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vatersein.de - Forum  |  Allgemein  |  Allgemein (Moderator: midnightwish)  |  Thema: Partnerwahl
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Autor Thema: Partnerwahl  (Gelesen 1843 mal)
SLAM
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 528


« am: 18. Juni 2020, 12:33:32 »

Servus!
Bitte beim Thema des TO bleiben, Ihr könnt gerne Euren Meinungsaustausch in einem eigenen Faden weiter führen...

Grüßung
Marco

Du hast recht, deswegen hier weiter damit.

Erstmal Danke LBM, Du weißt schon weshalb.

Warum jetzt ein Thread? Weil ich es tatsächlich für ein wichtiges und ernstes Thema halte. Die diesbezüglich falschen Entscheidungen haben massive Auswirkungen auf alle Beteiligten, insbesondere die Kinder. Und das uU für eine sehr lange Zeit. Für manche Kinder lebenslänglich.

Die schöne knackige 26-jährige mit Doktortitel und Sinn für surrealistische Malerei, Kulturreísen und klassische Musik ist eben nur ein feuchter Traum, der beim Erwachen ziemlich viel Geld kosten kann.

WF

Was mich betrifft, sie darf auch gerne 50 sein.

Ich denke, dass Augenhöhe keine berücksichtigenswerte Größe ist. Bei mir hats die nie gegeben. Während meines Studiums hatte meine damalige Freundin deutlich mehr Geld zur Verfügung. Ich bekam Studien-Unterhalt von meinem Vater, während sie ein duales Studium absolvierte und voll von ihrem Arbeitgeber bezahlt wurde. Dazu kamen Zuwendung von ihrem Vater und ihrer Mutter (geschiedene Eltern). Sie hat die Miete und das Essen gezahlt. Aber auch stets betont, wenn ich fertig sei, dann läuft das anders herum, dann bleibe sie mit Kindern zuhause und ich gehe arbeiten. Ein paar Wochen vor der Abgabe meiner Arbeit hat SIE dann die Beziehung aufgekündigt, weil sie einen anderen kennengelernt hatte. UND, zwei drei Wochen später meinte sie am Telefon, dass sie einen finanziellen Ausgleich dafür wolle, dass sie mich während meines Studiums unterstütz hätte. Damals lachte ich nur und sagt ihr FU, Du schießt mich in den Wind und willst jetzt noch Kohle von mir? Come on...

Die nächste bekam ihr Leben überhaupt nicht auf die Reihe. Die lebte 8 Jahre lang von meiner Kohle, war aber sexuell gesehen genau auf meiner Wellenlänge. Deswegen war mir das wurscht. Mir gings gut dabei. Damals dachte ich, es ist nur Geld. Und mich zwang ja auch niemand dazu. Das ist der wesentliche Unterschied zu heute. Meine Ex macht absolut nichts für mich, behandelt mich wie den letzten Dreck, und trotzdem muss ich sie fürstlich alimentieren.

Dann kam die Finanzbeamtin. Die war intellektuell auf Augenhöhe und wollte nie Geld von mir, obwohl ich deutlich mehr verdiente als sie selbst. Ich hätte ihr gerne was gegeben. Sie war allein erziehend und kam grad so über die Runden mit ihren Kids. Trotzdem. Geld nahm sie nie. Lediglich einen Urlaub durfte ich mal bezahlen. Dann kam irgendwann die Ex. Und die hat richtig zugelangt. Und das tut sie bis heute mit dem Gesetz im Rücken, dank dieser dreimal verfluchten Ehe.

So rückschauend betrachtet muss ich sagen, dass die Tante vom Finanzamt eigentlich die einzige Frau gewesen ist, die wirklich zu mir gepasst hat. Und die hat das Zusammenleben abgelehnt. Warum, schrieb ich bereits, bzw. meine Vermutung.
« Letzte Änderung: 18. Juni 2020, 12:36:07 von SLAM » Gespeichert

Beim Betreten des Familiengerichts verlassen Sie den Rechtsstaat und befinden sich nun im Matriarchat.
Malachit
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.869



« Antwort #1 am: 18. Juni 2020, 13:10:52 »

Hallo zusammen,

und erstmal, danke @SLAM, dass du hierfür ein neues Thema aufgemacht hast.

Die ursprüngliche Diskussion hatte ich selbst mit einer Offtopic-Bemerkung losgetreten - d.h. wenn jemand die "Vorgeschichte" dieses Themas sucht, die findet sich hier: https://www.vatersein.de/Forum-topic-32929-start-msg394191.html#msg394191

Viele liebe Grüße,

Malachit.
Gespeichert

Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man ziemlich bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.886


Ein Leben lang!


« Antwort #2 am: 18. Juni 2020, 13:26:58 »

Ich glaube, du definierst Augenhöhe zu sehr übers Geld. Geld ist ein Problem, wenn einer so viel hat, dass er sich alles erlauben kann und einer nichts, aber eben eigentlich mithalten will. Das geht dann also nur über schenken/unterstützen. Wenn also einer bei KIK kauft und einer bei Prada, dann hat man ein finanzielles Missverhältnis, das eine Partnerschaft sicher erschwert.

Für mich persönlich ist Augenhöhe etwas Anders. Das ist Respekt vor dem Partner, das ist sich etwas zu sagen und zu geben haben. Das ist vor allem auch intellektueller Austausch. Und das meine ich nicht wertend im Sinn von "schlau" und "dumm", von hoher oder niedriger Schulbildung. Das kann sich auch in Lebenserfahrung, Begeisterung in Kultur, Wissenschaft, Forschung, Politik, Sport,.... ausdrücken. Will heißen: du kannst jemanden mit niedriger Schulbildung und hoher qualifizierter Ausbildung, Weiterbildung, Lebensbildung haben. Der vedient vielleicht nur 2 netto, aber hat was im Kopf. Das würde mich als Frau nicht abschrecken. Augenhöhe ist "sich etwas zu sagen haben". Die gleichen Werte im Leben haben.

