoffen? Obwohl sie den Plan ignoriert hat? Oder jetzt bis zum Termin vor Gericht abwarten; kann fss negative Folgen für mich haben?

Ich suche keine explizite rechtliche Beratung, nur eventuelle Erfahrungsberichte und / oder Ratschläge
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Susi64
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« Antwort #1 am: 09. Juli 2020, 17:33:59 »

Hallo,

ich denke, dass Du es versuchen solltest den Umgang wahrzunehmen. Ist keiner da, macht keiner auf, dann gehst Du eben wieder.
Ansonsten nimmst Du Dein Kind möglichst ohne jede Diskussion und es findet Umgang statt.

Das hängt natürlich auch davon ab wie aufwendig für Dich der Umgang ist. Stehen Kosten und Zeit in keiner Relation zu Aufwand und Nutzen, dann würde ich es lassen.

VG Susi
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JackRusty
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« Antwort #2 am: 09. Juli 2020, 17:40:12 »

Danke für deinen Beitrag
Den letzten Satz verstehe ich allerdings nicht so ganz Lächelnd

Bei mir ist es auch so, dass mich das ständige Unwissen und Hin-und-her auch psychisch total belastet, und ich mir ehrlich gesagt auch nicht ständig die Muße geben möchte, vor der KM jedes Mal um Umgang zu betteln, weil sie sich nicht der Lage dazu sieht auf meine Vorschläge einzugehen und eine angemessene Regelung in die Wege zu leiten / vereinbaren.
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RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #3 am: 09. Juli 2020, 18:00:22 »

Ich glaube Susi meint damit, wenn Du 600KM fahren musst, um den Umgang wahr zu nehmen, Du absehen kannst, das er nicht statt findet, rät sie dir dahingehend gar nicht erst los zu fahren.
Das ist so eine Situation, die hier im Forum auch schon öfter Vorkam, der Vater fährt durch die halbe Republik um dann vor verschlossener Tür zu stehen.

Ansonsten, alles richtig soweit, Antrag ist raus, das wird vom Gericht in aller Regel in vernünftige Bahnen gelenkt werden.
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JackRusty
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« Antwort #4 am: 09. Juli 2020, 18:06:32 »

Achso, nee, allzu weit habe ich es nicht.
Meine Frage - oder eher schon Hoffnung - jetzt war ja, ob ich den Umgang und somit auch den immensen Stress drumherum bis zum Termin ruhen lassen kann. Weil eben von ihrer Seite auch nichts kommt.
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Samson1978
_Samson1978
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« Antwort #5 am: 09. Juli 2020, 18:09:46 »

Nimm den Umgang wahr. Es ist zwar emotionaler Streß, aber dein Kind hat ja auch Anspruch auf Zeit mit dir.

Wenn du wieder vor verschlossener Tür stehst, notieren und in der Verhandlung anbringen.
Damit stehst du als ein Vater da, der den Umgang wahrnehmen möchte.

Wenn du den Umgang aussetzt, wird die KM das definitiv für ihre Zwecke nutzen. So doof kann man manchmal gar nicht denken, welche absurden Argumenten dann kommen.
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RichardvonWeizsaecker
_RichardvonWeizsaeck
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« Antwort #6 am: 09. Juli 2020, 18:17:31 »

Wie Samson schreibt, versuch den Umgang wahr zu nehmen.
Auf keinen Fall bis zum Termin zurück lehnen.

Immer schön dokumentieren, Du warst dort, niemand hat aufgemacht.
Übrigens reicht das Verhalten der KM auch um noch eine einstweilige nach zu schieben, denn Du hast Akut keinen Umgang und das gefährdet das Kindeswohl.
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JackRusty
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« Antwort #7 am: 09. Juli 2020, 18:19:08 »

Danke für die Antworten
Ich habe jetzt die KM angetextet und gefragt, wo und wann ich mein Kind für das kommende WE abholen kann. Mal schauen was, oder ob überhaupt da was zurück kommt.
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Kakadu59
_Kakadu59
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« Antwort #8 am: 10. Juli 2020, 09:44:46 »

Hi,
bezugnehmend auf Deinen Eingangsbeitrag:
Beruhte der von der KM immer wieder gestörte/ verhinderte Umgang auf eine zwischen Euch gemachte (eventuell schriftlihe) Umgangsvereinbarung?
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MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
JackRusty
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« Antwort #9 am: 10. Juli 2020, 09:52:34 »

Hi,

zuletzt ja. Wir hatten uns mehrere Jahre auf eine Art Monatsplan geeinigt, da war aber keine Konstante für unser Kind drin (jedes 2. WE, plus mal Mittwochs Nachmittag, dann mal Donnerstags für ein paar Std, etc...).

