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vatersein.de - Forum 21. April 2021, 22:47:40 *
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Autor Thema: Nebenjob - muss ich dann mehr Unterhalt zahlen?  (Gelesen 6434 mal)
SLAM
Nicht wegzudenken
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« Antwort #25 am: 18. Juni 2020, 10:47:21 »

Also gut, es soll eine Frau auf Augenhöhe sein. Ok, wovon sprechen wir? Finanziell und intellektuell.

Finanziell bedeutet in meinem Fall, das die Gute ein 5-stelliges Nettoeinkommen hat. Keine der Frauen die ich in den letzten 6 Monaten getroffen habe, hatte das. Und ich behaupte mal, auch hier im Forum gibts keine einzige Frau, die diese Anforderung erfüllt. Inzwischen sage ich ok, ein Drittel meines Einkommes reicht, also 4000 Euro netto. Hm, auch da siehts schlecht aus. Auch daran scheiterts, zumindest außerhalb meines Arbeitgebers.

Intellektuell bedeutet, dass die Frau Abitur und ein Hochschulstudium absolviert hat, sowie mehrere Sprachen spricht und auch einen intellektuell anspruchsvollen Beruf ausübt. Da siehts dann schon besser aus. Von denen gibts in meiner Altersklasse, 45+, schon die eine oder andere, insbesondere unter meinen Kolleginnen. Die sind aber in der Regel liiert oder aktuell wegen Scheidungsschäden etwas beziehungsunwillig.

Was ganz anderes: Erst durch die Lektüre in diesem Forum ist mir klar geworden, dass auch die Beziehung, die ich VOR meiner Ex hatte, wie meine Ehe, am Geld gescheitert ist. Diese Beziehung war übrigens auch nicht auf Augenhöhe (sie war Finanzbeamtin im gehobenen Dienst). Diese Frau wollte partout nicht mit mir zusammenziehen, obwohl das nach dann 3 Jahren Beziehung der nächste und konsequente Schritt gewesen wäre. 2003 ging dann die Beziehung aus diesem Grund in die Brüche. So richtig verstanden habe ich dass nie, warum sie sich so vehement gegen das Zusammenziehen gestemmt hat. Erst hier im Forum las ich in irgendeinem Thread etwas von § 1579, Punkt 2. In dem Moment ist mir ein ganz großes Licht aufgegangen !!

Und noch ein persönlicher Kommentar: Ich werde in diesem Leben nie wieder heiraten. Dass eine Frau mir einen Anwalt mit Unterhaltsforderungen auf den Hals hetzt, dazu wird keine mehr Gelegenheit haben. Und wenn ich mir mein Zuweisungsverfahen so anschaue, halte ich es aktuell für ausgeschlossen, dass ich nochmal mit einer Frau zusammenziehe. Und die über 3000 Euro, die ich aktuell als Trennungsunterhalt abdrücken muss, haben meine Bereitschaft, jetzt und in Zukunft Geld für eine Frau auszugeben, gegen Null gehen lassen. Und genau das spüren potentielle Partnerinnen. In deren Augen bin ich damit, O-Ton, "geizig" oder "beziehungsunfähig".

Im Grunde bin ich komplett scheidungsgeschädigt. Vielleicht bleibe ich in Zukunft am bestren einfach alleine und kümmere mich ausschließlich um meine Kinder. Die mögen mich nämlich wirklich. Denen ist Geld (noch) scheixxegal. Und, die brauchen mich.
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Beim Betreten des Familiengerichts verlassen Sie den Rechtsstaat und befinden sich nun im Matriarchat.
82Marco
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« Antwort #26 am: 18. Juni 2020, 11:00:07 »

Servus!
Bitte beim Thema des TO bleiben, Ihr könnt gerne Euren Meinungsaustausch in einem eigenen Faden weiter führen...

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
SLAM
Nicht wegzudenken
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« Antwort #27 am: 18. Juni 2020, 11:00:52 »

@LBM

Du solltest Ding, die Du aus meinem Sonderfallforum kennst, nicht in den öffentlichen Bereich tragen. Mir wäre es recht, wenn Du Deinen Beitrag löschst oder entsprechend kürzt.
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Wasserfee
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« Antwort #28 am: 18. Juni 2020, 11:01:37 »

@ SLAM

naja, so ein bißchen arrogant bist du auch, gelle *lach*

Im Ernst, es reicht doch, wenn die Frau sich selber versorgen kann (und WILL) und einen vernünftigen Abschluss inkl. Allgemeinbildung hat. Dann ist jeder für seine Finanzen selber zuständig und man kann sich intellektuell auf einer Ebene treffen.

