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vatersein.de - Forum 04. Dezember 2020, 14:50:33 *
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Autor Thema: Kinderbonus und Unterhalt  (Gelesen 14093 mal)
Wasserfee
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« Antwort #150 am: 08. September 2020, 06:34:52 »

genau! So wäre es gewesen.
Nun ist das für den September aber durch, du kannst jetzt nur noch die 2× 50€ für Oktober abziehen, d.h. 2x 315.- zahlen.
September mit Oktober verrechnen geht nicht.

WF
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Kasper
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« Antwort #151 am: 08. September 2020, 07:50:53 »

Sehe ich nicht so.
Jetzt die Hälfte fordern bzw. die Aufrechnung mit dem nächsten Monat ankündigen. Der Anspruch auf die Hälfte der Bonuszahlungen verfällt ja nicht, weil man den regelbaren gestellt hat. Und der Verbrauch müsste erst mal dargelegt werden.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
TotoHH
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« Antwort #152 am: 08. September 2020, 07:52:29 »

genau! So wäre es gewesen.
Nun ist das für den September aber durch, du kannst jetzt nur noch die 2× 50€ für Oktober abziehen, d.h. 2x 315.- zahlen.
September mit Oktober verrechnen geht nicht.

Moin O.

 Naja, fragen kannst Du die KM ja immer, denn rechtlich hättest Du es eben  im September abziehen dürfen. Vielleicht kannst Du es ja der KM schmackhaft machen, dass Du es bisher nicht abziehen wolltest, da sie den Bonus ja noch nicht erhalten hatte. Ich würde mich es auf jeden Fall versuchen. Aber auch klar ist, sollte KM nicht mehr „teilen wollen“, dann hast Du es in der Tat verpennt.
toto
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Wasserfee
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« Antwort #153 am: 08. September 2020, 08:06:26 »

@Kasper,

in dem Fall hättest du im Oktober eine Lohnpfändung an der Backe. Und der Verbrauch muss gar nicht dargelegt werden, hat die KM halt Miete mit gezahlt oder getankt.

WF
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christian242
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« Antwort #154 am: 08. September 2020, 08:33:20 »

@Kasper,
in dem Fall hättest du im Oktober eine Lohnpfändung an der Backe. Und der Verbrauch muss gar nicht dargelegt werden, hat die KM halt Miete mit gezahlt oder getankt.
WF

D.h. wenn ich nächsten Monat 150 Euro abziehe hätte ich ne Lohnpfändung an der Backe?
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Wasserfee
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« Antwort #155 am: 08. September 2020, 08:47:04 »

frag nochmal die Profis aber mMn kannst du das Geld nur in dem Monat abziehen, in dem es zufließt.
Ansonsten musst du auf ein Einsehen der KM hoffen.

WF
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christian242
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« Antwort #156 am: 08. September 2020, 08:53:41 »

frag nochmal die Profis aber mMn kannst du das Geld nur in dem Monat abziehen, in dem es zufließt.
Ansonsten musst du auf ein Einsehen der KM hoffen.

Ein Unterhaltstitel liegt übrigens nicht vor. Das sollte ja auch relavant sein, oder?
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Wasserfee
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« Antwort #157 am: 08. September 2020, 09:02:40 »

na, dann kannst du das natürlich abziehen und die KM kann auch nichts pfänden.

Allerdings kannst du sicher sein, dass du nach dieser Aktion einen Unterhaltstitel haben wirst!

Ich an deiner Stelle würde tunlichst versuchen, mir diese wirklich komfortable Situation zu erhalten.

Mit Titel musst du sogar bei Arbeitslosigkeit mindestens 6 Monate lang den titulierten Unterhalt weiterzahlen, musst dich alle 2 Jahre neu berechnen lassen, musst im Falle einer Änderung deiner finanziellen und/oder familiären Situation auf Abänderung klagen, wenn die KM sich querstellt. Und du bist sofort vollstreckbar (was du ohne Titel nicht bist), d.h., die KM kann jederzeit eine Pfändung reinkloppen, auch wenn du nur 5€ zuwenig zahlst oder den Unterhalt nicht rechtzeitig anpasst.

Würde ich ganz genau abwägen an deiner Stelle.