Die Vereinbarung dann einer simplen 14-tägigen Regelung für die WE über den Anwalt war mit der KM nicht vereinbar; zumal sie den Umgang auch immer wieder massiv zu stören versuchte, nachdem ich nicht mehr in der Lage war aufgrund von krankheitsbedingter Arbeitslosigkeit den vollen Unterhaltssatz zu zahlen.

(Habe gestern nach PAS gegooglet und es war genau das was auch mit meinem Kind bei ihr passiert)
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Samson1978
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« Antwort #10 am: 10. Juli 2020, 14:23:50 »

Das wird ihr dann der Richter erklären, dass Umgang und Unterhalt zwei Paar Schuhe sind und keinesfalls auf- bzw. abgerechnet werden dürfen.

Das PAS ist sicherlich hilfreich zur Einschätzung, aber ich würde mich nicht darauf versteifen.
Dafür gibt es m.M.n. hier in DE zu wenig Hebelpunkte um dieses Syndrom sinnvoll anzuwenden. Vor Gericht wird es bestenfalls notiert, hat aber keinen Einfluss. 
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JackRusty
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« Antwort #11 am: 10. Juli 2020, 17:45:15 »

Jetzt haben mich im Laufe des Tages mehrere hasserfüllte und äusserst abweisende SMS von der KM zurück erreicht.

Zum einen, da mein Kind wohl vor zwei Wochen (ohne vorherige genaue Absprache!) mit gepackter Tasche an der Tür gewartet habe. Dass ich zur ursprünglich abgemachten Uhrzeit, also ca 3 Std früher als im Schreiben vom Anwalt angegeben da war wurde mit „Dreiste Lügen, du sollst dich was schämen“ beantwortet. Ausserdem solle ich mit meinen „belanglosen Problemen“ doch weiterhin zum Anwalt rennen, es hätte ja doch auch so immer geklappt. Ausserdem würde unser Kind sowieso nicht mehr zu mir wollen, da es „enttäuscht von mir wäre wenn ich nicht komme“.
Gut, diskutieren mit dieser machtbesessenen und narzisstischen Person bringt mir auch nichts, also erneute Info an den Anwalt.

Jetzt eben erreichte mich jedoch wieder eine (äusserst hasserfüllte und schnippische) Nachricht, wo ich denn geblieben wäre, das Kind hätte wieder mit Tasche an der Tür gewartet.

Da packt man sich doch echt an den Kopf.


(Edit: Korrektur. Werde noch bekloppt.)
« Letzte Änderung: 10. Juli 2020, 17:49:52 von JackRusty » Gespeichert
MJ1977
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« Antwort #12 am: 10. Juli 2020, 18:40:40 »

Jetzt eben erreichte mich jedoch wieder eine (äusserst hasserfüllte und schnippische) Nachricht, wo ich denn geblieben wäre, das Kind hätte wieder mit Tasche an der Tür gewartet.

Warste jetzt da zum Abholen vom Kind oder nicht? Irgendwie rall ich das gerade nicht
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JackRusty
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« Antwort #13 am: 10. Juli 2020, 18:44:43 »

Warste jetzt da zum Abholen vom Kind oder nicht? Irgendwie rall ich das gerade nicht

Verständlich Lächelnd

Ich habe das Kind nicht abgeholt, da aus der Nachricht zuvor hervorging, dass er nicht zu mir möchte. Dies wurde mir dann später zum Nachteil ausgelegt, dass ich ihn nicht abgeholt habe - immer noch ohne konkrete Rückmeldung zum Plan an mich oder den Anwalt.
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midnightwish
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« Antwort #14 am: 10. Juli 2020, 19:02:55 »

Das ist ein beliebtes Spielchen von manchen KM.

