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vatersein.de - Forum 17. Januar 2022, 05:26:20 *
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Autor Thema: Umzugsadresse aktiv mitteilen gegenüber KM  (Gelesen 4540 mal)
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 326


« am: 03. Juni 2020, 09:30:56 »

Liebes Forum,

Ich habe hier schon oft mitgelesen und geholfen wurde mir hier auch schon ein paar mal. Dafür Vielen Dank nochmal!

Es beschäftigt mich momentan mein Umzug (ca. 200km weg von KM, wo auch meine Kinder gemeldet sind) und ob ich der KM die neue Adresse aktiv mitteile. Ich lebe ja jetzt mit einer neuen Partnerin und als Zwischenlösung erst mal mit Ihr in Ihrer Wohnung bis wir endlich was größeres gefunden , haben. Wir suchen schon seit knapp 1/2 Jahr, aber leider erfolglos.

Meine Kinder (15 und 12) habe ich nachwievor alle 14Tage bei mir und in den letzten 6 Monaten gab es immer wieder Aktionen seitens der KM, die in Richtung 'Stalking' gehen. Beispiel 1: Mein Sohn (12) hatte den Auftrag, wenn er bei mir ist, ein Foto meiner neuen Partnerin zu machen und der KM per Whatsapp zuzusenden. Beispiel 2: Wieder mein Sohn sollte ein Foto von dem KFZ Kennzeichen meiner neuen Partnerin machen und der KM zusenden. Beides hat mein Sohn unter Tränen zugegeben und wie sehr ihn das belastet hat.  Sie arbeitet übrigens Im öffentlichen Dienst und es wäre ein leichtes für sie durch das KFZ Kennzeichen in die privaten Daten meiner Partnerin einzusehen.
Sie hält sich zudem auch nicht an Abmachungen, stellt sich oft tot und hat es geschafft, das meine Tochter Anfang des Jahres knapp 3 Wochen unbemerkt die Schule am Stück geschwänzt hat. Was ich auch sehe ist, dass Sie meinen beiden Kindern Worte in den Mund legt, die ich dann zu hören kriege. Man merkt sowas sofort, denn kindgerecht sind da viele Argumente ganz und gar nicht.

Momentan läuft es so ab, dass ich alles direkt mit den Kindern kläre und wenn es mal irgendwo brennt bzw. man gezwungen ist sich auszutauschen dann findet das immer per Telefon statt. Wir wollen beide den Kontakt auf das Minimum beschränken.

Nun bin ich, nach vorangegangenen Gesprächen mit den Kindern, letzte Woche zu meiner Partnerin (sie hat auch zwei Kinder im ähnlichen Alter). Meine Kinder haben die Situation verstanden und meine Tochter hatte auch signalisiert, wie schon ein paar mal davor, das sie gerne zu mir ziehen möchte. Sie traut sich hatlt nicht bzw. hat Angst bzgl. dem Verhältnis zur KM.

Nun meine Frage nach meinen Erzählungen:
Muß ich der KM aktiv meine jetzige Wohnadresse bei meiner Partnerin mitteilen und was hätte Sie davon (umgemeldet habe ich mich nocht nicht, sondern erstmal nur einen Nachsendeauftrag eingerichtet)? Seit Trennung wird nur über Email, Sms und Handy kommuniziert und sie hat auch noch nie die Kids von meiner alten Wohnung abgeholt bzw. zu mir gebracht. Ich bin es immer, der hin und her fährt auch wenn es nur ca. 10km einfache Fahrt waren.

Ich bin kein bösartiger Mensch, aber ich denke, daß die Adresse für was auch immer nutzen könnte, um speziell die Privatsphäre meiner Partnerin in welcher Form und Ausprägung auch immer zu stören.

Kann sie die Herausgabe der Kinder bzgl. Umgangsrecht (alle 14 tage + 50:50 Ferien) deswegen verweigern? Klar darf sie wissen, wo ihre Kinder schlafen werden, aber ich will mich hier nicht unter Druck setzen lassen in Form von "Erst neue Adresse dann können die Kids auch mit".

Kann mir das negativ angekreidet werden bspw. bei Jugendamt und kann mich jemand zwingen (Richter/in außen vor) ihr die Adresse mittzuteilen geben? Ich meine, wenn meine Kids erstmal hier sind dann sehen sie wo ich jetzt wohne und werden ihr diese Adresse natürlich geben. Das ist mir klar.

Ihr seht, es ist eigentlich nur eine Kleinigkeit, zeigt aber wievile Mißtrauen ich in die KM habe aus vergangenen Aktionen.