WF
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christian242
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« Antwort #158 am: 08. September 2020, 09:15:32 »

na, dann kannst du das natürlich abziehen und die KM kann auch nichts pfänden.
Allerdings kannst du sicher sein, dass du nach dieser Aktion einen Unterhaltstitel haben wirst!
Ich an deiner Stelle würde tunlichst versuchen, mir diese wirklich komfortable Situation zu erhalten.
Mit Titel musst du sogar bei Arbeitslosigkeit mindestens 6 Monate lang den titulierten Unterhalt weiterzahlen, musst dich alle 2 Jahre neu berechnen lassen, musst im Falle einer Änderung deiner finanziellen und/oder familiären Situation auf Abänderung klagen, wenn die KM sich querstellt. Und du bist sofort vollstreckbar (was du ohne Titel nicht bist), d.h., die KM kann jederzeit eine Pfändung reinkloppen, auch wenn du nur 5€ zuwenig zahlst oder den Unterhalt nicht rechtzeitig anpasst.
Würde ich ganz genau abwägen an deiner Stelle.
WF

Danke Dir - ich habe sie höflich aufgefordert 100 Euro pro Kind zurück zu überweisen. D.h. aber wenn ich im nächsten Monat 50 Euro abziehe pro Kind bin ich auf der sicheren Seite, oder?

Gruß
Christian.
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Wasserfee
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« Antwort #159 am: 08. September 2020, 09:32:50 »

na, auf der "sicheren Seite" ist man nur, wenn sich beide wohlgesonnen sind und als Eltern im Sinne des Kindes zusammenarbeiten.

Offensichtlich ist das ja bei dir nicht der Fall.

Fakt ist: die KM braucht keinen Grund, einen Titel zu erwirken, die Kinder haben ein Recht draus, sie kann das einfach so machen. Ist halt nicht so komfortabel für dich (bzw. kann - je nach Situation . auch richtig mies werden) aber du musst halt für dich entscheiden, wie hoch das Risiko ist und ob du das in kauf nimmst.

Also wenn du die 2x 50@ im Oktober abziehst kann ie nicht pfänden, wenn du den Betrag vom September gleich mit abziehst kann sie es auch nicht. Weil sie eben (noch) keinen Titel hat.

Du musst halt einschätzen, ob du das Risiko eingehen willst. Eine Menge unterhaltspflichtige Menschen wären fröh, wenn sie keinen Titel hätten.

WF
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christian242
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« Antwort #160 am: 08. September 2020, 09:41:08 »

Du musst halt einschätzen, ob du das Risiko eingehen willst. Eine Menge unterhaltspflichtige Menschen wären fröh, wenn sie keinen Titel hätten.

Den Titel kann sie ja auch unabhängig von den 100 oder 50 Euro jederzeit erwirken. Ist eigentlich ein Wunder dass sie es noch nicht gemacht hat. Danke auf jeden Fall für deine Meinung.

Gruß
Christian.
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Kakadu59
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« Antwort #161 am: 08. September 2020, 09:52:15 »

Hi @christian242
Kann mir jemand kurz helfen? Meine beiden Jungs sind 9 und 11 Jahre - ich habe das irgendwie verpeilt und wie immer 365 Euro überwiesen. Was hätte ich denn überweisen müssen? Also für den September und Oktober?

Sehe ich das richtig dass ich ich September 265 Euro pro Kinder hätte überweisen müssen und für den Oktober jeweils 315 Euro?

Gruß
Christian.

Fett: die 265,- € wären tatsächlich das Mindeste,was Du hättest überweisen müssen.
An der Stelle (und eher neugierigerweise): wie wurden dieser Unterhaltsbetrag ermittelt?
Ansonsten gilt bei dem (Corona-)Bonus: Du hättest ihn im September abziehen können (nicht müssen ).
Da Du es versäumt (verpeilt hast) ist - zumindest für September - der Markt verlaufen.

Deine Ex in der Sache freundlich anzuschreiben ist das Einzige was da möglich ist, um das Geld "zurückzubekommen"...

Ansonsten sehe ich es wie @Wasserfee:
Halte Dir die mehr als komfortable Situation, keinen Titel an der Backe zu haben unbedingt und so lange es geht aufrecht.

Und ja, natürlich kann die KM jederzeit einen Titel erwirken, aber warum sollte  man so etwas (unnötigerweise) provozieren?