Ich schrieb es vorhin: ich kenne den Kontostand meines Mannes nicht, er kennt meinen nicht. Wozu auch. Ich würde ihn auch nicht kennen, wenn wir uns scheiden lassen würden. Wir sind zwei autarke Menschen, die sich entschieden haben zusammen zu leben. Ich bin selbst auch absoluter Gegner gemeinsamer Konten. Wenn wir Dinge anschaffen, teilen wir entweder die Kosten. Wenn einer etwas nicht will, muss es der Andere eben alleine kaufen. Es gibt bei uns dein und mein. Sein Fernseher (mir egal), mein Pad (ihm egal), unsere Küche (beide 50/50). Wir haben Augenhöhe, weil wir finanziell unabhängig sind und gemeinsame Lebenentwürfe haben. Es interessiert mich schlicht nicht, dass er für seine Söhne Unterhalt gezahlt hat, bis sie 30 waren (Studium). Aber es interessiert mich, wie er zur Flüchtlingspolitik steht, wie sorgsam er mit unserer Umwelt umgeht und ich werde ihm nie verzeihen, dass er neben unserem gemeinsamen Verein Fan von den Sch... Bayern ist ;-)  Und wir haben einen gemeinsamen Beruf und darüber einen echten Austausch.

So haben wir uns zB über Jahre sein Auto geteilt. Mir wurde das irgendwann zu unbequem. Er fand es total überflüssig ein weiteres Auto zu kaufen. Ich habe mir einen Kleinwagen zugelegt, den ich selbstverständlich alleine finanziere. Ich habe mir seine Meinung angehört, fand meine Argumente aber überzeugender, war damals 42 Jahre mit Vollzeitstelle, also groß genug um allein zu entscheiden und diese Entscheidung zu verantworten. Er fand es immer noch doof, hat aber kein Theater gemacht, eben weil ich das auf Augenhöhe selbst entscheiden kann. Mittlerweile sieht er selbst die Vorteile.

Augenhöhe ist einfach, sich gegenseitig für voll nehmen. Aus deinen Beispielen sehe ich persönlich es so, dass du die Augenhöhe in meinem Sinn, mit der Finanzbeamtin hattest. Was da vermutlich nicht gepasst hat, waren die Lebensstände. Sie hatte schon ein Familienprojekt und Kinder. Du nicht. Ich wette, würdet ihr euch heute mit je zwei Kindern kennenlernen, würdest du vielleicht dem getrennten Wohnen anders gegenüber stehen. Vielleicht hast du mit deiner Vermutung recht. Vielleicht wollte sie auch einfach nur nicht, dass ein neuer Mann an ihren Kindern rumerzieht.

Ich würde bei einer neuen Beziehung übrigens auch getrennt wohnen wollen. Sich aufeinander einstellen und Kompromisse finden ist mit Mitte 40 viel schwieriger als mit Mitte 20.

LG LBM

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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Maria22
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 69


« Antwort #3 am: 18. Juni 2020, 14:13:15 »

Ich hatte tatsächlich mit 26 schon einen Doktortitel und habe mein Studium teilweise durch modeln finanziert. Trotzdem, oder gerade deshalb, war ich nicht gerade die Traumfrau der Männerwelt. Für ein paar nette STunden war es in Ordnung, aber für eine längere Beziehung wollten ähnlich qualifizierte Männer mich dann doch nicht. Das war zumindest MItte 20 so, als viele Beziehungen zustanden kamen und man gemeinsam die Zukunft plante.

Einer meiner Exen bat mich, meinen akademischen Grad doch bitte nicht mehr auf an mich gerichtete Post draufschreiben zu lassen, er fühle sich nicht wohl damit. Ausserdem sollte ich vor seinen Eltern verschweigen, dass ich in derselben Firma eine bessere Position hatte. Als ich dann ein Kind hatte und trotzdem früh vollzeit arbeiten ging, nannte einer meiner Dates dies "unattraktiv, da unweiblich".

Ich denke, es ist in einem Großteil der Männer noch tief einprogrammiert, dass ihnen die Versorgerrolle zukommen muss. Ebenso in den Frauen, die sich versorgen lassen. Bewusst oder unbewusst. Eventuell wird sich das mit den kommenden Generationen ändern, im Moment sind wir aber noch voll drin. Das mag stereotyp klingen, deckt sich aber mit meinen Erfahrungen. Das bittere Erwachen kommt für beide nach der Trennung - verarmte alleinerziehende Mutter, zahlender und ausgebluteter Trennungsvater. Eine explosive Mischung, die oftmals der Grund aller Konflikte ist.

Ich selbst möchte nicht von einem Mann abhängig sein, ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, es wäre die Horrorvorstellung schlechthin. Ich würde aber auch keinen Mann versorgen wollen. Hier ist bei mir das traditionelle Rollenmodell noch einprogrammiert und ich kann es nicht ändern: Ich fände das meinerseits sehr unattraktiv. Ja, ich möchte jemanden auf Augenhöhe, auch finanziell.

Ich bin nun seit Langem glücklich verheiratet und ich denke, viel liegt daran, dass mein Mann aus dem Ausland aus einer anderen Kultur kommt, in der auf traditionelle Rollen nicht besonders Wert gelegt wird. Wir verdienen etwa gleich, haben uns die Elternzeiten aufgeteilt. Sollten wir uns trennen, was nie ausgeschlossen ist, käme für uns nur das Wechselmodell in Fragen.

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