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vatersein.de - Forum 28. Mai 2020, 13:49:30 *
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Autor Thema: Umgangsregelung vereinbaren - unterschiedliche Vorstellungen  (Gelesen 1075 mal)
PapahatDichlieb
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 13


« am: 21. Mai 2020, 14:23:07 »

Hallo zusammen,

ich habe mich hier angemeldet um mir externen Rat zu suchen, damit eine gute Lösung gefunden werden kann.

Die Vorgeschichte gestaltet sich recht komplex, weshalb ich versuche es auf ein Minimum zu reduzieren (ein bisschen was habe ich bereits dazu in der Vorstellungsrunde unter "Deine Geschichte" geschrieben).

Die KM war von Anfang an ein schwieriger Mensch, eine "richtige Beziehung" gab es eigentlich nicht, die Schwangerschaft wurde von ihr "geplant" ohne mich zu informieren. Seitdem unsere Tochter auf der Welt ist, benutzt die KM das Kind um von mir alles mögliche zu bekommen. Weil es mir wichtig ist Zeit mit meiner Tochter zu verbringen bin ich erpressbar. Von dieser Möglichkeit macht die KM grosszügig Gebrauch.

Bald wird unsere Tochter 3 Jahre alt. D.h. die KM "muss" bald wieder arbeiten. Was nun einiges noch schlimmer macht.
-
Die KM beeinflusst das Kind, sodass es extrem abhängig von der KM ist/bleibt.
-
Das Grundgerüst auf das wir uns bzgl Umgang geeinigt haben, bis Juli sieht wie folgt aus:
Montag Mittwoch und Freitag sind Mamatage.
Dienstag Donnerstag und Samstag sind Papatage.
Sonntag ist je nach Situation.
Danach wird es anders wegen der Arbeit.
-
So nun aber zum eigentlichen Teil bei dem ich an Meinungen oder generellem Input interessiert bin:

Die KM hat den Erziehungsstil, dass sie immer fragt, was das Kind will. So kam es zB am Dienstag dazu, dass die KM mich per Videotelefonie kontaktiert und sagt, dass das Kind nicht zu mir will, ich könne aber das Kind vom Gegenteil überzeugen. Im Hintergrund spielt die Oma mit dem Kind (die Oma hat das Kind 5Monate nicht gesehen). In solch einer Situation versuche ich erst gar nicht das Kind in den Konflikt mit einzubeziehen.  Aber ich habe mich sehr darüber geärgert.
Später habe ich der KM folgendes geschrieben:
Wenn jmd eine getroffene Vereinbarung verändern will, sollte er fragen. D.h. Du solltest mich fragen wenn Du aufgrund von dem Besuch es anders haben willst.
Das ist ganz normales Verhalten.
Ich bin enttäuscht, dass Du wiedermal eine Vereinbarung nicht einhälst.
Dass Du -NameKind- dazu benutzt ist nicht aktzeptabel. Sie kann das doch überhaupt nicht überblicken was da alles zusammenhängt.
Du solltest meine Gutmütigkeit bitte nicht weiterhin so ausreizen.
Du hast mich jetzt oft genug enttäuscht und Dinge angestellt die überhaupt nicht gehen.


Daraufhin habe ich folgende Antwort erhalten:
Ich weiss bald garnicht mehr, was ich noch sagen soll. Finde es nur noch traurig. Könnte jetzt auf deine Schiene aufspringen, dir aufzählen worüber ich alles enttäuscht bin, dir vorwürfe machen, deine no gos aufzählen usw. Tu ich aber nicht. Die "Überlegung", -kindname- soll - auch im Hinblick aufs arbeiten im Juli- 2, 3 mal mittags zu dir (Di und Do plus einmal am WE) -und nicht das, was du hier schreibst- der wurde immer mit -kindname- gemacht. Es geht ja nur um sie, also muss sie gefragt werden. Die letzten Wochen war's so, ich mache den Vorschlag  "heute zu Papa fahren", und es klappte. Überwiegend. Du machst u siehst das anders, ist ok. Muss ich akzeptieren. Und du musst es andersrum auch. Jetzt ist Oma da, -kindname- hat sie 5 Monate nicht gesehen und freut sich total, und du kommst so?? Echt? Weder ich noch du entscheidest, ob sie die 5 Tage mit Oma Zeit verbringen möchte, sondern nur -kindname-. Wenn du was anderes willst, dann komm her und schau, ob -kindname- doch mit dir kommen will. Wenn du sie davon überzeugen willst ohne oma was zu machen.

daraufhin habe ich geantwortet:

Ich sehe, dass es einiges gibt was wir bereden müssen.
Hier nur ganz kurz und grob einige Punkte die mir auffallen.

Es geht nicht darum irgendwelche Dinge aufzuzählen oder sinnlos Vorwürfe raushauen. Schade, dass Du meine Nachricht dermaßen fehlinterpretierst.

Was ganz wichtig ist, ist dass wir uns sagen was wir denken, was wir gut finden, was wir schlecht finden. Kurzum: wir brauchen gute Kommunikation.

Wenn Du etwas machst, was ich überhaupt nicht gut finde, dann sage ich Dir das.

Ich bitte Dich, das selbe zutun. Es bringt nichts, wenn Du etwas in Dich hineinfrisst und schlussendlich dich dann vollkommen unkooperativ verhälst.
Wenn ich, wie Du andeutest, no-gos für Dich gemacht habe, dann solltest Du es mir unbedingt sagen. Ich finde es ein grossen Fehler, dass Du dann nichts sagst.

Soviel mal zum Punkt Kommunikation...

Ich kann mich nur wiederholen, dass wir mehr miteinander reden sollten.

Gerade bei den Punkten, in denen wir uns nicht einig sind, erlebe ich Dich als völlig egoistisch und du ziehst Dein Ding durch... teilweise gibst Du mir nicht mal Bescheid oder super kurz vor knapp.
Mehr reden... mehr reden... mehr reden...
Das ist unsere Aufgabe.
Mehr reden.

Nimm Dir bitte Zeit dafür und lass uns Termine fest vereinbaren, bei denen wir offene Themen besprechen.
Persönlich wäre das beste, da es zeitlich nicht immer klappt werden wir wohl öfters telefonieren.

Ich könnte mir vorstellen dass wir auch ohne offene Themen, das regelmässig machen sollten.

Wir erleben manche Situation ganz offensichtlich unterschiedlich, das ist erstmal nichts ungewöhnliches...
Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Wahrnehmungen.

Allerdings ist es bezogen auf -kindname- so, dass Deine Meinung bzw Wahrnehmung nicht über meiner stehen sollte. Leider übergehst Du mich regelmässig.

Ich versuche es Dir anschaulich zu erklären.

Unsere Vereinbarung lautet, dass ich mit -kindname- am Dienstag Donnerstag und Samstag Zeit verbringe und Du am Montag Mittwoch und Freitag. Der Sonntag ist je nach Situation.

Ist das so? Oder siehst du das schon anders?

Ich gehe in diesem Punkt mal von Konsens aus, weil wir schon öfters darüber gesprochen haben und es unsere gelebte Realität ist.

Jeder kann natürlich zu jeder Zeit sagen wenn es zeitlich anders laufen soll...

Und nun kommen wir vermutlich zu dem Punkt den wir unterschiedlich sehen:

Du sagst -kindname- soll entscheiden mit wem sie wann Zeit verbringen soll.

Ich sage wir Erwachsenen müssen regeln wann -kindname- mit wem Zeit verbringt.