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MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
MaxMustermann1234
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« Antwort #162 am: 08. September 2020, 09:53:38 »

Hallo Christian,

meine Partnerin hat auch keinen Titel, es gab auch nie eine Berechnung. Das Interesse mit dem Jugendamt reden zu müssen, um an einen Titel zu kommen ist meistens nur da, wenn man dem Ex eins auswischen will oder wenn der Unterhalt nicht regelmäßig pünktlich da ist. Leistest du also wie verabredet weiter, kann es sein, dass du ohne Titel da raus kommst. Hast du einen Titel über die Volljährigkeit hinaus, können dir sicher andere sagen wie viel Spaß das macht, wenn das Kind dann 18 wird.
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christian242
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« Antwort #163 am: 08. September 2020, 10:00:34 »

An der Stelle (und eher neugierigerweise): wie wurden dieser Unterhaltsbetrag ermittelt?
Deine Ex in der Sache freundlich anzuschreiben ist das Einzige was da möglich ist, um das Geld "zurückzubekommen"...

Hallo Kakadu59,
der Unterhaltsbetrag wurde über einen der diversen Online Rechner im Netzt ermittelt. Das war auch nie ein Streitpunkt. Mail ist raus - entweder es kommt was zurück oder nicht. Ich werde dann im Oktober um jeweils 50 Euro reduzieren und gut ist.

Gruß
Christian.
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Kakadu59
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« Antwort #164 am: 08. September 2020, 10:02:47 »

Hallo Christian,
[...] Hast du einen Titel über die Volljährigkeit hinaus, können dir sicher andere sagen wie viel Spaß das macht, wenn das Kind dann 18 wird.

Es macht weder Spaß, den Titel wegzuprozessieren noch ist es (im Regelfall) kostenneutral...
Ich habe die ganze Prozedur gerade durch.
Trotz "Sieg" im Unterhaltsteil ist mir die Angelegenheit in 2. Instanz (=OLG) auf Grund eines unsäglichen Richters und einer (in meinen Augen) unfähigen (da im Prozesss untätigen) Anwältin kostentechnisch und bergründungstechnisch auf die Füße gefallen (aber dazu an anderer Stelle mehr).
Ein weiteres Problem eines Titels, welchen man gerichtlich absenken muß: man hat einen neuen UNBEFRISTETEN(!) gerichtlichen Beschluß (oder Vergleich) an der Backe, der im Ernstfall am Ende wieder einer gerichtlichen Abänderung bedarf...

Edith:
Hallo Kakadu59,
[...] Ich werde dann im Oktober um jeweils 50 Euro reduzieren und gut ist.
Gruß
Christian.
Eine weise Entscheidung schild_genauso
« Letzte Änderung: 08. September 2020, 10:06:40 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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« Antwort #165 am: 29. September 2020, 07:47:20 »

Ich hatte den Unterhalt um 100€ gekürzt. Und werde wohl nun doch nachträglich die 100€ nachzahlen. Der Grund ist dass die 100€ welche ich weniger zahle dazu führt, dass die Kostenübernahme für den Kindergarten damit nicht mehr vom Jugendamt erfolgt, da ich ja nur 320€ (statt 420€) Unterhalt gezahlt habe. So kann man es erreichen das der Kinderbonus zu 100% an den betreuenden Elternteil gehen, bei dem es kein Einkommen ist.
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« Antwort #166 am: 29. September 2020, 07:50:34 »

wer behauptet das?
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« Antwort #167 am: 29. September 2020, 08:19:57 »

So kann man es erreichen das der Kinderbonus zu 100% an den betreuenden Elternteil gehen, bei dem es kein Einkommen ist.
Da der Kinderbonus nicht auf Sozialleistungen (ARGE; Wohngeld; etc.) angerechnet wird, kann man dies nicht auf diesem Weg von Dir verlangen. Das kling eher so, als wenn man Dich aufs Glatteis führen will.

Daher stelle ich die gleiche Frage wie der Inselreife:
Wer hat das behauptet?