Wäre sehr dankbar für eine Einschätzung.






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Susi64
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« Antwort #1 am: 03. Juni 2020, 11:09:22 »

Hallo,

Du musst gar nichts mitteilen. Die Frage ist nur ob das überhaupt Sinn macht, da es Deine Ex sowieso erfährt. Außerdem ist es zwar nicht schön Dich bzw. Deine Neue durch die Kinder ausspionieren zu lassen, aber menschlich ist es verständlich, wenn die Ex wissen will wer die Neue ist. Schliesslich werden die Kinder mit ihr auch viel Zeit verbringen.

Hinsichtlich des Umgangs ist die Adresse im Moment ohne Bedeutung, aber wie Du selbst sagst, die KM sollte doch wissen wo sich die Kinder aufhalten. Also was soll das Versteckspielen, was doch zu nichts führt.

Ansonsten bringst Du alle möglichen Argumente und Vorstellungen, Du solltest Dir aber auch klar machen, dass 200km Entfernung etwas anderes sind als 10km. Eine Änderung des Lebensmittelpunkts eines der Kinder hätte dann auch zur Folge, dass es seinen gesamten Bekanntenkreis verliert, da neues Wohnumfeld und neue Schule. Für eine 15jährige sind nun mal die Freundinnen wichtiger als die Eltern. Schuleschwänzen ist ein ernsthaftes Problem und dieses könnte gerade in einer neuen Umgebung wieder auftreten. Ich denken nicht, dass mit einem Umzug dieses Problem gelöst werden kann und ich sehe auch nicht wie Du Dich bisher darum gekümmert hast.

VG Susi
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 326


« Antwort #2 am: 03. Juni 2020, 11:30:40 »

Hallo Susi,

Danke. Meine Kids ziehen natürlich nicht mit, sondern nur ich. Ich müßte dann die 200km rauf und runter wenn Kids bei mir sind. Sorgerecht, etc. ist alles 50:50.
... und na klar hab ich mich gekümmert wegen Ihrer Schulschwänzerei d.h. Erziehungsberatung, was abgelehnt wurde d.h. war dann alleine dort, mehrfach Gespräche mit Lehrern, und auch mit der KM, etc.

Mir geht es wirklich darum, ob der Umgang verweigert werden kann seitens KM.
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Susi64
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 5.005


« Antwort #3 am: 03. Juni 2020, 11:58:01 »

Hallo,

den Umgang an sich kann sie nicht verweigern. Selbst wenn Du nicht richtig handeln würdest, dann wäre es doch kein Umgangsproblem. Man kann nur dann den Umgang verweigern, wenn es ein Umgangsproblem an sich ist. Also Du die Kinder nicht zurückgebracht hast oder anderweitig beim Umgang unzuverlässlich warst. Liegt doch gar nicht vor. Das ist nicht das Problem.

Trotzdem kann es ein Problem werden, wenn die KM den Umgang verweigert, denn dann hast Du ein Problem. Dass sie das nicht darf ist dabei irrelevant.

Es muss schon sehr viel passieren, dass Du das Sorgerecht oder Umgangsrecht verlierst, aber die Realität kann zum Problem werden.

VG Susi
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« Antwort #4 am: 04. Juni 2020, 11:40:16 »

Verstehe. Klar kann das zu neuen Reibereien führen.

Waren andere aus dem Forum mal in einer ähnlichen Situation? Würde mich mal interessieren.
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Craertus
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« Antwort #5 am: 04. Juni 2020, 13:07:38 »

Hallo,

bei mir war erst der Umzug in eine andere Stadt erfolgt. Die Kommunikation und der Umgang mit der Ex gerade in Bezug auf unser Kind, ist mehr als schwierig.
Von daher wollte ich auch verhindern, dass die Mutter die konkrete Adresse erhält.

War aber nicht zu vermeiden. Auch wenn eure Kids in einem Alter sind, in dem sie schon sehr frei bestimmen könnten, versucht es bitte sie aus der Kommunikationi herauszuhalten.

Auch wenn es mit großer Wahrscheinlichkeit nichts bringt, versuche den Kontakt und die Vermittlung mit dem ach so tollen Jugendamt. Dabei immer sachlich bleiben und die Themen direkt mitschreiben und notieren, wenn nicht sogar auf 8-Augen-Prinip bestehen.

Aus eigener Erfahrung heraus kann ich nur sagen, dass JA ist der größte und schwierigste Teil in allen Belangen. Achtet auf eine gute Dokumentation und passt auf, dass nichts aber auch nichts gegen einen verwendet werden kann.