Um sinnlose Debatten zu unterbinden, natürlich wird nie etwas mit Gewalt gegen den Willen des Kindes gemacht. Logisch. Ich schreib das nur weil Du das immer als Nebendiskussion eröffnest.

-

Was ist nun also passiert... ich bin der Meinung,  dass Wenn Du an den Tagen, an denen ich normalerweise etwas mit -kindname- unternehme, also etwas mit -kindname- machen willst, dann musst Du als erstes mal mich informieren und es mit mir abklären.

Aber Du bist der Meinung, es reicht aus, dass Du das mit -kindname- klärst. Mir gibt's Du dann "euer Ergebnis" kurzfristig durch.

Wie soll ich so etwas planen können?

Ganz unabhängig von unterschiedlichen Erziehungsmethoden oder Ideologien verhälst Du Dich in diesem Punkt völlig inakzeptabel.

Ganz losgelöst von emotional menschlicher Betrachtungsweise gibt es auch Regeln, die wir nicht total stur befolgen müssen, aber zumindest als Wegweiser sind bestehende Regeln sicher nicht der schlechteste Ratgeber.
Soll heissen, andere Menschen haben sich schon ausführlich den Kopf über viele Dinge zerbrochen.
Deine Interpretation von unserem Konflikt, entspricht in keinsterWeise dem gängigen Umgangsrecht.
Da dies ein komplexes Thema ist, können wir da gerne ausführlich drüber sprechen.

Aber hier möchte ich mich ganz klar positionieren.
Unsere Vereinbarungen können nicht einfach kurzfristig aufgehoben werden ohne triftigen Grund.

-kindname- bei solchen Entscheidungen vorzuschieben ist meiner Meinung nach nicht richtig.

-kindname- kann in ihrem Alter nicht die Zusammenhänge verstehen.

Mich dann also per Whatsapp anzurufen und mir mitzuteilen dass -kindname- nicht den Tag wie vereinbart mit mir verbringt... und gleichzeitig mir dann anbieten, dass ich -kindname- ja umstimmen könne, während sie mit Oma gerade spielt ist ziemlich perfide, meiner Meinung nach.
-
Eine Lösung die ich zB angebracht gefunden hätte, wäre dass Du mich fragst wie ich es will... dann hätte man zb auch ausmachen können, dass -kindname- mit Oma und mir etwas unternimmt.

Ich bin davon überzeugt, dass es für -kindname-s Entwicklung ganz wichtig ist, dass sie mit mir exklusiv Zeit verbringt, ohne dass Du immer dabei bist.
Dagegen hätte ich nichts gehabt... aber Du hast mich nichtmal gefragt, sondern im Prinzip im Moment wo -kindname- zu mir hätte kommen sollen, mir mitgeteilt dass es ganz anders kommt als wie immer bzw wie vereinbart.
Ich befürchte das Problem liegt zum grossen Teil darin begraben, dass Du Dich von der Verantwortung freisprechen willst, weil Deine Ideologie ist, dass -kindname- das  entscheiden soll.

Ich bin davon überzeugt, dass es gute Gründe gibt, warum im Umgangsrecht hinterlegt ist, dass das Kind mit beidem Eltern Zeit verbringen soll (klar gibt's Ausnahmen... für uns aber irrelevant).

Diesen Punkt müssen wir klären. Sollten wir hierüber keine Einigung finden, müssen wir uns externe Beratung dazu holen.
Es gäbe noch vieles weitere zu sagen/Schreiben... aber ich komme jetzt nicht zu allem...

Ich denke einer der  wichtigen Punkte ist schon das, was ich gerade geschrieben habe.
Vielleicht nochmal kurz zum Abschluss um unnötige seitendiskussionen zu vermeiden...

-kindname-s Wille ist immer entscheidend... aber in einigen Punkten müssen wir Erwachsene Entscheidungen treffen und können nicht das Kind entscheiden lassen.

Sowas wie notwendige medizinische Behandlungen... wenn Gefahr droht... usw... und dazu zählt auch der Umgang mit beiden Eltern.

Ich hoffe du siehst das auch so. Denn dieser Punkt ist von meiner Seite nicht verhandelbar. Das sieht jeder Mensch der das Kindeswohl im Auge hat so. Und deswegen sieht es auch das Gesetz so.
Weil es richtig ist und für das Kind das beste.
----
Wie machen wir's morgen?
Morgen ist Papatag und Vatertag


Darauf die Antwort der KM:
Wie immer. Wenn sie will dass ich sie fahre, bring ich sie. Oder du kommst und holst sie, wenn sie will.
---   ---   ---   ---

Das war jetzt sehr viel zu lesen... falls jemand bis hier her gelesen hat, schonmal vielen Dank fürs dranbleiben!!!
Was würdet ihr mir raten?
Wie empfindet ihr den Nachrichtenverlauf?


Achso, das heutige Ergebnis ist übrigens (bis jetzt), dass ich meine Tochter heute vermutlich nicht sehe, mein Vorschlag zusammen zu frühstücken wurde abgelehnt... nun steht noch im Raum ob ich alle zum Eis essen einlade...
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midnightwish
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« Antwort #1 am: 21. Mai 2020, 14:28:02 »

Hm. Ein 3-jähriges Kind entscheidet also, wann es zu Bett geht, ob es Zähne putzt, was es ist, oder ob es Alkohol probieren darf oder auf eine heiße Herdplatte mit der Hand patscht?
Interessanter Erziehungstil der KM,

Habt ihr das GSR?

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PapahatDichlieb
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« Antwort #2 am: 21. Mai 2020, 14:48:02 »

Danke für die schnelle Antwort auf meinen Thread  thumbup @midnightwish
und Hut ab für das viele lesen schild_dankeschoen

Ja das GSR haben wir. War mir sehr wichtig.

Die KM erklärt es so, dass sie nur bei Gefahr eingreift. Also Alkohol würde die KM schon verbieten. Aber sonst bindet sie das Kind in die Entscheidung mit ein. Sie interpretiert den bedürfnisorientierten Erziehungsstil so für sich. Also das Kind ist gleichgestellt, laut ihrer Ideologie.
Wenn ich will, dass das Kind zu mir kommt, dann fragt die KM das Kind ob es das will.

Dass soetwas dazu führt, dass das Kind manipuliert wird durch die KM ist beinahe offensichtlich.
Aber was kann ich machen?? 

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« Antwort #3 am: 21. Mai 2020, 16:06:57 »

Also vorweg, der Erziehungsstil der KM ist in meinen Augen Käse. Allerdings halte ich es nicht für manipulativ, wenn sie das tut, was das Kind will, denn sie scheint sie ja auch zu dir zu bringen, wenn sie möchte. Manipulativ wäre es, wenn sie ständig zu deinen Zeiten Leute einlädt, mit denen sich eure Tochter gerne beschäftigen möchte um damit den Kontaktzu verhindern. War das mit der Oma jetzt einmalig?

Ich bin aber ganz bei dir, dass solche Dinge auf Erwachsenenebene besprochen und geplant werden müssen. Was würde sie denn tun, wenn eure Tochter bei dir bleiben will? Akzeptiert sie sowas dann? Will sie später auch akzeptieren, dass sie nicht zur Schule will? Oder nicht zum Arzt? Wie soll das Kind den Umgang mit unangenehmen Dingen lernen, wenn sie im Alltag nicht lernt mit einem "nein" umzugehen? Geht sie in die Kita?