Dir wurde doch hier geschrieben, dass du auf jeden Fall hinfahren sollst möglichst mit Zeugen) und das Kind abholen (auch wenn du evtl. umsonst gefahren wärst)

So hat die KM jetzt genau das was sie will. Ich hoffe, du sicherst wengistens die Whatsapp-Nachrichten, bevor sie sie löschen kann und machst es beim nächsten Umgangstermin besser
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MJ1977
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« Antwort #15 am: 10. Juli 2020, 19:33:17 »

Ich musste jetzt nachlesen aber Dein Kind ist in einem Alter wo es das nicht alleine entscheiden kann und auf die Aussagen der KM würde ich mich da auch nicht verlassen. Jetzt hast das Problem das Mama der Kurzen erzählen kann, siehste Papa ist nicht gekommen (ob sie es tatsächlich macht sei mal dahingestellt). Leider kann sie auch dem JA jetzt erzählen: sehen sie, der Papa ist unzuverlässig. Keine guten Voraussetzungen für einen anstehenden Termin bei Gericht. Wärst hingefahren und sie hätte nicht aufgemacht, würde es besser aussehen.

Meine Ex meinte damals auch man könnte Junior die Entscheidung überlassen wann er zu mir geht (er war damals kleiner wie Deine), der Zahn ist ihr sehr schnell vom JA und vom Gericht gezogen worden.
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JackRusty
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« Antwort #16 am: 10. Juli 2020, 19:58:33 »

Achso, ja, jetzt habe ich verstanden. Da bisher immer die Ausrede kam „Kind möchte dieses WE nicht zu dir und er kann das selber entscheiden“ war das für mich heute schon direkt eine Absage.
Weiter hatte ich bis dato nicht gedacht, weil er eben zuhause bisher alles entscheiden durfte.

In 14 Tagen fahre ich aber ohne Vorankündigung und mit Begleitung von zwei Zeugen hin.

Mich macht das alles nur noch fertig. Manchmal wünsche ich mir, dass das alles irgendwie, egal mit welchen Mitteln (ausser kriminelle natürlich), ein möglichst schnelles Ende findet. Ich habe auch noch Frau und Kinder zuhause, die mich auch zu 100% brauchen.
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JackRusty
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« Antwort #17 am: 10. Juli 2020, 20:26:27 »

Nachtrag: kann sich das jetzt besonders negativ auswirken? Bei allem was die KM vorher schon über längere Zeit gebracht hat und dokumentiert wurde?
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« Antwort #18 am: 10. Juli 2020, 20:42:01 »

Ich weiß was Du meinst meine Ex ist da nicht anders, die hat auch nicht verstanden das Kind kein Erwachsener ist. Junior darf durchaus eine eigene Meinung haben und diese auch Sachen. Bei manchen Angelegenheiten kann und darf er mitreden, bei anderen müssen die Eltern entscheiden.

Ob man am Abend Fischstäbchen oder eben Nudeln zum Essen macht oder ob der Ausflug ins Schwimmbad oder auf die Bowlingbahn geht sind Entscheidungen die auch ein Kind treffen darf, aber niemand würde z.B. ein 8 jähriges Kind fragen: möchtest Du heute in die Schule gehen oder Blau machen! Dieses Kind darf ALLES entscheiden fällt uns (speziell mir) hier schon öfters auf die Füsse weil Junior bocken kann wenn er seinen Willen nicht bekommt und das halt wirklich bei Entscheidungen die nicht ins "Kinderressort" fallen. Ich halte dann immer dagegen und bin dann natürlich auch mal der Böse bzw. die Spaßbremse.

Ob sich das jetzt besonders negativ auswirken kann, kann ich Dir nicht verraten. Das hängt sehr mit den Teilnehmer vor Gericht ab...
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« Antwort #19 am: 10. Juli 2020, 23:04:19 »

Hallo,

wie alt ist dein Junge jetzt und wie lange hast du ihn mittlerweile nicht gesehen? Was genau hast du beantragt und gibt es schon einen Gerichtstermin?

Hast du irgendeine Chance, deinem Sohn über Umwege sagen zu können, dass du ihn nicht hast stehen lassen?