Immer auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen und Kompromisse nie ausschließen.
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Kakadu59
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 951



« Antwort #6 am: 04. Juni 2020, 13:28:57 »

Hi,
etwas abseits vom Thema aber in Anlehnung an den vorstehenden Beitrag:
Ich habe mir angewöhnt, bei diversen Gesprächen den Audiorecorder vom Handy mitlaufen zu lassen.
Im Nachgang kann ich mit dieser Vorlage zumindest eine saubere Telefonnotiz verfassen... 
Sicherlich nicht unbedingt zur Nachahmung (da nicht legal) empfohlen, aber seis drum...
PS: Dashcams im Auto waren ja auch lange nicht legal und nun werden sie mehr und mehr (in Einzelfallentscheidungenen) als Beweismitel zugelassen...

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MfG. Kakadu59

"Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift (1667- 1745)
SpecialD
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« Antwort #7 am: 05. Juni 2020, 09:57:03 »

Hallo,

ich würde mich nicht am Verhalten der Ex orientieren und ihr die Adresse mitteilen. Schließlich gehört das zum guten Ton und die Kinder haben eine Spionageaufgabe weniger.

Bei mir war es ähnlich. Mein damals 6-jähriger Sohn sollte, ohne lesen und schreiben zu können, Dinge notieren, also abzeichnen.
Ich merkte wie sehr er damit beschäftigt war, die ihm aufgetragenen Dinge nach und nach abzuarbeiten.
Somit sagte ich ihm, wenn die Mama was wissen möchte, solle sie mich fragen. Es wäre nicht seine Aufgabe und dass ich natürlich nicht böse bin, wenn er heimlich Dinge ausführt, wies aber gleichzeitig auch darauf hin, dass das falsch sei. Der Druck wurde spürbar geringer.

Heute würde ich sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, na mein Sohn, hast du alles erledigt was du sagen/tun sollst? Wenn ja, dann können wir ja nun unsere eigentliche Papa-Zeit haben. :-)

Nicht immer so viel Energie in solche Dinge inverstieren ;-)

Gute Zeit!

LG D
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« Antwort #8 am: 10. Juni 2020, 14:21:27 »

Vielen Dank erstmal für die unterschiedlichen Sichtweisen. Kids hole ich Freitag ab und dann gibts die Adresse auf einem Zettel in die Hand gedrückt, fertig. Sie hat mich gestern aufgefordert es Ihr vorab mitzuteilen. Auch mein Anwalt (Scheidung ist noch nicht durch) meint ihr einfach einen Zettel mit Adresse in die Hand zu drücken.
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« Antwort #9 am: 10. Juni 2020, 23:17:02 »

Hallo,

wie du das der Ex mitteilst, ist dir überlassen. Ich finde es aber nach wie vor richtig, ihr mitzuteilen wo sich die Kinder aufhalten, wenn sie bei dir sind.

LG D
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« Antwort #10 am: 17. Juni 2020, 09:39:59 »

Hallo,

wie du das der Ex mitteilst, ist dir überlassen. Ich finde es aber nach wie vor richtig, ihr mitzuteilen wo sich die Kinder aufhalten, wenn sie bei dir sind.

LG D

Nun, gemäß KM sollte das aber zwingend vorab per Email passieren. Da gab es dann noch ein paar Diskussionen und der Zettel mit neuer Anschrift wurde dann entgegengenommenn. Es gibt Dinge im Leben auf die kann man mit Vergnügen verzichten.
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SpecialD
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« Antwort #11 am: 17. Juni 2020, 13:12:41 »

Aber es war doch deine Entscheidung, ihr einen Zettel zu überreichen. War doch zu erwarten, dass es Diskussionen gibt, oder worüber "regst" du dich auf?

Ich persönliche bevorzuge die schriftliche, kontaktlose Variante.

Reg dich nicht auf, das ist es einfach nicht wert...

LG D
« Letzte Änderung: 17. Juni 2020, 13:18:02 von SpecialD » Gespeichert

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« Antwort #12 am: 19. Juni 2020, 13:18:25 »

Reg dich nicht auf, das ist es einfach nicht wert...
LG D

Danke. Tu ich gar nicht mehr. Die gemachte Vorgabe wie denn bitte die neue Adresse zu kommunizeiren sei war schon interessant.
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« Antwort #13 am: 23. Juni 2020, 15:11:47 »

Danke nochmal an alle.
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