Ich bin im Übrigen großer Fan von bedürfnisorientierter Erziehung, wenn man sie denn richtig anfässt. Das meint nämlich, dass Kinder, insbesondere umso jünger sie sind und je nach Entwicklung ihre Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst, Schlaf, Nähe, Trost, Liebe erfüllt bekommen. Damit ist aber nicht gemeint, dass sie mit 3 Jahren Cola trinken, jedes Spielzeug bekommen oder die Erwachsenen nach jeder Laune tanzen. Man verspricht sich von der Erfüllung der Bedürfnisse sicher gebundene Kinder mit einem gesunden Urvertrauen. Deine Ex scheint das aber zu verwechseln oder sie verfährt nach dem Modell "unerzogen".

Ich würde  mal die Lage beim Jugendamt sondieren, wie die so drauf sind. Wenn du ein gutes Gefühl hast, kannst du ja mal um ein vermittelndes Gespräch bitten.

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #4 am: 21. Mai 2020, 17:47:18 »

Hallo,

die Situation ist, dass Kind von Oma (nach 5 Monaten) besucht wird und kein Interesse daran zeigt, jetzt wegzugehen. Gerade 3jährige können da sehr entschieden sein. Es hätte also unschöne Szenen gegeben, die Oma auch nicht toll gefunden hätte.
Du hättest erklären können, dass Du dann eben mit Oma und Kind etwas unternimmst und hinfahren.

Alternativ hätte KM den Umgang auch absagen können und ihr euch über einen Ersatztermin einigen können.

Das Leben ist bunt und es geht gerade mit Kindern eben nicht nach Buchstaben sondern nach dem Sinn des Ganzen.

Was ihr braucht ist eine Mediation oder Elternberatung, die eine karitative Organisation anbietet. Ansonsten arbeitet ihr euch sinnlos aneinander ab, ohne, dass das Kind irgendetwas davon hat.

VG Susi
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PapahatDichlieb
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« Antwort #5 am: 21. Mai 2020, 18:02:43 »

 thumbup @Lausebackesmama

Ich finde das bedürfnisorientierte Erziehen auch ne gute Sache, leider benutzt die KM es auf eine komische Weise. Also es ist natürlich nicht alles falsch. Es geht mehr darum, dass die KM ihre Vorteile daraus zieht. Wenn es passt, was das Kind will, dann zählt (nur) das. Wenn es für die KM nicht passt, was das Kind will, versucht sie schon Einfluss zu nehmen um das Kind umzustimmen. Gelegentlich läuft es darauf hinaus, dass die KM genervt ist (vom Kind), spätestens dann merkt es das Kind und kooperiert in der Regel mit der KM.
Das ist natürlich auch eine Art von Druck ausüben auf das Kind, was die KM so aber nicht wahrnimmt.

Vieles läuft tatsächlich darauf hin, dass die KM alles was irgendwie "unangenehm" fürs Kind sein könnte vermeidet und es geht in die Richtung unerzogen.
Ein Bsp ist folgende Begebenheit:

Vorab noch eine Info, wenn ich alleine mit dem Kind bin, hört es sehr gut auf mich und folgt. Sobald die KM dabei ist, werde ich nicht gross beachtet und sollte ich etwas "erziehen" wollen, ist es schon sehr oft dazu gekommen, dass die KM dem Kind dann sagt, sie braucht nicht auf mich hören und darf machen, was ich eigentlich verboten habe. Weil ich keine Konflikte vor dem Kind mit der KM austragen möchte, sind mir da die Hände gefesselt. Ich habe einmal Argumente austauschen wollen, was sofort dazu geführt hat, dass die KM einen Streit angezettelt hat, was wiederum dazu geführt hat, dass das Kind sich auf die Seite der Mutter gestellt hat (also verbal). Solche Loyalitätskonflikte will ich unbedingt vermeiden, weil sie dem Kind schaden und meiner Beziehung zum Kind.
Bei einer unvermeidbaren Konfliktsituation, hat die KM in meinem Beisein dem Kind gesagt: " Papa möchte mit Dir keine Zeit verbringen!"
Was eine absolute Lüge war, denn ich bin extra über eine halbe Stunde angereist/hergefahren nur um Zeit mit meiner Tochter zu verbringen.

zurück zum Thema bzw zum Bsp:
Wir waren alle zusammen beim Friseur. Wir mussten noch warten. Alle "Wartesessel" waren bereits belegt, sodass wir auf "Haarwasch-Arbeits-Sesseln" warten durften. Da es langweilig war, ist unser Kind dann auf dem Sessel rumgeklettert. Weil ihre Schuhe dreckig waren, wollte ich, dass sie ihre schuhe auszieht. Ich habe daraufhingewiesen. Jedoch war das der KM egal, ihrer Ansicht nach, hätte der Friseur dann was sagen müssen, wenn es ihn stört. Ich sehe das anders... und das hat für mich nichts mit bedürfnisorientiert erziehen zutun.
-
zum Thema Manipulieren:
Es ist nicht schwarz weiss... also die KM ist nicht immer nur destruktiv. Mal macht sie mit, mal sabotiert sie etwas.
Wichtig ist ihr in der Regel, dass es so läuft wie sie es gut findet. Läuft es mal anders, wird das Kind manipuliert.
zB: das Kind kommt super klar mit meiner neuen Partnerin. Solange die KM davon nichts wusste lief es echt einfach schön. Kaum hat sie es mitbekommen wollte beim nächsten Mal das Kind nicht mehr mit meiner neuen Partnerin interagieren.
Meine Tochter hat immer eine Sache wiederholt: (sagen wir meine neue Partnerin würde Anna heissen), dann sagte meine Tochter (sagen wir sie würde Emmy heissen) immer wieder: "Anna Baby Arm...Anna Baby Arm...Anna Baby Arm...Anna Baby Arm...  und Papa Emmy Arm... Papa Emmy Arm... Papa Emmy Arm...  also immer und immer wieder... 
Das hat meine Tochter davor nie gesagt. Und das sollte bedeuten, dass Anna meine Tochter nicht mehr auf den Arm nehmen soll, sondern "nur" unseren Sohn (=Baby). Nur ich konnte meine Tochter auf den Arm nehmen. Anna nicht mehr...
Kann natürlich nur ein komischer Zufall sein... wer weiss das schon...
Es hat einiges gedauert meiner Tochter dann wieder klar zu machen, dass sie selbstverständlich auch bei Anna auf den Arm kann. Ähnliches passierte auch in puncto Wickeln, Füttern, Klamotten anziehen, etc.
-
Meine Tochter geht nicht in die Kita, die KM will das "noch" nicht.
Das Kind kann auch nicht bei mir übernachten, obwohl sie das schon paar mal angefragt hat, weil die KM noch stillt. Zum Einschlafen nuckelt sie. Ich "dürfte" sie noch nie schlafen legen, "nur" mal dabei sein (also im Bett daneben liegen und davor ihr aus Büchern vorlesen).
-

Den Gedanken mit dem Jugendamt hatte ich auch schon... aber habe diesbezüglich auch große Bedenken... die KM ist Juristin und versteht es gut Leute zu überzeugen sowie Worte als Waffe zu benutzen. Bisher haben wir alles ohne Rechtsstreit organisiert... wenn ich "direkt" zum Jugendamt gehe, befürchte ich falsche Signale zu senden. Ausserdem höre ich viele schreckliche Dinge in Verbindung mit dem Jugendamt.
Kenne mich aber auch zu wenig aus, hoffe darauf eher über proFamilia evtl eine Mediation anzustreben, wenn ich es mit der KM nicht klären kann. 