Ist doch weit besser als das, was du sonst so datest.

Die schöne knackige 26-jährige mit Doktortitel und Sinn für surrealistische Malerei, Kulturreísen und klassische Musik ist eben nur ein feuchter Traum, der beim Erwachen ziemlich viel Geld kosten kann.

WF
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nicht mein Zoo
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #29 am: 18. Juni 2020, 11:22:39 »

@Slam ich habe es gelöscht, ist mir nicht aufgefallen, sorry.

Gruß LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
MaxMustermann1234
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« Antwort #30 am: 18. Juni 2020, 11:28:31 »

Meine neue Partnerin hat das Abi geschmissen (wollte Geld verdienen) und lebte von Elterngeld + Aufstockung als wirklich Alleinerziehende als wir uns kennen gelernt haben (Elterngeld aus Gehalt Einzelhandel war zu niedrig). Ab Sept. fängt sie eine Ausbildung im Beamtenverhältnis an, um sich neu zu orientieren (41 Std./Woche). Ihre berufsbegleitende Fortbildung am Abend (18 Std./Woche) will sie fertig machen. Ihre Tochter wird Ende Juli 2.

Ich achte das sehr, es gibt durchaus Frauen, die Selbstständig sein und nicht auf dem Geld des Mannes ausruhen wollen. Sie wird nie mein Gehaltslevel erreichen, akademisch wird sie auch meinen Stand nicht erreichen (Diplom-Mathematiker mit Auszeichnung, Promotion unter 2 Jahren mit magna cum laude). Aber das muss auch nicht sein. Wieso denn auch? Man muss ähnliche Interessen, Wünsche und Ziele haben. Sich im Alltag ergänzen, nicht grundlegend unterschiedlicher Ansicht sein. Man kann sich trotzdem ergänzen. Ich koche scheiße, kümmere mich dafür aber um ihre Vertragsverwaltung.

Man muss halt mal in den ersten Monaten der Beziehung über viele Dinge reden statt zu viel Zeit im Bett zu verbringen. Aber ich unterschreibe, dass sehr viele Frauen (gerade Jüngere) anders sind. 
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Malachit
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« Antwort #31 am: 18. Juni 2020, 13:07:04 »

Hallo zusammen,

sorry - ich hatte hier ungewollt die Steilvorlage für eine Grundsatzdiskussion zum Thema "Partnerwahl" geliefert. Wer zu diesem Thema etwas beitragen möchte, kann das inzwischen besser hier tun: https://www.vatersein.de/Forum-topic-32935-topicseen.html

An dieser Stelle aber bitte, wie @82Marco auch schon geschrieben hatte, bitte zurück zum Thema von robshome86; d.h. Nebenjob, Unterhalt usw.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man ziemlich bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
robshome86
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« Antwort #32 am: 19. Juni 2020, 12:26:50 »

Wo genau soll ich das hier einstellen damit ihr mir den Unterhalt „prüfen“ könnt? Einfach hier gleich reinsetzen? Falls ja würde ich das heute Abend machen
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robshome86
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« Antwort #33 am: 19. Juni 2020, 12:29:00 »

Um den Unterhalt zu „prüfen“ soll ich das einfach hier rein stellen? Falls ja würde ich das heute Abend machen.
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MaxMustermann1234
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« Antwort #34 am: 19. Juni 2020, 12:55:57 »

ja, stelle alle nennenswerten Zahlen einfach mal hier ein. Falls was fehlt, fragen wir nach.
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robshome86
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« Antwort #35 am: 19. Juni 2020, 21:31:22 »

Also: hier die Zahlen von Nov 18 - Okt 19 die der Gegner Anwalt berechnet hat. Ich geh davon aus dass das netto VOR dem Abzug der betrieblichen privaten Altersvorsorge ist (Beispiel: 3000 netto, dann wird direkt vom Lohnzettel private Altersvorsorge abgezogen bleiben zB dann 2910 übrig. Ich gebe euch also die Zahl 3000 Euro als netto an. Denn meines Wissens kann man Altersvorsorge nicht abziehen, ich war nie verheiratet übrigens mit der Kindesmutter.