Dass du dich über PAS informiert hast, zeigt mir, dass es schon länger Anzeichen einer Entfremdung gibt.
Kennst du den Film "Weil du mir gehörst"?

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
JackRusty
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« Antwort #20 am: 10. Juli 2020, 23:56:13 »

Der ist jetzt 8 und gesehen habe ich ihn zwar vor 4 Wochen, allerdings war da der Umgang wieder sehr stark durch Einflüsse der Mutter (Versprechungen, es gab wohl ein neues TV Gerät mit Filmen für ihn zuhause) gestört, sodass ich mir alle drei Tage lang das Gebettele anhören musste, dass er nach Hause will. Letztendlich konnte ich ihn doch überzeugen, aber er war so hin- und hergerissen, dass er auch geweint hat.
Und daaavor war noch vor der Coronapandemie. Aber auch da wieder gestört durch die KM, oder er kam erst gar nicht, weil er plötzlich an der Schule abgefangen wurde und sich vor allen entscheiden sollte wo er hingehen möchte.

Ich habe noch keinen Termin, allerdings - laut meinem Anwalt - wird die Umgangsproblematik auch Thema in dem von meiner Ex Frau veranlassten Verfahren gegen mich bzgl des Unterhalts.

Ich könnte ihn über das Telefon der KM anrufen. Jedoch wurde mir auch davon von einer Beratungsstelle des JA abgeraten, da die KM immer hinter ihm zu stehen scheint und es für das Kind keine entspannte Athmosphäre geben kann.

Absolut. Ich beschäftige mich schon lange damit und bei der Recherche im Netz ist immer wieder dieses Wort aufgetaucht, wo dann auch Inhalte einer Studie dazu zu 95% wie die Gaust aufs Auge gepasst haben zu der Situation.
Den Film kenne ich; ist der zu empfehlen?
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« Antwort #21 am: 11. Juli 2020, 07:42:46 »

Guten Morgen,

diese Art von Versprechen kennen wir nur zu genüge. Bei mir hat als Gegengewicht immer eine qualitative Zeit geholfen. Wir haben was unternommen oder einen gemütlichen Filmeabend gemacht. Du sagst, du bist wieder verheiratet und es gibt auch da Kinder? Wie alt sind die?

Als mein Sohn noch nicht bei mir gewohnt hat, gab es aber auch nur ihn und mich. Er hatte immer meine volle Aufmerksamkeit und wir haben viel "Quatsch" gemacht. Geschenke haben nie auf ihn gewartet. Wenn, dann sind wir gemeinsam los und haben was besorgt. Entfremdungsversuche hatten Gott sei Dank keinen Erfolg, aber ich musste mehrfach meinen Umgang einklagen. Obwohl wir nur einen Katzensprung voneinander entfernt wohnten, hatte ich ihn nicht oft sehen dürfen. Da hatten wir keine so kindeswohlorientierte Richter. Da galt oder gilt noch: Mama glücklich, Kind glücklich. Immerhin hatte ich es geschafft, immer eine feste Konstante im Leben meines Kindes zu sein.

Dann passierte was solche "Mütter" gerne machen. Sie entfernen sich paar hundert Kilometer. Sie bekam das ABR, obwohl sie sagte, wohne sie weiter weg, werde sie den Kontakt zu mir stark einschränken. So kam es auch, sie stellte alsbald einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht und Umgangsausschluss. Was soll ich sagen, jetzt wohnt mein Junge bei mir. PAS kann also auch völlig nach hinten los gehen. Deshalb ist der Film "Weil du mir gehörst" sehenswert. Auch dahingehend, was einen so alles erwarten kann ;)

Deinen Sohn solltest du tatsächlich nicht anrufen. Er geht ja bald in die 3. Klasse. Vielleicht einen kleinen Brief schreiben. So etwas in der Art, dass du ihn nicht vergessen hast und du dich auf ein Wiedersehen freust. Da ist man oft geteilter Meinung. Ich hatte es damals bei meinem über anderen ihn ausrichten lassen und es hat ihm geholfen gehabt.

Wann hattest du den Antrag auf UG gestellt und was genau hast du beantragt? Wie weit wohnt ihr in etwa voneinander entfernt und arbeitet deine Ex?