Gruß
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« Antwort #168 am: 29. September 2020, 09:19:06 »

Nur mal so: die Elternbeiträge im Kindergarten (darum geht es doch) sind in den meisten Kommunen gestaffelt nach Einkommen. Einige wenige nehmen einen festen Beitrag und erlassen den, wenn man unter einem gewissen Gehalt liegt. Wieso sollte jetzt die Übernahme eingestellt werden, nur weil du deinen Anteil am Kinderbonus eingestellt hast? Auf Grund welcher Rechtsnorm?
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« Antwort #169 am: 29. September 2020, 10:12:54 »

Wie geschrieben behaupten das das Jugendamt wegen der Kostenübernahme des Kindergartens. Die Aussage von denen ist, dass nur 320€ Unterhalt gezahlt wurden. Da ich mit gerade mal wegen ein paar € bisher die Kostenerstattung bekam. Laut Amt Kinderbonus wird nicht angerechnet, aber es wird bei der Berechnung nur der "gezahlte Unterhalt" berechnet. Das bedeutet, das mir zwar die hälfte des Kinderbonus zusteht, der nicht angerechnet wird (ich habe die 100€ nicht erhalten), aber der geminderte Unterhalt angesetzt wird. Also die 100€ Einnahmen sein sollen.

Bei dem Kinderzuschlag spielen die 100€ auch eine Rolle. Es kann sein, dass es so keinen Kinderzuschlag gibt. Die Agentur für Arbeit kritisiert dass nur 320€ Unterhalt gezahlt wurden. Ich aber 420€ angegeben habe. Das Thema Kinderbonus konnte ich denen auch nicht erklären.



Anmerkung: Ich habe 2 Kleine Kinder im Haushalt (4 und 6).

@MaxMustermann1234
Bei uns in der Gemeinde sind die Kindergartenkosten seit 5 Jahren nicht mehr gestaffelt, was bedeutet alle zahlen gleich. Der kostet 178€ im Monat. wer das nicht zahlen kann, muss wie ich einen Antrag stellen.

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Wasserfee
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« Antwort #170 am: 29. September 2020, 10:30:54 »

,oin,

mein, für den KiZ und das Wohngeld spielt der Kinderbonus keine Rolle

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung/faq-kinderbonus

Punkt 7

WF
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« Antwort #171 am: 29. September 2020, 10:56:36 »

Hallo,

die Kostenübernahme der Kindergartenkosten durch das JA ist geregelt in § 90 SGB VIII
Es ist damit keine Sozialleistung nach den SGB II sondern SGB VIII, was vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nicht erwähnt wird.

Ansonsten hast Du selbstverständlich 420 Euro Unterhalt gezahlt, da die 100 Euro der anteilige Kinderbonus darstellen. Das würde ich dem JA auch so mitteilen. Es kann natürlich sein, dass JA der Meinung ist, dass die 100 Euro für den Kiga-Beitrag einzusetzen sind, das müsste dann aber auch so mitgeteilt werden.

VG Susi
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« Antwort #172 am: 29. September 2020, 11:04:10 »

Hallo zusammen,

wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat er unterhaltsberechtigte Kinder und Kinder, die bei ihm leben. Nun verweigert im Die Kommune die Kostenübernahme der KiTa-Kosten für die Kinder, die bei ihm leben, weil er in diesem Monat mehr Geld zur Verfügung hatte (was ja faktisch richtig ist, er hat in diesem Monat mehr Kindergeld bekommen). Ob das jetzt wirklich korrekt ist kann nur geprüft werden, wenn man mal in die Gebührenordnung der Kommune guckt.

In dem Fall wäre es schon ziemlich blöd, denn dann wäre es sinnvoller gewesen den Kinderbonus nicht abzuziehen.

Hast du mal die Satzung oder den Namen der Stadt in welcher die Kinder, die bei dir leben, in den Kindergarten gehen?
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Ein Leben lang!


« Antwort #173 am: 29. September 2020, 11:22:23 »

Die Gebühren werden doch aber im Normalfall am Einkommen im SInne des EStG festgelegt und KG ist kein Einkommen.

Du hast Recht, wir brauchen die Gebührenordnung.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #174 am: 29. September 2020, 11:25:03 »

Moin,

überall steht, dass das dieser Bonus anrechnungsfrei ist. ARGE, etc. da wäre es sinnfreien und würde zu einem Aufschrei führen, wenn jetzt der Kinderbonus - der übrigens einen Ausgleich für das Schließen der Schulen und Kindergärten gezahlt wird - nun gegen diese Kosten aufgerechnet werden sollen.

Meiner Meinung nach veräppeln die Dich.
Schreib denen, dass sie Dir bitte die Rechtsgrundlage übersenden sollen. Ich würde wetten, dass sie dies nicht können.
Ansonsten siehe Vorschreiben!

Gruß
Kasper
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Unterhaltsrecht (Moderator: midnightwish)  |  Thema: Kinderbonus und Unterhalt
 
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