4562,12
3446,08
2976,28
3608,70
2987,53
3717,30
3185,39
4039,02
4240,84
3260,60
3120,47
3455,31
975,60 Steuerrückerstattung 2018

PS: Kindergartenbeitrag zahle ebenfalls ich, mein Anwalt sagt da ich das schon immer gezahlt habe würde jedes Gericht sagen das ich das auch weiterhin zahlen müsse. Bis mein Sohn in die Schule kommt bin ich der "Buhmann" sagte er mir, das heisst ich zahle 400 Unterhalt und 86 Kindergartenbeitrag: 486 monatlich also.
« Letzte Änderung: 19. Juni 2020, 21:40:29 von robshome86 » Gespeichert
Malachit
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« Antwort #36 am: 19. Juni 2020, 23:08:09 »

Hallo robshome86,

Denn meines Wissens kann man Altersvorsorge nicht abziehen,

Den Verweis auf die Stelle in "deinen" Unterhaltsrechtlichen Leitlinien hatte ich dir aber neulich schon geliefert:

Eventuelle zusätzliche Altervorsorge dürftest du außerdem und unabhängig davon auch noch abziehen, das findet sich etwas verklausuliert unter Punkt 10.1, wo es heißt: "Aufwendungen für die Altersvorsorge bis zu 23 % des Bruttoeinkommens". Da die gesetzliche Rentenversicherung "nur" mit 18,6 % zu Buche schlägt, ist da also durchaus noch etwas Platz für zusätzliche Altersvorsorge, die unterhaltswirksam geltend gemacht werden kann, wenn man so etwas denn hat.

Ich denke daher, diese 90 Euro für die betriebliche Altersvorsorge kannst du durchaus abziehen, schließlich zahlst du sie offenbar mit deinem eigenen Geld als Abzug vom Netto, und die maximal möglichen 23 % hast du mit der gesetzlichen und der betrieblichen Altersvorsorge zusammengenommen noch nicht einmal ausgeschöpft (vorausgesetzt, du bist in der ganz normalen allgemeinen Rentenversicherung mit dem üblichen Beitragssatz von 18,6 %).


Aus deinen zwölf Monatsgehältern und der Steuererstattung ergibt sich ein Durchschnitts-Netto von 3.631 Euro. Die 5%-Pauschale für berufsbedingte Kosten ergibt einen Abzug von 181 Euro, bleiben 3.450 Euro. Abzüglich 90 Euro für die zusätzliche Altersvorsorge, bleiben 3.360 Euro. Rechnerisch ist das Zeile 5 der Düsseldorfer Tabelle. Da du für ein Kind und niemanden sonst unterhaltspflichtig bist, kann aber stattdessen Zeile 6 festgesetzt werden, und das ist dann ein Unterhaltszahlbetrag von 371 Euro.

Jetzt die gleiche Rechnung, wenn du den 450-Euro-Job annimmst und dieser unterhaltsrechtlich zu berücksichtigen ist. Dein Durchschnitts-Netto erhöht sich auf 4.081 Euro. Die 5%-Pauschale ist jetzt 204 Euro wert, nach Abzug bleiben zunächst 3.877 Euro bzw. nach Abzug der zusätzlichen Altersvorsorge noch 3.787 Euro übrig. Rechnerisch Zeile 6, stattdessen Zeile 7, somit ein Unterhaltszahlbetrag von 400 Euro.

Beachte bitte, dass sich an der Einkommensgruppe in der Düsseldorfer Tabelle derzeit nichts ändert, wenn du die 90 Euro für die zusätzliche Altersvorsorge nicht geltend machen würdest, und es im Moment für den Unterhalts-Zahlbetrag somit egal wäre. Allerdings rutschst du dann schon ziemlich nahe an die obere Grenze der jeweiligen Einkommensgruppe heran, d.h. bereits mit einer kleinen Gehaltserhöhung bist du über der Grenze und bei der nächsten Einkommensauskunft bist du folglich fällig. An deiner Stelle würde ich auf alle Fälle zusehen, dass diese 90 Euro berücksichtigt werden - das ist schlicht und ergreifend ein kleiner zusätzlicher Sicherheitspuffer für dich.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #37 am: 19. Juni 2020, 23:17:24 »

Danke dir Malachit. Werde ein Gespräch führen gleich Montag mit meinem RA. Mal sehen was er dazu sagt. Danke!
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Malachit
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« Antwort #38 am: 19. Juni 2020, 23:18:36 »

Hallo robshome86,

Nachtrag zu diesem hier:

PS: Kindergartenbeitrag zahle ebenfalls ich, mein Anwalt sagt da ich das schon immer gezahlt habe würde jedes Gericht sagen das ich das auch weiterhin zahlen müsse.