Hast Du da Erfahrungswerte mit dem Jugendamt oder proFamilia? Als Mann habe ich zusätzlich Angst auf eine Neo-Feministin zu treffen, die mir weitere Steine in den Weg legt im Umgang mit meiner Tochter. 
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midnightwish
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« Antwort #6 am: 21. Mai 2020, 18:53:51 »

Hm, ich frag mich gerade, was die KM tun wprde, wenn du bedürfnisorientiert dem Kind die Entscheidung überlässt, ob und wann du es zurückbringst und das Kind entscheidet, dass es eben noch ein paar mal beim Geschwisterchen schlafen will
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« Antwort #7 am: 21. Mai 2020, 19:19:57 »

Du hättest erklären können, dass Du dann eben mit Oma und Kind etwas unternimmst und hinfahren.
Ja das wäre eine Lösung gewesen, die man erarbeiten hätte können.
Das war auch meine Hauptkritik, dass man mich nicht ins Boot holt. Es hätte ja gereicht mich zu fragen wie mans machen kann (an einem Papatag). Wenn die Oma jetzt schon extra angereist ist, hätte ich nichts dagegen gehabt, dass wir was zusammen machen. Aber ich wurde ja garnicht gefragt, sondern dann vor vollendete Tatsachen gestellt. Deswegen kam es erst gar nicht zu dem Vorschlag...

Was ihr braucht ist eine Mediation oder Elternberatung, die eine karitative Organisation anbietet. Ansonsten arbeitet ihr euch sinnlos aneinander ab, ohne, dass das Kind irgendetwas davon hat.

Ja, das würde ich gerne in Anspruch nehmen. Es gibt leider 2 Hürden. Die eine Hürde ist, dass ich Bedenken habe, dass es für mich als Vater ungut laufen könnte (ich höre immer wieder viel Schlechtes). Aber ich bin dennoch nicht abgeneigt. Die schwierigere Hürde ist es, die KM zu überreden. In einem allgemeinerem Gespräch habe ich soetwas mal unverbindlich einfliessen lassen, da hatte sie eine sehr rigorose Einstellung dazu. Ich gehe davon aus, dass es allein schon ausreicht soetwas vorzuschlagen, dass sie sich zutiefst gekränkt fühlt und eine Eskalation herbeiführt.

Hast Du hierzu Erfahrungswerte? Wieviel Zeit bekommt man für eine Mediation? Was passiert wenn die KM schlimme Lügen erfindet?
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« Antwort #8 am: 21. Mai 2020, 19:29:00 »

Hm, ich frag mich gerade, was die KM tun wprde, wenn du bedürfnisorientiert dem Kind die Entscheidung überlässt, ob und wann du es zurückbringst und das Kind entscheidet, dass es eben noch ein paar mal beim Geschwisterchen schlafen will
Die KM ist da strikt dagegen, dass das Kind bei mir übernachtet. Sie sagt, meine Bindung ist noch nicht ausreichend dafür.

Was sie dem Kind sagt seit ca.4 Wochen, weiss ich nicht, aber das Kind will nun ständig Videotelefonieren mit der KM wenn es bei mir ist und wenn es nicht sofort klappt/umgesetzt werden kann dreht es voll ab und hat auch schon geweint deswegen. Ist dann schwer das Kind zu beruhigen.
Ich weiss nicht was sie macht, aber ich merke, dass das Kind jetzt etwas entfremdet wird von mir. In ca. 7 Wochen wird das Kind 3.

Ich werde dennoch versuchen, das bald umzusetzen mit dem bei mir schlafen. Also auch die KM zu bitten das zu erlauben. Aber einfach wird es nicht. Die KM stillt noch und benutzt das als absolutes Monopol.
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« Antwort #9 am: 21. Mai 2020, 23:39:43 »

Ich habe versucht die Oma mit einzubeziehen... folgendes habe ich ihr geschrieben:

Hallo -Oma-
Wie Du sicher mitbekommen hast, gab es eine Meinungsverschiedenheit zwischen -KM- und mir.

Um Dir gegenüber Missverständnisse zu vermeiden und Dich mit ins Boot zu holen, schreib ich Dir einfach auch

Also nicht dass es irgenwie falsch rüber gekommen ist... mir ging es in keinster Weise darum, dass Du nicht auch soviel Zeit mit -kindname- verbringen kannst, wir nur möglich...

Aber was mich gestört hat, war, dass ich komplett aussen vor gelassen worden bin durch -KM- bei der Planung bzw Organisation von Tagen, an denen ich immer mit -kindname- Zeit verbringe (Papatage)

Ich schicke Dir jetzt auch mal was KM und ich so für Argumente ausgetauscht haben und möchte gerne auch Deine Meinung dazu wissen.


Dann habe ich ihr also den Nachrichtenwechsel (wie im ersten Posting) zugesendet.

Antwort Oma:

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wo das Problem ist. -kindsname- hat mich lange nicht gesehen und freut sich riesig so wie ich mich auch. Da sollte es doch selbstverständlich sein dass für diese paar Tage eine Änderung eintreten kann - warum kommst du nicht einfach dazu und wir unternehmen zusammen etwas Huch?? Es geht im Leben nicht immer alles nach Plan und das ist auch normal !!!! Das ist bei dir so wie auch hier. Sorry, das alles kann ich nicht nachvollziehen. Die Diskussionen zwischen euch sind für mich einfach nur vertane Zeit. Ich denke da gibt es viel wichtigeres im Leben.

Ich:

Es ist doch vollkommen logisch, dass nicht immer alles nach Plan läuft. Da gebe ich dir vollkommen recht und sehe es gleich.

Auch finde ich es vollkommen logisch, dass -kindname- sich freut Dich zu sehen. Und das finde ich auch schön so.

Das alles ist ja auch überhaupt nicht Grundlage des Konflikts.

Es geht darum, dass ich überhaupt nicht gefragt werde.
Warum fragt KM mich nicht einfach??? Zusammen was unternehmen können wir doch gerne.
KM sagt mir aber, sie fragt -kindname-...  das ist aber eine Entscheidung die ein kleines Kind nicht treffen sollen müsste.
Wir Erwachsenen müssen das entscheiden.

Was hätte dagegen gesprochen mich zu fragen?  Zusammen zu Papa zu gehen am Papatag mit Oma!

Anstatt mit mir zu sprechen, werde ich übergangen!
Würdest Du gerne übergangen werden, wenn es um Deine Kinder geht?
-
Klar gibt es auch wichtigeres im Leben... aber andererseits sind die Kinder halt an erster Stelle.


Oma:

Die Kinder stehen immer an erster Stelle !!!! Deswegen sollte man die Entscheidung eines Kindes auch gerade als Vater akzeptieren. Und mit übergehen hat die ganze Sache überhaupt nichts zu tun. Wenn du mit deiner Familie nach Italien in Urlaub fährst sagt doch auch kein Mensch was. Akzeptiere bitte in diesem Fall -kindname-s Entscheidung. Wir fragen -kindname- nicht ob sie zu dir möchte, weil gerade Papatag ist oder lieber hier bleiben möchte weil Oma gerade da ist. Das wäre sehr sehr traurig. Und auch keine Überredungskünste - sondern die freie Entscheidung eines Kindes zuzulassen. Warum macht man da so ein riesen Fass auf - das kann ich nicht verstehen. Ich finde es einfach nur traurig.

Ich:

Guten Morgen erstmal ☕

Ein bisschen reden wir von unterschiedlichen Dingen, scheint mir...
Es geht doch überhaupt nicht darum eine Entscheidung von -kindname- nicht zu aktzeptieren, sondern die Frage ist doch was soll, kann und muss -kindname- entscheiden und was müssen die Erwachsenen entscheiden bzw. die Eltern.