LG D
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JackRusty
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« Antwort #22 am: 12. Juli 2020, 00:31:38 »

Sorry für die späte Antwort, bin voll in den Vorbereitungen für unsere Hochzeit am Montag Also um auf deine Frage zurück zu kommen, verheiratet ab übermorgen Lächelnd
Und ja, wir haben auch ein gemeinsames Kind (7 Mon.), sowie meine Frau auch ein Kind aus vergangener Beziehung mitgebracht hat. Leider kümmert sich der Vater überhaupt nicht um sie, sodass die Kleine (4 J.) mich als ihren Papa ansieht.

Aber ja, auch Filmeabende oder Spaziergänge mal zu zweit habe ich mit meinem Sohn dann unternommen. Kurioserweise wollte mir meine Ex Frau per Anwalt weis machen, dass ich nicht mit dem Kind auf den Spielplatz gehen und bloss nicht vorm TV sitzen solle.

Dein Text erinnert mich auch an mich. Es gibt hier keine „Willkommensgeschenke“, das wäre auch unfair den anderen gegenüber. Ich spiele sogar mit ihm relativ aufwendig, was ich auch zB nur selten mit der Tochter meiner Frau im Alltag schaffe.
Durch die Entfremdungsversuche ist er auch jedes Mal extrem hin- und hergerissen, kann sich nicht entscheiden, wen er von uns beiden jetzt glücklich / nicht traurig machen möchte. Ua. als wir letztes Jahr gemeinsam im Urlaub waren verabschiedete sich die KM von ihm wohl mit den Worten „Ich werde ganz doll weinen wenn du nicht hier bist“. Und davon war dann auch erstmal der Urlaub geprägt.

Momentan fällt es mir schwer, die Konstante beizubehalten, aufgrund der Schikane der KM. Ich habe - nehmt es mlr nicht übel - auch oft daran gedacht, alles fallen zu lassen und aufzugeben. Meine Hoffnung ist nun, dass mit dem Gerichtstermin (ganz frisch, PKH Antrag ist eben erst raus und funktioniert wohl als Antwort auf die Unterhalts-Klage der KM*) sich alles normalisiert.
Auch mit Briefen tue ich mich schwer, weil ich weiss, dass die KM mitliest und ihm das mies reden wird.

Wir wohnen ca. 30 Minuten Fussweg auseinander. Sie ist hier mit ihrer eigenen Firma selbständig.

Wo finde ich den Film denn? Und wow, das finde ich richtig klasse, dass dein Kind bei dir jetzt wohnt. Sowas wäre natürlich auch mein Wunsch, auch um ihn aus diesem negativen Umfeld rauszuholen.

*Diese bezieht sich darauf, dass ich den vollen Unterhaltssatz nicht mehr zahlen kann, nachdem ich aus gesundheitlichen Gründen meinen ursprünglichen Job nicht mehr ausführen kann und seit letztem Jahr arbeitslos bin und auf eine Umschulung warte. Auch Nebenjobs finde ich momentan nicht. Könnte hier noch mehr erzählen, was in der Klage so alles blödes drinsteht, aber das sprengt jetzt sonst erstmal hier den Rahmen des Posts.
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Kakadu59
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« Antwort #23 am: 12. Juli 2020, 10:07:21 »

Wegen des Filmes "Weil Du mir gehörst"...
Schau mal in der ARD - Mediathek.
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #24 am: 12. Juli 2020, 21:00:09 »

Momentan fällt es mir schwer, die Konstante beizubehalten, aufgrund der Schikane der KM. Ich habe - nehmt es mlr nicht übel - auch oft daran gedacht, alles fallen zu lassen und aufzugeben.

Das kann ich keinem übel nehmen. Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Belastungsgrenze entweder kommt man als ET an diesem Punkt und/oder man merkt das das Kind aufgerieben wird. Drüber nachgedacht hat bestimmt jeder entsorgte ET schon mal drüber, die Frage ist halt ob man selbst und auch das Kind mit den Konsequenzen leben kann/will. Machen wir uns nix vor, man wird höchstwahrscheinlich auf die Funktion des Überweisungsträgers reduziert.
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