Der Sachverhalt stimmt, aber der Anwalt hat m.E. die falsche Begründung geliefert.

Kindergartenbeiträge sind sogenannter Mehrbedarf, und somit von beiden Elternteilen gemeinsam zu tragen; allerdings nicht Halbe-Halbe, sondern anteilig nach dem jeweiligen Einkommen. Allerdings wird bei beiden ein gewisser "Freibetrag" vom Einkommen abgezogen, bevor der anteilige Mehrbedarf berechnet wird - und wenn deine Ex nach wie vor ein faules Stück Speck ist, dann beträgt bei ihrem Mini-Einkommen ihr Anteil exakt 0 %, und dein Anteil daher exakt 100 %.

Das hat aber nichts damit zu tun, dass du bislang immer derjenige warst, der die Beiträge gezahlt hat.


Sicherheitshalber nachgefragt: Die 86 Euro verstehen sich mutmaßlich ohne Essensgeld? Denn anders als der eigentliche Kindergartenbeitrag ist das Essensgeld kein Mehrbedarf, und daher von Betreuungselternteil, d.h. von deiner Ex zu bezahlen.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #39 am: 20. Juni 2020, 04:56:52 »

Die 86 Euro sind inkl alles, also mit Essensgeld.
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Malachit
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« Antwort #40 am: 20. Juni 2020, 08:55:25 »

Hallo robshome86,

Die 86 Euro sind inkl alles, also mit Essensgeld.

Dann könntest du im Prinzip den Betrag nach Kindergartengeld und Essensgeld aufteilen (bzw. dieses Aufteilung vom Träger anfordern, falls das aus den Rechnungen bzw. dem Gebührenbescheid nicht sowieso hervorgeht), und das Essensgeld von deiner Ex bezahlen lassen.

Allerdings: Euer Sohn ist vier Jahre alt, oder genauer gesagt, aus deinen älteren Beiträgen geht hervor, dass er im vorigen November auch schon vier Jahre alt war. Gehe ich recht in der Annahme, dass er nächstes Jahr im Sommer ohnehin eingeschult wird? Dann reden wir beim Essensgeld "nur" noch über gut ein Jahr, und du kannst dir natürlich überlegen, ob's das wert ist, d.h. für einen vergleichsweise übersichtlichen Zeitraum und Betrag, hier ein Fass aufzumachen.

Beim regulären Unterhalt, der bei dir ja demnächst in einen Titel gegossen werden soll, liegt der Fall deutlich anders: Der Unterhalt wird dir noch ca. anderthalb Jahrzehnte an der Backe kleben, und wenn da in einem "freiwillig" unterschriebenen Titel erst mal eine eigentlich zu hohe Zeile der Düsseldorfer Tabelle festgeschrieben wurde, dann ist es schwierig bis unmöglich, das wieder loszuwerden!

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #41 am: 20. Juni 2020, 10:32:51 »

Hi @robshome86,
Also: hier die Zahlen von Nov 18 - Okt 19 die der Gegner Anwalt berechnet hat. Ich geh davon aus... [...]

Ich habe das Zitat auf das (für mich) wesentliche reduziert....:
Es wäre besser gewesen, Du hättest Deinen Nettolohn eingestellt, wie er in Deinen Entgeltabrechnungen ausgewiesen wird... (die Jahressumme reicht da)
Die Zahlen des gegn. Anwaltes sind (könnten) da (u.U) schon (zu Deinen Ungunsten) frisiert sein.
Und wie Du schon schreibst: "Du gehts davon aus, dass..."
Berechnungen der Gegenseite - ganz gleich ob RA, JA oder die der/ des EX - sollte man zunächst immer (kritisch) prüfen...(und nicht davon ausgehen, dass....)