In der aktuellen Situation ist es so, dass -KM- die stärkste Bezugsperson ist. Vor die Wahl gestellt, entscheidet sich ein Kind unter 3 Jahren also überwiegend zunächst priorisiert so, wie es die Bezugsperson "vorgibt".
Jetzt ist das natürlich eine sehr angenehme Position für euch.

Was wäre, wenn es umgekehrt wäre? Wenn -kindname- lieber immer bei mir bleiben wollen würde?
Jeder Geburtstag, jedes Weihnachten,jede Ostern, jede Ferien, einfach jeden Tag... usw??
Würdest Du dann auch sagen, dass Du und -KM- das doch akzeptieren müssen, dass sie immer bei mir ist?

Es geht jetzt doch nicht um einen Tag oder 2... es geht ums Allgemeine! Die Heransgehenweise -kindname- solche Entscheidungen treffen zu lassen ist falsch.
Wenn -kindname- entscheiden wollen würde nur noch Schokolade essen zu wollen, würdest Du dann -kindname- Entscheidung akzeptieren? Wenn -kindname- zb in der Pubertät (oder wann auch immer) nicht mehr zu Mama will, sondern immer bei mir bleiben will, würdest Du dann -kindname-s Entscheidung akzeptieren? Wenn -kindname- nie mehr zum Arzt gehen will, würdest Du -kindname-s Entscheidung akzeptieren?

Ein Kind braucht beide Eltern, oder sieht Du das anders?


Oma:

Träum einfach weiter und gut ist es

Ich:
Mir ist unklar, was Du damit sagen willst...?
Wirkt ziemlich danach, dass es kränkend gemeint ist...

Was ich interessant finde im Hinblick darauf, dass Du gerade in meiner Wohnung bist, auf meiner Couch schläfst, aus meinen Tassen trinkst, von meinen Tellern isst und den Vatertag mit meiner Tochter verbringst, was diesmal ein Donnerstag ist, somit also ein Papatag. Dennoch freue ich mich für euch, dass -kindname- Spaß mit Dir hat.

Apropos Tag... jede Person kann jeden Tag entscheiden, was für ein Mensch sie sein will.

Ich denke wir sollten lieber bei einem respektvollem Umgang bleiben. Auch und gerade dann, wenn man mal unterschiedlicher Meinung ist.
Argumente können überzeugen, Kränkungen zeigen nur, dass derjenige, der sie ausspricht keine Argumente hat und somit wahrscheinlich im Unrecht ist.


----

Lief irgendwie nicht so wie ichs erhofft habe... es ärgert mich, dass ich mich wirklich bemühe und es der KM und der Oma recht egal ist. Auch der Vorschlag, ich kann ja dann zu Ihnen kommen, klingt erstmal als neutraler Beobachter super nett, dahinter steckt aber ein leicht böser Hintergrund. Denn so kann ich ja einfach nicht Zeit mit meiner Tochter und meiner Kernfamilie verbringen. Was mir aber wichtig ist.
(Denn wenn ich dann vorschlage, dass wir alle (inkl. Partnerin + 2 Kinder) kommen würden, dann wird das idR abgelehnt.)

Wie es sooft im Leben ist, sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Vielleicht könnt ihr mir sagen, warum ich den Wald nicht erkenne. Was könnte ich besser machen. Seit Wochen habe ich das Gefühl, dass die KM die Beziehung zwischen meiner Tochter und mir, vorallem aber zu meiner Partnerin und den anderen Kindern versucht negativ zu beeinflussen.

« Letzte Änderung: 21. Mai 2020, 23:44:51 von PapahatDichlieb » Gespeichert
midnightwish
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« Antwort #10 am: 22. Mai 2020, 07:39:28 »

Ich glaube hier wirst du um eine verbindliche Umgangsvereinbarung nicht mehr herumkommen
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« Antwort #11 am: 22. Mai 2020, 09:30:13 »

Ich glaube hier wirst du um eine verbindliche Umgangsvereinbarung nicht mehr herumkommen

Hi Papa,

ich kann Midnightwish da nur zustimmen.

Der von Dir gepostete Chat tut beim Lesen weh und basiert auf der völlig absurden Annahme, dass ein noch nicht mal 3 jähriges Kind selbst über den Umgang mit einem Elternteil entscheiden soll....Vergiss das ganz schnell!!!!!
Wer auch immer Dir das eingeredet hat: sie hat nicht nur keine Ahnung von Kindern und Erziehung, sondern schadet dem Kind mit dieser Haltung und will Dich klein halten!!

Deine KM will aus egoistischen Motiven schlicht und ergreifend keinen "normalen" Umgang mit Übernachtung zulassen - und Du hast keine Eier in der Hose, um diesem Verhalten eine klare Grenze zu setzen. Du nimmst keine Vaterrolle wahr, sondern Die einen zahlenden Babysitters. Du buckelst  vor Deiner KM.

Mach Dich gerade!! - und nehme endlich eine gesunde Vaterrolle wahr.

Du musst dringend den "Umgangsdreisprung" machen:
1. Erarbeite eine umfassende Umgangsregelung, die selbstverständlich auch Übernachtungen beinhaltet. Diese legst Du Deiner KM mit Fristsetzung vort
2. Falls es hier innerhalb der Frist keine verbindliche Einigung gibt, gehst Du zum Jugendamt und bittest um Vermittlung bei einer verbindlichen Umgangsregelung.
3. Wenn 2. ohne Erfolg bleibt, beantragst Du eine umfassende Umgangsregelung beim Familiengericht

Grüße
WNV

« Letzte Änderung: 22. Mai 2020, 09:42:17 von Wegnachvorn » Gespeichert
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« Antwort #12 am: 22. Mai 2020, 19:58:57 »

Der von Dir gepostete Chat tut beim Lesen weh und basiert auf der völlig absurden Annahme, dass ein noch nicht mal 3 jähriges Kind selbst über den Umgang mit einem Elternteil entscheiden soll....Vergiss das ganz schnell!!!!!

Das Phänomen kommt auch öfters vor als man denkt. Vor allem wenn das Kind dann auch noch die Ansichten der KM untermauert.

Meine Ex hatte damals auch den glorreichen Einfall dass Junior eigenständig entscheidet wann er zu mir kommen möchte und sie hätte die Entscheidung alleine davon abhängig gemacht. Auch ich konnte damals nur den Umgangsdreisprung machen, weil Diskussionen mit der KM einfach immer wieder vor die Wand liefen. Keiner von uns zieht gerne vor Gericht (behaupte ich jetzt einfach mal) aber manchmal bleibt einem keine andere Option
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« Antwort #13 am: 23. Mai 2020, 01:46:56 »

Ich glaube hier wirst du um eine verbindliche Umgangsvereinbarung nicht mehr herumkommen
Ja, das sehe ich auch so. Das gehe ich gerade an.

@Wegnachvorn
Danke für Deine klaren Worte! Das mit dem Buckeln ist hart ausgedrückt... aber im Großen und Ganzen stimmt es schon, das liegt aber nicht an fehlenden Eiern, sondern vielmehr daran, dass ich befürchte als Vater immer den kürzeren zu ziehen bei einem Rechtsstreit (wenn das Kind noch so klein ist / unter 3)

Ich habe mich bewusst sehr zurückgehalten, einfach aus dem Grund, weil ich davon ausgehe, dass ich im Falle einer Eskalation keine Chance habe und schlussendlich meine Tochter nur noch alle 2 Wochen mal sehe. Das ist der Hauptgrund warum ich all die Zeit viel Irrsinn der KM mitgemacht habe. Jetzt wird meine Tochter bald 3 und ab dann werde ich nicht mehr so sehr zurückhaltend sein.

Die Frage ist allerdings ob ich eine Übernachtung tatsächlich durchbekomme (bei externer Hilfe = Jugendamt oder Gericht)?
Denn die KM stillt noch!!! Es kommt mir teils so vor, als ob die KM unsere Tochter geradezu daraufhin dressiert hat, sehr vielles läuft übers kurz stillen. Tochter fällt hin und weint, sofort zum trösten an die Brust. Zum Einschlafen wird gestillt. Nachdem sie mit mir Zeit verbracht hat und ich sie zurück bring oder sie wird geholt, als aller erstes wenn sie die KM sieht, sofort kurz an die Brust. usw usf...
Meine Tochter fordert die Brust auch sehr vehement.

Soweit mir bekannt, wird ein Übernachten abgelehnt, solange das Kind noch gestillt wird. Bin ich da richtig informiert?


@MJ1977
Verstehe ich Dich richtig, dass es dann bei Dir also erst durchs Gericht "geklappt" hat?
Was lief dann davor in Verbindung mit dem Jugendamt?

Die KM argumentiert immer so: zB sie bringt unsere Tochter, dann verabschiedet sie sich mMn sehr theatralisch. Dann weint unsere Tochter öfters mal und will nicht, dass Mama geht. Dann wird erstmal gestillt. Als ich in so einer Situation dann mal meinte, ja dann geh doch einfach mal... ich beruhige sie dann schon. Dann sagt die KM: ich gehe nur wenn -tochter- das auch will und es für sie ok ist.
Das ist jetzt nur ein Fallbeispiel... es geht immer in die Richtung.
Schlussendlich ist es ganz oft eine irrsinnige Nerverei, aber bis auf Ausnahmen klappt es dann schon, dass meine Tochter mit mir alleine dann was unternimmt.

Die KM kommt halt immer mit der bedürfnisorientierten Erziehung als Ideologie (die sie mMn teils völlig falsch interpretiert) und sagt dann Sachen wie: Deine Bindung ist nicht stark genug.... Wenn sie mich braucht, bin ich für sie da und gehe ganz sicher nicht weg... usw...

Ich befürchte, dass solche "Argumente" bei Mitarbeiterinnen des Jugendamts super ziehen... oder wie seht ihr das?
Nicht dass ich mir nachher selber ins Bein schiesse, indem ich beim Jugendamt/FamGericht genau das Gegenteil von dem bekomme, was ich will (und noch weniger Zeit mit meiner Tochter habe).

Vorallem spekuliere ich darauf, dass die KM weniger "energisch" wird ab Juli, denn dann sind die 3 Jahre voll und sie muss arbeiten.   
Da werden dann zwar sicher neue Probleme aufkommen... aber mal sehen.
Im Ergebnis ist es aber so, dass ich dann unsere Tochter bei mir habe, während sie arbeitet. Da kann sie dann ja schlecht stundenlang theatralische Verabschiedung betreiben und das Kind schalu machen.
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« Antwort #14 am: 23. Mai 2020, 08:32:52 »

Hi,

fassen wir mal die Fakten zusammen:
- Deine KM hat eine krankhafte Symbiose zwischen sich und eurer Tochter etabliert, bei der kein Platz für einen "echten" Vater vorgesehen ist
- Deine KM hat Dir erfolgreich das Gehirn gewaschen, denn Du akzeptierst Deine Rolle als zahlender Babysitter, anstatt Dich zu informieren und Dir eine eigene Meinung zu bilden,wie ein gesundes Eltern-Kind-Verhältnis aussieht
- Die Tatsache, dass ein fast 3- Jähriges Kind noch gestillt,ist mindestes "sehr ungewöhnlich" und bestätigt die Symbiose - genauso wie die Aussagen der Oma
- Du sabbelst Dich in völlig absurden Chats mit der Oma und der KM ab, anstatt VATER zu sein und Deine Pflichten wahrzunehmen!
- Dein Kind und eine gesunde Vater-Rolle ist Dir offensichtlich nicht besonders wichtig, denn sonst wäre Dir längst klar geworden, dass das Verhalten der KM kindeswohlgefährdend ist! Deine KM behindert (verhindert) eine gesunde psychische und soziale Entwicklung, in dem Sie eurer Tochter den "echten Vater" vorenthält. Du bist auf eine stundenweise Staffage degradiert worden.
- Deine devote, feige und harmoniebedürftige Persönlichkeitsstruktur führt dazu, dass Du Dich in vorauseilendem Gehorsam hinter angeblichen Vorgaben von "Obrigkeiten" versteckst und diese als Entschuldigung für Deine Untätigkeit nutzt!
- Selbstverständlich wird dir nicht nur jedes Familiengericht einen Umgang MIT Übernachtung zugestehen - es wird sogar SEHR irritiert die Augen nach oben ziehen und Deiner KM eine entsprechend deutliche Ansage machen, wenn diese mit dem Argument des Stillens die Übernachtungen verweigern will!


WORAUF WARTEST DU NOCH, DU LAPPEN?

WERDE ENDLICH AKTIV!

Deine KM schadet dem Kind durch dieses Verhalten und Du stehst wie ein Idiot daneben, und formulierst lächerliche Entschuldigungen wie : "ich befürchte.." ; "bedürfnisorientiertes Erzählen". "bewusst zurückhalten.."

Deine Tochter tut mir leid, dass Du zulässt, dass sie keine gesundes Eltern-Kind-Verhältnis erleben darf!

Sorry, für die harten Worte.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2020, 08:42:13 von Wegnachvorn » Gespeichert
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« Antwort #15 am: 23. Mai 2020, 08:51:29 »

...Dann sagt die KM: ich gehe nur wenn -tochter- das auch will und es für sie ok ist.

Das ist krank und manipulativ!

Damit vermittelt Deine KM dem Kind: "...ich weiß ja, dass Du lieber bei mir sein möchtest, aber Du musst jetzt leider ein paar Stunden mit dem blöden Babysitter verbringen...aber natürlich gehörst Du (zu) mir und kannst jederzeit zurück zu mir..."

Deine KM braucht dringend eine vom Gericht verordnete Erziehungsberatung, in der ihr klar gemacht wird, dass nicht das 2-jährge Kind diese Dinge zu entscheiden hat!
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« Antwort #16 am: 23. Mai 2020, 11:03:27 »

Moin,

mich irritiert Erstellen eines dreijährigen Kindes. Das Kind wird ja mit Sicherheit jetzt irgendwann in den Kindergarten gehen, will die Mutter dann das Kind nicht hin bringen wenn es nicht will? Und geht das vielleicht auch nicht, weil es noch gestillt wird.
Es gibt inzwischen auch Urteile und Ansichten die klar Aussagen dass eine zu enge Bindung ebenfalls Kindeswohlgefährdung ist. Da ich das Verhalten, welches du hier von deiner Kindesmutter skizzierst, schon als sehr grenzwertig betrachte, könnte es in diese Richtung gehen. Ich würde das in jedem Fall im Jugendamt mal ansprechen, weil das Kind so komplett unselbstständig erzogen wird.

Gruß
Kasper
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« Antwort #17 am: 23. Mai 2020, 23:10:21 »

Die Kinder stehen immer an erster Stelle !!!! Deswegen sollte man die Entscheidung eines Kindes auch gerade als Vater akzeptieren.



Die Oma hat, wie die Kindsmutter, auch einen an der Waffel. Man könnte auch sagen, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Ein 2-jähriges Kind trifft Entscheidungen. Super !