PS: ich hatte mir hierfür mal extra eine Exceltabelle gefertigt, damit ich es auf Dauer etwas einfacher hatte mit den Berechnungen.
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MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
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« Antwort #42 am: 22. Juni 2020, 09:41:30 »

Mein RA sagt: 5% berufsbedingte Kosten sind abgezogen. Die 90 Euro private Altersvorsorge kann man nicht geltend machen weil: ich zahle nur KindesUnterhalt. Würde ich Trennungsunterhalt und/oder Ehegattenunterhalt bezahlen dann könnte ich das geltend machen. Er sagt alle 3 Jahre könnte die Kindsmutter Auskunft fordern (oder 2 Jahre) bis dahin könnte ich nebenbei verdienen was ich möchte, was einen Nebenjob angeht. Jugendamtsurkunde soll ich unterzeichnen mit 136%. Wenn ich zB 128% fordere kommt es definitiv zur Klage. Was ich natürlich nicht möchte.
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« Antwort #43 am: 22. Juni 2020, 10:15:33 »

Hi rob,

die Frage kam schon früher einmal auf - bist Du Dir der Kompetenz Deines Anwalts sicher?
Private Altersvorsorge ist (mit einer Deckelung) definitiv berücksichtigungsfähig auch ohne Vorhandensein irgendwelcher nachrangiger Unterhaltspflichten, die Grundlage findest Du weiter oben im Beitrag bzw. den unterhaltsrechtlichen Leitlinien Deines zuständigen OLG.

Weiterhin ist nicht gesagt, dass es "definitiv" zur Klage kommt. Das kommt es nur dann, wenn der Unterhaltsempfänger das Risiko einer Klage eingehen möchte. Und es ist erst einmal die Frage, ob jemand wegen der fehlenden 8% klagt. Der Clou dabei ist doch: wenn es nur um diese fehlenden 8% geht, ist der Gegenstandswert verschwindend gering. Kein Anwalt hat wirklich Lust, darum ein Verfahren zu führen.

Oder anders gesagt: Dein Anwalt will diesen Fall schnellstmöglich vom Tisch haben.

Gruss von der Insel
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« Antwort #44 am: 22. Juni 2020, 10:50:20 »

Noch ein Hinweis zum Essensgeld in der KiTa: Ich vermute, dass du auch da über den Tisch gezogen wirst. Ich zahle bspw. 75€/Monat Essensgeld. Bei allen Kommunen berechnet sich der Beitrag bei Alleinerziehenden aus der Summe Ihrer eigenen Einkünfte + Unterhalt für das Kind. Dein Einkommen ist dafür irrelevant. In Düsseldorf bspw. werden erst ab 30.000 EUR im Jahr Elternbeiträge fällig Essensgeld hat in jedem Fall der betreuende Elternteil aus dem Unterhalt zu zahlen.

In welcher Kommune geht dein Kind in den Kindergarten, dann kann man da mal nachgucken, ob es wirklich 85€ Regelbeitrag sind.
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« Antwort #45 am: 22. Juni 2020, 12:54:20 »

Hi @robshome86,
damit:
Mein RA sagt: 5% berufsbedingte Kosten sind abgezogen. Die 90 Euro private Altersvorsorge kann man nicht geltend machen weil: ich zahle nur KindesUnterhalt. Würde ich Trennungsunterhalt und/oder Ehegattenunterhalt bezahlen dann könnte ich das geltend machen. Er sagt alle 3 Jahre könnte die Kindsmutter Auskunft fordern (oder 2 Jahre) bis dahin könnte ich nebenbei verdienen was ich möchte, was einen Nebenjob angeht. Jugendamtsurkunde soll ich unterzeichnen mit 136%. Wenn ich zB 128% fordere kommt es definitiv zur Klage. Was ich natürlich nicht möchte.
...scheint ja die Eingangsfrage von Dir hinreichend (von Deinem RA) beantwortet zu sein...und auch die Höhe des von Dir zu zahlenden Unterhaltes scheint ja durch selbigen - für Dich ausreichend korrekt - ermittelt worden zu sein...

Ansonsten verweise ich mal auf den Beitrag #43 von @Inselreif (hier 1. Satz..)

Fragende Grüße....
« Letzte Änderung: 22. Juni 2020, 12:56:14 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
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« Antwort #46 am: 22. Juni 2020, 12:58:28 »

Habe meinen RA angeschrieben denk er ruft mich nochmal an heute/morgen. Wenn nicht - RA Wechseln
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« Antwort #47 am: 22. Juni 2020, 13:00:24 »

Ich verweise nochmal auf meinen Beitrag: in welcher Stadt wohnt dein Kind?
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« Antwort #48 am: 22. Juni 2020, 13:02:41 »

Hatte ich schon gesagt: Augsburg Stadt
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« Antwort #49 am: 22. Juni 2020, 13:14:50 »

Was erhoffst Du Dir von einem anderen RA?
So lange die Sache nicht gerichtlich anhängig ist, kannst Du Dir das Geld sparen.
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