Was Vorredner geschrieben haben, denke ich auch: Hier muss ein Gericht eine verbindliche Umgangsregelung vorgeben, an die sich die KM zu halten hat.

Und nochwas, nicht die Kinder stehen an erster Stelle, sondern das Kindswohl. Das ist etwas ganz anderes und impliziert ua, dass die Kinder gewisse Dinge eben überhaupt nicht entscheiden.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2020, 23:14:59 von SLAM » Gespeichert

Beim Betreten des Familiengerichts verlassen Sie den Rechtsstaat und befinden sich nun im Matriarchat.
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« Antwort #18 am: 24. Mai 2020, 01:09:56 »

@Wegnachvorn
Junge Junge... im echten Leben bist Du sicher Drill Instructor im Boot Camp  gun
Spass beiseite, ich bin Dir dankbar für Deine Ratschläge! So Sätze, dass ich ein Lappen bin, spornen mich nicht an. Gute Ratschläge dagegen schon. Also gerne auch harte Kritik und Analyse.

- Deine KM hat eine krankhafte Symbiose zwischen sich und eurer Tochter etabliert, bei der kein Platz für einen "echten" Vater vorgesehen ist
Ja sehe ich auch so. Sie will das Kind für sich vereinnahmen. Was fürs Kind sehr schlecht ist und es in der Entwicklung behindert.

- Deine KM hat Dir erfolgreich das Gehirn gewaschen, denn Du akzeptierst Deine Rolle als zahlender Babysitter, anstatt Dich zu informieren und Dir eine eigene Meinung zu bilden,wie ein gesundes Eltern-Kind-Verhältnis aussieht
Sehe ich anders. Das Gesetz sieht vor, dass man als Vater oft der Blöde ist, denn man muss 3 Jahre lang Betreuungsunterhalt zahlen.
Da kann man eine eigene Meinung haben wie man will, als Mann ist man der Dumme und muss bezahlen.

- Die Tatsache, dass ein fast 3- Jähriges Kind noch gestillt,ist mindestes "sehr ungewöhnlich" und bestätigt die Symbiose - genauso wie die Aussagen der Oma
Ja definitiv! Die KM benutzt das Stillen als Monopol und übertreibt es extrem. Aber was kann man da machen? Nichts!

- Du sabbelst Dich in völlig absurden Chats mit der Oma und der KM ab, anstatt VATER zu sein und Deine Pflichten wahrzunehmen!
Das ist zwar für mich sehr anstrengend, aber eine Möglichkeit den Irrsinn belegbar zu haben. Bei einer Eskalation ist es bestimmt auch für Mitarbeiterinnen des Jugendamts interessant in welcher Welt die KM lebt. Wenn ich das "nur" erzähle, glaubt es doch keiner, wenn dann die KM alles verdreht.

- Dein Kind und eine gesunde Vater-Rolle ist Dir offensichtlich nicht besonders wichtig, denn sonst wäre Dir längst klar geworden, dass das Verhalten der KM kindeswohlgefährdend ist! Deine KM behindert (verhindert) eine gesunde psychische und soziale Entwicklung, in dem Sie eurer Tochter den "echten Vater" vorenthält. Du bist auf eine stundenweise Staffage degradiert worden.
Ich sehe das Verhalten der KM für die Entwicklung des Kindes als schädlich an. Also nicht "nur" weil ich meiner Tochter als Vater vorenthalten werde, sondern auch in einigen anderen Aspekten.


- Deine devote, feige und harmoniebedürftige Persönlichkeitsstruktur führt dazu, dass Du Dich in vorauseilendem Gehorsam hinter angeblichen Vorgaben von "Obrigkeiten" versteckst und diese als Entschuldigung für Deine Untätigkeit nutzt! 
Sehe ich natürlich anders.
Man muss hier auch die Chronologie beachten. Jetzt wird meine Tochter bald 3 und es ergeben sich jetzt ganz andere Möglichkeiten.
Als sie noch deutlich jünger war, hätte ich im Falle einer Eskalation und Entscheidung durchs Gericht sicherlich viel weniger Umgang mit meiner Tochter zugesprochen bekommen, als ich es mir so "erarbeitet" habe.
Und jetzt bereite ich mich ja vor, dass falls es dann eben nötig wird (was wahrscheinlich wirkt) ich auch dann rechtliche Schritte einleite.

Mir geht es ja auch nicht darum eine einzige Schlacht zu gewinnen, sondern ich möchte es langfristig gut gestalten für meine Tochter. Ich möchte ein paritätisches Wechselmodell leben, dass wird umso schwerer wenn die KM garnicht mehr kooperieren will. Wenn ich komplett rambazamba veranstalte, dann wird sie in Ihrer kranken Art doch das Kind noch mehr beeinflussen und manipulieren... Ich finde es toll wie kämpferisch Du an die Sache rangehst, aber bitte bedenke auch, dass da ein kleines Wesen mit im Spiel ist. Es wird wohl kaum dazu kommen, dass irgendwer (Jugendamt/Gericht...usw) die KM daran hindern kann das Kind in destruktiver Weise zu manipulieren.

Deine KM braucht dringend eine vom Gericht verordnete Erziehungsberatung, in der ihr klar gemacht wird, dass nicht das 2-jährge Kind diese Dinge zu entscheiden hat! 
Gibts sowas wirklich, oder ist das jetzt mehr ein Ausdruck wie unfassbar Du den Irrsinn der KM empfindest?
« Letzte Änderung: 24. Mai 2020, 01:13:52 von PapahatDichlieb » Gespeichert
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« Antwort #19 am: 24. Mai 2020, 08:59:15 »

Du bist ein Schwätzer!

Ich prognostiziere, dass Du nichts verändern wirst und das Kind auch zur Einschulung noch nicht einmal bei Dir geschlafen haben wird.

WEIL DU ES ZULÄSST

Deine hier beschriebene Haltung und Dein "Selbstverständnis" als Vater lassen einfach keinen anderen Schluss zu.

Die Veränderung beginnt bei DIR!
So, wie Du hier schreibst, lacht sich Deine KM weiterhin über Dich und Dein Verhalten kaputt.

Verhalte Dich endlich wie ein VATER, der für sein Kind einsteht!



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« Antwort #20 am: 24. Mai 2020, 09:20:43 »

Manche Menschen benötigen klare Ansagen von "behördlich befugten Dritten" (JA, Gericht), bevor sie verstehen. Deine KM gehört dazu.
Also musst Du den Umgangsdreisprung zügig und konsequent machen.

Überlege Dir erstmal, was Vaterschaft für Dich überhaupt bedeutet und was Du bereit bist, für Dein Kind zu tun.
Was sind Deine roten Linien?

Anschließend formulierst Du eine umfangreiche Umgangsregelung inkl. Übernachtungen.
Formuliere für Dich Mindestforderungen, die auf jeden Fall erfüllt sein müssen - und packe dann noch "Verhandlungsmasse" drauf.
Den Entwurf kannst Du hier mit uns abstimmen

Anschließend per Einschreiben mit RS an die KM (keine Mail!) inkl. Fristsetzung.

WICHTIG ist folgender Passus"
"...als Rückmeldung zu der Umgangsvereinbarung habe ich mir den 15.06. notiert. Sofern ich von Dir bis dahin keine schriftliche Rückmeldung erhalten habe, mit der die Kernbereiche der Umgangsregelung erfüllt werden, werde ich ohne weitere Vorankündigung das Jugendamt um Vermittlung bitten. Sofern auch dort keine angemessene Umgangsvereinbarung erzielt werden kann, werde ich diese beim Familiengericht beantragen"


Ich bin sehr gespannt, ob Du Dich das traust...

Ich vermute nein und einen erneuten langen Text, warum das alles so nicht geht ;-)


Noch ein Tip:
Reduziere sofort die Kommunikation mit der KM und OMA auf das absolut notwendige Minimum.
KEINE Chats mehr in der Art, wie Du sie hier gepostet hast!!! Null!
Du rechtfertigst Dich nicht mehr und stellt unterwürfige Fragen, sondern teilst mit! "...wenn, dann..."
Du bleibst höflich-sachlich
« Letzte Änderung: 24. Mai 2020, 09:24:55 von Wegnachvorn » Gespeichert
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« Antwort #21 am: 24. Mai 2020, 10:48:43 »

@Wegnachvorn
Warum arbeitest du dich derart am TE ab und vor allem in dieser Art und Weise?
Was triggert dich?
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« Antwort #22 am: 24. Mai 2020, 12:20:02 »

@Wegnachvorn
Junge Junge... im echten Leben bist Du sicher Drill Instructor im Boot Camp

Naja, Hunde die bellen...

Ich möchte auch mal meine etwas gemäßigtere Meinung zum Besten geben:

1. Es ist absolut richtig, daß Eure aktuelle Diskussionskultur absolut nichts bringt. Streiten, Vorwürfe, Gemotze. Wenn möglich, dann sprecht solche Dinge moderiert ab, mit einem unparteiischen Dritten.

2. Müssen die Nebenkriegsschauplätze aus der Welt, sprich: Unterhalt, Wohnung usw. regeln. Mit „Ich zahl halt mal alles um Streit zu vermeiden“ heizt Du die Geschichte nur an. Wenn feststeht, daß Umgang, Wohnort, Wechselmodell usw. keinen Einfluss mehr hat, fällt die Motivation, hier etwas zu ändern, weg.

3. Bei solchen Differenzen im Erziehungsstil (nett formuliert) verabschiede Dich von der Idee, etwas gemeinsam zu unternehmen. Ich erzähle Dir gerne mal von meiner letzten Unternehmung zusammen mit der KM:

Ich habe ihr vorgeschlagen, zusammen mit dem Kind zum Schuhekaufen zu gehen. Vor dem Kindergarten wird der Filius also in den Kinderwagen gesetzt und von KM die 600 Meter bis zum Schuhladen gefahren. Mein Kleiner wird im Herbst fünf Jahre alt...

Vorm Schuhladen dann konsequente Verweigerungshaltung. Ich will nicht aus dem Kinderwagen raus, ich will keine Schuhe anschauen, ich will keine Schuhe anziehen, ich will nicht laufen. Also wird der Filius mit dem Kinderwagen in den Laden gefahren (Habe ich erwähnt, daß er bald fünf wird?) und zieht sein Ding durch, während KM total aufgeschmissen ist. Ich habe versucht, ihn aus dem Kinderwagen zu holen aber sie ist sofort dazwischen. Er muss nicht wenn er nicht will, er ist sehr nervös blah blah blah.

Ich hab dann die Schuhe für einen Tag zurücklegen lassen. Am nächsten Tag sind wir hingelaufen, er hat sich auf den Stuhl gesetzt, Schuhe angezogen und ist damit dreimal quer durch den Laden gerannt.

Also: Vergiss idyllische gemeinsame Unternehmungen.
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« Antwort #23 am: 25. Mai 2020, 20:25:40 »

@PapahatDichlieb
Wir haben eine gerichtliche Umgangsvereinbarung. Ich konnte der KM es auch nicht nahebringen, dass Kind (damals 3) den Umgang bzw. seinen Auszug nicht alleine zu entscheiden hat. Auch das Jugendamt konnte es nicht. Schlussendlich ging es vor Gericht un seitdem (also seit 3 Jahren) haben wir den Beschluss.

Funktioniert, mit hin und wieder kleinen Scharmützeln.

Kleiner Ratschlag:  idyllische gemeinsame Unternehmungen können nur funktionieren wenn es beide wollen. Funktioniert bei uns bis heute nicht immer.

Noch eine kleine Anmerkung: JAAAA, ich weiß Du möchtest KM und Oma (hier ähnliche Konstellation) es erklären in der Hoffnung dass sie Deine Sichtweise verstehen evtl. sogar akzeptieren. Aber wenn Deine beiden ähnliche gestrickt sind, wie meine Exemplare dann friert vorher die Hölle zu. Lass den großen Erklärbär, die wollen es nämlich weder hören, lesen, noch verstehen.
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« Antwort #24 am: 26. Mai 2020, 09:14:38 »

Ich hätte auch noch ein paar Anmerkungen, obwohl bei mir mit WM eine etwas andere Konstellation da ist:

- Ich stimme zu, dass Erklärungensversuche an ExFrau oder ExSchwiegermutter so sinnvoll sind wie eine Darmspiegelung bei Kopfschmerzen. Ziemlich spaßbefreit bei 0 Erfolgsaussichten. Du bist bei vielen Frauen der Mann, du hast also schonmal pauschal weniger Ahnung von Kindern. Dazu bist du nochmal der Ex, also bist du bei vielen Frauen **tsts - ID 35** für dein eigenes Kind. Spar dir die Zeit. Wenn du redest, dann bei Mediation, höchstens noch Jugendamt (je nach Einstellung der Sachbearbeitung) und natürlich Gericht.

- Auch wenn du mit einer Umgangsregelung dein Kind ggf. seltener siehst als jetzt, ist es für dich und das Kind besser. Wenn das Kind bei dir schläft und einen souveränen Vater erlebt, der auch Autoritätsperson ist, bringt das wesentlich mehr, als wenn das Kind den Boxsack der Mama sieht. Dann kannst du dir abschminken eine Beziehung aufzubauen, denn die wird nur so stabil sein wie die Mutter es zulässt.

- Du machst zu viel mit deiner Ex. Ihr habt keine gemeinsame Basis dafür. Und du kommunizierst zu viel mit ihr und ihrer Mutter. Ich habe ein WM und komme nicht über 2-3 Nachrichten pro Woche bzgl. der Schule meines Sohnes. Abseits von Corona eher so eine Nachricht die Woche, wenn sich mal einer um 10 Minuten verspätet.

Das Stillen ist kein Argument gegen Umgang, eher ein Argument für mehr Umgang. Ein 3 Jahre altes Kind in Deutschland MUSS nicht mehr gestillt werden, damit es ordentlich ernährt werden kann. Leider traut sich kein Institut daran eine Höchstdauer festzulegen, weil man dann mit der Mütterlobby aneinander gerät, aber ich behaupte mal, dass es bei einem 3 Jahre alten Kind schon an Misshandlung grenzt. Mein jüngster Sohn ist im März drei geworden. Ich kann mich ehrlich nicht mehr daran erinnern, wann ich ihm das letzte Mal eine Flasche gegeben habe, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er dabei älter als 9 Monate war. Meine Stieftochter hat mit 6 Monaten bei uns normal mit gegessen. Die Mutter möchte das Kind nur in ein Abhängigkeitsverhältnis führen, weil SIE diese Abhängigkeit braucht, um sich selbst zu bestätigen: "Das Kind braucht mich doch, also bin ich wertvoll". Meine Ex hatte ein ähnliches Problem und ich sehe wohin es geführt hat. Mein Tipp: dazwischen grätschen, schnellst möglich. Das Kind muss sich von der Mutter abnabeln und selbstständig werden.
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